Was ist das Ziel von Abo-Stop?

Wer liest schon das Kleingedruckte...? Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen jucken einen meist nicht, wenn man sich das neue Super-Handy zulegt, im hippen Fitnessbunker um die Ecke anheuert oder sich am Bahnhof mal wieder ein Zeitungsschnupperabo hat aufschwatzen lassen. Umso nerviger ist es, wenn man nicht rechtzeitig den Stecker gezogen hat und weitere 3, 6 oder 12 oder gar 24 Monate geknebelt wird. Ihr ahnt es, Abo-Stop setzt genau hier an und unterstützt geplagte Menschen bei der Kündigung.
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Bald ist wieder Platz im Bücherregal! Der altehrwürdige
Brockhaus hat angekündigt, sein gesamtes Wissen ab dem 15. April nur noch im Internet bereit zu stellen – und zwar kostenlos. Die 21. Ausgabe der 30-bändigen Brockhaus-Enzyklopädie wird vermutlich auch die letzte sein. Während die Bücherfreunde aufschrieen, war es für Online-Experten nur eine Frage der Zeit, ab wann der Brockhaus-Verlag diesen Weg gehen würde. Denn freies Wissen im Netz – das ist doch nichts Neues. Wir haben die besten Quellen zusammengestellt:
- Ganz vorn dabei natürlich Wikipedia - der Klassiker und die unangefochtene Nummer Eins im Internet. Seit ihrem Start 2001 hat sich die freie Online-Enzyklopädie zu einer der wichtigsten Informationsquellen gemausert und hält bei verschiedenen Untersuchungen längst mit den traditionellen Lexika mit.
- "Der Spiegel" hat die Türen seines Archivs seit kurzem für alle geöffnet und bietet unter der Rubrik Spiegel Wissen einen Einblick in 60 Jahre Zeitgeschichte. Kombiniert mit Bertelsmann-Lexikoneinträgen und Wikipedia-Treffern lassen die Suchergebnisse keine Fragen mehr offen.
- Auch aus dem Hause Brockhaus kommt Meyers Lexikon. Über 150.000 Stichworte sind hier seit 2006 online abrufbar. Nach einer kostenlosen Registrierung ist es auch möglich, Artikel zu kommentieren oder neue Themen vorzuschlagen.
- Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet in der Rubrik „Wissen“ mehrere Lexika aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Geographie an, die parallel oder einzeln durchsucht werden können. Ein Rundumpaket für die Allgemeinbildung.
- Wer war eigentlich...? - Auf der Suche nach Biographien von bekannten Persönlichkeiten hilft Biographie.net. Über 27.000 Lebensbilder in vier Sprachen sind hier zu finden.
- Auch die "New York Times" stellt ihr Online-Archiv seit vergangenem Jahr kostenlos zur Verfügung. Abgerufen werden können alle Artikel von 1851 bis 1922 und ab 1986 bis Heute. Wermutstropfen: Wer wissen möchte, was in den über 60 Jahren dazwischen passiert ist, muss weiterhin für die Artikel bezahlen.
- Bertelsmann bietet mit wissen.de seit 2000 eine Online-Recherchemöglichkeit. Suchergebnisse werden in mehrere Kategorien unterteilt und ergänzt durch Treffer in Wörterbüchern und aktuellen Schlagzeilen.
- zeno.org beschreibt sich selbst als größte, deutschsprachige digitale Volltextbibliothek. Rund 1,6 Millionen Seiten Text können durchsucht werden. Treffer werden u.a. in zahlreichen klassischen Lexika als auch in der Wikipedia angezeigt – eine korrekte Quellenangabe mit Seitenzahl, Link oder Scanvorlage inklusive.
- Die britische Wochenzeitung "The Economist" ist im vergangenen Jahr auch auf den Online-Zug aufgesprungen. Artikel sind ab dem Jahr 1997 freigegeben, darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Lexikon mit wirtschaftswissenschaftlichen Begriffen.
