KOLUMNEN

Kolumne

Jörg WittkewitzB2B-Alternativen zu twitter

twitter ist das Tool der Wahl, um sich mit Leuten zu verbinden, die man gerne kennen würde. Damit ergänzt es facebook für viele Leute. Außerdem ersetzt es für einige (schließe mich ausdrücklich ein) nahezu vollständig die Suchmaschine Google. Firmen haben aber oft einen anderen Bedarf an Status-Updates und das Teilen von guten Links. Für sie gibt es sinnvolle Alternativen. Vier haben wir rausgesucht…

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Jörg WittkewitzLesetipps für den 25. Februar

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • GOGGLEBERG BEDANKT SICH ARTIG BEI DER BILD Aussetzung der Wehrpflicht: Bundeswehr plant Werbekampagne bei "Bild": WIN/WIN zwischen Googlebergs Strategieberatern der BILD und deren Brötchengebern der Anzeigenleitung: "Nach Aussetzung der Wehrpflicht könnten die Rekruten knapp werden, das wird im Ministerium der Verteidigung befürchtet. Nun will die Truppe Anzeigen in Springer-Medien schalten. Im Auge hat sie vor allem Ausländer und Geringqualifizierte…"
  • JOURNALISMUS A glimpse of journalism’s future: As I leave my post as world affairs correspondent for the BBC News website, I would like to reflect on the shock I experienced nine years ago when I left the quot;mainstreamquot; BBC to join the then orphan child of News Online.
    I found that I was in direct contact with the public. Horror. This had not happened to me before.
  • ADHOCRACY Städtemarketing: Digitale Post-Its als Ideenspeicher: Mit der Kampagne quot;Give a Minutequot; versuchen die Städte Chicago, Memphis, New York und San Jose den Dialog zwischen lokalen Politikern und den Bürgern selbst zu fördern. Auf der Website oder per Sms kann jeder seine Ideen mitteilen, welche dann in Post-It-Form auf der Website gezeigt werden. Die Besten werden von den Politikern aufgegriffen und besprochen.
  • QUALITÄTSJOURNALISMUS GEHT NUR MIT LOHNDUMPING Tarifverhandlungen für Redakteure: Lohndumping im Journalismus – taz.de: Im Kern geht es darum, dass sie die Einstiegsgehälter für Volontäre senken wollen – um mindestens 25 Prozent. Bislang verdienen Volontäre laut Tarif knapp 1.800 Euro im ersten und rund 2.000 Euro im zweiten Berufsjahr. Einbußen in vergleichbarem Ausmaß drohen allen Redakteuren, die bei einem Verlagswechsel neu eingestellt oder auch nur innerhalb eines Medienhauses in eine andere Firma verschoben werden. Wie alt oder wie gut qualifiziert sie sind, spielte künftig keine Rolle. Die Folge wäre eine zunehmende Erstarrung der Redaktionen, denn niemand würde dann noch freiwillig den Verlag wechseln.
  • GADDAFI VERLIERT FÜRSPRECHER Aufruhr in Libyen: Die Welt wendet sich von Gaddafi ab: Selbst Irans Präsident Ahmadinedschad erteilt dem Potentaten Ratschläge.
  • ENTERPRISE 2.0 Social objects in the enterprise: some early thoughts….: Exzellenter Beitrag von JP Rangaswami..
  • STUDIE ENTERPRISE 2.0 Deloitte Studie über Social Software for Business Performance: Sehr interessante Studie. Sollte McDisney  auch mal lesen…
  • KINDLE Amazon ante Portas: Mehr deutscher Lesestoff im Kindle-Store: Der deutsche Kindle-Store scheint näher zu rücken. Mögliches Anzeichen sind Bestseller-Titel wie Stieg Larssons „Verdammnis“ oder Stephen Kings „Sara“, die in den letzten Tagen im Kindle-Store aufgetaucht sind. US-Kunden können sie bereits auf ihren Reader oder die Kindle-App herunterladen. In Europa geht das allerdings nocht nicht. Doch eins scheint klar: große Player wie etwa Random House haben begonnen, Teile ihres Angebots im Kindle-Format anzubieten.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.


Jörg WittkewitzHandys wirken aufs Gehirn

In der Nähe der Antenne eines Mobiltelefons kann man nach einem einstündigen Gespräch ein Zunahme der physiologischen Tätigkeit um 7 Prozent nachweisen, haben die amerikanischen Wissenschaftler um Dr. Nora Volkow jetzt in einer Studie publiziert. Wie immer bei den bildgebenden Verfahren in den Neurowissenschaften kann man außer einem erhöhten Stoffwechsel eigentlich nichts darüber hinaus sagen. Auch Dr. Volkow hält sich gegenüber HealthDay zurück mit positiven oder negativen Deutungen dieser Befunde.

