Alle Beiträge zu blogs

Die Netzpiloten sind Partner der Fintech Week Hamburg

Partnergrafik_Finetech
Das betahaus Hamburg wird zum zweiten Mal Zentrum für Fintech. Denn vom 6. Bis 12. November findet erneut die Fintech Week statt. Aktuere aus der Finanzwelt, Banken, Versicherungen und Digitalwirtschaft können sich auf viele Veranstaltungspunkte freuen. Die ersten Programmpunkte wurden bereits veröffentlicht. Einer davon ist zum Beispiel das erste Fintech [...]
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10 Jahre Deutsch-Norwegisches Jugendforum

Seit 2007 sensibilisiert das Deutsch-Norwegische Jugendforum mit Schüleraustauschen und Sprachcamps für die sprachliche Vielfalt in Europa. Zum 10-jährigen Jubiläum der Initiative treffen sich dieses Jahr Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren zu Workshops und einem Festakt vom 23. bis 26. September in Berlin. Sie können sich mit anderen Jugendlichen aus Norwegen [...]
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Die Leiden der Instagram-Ehemänner

Perfect Photoshooting (Image by Zukiman Mohamad [CC0 Public Domain], via Pexels)
“Wir sind nur noch menschliche Selfie-Sticks” klagen sie – Ehemänner, die von ihren eigenen Frau für deren Instagram-Fotos ausgenutzt werden. Was ist dran am Vorwurf? Die Frauen sind eindeutig die Stars von Instagram. Ihre Profile erhalten oft mehr Klicks als die von Männern. Mit diesem Trend scheint sich ebenfalls ein neues [...]
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Kann ein Blog ein Qualitätsmedium sein?

Qualitätsmedium BlogAm Donnerstag besuchte ich eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der Presse im digitalen Zeitalter“, im Rahmen einer Vorführung der Dokumentation „Page One – Inside The New York Times“, auf dem Filmfest Hamburg. Ich erhoffte mir einen Einblick hinter die Kulisse der klassischen Printmedien und besonders durch das Gespräch der Gäste ein paar Denkanstöße, wie Qualitätsmedien und die Anforderungen des Internets zusammen funktionieren könnten. Anstatt aber über mögliche Wege und Strategien zu sprechen, wurde ein Großteil der knappen Zeit leider dafür verwendet, die Dokumentation zu kommentieren und zu erklären, warum klassische Qualitätsmedien und digitale Medien unterschiedlicher nicht sein können… Weiterlesen »

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Lifestyle Lektüre vom 25. August 2010

1. Riechen wie die Sex Pistols, das ist mal was Neues. Viele Stars und Sternchen haben ja bereits ihre eigenen Parfums, meist mädchenhaft und floral. Von einer englischen Punk Band erwarte ich etwas Exotischeres. Vorauf wir uns gefasst machen sollten, sagt uns Refinery 29.

2. König Karl bei der Arbeit über die Schulter schauen? Chanel News macht es möglich und hat Lagerfeld beim aktuellen Shooting zur Herbst/Winterkollektion 2010/11 begleitet.

3. Seit neuestem sind Socken nicht mehr nur dazu da Füsse zu wärmen, jetzt sind sie das Trend-Accessoire. Fröhliche Füsse in bunten Modellen zeigt uns Backyard Bill. Nachmachen empfohlen.

4. Vogue schwelgt in Vorfreude auf Fashion’s Night Out in Berlin und zeigt uns schon mal, welche Zuckerstückchen uns am 10.9.2010 erwarten. Auf das internationale Shopping Event zur späten Stunde können sich alle schlaflosen Fashionistas freuen.


5. Das ist doch mal was für den gestressten Geschäftmann in der BusinessLounge internationaler Flüge: Schnell und bequem Luxusmode per ipad bestellen. Herrenausstatter macht es mit einer neuen app möglich.

6. Und hier gleich noch eine app, diemal für den guten, alten ipod. Diesmal für umweltbewusste Konsumenten. Als Virtual Waters bezeichnet man die Wassermengen, die bei der Herstellung von Produkten verbraucht werden. Bewusstseinserweiterung der anderen Art bei Design made in Germany.

