PlayStation 5 Überblick – Preis und Datum stehen fest!

In diesem Jahr kommt endlich die neue Konsolengeneration. Sony und Microsoft laden zur Neuauflage eines Duells, das mittlerweile fast schon eine Art Glaubenskampf geworden ist. PlayStation 5 oder Xbox Series X lautet dieses Jahr die Glaubensfrage. Obwohl beide Konsolen im Weihnachtsgeschäft durchstarten, kommen erst nach und nach mehr Informationen auf den Tisch.

Am 16. September gab es dann endlich handfeste Informationen. Neben einiger neuer Spieleankündigungen, ließ Sony in ihrem PlayStation 5 Showcase auch Releasedatum und Preis der PlayStation 5 verlauten. Für 499 Euro und 399 Euro gehen die beiden Editionen an den Start. Der Release ist in Deutschland am 19. November (Übrigens auch das Release-Datum von Cyberpunk 2077). Wir haben für euch bereits jetzt alle wichtigen Informationen zur PlayStation 5 am Start!

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Playstation 5 Games

Hier findet ihr einen Artikel, in dem alle bestätigten Spiele für die PS5 aufgelistet sind!

Playstation 5 Übersicht der Hardware-Specs

CPU 8x Zen 2 Cores bis zu 3.5GHz
GPU 10,3 TFLOPs, Custom RDNA 2, 36 CUs at 2.23GHz
Arbeitsspeicher 16GB GDDR6 (448GB/s)
Speicher 825GB Custom NVMe SSD, IO: 5.5 GB/s (Raw), erweiterbar
Externer Speicher USB HDD Support
Laufwerk 4K UHD Blu-ray mit bis zu 100 GB/Disc
Performance-Ziel 4K 120FPS, 8K

PlayStation 5 mit 8K, 120 Hertz und Raytracing

Wie bei der Konkurrenz setzt auch Sony erneut komplett auf AMD-Technik. Das bedeutet auch, dass der Grafikchip, eine extra angefertigte Variante der Radeon Navi-Serie ist. Auch wenn die Anzahl Shader mit der PlasStation 4 Pro identisch ist, bringt es die Grafikkarte der PlayStation 5 durch erhöhten Takt auf 10.3 Teraflops und damit auf eine rund eine zweieinhalb Mal größere Leistung als die der PlayStation 4 Pro. Im direkten Vergleich mit dem Konkurrenten hinkt die PS5 bei der Grafik ganz leicht hinterher. All zu große Unterschiede sind jedoch nicht zu erwarten.  

Die Grafikpower ist stark genug, um 4K bei bis zu 120 Bildern pro Sekunde zu erlauben. Auch 8K-Fernseher unterstützt die PlayStation 5. Mit VRR (Variable Refresh Rate) synchronisiert die Bildausgabe der Konsole mit dem Bildschirm und sorgt so für ein flüssigeres Gaming-Erlebnis.

Bei der grafischen Berechnung erlaubt der Grafikchip auch die Nutzung von Raytracing, einer Technik, mit der das Licht strahlenweise berechnet wird und auch die Beschaffenheit von Oberflächen mit einbezieht. Bislang ist diese Technologie noch dem PC vorbehalten und selbst dort so rechenintensiv, dass es nur ein Bruchteil der Spieler nutzt. Neben der Berechnung von Lichteffekten eignet sich die Raytracing aber auch zur Simulation von Schallwellen. In Verbindung mit dem 3D-Sound, lässt die PlayStation 5 also auch auf neue akustische Genüsse hoffen.

