KOLUMNEN

Kolumne

Marek KowalkiewiczBusiness-Wetten für die digitale Wirtschaft

Jedes Jahr kommt einem vor wie eine beschleunigte Version des vorangegangenen Jahres. Jedes Jahr denken wir, dass wir den Höhepunkt erreicht haben – und dann kommt wieder das nächste Jahr, das das vorige verblassen lässt. Wie geht es 2016 also weiter? // von Marek Kowalkiewicz

Busy traffic (Image by dingcarrie(CC BY 2.0) via Flickr)small

Wird 2016 genau so sein? Alle Zeichen stehen auf ja. Wir sind vielleicht besorgt, dass eine potentielle, neue Blase zerplatzt oder dass sich der Aktienmarkt verlangsamt, aber dies hält neue Ideen, Businessmodelle oder Möglichkeiten nicht auf. Hier sind meine neun Prognosen, was sich im Bereich Business, Technik oder Soziale Netzwerke in 2016 verändern wird. [Mehr]


Jannika Liesenberg5 Lesetipps für den 8. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um den Twitter-Algorithmus, die Drosselung von Datenvolumen, digitale Trends bei Teenagern, bargeldloses Bezahlen und sicheres Surfen. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITTER The Verge: Here’s how Twitter’s new algorithmic timeline is going to work: Wie BuzzFeed am Freitag verkündete, plant Twitter eine neue Timeline mit Algorithmus, ähnlich wie die bei Facebook. Viele Nutzer sind zufrieden mit dem aktuellen Design und äußerten sich in den vergangenen Tagen kritisch. The Verge hat sich die Timeline genauer angesehen und erklärt, wie sie funktioniert. Sind die Sorgen der User berechtigt?

  • MOBILE heise: Drosselung für „unbegrenztes Datenvolumen“ unzulässig: Mobilfunkanbieter werben immer wieder mit „unbegrenztem Datenvolumen“. Dieses Angebot lockt oftmals Kunden an, hält aber nicht unbedingt ein, was es verspricht. Nach dem Erreichen eines bestimmten Limits, wird das Datenvolumen bei den meisten Verbrauchern gedrosselt. In den vergangenen Jahren hat es nun mehrere Fälle gegeben, in denen gegen den Anbieter vorgegangen wurden – mit Erfolg. So der Fall in Potsdam.

  • SOCIAL MEDIA Business Insider Deutschland: What teens are like in 2016: Bei der Frage nach dem Gebrauch von digitalen und sozialen Medien, sind die Gewohnheiten von Jugendlichen besonders spannend. Nun wurden 60 amerikanische Teenager nach ihrer Mediennutzung und ihren persönlichen Lieblingstrends für 2016 gefragt. Welche Geräte und Apps bevorzugen Jugendliche heute?

  • DIGITALISIERUNG akdigitalegesellschaft: Anonymes Bezahlen muss auch digital möglich sein: Irgendwann wird der Zahlungsvorgang via Bargeld „abgeschafft“. Zumindest macht die Digitalisierung auch davor nicht halt. Demnach wird es so sein, dass der komplette Kontostand immer und überall abrufbar ist. Darum ist es enorm wichtig, dass die Umstellung auf bargeldloses Zahlen politisch gesteuert wird und Zahlungsvorgänge anonym ablaufen. Ob dieser Vorgang umgesetzt wird ist nicht wichtig, wichtig ist die Frage wann und wie bargeldloses Zahlen funktionieren wird.

  • SICHERHEIT Kultur2Punkt0: Sicher Surfen einfach erklärt: Sicherheit im Netz geht uns alle an. Darum hat die Electronic Frontier Foundation eine Erweiterung für den Browser entwickelt, welche prüft, ob die besuchte Website über eine sichere https-Verbindung verfügt. Wenn dem so ist, sucht sich der Browser diese raus und setzt die Verbindung fort. Eine kurze Erklärung (mit Video) warum man als User lieber via https statt http im Netz surft.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.