7. Und damit zum letzen Product mit dem kleinen i: Eine schöne Idee und die Vereinigung von zwei Designklassikenr ist das Little Black Book. Ein iphone Etui der nostalgischen Art im Stil eines Notizbuchs. Gefunden auf Pad and Quill.

8. Was kam zuerst? Mad Men oder der Petticoat? Auf jeden Fall kommt der 50ties Style mit voller Kraft zurück. Schöne Einblicke ins Original bietet uns A Blog Curated By mit wunderschönen Fotografien von Olivier Theyskens.

9. Kunst an der Küche zeigt uns Design Boom. Interior Designer Burkhard Schäller hat die wohl praktischste Mini Küche entwickelt. Stylish, klappbar, Augenschmaus. Damit wird der Kochplatz auch im kleinsten Apartment zum Hingucker.

10. Und zum Ende noch etwas schlechter Geschmack. Bad Yearbook Photos zeigt uns, warum man im Alter von 15 bis 18 Kameras meiden sollte. Ein Glück, das Yearbooks in Deutschland selten sind.

(Fotos: www.refinery29.com, http://chanel-news.chanel.com, www.herrenausstatter.de, http://www.backyardbill.com/, www.designmadeingermany.de)

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Posterous: Bloggen, so einfach wie E-Mails schreiben

posterous-logoNehmen wir einmal einen typischen Tag im Leben eines Bloggers. Nennen wir ihn Paul. Paul hat einen Gedanken, den er unbedingt der ganzen Welt mitteilen möchte. Also loggt er sich in das Backend seines Blogs ein, legt einen neuen Artikel an, gibt Text ein, bindet Medien ein, liest Korrektur, stellt online. Vorausgegangen ist dem Ganzen eine recht umfangreiche Phase, in der Paul sich eine Webpräsenz eingerichtet, eine Software installiert, sich ein Theme ausgesucht (oder sogar selbst eines gemacht) und die Funktionalitäten zurechtgebogen hat. Doch was für Paul so selbstverständlich scheint, bringt eine ganze Reihe anderer Menschen nur zum Abwinken. Viel zu kompliziert, das alles. Und so beschränken sie sich aufs Schreiben von E-Mails. Womöglich noch als Rundmails an alle ihre Freunde, mit denen sie Informationen rumschicken. Und dann kommt Posterous daher und behauptet, das ganze Webzeugs zu können, indem man E-Mails schreibt. Und könnte damit alle Menschen zu Bloggern machen, die damit bisher nichts zu tun haben wollten. Weiterlesen »

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Blind im Web: Ein Hürdenlauf

Relaunch ist ein beliebtes Wort im Web. Kündigt ein Onlineshop, ein Nachrichtenportal oder ein soziales Netzwerk einen Relaunch an, hält sich meine Begeisterung meist in Grenzen. Stattdessen frage ich mich, ob ich die Seite zukünftig noch werde nutzen können. Für blinde und sehbehinderte Menschen ist das Bewegen im Netz nicht Surfen, sondern ein Hürdenlauf. Denn schließlich muss der Screenreader die Website so umsetzen, dass sie mit Vergrößerungssoftware, Braillezeile oder Sprachausgabe gelesen werden kann.

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Topliste: Bandblogs

Während Fans sich schon seit Jahren im Netz über die Musik ihrer Lieblingsband austauschen, gingen die meisten etablierten Künstler eher zurückhaltend bis ablehnend mit den neuen Möglichkeiten um. Dass viele mittlerweile aber mitbekommen haben, dass es nicht reicht, die eigene Website mit Pressemitteilungen der Plattenfirma zu bestücken, zeigen die folgenden Top–Bandblogs. Weiterlesen »