Mit SSD zu neuen Möglichkeiten

Bei der CPU setzt Sony auf einen Ryzen-Chip mit acht Kernen, der im aktuellen 7-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Obwohl die genaue Taktfrequenz mit bis zu 3,5Ghz nicht an Top-CPUs für den PC reicht, dürfte die CPU kaum zum Flaschenhals werden. Gerade Konsolenspiele fordern dann doch eher die Grafikkarte heraus, als den Prozessor. Sowohl die CPU, als auch die Grafikkarte arbeiten zudem mit einer variablen Frequenz, was Energie sparen kann, wenn die Hardware nicht ausgereizt wird. Außerdem verwendet die PlayStation 5 als erste Konsole einen Boost-Modus. 

Beim Arbeitsspeicher dürfte die PlayStation 5 etwa gleichauf mit der Xbox Series X sein, auch wenn es Unterschiede gibt. Zwar setzen beide auf 16GB GDDR6-Speicher, doch Microsoft nutzt dabei 10 GB schnelleren und 6GB langsameren Speicher. Bei der PlayStation 5 laufen alle 16GB mit einem Durchsatz von 448GB/s.

Der große Gamechanger der PlayStation 5 ist jedoch der SSD-Speicher. Dieser mit mit einem Durchsatz von 5,5GB (Raw) deutlich schneller, als der Speicher der Xbox Series X. Damit ist der Lesezugriff doppelt so schnell wie die Konkurrenz. Schon von Anfang an betont Sony den Unterschied, den die SSD bei Ladezeit im Spiel machen soll. Diese verkürzen sich um mehr als das Hundertfache!

Einziges Problem: Der Speicher ist nur 825GB groß. Gerade wenn Spiele auf der Konsole installiert werden, ist der Speicher damit schnell voll. Allerdings gibt es einen Slot, um den Speicher der PlayStation 5 zu erweitern. Dabei handelt es sich vermutlich um ein eigenes Format, wie Sony es schon oft mit Memory Cards oder Speicherkarten der PS Vita gemacht hat. Entsprechend teuer dürfte sich dann auch das Upgrade gestalten. 

Der neue PlayStation 5 Controller DualSense

Mit jeder neuen Konsolengeneration gibt es auch eine Überarbeitung der PlayStation 5 Controller. Dabei ist Sony bislang dem grundlegenden Design treu geblieben. Bei der PlayStation 5 ändert sich das etwas. Schon seit der ersten PlayStation entwickelte Sony den DualShock-Controller weiter und blieb sich auch im Design den Wurzeln stets treu. Der neue PlayStation 5 Controller nennt sich nun allerdings DualSense. Auch wenn der DualSense Controller sich nicht ganz von seiner Herkunft trennt, stellt er den größten Sprung in der langen Geschichte der Sony-Konsolen dar.

PlayStation 5 Controller mit hellem Design

Als erstes fällt die neue Optik des DualSense-Controllers auf. Der erste DualShock-Controller war noch grau, danach dominierte aber das edle Schwarz. Jetzt führt Sony ein sehr edles Design mit hellgrauer, fast weißer Grundfarbe und einigen schwarz abgesetzten Bereichen ein. Die Tasten ssetzen nicht in unterschiedlichen Farben, sondern in einem dezenten Grau ab und wirken von oben die flache Icons. Aber keine Sorge: Von der Seite erkennt man, dass es noch richtige Tasten sind. Die Lichtleiste ist gewandert und umrandet nun das Touchpad.

Insgesamt kommt der Controller deutlich wuchtiger rüber und erinnert dabei ein Stück weit an die Xbox-Controller von Microsoft. Auch die Auswuchtungen für die Analogsticks ragen nichtmehr so stark aus dem Controller heraus. Die Sticks selbst orientieren sich aber noch stark am Vorgänger.

Haptisches Feedback & Adaptive Trigger

Schon seit dem ersten DualShock-Controller dürfen wir dank Motoren im innern die Spieler auch in den Händen fühlen. Mit dem haptischen Feedback geht Sony noch einen Schritt weiter. Wie genau dieses Feedback sich bemerkbar macht, geht aus der Vorstellung des Controllers noch nicht hervor. Sony verspricht jedoch eine Vielzahl beeindruckender Empfindungen wie etwa das Gefühl mit einem Auto durch Schlamm zu fahren.