Hendrik GeislerZurückgeblättert: Nackte Menschen überall

Niemand ist im Netz geschützt, unsere Daten wandern unkontrollierbar durch die Welt. Das wissen wir spätestens seit Edward Snowden. Doch die Gruselvorstellung hat sich normalisiert: wir haben keine Angst mehr, uns im Netz zu zeigen. Früher war das anders. // von Hendrik Geisler

Binoculars (Teaser: Edith Soto [CC BY SA 2.0], via Flickr

Edward Snowden enthüllte im Sommer 2013 die Machenschaften der Nachrichtendienste weltweit. Die folgende Debatte war bei weitem nicht die erste über Privatsphäre und den Schnüffeltrieb von Staaten und Unternehmen. “Digitale Vollkontrolle – Das Ende des Privaten”. So hieß der Titel des Spiegel-Hefts 27/1999. Die beiden Journalisten Uwe Buse und Cordt Schnibben befassten sich in ihrem Artikel “Der nackte Untertan” mit Spionage-Satelliten, winzigen Überwachungskameras, dem Datensammeltrieb von Marktforschern und in Datenbank erfassten Bürgern. Und was hat die 17 Jahre alte Debatte bewirkt? Wenig bis gar nichts. 2016 sind wir keine nackten Untertanen mehr, wir fühlen uns so frei und so verbunden mit der Weltbevölkerung wie nie zuvor. Wir hüpfen oft bar jeglicher Zurückhaltung über die digitale Wiese und schenken mächtigen Firmen vollkommen ohne Zwang Informationen über unser Privatleben.

[Mehr]


Annika KremerWie der Ausnahmezustand die Grundrechte untergräbt

Kritik von Menschenrechtlern an der Verlängerung des Ausnahmezustands in Frankreich ist exemplarisch: Durch Angst-Rhetorik werden Grundrechte untergraben. // von Annika Kremer

Kontrolle ist gut, Überwachung ist besser(Image by Robert Agthe (CC BY 2.0) via Flickr)small

Die französische Regierung rief aufgrund der Terroranschläge in Paris den Ausnahmezustand aus. Das gibt den Ermittlungsbehörden zahlreiche Sonderrechte. Bald läuft diese Regelung aus, soll aber nach dem Wunsch der Regierung noch einmal verlängert werden. Amnesty International kritisiert das: Die Situation greife unverhältnismäßig in die Grundrechte ein. Leider passiert dies nicht nur in Frankreich, denn schon seit Jahren wird der Ausnahmezustand zur Regel – mit schlimmen Folgen für unsere Freiheit. Das betrifft auch die Netzpolitik. [Mehr]


AdvertorialSponsored Post: Tee gefällig? #teatogether mit Lipton

Lipton lebt frei nach dem Motto “LIPTON HEIßT WILKOMMEN” und setzt damit ein Zeichen für Offenheit und Miteinander.

lipton200x200

Mit ihrem neuen Spot #teatogether der Heißtee-Kampagne #liptonheißtwillkommen startete die weltgrößte Teemarke am 20. Januar in das Jahr 2016. Unter dem Motto “Die ganze Welt in einem Haus” steht der einminütige Film für bunte Vielfalt, Offenheit und Willkommenskultur. Tee als ein Symbol für gemeinsame Momente und Zusammenkommen verbindet Menschen auf der ganzen Welt. Dieses Lebensgefühl möchte Lipton mit seinem Spot verbreiten und an seine Kunden weitergeben. [Mehr]


Gunnar SohnWir haben kein Mark Zuckerberg, aber viele Solopreneure

Wird über netzökonomische Aspekte in der Öffentlichkeit gesprochen, denkt man automatisch an die großen Kaliber des Silicon Valley und die neuen Zuckerbergs, die sich am Horizont abzeichnen. // von Gunnar Sohn

