KOLUMNEN

Kolumne

Björn RohlesHörtipp: Technikwürze über Selbständigkeit

Nachdem wir euch Technikwürze schon in unsere Topliste von deutschsprachigen Webdesign-Infos gepackt hatten, möchte ich euch die aktuelle Folge noch einmal gesondert ans Herz legen. Marcel Böttcher und Stefan Nitzsche sprechen darin über ihre Selbständigkeit und geben wertvolle Tipps. Thematisch richtet sich der Podcast an Webdesigner und Webentwickler, aber viele angesprochene Aspekte dürften auch für andere Berufsgruppen relevant sein.

Björn RohlesLesetipps für den 26. Juli

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht. Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Björn RohlesWaiting: barrierefreies Musikvideo

Das ist ja mal eine coole Idee, die ich da bei Einfach für Alle gefunden hab: ein barrierefreies Musikvideo von Max Heidenfelder. Der Song wird durch verschiedene Stilmittel visualisiert, um ihn für Gehörlose nachvollziehbar zu machen. Neben den Musikern, die Textzeilen in Gebärdensprache formulieren, gibt es Visualisierungen der Instrumente (Soundbars oben) und des Rhythmus (graue Punkte unten). Für die Techies: das Video entstand mit der Canon 7D, also einer digitalen Spiegelreflex. „Waiting“ full accessible music video (official music video for Breitenbach) / barrierefreies Musikvideo from max heidenfelder on Vimeo.

Björn RohlesHörtipp: Daft Punks Soundtrack zu Tron Legacy

Wer ähnlich wie ich „Tron“ als einen seiner liebsten Filme bezeichnet (was die meisten technikverliebten Kinder der 80er tun werden…), ist bestimmt schon ganz gespannt auf den neuen „Tron Legacy„. Daft Punk steuern den Soundtrack bei, den man bei Disney anhören kann – zumindest, sofern man schmerzfrei mit der Seite klar kommt. Ansonsten gibt es sie leichter anhörbar bei The End 107.7. Nach der ganzen Aufregung muss ich sagen, dass ich etwas mehr Daft Punk im Soundtrack erhofft hätte – das ist gute Soundtrack-Arbeit, aber mir fehlt das Besondere der Gruppe. Vielleicht war aber auch nichts anderes zu erwarten. [via Stereogum]

Jörg WittkewitzNewcomer 2010: Janelle Monáe – ArchAndroid

Ich hasse die Musik von Beyoncé Knowles, Christina Aguilera und den anderen R&B-Tanten. Aber halt. Es gibt eine ganz junge Frau in den Staaten, die kann es.

Janelle Monáe ist bereits mit ihrer sagenumwobenen ersten EP The Chase Suite zum Grammy-Nominee avanciert! Nun ist das erste Album erschienen. Naja, die CD halt. Archandroid. Sehr abwechslungsreich. Big Boi von Outkast ist auch an Bord. Schöner Pop zwischen dem üblichen R&B aus den Charts, ein bißchen Yello und Zappa ist mit drin und sogar Anklänge an Stray Cats und die 60s.

Ich bin absolut paralysiert und habe diese CD privat auf very heavy rotation. Hier kann man mal reinhören. Unbedingt mehrere Songs anspielen, weil praktisch jedes zweite Lied von einer total anderen Band sein könnte. Die Stimme ist sehr vielseitig und immer beeindruckend ausdrucksstark. Die Musik ist verspielt, experimentell und partiell gut tanzbar bzw. zum Chillen geeignet. Um es kurz zu fassen: Ihr gebührt all der Ruhm den nun Sir Lady Gaga einheimst. Ach ja. Sie ist wirklich eine Frau, eine sehr hübsche noch dazu. Und das habe ich erst gesehen, als ich mich beim zweiten Durchhören in die Stimme verliebt hatte. Kaufen! Sofort! Die erste Hälfte ist ausgezeichneter Pop mit etwas R&B und Bar-Jazz, die zweite Hälfte macht sie schon jetzt zu meiner CD des Jahres 2010. Eine ganz Große hat die Bühne der modernen Musik betreten. Lasst Euch nicht von den ganzen Remixes bei Myspace auf die falsche Fährte bringen und fangt erst beim dritten Song an…


