Public Domain: Noch ein Manifest!

Das neue “Public Domain Manifesto” erinnert daran, dass Wissen verbreitet werden muss – und dass die Prinzipien der Offenheit und Freiheit gepflegt werden müssen, damit das Teilen und Fruchtbarmachen von Wissen auch klappt.

“Our markets, our democracy, our science, our traditions of free speech, and our art all depend more heavily on a Public Domain of freely available material than they do on the informational material that is covered by property rights. The Public Domain is not some gummy residue left behind when all the good stuff has been covered by property law. The Public Domain is the place we quarry the building blocks of our culture. It is, in fact, the majority of our culture.” (James Boyle, The Public Domain, p.40f, 2008)

Hierfür formuliert das Manifest 9 Empfehlungen, die insbesondere bei der Novellierung von Urheberrechtsgesetzen zu beachten wären. Zahlreiche internationalen Organisationen unterstützen bereits das Manifest – darunter die amerikanische Creative Commons, die britische Open Knowledge Foundation und die niederländischen Verfechter der Creative Commons, die Waag Society sowie die Stichting Kennisland.



Zu den Erstunterzeichnern gehören merkwürdigerweise keine deutschen Wissenschaftler. Jedoch finden sich unter ihnen auch bekannte Namen wie Lawrence Lessig, Paul Keller und Urs Gasser. Es wird also Zeit, dass das Manifest auch hierzulande bekannter wird.



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Christiane Schulzki-Haddouti

Christiane Schulzki-Haddouti

ist freie Journalistin. Ihre Berichterstattung befasst sich mit der gesellschaftlichen Relevanz von Informationstechnologien und Technologietrends.

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