Alle Beiträge zu bewertung

Die wahren Konsequenzen von Fake News

feedly (adapted) (image by Startup Stock Photos [CC0] via pexels)
Fake News, oder fehlerhafte Inhalte, die als tatsächliche Nachrichten verbreitet werden, haben seit der US-Präsidentenwahl im vergangenen Herbst viel Aufmerksamkeit erlangt. Auch wenn es kein neues Phänomen darstellt, kann durch den weltumspannenden Charakter dieser webbasierten Informationen internationale Einfluss genommen werden. Infolgedessen ist dieses Thema nicht nur in den vereinigten Staaten, [...]
Weiterlesen »

Emojis als Bestandteil digitaler Kommunikation

Emoji (adapted) (Image by downloadsource.fr [CC BY 2.0] via Flickr)
Emojis werden so oft genutzt wie noch nie. Kaum jemand schreibt Nachrichten auf WhatsApp oder anderen sozialen Netzwerken, ohne dabei die farbigen Bilder zu benutzen. Sie haben sowohl glückliche als auch traurige Gesichtsausdrücke und bereichern unsere digitale Kommunikation mit Emotionen. Der erste Emoticon „:-)“ wurde im September 1982 von dem [...]
Weiterlesen »

FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
APPLE Golem: Apple verliert Spezialisten für autonomes Fahren: Der Kampf um Spitzenpersonal in der Automobilbranche geht weiter. So warb der chinesisch-amerikanische Autohersteller Faraday Future Apples Spezialist für Bilderkennung und autonome Fahrfunktionen ab. Dies könnte zu tieferen Einschnitten bei Apples eigenem Autoprojekt Titan führen. Der Spezialist Bart Nabbe arbeitete 10 Jahre [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 24. November

In unseren Lesetipps geht es um den Bewertungskapitalismus, das Interesse für IT-Berufe, wie aus Marken Medien werden, die Abnahme des TV-Konsums durch Streaming und einen Antrag des Europäischen Parlaments. Ergänzungen erwünscht.

  • BEWERTUNGEN Spiegel Online: Uber, Airb’n’b & Co.: Bewertungskapitalismus statt Regulierung?: Bewertungen sind inzwischen zur Grundlage unseres Handelns im Internet geworden. Doch sie entscheiden nicht nur darüber, ob wir ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, sondern der bewertungsbasierte Kapitalismus entscheidet auch darüber, ob Einzelpersonen oder sogar ganze Unternehmen ihr Geschäft fortführen können, wie Christian Stöcker schreibt. Wer würde schließlich in ein Auto bei Uber einsteigen, dessen Fahrer nur mit zwei Sternen bewertet wurde? Laut Stöcker könne so die Regulierung durch Gesetze und Behörden wegfallen. Stattdessen würden sich die Qualitätsstandards crowdbasiert durch Bewertungen ergeben. Was gut bewertet wird, ist schließlich auch gut. Lediglich die Kunden, die dann ständig aufgefordert werden würden, alles zu bewerten, dürften genervt sein.

  • IT-BERUFE Golem: Studie: Mädchen interessieren sich quasi gar nicht für IT-Berufe: Laut einer aktuellen Studie interessieren sich nur 0,5 Prozent der Schülerinnen für einen Beruf in der IT. Bei den Jungen sind es immerhin sechs Prozent. Das Ergebnis ist verheerend, bedenkt man, dass mit aufwendigen Aktionen wie dem Girls Day massiv für Berufe aus den Bereichen Technik und den Naturwissenschaften geworben wurde. Alleine in diesem Jahr nahmen an diesem mehr als 100.000 Mädchen teil. Insgesamt entsprechen die Ergebnisse der Studie weitgehend dem „klassischen Rollenmuster“.