GastpilotBurka-Verbot, Burka-Verbot, Burka-Verbot

Das Verbot, in der Öffentlichkeit eine Burka zu tragen bzw. sich mit einem anderen Ganzkörper-Schleier zu verhüllen, ist in einigen europäischen Ländern bereits gesetzlich verankert worden. Das französische Parlament hat kürzlich dafür gestimmt (wir haben berichtet), ebenso in Belgien (wir haben berichtet) wurde dafür votiert. In Spanien wurde der Verbots-Vorschlag gerade knapp abgelehnt, das Thema scheint aber auch hier noch nicht vom Tisch. Über das Burka-Verbot hat Martha Nussbaum, Professorin für Rechtswissenschaften und Ethik an der University of Chicago, in der FR geschrieben; sie behandelt das Thema aus rechtsphilosophischer Sicht: … [Mehr]

Jörg Wittkewitzarte-Film: the social galaxy

Wer es vor 3 Tagen noch nicht im TV sah, sollte das unbedingt hier nachholen (in deutsch). Diese Dokumentation über die Ups & Downs beim Siegeszug der social networks ist unbedingtes Muss für jeden web aficionado und alle, die sich Social Media Berater nennen wollen.
Während es vor zehn Jahren noch eine klare Trennung zwischen dem Leben online und dem Leben offline gab, ist diese Grenze heute aufgehoben. Das ist nicht unproblematisch, denn viele junge Menschen dokumentieren ihr Leben öffentlich auf Twitter, Facebook, MySpace und auf Blogs. Da gibt es kein Zurück: Was einmal öffentlich ist, ist kaum mehr zu löschen. David Rowan, Chefredakteur von „Wired UK“, spricht über das Problem des Datenmissbrauchs und wie Daten weitergereicht und zweckentfremdet werden. Und Simon Waterfall, Kreativdirektor von „Poke“ in London, berichtet, dass er allein auf seinem Weg zur Arbeit von 250 Kameras erfasst, beobachtet und aufgezeichnet wird.
Weiter nach dem Klick… [Mehr]

Silke LambersDie besten Skybars der Welt: Hotel de Rome in Berlin

Nachdem wir in den letzten beiden Wochen von den Dächern Asiens geschaut haben, bleiben wir diese Woche heimischer. Denn warum in die Ferne streben, wenn das Gute liegt so nah? Heute liegt es auf der Dachterrasse des Hotel de Rome in Berlin Mitte. Denn von hier aus hat man den schönsten Blick über Berlin von einer Terrasse aus. Das fantastischen Panorama der historischen Gebäude ,wie der Staatsoper und dem Berliner Dom, kennt man von keiner anderen Dachbar in Berlin. Auf der anderen Seite sieht man auch die Höhepunkte ostdeutscher Architektur, wie den Fernsehturm und einige Plattenbauten. Ein sehr reizvoller Mix.

Gut gemixt sind auch die Getränke: Vom Milchshake bis zum Champagnercocktail, Milchkaffee bis zum Fruchtsaft. Genießen kann man Getränke wie auch die spektakuläre Fernsicht von den gemütlichen weißen Kissen der großen Korbsofas aus, die zum längeren Verweilen einladen. So kann man die heißen Tage der Hauptstadt aushalten, während große Schirme vor zuviel Sonnenschein schützen. Glücklicherweise muss man keineswegs eine Suite im Hotel de Rome beziehen, um in den Genuss dieser Aussicht zu gelangen. Die freundlichen Mitarbeiter des Hotels schalten gerne den Fahrstuhl in die vierte Etage frei. Ja, richtig, nur in die vierte Etage. Damit ist die Dachterrasse lange nicht der höchste Aussichtspunkt Berlins, dennoch ist die Aussicht ungeschlagen.

Terrasse auf dem Hotel De Rome

Behrenstrasse 37

10117 Berlin www.hotelderome.com

(Fotos: Silke Lambers)

Silke LambersBlog goes Book: Wird offline das neue online?

Blogs zum Anfassen scheinen ein neuer Trend zu sein. Immer mehr Blogger machen den Sprung vom Bildschirm auf den Couchtisch und erscheinen im Druckformat. Die Streetstyle Blogs von Stil in Berlin (www.stilinberlin.com) und I like my Style (www.ilikemystyle.net) kommen plötzlich als Magazinformat daher. Scott Schumann von The Satorialist (www.satorialist.com) zeigt seine Streetstyle Aufnahmen bereits seit letztem Jahr als Bildband. Ebenso Ivan Rodic von The Facehunter (www.facehunter.net), der seine bunten Bilder von der Strasse als Catwalk gebunden ins Bücherregal gebracht hat. Während mich die Idee vom Modeblog als Druck noch nicht richtig überzeugt hat, bin ich vom Neuzugang The Selby is in your Place (www.theselby.com) ziemlich angetan…

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