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KOLUMNEN

Kolumne

Dr. Erik MeyerWas bieten Bing und Google zu den Midterms-Wahlen?

In den USA wird Anfang November bei den Midterm Elections gewählt. Dabei konkurrieren nicht nur die Kandidaten, sondern auch die Suchmaschinen um die Gunst der Wähler. // von Dr. Erik Meyer

wahlabstimmung

Die Vereinigten Staaten gelten als Musterland der politischen Online-Kommunikation. Im Mittelpunkt stehen die Kampagnen, mit denen um Stimmen geworben wird. Da nun keine Präsidentschaftswahlen anstehen, dürfte es aber noch schwieriger werden, die Wähler an die Urne zu bekommen. Dieser Aufgabe widmen sich unabhängig von politischen Präferenzen auch die Suchmaschinen: Mit personalisierten Angeboten wollen sie das Wählen so nutzerfreundlich wie möglich machen. Doch könnte sich gerade die Echzeitberichterstattung über Prognosen zu einzelnen Kandidaten negativ auf die Wahlbeteiligung auswirken.

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Merle Miller5 Lesetipps für den 15. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um den Aufstieg von LinkedIn, die Veränderung unseres Gedächtnisses durch das Internet, die Startups Shopwings und Shopsters, die den Online-Lebensmitteleinkauf revolutionieren möchten, Samsungs neueste WLAN-Technologie sowie Wikileaks’ jüngster Verbot von T-Shirts auf GetDigital. Ergänzungen erwünscht.

  • LINKEDIN Online Marketing Rockstars: USA: So ist LinkedIn neben Google und Facebook zum dritten massiven Traffic-Kanal für Publisher aufgestiegen: Längst ist die News-Plattform LinkedIn nicht mehr nur ein Karrierenetzwerk. Vor sieben Jahren beschloss das Online-Portal, die Verweildauer von Usern zu erhöhen, indem mehr interessante Inhalte angeboten werden. Nun mausert sich LinkedIn dank etwa 7.000 täglichen Fachartikeln zu einem wichtigen Portal für Wirtschaftsjournalismus. Auch die Darstellung personalisierter Links zu interessanten Artikeln wurde auf der Webseite eingeführt, die in einer Box namens LinkedIn News angezeigt werden. In Deutschland ist das Sozialnetzwerk zwar noch nicht gleichermaßen beliebt wie das deutsche Pendant Xing, aber die Mitgliederzahlen steigen rasant an. So ist LinkedIn dieses Jahr innerhalb von acht Monaten bereits um eine Million User gewachsen.

  • INTERNET Stuttgarter Zeitung: Wie das Internet unser Denken verändert: Die Zeiten, in denen sich Menschen alle möglichen Daten von Familie und Freunden wie Rufnummern gemerkt hatten, sind lange vorbei – oder zumindest weiterhin auf dem besten Wege zur Digitalisierung. Bei einer Befragung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft musste die Hälfte der Handynutzer, die nach der Telefonnummer des Partners gefragt wurden, passen. Denn heutzutage ist das Wissen immer nur ein paar Klicks entfernt und muss nicht mehr im Gehirn gespeichert werden. Das Internet und deren Suchmaschinen übernehmen diese Arbeit. Dabei stellt sich schließlich auch die Frage, ob das Internet damit Freund oder Feind ist. Neurobiologin Hannah Monyer kritisiert “das Internet für das Gedächtnis”, warnt vor allem vor Oberflächlichkeit und meint damit die Speicherung im Gehirn.

