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KOLUMNEN

Kolumne

Christina zur NeddenWIRED (Re)launch: Nicht nur Magazin sondern Marken-Welt

Die WIRED startet heute erneut in Deutschland als Magazin und mit neuem Gesamtkonzept. Chefredakteur Nikolaus Röttger im Gespräch. // von Christina zur Nedden

Interview mit Nikolaus Röttgen (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Ab heute erscheint WIRED Germany mit neuer Webseite und zehnmal im Jahr als Magazin. Zum Gesamtkonzept gehören auch ein kostenpflichtiges Membership-Modell und eine Eventreihe. WIRED Germany Chefredakteur Nikolaus Röttger sprach mit Netzpiloten.de über die Bestandteile der Marke WIRED, die “Generation Y Not”, Finanzierungsmodelle und die Vermittlung einer zukunftsoptimistischen Grundhaltung.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 21. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um den IT-Gipfel, Journalismus in sozialen Netzwerken, Akquise-Gerüchte zu Netflix, LaterPay und Social Media. Ergänzungen erwünscht.

  • IT-GIPFEL Süddeutsche.de: Mehr Verantwortung, weniger Gipfel: In einem Gastbeitrag auf Sueddeutsche.de schreiben Stefan Heumann und Sebastian Rieger von der Stiftung Neue Verantwortung zum Start des IT-Gipfel über die Probleme der Bundesregierung mit der Digitalisierung und warum die Digitalpolitik in Deutschland nicht vorankommt.

  • MEDIENWANDEL Konrad Lischkas Blog: So abhängig sind Onlinemedien von Intermediären: Ende September warnte ich in einem Blogpost vor der Abhängigkeit von Medien gegenüber sozialen Netzwerken. Es tut dem Journalismus nicht gut, wenn Algorithmen die Auswahl treffen, welche Nachrichten angezeigt werden und welche nicht, denn zu schnell könnten anstatt Nachrichten nur gefällige Beiträge entstehen. Konrad Lischka reicht auf seinem Blog jetzt die Zahlen nach, wie sehr deutsche Medien jetzt schon auf soziale Netzwerke angewiesen sind.

  • NETFLIX Digital Trends: What if Yahoo or Alibaba bought Netflix? It might just happen: Porter Bibb hat die wohl unangenehme Wahrheit ausgesprochen. Auch wenn es zur Zeit nur Prognosen sind, so scheint der Weg von Netflix wohl vorgezeichnet zu sein. Ein Millionen Menschen als Kunden gewinnendes, aber keine Gewinne erzielendes Unternehmen, muss laut dem Finanzexperten irgendwann aufgekauft werden. Die Frage ist nur von wem. Laut Bibb wird es wohl Yahoo oder Alibaba sein. Letzteres Unternehmen als Käufer wäre wohl Zeichen eines grundlegenden Wandels in der Wirtschaft- und Technologie-Branche. Wie gesagt, alles nur Spekulationen, aber unglaublich interessante.

  • LATERPAY G! gutjahrs blog: LaterPay – die Abrechnung: Auf seinem Blog gibt Richard Gutjahr Einblick in seine Verdienste mit dem Micropayment-Dienst LaterPay, den er berät. Zwar ist Gutjahr einer der bekanntesten Blogger und ähnlich hohe Einnahmen werden zur Zeit nur einige Blogger erreichen können bzw. von Leben kann auch Gutjahr nicht, aber es zeigt, dass das Konzept von LaterPay grundsätzlich funktioniert.

  • SOCIAL MEDIA PandoDaily: No, social media is not the best way to track Ebola: Software kann helfen, die Welt zu retten. Doch das kann es nicht alleine. David Holmes setzt sich mit dem gerade wieder zu Zeiten der Ebola-Epidemie aufkommenden Mythos auseinander, wie mithilfe von Social Media in den Daten die Verbreitung von Krankheiten erkannt werden kann. Was bei einer Grippewelle noch funktioniert, sieht allerdings bei Ebola schon anders aus, denn 99,999 Prozent der Leute, die in sozialen Netzwerken darüber reden, haben es mit Sicherheit nicht.

