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KOLUMNEN

Kolumne

Jörg WittkewitzLesetipps für den 23. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • Nie, niemals, würde Ähnliches in einem deutschen Verlag geschehen können: Gannett has fired thousands of people over the last two years and asked others to take weeks without pay. The company has not come up with a single meaningful strategic plan to overcome the slide in its fortunes
  • The Unattained Summit of Social Business: Ton Zijlstra interesting article on the social business summit 10 in London and there is more to come in Sydney 25th of march
  • How to use Twitter for Social Learning: Der Ratgeber von Jane Hart online als Paket oder in einzelnen Kapiteln (via @myview)
  • Microloans in Hackney: Eines Tages wird jemand auf das Jahr 2010 zurücksehen und feststellen, dass es das letzte Jahr war, in dem die Banken die Chance hatten, das Privatkundengeschäft zu optimieren. Danach wird mobile payment und microfinance alles vom Platz gefegt haben, was nicht bei bei 2 auf den Bäumen war…
  • “Fear and Loathing in Farmville”: The shift from casual games to social games is fundamentally changing the way games are made because developers can now launch early and adjust based off play patterns and user metrics.
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Meike LaaffPolitcamp 2010: Kristina wanzt sich ran

Die Ministerin ist unter Netzmenschen – und die wollen geduzt werden. Glaubt sie zumindest. Schließlich gilt es, jede Menge verbrannte Erde wieder gut zu machen bei all jenen, die ihre Amtsvorgängerin Ursula von der Leyen und ihre Netzsperrideen auf die Barrikaden brachten.
Darum spricht Kristina Schröder sich gleich in ihrem ersten Statement auf dem Panel „Politik trifft Web 2.0“ gegen die ewige Rede vom Netz als „rechtsfreien Raum“ aus. „Das hört sich immer so an als wäre das heute so.“ Eigentlich nicht verwunderlich: eine Jungministerin, die eine so steile Karriere hingelegt hat, muss ja offensichtlich recht anpassungsfähig sein. Und so auch heute, als sie mit Jeans und mädchenhaften Ballerinas auf dem Podium im Berliner “Radialsystem” sitzt, um unter viel Medienaufmerksamkeit am Politikcamp 2010 teilzunehmen.
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Jörg WittkewitzSocial Media Broadcast

Eigentlich widerspricht das Broadcastmodell der Idee von Social Media, dass man einfach eine Nachricht in 1000 Kanäle bläst. Eigentlich widerspricht der Ansatz von social media überhaupt dem aktiven Verteilen einzelner Botschaften an viele, denn die Nutzer sollen selbst dafür sorgen, dass sie das Verteilen übernehmen. Das tun sie natürlich nur, wenn sie den Inhalt verteilenswert finden. Aber die Marketeers wären nicht auf der Welt, wenn es nicht für alles ein Werkzeug gäbe, und so haben sie die Social Media Management Systems ins Leben gerufen. Jeremiah Owyang (Altimeter Group) stellte sie am Freitag auf seiner Seite vor; einige Bekannte sind da vertreten aber auch neue Player. [Mehr]

Jörg WittkewitzSXSW10: Danah Boyd on privacy & publicity

8 minutes with a gifted mind. Boyd works at Microsoft Research New England and also serves as a Fellow at the Harvard University Berkman Center for Internet and Society. Boyd recently completed her PhD in the School of Information at the University of California-Berkeley. She elaborates on some things about Google buzz that went wrong…

Jörg WittkewitzEine Religion der Ungläubigen

In einem lesenswerten Beitrag zur Reihe der Süddeutschen Zeitung Wozu noch Journalismus hat Jakob Augstein von der freitag Stellung genommen. Er hat eine Abhandlung über Gay Talese geschrieben, den amerikanischen Journalisten, der durch solche Sätze polarisiert:
“Wir Journalisten sollten eine Religion der Ungläubigkeit predigen! Ein Heiliger Orden der Ungläubigen, das sollten wir sein. Wir sollten unseren Dienst in Klöstern der Wahrheit tun, über die Schriften gebeugt. Und diese Klöster sollten weit, weit weg sein von den Palästen.”
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André PaetzelLohnen sich Online-Marketing Studiengänge?

Du musst studieren, schließlich hast Du doch Abitur gemacht. Das hätte sich doch sonst gar nicht gelohnt. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gehört habe, aber vor allem kam es von Leuten, die natürlich selber studiert haben. Aber ich habe auch die anderen kennen gelernt, die Personen, die auch Abitur gemacht haben, aber trotzdem etwas geworden sind, auch wenn sie nicht studiert haben. Mit Sicherheit ist es immer besser, wenn man ein Studium in der Tasche hat. Vor allem wenn man im Marketing etwas erreichen möchte, ist das Studium eine Pflicht. Und so stellt sich mir momentan die Frage, wie sieht es eigentlich aus mit den Studiengängen, die es vor allem im Online Bereich gibt? [Mehr]

Jörg WittkewitzFilm: It might get loud


3 Götter der Rockgitarre, 3 Lebensgeschichten, 3 Egos und ein Film über ein einmaliges Zusammentreffen und Jammen. Und eine Schlägerei zwischen Rockidolen… Seit Februar ist dieser Film als DVD bei arsenal erhältlich. Wer etwas auf sich hält, wenn es um die sechs Saiten geht, die die Welt zusammenhalten, der muss… muss… muss diesen Film sehen. [Mehr]

Jörg WittkewitzManagement-Berater: Das große Gefasel

Kaum hat jemand erfolgreich das Thema Banken und Finanzkrise aus der Öffentlichkeit entfernt, springen auch schon die ersten virtuosen Faselmeister in die offen stehende Bresche. Es dauert für den Steuerzahler mindestens 20 Jahre, um die Schäden der Bankenkrise abzuzahlen. Schon heute verdienen die meisten Banken wieder fast soviel wie vor der Krise. Und sie haben jetzt ein bombensicheres Risikomanagement. Den Staat. Und nun treten die großen Namen auf den Plan und beginnen das große Einpeitschen wie seinerzeit als das libertäre Mantra des staatlichen Rückzugs auf allen Kanälen erklang. Der Erste, der sich aus den Büschen traut, ist der allseits beliebte Fredmund Malik, Gründer und Leiter des Malik Management-Beratungsunternehmens in St. Gallen. Auf die Frage im Interview auf buchreport.de, ob die aktuellen Bedingungen den Rahmen für Managemententscheidungen ändern, antwortet er mit einem dreifachen “Komplexität”. [Mehr]
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