Blogs spielen im repressiven Iran eine besondere Rolle, nicht zuletzt, weil die Hälfte der Bevölkerung unter 25 Jahren ist. Ein sehr stimmungsvolles - und stylishes - Video verdeutlicht die Bedeutung von Blogs im Iran.
Iran: A nation of bloggers from Mr.Aaron on Vimeo. (via Johannes Kleske) [MEHR]
Michael Arrington's TechCrunch50-Konferenz ist eines der wichtigsten Events der Web 2.0-Startupszene. Von heute bis zum 10.September werden sich hier die Firmen der Szene vorstellen und den Launch ihrer Dienste zelebrieren. Natürlich berichtet TechCrunch selbst, aber auch fließen auch außenherum jede Menge Infos, zum Beispiel per Blog, Twitter oder Flickr. Hier den Überblick zu behalten ist nicht ganz einfach. Doch Rettung ist nah: Sean Percival hat den TechCrunch50-Aggregator gebastelt, der die wichtigsten Infos zum Event aus dem Netz zusammenträgt. Blogposts, Friendfeed, Twitter, Fotos, Videos, Diggs, nichts geht hier verloren. TechCrunch50 Aggregator Screenshot Screenshot: Der Techcrunch 50 Aggregator Wem das alles nicht reicht, dem sei der Livestream von der Konferenz ans Herz gelegt. [MEHR]
Mit Blogschrott steht ein erfolgreiches deutsches Blog zum Verkauf. Blogschrott, betrieben vom 15 Jahre jungen Yannick Eckl, seines Zeichens Projektmanager und Schüler, steht derzeit in den deutschen Blogcharts auf Platz 61. Grund: Keine Zeit. Damit dürfte Yannick einer der ersten Blogger hierzulande sein, der ein gut laufendes Blog verkauft. Wir sind gespannt und drücken die Daumen! (via Rivva) [MEHR]
Lifestreaming ist ein auffälliger Trend im aktuellen Web, doch vielleicht sind wir erst am Anfang dieser Entwicklung. In einem lesenswerten Beitrag fragt das Readwriteweb, ob Lifestreaming die traditionellen Blogs ablösen kann. Was ist Lifestreaming? Lifestreaming ist eine Möglichkeit, die Aktualisierungen verschiedenster Dienste zentral an einer Stelle zusammenzufügen. Das Ergebnis soll eine übersichtliche Darstellung der Netzaktivitäten einer Person sein. In den letzten Wochen wurden einige Dienste von den Blogpiloten getestet, allen voran Friendfeed und Lifestream.fm. Die These: Lifestreaming ist eine Alternative zu Blogs Im Artikel wird die These aufgestellt, dass Lifestreaming zusehends den Blog ablösen könnte. Als Beispiele werden Seiten wie die der Netzberühmtheit Julia Allison genannt, die chronologisch Mitteilungen aus ihrem Leben veröffentlicht. In analoger Form würden verschiedene öffentliche Profile Funktionen übernehmen, die vorher klassischen "Über mich"-Seiten vorbehalten waren. Screenshot von Julia Allisons Lifestream-Seite Insgesamt würden derartige Tendenzen die Frage aufwerfen, ob Blogs immer stärker ihre ursprüngliche Funktion eines "digitalen Tagebuchs" verlieren und zunehmend aus der Mode kämen. Bei der Diskussion sollten jedoch zwei Faktoren bedacht werden. Erstens lassen sich Gruppenblogs und Magazine kaum durch Lifestreaming ersetzen: Schon die Twitter-Accounts sind selten mehr als Links zu den aktuellen Beiträgen. Die These scheint sich also eher auf persönliche Blogs zu beziehen, die von Einzelpersonen geführt werden. Zweitens stellen sich jedoch auch bei persönlichen Blogs einige Fragen. Haben persönliche Blogs wirklich ausschließlich die Funktion, über Aktivitäten einer Person zu berichten, die sich über Lifestreaming besser abbilden ließen? Oder sind Blogs nicht viel mehr thematisch ausgerichtet (mal eher persönlich, mal eher fachlich), so dass sie eine Leserschaft bedienen, die sich zwar für das Thema, nicht aber für den Autor interessiert? Was meint ihr? [MEHR]
Sonntagabend halb 10 in Deutschland: facebook.jpg [Quelle: Rivva] [MEHR]
Robert hat heute die Auswertung seiner Umfrage zu den Blogeinnahmen 2008 veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr sind die durchschnittlichen Einnahmen von 544 auf 424 Euro gesunken. Um einen Euro zu verdienen, müssen 228 Page Impressions her. Und auch sonst sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr nach unten gegangen. Hier die Eckdaten zur Einnahmeverteilung für 2008. [MEHR]