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Jakob SteinschadenGoogle baut seit 2009 an der Post-Werbe-Ära

Google diversifiziert seine Geschäftsfelder und Erlösquellen zunehmend. Spätestens 2009 hat man erkannt, dass die Internetwerbung nicht für immer die Cashcow bleiben wird. // von Jakob Steinschaden

Google (Bild: Hebi65 [CC0], via pixabay)

Google ist der Werberiese im Internet, richtig? Ja, auch 2013 verdiente der Internetkonzern aus Mountain View etwa 91 Prozent seines Umsatzes mit Online-Anzeigen. Doch spätestens 2009 wurde der Firma bewusst, dass es mit der Internetwerbung nicht ewig so weiter gehen kann – und richtete die Google X Labs ein, um in völlig neue Geschäftsfelder einsteigen zu können. Deswegen staunen die Menschen heute über selbstfahrende Autos, Datenbrillen und noch futuristischere Ideen wie Weltraumaufzüge und Teleportation.

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Tobias SchwarzDurchgedreht mit… Van Bo Le-Mentzel

In der fünften Folge von “Durchgedreht mit…” spricht Crowdfunding-Experte und Karma-Ökonom Van Bo Le-Mentzel über sein aktuelles Crowdfunding-Projekt und wie die Digitalisierung seine Arbeit als Architekt verändert hat:

Auf Startnext.de ist die Crowdfunding-Kampagne von “Durchgedreht mit…” gestartet. Die nächsten 12 Tage kann unsere Autorin Gina Schad und damit Vielfalt im Journalismus unterstützt werden!


Julian HeckWill.i.ams Smartwatch “Puls” – davon profitiert die ganze Branche

Die Wearables-Branche kommt langsam in die Gänge. Dass Superstar Will.i.am jetzt eine eigene Smartwatch auf den Markt bringt, hilft nicht nur ihm, sondern der gesamten Branche. // von Julian Heck

Will.i.am präsentiert seine Smartwatch Puls

Der Wearables-Markt hat täglich Neuigkeiten parat. Besonders Smartwatches dominieren die Meldungen. Eine jüngste Studie von Juniper Research geht davon aus, dass in fünf Jahren rund 100 Millionen Geräte über die (virtuelle) Ladentheke gehen. Für 2014 geht IDC von etwa einem Fünftel aus (19 Millionen Geräte).

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Lukas MenzelFacebook baut den Video-Bereich stark aus

YouTube hat mit Facebook starke Konkurrenz bekommen. Das soziale Netzwerk hat seinen Video-Bereich massiv ausgebaut und ist auf dem besten Wege, Googles Videoplattform zu überholen. // von Lukas Menzel

facebook

12,3 Milliarden Videoaufrufe konnte Facebook laut comScore im August dieses Jahres auf den Desktop-Systemen in den USA erreichen und übertrumpfte damit YouTube um eine ganze Milliarde an Videoaufrufen. Auch die Anzahl der Facebook-Video-Postings auf dem sozialen Netzwerk überschreitet nahezu die der geposteten YouTube-Videos und die Interaktionsrate liegt mit mehr als 70 Prozent deutlich höher als die von YouTube. Auf dem ersten Blick verwunderlich, ist Facebook schließlich keine Videoplattform, sondern ein soziales Netzwerk, doch auf dem zweiten Blick zeigt die Entwicklung des weltweit größten sozialen Netzwerkes mit mehr als 1,3 Milliarden aktiven Nutzern, dass das US-Unternehmen im Video-Bereich nicht unterschätzt werden sollte. In den letzten Monaten hat Facebook seine Ambitionen im Video-Bereich stark ausgebaut.

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Daniel KuhnSicherheit: So gefährlich können öffentliche WLANs sein

Öffentliche WLANs sind unsicher. Soweit nichts Neues. Doch wie leicht Hacker letztlich an sensible Daten und Passwörter gelangen, liest sich wie eine Horrorstory. // von Daniel Kuhn

Wifi and coffee (Bild: Valerie Everett [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Ein öffentliches WLAN in einem Café, Flughafen oder größerem Geschäft kann einem vorkommen wie eine Oase in der Wüste. Die häufig geäußerten Warnungen und Sicherheitsbedenken ignoriert man als Nutzer dabei geflissentlich, man möchte ja nur eben E-Mails checken, eine Statusmitteilung über Facebook teilen oder andere Dinge erledigen. Wie leichtsinnig dies jedoch ist, zeigt ein Hacker nun einem Redakteur des Magazins Medium. Innerhalb weniger Minuten erhält er private Informationen aller Art inklusive E-Mails und Passwörter der Menschen um ihn herum und das mit erschreckend geringem Aufwand.