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Ein ♥ für Blogs

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Kai Müller hat auf StyleSpion aufgerufen und das Blogosphären-Echo ließ nicht auf sich warten. Bei ein „Herz für Blogs“ sollen die eigenen Liebslingsblogs gepostet werden. Unter den Lieblingsblogs der Blogpiloten-Autoren ist viel Altbekanntes – da Pflichtlektüre – aber auch das ein oder andere Blog, das noch nicht so bekannt sein dürfte. Weiterlesen »

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Aktion am kommenden Dienstag: „Ein Herz für Blogs“

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Kai Müller vom StyleSpion hat eine herzerwärmende und sehr wichtige und lobenswerte Aktion ins Leben gerufen. Mit dem Aktionstag am kommenden Dienstag „Ein Herz für Blogs“ will er daran erinnern, was das Bloggen einst so besonders und einzigartig und eben nicht medien-mainstreamig gemacht hat. Er bemängelt, dass das Miteinander, der Dialog das sich gegenseitig Blogrollen abgenommen hat. Als gehet hin uns spendet Liebe für Blogs. Die Aufgabe: Am kommenden Dienstag einen Blogpost mit „Ein Herz für Blogs“ anlegen und eure Lieblingsblogs aus der deutschen Blogosphäre darin aufführen.

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Mit Afrigator das afrikanische Netz entdecken

logo_afrigatorNiedrige Internetgeschwindigkeiten, schlechte Telekommunikationsinfrastruktur und nur sechs Prozent der Bevölkerung haben Zugang zum Internet – die Voraussetzung der afrikanischen Bevölkerung für einen Weg hin zu digitalen Gesellschaft sind auf den ersten Blick nicht gut. Wenn da das Handy nicht wäre – bereits jetzt das beliebteste Kommunikationsmittel auf dem Kontinent. Nach Expertenschätzungen wird in wenigen Jahren der Großteil der Bevölkerung über ein internetfähiges Handy verfügen. Grund genug, einmal einen näheren Blick auf das digitale Afrika zu werfen. Der Social-Media-Aggregator Afrigator gibt dazu eine gute Übersicht… Weiterlesen »

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Blog-Evolution: Ad-hoc Dialoge ersetzen Kommentare

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Technorati misst die Relevanz von Blogs anhand der Links, die von anderen Blogs darauf verweisen. Die Währung heißt Authority. Es gibt rund 76.000 Blogs weltweit, die über eine „Authorität“ von mehr als 50 verweisenden Blogs verfügen. Da beispielsweise Serendipity Probleme mit Trackbacks hat, ist die Dunkelziffer noch höher. Trotz der immensen Zahlen oder gerade deswegen hat Brian Solis von techcrunch Probleme mit der Relevanzmessung. Weiterlesen »

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TechCrunch50: Die wichtigsten Updates auf einen Blick per Aggregator

Michael Arrington’s TechCrunch50-Konferenz ist eines der wichtigsten Events der Web 2.0-Startupszene. Von heute bis zum 10.September werden sich hier die Firmen der Szene vorstellen und den Launch ihrer Dienste zelebrieren. Natürlich berichtet TechCrunch selbst, aber auch fließen auch außenherum jede Menge Infos, zum Beispiel per Blog, Twitter oder Flickr.

Hier den Überblick zu behalten ist nicht ganz einfach. Doch Rettung ist nah: Sean Percival hat den TechCrunch50-Aggregator gebastelt, der die wichtigsten Infos zum Event aus dem Netz zusammenträgt. Blogposts, Friendfeed, Twitter, Fotos, Videos, Diggs, nichts geht hier verloren.

TechCrunch50 Aggregator Screenshot
Screenshot: Der Techcrunch 50 Aggregator

Wem das alles nicht reicht, dem sei der Livestream von der Konferenz ans Herz gelegt.

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Lifestreaming als Alternative zu Blogs

Lifestreaming ist ein auffälliger Trend im aktuellen Web, doch vielleicht sind wir erst am Anfang dieser Entwicklung. In einem lesenswerten Beitrag fragt das Readwriteweb, ob Lifestreaming die traditionellen Blogs ablösen kann.

Was ist Lifestreaming?

