KOLUMNEN

Kolumne

Jörg WittkewitzLesetipps für den 16. Juli

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

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Julia MalzHappy Me-Day

Wenn es nach Rolf Zuckowski geht, gibt es den einen Tag im Jahr, an dem selbst ein Tsunami uns nicht davon abhalten könnte, zu strahlen wie der Sonnenschein: der Geburtstag – unsere ganz persönliche Neujahrsfeier.

Die Tage vor dem grossen Ereignis verbringen wir je nach Gusto mit der Decke über dem Kopf oder dem fröhlichen Bilanzieren des verstrichenen Lebensjahres. Wir sichten unseren aktuellen Standpunkt im Vergleich zu den Koordinaten des Vorjahres und dann geht’s ab die Post in die nächste Lebensrunde. Man feiert rein, raus, oder nach, schmeisst wilde Parties oder geht in beschaulicher Runde ein Steak essen.
Und jedes Jahr der gleiche Stress: Wen lädt man ein und wozu überhaupt, wer hat sich nicht oder verspätet gemeldet, welche der zwei Wunschlisten-Versionen (bescheiden vs. tatsächlich) soll man nun durch den Verteiler scheuchen und muss man an seinem Geburtstag eigentlich irgendwen zurückrufen? [Mehr]

Silke LambersDie besten Skybars der Welt: Cloud 9 in Shanghai

In unserer Serie “Die besten Skybars der Welt” bleiben wir diese Woche in Asien und reisen, nachdem wir letzte Woche das Sirocco in Bangkok besucht haben, weiter nach Shanghai. Genauer in das Geschäftsviertel Pudong, wo in der 87. Etage des Jin Mao Towers die Bar Cloud 9 lockt. Und hier kann man wirklich auf Wolke 7 bzw. 9 schweben, denn diese zieht gelegentlich an den hohen Fenstern des 421 Meter hohen Wolkenkratzers vorbei. Und damit ist Cloud 9 nicht nur der krönende Abschluss des Grand Hyatts Shanghai, sondern auch die höchstgelegene Bar, die wir besuchen werden.

Jin Mao bedeutet etwa goldenes, prächtiges Gebäude und hier ist wirklich der Name Programm. Den Weg zur der spektakulären 360 Grad Aussicht über den Bund und die farbenfroh beleuchtete Skyline führt über eine 45 sekundenlange, rasante Fahrstuhlfahrt. Leises Rauschen, Ohrendruck. Oben angekommen drücken sich Hotelbesucher, Liebespärchen und Barbesucher sich an den Fenstern der super-modernen Bar die Nasen platt und genießen bei leckeren Mixgetränken die Aussicht über Shanghai. Spektakulär ist auch der Blick in das Innere des Hotels: Dort zieht sich das gelb-goldene Atrium über alle 38 Etagen und bietet Zugang zu den 555 Zimmern. Cloud 9

Jin Mao Tower

88 Century Avenue,

Pudong New Area, Shanghai 200121,

People’s Republic of China

Telefon +86 21 5049 1234

shanghai.grand.hyatt.com

Jörg WittkewitzApple Rückruf? iPhone 4 mit Fehler

In den Staaten schlagen die Wellen hoch. Das Unfassbare ist eingetreten. Apples Schmuckstück hat einen Hardwarefehler, die „Death Grip“ genannten Empfangsprobleme hängen mit der Antenne zusammen. Apple kann sich nicht mehr länger auf ein Software-Update herausreden. Es wird wohl bald eine Rückrufaktion geben laut Cult Of Mac. Die Krisenkommunikation bei Apple ist alles andere als professionell.

Silke LambersModeblog im Museum: Styleclicker City

Alle lieben Modeblogs und Streetstyle. Und Modeblogger. Modefirmen lassen ihre Kampagnen von Bloggern fotografieren. Die Modestrecken in den Hochglanzmagazinen ahmen die spontanen Aufnahmen auf der Strasse nach. Ob re:publica oder Premium, auf vielen Veranstaltungen sind Modeblogger inzwischen Ehrengäste. Die Zahl der Modeblogger und Streetstyle Fotos im Internet ist in den letzten Jahren rasant angestiegen und inzwischen unüberschaubar. Dennoch stechen einige hervor. Jetzt hat der Münchener Blogger Gunnar Hämmerle als Erster den Sprung zu einer Einzelausstellung ins Museum geschafft. Auf seinem Blog www.styleclicker.net zeigt er immer frische Styles aus München, Hamburg, New York oder Kopenhagen. Ihren Reiz erhalten die Fotos durch den spontanen Moment in dem sich gemacht werden und das authentische Styling der Modelle. [Mehr]