  • STARTUPS Handelsblatt: Rocket-Investment Shopwings: Einkaufen für Fleißige und Faule: Deutsche Konsumenten kaufen ihre Lebensmittel bisher nur selten im Internet, laut Zahlen des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel fallen nur 2,1 Prozent der Bestellungen auf Lebensmittel. Aber das dürfte sich bald ändern: gleich zwei deutsche Startups wollen mit ihren Zustelldiensten Konsumenten dazu animieren, mehr Lebensmittel im Internet einzukaufen. Hinter Shopwings, das bereits am Montag in München gestartet ist, steckt der Inkubator Rocket Internet. Das andere Startup, Shopsters in Konstanz, ist privat finanziert und befindet sich noch in der Testphase. Die Zielgruppe dieses Konzepts sind stark eingebundene Berufstätige, Alleinerziehende, Familien und ältere Menschen. Aber auch jene, die schlichtweg zu faul zum Einkaufen sind. Beide Startups wollen allerdings erreichen, dass deren Zustelldienste auch für den Einzelhandel hilfreich sind, statt zu deren Konkurrenten zu mutieren.

  • WLAN-TECHNOLOGIE ZDNet: Samsung kündigt kommenden WLAN-Standard 802.11ad für 2015 an: Das Ziel des schnellen Internets scheint immer näher zu kommen, denn nun hat Samsung eine WLAN-Technologie für das 60-GHz-Band entwickelt, die Übertragungsraten von bis zu 4,6 GBit oder 575 MByte pro Sekunde erlauben soll. Laut Samsung bildet diese Technik die Grundlage für den kommenden WLAN-Standard 802.11ad und soll bereits Anfang nächsten Jahres kommerziell nutzbar sein. Im Gegensatz zu aktuellen Technologien soll die neue Technologie damit sogar bis zu zehnmal schneller werden – so würde beispielsweise die Übertragung eines 1 GB großen Filmes weniger als drei Sekunden dauern. Bislang konnte die Geschwindigkeit eigentlich nur auf kurzer Entfernung und bei störungsfreier Übertragung erzielt werden, aber nach eigenen Angaben hätte Samsung dieses Problem nun gelöst. Damit steht neuen und innovativen Veränderungen nichts mehr im Wege.

  • WIKILEAKS Süddeutsche: Wikileaks verbietet Get Digital Verkauf von T-Shirts: Schon seit vier Jahren verkauft die Webseite “Get Digital”, die als Gemischtwarenladen allerlei Gadgets für Nerds anbietet, auch T-Shirts von Wikileaks und spendet den Gewinn aus den Verkäufen fast zu 100 Prozent an die Plattform. So kamen bislang schon stolze 7500 Euro an Spenden zusammen. Doch nun trat etwas ein, womit man gerade bei der Whistleblower-Plattform Wikileaks nicht rechnen würde: die Bavaria Media GmbH, welche die Markenrechte vertritt, hat nun GetDigital in einer E-Mail rechtliche Schritte angedroht, sollte der Online-Shop nicht binnen 14 Tagen alle Produkte, die mit Wikileaks in Verbindung stehen, entfernen. Konkret heißt dies also, auf Druck von Wikileaks selbst soll der Verkauf von T-Shirts mit Wikileaks-Aufdrücken, dessen Erlös auch der Plattform zugute kam, eingestellt werden.

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Lars SobirajClickbaiting auf Kosten der GEMA

Die Online-Magazine Telepolis und Bild.de werfen der GEMA vor, sie habe Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) finanziell durch die Auszahlung von Tantiemen unterstützt. Was steckt wirklich dahinter? // von Lars Sobiraj

GEMA-Gebäude (Bild: Lars Sobiraj)

Vergangenen Freitag veröffentlichte das vom Heise Zeitschriften Verlag betriebene Online-Magazin Telepolis einen heiß diskutierten Artikel. Darin wirft Redakteur Peter Mühlbauer der Verwertungsgesellschaft GEMA vor, sie habe den IS-Terror indirekt mitfinanziert. Mindestens ein Rap-Musiker sei ein GEMA-Mitglied. Damit habe die GEMA Tantiemen an offensichtlich radikale Mitglieder ausgeschüttet.