In unserem aktuellen Themenschwerpunkt zu "Zukunft des Lernenes" berichtet heute Gastautor Martin Riemer von seinen Erfahrungen mit Blogs an einer Berliner Grundschule: schulblogs.jpg Mein Name ist Martin Riemer, von Hause aus mache ich den Zettelkasten Riemer-O-Rama, home of my personal "Bloggum ergo sum". Ich markiere mich selbst als einen Gewinner der Blogosphäre, da fand ich es mindestens notwendig, mein dort erhaltenes Wissen in einem konzertierten "Sharing und Erkläring" weiterzugeben. So geschah es... [MEHR]
Ein weiterer Beitrag zu unserem aktuellen Schwerpunkt Thema "Zukunft des Lernens!": Bei der Re-Publica08 fand am Freitag eine Subconference zu diesem Thema statt. Präsentiert wurde diese von den Hardbloggingscientists. Unter anderem gab es eine Session zum Thema Schule 2.0. Motto: Hurra, hurra, die Schule bloggt! Dort lieferte unter anderem Martin Riemer einen Werkstattbericht von seinem Blogprojekt an einer Grundschule. Im Interview mit den Kollegen Ulrike Reinhard und Lutz Berger fasst Martin nochmal seine Ideen, Erfahrungen und Meinungen zum Thema Blogs an der Schule zusammen "Kinder müssen Wissen navigieren können!" - mein Lieblingszitat aus dem Interview. Was denken die Leserinnen und Leser der Blogpiloten zum Thema Bloggen in der Schule? [MEHR]
...suchen wir für die Bloggerkonferenz re:publica für eine zünftige Runde Blogger-Jeopardy:
Kann sich jemand noch an die Fernseh-Quizshow Jeopardy aus den 90er Jahren mit Frank Elstner im Vorabendprogramm erinnern? Die mit der grauenhaften Melodie, die man anschliessend nicht so schnell aus dem Kopf herausbekam? Genau das spielen wir auf re:publica ‘08 am Donnerstag Abend: Wir nennen es "Blogger-Jeopardy" und die Technik steht schon. Wenn alles klappt, dann auch mit der Melodie. Nur nicht mit Frank Elstner - das versprechen wir Euch.
Und natürlich werden nicht nur Business-Blogs gesucht, sondern auch andere witzige Kategorien. Mehr dazu auf re-publica.de. [MEHR]
Die Teilnehmer der Olympischen Spiele dürfen bloggen. Das IOC hat den Athleten erstmals grünes Licht gegeben, so dass wir im Sommer spannende Berichte aus dem olympischen Dorf erwarten dürfen. Gleichzeitig stellte das IOC aber genaue Regeln auf, meldet Reuters:
"The IOC considers blogging...as a legitimate form of personal expression and not a form of journalism," the IOC said. "It is required that, when accredited persons at the Games post any Olympic content, it be confined solely to their own personal Olympic-related experience," it said.
Sehen wir mal darüber hinweg, dass das IOC versucht, Bloggen als rein persönliches Hobby darzustellen und Blogs einfach generell abspricht, journalistischen Ansprüchen zu genügen. Sonderlich frei dürfen die Sportler auch unter den neuen Regeln nicht bloggen. Streng verboten bleiben beispielsweise sowohl Audio- und Videobeiträge. Auch sind Fotos nur dann erlaubt, wenn sie nicht innerhalb der Sportarenen sowie anderer medial genutzer Flächen entstanden sind - hier sind dem Kommittee offenbar die TV-Verträge wichtiger als die Chance der Athleten, sich frei auszudrücken. Für uns Leser könnte es dennoch spannende Einblicke in das tägliche Treiben hinter der Sportkulisse geben, wenn auch nur zwischen den Zeilen. Ein wenig mehr Mut zur Offenheit seitens des IOC wäre schön gewesen. Ob aber der chinesischen Regierung die offizielle Billigung von Blogs gefällt? Zweifelhaft. (via) [MEHR]
Heute im Interview mit den Blogpiloten ist der Kommunikationsberater und PR-Blogger Klaus Eck. Er ist ausgewiesener Experte in Sachen PR im Web 2.0 und hat im vergangenen Jahr das Buch "Corporate Blogs. Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden" veröffentlicht. Mit Blogpilot Steffen sprach er u.a. über Reputationsmanagement und darüber, warum Twitter nicht erklärbar ist. Klaus Eck PR-Blogger [MEHR]