In der Studie wurden 47 Probanden ein Jahr untersucht auf die Auswirkungen der Handynutzung. Mit einem Positronenemissionsgerät und einem Kontrastmittel wurde der Glukosehaushalt an den Stellen der Handy-Exposition an den Ohren gemessen. Man könnte sich dazu versteigen und sagen, dass dieser erhöhte Zuckerstoffwechsel positiv für eventuelles Tumorwachstum sei. Allerdings schießt man damit höchstwahrscheinlich über das Ziel hinaus, denn das Gehirn verstoffwechselt eben nur Glukose. Und dass Tumoren auch Zucker brauchen, sagt in diesem Kontext noch gar nichts. Zucker schadet aber auch nicht bei mutierten Zellen.

Insofern bleibt alles beim Alten. Headsets sind immer anzuraten, damit das Gerät vom Kopf wegkommt beim telefonieren. Wenn man sich nicht sicher ist, dann ist ein Blick auf die SAR-Werte der Handys sicher hilfreich. Wie viele bereits wissen, führen hier noch immer die neuen Geräte von Samsung mit niedrigen bis mittleren Werten (zwischen 0,4 und 0,7). Anders sieht es bei Apples iPhone, Sony, RIM und diversen HTC-Modellen aus – mit teilweise weit über 1,0 W/kg. Mehr dazu auf handywerte.de


Jörg WittkewitzMEDIAS – Das dünnste Handy der Welt

Mitte März kommt bei NTT Docomo das dünnste Handy der Welt auf den Markt: das NEC Casio Medias. Das Samsung Galaxy S II ist ja bisher das dünnste Handy (8,8mm), und LG möchte mit dem OPTIMUS gern diesen Titel (9,2mm) aber das NEC Smartphone mit Android 2.2 Bertiebssystem wird im März mit 7,7 Millimeter fast noch einen Millimeter dünner sein als das Samsung. Liebe Leser, es recht nicht, dass man eine anorektische Freundin zum Ausgehen führen kann, auch das Handy muss alles bisher Dagewesene unterbieten. Warum? Nun, das fragt ihr lieber diejenigen, die dem knochigen Schick etwa abgewinnen können.

 

 

Ob und wann das Handy außerhalb von Japan erscheinen wird, bleibt ungewiß. Hier ein paar innere Werte:

  • 4 Zoll LCD-Touchscreen mit 480 x 854 Auflösung
  • Android 2.2 (2.3 update im Sommer)
  • 5.1MP CMOS camera
  • digitaler TV tuner
  • BezahlChip (NFC)
  • 3G/GSM roaming
  • microSDHC card slot
  • GPS
  • Bluetooth Version 2.1+ EDR
  • Wi-Fi
  • HSUPA
  • Infrarot-Verbindungen

Parker HigginsThe Light It Up Contest

Netzpiloten Videotipp

Lawsuits are serious business. Especially when it’s a giant corporation doing the suing. So it’s no surprise that most people getting sued by Sony have a mild and conservative reaction. That’s not the case, however, with computer tinkerer Geohot, who’s released several jailbreaks and other hacks for the PlayStation 3, and was involved with the recent release of the PS3 „Master Key.“ No, instead of a calculated response, he’s publicly raising money for lawyers (and already hit his target!) and in this video challenged the mega-corporation to a rap battle.

Check out the video after the click.

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Jörg WittkewitzWackelige Netzwerke

Es geht die Legende, dass das Internet ein robustes Ding ist, das nichts vergisst und praktisch nicht zerstört werden kann. Die Ursache sehen viele im Netzwerk. Denn ein Netzwerk, bei dem viele Knotenpunkte miteinander verbunden sind, gilt in unserer Auffassung als weitgehend ausfallsicher. Dies liegt an der weit verbreiteten Herleitung des Internetgedankens, denn nach dem Krieg wollten die amerikanischen Behörden eine robuste und verteilte Datenhaltung für ihre Aufklärung (Radarstationen) aufbauen, um für alle Eventualitäten (Atombombenangriffe, Naturkatastrophen etc.) gewappnet zu sein. Eine Studie der PNAS, der Amerikanischen Akademie der Wissenschaften hat nun herausgefunden, wie man überhaupt Robustheit für Netzwerke beschreiben kann. Das Augenmerk liegt dabei natürlich auch auf Netzwerken wie dem Stromnetz oder Gasnetz. Denn die Infrastruktur der Wahl ist für viele Konsumenten das Datennetz. Dass niemand über Strom, Wasser und Gas nachdenkt, beschreibt nur die Zuverlässigkeit dieser Netze. Allerdings gibt bei keiner der bekannten Netzstrukturen, die wir national und international betreiben einen Anlass zur Ruhe. Schon wenn rund 12 Prozent der Backbone-Knoten im Internet beschädigt werden durch Angreifer, Viren oder gar einen umfassenden Stromausfall, zeigten die Browser eine weiße Kuh im Schnee.

