KOLUMNEN

Kolumne

Jörg WittkewitzLesetipps für den 9. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • UNI & SOCIAL MEDIA Hochschulen im Web: Die unheimliche Macht der Community: Kommt, wir spielen das Social-Media-Spiel! Hochschulen halten das Internet vor allem für ein cleveres Marketing-Instrument. Soziale Netzwerke bieten zwar eine große Chance, schreibt das Hochschulmagazin quot;duzquot; – aber sie verändern auch die Machtverhältnisse auf dem Campus.
  • GOOGLE & SOCIAL MEDIA Aufgehübschte Profiles: Der Start von Googles Social Network dürfte kurz bevor stehen: Google bastelt eifrig, Schritt für Schritt, an einem eigenen Social Network. Mit der Generalüberholung für Google Profiles ist der Suchriese damit jetzt noch einen Schritt weitergegangen. Die neue Kontaktseite ähnelt der Facebook-Profilseite ungemein
  • BANK & SHITSTORM 450 Prozent Rendite für 52 Jahre – Das vergessene Sparbuch: Ich neige ja sonst nicht zu solchen Aktionen, aber die Commerzbank hat sich einen zweijährigen Shitstorm und eine Kündigungsquote um 85% der Sparkunden redlich verdient…: Ein Vater legte für den Sohn vor mehr als 50 Jahren 106.000 Mark an. Nun hat sich der geschätzte Wert des Sparbuchs massiv erhöht. Doch die betroffene Commerzbank verweigert die Auszahlung
  • FRAUEN & SOCIAL MEDIA Die Macht der Frauen in sozialen Medien: In unserer westlich orientieren Welt – zumindestens in unserer vermeintlich westlich orientierten Welt – in der Frauen die gleichen Rechte wie den Männern “zugesichert” werden, stellt man sich trotzdem die Frage, welche Macht von Frauen in den sozialen Medien ausgeht. (Eigentlich eine ziemliche Ironie, nicht wahr?)

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Parker HigginsCyndi Lauper sings in the airport

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A hypothetical situation: you’re one of thousands of passengers stuck in a hot Latin American airport after flights across the board are canceled. People are getting restless, and starting to get angry. Most people might just try to stay calm, but Cyndi Lauper, faced with this situation last weekend, took matters into her own hands, commandeering an announcement microphone to lead the crowd in a calming singalong of “Girls Just Want to Have Fun.” It seemed to have the desired effect too — you can see the angry crowd soften and enjoy themselves as they start to sing along.

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Jörg Wittkewitz100 Kommentare: geprüfte Ware, Herkunftsnachweis

AOL macht sich in den Staaten zunehmend unbeliebt. Zunächst war die Übernahme der HuffPost ein Sargnagel für die Blogger-Community. Sie hatte zwar ihren Zenith allein deshalb überschritten, weil mehr als 70% des Inhalts Beiträge zweiter und dritter Ordnung waren, also Artikel über Artikel. Aber dennoch wurde die Gemeinschaft der Autoren von Arianna Huffington verschaukelt. AOL hatte auch keine besonders gute Figur gemacht. Nun werden neue Stimmen laut über den anderen Coup von “Silly AOL”: Denn bei techcrunch, einer Website über die Gerüchteküche im Silicon Valley hat man die universale Kommentarfunktion von disqus, die auch viele hiesige Blogger verwenden, damit man sich mit einem beliebigen Account eines Sozialen Netzwerks oder eben per Mailadresse registrieren kann, einfach mit der neuen facebook-Kommentarfunktion ersetzt. Alternativen? Ja klar, ein Yahoo-Account, aber wer hat sowas heutzutage?

Jetzt diskutiert Martin Weigert auf netzwertig.com, ob und wie das klappen kann, mit dem neuen Datenkraken Facebook.

Und unweigerlich kommt es wieder zu der unseligen Diskussion über anonyme Kommentare, die ja mit einem Facebook-Login gar nicht möglich wären. Jedenfalls ist seit Neueinführung der FB-Kommentare der Einbruch der Kommentarmenge dramatisch. Doch die Redaktion bei techcrunch kommuniziert diesen Einbruch als gewollte und sinnvolle Aktion gegen Trolle. Kein Wunder, wenn man ein Website mit Tausenden Kommentaren am Tag hat, dann ist die Pflege und das Aussortieren von Trollkommentaren eine Sisyphos-Arbeit. Insofern soll also der Mist (“bullshit“), der sich dort ansammelte, nun verschwinden, weil Facebook nur reale Klarnamen ermöglicht, zumindest sollte das so sein, aber das könnte sich ja ändern. Es wäre also möglich, dass Facebook bald einen enormen Zuwachs an neuen aktiven Nutzern hat, die in einem zweiten Browser mit einer zweiten FB-Identität endlich wieder rumprollen können…Außerdem werden dies all diejenigen tun, die ihren FB-Account nur privat nutzen wollen. Und die ganzen Firmen auf facebook könnten mit ihren Accounts die Kommentarfelder aller großen Websites die dies einsetzen vollspammen und haben so tolle backlinks auf ihre Fanpage…

Aber das eigentliche Problem liegt natürlich tiefer: Man kann endlich gutes Profiling via Kommentaren machen. Schirrmachers Lieblinge, die Algorithmen, können dann bei Facebook viel erkennen über das Herumsurfen auf fremden Websites und die Meinungen aggregieren, die dort verbreitet werden. Dabei werden natürlich die Themen als besonders hilfreich für die Werbeindustrie sein. Denn wer zu etwas eine Meinung schreibt, der ist in diesem Thema engagiert. Und so kommt zusammen, was aus der Sicht einiger immer zusammen sollte, was Google aber als Tyrannosaurus Rex der Datenkraken nie schaffte: Das Sammeln von Persönlichen Daten, Fotos, aktuellen Lokaldaten und Kaufverhalten zusammen mit Meinungen, Webprofilen und ganzen Klickhistorien via Like-Button.

