KOLUMNEN

Kolumne

Jörg WittkewitzLesetipps für den 13. September

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE INSTANT Google Blog: Google Instant, behind the scenes: Wie funktioniert eigentlich Google Instant? Antworten gibt es hier…
  • ÖFFENTLICH-RECHTLICHES DEPUBLIZIEREN ZAPP: Das Löschen von Internet-Archiven: Depublizieren heisst das im Fachjargon. Und depubliziert wurde viel in den letzten Monaten. Zum Ärger der Gebührenzahler. ZAPP über Links, die ins Leere laufen.
  • BURDA WILL SPAREN Der angekündigte Harakiri des Hauses Burda: Lange Zeit waren die Münchener ein Vorzeigeunternehmen in Sachen Transformation ins digitale Zeitalter. Dann aber verkündete Hubert Burda, er verdiene ja nur lausige Pennies im Netz und Stück für Stück wandelte sich die Strategie. Zurück zum Alten, zurück zum Gedruckten. “Wir werden einen nicht unerheblichen Teil unserer verlagsgetriebenen Online-Aktivitäten auf ein notwendiges Minimum herunterfahren”, sagte er “Horizont”.
  • LEITMEDIUM Studie: Fernsehen bleibt Leitmedium: Verglichen mit Festplattenrekorern und DVD.Playern bleibt Fernsehen das Leitmedium. Leider steht nicht dabei, dass die alternde Gesellschaft…ach überhaupt, lest selbst. Das Nachmachen oder Verfälschen von Realität mittels Statistik wird mit Tausenden kleinen Sarrazähnen geahndet.
  • GOOGLE & NEUE KLEIDER Trying to Be Something You’re Not: Works for Drag Queens, not for Google: Contrary to popular opinion, the reason Yahoo’s metrics have been stagnant and its stock has lost half its value in the last two-and-a-half years isn’t because Google did search better than Yahoo. It’s because Yahoo turned its back on what it did well: Building the first online mass media content superstore.
  • MOBILE UND KEIN ENDE BITKOM: 755 Millionen Downloads mobiler Apps in Deutschland: Apps sind das neue Social Media. Nächstes Jahr gibt es 2000 Seminare, Berater und Aufbaustudiengänge für Mobile Apps:quot;Die deutschen Handy-Nutzer laden im Jahr 2010 voraussichtlich 755 Millionen Apps auf ihre Mobiltelefone. Das entspricht einem Anstieg von 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr…quot;
  • SEHR, SEHR, SEHR TOTAL LESENSWERT Sarrazin und die Gene – Das Geheimnis der jüdischen Intelligenz: Der mit sehr großem Abstand fundierteste und luzideste Beitrag zur Causa Dingsbums
  • MEDIEN & PR & SELBSTERNANNTE QUALITÄTSJOURNALISTEN Meedia: "Bezahlt eure freien Mitarbeiter anständig!": Na endlich erklärt dem netzwerk recherche mal einer wie das Leben außerhalb der Öffentlich-Rechtlichen aussieht: quot;Fast jeder zweite freie Journalist macht PR – so das Ergebnis einer Studie des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität München unter 1.630 Journalisten. Schuld daran seien die Medienunternehmen, die „ihre so wichtigen Mitarbeiter seit Jahrzehnten nicht angemessen honorieren“ – findet Kurt Weichler, Professor für Journalismus und Medien.quot;

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


a2n-Interview S. Lobo: “Ich bin verhalten optimistisch“

Interview mit Sascha Lobo zum Thema Filesharing auf der Konferenz all2gethernow 2010