Lifestreaming ist eine Möglichkeit, die Aktualisierungen verschiedenster Dienste zentral an einer Stelle zusammenzufügen. Das Ergebnis soll eine übersichtliche Darstellung der Netzaktivitäten einer Person sein. In den letzten Wochen wurden einige Dienste von den Blogpiloten getestet, allen voran Friendfeed und Lifestream.fm.

Die These: Lifestreaming ist eine Alternative zu Blogs

Im Artikel wird die These aufgestellt, dass Lifestreaming zusehends den Blog ablösen könnte. Als Beispiele werden Seiten wie die der Netzberühmtheit Julia Allison genannt, die chronologisch Mitteilungen aus ihrem Leben veröffentlicht. In analoger Form würden verschiedene öffentliche Profile Funktionen übernehmen, die vorher klassischen „Über mich“-Seiten vorbehalten waren.

 

Insgesamt würden derartige Tendenzen die Frage aufwerfen, ob Blogs immer stärker ihre ursprüngliche Funktion eines „digitalen Tagebuchs“ verlieren und zunehmend aus der Mode kämen.

Bei der Diskussion sollten jedoch zwei Faktoren bedacht werden. Erstens lassen sich Gruppenblogs und Magazine kaum durch Lifestreaming ersetzen: Schon die Twitter-Accounts sind selten mehr als Links zu den aktuellen Beiträgen. Die These scheint sich also eher auf persönliche Blogs zu beziehen, die von Einzelpersonen geführt werden.

Zweitens stellen sich jedoch auch bei persönlichen Blogs einige Fragen. Haben persönliche Blogs wirklich ausschließlich die Funktion, über Aktivitäten einer Person zu berichten, die sich über Lifestreaming besser abbilden ließen? Oder sind Blogs nicht viel mehr thematisch ausgerichtet (mal eher persönlich, mal eher fachlich), so dass sie eine Leserschaft bedienen, die sich zwar für das Thema, nicht aber für den Autor interessiert? Was meint ihr?

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„Ich habe meinen Traumberuf gefunden!“ – Web 2.0-Navigator in der Grundschule!

In unserem aktuellen Themenschwerpunkt zu „Zukunft des Lernenes“ berichtet heute Gastautor Martin Riemer von seinen Erfahrungen mit Blogs an einer Berliner Grundschule:

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Mein Name ist Martin Riemer, von Hause aus mache ich den Zettelkasten Riemer-O-Rama, home of my personal „Bloggum ergo sum“. Ich markiere mich selbst als einen Gewinner der Blogosphäre, da fand ich es mindestens notwendig, mein dort erhaltenes Wissen in einem konzertierten „Sharing und Erkläring“ weiterzugeben. So geschah es…

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Hurra, hurra die Schule bloggt!

Ein weiterer Beitrag zu unserem aktuellen Schwerpunkt Thema „Zukunft des Lernens!“:

Bei der Re-Publica08 fand am Freitag eine Subconference zu diesem Thema statt. Präsentiert wurde diese von den Hardbloggingscientists. Unter anderem gab es eine Session zum Thema Schule 2.0. Motto: Hurra, hurra, die Schule bloggt! Dort lieferte unter anderem Martin Riemer einen Werkstattbericht von seinem Blogprojekt an einer Grundschule.

Im Interview mit den Kollegen Ulrike Reinhard und Lutz Berger fasst Martin nochmal seine Ideen, Erfahrungen und Meinungen zum Thema Blogs an der Schule zusammen

„Kinder müssen Wissen navigieren können!“ – mein Lieblingszitat aus dem Interview. Was denken die Leserinnen und Leser der Blogpiloten zum Thema Bloggen in der Schule?