Im selben Zug verbessert Sony auch die Trigger beim DualSense-Controller. die neuen adaptiven Trigger lassen euch ein Stück weit die Kraft spüren, die ihr in die Aktionen legt. So spürt der Nutzer beim Spannen des Bogens die Zugkraft, die er anlegen muss. Hoffentlich lässt sich das Feature optional nutzen, damit Nutzer mit Handproblemen auch barrierefrei spielen können.

Create-Taste statt Share-Button

Mit dem DualShock 4 kam der neue Share-Button hinzu. Dieser wird beim neuen PlayStation 5 Controller in Form des neuen Create-Buttons weiterentwickelt. Laut eigenen Angaben leistet Sony damit erneut Pionierarbeit, damit Spieler epische Gaming-Inhalte erstellen und mit der Welt teilen können. Wie genau diese Pionierarbeit aussieht, verrät Sony jedoch nicht. Weitere Details erhalten wir erst, wenn der Release näherrückt.

Integriertes Mikrofon im PlayStation 5 Controller

Ein spannendes neues Feature ist auch eine integrierte Mikrofonanordnung im neuen PlayStation 5 Controller. Das Feature dient vor allem dem schnellen und unkomplizierten Austausch. Für längere Gespräche empfiehlt Sony weiterhin die Verwendung eines richtigen Headsets.

Akkulaufzeit & Gewicht

Beim Design des neuen PlayStation 5 Controllers ging es jedoch nicht nur um Optik und neue Features. So legte Sony auch ein Augenmerk darauf, bei all den Neuerungen die Akkulaufzeit beizubehalten. Auch das Gewicht des DualSense-Controllers wurde, so gut es bei den neuen Features ging, verringert.

Abwärtskomptabilität der PlayStation 5

Besitzer einer PlayStation 4 müssen übrigens nicht unnötig viele Konsole anschließen. Die PlayStation 5 ist nämlich eng mit der Vorgängerkonsole verzahnt und lässt euch ihre Spiele spielen. Ziel ist es, dass ihr möglichst die gesamte Bibliothek weiter auf dem neuen Gerät nutzen könnt. Wer den Vorgänger ausgelassen hat, kann sich zumindest über ein breites Spieleangebot freuen. Die Situation, dass für eine neue Konsole anfangs kaum gute Spiele vorhanden sind, wird damit also geschickt umgangen. 

Allerdings gibt es Spiele, die mit der höheren Leistung der PlayStation 5 Probleme haben. Daher sind zum Start der Konsole noch nicht alle Titel verfügbar. Sony geht jedoch davon aus, die 100 beliebtesten Titel fast alle zum Start auf die neue Konsole zu bringen. Im Laufe der Zeit folgen auch immer weitere Titel. Insgesamt möchte man den Testvorgang mit mehr als 4.000 Titeln fortsetzen.

Aber nicht nur die Spiele dürft ihr auf die neue Konsole mitnehmen. Auch eure Freundesliste nutzt ihr auf der PlayStation 5 gewohnt weiter. Ihr könnt PlayStation 4 –Spiele trotz unterschiedlicher Konsolen gemeinsam spielen und auch die Spielstände mit auf die PlayStation 5 nehmen.

Design der PlayStation 5 – So sieht die PlayStation 5 aus

Schon beim Design der Entwicklerversion ging Sony spannende Wege. Am 11. Juni 2020 stellte Sony dann aber endlich das Design für den Handel vor. Passend zum Design des Controllers dominiert außen das weiß, während der innere Teil schwarz gehalten ist. Auch spielt Sony diesmal stark mit der Form. An sich erinnert das Design an einen kleineren PC-Tower. Die weiße, leicht gebogene Außenhülle der Konsole legt sich an einer Ecke etwas weiter über die Konsole und gibt ihr so einen sehr eleganten und asymmetrischen Look. Allerdings ist die Konsole damit wohl weniger gut zum Stapeln mit anderen Geräten geeignet. Entlang der Lüftung sind zudem schmale Leuchtleisten verbaut, welche die Konsole mit blauem Licht zusätzlich in Szene setzen.