- Wörterbuch, Enzyklopädie und Almanach vereint das englischsprachige Angebot infoplease. Aus über 2500 Quellen werden die Infos zusammen getragen und in kurzen Infotexten aufbereitet.
Noch nicht schlau genug? Fehlende Links können gerne in den Kommentaren ergänzt werden.
Spam kennen wir alle, er nervt uns tagtäglich. Dass Spam auch Spaß machen kann, zeigt uns
SpamSubjects. Hier werden die lustigsten Spam-Betreffzeilen gesammelt und bewertet:
Spammers often automatically generate subject lines for their mails. Sometimes they use lists of predefined words, sometimes they just use random words or excerpts from texts found on the web. This often leads to unintentionally comical phrases, in some cases even denunciating the advertised products.
spamsubjects.org collects these subject lines (both German and English ones), publishes them, and lets the visitors rate them.
Das Ganze auf deutsch und englisch. Die Gewinner bislang: "I'm sending you $997" und unser absoluter Favorit: "Not so bundestag".
Keine Nische ist zu klein für ein eigenes Blog, und das ist gut so. Das beste Frühstücksei sucht
The Breakfast Blog. Fast täglich ein liebevolles Bild vom Frühstück des Tages - kein Wunder, dass TBB für einen
Bloggie nominiert ist.

Der Name ist bei
Styleranking Programm: Es geht um Styles, und darum die Klamotten-Styles anderer User zu ranken. Die Grundidee von Styleranking ist also denkbar einfach. Umso erstaunlicher, dass laut Angaben der Macher zuvor niemand auf die Idee gekommen ist, ein Social Network rund um das Thema Mode, Styling und Lifestyle auf die Beine zu stellen. Diese Marktlücke will Styleranking besetzen - und zu DER Anlaufstelle im Netz für modebewusste Netzwerker, Jungdesigner und natürlich zahlungswillige Werbepartner aus der Branche werden.
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...suchen wir für die Bloggerkonferenz
re:publica für eine zünftige Runde
Blogger-Jeopardy:
Kann sich jemand noch an die Fernseh-Quizshow Jeopardy aus den 90er Jahren mit Frank Elstner im Vorabendprogramm erinnern? Die mit der grauenhaften Melodie, die man anschliessend nicht so schnell aus dem Kopf herausbekam? Genau das spielen wir auf re:publica ‘08 am Donnerstag Abend: Wir nennen es "Blogger-Jeopardy" und die Technik steht schon. Wenn alles klappt, dann auch mit der Melodie. Nur nicht mit Frank Elstner - das versprechen wir Euch.
Und natürlich werden nicht nur Business-Blogs gesucht, sondern auch andere witzige Kategorien. Mehr dazu auf
re-publica.de.
Eine interessante Umfrage führt Alexander Mock durch - und sucht noch Blogger, die ihm ein paar Fragen beantworten. Es geht um die Beeinflussung durch Online-Communities und Web 2.0 bei Kaufentscheidungen, mit anderen Worten: um
Social Shopping.
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Wenn der Regenwald so schnell nachwachsen würde wie derzeit "grüne" Communities online aus dem Boden sprießen, wäre der Welt sicherlich ein gutes Stück geholfen. Dass
Greenopolis also nur eine von vielen neuen Pflänzchen im Onlinebiotop ist, soll nicht darüber hinweg täuschen, dass dahinter trotzdem auch ein löbliches Anliegen steckt.
Das Motto lautet:
Learn, Act, Reward, Together! Sprich: Greenopolis will durch Aufklärung und Bildungsangebote seine Community zu einem bewussteren, nachhaltigeren oder eben grünerem Lebensstil verhelfen. So weit, so gut! Aber erst mal weiterlesen...
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Wenn es um wirklich soziale "soziale Netzwerke" geht, darf kiva.org nicht fehlen. Die Website vermittelt seit 2006 Mikrokredite von hilfsbereiten Kreditgebern - meist aus westlichen Industriestaaten - an Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern.