Die Forscher haben mit ihrem neuen Algorithmus auch errechnet, dass man nur knapp 6 Prozent aller Netzwerkverbindungen überarbeiten müsste, um die Ausfallssicherheit um 55 Prozent zu erhöhen. In Sachen Internet sind vor allem die transnationalen Knotenpunkte besonders optimierungsbedürftig.

Einfach alles mit allem zu verbinden ist offenbar einfach nur besser als eine Sterntopologie, bei der ein Knoten mit allen anderen verbunden ist. Robust oder gar optimal ist das Ganze aber noch lange nicht.

Foto: clarita

Jörg WittkewitzPreferred Blog: Vorspeisenplatte

Wie soll ich anfangen? Die Vorspeisenplatte lese ich seit Anfang an, irgendwann 2005, 2006 oder sogar noch früher muss das gewesen sein. Dies ist ein ein echtes Blog. Nicht so ein Ding, wo einer Selbstmarketing betreibt, um dann in vier Monaten ein Buch über Kommunikation im Web oder Social Marketing zu inflationieren, bzw. nach einem Buch die Leser für Volume 2 bei der Stange zu halten. Die Kaltmamsell schreibt immer, wie ihr der Schnabel gewachsen ist – für sich und über sich. Sehr persönlich. Genau so soll ein Blog sein. Wer es mit echten Menschen zu tun haben will, sollte sich bei ihr umsehen. Ich kenne sie nicht in der Realität aber ihr Blog, und insofern würde ich nach all den Jahren des Mitlesens die Autorin übermorgen ungesehen heiraten. Für Neugierige ist es zumindest ein Reise wert. Die Beiträge sind sehr unterschiedlich, sehr tendenziell und sehr aufrichtig. Und es gibt dort tatsächlich auch sehr tolle Rezepte, also ist es ein Medium mit Mehrwert, viel mehr Wert als viele LifeStyle-Magazine die von professionellen Medienplanern immer hübsch haarscharf am Leser vorbei aber direkt auf die Anzeigenkunden geschneidert werden.


Myrjam AnsorgeDie besten Alternativen zu Facebook


Das Facebook-Profil gehört mittlerweile zum guten Ton, aber seit Arbeitskollegen, Mutti und Co. in der Freundesliste sind, ist es mit der heiligen Privatsphäre vorbei. Für alle, die lieber wieder mit Gleichgesinnten plauschen wollen, haben wir vier hoffnungsvolle Alternativen aus USA aufgestöbert:


Snabbo – Baby-Boomer

Auf Snabbo networked die Generation Baby-Boomer ganz entspannt vor sich hin. Auf der einfach gehaltenen Plattform, mit poppiger Oberfläche, finden die in den 50ern und 60ern Geborenen Schulfreunde wieder, stellen alte Schwarz-Weiß-Fotos ein oder lassen die ein oder andere Teenie-Liebschaft wieder hochkochen. Und das alles ganz ungestört und abseits von Facebook – denn auf Snabbo schielen weder Kinder und Enkel auf die Online-Aktivitäten.

 


http://www.snabbo.com/

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Jörg WittkewitzMobiles Bezahlen: NFC

Was ist eigentlich NFC (Near Field Communication) und wie soll das die Welt der Handys revolutionieren?

Seit vielen Jahren kann man in Afrika mit dem Handy seine Miete bezahlen, den Deckel bei der örtlichen Kneipe auslösen und sogar Geld an seine Verwandten verteilen. Da die meisten Afrikaner kein Bankkonto haben, wurde auf diese Weise der bargeldlose Zahlungsverkehr via Mobiltelefon eingeführt. Vodafone hatte 2007 mit dem Dienst M-Pesa in Kenia einen Stein ins Rollen gebracht, der leider nie nach Europa kullerte, obwohl er es von Tanzania über Äthiopien bis nach Afghanistan schaffte.