Die Konsole kommt übrigens in zwei Varianten. Eine kommt herkömmlich mit einem Ultra HD Blu-ray-Laufwerk. Die Digital Edition verzichtet auf ein Laufwerk und trägt damit dem auch auf den Konsolen immer digitaleren Spielemarkt Rechnung. 

Das Design der PlayStation5 elegant in weiß und schwarz gehalten.
Die beiden Varianten der PlayStation 5. Einfache Formen für einen modernen Look. Image by Sony.

Virtual Reality – aber gerne!

Die neue Konsolengeneration ist sich in vielem einig. Einer der größten Unterschiede stellt da das Thema VR dar. Während Microsoft noch keinen großen Markt in VR-Brillen sieht, hat Sony den Markt bereits mit der Playstation 4 erschlossen. Für die PlayStation 5 baut Sony das ganze sogar nochmal aus. Mit dem Release der neuen Konsole kommt offenbar auch ein neues VR-Headset für die Konsole auf den Markt. Das lassen zumindest mehrere Patente zu einer VR-Brille seitens Sony hoffen.

Zu den möglichen Neuerungen gehört auch, dass das Display der neuen PlayStation VR womöglich mit einem Transparenzeffekt die Wahrnehmung der echten Umgebung und damit die Entwicklung von AR-Spielen erlaubt. Sony möchte künftig auch auf Eye-Tracking setzen, mit dem sie den aktiven Sichtbereich schärfer stellen und damit Rechenpower im peripheren Sichtbereich sparen.

Der Sitz der Brille könnte zudem per Ultraschall an mehreren Stellen des Kopfes überprüft werden, um Tragefehler zu verhindern. Das ist nicht nur der Gesundheit zuträglich, sondern auch dem Erlebnis, das bei falschem Sitz an seiner Sogwirkung verliert.

Zubehör für die PlayStation 5

Als das Design der Konsole vorgestellt wurde, zeigte Sony zudem auch weiteres Zubehör für die Konsole. Neben dem Controller gibt es noch Kopfhörer, eine Fernbedienung und eine Dual-Webcam. Alle Produkte fügen sich nahtlos ins Design von Konsole und Controller ein. Ob sie schon direkt beim Kauf der Konsole enthalten sind, ist noch nicht klar.

Das Zubehör der PlayStation 5  mit sehr ähnlichem Design zur Konsole
Das Zubehör der PlayStation 5 fügt sich nahtlos in die Design-Philosophie ein. Image by Sony.

Preis und Release der PlayStation 5

Seit dem PlayStation 5 Showcase wissen wir es endlich. Die PlayStation 5 erscheint bei uns am 19. November. In einigen anderen Ländern, darunter USA, Australien und Japan erscheint die Konsole bereits am 12. November. Wir müssen also eine Woche neidisch zuschauen. 

Preislich ist Sony auf einem Level mit Microsoft. Die Version mit Blu-ray-Laufwerk kostet 499 Euro, die Version ohne 399 Euro. Habt ihr eure Spiele zuletzt schon vorwiegend digital erworben, könnt ihr so einiges an Geld sparen und bekommt für 399 Euro ein sattes Stück Technik. Zum Vergleich nochmal: Eine vergleichbar schnelle SSD kostet für PC allein schon 200 Euro. Das Gesamtpaket ist weit unter dem Preis eines gleichwertigen PCs und die Spiele zudem auf die Hardware der Konsole zugeschnitten.

Die Zeit zur Playstation 5 mit einer Playstation 4 überbrücken (Provisionslink)


Image by Sony


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