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Einfach mal ein bisschen die Welt retten? Jetzt zählen keine Ausreden mehr! Soziales Engagement kann einfacher sein als viele denken, dem Internet sei Dank. Diverse Online-Projekte versuchen, die Barrieren für eine Mitarbeit bei karitativen Projekten zu senken und Unterstützer zu gewinnen. In dieser Liste ist für jeden etwas dabei!
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Social Edge hat kein geringeres Ziel als Visionäre zu vernetzen. Visionäre, die die Welt verbessern wollen - oder dies bereits tun. Visionäre, für die soziales Engagement und Geschäftssinn keinen Widerspruch darstellen und die ihre Visionen in nachhaltige Projekte mit einer gehörigen Portion Herzblut und Mut angehen. Soweit in Kurzform die Theorie, wie man sie im
Press Kit von Social Edge lesen kann.
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Facebook, MySpace, StudiVZ: Social Networks soweit das Auge reicht. Wir zeigen eine neue Generation von sozialen Netzwerken, bei der es nicht nur um Geselligkeit geht, sondern um Inhalte und soziale Verantwortung. Spaß machen sie trotzdem.
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Jeder hatte bestimmt schon mal den Gedanken, etwas für einen guten Zweck zu spenden. Doch an wen? Schließlich gibt es unzählige Hilfsorganisationen. Gerade wurde der Vorwurf gegen UNICEF laut, Spendengelder veruntreut zu haben - manche Spender wenden sich nun lieber anderen Hilfsorganisationen zu.
Hier tritt
betterplace auf den Plan. Hier findet man zahlreiche kleine Hilfsprojekte aus der ganzen Welt - schön übersichtlich auf einen Blick, das Suchen nach dem richtigen Projekt wird leicht. Die Verwaltungskosten werden von einer Stiftung getragen: So garantiert Betterplace, dass alle privaten Spendengelder zu 100 Prozent an die Projekte weitergeleitet werden.
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Ein spannendes Video über Facebook und über die höchst interessante Zusammensetzung des Board of Directors. Die Quelle ist unklar und auch der Tonfall eher paranoid. Zu denken gibt mir der Film aber allemal, stimmt man doch bei der Anmeldung einer Unzahl eigentlich unmöglicher Passagen in den Nutzungsbedingungen des Social Networks zu.
Schriftlich aufbereitet, mit Links zu einigen der Quellen, gibt's ds Ganze übrigens
hier. Wer dem Irrsinn der Nutzungsbedingungen einiger Webdienste mit gleichen Waffen begegnen will, sollte sich die Initiative
ReasonableAgreement.org ansehen:

(via
5min)
Die Teilnehmer der Olympischen Spiele dürfen bloggen. Das
IOC hat den Athleten erstmals grünes Licht gegeben, so dass wir im Sommer spannende Berichte aus dem olympischen Dorf erwarten dürfen.
Gleichzeitig stellte das IOC aber genaue Regeln auf,
meldet Reuters:
"The IOC considers blogging...as a legitimate form of personal expression and not a form of journalism," the IOC said.
"It is required that, when accredited persons at the Games post any Olympic content, it be confined solely to their own personal Olympic-related experience," it said.
Sehen wir mal darüber hinweg, dass das IOC versucht, Bloggen als rein persönliches Hobby darzustellen und Blogs einfach generell abspricht, journalistischen Ansprüchen zu genügen.
Sonderlich frei dürfen die Sportler auch unter den neuen Regeln nicht bloggen. Streng verboten bleiben beispielsweise sowohl Audio- und Videobeiträge. Auch sind Fotos nur dann erlaubt, wenn sie nicht innerhalb der Sportarenen sowie anderer medial genutzer Flächen entstanden sind - hier sind dem Kommittee offenbar die TV-Verträge wichtiger als die Chance der Athleten, sich frei auszudrücken.
Für uns Leser könnte es dennoch spannende Einblicke in das tägliche Treiben hinter der Sportkulisse geben, wenn auch nur zwischen den Zeilen. Ein wenig mehr Mut zur Offenheit seitens des IOC wäre schön gewesen. Ob aber der chinesischen Regierung die offizielle Billigung von Blogs gefällt? Zweifelhaft.
(
via)