Alle Beiträge zu analyse

FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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WAHL googlewatchblog: Google Trends & 2Q17: Google startet neues Trends-Portal zur Bundestagswahl 2017: Welche Suchanfragen machen die Deutschen em häufigsten zur Bundestagswahl? Welche Partei ist online am beliebtesten? Wo liegen ihre Interessen? Google hat ein Trendportal redaktionell aufgearbeitet und stellt nun diese Daten zur Verfügung. Erst kurz davor hatte Google [...]
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So entschlüsselt die Strafverfolgung eure Fotos

St. Jones, Canada (adapted) (Image by Zach Meaney) (CC0 Public Domain) via Unsplash
Solange wir Menschen Fotos machen, wurden sie von uns auch manipuliert. Um Bilder zu verändern, musste man früher mit in der Dunkelkammer komplizierte Operationen ausführen können, wohingegen heute jeder mit einem Smartphone in der Lage ist, hunderte von mit frei verfügbaren Tools vornehmen kann. Während dieser Umstand für den eigenen [...]
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So klingt DNA: Wie Musik den genetischen Code knacken kann

dna-1811955 (adapted) (Image by qimono) (CC0 Public Domain) via Pixabay
Seit einigen Jahren beschäftige ich mich in meinen Forschungen mit Molekularbiologie. Außerdem interessiere ich mich für Musik und habe mit den Hummingbirds, einer Pop-Band aus Sydney, gespielt. Normalerweise ist die Schnittmenge zwischen diesen beiden Interessen nicht besonders groß. Aber kürzlich habe ich erfahren, dass man mit der DNA sogar Musik [...]
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FACEBOOK wired: So verhalten sich die deutschen Parteien auf Facebook (INFOGRAFIK): Alle paar Jahre findet in Deutschland ein Großereignis statt, welches viele Bürger und vor allem Politiker sehr bewegt: Die Bundestagswahl. Ein Ereignis bei dem nicht nur viel Kraft und Geld in Werbung und Präsenz gesetzt wird, sondern seit einigen [...]
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DATENSCHUTZ golem: Gibt es 2017 den ersten Internetminister?: Die SPD nennt neben dem Breitbandausbau noch die Themen Gute Arbeit 4.0, digitale Bildung, Datensicherheit und Datensouveränität, die Internationale Charta „Digitale Grundrechte“ sowie Netzneutralität. Die FDP hat auf ihrem Parteitag im April 2016 schon ein recht ausführliches Papier zu den Chancen der [...]
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Algorithmen können fairer sein als Menschen

code(image by geralt [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Amazon hat kürzlich damit angefangen, Lieferungen am selben Tag in ausgewählten großstädtischen Gegenden anzubieten. Das mag für viele Kunden gut sein, doch die Markteinführung zeigt auch, wie computerisierte Entscheidungsfindung eine hohes Maß an Diskriminierung fördern kann. Sinnvollerweise begann die Firma mit ihrem Service in Gegenden, in denen die Lieferkosten am [...]
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Das Analysesystem von Die Welt deutet die Klicks um

Die Welt Balloon over Berlin (Image by Thomasz Sienicki [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons)
Das interne Bewertungssystem für Online-Artikel der Tageszeitung Die Welt erscheint etwas nervenaufreibend. Allen veröffentlichten Artikeln wird auf Basis von fünf Komponenten ein Wert zugewiesen, der bestimmt, auf welchem Platz sie im Ranking landen. Im Anschluss wird jeden Morgen eine Top-Ten-Liste an die gesamte Nachrichtenredaktion geschickt, die mit einigen Anmerkungen eines [...]
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Wie Computer die Wissenschaft kaputt machen

Historic Computer (image by U.S. Army Photo [CC0 Public Domain])
Die Reproduzierbarkeit ist einer der Grundpfeiler der Wissenschaft. Bekannt geworden ist die Idee durch den britischen Wissenschaftler Robert Boyle um 1660. Grundsätzlich geht es darum, dass eine Entdeckung reproduzierbar sein muss, um wissenschaftlich anerkannt zu werden. Im Grunde sollte gelten, dass jeder die gleichen Ergebnisse erhält, wenn man die vorgeschriebene [...]
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5 Lesetipps für den 2. September

In unseren Lesetipps geht es heute gleich zweimal um Geld verdienen im Journalismus, Selfies, die Tyrannei der E-Mail und Kommentare auf Süddeutsche.de. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS I Fachjournalist: Journalistische Start-ups (Teil 1): Werbung macht’s möglich: Auf Fachjournalist.de schreibt unsere Autorin Katharina Brunner über journalistische Startups. Im ersten Teil ihrer zweiteiligen Artikelserie steht die Finanzierung durch Werbung im Vordergrund. Am Beispiel von Da Hog’n und Mobilbranche.de zeigt sie, dass Geld verdienen mit Journalismus sich immer noch moralischer Kritik ausgesetzt sieht, aber auch in der Nische gut funktionieren kann.