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Christina zur NeddenBookmate: Soziales Lesen in Schwellen- und Entwicklungsländern

Der digitale Social-Reading-Dienst Bookmate konzentriert sich auf Entwicklungsländer in denen große Player noch nicht aktiv sind // von Christina zur Nedden.

simondunlop

Auf der Welt gibt es mehr Mobiltelefone als Menschen. Vor allem in Entwicklungsländern sind Handys oft der einzige persönliche Computer. Der digitale Social-Reading-Dienst Bookmate konzentriert sich auf Länder in denen große Unternehmen wie Amazon noch nicht aktiv sind.

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AdvertorialSponsored Post: Victo der Roboter und die neue Samsung SSD 850 PRO

Victo der Roboter kann nicht nur in Windeseile von Los Angeles nach New York laufen und von einem Wolkenkratzer springen, sondern er ist auch der Protagonist der neuesten Kampagne von Samsung, mit der die neue Samsung SSD 850 PRO beworben werden soll.

samsungrobot

Samsungs Werbeclip„Cute Robot SD Card“, der im Frühjahr diesen Jahres erschien, ist mit mehr als vier Millionen Aufrufen ein voller Erfolg. In dem kurzen Spot verwandelt sich eine SD Karte in einen Roboter, der in Highspeed-Geschwindigkeit die Wohnung erkundet und so die Features der SD Karte demonstriert. Nun ist mit „Meet Victo the robot, powered by Samsung SSD 850 PRO“ eine Fortsetzung der Erfolgs-Kampagne erschienen, mit der die neue SSD von Samsung beworben werden soll.

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Philipp BielIdeaLab 2014: Be brave, be patient and stay ahead of things

Das diesjährige IdeaLab kam einher mit zahlreichen Ratschlägen namhafter Unternehmer für den Weg in eine selbstständige Zukunft. // von Philipp Biel

Oliver Samwer von Rocket Internet (Bild: Philipp Biel)

Die Sprüche die auf Europas größter von Studenten organisierten Startup-Konferenz IdeaLab gefallen sind kommen nicht von irgendwo: Namhafte Redner wie Oliver Samwer (Rocket Internet), Stefan Glaenzer (Passion Capital), Dr. Christian Illek (Microsoft) und viele weitere motivierten nicht nur den unternehmerischen Nachwuchs, sondern zahlreiche Founder, Firmen und Investoren aus der ganzen Welt. Sätze wie “Be brave, be patient”, aber auch ein sinngemäßes “Stay ahead of things” regten zum Nachdenken an.

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Jakob SteinschadenKrautreporter von innen: So funktioniert das Online-Magazin

Das von Werbung unabhängige Online-Magazin ist in der Beta-Phase für zahlende Unterstützer bereits zugänglich. Netzpiloten.de hat einen Blick hineingeworfen. // von Jakob Steinschaden

Krautreporter – Journalismus per Crowdfunding

Das im Oktober startende Online-Magazin Krautreporter ist eines der spannendsten journalistischen Projekte Deutschlands und hat Namen wie Richard Gutjahr, Tilo Jung oder Stefan Niggemeier für sich gewinnen können. Jetzt haben zahlende Untersützer erstmals einen Blick auf die Webseite bekommen, auf der sie künftig unabhängigen Journalismus zu lesen bekommen sollen – und so funktioniert das Online-Magazin.

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Julian HeckSobooks: Die Verschmelzung von Buch und Internet

Sascha Lobo und Christoph Kappes haben auf der Frankfurter Buchmesse ihre Bücher-Plattform “Sobooks” gelauncht. Über die Hintergründe und ihre Ziele sprach Sascha Lobo mit uns im Interview. // von Julian Heck

Sascha Lobo im Interview auf der Frankfurter Buchmesse (Bild: Julian Heck)

eBooks und Selfpublishing – das waren die Trendthemen der Frankfurter Buchmesse, die in den letzten Tagen in Frankfurt stattfand. Geht es nach Sascha Lobo und Christoph Kappes, sind Social Books das Trendthema des Buchmesse 2015. Die beiden haben am Freitag ihre Plattform “Sobooks” – die Abkürzung für Social Books – gelauncht. Dort verkaufen sie Bücher, die im Browser oder in der Sobooks-App gelesen und direkt im Buch kommentiert werden können. Wie das funktioniert, welchen Mehrwert das hat und was wir von Sobooks in der nächsten Zeit erwarten können, das hat Sascha Lobo im Gespräch mit Julian Heck verraten.