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Gescheiterte Business-Blogs für 200…

…suchen wir für die Bloggerkonferenz re:publica für eine zünftige Runde Blogger-Jeopardy:

Kann sich jemand noch an die Fernseh-Quizshow Jeopardy aus den 90er Jahren mit Frank Elstner im Vorabendprogramm erinnern? Die mit der grauenhaften Melodie, die man anschliessend nicht so schnell aus dem Kopf herausbekam? Genau das spielen wir auf re:publica ‘08 am Donnerstag Abend: Wir nennen es „Blogger-Jeopardy“ und die Technik steht schon. Wenn alles klappt, dann auch mit der Melodie. Nur nicht mit Frank Elstner – das versprechen wir Euch.

Und natürlich werden nicht nur Business-Blogs gesucht, sondern auch andere witzige Kategorien. Mehr dazu auf re-publica.de.

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Olymponiken dürfen bloggen – bedingt

Die Teilnehmer der Olympischen Spiele dürfen bloggen. Das IOC hat den Athleten erstmals grünes Licht gegeben, so dass wir im Sommer spannende Berichte aus dem olympischen Dorf erwarten dürfen.

Gleichzeitig stellte das IOC aber genaue Regeln auf, meldet Reuters:

„The IOC considers blogging…as a legitimate form of personal expression and not a form of journalism,“ the IOC said.

„It is required that, when accredited persons at the Games post any Olympic content, it be confined solely to their own personal Olympic-related experience,“ it said.

Sehen wir mal darüber hinweg, dass das IOC versucht, Bloggen als rein persönliches Hobby darzustellen und Blogs einfach generell abspricht, journalistischen Ansprüchen zu genügen.

Sonderlich frei dürfen die Sportler auch unter den neuen Regeln nicht bloggen. Streng verboten bleiben beispielsweise sowohl Audio- und Videobeiträge. Auch sind Fotos nur dann erlaubt, wenn sie nicht innerhalb der Sportarenen sowie anderer medial genutzer Flächen entstanden sind – hier sind dem Kommittee offenbar die TV-Verträge wichtiger als die Chance der Athleten, sich frei auszudrücken.

Für uns Leser könnte es dennoch spannende Einblicke in das tägliche Treiben hinter der Sportkulisse geben, wenn auch nur zwischen den Zeilen. Ein wenig mehr Mut zur Offenheit seitens des IOC wäre schön gewesen. Ob aber der chinesischen Regierung die offizielle Billigung von Blogs gefällt? Zweifelhaft.

(via)

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Interview mit Klaus Eck: „Das Blog ist meine Kommunikationszentrale“

Heute im Interview mit den Blogpiloten ist der Kommunikationsberater und PR-Blogger Klaus Eck. Er ist ausgewiesener Experte in Sachen PR im Web 2.0 und hat im vergangenen Jahr das Buch „Corporate Blogs. Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden“ veröffentlicht. Mit Blogpilot Steffen sprach er u.a. über Reputationsmanagement und darüber, warum Twitter nicht erklärbar ist.  