  • SELFIES BBC: Health and life expectancy revealed through analysis of a ‚Selfie‘: Die Forschungsgruppe „Face Aging Group“ der Universität von North Carolina hat ein Programm entwickelt, dass mit zusätzlichen Infos hochgeladene Selfies analysiert und Aussagen zum Alter und Gesundheitszustand macht. Wäre das ein privates Unternehmen, hätte ich dieses Projekt wohl als Datenmagnet kritisiert, aber unter dem Aspekt der Forschung ist es interessant, dass etwas, was man wirklich einmal ab und zu machen sollte, sich selber im Spiegel begutachten, mithilfe von Selfies und Algorithmen vielleicht sogar förderlich für unsere Gesundheit sein kann.

  • ARBEIT 2.0 NYTimes.com: End the Tyranny of 24/7 Email: Gestern war in den USA der Tag der Arbeit, also Zeit für einen Artikel, der vor allem mit dieser Überschrift auch im Feuilleton der F.A.Z. hätte stehen können: Beendet die Tyrannei der 24/7 E-Mail. Worum es aber Clive Thompson geht, ist ein ähnliches Schutzniveau von modernen Arbeitern, wie es unsere Vorfahren in der Vergangenheit erkämpft haben. Gewerkschaftliche Errungenschaften wie die 35-Stunden-Woche sind in Zeiten von E-Mails alles andere als praktikabel durchzusetzen. Sie sind aber wichtig, denn Forschungen zeigen, dass wir ohne genügend Ruhephasen ganz einfach kaputt gehen. Solche sozialdemokratischen Forderungen aus dem letzten Jahrtausend mögen in Zeiten der digitalisierten und globalisierten Arbeitswelt unpassend klingen, sie sind aber wichtig, weshalb wir uns mehr mit unserem Arbeitsalltag auseinandersetzen sollten.

  • KOMMENTARE Süddeutsche.de: Lassen Sie uns diskutieren: Auf Sueddeutsche.de stellt Daniel Wüllner, Redakteur für den Leserdialog, die kommende Umgestaltung der Diskussionsforen und des Leserdialogs vor. Direkter, konzentrierter und besser moderiert will die SZ künftig ins Gespräch mit ihren Lesern kommen. Statt der klassischen Kommentarfunktion unter Artikeln soll es Debatten zu drei Themen des Tages geben. Neue Debattenwege sollen ebenso ausprobiert werden. Eine spannende Entwicklung, denn die Kommentarkultur im Internet ist etwas, dass wirklich sehr viele Schattenseiten haben kann, besonders bei kontroversen Themen. Ein intensiverer Dialog mit Lesern ist aber für ein Medium heutzutage eine Notwendigkeit des Community-Managements. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die SZ dem annimmt.

  • JOURNALISMUS II Online Marketing News: Wie sich der Journalismus durch Klicks und Traffic verändern wird: Das Viralität im Journalismus an Bedeutung gewinnt ist kein neuer Trend, aber bisher wurden diese Auswirkungen meist nur negativ betrachtet. Es würde solchem Journalismus an Substanz fehlen. Doch guter und viraler Journalismus kann für die Menschen, die ihn praktizieren auch ein Gewinn werden, wie Roger Taiber erklärt. Die USA zeigen da mal wieder den Weg. Dort werden Praktikanten schon jetzt nach Page Views bezahlt. Das bedeutet, dass Journalisten noch mehr nach ihrem Wert als Marke bezahlt werden könnten und die Orientierung an Klickzahlen eine nachvollziehbare und leistungsorientierte Bezahlung ermöglicht. Trotzdem wird es noch klassische Bezahlmodelle brauchen, damit Viralität nicht das einzige Kriterium wird.

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Verfassungsrichter Masing kritisiert „Recht auf Vergessen“-Urteil