Dagegen ist Google besagter Dinosaurier kurz vor dem Einschlag des Meteoriten. Da ist mir das Problem mit den anonymen Kommentaren – gelinde gesagt – …egal.

Der Like-Button 2.0, eine Evolution des Datenmagneten. Wenn das so weiter geht, dann werde ich noch zum radikalen Datenschützer.


Parker Higgins7 Billion: Are You Typical?

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What does it mean to be typical in a world of 7 billion people? National Geographic magazine breaks it down, determining the most common attributes of those 7 billion people, even compositing a face, which might be the most typical one on the planet. It might surprise you!

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Jörg WittkewitzWer ist der Souverän?

Dies ist ein Land, in dem Menschen, die das Geld ihrer Vorväter und ihrer Kunden verwalten als Leistungsträger gelten. Und diejenigen, die mit ihren Händen acht Stunden lang an den Maschinen Mehrwert erwirtschaften, werden als Kostenfaktor degradiert, der nachhaltig und medienwirksam als Störenfried profiliert wird. Dieser zweiwertige Umgang mit Menschen schlägt sich darin nieder, dass Erstere teilweise das 200fache Letzterer verdienen. Einige politische Lager wollen daraus Kapital schlagen und versuchen, den arbeitenden Teil der Bevölkerung aufzuhetzen. Andere freuen sich übe diese Hetze und versuchen “Sicherheit” zu konstruieren vor diesen Hetzkampagnen mittels ideeller Diskussionen über Bürger, die Mitte, die Familie und uralte Traditionen, die vor allem deswegen so erstrebenswert sind, weil früher alles besser war. Das Bessere ist in diesem Fall das fast schon Abwesende.

Aber beide Lager akzeptieren stillschweigende die ungerechte Bewertung der Lebensleistung zweier am Wirtschaftsleben teilnehmender Brötchenverdiener. Wer aber hat entschieden, dass es nur diese beiden Lager zu geben hat? War es dieselbe Klasse, die auch bestimmt, welche Religion ein “ordentlicher Deutscher” ausüben sollte? … [Mehr]


Parker HigginsCharlie Sheen Winning

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At this point, the two kinds of people have defined their camps: there are those who can’t get enough of Charlie Sheen right now, and those who have already had enough. Whether you’re in the former or the latter group, this video of comedian Jimmy Fallon delivering a totally spot-on impersonation of the actor in some of his crazier moments might bring a smile to your face.

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Julia MalzEin Käfig voller Narren

Shakespeare untertrieb, als er festhielt, die ganze Welt sei eine Bühne.

Sie ist vielmehr ein offensichtlicher Querschnitt eines Irrenhauses, in dem die Kranken die Gesunden mit fehlgeleiteten Mitteln zu therapieren, zu manipulieren und zu kontrollieren suchen. Wer die Führungsreigen unserer gedrittelten Welt mal unter die Lupe nimmt, der findet sie in persönlichkeitsgestörter Lehrbuchmanier aufgereiht: die Paranoiden, die Schizoiden, die Dissozialen, die Borderliner, die Histrioniker, die Narzissten, die Anankastiker und so weiter und so fort.

Im politiktheoretischen Idealfall hat ein Kollektiv an meinungsmündigen Bürgern dem kranken Bock die Gärtnerschere ausgehändigt, auf dass er die Blumen in ihrem Garten Eden hinrichte.

In allen weiteren Fällen hält das Kollektiv der volkslegitimierten kranken Böcke den ganz schwarzen Schafen so lange die Harke, bis es zur grossangelegten Patientenrevolte kommt. Wer Wahnsinn sät, wird Terror ernten… [Mehr]


Parker HigginsDas Beer Boot

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In the physical world, stores tend to rely on natural human impulses to sell novelty items. Somebody might come across something, and pick it up in the moment without considering how useful it will be. Online stores are much more limited in this regard, and so if you want to sell a novelty item online, you have to bring the goods. That’s what Vat19 has done with this hilarious commercial for their new item, “Das Beer Boot.”

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Myrjam AnsorgeHitparade der Viral-Videos zum Super-Bowl

Was waren die Videos mit den meisten Shares im Februar? Welche Virals habt ihr selbst gepostet, welche kennt ihr noch nicht? Wir stellen euch nun häufiger Clips vor, die weltweit am meisten in Sozialen Netzwerken und Blogs gepostet wurden. Diesmal war der Anlass der Super-Bowl in den USA, sozusagen das Endspiel im UEFA-Cup. Ist euer Liebling nicht dabei, dann hinterlasst uns einen Kommentar mit euren Favoriten des Monats. Hier die Top Ten im Februar.


  • Auf keinen Fall fehlen darf im Februar natürlich der Volkswagen Werbespot zum Superbowl. Über 800.000 Mal geshared und deshalb ganz deutlich auf Platz eins.


  • Speaking of the Super Bowl: Zwei Minuten Lobgesang auf Detroit inklusive emotionale Ansprache und jeder Menge aufgeladener Bilder. Das ganze gipfelt in Eminem vor dem Gospel-Chor. Eine typisch-pathetisch amerikanische Inszenierung. Trotzdem: Gut gemacht und mit 63.856 Shares auf Platz zwei.


  • Ken Blocks begeistert nun schon seit über einem halben Jahr mit seinem Gymkhana http://de.wikipedia.org/wiki/Gymkhana Freunde der Motorsportgeschicklichkeit. 51.086 Shares.

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