BP: Herr Eck, im März dieses Jahres werden Sie neun Jahre alt – zumindest als Blogger, denn 1999 haben Sie mit dem Bloggen begonnen. In Ihrem ersten Posting fragen Sie sich und Ihre damals noch nicht vorhandenen Leser, ob Sie nun in ein neues digitales Leben starten oder als Online-Fabulierer enden werden. Wie hat das Bloggen Ihr (berufliches) Leben seither verändert? KE: Damals habe ich anonym ein privates Online-Tagebuch geführt und darüber spekuliert, wohin uns der Online-Life-Style noch führen wird. Dazu muss man wissen, dass ich zu dem Zeitpunkt schon Bücher, Zeitschriften und Online-News-Dienste rund um das Internet entwickelt hatte. Online-Kommunikation ist seit rund 15 Jahren mein Thema. Deshalb hätte ich nicht unbedingt erwartet, dass für mich durch das Bloggen eine größere Änderung eintritt. Doch nach dem Start des PR Bloggers und weit über 1.000 Blog-Artikeln ist eine Menge passiert: Journalisten und Kunden meldeten sich manchmal bereits drei Stunden, nachdem ich etwas gebloggt hatte. Mit der Resonanz habe ich wirklich nicht gerechnet. Am meisten freue ich mich darüber, dass ich via Kommentar-Funktionalität zahlreiche spannende Menschen kennenlernen durfte. Letztlich ist das Blog meine Kommunikationszentrale, über die ich in die Öffentlichkeit trete und ein wenig an meiner Reputation arbeite, indem ich regelmäßig zu Kommunikationsthemen schreibe. BP: Sie sind ein gefragter Kommunikationsberater, insbesondere wenn es um PR und Marketing im Web 2.0 geht. Welche Hürden im Zusammenhang mit Social Media müssen Sie bei neuen Kunden nehmen, bevor Sie ans Eingemachte gehen können? KE: Als allererstes müssen die Mitarbeiter großer Unternehmen ihre Angst vor den eigenen Kunden verlieren, die sie längst online bewerten. Noch immer behagt es vielen Entscheidern nicht, dass sie die Darstellung ihres Unternehmens in der digitalen Öffentlichkeit nicht mehr wirklich kontrollieren können. Deshalb ist die erste Reaktion die Abwehr. Nach dem Motto: Im Web 2.0 sind nur egozentrische Selbstreflektierer unterwegs, die nichts besseres zu tun haben, als Banalitäten ins Netz zu stellen. Hierbei wird oftmals übersehen, dass sich selbst die privaten Äußerungen, die als Text, Bild oder Video online gestellt werden, direkt auf die Markenwahrnehmung und das Image eines Unternehmens auswirken. Momentan wird Hillary Clinton jeden Tag in den Blogs 2.000-mal erwähnt. Kein Wunder also, dass die US-Präsidentschaftskandidaten genügend Zeit für MySpace, Facebook, Youtube und ein eigenes Blog finden. BP: Zu Authentizität, Kommunikation mit offenem Visier und Dialog raten Sie Ihren Kunden und den Lesern Ihres Blogs. Das dürfte bei den meisten klassisch gelernten PR- und Marketingstrategen zu nervösem Zucken der Gesichtsmuskulatur führen. Oder machen Sie da inzwischen andere Erfahrungen? KE: Hierzulande verstehen sich die PR- und Marketing-Profis nicht unbedingt als Content-Produzenten oder Community Manager. Vor einigen Jahren sah kaum jemand von den Kommunikatoren die Relevanz des Web 2.0. Doch das hat sich inzwischen komplett gewandelt. Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass man gut daran tut, sich den neuen Influencern zu stellen und zumindest ein ordentliches Blog-Monitoring aufzusetzen. Erst vor einer Woche bin ich von zwei PR-Verantwortlichen als erstes gefragt worden: Wie können wir bei unserem Projekt die Blogger einbeziehen, wie spricht man diese an? Erst an zweiter Stelle stand die Frage: Was machen wir für die Journalisten? BP: „Digitale Reputation“ gehört aktuell zu Ihren Schwerpunktthemen. Was genau verstehen Sie darunter und warum sollten Unternehmen auch online Wert auf Reputationsmanagement legen? KE: Wie nehmen wir Unternehmen heute als erstes wahr? Durch die ersten 10 Suchtreffer einer Google-Recherche. Wer sich um seinen digitalen Ruf nicht kümmert, darf sich nicht wundern, wenn die Kunden ausbleiben. Wir können es uns gelinde gesagt gar nicht leisten, online ein schlechtes Erscheinungsbild zu hinterlassen. Wer im Web von Dritten an den Pranger gestellt wird oder sich selbst durch Saufbilder unmöglich