Zum zweiten Mal findet derzeit die Fachmesse Alltogehternow im Rahmen der Berlin Music Week statt. Seit Montag stellen mehr als 250 Redner aus der Musik- und Kreativbranche neue Ideen und Strategien in über 100 Workshops, Sessions, Barcamps, Panels und Lectures vor. Schwerpunktmäßig wurde die Konferenz in drei Module Camp, Kongress und Forum unterteilt, die je an zwei Tagen vom 6. bis zum 11. September in der Kulturbrauerei und auf dem Flughafengelände Tempelhof stattfinden. Besonders das Camp, welches den Auftakt der Alltogethernow machte, verstand sich dabei als eine Plattform, auf der „auf Augenhöhe“ diskutiert werden sollte. Das hierbei auch mal die Fetzen fliegen können, zeigten Deutschlands bekanntester Blogger Sascha Lobo und Blogger Marcel Weiß von „neunetz.com“ am Montag in ihrer Diskussion zum Thema Filesharing. Das Gespräch knüpfte an eine vorab im Internet geführte Diskussion der beiden an, ob Filesharer als „schmierige Egoisten oder Wegbereiter der Kreativbranche“ zu verstehen sind. Das Interview wurde mit Sascha Lobo kurz nach dem Schlagabtausch geführt.

Sascha Lobo, die Diskussion um Filesharing wird von zwei Positionen polarisiert, die auch von Euch beiden vertreten werden: die einen sehen Musikstücke als Kulturgüter an, die es zu entlohnen gilt. Die anderen wollen nicht bezahlen, weil sie damit argumentieren, dass die heutigen Technologien die digitalen Güter inflationär im Netz verteilen und damit den Mehrwert von Musikproduktionen zunichte machen…

[Mehr]


Jörg WittkewitzIm Namen der Freiheit: 9 Jahre Afghanistan-Krieg

Der Spiegel berichtet in einem aktuellen Artikel über ein Frauenhaus in Masar-i Sharif (Nord-Afghanistan) und gibt einen düsteren Einblick in die Situation afghanischer Frauen knapp neun Jahre nach Einmarsch der US-amerikanischen Truppen im Oktober 2001. Der so genannte “Krieg gegen den Terror” und die im Rahmen dieses Krieges durchgeführte Operation Enduring Freedom (“Operation andauernde Freiheit”) hat so einige ihrer hoch angepriesenen Ziele nicht erreicht. Die unter dem Deckmantel von Menschen- und ja, insbesondere Frauenrechten! – eingesetzte Strategie hat den Afghanerinnen, wenn überhaupt, nur theoretisch genutzt. Der systematischen Entrechtung der Frauen durch das Taliban-Regime (1996 – 2001) wurde zwar mit der neuen Verfassung von 2004 entgegengesteuert (sogar eine Frauenquote gibt es im Parlament), aber “es sind vor allem die Frauen in den Städten, die von den Entwicklungen profitieren”, so Reinhard Erös, Gründer der Entwicklungshilfe-Organisation “Kinderhilfe Afghanistan”, in einem Artikel der Sueddeutsche. Mehr als 85 Prozent der afghanischen Bevölkerung lebt allerdings in ländlichen Gebieten…

[Mehr]


Jörg WittkewitziOS 4.1 – Pflaster für das iPhone4

Wer den immensen Fehlerzuwachs beim Umstieg von der RISC- auf die Intel-Plattform der MACs noch verkraftet haben mag, wurde beim iPhone4 völlig kirre. Das erste Mal, dass die Fachwelt einstimmig von einem Sorgenkind im Zusammenhang mit Apple sprach. Nun kommt mit der 4.1 Version des iOS Hilfe für die darbende Gemeinde der Apfelmännchen und -weibchen. Bluetooth soll wieder funzen, das versehentliche Umschalten bei Gesprächen und sogar der Annäherungssensor wird wohl wieder einwandfrei laufen. So langsam erreicht Apple fast wieder so eine Art von normalem Funktionieren beim iPhone4. Und wer seinem “uralten” 3G die Stange gehalten hat, wird, wenn er/sie noch nicht gejailbreaked hatte, wieder eine halbwegs flüssig zu bedienende Oberfläche ein eigen nennen können.