Laptop-Start (Image by vanmarciano(CC0)via Pixabay)small

Es werden nur jene ernstgenommen, die das ganz große Rad drehen oder zumindest prahlerisch behaupten, irgendwann in der ersten Liga der Internet-Giganten mitzuspielen. Traditionell bekommt man als Gründer auch in Deutschland den Rat, ein komplettes Unternehmen zu planen mit Rechnungswesen, Controlling, Fragen des Gesellschaftsrechts, Finanzen, Gebäude und Mitarbeitern. Bei allem soll der Gründer einen Überblick haben. Am besten noch mit BWL-Expertise. Und immer wieder kommt die Empfehlung von schlauen Beratern, wie wichtig doch die Finanzierung sei – entweder mit Bankkrediten oder Risikokapital. Der Sprung in die Selbstständigkeit führt dann ganz schnell in eine neue Abhängigkeit von Kapitalgebern. Man wird zum Angestellten in seiner eigenen Firma. [Mehr]


Donald SebastianWas macht eine Smart Gun so smart?

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Jetzt können wir sogar unsere Waffen personalisieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Smart Guns sind sicherer als herkömmliche Waffen. Ein Überblick. // von Donald Sebastian

Guncon 2 (Teaser: Chinpokomon5 [CC BY SA 3.0], via Wikimedia Commons)

Jedes Mal, wenn ein Kleinkind aus Versehen einen Freund oder ein Familienmitglied erschießt, ein Teenager mit einer Pistole Suizid begeht oder ein Amokläufer einen Gewaltakt durchführt, dreht sich die öffentliche Diskussion um die sogenannte “Smart-Gun”- Technologie. Das Konzept hat seine Wurzeln in einer Studie des National Institute of Justice (NIJ) von 1995, das eine technikbasierte Lösung vorschlug, um die Anzahl der Polizisten, die bei dem Versuch, den Angreifern ihre Waffen abzunehmen, getötet werden, zu reduzieren. Präsident Obamas jüngste Nachricht zum Thema Waffengewalt enthielt spezifische Empfehlungen zu bundesstaatlichen Handlungen, um die Entwicklung und Kommerzialisierung von elektronischen Waffensicherheitssystemen zu fördern.

[Mehr]


Andrew WhiteWie das Grundeinkommen die Probleme der digitalen Wirtschaft lösen kann

Ein großer Seufzer geht durch die Postmoderne: Da sind wir technisch schon so weit gekommen und lassen unser Leben noch immer von Maschinen diktieren. Das muss doch besser gehen! Mit dem Grundeinkommen wäre es endlich möglich. // von Andrew White

Money (Teaser: Pictures of Money [CC BY 2.0], via Flickr)

In einer Zeit der globalen, wirtschaftlichen Unsicherheit hat ein einfühlsamer Kommentator herausgestellt, welche grundlegende Gefahr die Technologie für unsere Arbeitswelt bedeutet:

“Wir wurden mit einer Krankheit angesteckt, von der einige Leser noch nicht einmal den Namen kennen dürften, aber von der sie in den nächsten Jahren noch so einiges hören werden – nämlich der der technologischen Arbeitslosigkeit. Das bedeutet, die Arbeitslosigkeit aufgrund unserer Entdeckung, Arbeit in einem schnelleren Tempo einsparen zu können, als wir neue Möglichkeiten der Arbeit finden können.”

Diese Worte von John Maynard Keynes aus dem Jahr 1930 erinnern uns daran, dass die gegenwärtige Angst davor, dass Roboter unsere Arbeit übernehmen können, nicht so weit entfernt ist von den Ängsten der vorherigen Generationen.

