KOLUMNEN

Kolumne

Julia MalzDer Kellner und sein liebes Vieh

Der /die Kellner/in

Bedeutung: Angestellte(r) in der Gastronomie, veraltet auch Kellerjunge, Kellerknecht.

Häufig verwendete Synonyme: Bierschubser, Getränkeschwester, Schankmoped, Serviertraktor, Tellermuli

Lebensraum: Cafés, Kneipen, Bars, Szenerestaurants, Systemgastronomie

Voraussetzungen: geschickter Umgang mit Gläsern und Tabletts, sowie diversen neurotischen Befindlichkeiten, ein sympathisches und gepflegtes Auftreten, körperliche Fitness, gutes Kopfrechenverständnis, ein stabiles Nervenkostüm, sowie ein gesundes Maß an Ignoranz gegenüber unqualifizierten Kommentaren und persönlichen Affronts

Zuletzt gehörte Sätze: „Wir zahlen alle getrennt!“, „Kann ich den Kinderwagen mitten im Gang parken?“, „Kannst Du einen 500 Euro Schein wechseln?“, „Das stimmt so“ (Definitionsfrage), „Habt ihr auch Sojamilch?“, „Kann ich meinen Caesar Salat auch mit Balsamico-Dressing und ohne Hähnchen haben?“

Verdienstmöglichkeiten: ab 7 Euro /Stunde, Trinkgeld inzwischen Glückssache

Zugegeben, die Fabel des ewig kellnernden Studenten ist längst hyperpräsente Realität. Die fixe Idee von schnellem Reichtum per überaus grosszügigen Trinkgeldern leider nur noch eine Mär aus dem Deutsche-Mark-Land. Hier geht’s weiter…
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Jörg WittkewitzLesetipps für den 2. Juni

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

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Jörg WittkewitzNetzpiloten-Cinema: rip! A remix manifesto

Ein vielfach ausgezeichneter Film des Dokumentarfilmers Brett Gaylor rund um das Thema REMIXING mit allen bekannten Größen, die zu diesem Thema schon einmal etwas gesagt haben – aus der Sicht der Akteure, also der Kreativen und der Genießer.
The film’s central protagonist is Girl Talk, a mash-up musician topping the charts with his sample-based songs. But is Girl Talk a paragon of people power or the Pied Piper of piracy? Creative Commons founder, Lawrence Lessig, Brazil’s Minister of Culture Gilberto Gil and pop culture critic Cory Doctorow are also along for the ride.


Björn RohlesEtsy vs. DaWanda: Kampf der Titanen

Etsy und DaWanda – die beiden Anbieter stehen für Social Commerce: Während andere nur hier und da Elemente in ihre Shops einfügen, setzen sie voll auf die Kraft des sozialen Kaufens und Verkaufens. Das Konzept ist schnell erklärt: DaWanda und Etsy wollen dem Handwerker oder der Bastlerin von nebenan ihren eigenen Shop geben. Zugelassen sind ausschließlich selbstgemachte Produkte, Materialien oder Dinge aus der guten alten Zeit. Finanzieren tut sich dieser Service zum einen durch die Einstellgebühr: Jeder Verkäufer muss pro eingestelltem Artikel einen Betrag bezahlen. Etsy verlangt derzeit 20 (US-)Cents, DaWanda setzt auf ein abgestuftes System zwischen 10 und 30 (Euro-)Cents. Zum anderen gibt es eine Verkaufsprovision: 3,5 % des Verkaufspreises gehen an Etsy, DaWanda verlangt 5 %. Wer sein Produkt gerne auf der Startseite anpreisen möchte, findet dafür verschiedene weitere Preismodelle.

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Jörg Wittkewitz3-2-1-Deins: Kunst selber kaufen gehen

Am Samstag, den 5.6.2010 eröffnet zum fünften Mal die „Steigerung“, eine Auktion von Werken berühmter und namhafter Künstler in Düsseldorf. Die „Steigerung“ ist eine Veranstaltung der Galerie LADEN 44, Hermannstrasse in Düsseldorf. Die Produzentengalerie beginnt, nach einer Auszeit, mit dieser Auktion erneut ihre Aktivitäten.

Diesmal findet die „Steigerung“ allerdings nicht im Laden auf der Hermannstr. statt, sondern wegen der steigenden Teilnahme von Künstlern und „Auktionisten“ in den Räumen von „archefilo“ in Laufnähe auf der Ackerstrasse. Hintergrund auch dieser Auktion ist es den Kunstinteressierten und den Sammlern ein Angebot zum Ersteigern von Kunstwerken zu machen, das sich bezahlen lässt.
Es gibt Arbeiten auf Papier, Fotografie, Zeichnungen, Malerei, kleine Skulpturen, wobei die Preise ab 100 Euro starten.
Details hier: [Mehr]

Lena BrombacherParfum Women: La Tulipe von Byredo

Ich widerspreche denjenigen, die behaupten, dass Tulpen nicht riechen. Tulpen haben einen ganz wundervollen eigenen Geruch und es gibt nichts Schöneres, als seine Nase in den knackigen Blütenkopf zu stecken. Zur Zeit habe ich immer einen Strauß auf dem Schreibtisch stehen – am liebsten Papageientulpen; ich liebe die ausgefransten Blütenblätter und den unregelmäßigen Farbverlauf.

Auf den neuen Duft der schwedischen Manufaktur Byredo, die zur Intertrade Europe Gruppe gehört, war ich unheimlich gespannt und jetzt habe ich ihn hier. La Tulipe riecht zu Beginn leicht nach Rhabarber und sehr intensiv nach Freesien, als würde man sie direkt vor der Nase haben – und Freesien riechen wirklich sehr stark.
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Jörg WittkewitzSocial Network demographics and usage

emarketer hat mal wieder die Kristallkugel angeschmissen und bringt uns die Zahlen für die nächsten Jahren was den Gebrauch und die Reichweite von Social Networks angeht. Da schau her: 65% der Amerikaner sind bald in Sozialen Netzwerken unterwegs. Dann haben wir das in 10 Jahren auch in Deutschland so – oder in 15 vielleicht.




Spannender finde ich persönlich ja die zweite Grafik: Denn das würde bedeuten, dass die Hälfte der Senioren in Amerika die Netzwerke nutzen würde. Dabei ist das gerade das größte Problem in den Staaten wie neulich ein South Park Folge erleuchtete: Denn die Kids sind sehr genervt, dass sie jetzt von den Eltern und Großeltern als Freunde behandelt werden. Das macht sich offenbar nicht so prickelnd, wenn man so alte Knacker in der Freundesliste hat oder – noch schlimmer – die auch noch die Pinwand mitlesen. Tja. Selbst das schärfste Schwert wird irgendwann zum rostigen Schrott.

Jörg WittkewitzGoogle-Suche im stealth-mode

Wer nicht möchte, dass andere (Firma, Ehepartner etc.) wissen, was er oder sie bei Google sucht, der benutzt ab jetzt einfach die Version https://www.google.com und schon werden die Begriffe verschlüsselt. (Natürlich kann Google noch weiterhin alle Suchanfragen archivieren.) Achja, und wer will, der kann übrigens mit einem Google Chrome AddIn sich bei Google Analytics (Google Analytics Opt-Out) “abmelden” und keine Website, die man mit dem so veränderten Browser besucht, wird ihn oder sie per Google Analytics tracken. Ob das AddIn auch mit der freien Version von Chrome namens Chromium funktioniert, weiß ich nicht. Hände hoch, wei was darüber weiß und hier in den Kommentaren posten.
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