Bereits fünf Jahre zuvor hatten Sony und NXP auf dem lizenzfreien Frequenzband von 13,56 MHz eine andere Idee realisiert, die Near Field Communication. Sie soll nun das mobile Bezahlen bei uns ermöglichen. Die Technologie basiert auf Bluetooth, Smartcard-Chips und den allseits unbeliebten RFID-Chips, die mittlerweile an jedem Kleidungsstück kleben, das wir bei den großen Modeketten der Welt erstehen. Um das Ausspähen der übertragenen Daten zu erschweren, reicht die Übertragung bei NFC allerdings nur maximal 10 Zentimeter weit. Bei einer Übertragungsrate von mehr als 400KBit/sec können so Bezahlvorgänge mit einem schnellen Wischen des Handys oder Smartphones über einen Sender an der Kasse erledigt werden. Aktuell ist bisher nur das Ticketing, also der Kauf von Fahrscheinen per NFC realisiert. Im südfranzösischen Nizza hat man mit Nice Cityzi das einzige flächendeckende Großprojekt realisiert. Dort kann man mehrere Tickets für den öffentlichen Nahverkehr per Mobiltelefon erwerben und dann sukzessive abfahren. Das Handy ist dabei eine Art RFID-Transponder, der, an den Kartenautomaten gehalten, den Fahrpreis anzeigt und auch das Abbuchen vom gespeicherten Betrag auslöst.

Telefone, die keinen eigenen NFC-Chip an Bord haben, könnten in Zukunft mit erweiterten microSD-Karten mit Mini-Antennen aufgewertet werden. Auch mit ihnen kann man dann per Handy Beträge aufladen, abbuchen und Preise anzeigen lassen. Natürlich sind Visa und Mastercard mit ihm Boot und übernehmen das Verteilen und Verwalten der Beträge, da diese Technologie ja eigentlich das gesamte bargeldlose Zahlen per Kreditkarten obsolet machen könnten. So will man früh genug mit im Boot sitzen… [Mehr]


Parker HigginsMinecraft „Diamonds“

Netzpiloten Videotipp

It’s a strange thing to say about a game that’s technically still in beta, but at this point you’ve probably already played Minecraft or you’re never going to. It’s impossible, in discussions about video games online, to avoid the super-independent and super-low-budget mining simulator. So a commercial might not do it much good, but it’s fun to look at. And when it’s as bizarre as „Diamonds,“ it’s a real conversation starter.

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Jörg WittkewitzWenig Hoffnung für Steve Jobs

Der Mann, der Apple gegründet und zweimal geboren hatte, ist todkrank. Die Ärzte geben im noch 6 Wochen. Pankreas Krebs. Er war und ist umstritten. Nicht seine Leistung als Visionär wird bezweifelt- die Helmut Schmidt sicherlich dazu veranlasst hätte, ihn schon früher zum Arzt zu schicken. Es war die dogmatische Haltung, die Apple immer wieder verbreitete. Sie führte dazu, dass Applekäufer sich oft als Gemeinschaft fühlten. So wie Fahrer einer Ente 2CV oder Motorradfahrer sich per Geste auf der Straße grüßten, waren Apple-Kunden früher eine Art Sekte der besonderen Marketingbotschaften. Aber auch interne Mitarbeiterstrukturen waren umstritten.

Wenngleich Guy Kawasaki und viele andere Marketingspezialisten an der Werbung herum gestrickt hatten, die wahre Botschaft bestand immer darin, dass alles wie warme Semmel verkauft wurde, was Jobs für wenig Minuten in die Luft hielt. Bis vor ein paar Jahren, war die Hardware sogar wirklich etwas Besonderes.

Die Netzpiloten wünschen Steve Jobs noch eine schöne Zeit im Kreis seiner Familie, seiner engsten Freunde und Verwandten und ein Wunder. Denn ohne ihn würde der digitalen Gemeinde der Adelsstand abhanden kommen…

Nach seiner Leberstransplantation und seinem siebenjährigen Kampf gegen den Krebs gilt Jobs nach Ansicht vieler Ärzte als austherapiert. Wer ihn aktuell gesehen hat, ist bestürzt. Es gibt wenig Hoffnung.

Die Aktionäre von Apple werden sich warm anziehen müssen in den nächsten Monaten. Klingt makaber, aber es wird nicht nur menschlich ein globaler Verlust.

Foto: acaben


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