[Mehr]


Jakob SteinschadenTwitter Pro: Vorschlag für ein Geschäftsmodell abseits der Werbung

Der Kurznachrichtendienst muss sich neu erfinden, wenn er nicht zu einer blassblauen Kopie von Facebook verkommen will. // von Jakob Steinschaden

Twitter in real life (Teaser: Rosaura Ochoa [CC BY 2.0], via Flickr)

Einer der Vorzüge des Internets ist, dass man sich per Meinungsbeitrag ungefragt als besserwisserischer Unternehmensberater aufspielen kann. Ich nutze diese Möglichkeit heute, um dem gebeutelten Kurznachrichten-Dienst Twitter ein neues Geschäftsmodell vorzuschlagen, das es aus der aktuellen Misere (Manager-Exodus, Börsenkurs auf Talfahrt, kaum Nutzerwachstum) holen könnte. Mein Vorschlag: Twitter sollte davon absehen, zu einem Facebook in Hellblau werden zu wollen, und seinen Power-Nutzern eine Premium-Version mit umfangreichen Zusatzfunktionen anbieten: Twitter Pro.

[Mehr]


Mandy Ganske-ZapfWir sind viele – Dekoder will Russlands Diskurse sichtbar machen

Russland verstehen. Darum, was das heißt und wie das geht, gibt es immer wieder hitzige Diskussionen. Über Dekoder kann man einfach mal reinlesen ins Land. // von Mandy Ganske-Zapf

Dekoder will helfen, Russland zu verstehen

Es gibt sie, die Debatten in Russland. Darüber, wie Reformen möglich sein können. Ob Straßenprotest etwas bringt oder ob das nicht längst zu gefährlich ist. Darüber, wie lange Präsident Putin noch an der Macht sein könnte und wie der Fall des Rubels die russische Wirtschaft trifft. Solche Debatten werden kontrovers geführt. Ein Brennglas, das auf den Kosmos dieser Stimmen gerichtet ist, haben Martin Krohs und Leonid Klimov mit dem Projekt Dekoder ins Netz gebracht.

[Mehr]


Gunnar SohnNationalstaatliche Macher-Attitüden ohne Politik-Kompetenz

Nicht der ideenlose Populismus eines Peter Sloterdijk, sondern die Sozialtechnik der kleinen Schritte hilft, gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. // von Gunnar Sohn

Peter Sloterdijk (Image: Hans Dunkelberg [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

Es gibt sehr viele optimistische Menschen, die von der Zukunft mehr erwarten, als eine Energiesparvariante der Gegenwart. Sie können mit neurotischen Weltuntergangs-Szenarien nichts anfangen und finden es spannend, einen evolutionären Prozess mitzugestalten, der die Welt sozial, kulturell und technisch verändert. Sie halten die Zukunft für nicht eingrenzbar und kaum planbar, sondern für durch und durch offen und voller Überraschungen. Um die Probleme der Welt zu meistern, setzen sie auf den Erfindungsreichtum der Menschen, auf Selbstverantwortung und Freiheit. Die Welt von morgen stellen sie sich als ein Ergebnis von Versuch und Irrtum vor, entwickelt von Milliarden Individuen, die ihre Lebenssituation verbessern wollen.

[Mehr]


Joseph LichtermanBuzzFeed gibt es jetzt auch in Japan

Seit Kurzem gibt es eine japanische Version von BuzzFeed. Der Launch wäre ohne Yahoo nicht möglich gewesen. // von Joseph Lichterman

Screenshot BuzzFeed Japan (Teaser: Buzzfeed)

Anders als bei den früheren Erweiterungen, die voll und ganz BuzzFeed gehören, ist BuzzFeed Japan eine gemeinsame Partnerschaft mit Yahoo Japan. BuzzFeed hat 51 Prozent Beteiligung und Yahoo Japan 49 Prozent Beteiligung an dem Projekt. Die Financial Times berichtete im vergangenen August, als die neue Seite angekündigt wurde.

[Mehr]


Neuere Beiträge[1][2][3][4][5][6][7][8]...[500][501][502]Ältere Beiträge