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Felicitas HackmannMade in Germany: Die Video-Chat-App Vive

Das deutsche Startup Vive baut eine neue Video-Chat-Community, die Leute mit ähnlichen Interessen verbindet. // von Felicitas Hackmann

Vive – ein Startup aus Hannover

Vive war diese Woche in der Presse, weil das Hannoveraner Startup 1,5 Millionen Euro Seedinvestment eingesammelt hat. Wer bei der Video-Chat-Community an ChatRoulette denkt, irrt. Ja, man spricht mit Fremden, aber: Nein, man wählt nicht automatisch Fremde an, sondern sucht nach Leuten, die einen interessieren. Also wie Tinder? Auch nicht. Denn es soll gerade nicht um Dating gehen. Hier kommt der Testbericht.

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Tobias GillenMit Homey zur zentralen Schalteinrichtung im Smart Home

Homey könnte ein großer Player auf dem Smart-Home-Markt werden. Zumindest macht das Projekt einiges richtig. // von Tobias Gillen

Homey will die zentrale Schalteinrichtung im Smart Home werden

Aktuell sprießen etliche Crowdfunding-Kampagnen aus dem Boden, die versuchen, smarte Geräte für ein vernetztes Zuhause zu finanzieren. Viele scheitern durch mangelndes Interesse der Kunden schon an diesem Punkt – Homey nicht. Das Gerät von zwei holländischen Entwicklern hat die Finanzierungsphase bei Kickstarter mit über 200.000 Euro abgeschlossen – benötigt wurde gerade einmal die Hälfte.

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Christina zur NeddenCrowdfunding für Bücher: Wenn der Leser zum Verleger wird

Die Self-Publishing- und Crowdfunding-Plattform Pentian bezahlt nicht nur Autoren, sondern belohnt Unterstützer erfolgreicher Buchprojekte mit einem Teil der Tantiemen. Dieses System soll das Verlagswesen revolutionieren. // von Christina zur Nedden

pentian

Pentian kombiniert zwei große Trends: Self-Publishing und Crowdfunding. Autoren können ihre Bücher selbst veröffentlichen und in direkten Austausch mit ihren Lesern treten, bevor Buchproduktionskosten entstehen. Unterstützer von erfolgreichen Projekten bekommen einen Teil der Tantiemen. Pentians CEO Enrique Parrilla sprach auf der CONTEC 2014 über Crowdfunding im Verlagswesen, weshalb Leser die besseren Verleger sind und den Einfluss der Digitalisierung auf die Branche.

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Lukas MenzelYouTube: Die “Tagesthemen” für Jugendliche

Die Jugend schaut Nachrichten nicht mehr im Fernsehen, sondern auf YouTube. Dort präsentieren Nachrichtenmacher wie LeFloid und Was geht Ab!? den Jugendlichen die neuesten Informationen so, wie diese sie haben wollen. // von Lukas Menzel

lefloid

Nicht Caren Miosga, Claus Kleber oder Thomas Roth, sondern LeFloid, Fräulein Chaos oder theClavinover heißen die Nachrichtenmacher für viele Jugendliche. Auf der Online-Videoplattform YouTube versammeln sie das junge Publikum und versorgen die 16 bis 24 Jährigen tagtäglich mit den neuesten Nachrichten. Alleine zwei Millionen Abonnenten kann der bekannteste deutsche Newsmoderator im Netz, LeFloid, vorweisen und erreicht mit seinem Newsformat LeNews nicht selten mehr als eine Million Zuschauer. Damit gehört der Berliner und Preisträger des Grimme Online Awards zu den erfolgreichsten YouTubern in Deutschland und erreicht mit seinen LeNews die Jugendlichen wie keine zweite Nachrichtensendung.

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