Björn RohlesPatent Absurdity: Doku zu Software-Patenten

Es gibt Themen im Netz, die sind immer irgendwie präsent und trotzdem schwer zu fassen. Software-Patente gehören dazu. Vor einigen Wochen ist ein englischsprachiger Dokumentarfilm angetreten, das Thema auch Laien näher zu bringen: „Patent Absurdity„, veröffentlicht unter CC BY-ND. Wie jeder gute Dokumentarfilm versucht „Patent Absurdity“ nicht, Neutralität vorzugaukeln – hier ist klar, dass man auf Seite der Patente-Gegner ist. Aber worum geht es eigentlich? Ich habe mir für euch den Film angeschaut und meine Eindrücke aufgeschrieben. [Mehr]


Björn RohlesBrave New 1984

Es sind die zwei Bücher, die so ziemlich jeder gelesen haben wird, der irgendwann mal irgendwas mit Anglistik zu tun haben wird: „1984“ und „Brave New World“. Schöne Stücke, beide. Beides Dystopien, die von einer dunklen Zukunft ausgehen, in der Mensch Sein ungleich schwer geworden ist. Doch trotz dieser Gemeinsamkeiten sind es zwei Werke, die man kaum gegeneinander ausspielen kann.



Wenn ihr Angst vorm großen Bruder habt…

Genau das ist jedoch der Eindruck, den man bekommen kann, schaut man sich die politische Diskussion an. Die Überwachungskritiker warnen, dass „1984“ im Jahr 2010 viel näher ist als es 1984 war, wenn Online-Durchsuchung, SWIFT-Abkommen und die sich am Horizont aufbrauende Vorratsdatenspeicherung 2.0 den Bürger gläsern machen. Dem widersprechen die anderen, wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), das wolle ja niemand. [Mehr]


Björn RohlesCrowdsourcing-Doku: Ridley Scott, YouTube und du

Sind zwar noch 11 Tage Zeit, aber Vormerken und Ideen Sammeln geht schon jetzt: Am 24. Juli 2010 läuft „Life in a Day„, das Projekt von YouTube und Ridley Scott. Einen Tag lang hat die ganze YouTube-Welt Zeit, Videosequenzen aus dem eigenen Leben einzustellen. Regisseur Kevin MacDonald sichtet und kategorisiert das Material, Ridley Scott (Regisseur von „Alien“ und „Blade Runner“, Produzent von „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“) produziert. Uraufführung des Dokumentarfilms ist im Januar 2011 beim Sundance Filme Festival, anschließend gibt’s ihn auf YouTube zu sehen. [via Fünf Filmfreunde]

Walter BeutlerPreferred Blog: litblogs.net

Literarische Blogs gibt es nicht wie Sand am Meer, zumindest nicht wirklich gute. Zugegeben: was ein guter oder weniger guter literarischer Blog ist, bleibt wohl eher der persönlichen Einschätzung überlassen. Das ist nicht wesentlich anders als mit Literatur in gedruckter Form: zwar gibt es sehr wohl objektive Qualitätskriterien, doch das Subjektive bleibt für den Genussleser ein entscheidender Faktor. Denn wenn mir ein Buch nicht gefällt, kann mich in den meisten Fällen auch ein noch so belesener Literaturpapst nicht wirklich vom Gegenteil überzeugen. Umso schöner, dass ich Litblogs.net entdeckt habe. Denn hier sind ein paar richtig gute literarische Blogs versammelt. Und es ist ein Einfaches, mit ihnen in Kontakt zu kommen – und zu bleiben. Litblogs.net ist eine Art Monitor für zurzeit rund zwanzig literarische Blogs. Titel, Herkunft und Alter aller neuen Beiträge werden auf der Hauptseite aufgelistet, wie man sich das von Blogs gewohnt ist: der aktuellste Eintrag zuoberst. Durch einen einfachen Klick kann man den Eintrag ansehen, ohne die Seite verlassen zu müssen, alternativ dazu aber auch, indem man den entsprechenden Blog in einem neuen Fenster öffnet. Selbstverständlich sind die Blogs auf einfache Art zugänglich, auch ohne dass gerade ein aktueller Beitrag aufgelistet ist. Ferner sind Kurzporträts der Blogbetreiber hinterlegt… [Mehr]
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