Amicella

KOLUMNEN

Kolumne

Parker HigginsVideo: Up/The Rent Is Too Damn High mashup

Netzpiloten VideotippYesterday I posted a video featuring Jimmy McMillan of the The Rent Is Too Damn High Party putting in a stellar performance at the New York gubernatorial debate. I mentioned that it was being spread all over the internet like crazy. So I guess it shouldn’t be surprising that the remixes and mashups have started.

Click through to see McMillan’s debate audio mashed-up with a scene from Pixar’s “Up.”

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Walter BeutlerPreferred Blog: in|ad|ae|qu|at

Nicht alle Blogs sind Journale, in denen die Persönlichkeit der Autorin, des Autors im Mittelpunkt steht. Es gibt auch solche, die verstehen sich als Plattform, wo sich die Werke anderer und ihre Schöpfer bestmöglich entfalten sollen. in|ad|ae|qu|at ist ein Beispiel dafür. Nicht die Selbstverwirklichung, sondern die Ermöglichung steht hier im Zentrum.

Vielleicht deshalb gestaltet sich der Zugang zu in|ad|ae|qu|at zunächst etwas sperrig: Man sucht – als Blogger fast schon gewohnheitsmässig – nach dem vermeintlich kantigen Blog-Ich, nach der Persönlichkeit, die hinter dem Weblog steckt – und findet stattdessen Texte, Bilder und Töne unterschiedlichster Herkunft, ein Sammelsurium zunächst, dessen Ordnung erst auf den zweiten Blick ersichtlich wird – ebenso wie der dahinterliegende Gestaltungswille… [Mehr]


Volker Agüeras GängEin Avatar für die Zeit nach Deiner Zeit

Der/die Nerd(in) an sich twittert, bloggt, “facebooked”, “foursquared”, “formspringed” und, und, und. Immer präsent auf allen Kanälen. Was aber wenn er/sie das Zeitliche segnet? Vorbei ist´s dann mit der Allgegenwärtigkeit auf allen Hochzeiten. Wie gut, dass es da “Intellitar” gibt. Hier kann man zu Lebzeiten seinen eigenen Avatar pflegen und ihn fit für das eigene Ableben machen. Denn dann können die Hinterblieben weiter zugetextet werden und sogar auf Fragen und Kommentare kann tagesaktuell auch über den Tod hinaus reagiert werden. Ein wenig littleshopofhorror-esk das Ganze.

Jörg WittkewitzLesetipps für den 21. Oktober

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Parker HigginsVideo: The rent is too damn high

Netzpiloten VideotippIf you’re interested in crazy American politicians, this election season has been like Christmas in October. Christine O’Donnell, running to be in the U.S. Senate, is the object of attention on the national platform right now, but there have also been plenty of stars at the local and state level. Jimmy McMillan, of the “The Rent Is Too Damn High” Party, made quite an impression at a recent debate for the position of Governor of New York. And while once the gubernatorial election debates were the exclusive territory of New York politicos, now performances like this can spread like wildfire through the dry underbrush of the internet.

Watch an inspired political moment, after the click.

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Julia MalzGeneration Moderat

In unseren bildungsbürgerlichen Realität wird die öffentliche Auslebung exzessiver Charakterzüge nur bei Kleinkindern und einem enggezirkelten Künstler- und Intellektuellenkreis tatsächlich und vollständig toleriert.

Denn es dämmert dem Heranwachsenden schnell, dass jeder deutlich publizierte Gefühlsausdruck in den wenigsten Fällen mit Wohlwollen bewertet wird. Schreien, Fluchen und Trotz führen zu ersten unangenehmen Sanktionen, verzwirbelte Verrücktheiten zu sorgenschweren Mienen und ein zu schnell reifendes Selbstbewusstsein zu hinterhältigen Unterdrückungsritualen.

Das hat zur Folge, dass wir allesamt und moderat weichgespült durch die Strassen wandern. Man hat so viel im Kopf und kann es doch nicht ausdrücken. Man hat so viel im Herzen und kann es doch nicht zeigen. Man hat so viel zu tun und weiss nicht, wie es anzufangen ist… [Mehr]


Parker HigginsVideo: Moats and Drawbridges

Netzpiloten VideotippIt’s hard to predict the future. Especially for something that’s defied expectations so completely as the internet. But that doesn’t mean you can’t try. The Internet Society has put out a series of four videos imagining four possible futures of the internet, ranging from hopefully optimistic to depressingly cynical. Each of them seem plausible and worth considering.