  • MARKEN Dirk von Gehlen: Marken werden Medien: Anhand des Fußballspielers und WM-Torschützen Mario Götze beschreibt Dirk von Gehlen, wie Marken zu Medien werden. Schon längst ist Götze nicht mehr nur ein Fußballspieler oder die Werbeikone eines Unternehmens, er ist selber ein Medium. Auf Instagram erreicht Götze mit seinen Bilder und kurzen Videos beispielsweise mehr als 2,2 Millionen Follower. Mehr als 100.000 Fans liken durchschnittlich seine Bilder. Dazu betreibt der Fußballspieler eine eigene Website, die einem Magazin ähnelt. Somit ist aus der Marke Mario Götze ein Medium geworden. 

  • STREAMING DIE WELT: TV-Konsum nimmt durch Filmstreaming ab: Mit Netflix, Maxdome und Co. verändert sich der Fernsehkonsum. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des High-Tech Verbandes Bitcom. Momentan schauen laut der Umfrage ca. 40 Millionen Deutsche Online-Videos und jeder dritte Nutzer von Videostreaming verzichtet komplett oder teilweise auf das klassische Fernsehen. In den USA hat sich der TV-Konsum mittlerweile sogar um 20 Prozent reduziert. Dadurch müssen sich Sender und Produzenten auf eine veränderte Medienwelt einstellen. Neben den kostenpflichtigen Streaminganbietern verstärken auch die illegalen Streamingportale wie kinox.to oder movie4k.de den Streaming-Trend.

  • GOOGLE CNet: European Parliament to call for breakup of Google, report says: Das EU-Parlament erwägt den Suchmaschinenriesen Google zu zerschlagen – das geht aus einem Report der Financial Times hervor. Dafür sollen die Abgeordneten einen Antrag bei der Europäischen Kommission gestellt haben, die hierüber entscheidet. Unterstützt wird der Antrag von der christdemokratischen Europäischen Volkspartei und den Sozialdemokraten. Ob die Europäische Kommission dem Antrag folgen wird, ist aber unwahrscheinlich, da diese bereits seit vier Jahren gegen Google ermittelt und angekündigt hat, das Wettbewerbsverfahren beizulegen. Am Donnerstag soll nun erst mal im Parlament über den Antrag abgestimmt werden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Spickmich-Macher starten Schulradar.de

Und weiter im aktuellen Specialthema „Zukunft des Lernens“:

„Finden Sie die beste Schule für Ihr Kind!“

So lautet der Slogan des neuen Dienstes Schulradar von den Machern des umstrittenen spickmich.de-Portals, auf dem Schüler Lehrer bewerten können.

 

Schulradar bietet Eltern, Schülern, Bildungsverantwortlichen und hoffentlich auch den Schulverantwortlichen vor Ort eine Möglichkeit, nach Schulen zu suchen, die von den Nutzern des Schulradars besonders gut oder eben besonders schlecht bewertet wurden. Ein Button-Up Ranking also das einen ähnlichen Ansatz fährt, wie man es bereits von spickmich oder meinprof kennt.

Ärger dürfte auch hier programmiert sein, da sich garantiert schnell Bedenkenträger melden werden. Mag sein, dass diese Art von Onlinebewertungen einerseits die Realität verzerrt, andererseits hilft sie, eine öffentliche Debatte über Qualität im Bildungssektor in Gang zu setzen. Eine Debatte, die nicht von Bildungspolitikern, ewiggestrigen Schuldienstschiebern oder vermeintlichen Experten dominiert wird, sondern die die Kunden sowie die Erziehungsberechtigten dieser Kunden geführt wird.

Im Endeffekt könnte es doch darum gehen, mal den erhobenen Mittel-Zeigefinger in Richtung Bildungspolitik zu strecken. Arbeitslose Lehrer einerseits, jenseits des Burnouts agierende Lehrer im Schuldienst andererseits. Unterricht fällt wegen Lehrermangel aus – das passt nicht zusammen. Dass via kontroverser Onlineportale wie Schulradar und Co. Stimmungen und Meinungen publik gemacht werden, hilft hoffentlich, frischen Wind in die teils angestaubten Köpfe der Entscheider zu bringen. Die Debatte tut der deutschen Bildungslandschaft gut…

Insofern: Viel Erfolg Schulradar! Auf hoffentlich kontroverse Diskussionen, die uns voran bringen…

[via Deutsche Startups]

Weiterlesen »