Amicella

KOLUMNEN

Kolumne: Miriam Pielhau

Jörg WittkewitzLesetipps für den 29. Juli

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • INFORMATION & DESINFORMATION Die acht Lektionen des Lecks: Der Geheimnisverrat hat viele Seiten.: Lesenswerter Artikel bei carta zu den neuen Afghanistan-Dokumenten bei wikileaks
  • SOCIAL MEDIA IM UNTERNEHMEN Wann ist ein Unternehmen Social Media Ready?: Ein häufiger Aspekt bei unseren gemeinsamen Überlegungen ist die Frage der “Social Media Readyness”, also die faktische Reife eines Unternehmens, soziale Medien überhaupt sinnvoll und gewinnbringend (für alle Parteien) einzusetzen.
  • INFORMATION & DESINFORMATION II Jays Rosen über Wikileaks: "Keine Regierung der Welt kann das stoppen": Oh, endlich mal ein echter amerikanischer Webexperte in der deutschen Presse statt dieser seltsamen Vulgaristen: quot;Die staatenlose Newsorganisation Wikileaks wird sich niemals kontrollieren lassen und auf Journalisten kommen völlig neue Aufgaben zu, sagt Journalistik-Professor Rosen.quot;
  • SOCIAL WEB Inhalte zählen: Goldene Regel auch im Social Web: Neues aus der PR-Welt: quot;Web 2.0 ist weiter das große Thema für die Kommunikationsabteilungen. Doch eine echte Social Media-Strategie haben nur rund 30 Prozent der deutschen Unternehmen. Viele Pressestellen zerbrechen sich den Kopf darüber, wie sie die neuen Medien für sich nutzen können. Kein Wunder, denn die Verlockung ist groß: Endlich direkter Zugang zu den Zielgruppen, ohne den Journalisten-Gatekeeper. Doch uninteressante Inhalte haben im Social Web ebenso wenig eine Chance wie in traditionellen Medien.quot;
  • NETZTHEORIE slow media: Das Heer der technischen Sklaven: via @gsohn
  • E_POST Die Gelbe Gefahr: Post Scriptum: Der E-Post-Brief (und ein bloggender Journalist)
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Silke LambersDie Besten Skybars der Welt: Rare Bar and Grill in New York

Zum vierten Mal besuchen wir diese Woche eine der besten Sky Bars der Welt. Nachdem wir zuletzt im (ein)heimischen Berlin die Aussicht über die Hauptstadt genossen haben, führt uns unsere Reise heute wieder über den Ozean, diesmal in die schillernde Metropole New York. In der Skyline dieser Metropole vereinen sich unzählige Wolkenkratzer. Viele zum Staunen schön und beeindruckend. Viele auch mit flachen Dächern, die sich nahezu anbieten, um darauf eine Bar zu installieren. Da wundert es nicht, dass gerade hier sehr viele Skybars zu finden sind. Unser Favorit ist eine eher unbekannte Bar, das Rare View, ein Geheimtipp.

Diese romantische Bar liegt wie ein städtischer Garten auf dem Dach des Shelburne Murray Hill Hotels. Hier kann man zwischen Zitronenbäumen, Palmen und Lichterketten auf dem 16. Stock des Hotels den Blick über Manhattan genießen. Über tiefen Häuserschluchten mit ihrem glitzernden Taxistrom und die geschäftige Grand Central Station. Eine Oase mit Gartenparty-Atmosphäre hoch über der turbulenten Großstadt. Der Blick auf das Chrysler und Empire State Building, zwei Höhepunkte im wahrsten Sinne des Wortes, ist spektakulär. Da beide in unmittelbarer Nachbarschaft stehen, braucht man auch kein Fernglas um die einzigartige Architektur zu bewundern. Besonders schön ist der Blick in der Dämmerung, wenn die Skyscraper schon angestrahlt sind und der Himmel in dunkles Blau getaucht ist. Auf bequemen roten Liegen und an gemütlichen kleinen Tischen genießt man ganz entspannt seinen Besuch im Rare View sowie fruchtige Cocktails oder kühles Bier. Wer bei soviel Aussichten ein leichtes oder stärkeres Hungergefühl verspürt, der findet eine Etage tiefer, im angeschlossenen Rare Grill, eine Auswahl saftiger Burger.