Never Forget (Bild: MsSaraKelly [CC BY 2.0], via Flickr)
Der Redaktion von iRights.info liegt ein Papier des Bundesverfassungsrichters Johannes Masing vor, in dem das „Recht auf Vergessen“-Urteil des Europäischen Gerichtshofs fundiert kritisiert wird. // von Tobias Schwarz Richter Johannes Masing ist beim Bundesverfassungsgericht für Verfahren zu Pressefreiheit, Demonstrationsrecht und Datenschutz zuständig. Schon einer Woche nach Verkündung des „Recht auf [...]
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5 Lesetipps für den 14. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um Netzneutralität, Ulrike Langer über Journalismus, die Zukunft des Buchhandel und Big Data bei der Weltmeisterschaft im Männerfußball. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZNEUTRALITÄT TechCrunch: 647,000 Comments Have Been Sent To The FCC About Net Neutrality: Ende Mai berichtete der Moderator John Oliver in seiner Late Night-Show über das Thema Netzneutralität und die Pläne der US-Handelskommission FCC, diese abzuschaffen. Die FCC hat eine bis dahin nicht sehr beachtete Online-Kommentarfunktion zu der geplanten Reform, auf die Oliver hinwies und seiner Zuschauer bat, dort ihre Meinung zu den für das Internet gefährlichen Plänen zu hinterlassen. Mehr als 647.000 kommentierten daraufhin die Pläne des FCC.
  • JOURNALISMUS Journalist: Interview mit Ulrike Langer: Ulrike Langer ist mehr als nur eine freie Journalistin unter vielen: Sie begreift sich als eigene Medienmarke; das Internet ist ihre Marketing-Plattform. Im Interview mit „Journalist“ erzählt sie, warum genau diese Berufsauffassung der zukünftige Schlüssel zum journalistischen Erfolg ist und was Blogger mit Hobbychirurgen zu tun haben.
  • BUCHHANDEL I Spiegel Online: Über Amazon, Buchmarkt, Literaturbetrieb und Medienkrise: „Begrüßt die neue Zeit mit einer Rose im Mund“, schreibt die Schweizer Schriftstellerin Sibylle Berg in ihrer Kolumne auf Spiegel Online. Statt die Vergangenheit zu betrauern, sollten wir uns ihrer Meinung nach überlegen, wie wir den Buchmarkt von morgen selbst gestalten können – und weder Leser noch Autoren für Idioten halten.
  • BUCHHANDEL II More Intelligent Life: Let’s reinvent the bookshop: Nach Sibylle Bergs Plädoyer für mehr Mut in der Buch- und Literaturbranche zum Wandel sollte man die von der Journalistin Rosanna de Lisie eingessamelten Ideen von vier Architekten und Designer lesen, wie eine in Zeiten von Amazon, E-Books und Medienkrise eine Buchhandlung in Zukunft aussehen sollte.
  • BIG DATA Handelsblatt: Der neue deutsche Co-Trainer ist eine App: Auf Handelsblatt.de stellt Axel Postinett ein interessantes Detail der Arbeit des Trainerstabs der Nationalmannschaft im Männerfußball vor. Mithilfe einer Datenbank-Analysesoftware von SAP sind die Trainer auch am Spielfeldrand in Echtzeit über alle Daten des Spiels informiert. Acht Kameras liefern 5000 Datenpunkte pro Spiel, deren Analyse die Trainer via App sofort abrufen können.

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Big Data als verkäuferischer Geniestreich: Die grausame Welt der Daten

Das Modewort Big Data bringt die Augen vieler Scharlatane zum Leuchten. So lange die Datenanalyse in den Kinderschuhen steckt, sollten wir aber lieber auf etwas vertrauen, das die Natur uns mitgegeben hat.

Big Data (Bild: Michael Saechang, CC BY-SA)

Angeblich vertrauen Führungskräfte in den Unternehmen immer weniger ihrer Intuition. Zu diesem Befund kommt zumindest die Unternehmensberatung Actinium in Lindau am Bodensee. Die Mehrheit setze auf Entscheidungen, die sogenannte Business-Intelligence-Systeme generieren.

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Algorithmen über kriminelles Verhalten – Daten sind der neue Ölsand

Daten sind der neue Ölsand
Als Clive Humby im Jahr 2006 den Satz prägte: „Data is the new Oil“, konnte er nicht ahnen, wieviele Berater diese Erkenntnis für sich in Anspruch nehmen würden. Seltsam nur, dass Humby zu einer Zeit Personalisierung propagierte, als Google+ noch nicht einmal in der Planung war. Und so verwundert es auch nicht, dass die Nachplapperer des Satzes, den Kontext, in dem er fiel, nie aufschlüsselten. Angesichts der wundersamen Verkürzung der Problematik auf individualisierte Werbung, wird es Zeit für eine kleine Rundreise durchs Dorf namens Daten und ihre Atome namens Zeichen. Denn uns allen droht etwas Schlimmeres als Empfehlungsalgorithmen zum vielleicht besseren Einkaufen: Empfehlungsalgorithmen über kriminelles Verhalten (INDECT).

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Top-Blogs analysiert

Jan Schmidt hat sich Zeit genommen und analysiert zusammen mit seinen Studenten die deutschen Blogcharts.
Fazit: „Mit dem Alter eines Blogs steigt die Chance, dass es Aufmerksamkeit auf sich zieht, die in Form von Verlinkungen in die Chartplatzierung eingeht. Deswegen haben ältere Blogs eine höhere Chance, in die Charts zu gelangen; dass dennoch manche Blogs in die DBC gekommen sind, die erst 2006 gegründet wurden, spricht für eine gewisse Offenheit der Top-Blogs.“ Außerdem überwiegt die Anzahl männlicher „Top“-Blogger deutlich.

Teil I und Teil II der Analyse.
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