Check out one of the videos, imagining a “Moats and Drawbridges” future, after the click.

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Leander WattigGrenzüberschreitende Buchmesse

Das Motto der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vom 6. bis zum 10. Oktober 2010 hieß für mich Grenzüberschreitung. Wir wissen ja seit langem, dass die Grenzen zwischen den verschiedenen Medienteilmärkten in dem Maße fließender werden müssen, in dem die technisch bedingte Abgrenzung bspw. zwischen Büchern und Datenträgern für Musik, Filme und Software schwächer wird.

Die Abgrenzung wird tatsächlich auch immer schwieriger. Denn was ist auf dem iPad noch ein Buch? Ist ein auf das iPad transportierter Bildband noch ein Buch oder nicht einfach eine Website oder Applikation mit Bildern?

Dass diese Fragen auch in der Buchbranche immer stärker diskutiert werden und zunehmend auch zu praktischen Konsequenzen führen, zeigte schon die zentrale Neuerung der Buchmesse: das StoryDrive-Konzept, bei dem – losgelöst vom Buch – die richtigen Fragen gestellt werden: “Sind auch Sie davon überzeugt, dass Inhalt keine Grenzen kennt? Stehen für Sie Geschichten im Mittelpunkt, unabhängig von ihrer Erzählform? Schaffen Sie mit Geschichten Welten?”

Dementsprechend sollte StoryDrive ein Treffpunkt für die internationale Medien- und Entertainmentwelt sein: “Gemeinsam mit Vertretern der Verlags- und Filmbranche, Experten aus Musik- und Gamesindustrie, aus Technologie und Social Media, mit Cybercitizens, Urhebern und Mediennutzern begegnet sich hier die Zukunft der Medien- und Entertainmentbranchen. StoryDrive richtet sich an alle, deren Welt sich um gute Geschichten dreht – und die mit Geschichten Welten schaffen.” Mehr nach dem Klick…

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Parker HigginsVideo: Atomic Tom, “Take Me Out”

Netzpiloten VideotippHopefully this is the last viral music video for a while, but this one is just begging to be talked about. It’s an interesting premise: a band without instruments performs a song–and pretty well, at that–on their iPhones on the New York City subway. A testament to the lowering barrier to entry in the music business. But then the blogosphere erupted in chatter about how legitimate this video’s claim to being viral is–the band is on Universal Records, nobody had heard of them a few months ago, the playcounts seem to be increasing just too fast.

So judge for yourself! Watch the video after the click.

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Anne Lena MöskenIch bin Paul Bowles. Und Sie?

1993 reist ein Literaturstudent auf den Spuren des amerikanischen Schriftstellers durch Marokko. Plötzlich steht er seinem Idol gegenüber.

Als ich im Herbst vor 17 Jahren mit dem Auto nach Spanien aufbrach, wollte ich zunächst vor allem eines: Fahren, unterwegs sein. Ich war ein junger Literaturstudent und meine Helden hießen Jack Kerouac, William S. Burroughs, Tennessee Williams und Paul Bowles; ihre Geschichten waren die junger, unabhängiger Männer, die sich reisend selbst verwirklichten. Auch sie waren irgendwann durch Europa, dann durch Nordafrika gefahren. Ich wollte sehen, was sie gesehen hatten.

In den Kinos lief gerade Bertoluccis Verfilmung von Bowles’ “Himmel über der Wüste” und genau da wollte ich hin, in die Wüste, nach Marokko. Im Kofferraum hatte ich Zelt und Schlafsack, Spaten und große Wasserflaschen… [Mehr]


Silke LambersLifestyle Lektüre vom 15. Oktober 2010

1. Die Fashion Week in Paris ist um, aber hier noch ein Rückblick auf einer der wichtigsten Schauen in einer der schönsten Locations an der Seine: Die Chanel Show im Grand Palais. Die New York Times war da.


2. Jedes Jahr im November überzeugt Modefilialist H&M einen Designer von Weltrang, eine Kollektion zu erstellen. Dieses Jahr kooperiert Lanvin mit den Schweden. Eine kleine Vorschau gibt es bei Fashion Lover.


3. In der Mode geht schon lange alles. Wer da noch auffallen möchte muss sich schon was einfallen lassen. Refinery 29 hat die schrägsten Auftritte bei Modenschauen zusammengesucht.


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