Rare VIEW

Im Affinia Shelburne Hotel

303 Lexington Avenue
(at 37th Street.)

New York, NY 10016

Tel.: 001-212 4811999

Björn RohlesHörtipp: Heute Abend Chaosradio zu De-Mail

Wer in den letzten Tagen im Web unterwegs war, kennt die Diskussionen um den E-Postbrief, einer Art bezahlter E-Mail, die dafür rechtssicher sein soll. Ganz ähnlich soll De-Mail werden, mit der sich rechtsverbindliche Kommunikation am Rechner erledigen lassen soll. Jedenfalls werde ich bei diversen E-Mail-Konten ständig gefragt, ob ich mir nicht schnell einen De-Mail-Namen sichern wolle, schließlich seien ja sonst die Besten weg. Gegenvorschlag zum schnellen Sichern des Namens: Erst mal hören, was Leute dazu sagen, die sich mit sowas auskennen. Wer das genauso sieht, sollte heute Abend das Chaosradio von 22:00 bis 00:00 auf Fritz hören, bei dem es um E-Postbrief und De-Mail geht. Ab morgen dann als Podcast und Download.

Björn RohlesWeTransfer: Einfache Übertragung großer Dateien

Was ist der größte Nachteil von E-Mails? Wenn ihr mich fragt: die Größe der Anhänge. Irgendwann läuft einfach nichts mehr. Klar gibt es Alternativen: direkte Übertragung per Skype beispielsweise. Das funktioniert sehr gut bei Menschen, die eine gewisse Affinität zum Web haben – und einen Skype-Account. Alle anderen wollen eine gebrannte CD oder – wie gesagt – eine E-Mail.

WeTransfer ist ein Dienst, der die Einfachheit von E-Mails auf große Dateien übertragen möchte. Wir schauen uns den Beta-Dienst an und erklären euch, ob er was taugt. [Mehr]


Björn RohlesHörtipp: Technikwürze über Selbständigkeit

Nachdem wir euch Technikwürze schon in unsere Topliste von deutschsprachigen Webdesign-Infos gepackt hatten, möchte ich euch die aktuelle Folge noch einmal gesondert ans Herz legen. Marcel Böttcher und Stefan Nitzsche sprechen darin über ihre Selbständigkeit und geben wertvolle Tipps. Thematisch richtet sich der Podcast an Webdesigner und Webentwickler, aber viele angesprochene Aspekte dürften auch für andere Berufsgruppen relevant sein.

Björn RohlesWaiting: barrierefreies Musikvideo

Das ist ja mal eine coole Idee, die ich da bei Einfach für Alle gefunden hab: ein barrierefreies Musikvideo von Max Heidenfelder. Der Song wird durch verschiedene Stilmittel visualisiert, um ihn für Gehörlose nachvollziehbar zu machen. Neben den Musikern, die Textzeilen in Gebärdensprache formulieren, gibt es Visualisierungen der Instrumente (Soundbars oben) und des Rhythmus (graue Punkte unten). Für die Techies: das Video entstand mit der Canon 7D, also einer digitalen Spiegelreflex. “Waiting” full accessible music video (official music video for Breitenbach) / barrierefreies Musikvideo from max heidenfelder on Vimeo.

Björn RohlesHörtipp: Daft Punks Soundtrack zu Tron Legacy

Wer ähnlich wie ich “Tron” als einen seiner liebsten Filme bezeichnet (was die meisten technikverliebten Kinder der 80er tun werden…), ist bestimmt schon ganz gespannt auf den neuen “Tron Legacy“. Daft Punk steuern den Soundtrack bei, den man bei Disney anhören kann – zumindest, sofern man schmerzfrei mit der Seite klar kommt. Ansonsten gibt es sie leichter anhörbar bei The End 107.7. Nach der ganzen Aufregung muss ich sagen, dass ich etwas mehr Daft Punk im Soundtrack erhofft hätte – das ist gute Soundtrack-Arbeit, aber mir fehlt das Besondere der Gruppe. Vielleicht war aber auch nichts anderes zu erwarten. [via Stereogum]

Jörg WittkewitzNewcomer 2010: Janelle Monáe – ArchAndroid

Ich hasse die Musik von Beyoncé Knowles, Christina Aguilera und den anderen R&B-Tanten. Aber halt. Es gibt eine ganz junge Frau in den Staaten, die kann es.