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Katharina GroßeMein Leben ohne Internet: Ein Selbstversuch

Wir ohne Internet? Geht zwar, will aber keiner! Warum das Internet für uns eine so wichtige Infrastruktur ist, testete Tinka am eigenen Leib. // von Katharina Große

 nointernet

Online-Sein ist für viele von uns Normalzustand. Doch noch immer gibt es viele Orte in Deutschland ohne Breitband-Zugang. Und noch immer sind Themen, die zum Erhalt und zum Ausbau der Schlüssel-Infrastruktur Internet unverzichtbar sind, nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit angekommen  – trotz Digitaler Agenda und dem Ministerium für digitale Infrastruktur. Warum wir nicht aufhören dürfen, über Netzpolitik und das Internet zu diskutieren, wird deutlich, wenn man sich vorstellt, ein Leben ohne Internet zu führen. Egal ob Kaffeeklatsch mit der Freundin in London, wissenschaftliche Recherche oder Nachrichtenfluss –  schon für den Einzelnen ist der Nutzen riesig, von dem Potential für Staat und Gesellschaft ganz zu schweigen.

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Gunnar SohnGunnar Sohn: Kolumne als eBook

Es ist höchste Zeit: Liebwerteste Gichtlinge kommt als eBook. // von Gunnar Sohn

High Altitude Kindle 4 (Bild: Dan Vogel [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Gute Leute, erlauchte Zecher und ihr, liebwerteste Gichtlinge, saht ihr jemals Diogenes, den zynischen Philosophen?” - so begann der Renaissance-Denker François Rabelais seine Rede und mit dieser schelmischen Sichtweise auf das Leben startete ich am 21. Januar 2011 meine wöchentliche Kolumne für das Debattenmagazin The European. Im Dezember 2014 durchbreche ich die Schallmauer von 200 Beiträgen und ein Ende ist noch nicht abzusehen.

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Daniel KuhnSicherheit: Nutzer reagieren mit Gleichgültigkeit auf steigende Gefahr

2014 ist ohne Zweifel das Jahr der Sicherheitslücken. Doch statt erhöhte Alarmbereitschaft lösen all diese Sicherheitslücken Gleichgültigkeit bei den Nutzern aus. // von Daniel Kuhn

internet sicherheit

Je mehr Online-Dienste wir nutzen, desto größer ist die Gefahr für unsere dort hinterlegten Daten. Als Nutzer vertraut man den Anbietern, den Dienst vor Angreifern zu schützen. Doch in den vergangenen Monaten haben immer mehr Sicherheitslücken und Datenlecks für Schlagzeilen gesorgt und gezeigt, dass die Daten nicht immer so sicher sind wie gehofft. Statt nun aber beunruhigt zu sein oder gar in Panik zu verfallen, macht sich eher Müdigkeit und Gleichgültigkeit unter den Nutzern breit.

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Dr. Erik MeyerWas bieten Bing und Google zu den Midterms-Wahlen?

In den USA wird Anfang November bei den Midterm Elections gewählt. Dabei konkurrieren nicht nur die Kandidaten, sondern auch die Suchmaschinen um die Gunst der Wähler. // von Dr. Erik Meyer

wahlabstimmung

Die Vereinigten Staaten gelten als Musterland der politischen Online-Kommunikation. Im Mittelpunkt stehen die Kampagnen, mit denen um Stimmen geworben wird. Da nun keine Präsidentschaftswahlen anstehen, dürfte es aber noch schwieriger werden, die Wähler an die Urne zu bekommen. Dieser Aufgabe widmen sich unabhängig von politischen Präferenzen auch die Suchmaschinen: Mit personalisierten Angeboten wollen sie das Wählen so nutzerfreundlich wie möglich machen. Doch könnte sich gerade die Echzeitberichterstattung über Prognosen zu einzelnen Kandidaten negativ auf die Wahlbeteiligung auswirken.

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