Sehr cool ist die HDR-Funktion, die einfach drei Bilder mit verschiedener Blende vom selben Motiv aufnimmt und damit den gesamten Blendenumfang in helle und dunkle Stellen erweitert. Jetzt kann man auch in der dunkelsten Hütte oder am Strand dolle Bilder mit einem super Kontrastumfang zaubern. In den USA wächst auch das Fernsehen jetzt noch mehr ins iPhone. Mal sehen, ob das mit der neuen geplanten Senderplattform der Privatsender zusammenarbeiten wird – wenn sie denn noch vor dem Jahr 2015 kommt. Ob es dann noch nachweisbare Mengen von iPhones geben wird, steht in den Sternen.

Das Apple-eigene twitter namens ping wird nun vom iPhone unterstützt, bekannt bisher über iTunes 10. Und auch der Game Center wird sozial und greift Microsofts Idee in deren neuem mobilen Betriebsystem auf, Spiele-Highscores zu veröffentlichen und Freunde zum Spiel einzuladen. Soweit wird aber das 3G nun nicht mehr getragen…
Irgendein Argument – neben der tollen Kamera – muss ja noch für das iPhone4 geben.


Jörg WittkewitzIFA-Geschenk: Gewinn einen Philips GoGear Ariaz 4GB

Klar, wer hat nicht einen MP3-Player irgendwo in der Schublade. Aber einen Audio Video Multimediaplayer? Was ist das denn?

Nix Böses jedenfalls. Denn im Zweifel kann der heimische MP3-Player kein Video darstellen, erst recht nicht MP4-Videos oder Microsofts WMV9? GoGear jedenfalls unterstützt Videos bis 320x240Pixel und Fotos bis 14MB Größe – mit seinen 4GB (es gibt auch eine Version mit 8GB) kann man da schon was draufpacken. Philips hat auch seine Klangverbesserung namens FullSound für MP3 draufgepackt, und mit Songbird kann man alles vom Rechner aus bearbeiten. Es ist sehr löblich, dass mit APE auch ein freies losless-Format unterstützt wird, was bei den Marktführern von MP3-Player bisher sträflich vernachlässigt wurde. MP3, WAV, FLAC, APE, WMV WMA (DRM), JPEG, MJPEG (.MP4) sind alle Multimedia-Formate, die GoGear darstellen kann. Die Navigation ist intuitiv und mit der Untertsützung von Album Art kann man endlich seine CDs am Cover erkennen, wenn man denn die front sleeve Dateien mit runterlädt. Kleine Mikrofone in den Kopfhörern erkennen störende Umgebungsgeräusche und ein digitaler Signalprozessor erzeugt die notwendige gleichwertige aber unterschiedliche Wellenform, um so das Umgebungsgeräusch auszublenden. Sehr angenehm im Zug oder der U-Bahn. Und wer will, der kann das Teil natürlich auch als Diktiergerät oder als Reportage-Aufnahmegerät verwenden. Er nimmt direkt in MP3 auf.

Also aufgemerkt, GEWINN EINEN GOGEAR 4GB: Wenn Dich das reizt und Du so ein Ding haben willst, dann poste einen Kommentar mit einer E-Mail, die es auch wirklich gibt, damit wir Kontakt mit Dir aufnehmen können, falls Du ausgelost wirst. Warte bitte ein paar Tage, bis Du eine Nachricht erhälst, sollen ja mehrere eine Chance bekommen.

Philips will die GoGear-Serie jedenfalls auf IFA erweitern. Kann sein, dass nächstes Jahr wieder so ein Ding hier zu gewinnen ist: mit Toaster, Türenteiser, Schneekettenmodul und mindestens 2 Terabyte an Hörspielen. Denn die GoGear-Geräte sind auch mit der Hörspielplattform audible.de verdrahtet. Denn wer so ein Ding bestellt, bekommt ein Hörspiel geschenkt oder Rabatt oder gar beides. Check it out, wie die Karthager zu sagen pflegten.


Neuere Beiträge[1][2][3]...[304][305][306][307][308]...[454][455][456]Ältere Beiträge