Janelle Monáe ist bereits mit ihrer sagenumwobenen ersten EP The Chase Suite zum Grammy-Nominee avanciert! Nun ist das erste Album erschienen. Naja, die CD halt. Archandroid. Sehr abwechslungsreich. Big Boi von Outkast ist auch an Bord. Schöner Pop zwischen dem üblichen R&B aus den Charts, ein bißchen Yello und Zappa ist mit drin und sogar Anklänge an Stray Cats und die 60s.

Ich bin absolut paralysiert und habe diese CD privat auf very heavy rotation. Hier kann man mal reinhören. Unbedingt mehrere Songs anspielen, weil praktisch jedes zweite Lied von einer total anderen Band sein könnte. Die Stimme ist sehr vielseitig und immer beeindruckend ausdrucksstark. Die Musik ist verspielt, experimentell und partiell gut tanzbar bzw. zum Chillen geeignet. Um es kurz zu fassen: Ihr gebührt all der Ruhm den nun Sir Lady Gaga einheimst. Ach ja. Sie ist wirklich eine Frau, eine sehr hübsche noch dazu. Und das habe ich erst gesehen, als ich mich beim zweiten Durchhören in die Stimme verliebt hatte. Kaufen! Sofort! Die erste Hälfte ist ausgezeichneter Pop mit etwas R&B und Bar-Jazz, die zweite Hälfte macht sie schon jetzt zu meiner CD des Jahres 2010. Eine ganz Große hat die Bühne der modernen Musik betreten. Lasst Euch nicht von den ganzen Remixes bei Myspace auf die falsche Fährte bringen und fangt erst beim dritten Song an…


GastpilotBurka-Verbot, Burka-Verbot, Burka-Verbot

Das Verbot, in der Öffentlichkeit eine Burka zu tragen bzw. sich mit einem anderen Ganzkörper-Schleier zu verhüllen, ist in einigen europäischen Ländern bereits gesetzlich verankert worden. Das französische Parlament hat kürzlich dafür gestimmt (wir haben berichtet), ebenso in Belgien (wir haben berichtet) wurde dafür votiert. In Spanien wurde der Verbots-Vorschlag gerade knapp abgelehnt, das Thema scheint aber auch hier noch nicht vom Tisch. Über das Burka-Verbot hat Martha Nussbaum, Professorin für Rechtswissenschaften und Ethik an der University of Chicago, in der FR geschrieben; sie behandelt das Thema aus rechtsphilosophischer Sicht: … [Mehr]

Jörg Wittkewitzarte-Film: the social galaxy

Wer es vor 3 Tagen noch nicht im TV sah, sollte das unbedingt hier nachholen (in deutsch). Diese Dokumentation über die Ups & Downs beim Siegeszug der social networks ist unbedingtes Muss für jeden web aficionado und alle, die sich Social Media Berater nennen wollen.
Während es vor zehn Jahren noch eine klare Trennung zwischen dem Leben online und dem Leben offline gab, ist diese Grenze heute aufgehoben. Das ist nicht unproblematisch, denn viele junge Menschen dokumentieren ihr Leben öffentlich auf Twitter, Facebook, MySpace und auf Blogs. Da gibt es kein Zurück: Was einmal öffentlich ist, ist kaum mehr zu löschen. David Rowan, Chefredakteur von “Wired UK”, spricht über das Problem des Datenmissbrauchs und wie Daten weitergereicht und zweckentfremdet werden. Und Simon Waterfall, Kreativdirektor von “Poke” in London, berichtet, dass er allein auf seinem Weg zur Arbeit von 250 Kameras erfasst, beobachtet und aufgezeichnet wird.
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