macht, ruiniert nicht nur seine Karrierechancen, sondern wirft auch Fragen für das Unternehmen auf, das diese Mitarbeiter beschäftigt. Ein gutes Online Reputation Management basiert zunächst auf eine Analyse des Status quo: Wie wirke ich auf andere, die nach mir oder meinem Unternehmen im Web suchen? Stimmt das mit dem Bild überein, dass ein Unternehmen oder eine Person von sich hat? Falls nicht, müssen geeignete Online- wie Offline-Maßnahmen entwickelt werden, um das Image zu stärken. BP: Hier könnte man einwenden, dass der notwendige Ressourceneinsatz nicht in Relation zum Ertrag steht. Stimmts? KE: Natürlich sind für das Online Reputation Management einige zeitliche und finanzielle Ressourcen notwendig. Doch als erstes sollte man sich fragen, inwiefern sich das Online-Image auf den eigenen Geschäftserfolg negativ auswirkt. Wenn die Online-Meinungen und -bewertungen negativ sind, verliert ein Unternehmen manchmal zweistellige Millionenbeträge oder könnte in den Ruin getrieben werden. Persönliche Meinungen, die sich in Blogs und Communities finden, wirken sich auf die konkreten Kaufentscheidungen stärker aus als sachliche Informationen. Wir kennen das alle: Wenn Ihnen ein Freund von seinem neuen Handy vorschwärmt, vertrauen Sie ihm vielleicht blind und sparen dadurch enorm viel Zeit. BP: Sie bloggen, twittern, xingen, facebooken, flickrn, taggen, bookmarken… Wie bleibt da noch Zeit zum Arbeiten? KE: Letztlich hängt alles vom Kontext ab, in dem man sich bewegt. Als Kommunikationsberater bookmarke, tagge und gewichte ich Medien- und Blog-Artikel, die ich für meine alltägliche Arbeit benötige. Aufgrund der großen Informationsmengen, die jeden Tag allein zum Thema Online-Kommunikation publiziert werden, erleichtern mir derlei Web 2.0-Instrumente den schnellen Zugang zu wichtigen Wissensgebieten. Manche gebookmarkten Infoschnipsel nutze ich in meinen Vorträgen, andere in Blogeinträgen, Fachartikeln, Büchern und in Beratungsgesprächen. Von Zeitverschwendung kann hierbei nicht die Rede sein, sondern eher von einer neuen Art des persönlichen Information Managements. Via Xing und Facebook pflege ich die Kontakte zu meinen Lesern, Kunden und natürlich auch Freunden. Hierbei sind die Fotos auf Xing sicherlich dessen Killerapplikation. Auf diese Weise kann ich Namen und Gesichter wesentlich leichter zuordnen und somit viel mehr Kontakte pflegen als noch in den Vor-Web-Zeiten. Facebook ermöglicht mir darüber hinaus die Syndizierung meiner ganzen Online-Aktivitäten. Schließlich kann jeder Facebook-Freund in meinem Profil nachvollziehen, was ich twittere, blogge, bookmarke, welche Bücher ich empfehle und wohin ich reise. In gewisser Weise trage ich damit der radikalen Transparenz, in der wir uns alle bewegen, Rechnung und nutze es für meine Selbstdarstellung. BP: Als ausgewiesener Social Media Experte sollte Ihnen die abschließende kleine Aufgabe keine Probleme bereiten: Erklären Sie in drei Sätzen Sinn und Zweck von Twitter für die Unternehmenskommunikation! KE: Das Twittern kann man nicht wirklich verstehen, wenn man es nicht selbst längere Zeit ausprobiert hat, das haben nicht zuletzt schon einige Twitter-Konvertiten wie der Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer erfahren. Wer nur 140 Zeichen pro Text zur Verfügung hat, kann daran verzweifeln, seine Leser langweilen, sie mit Linktipps verwöhnen oder unterhaltsame Haikus verfassen, die neugierig auf mehr machen. Wer twittert, verschafft seinen Lesern die Chance, eine überraschend intime Nähe zu entwickeln, vielleicht ohne jemals die Person hinter der Twitter-Fassade kennengelernt zu haben. Als Kommunikator kann ich via Twitter mein Unternehmen authentisch repräsentieren, auf Events und eigene Artikel verweisen und meine Kontakte zu ausgewählten Influencern pflegen und sehr schnell Information mit Kollegen austauschen. So erfahre ich über dieses Kommunikationsinstrument, welche Online-Trends und Produkte gerade hipp sind. BP: Okay, keine drei Sätze aber eine gute Erklärung. ;-) Herr Eck, danke für das Interview.

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