Amicella

KOLUMNEN

Thomas VorreyerMusik im Digitalen: Tiefe vs. Weite

Innige Liebe für einige, wenige Künstler hegen oder permanent neue Bands entdecken? Ein Streit über Musik im Digitalen und den Sinn von Dienste wie Last.fm. // von Thomas Vorreyer

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Hatten wir letzte Woche noch von den Umwälzungen bei Last.fm berichtet, welches Mitte April sein Radio schließen wird, um sich ausschließlich auf seinen Scrobbler- und Vorschlagsdienst zu beschränken, so ist nun zu lesen, dass das Unternehmen am besten gleich ganz dichtmachen sollte. Auf neue Musik würde und – vor allem – will man hier schließlich gar nicht stoßen. Tatsächlich?

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Gina SchadTilo Jung ganz unnaiv: “Man kann mit Journalismus Geld verdienen!”

Im Interview mit den Netzpiloten spricht der Creator von Jung&Naiv – Tilo Jung – über die Motivation für sein zweites Crowdfunding-Projekt: Eine Reise durch Europa. // von Gina Schad

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Der Journalist Tilo Jung ist mit seinem Interview-Format Jung&Naiv bereits seit einem Jahr erfolgreich. Erst in den letzten Wochen hat er aus der Ukraine berichtet und möchte nun im Rahmen der Wahlen zum Europäischen Parlament verschiedene Länder in Europa bereisen. Die Sicht auf Europa nur durch die deutsche Brille erscheint ihm zu eng und zu einseitig. Um seine journalistische Unabhängigkeit zu wahren, wagt er ein weiteres Crowdfunding-Projekt. Wird er sein angepeiltes Budget erreichen und auch diesmal erfolgreich sein?

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 10. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Journalismus als Aggregation, das Ende des Internet Magazin, das neue Design von Twitter, das Wallpaper von Windows XP und Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Washington Post: Journalismus ist Aggregation: Auf der Website der Washington Post denkt Joel Achenbach über sein Handwerk nach, wie er dabei Technologien einsetzt und kommt zu dem Fazit, dass Journalismus nichts anderes als Aggregation ist. Das macht gute Journalisten aber nicht gleich zu Suchmaschinen, wie er weiter ausführt.
  • INTERNET MAGAZIN Meedia.de: Das Internet Magazin wird eingestellt: Nach nur fünf Heften seitdem aufwendigen Relaunch stellt Weka Media das Internet Magazin wieder ein. Schnell sei dem Verlag klar geworden, dass der Einzelverkauf nicht anzieht, weshalb schnell die Bremse gezogen wurde. Christian Meier fragt sich auf Meedia.de, ob “Gedrucktes für Web-Geeks” zunehmend wie der Versuch wirkt, “auf einer Glatze eine Locke zu drehen”. Eine Antwort könnte ab Herbst die deutsche Wired liefern.
  • TWITTER Wired: The Design Thinking Behind Twitter’s Revamped Profiles: Die erste Runde ging ganz klar nicht an Twitter, sondern eher an Facebook, dessen Design wie die Vorlage für die Twitter-Profile wirkt. Auf Wired.com erklärt Kyle Vanhemert das Konzept hinter dem neuen Design und was Twitter sich dabei gedacht hat. Weniger Newsfeed, ein Versuch, der laut Nick Biltons Buch über Twitter schon seit Jahren angegangen werden sollte.
  • WINDOWS XP YouTube: The story behind the wallpaper we’ll never forget: Jeder Mensch, der in den letzten 13 Jahren einen Computer benutzt hat, wird dieses Bild kennen: der grüne Hügel vor dem blauen Himmel mit ein paar Wolken am Rand, der das Wallpaper von Windows XP ist. Zum Ende des Betriebssystem besucht Microsoft den Fotografen des Bildes, Charles O’Rear, um mit einigen Legenden um das Bild aufzuräumen und den Hügel noch einmal zu besuchen.
  • FACEBOOK t3n: Facebook stampft Nachrichten in der Android- und iOS-App ein – zwingt Nutzer in den Messenger: Facebook möchte die Nachrichtenfunktion aus seiner Android- und iOS-App verbannen und Nutzer in den Messenger drängen – aus Performance-Gründen, wie der ehemalige Netzpilot Andreas Weck auf t3n schreibt. Persönlich kann ich empfehlen, die mobile Ansicht von Facebook im Browser zu nutzen. Die ist so gut, dass es weder die App an sich braucht, die sehr viele Zugriffsrechte auf dem Smartphone haben will, noch den Messenger von Facebook, der sich auch gerne im Adressbuch umschaut.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Daniel KuhnTwitter kauft Android-Lockscreen-App Cover

Twitter hat die kontextsensitive Lockscreen-Alternative Cover übernommen und verdeutlicht dadurch, dass der Mobile-Markt das Hauptaugenmerk ist. // von Daniel Kuhn

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Kontextsensitive Apps werden derzeit als großer Trend auf dem Mobile-Markt gehandelt. Wie groß der Hype um diese Art von Apps allerdings tatsächlich ist, wird nicht erst nach der Übernahme von der intelligenten Lockscreen-App Cover durch Twitter richtig deutlich. Bereits Anfang des Jahres hatte sich Yahoo den schlauen Homescreen-Ersatz Aviate einverleibt. Während Yahoos Absichten mit Aviate jedoch naheliegen, wirft Twitters Übernahme von Cover einige Fragen auf.

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AdvertorialSponsored Post: Telekom – Ausrede (Die Auflösung)

Neulich fragte euch die Telekom, warum der Mann im Spot “Ausrede” zu spät kam. Das Ergebnis nach vielen kreativen Ideen seht ihr nun bei uns!

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Der böse Alkohol ist mal wieder an allem Schuld. Kaum den ersten Schluck genommen, nimmt das Drama seinen Lauf. “Ausrede-Männerabend” ist das Ergebnis aus hunderten Einreichungen auf die Frage: Warum kam der Mann eigentlich zu spät? Von wegen er hatte kein Netz – bei der Telekom, jaja! Die wahre Geschichte ist nun endlich gefunden und ein sehr interessanter und nett anzusehender Spot ist geboren. Aber seht selbst! [Mehr]


Miriam Pielhau“Vom Suchen und Tindern der Liebe” Miriam Pielhaus neuste Kolumne

Cloudcuckoohome – Geschichten aus der digitalen Wolke! Hier resümiert die Netzpiloten Kolumnistin Miriam Pielhau regelmäßig über ihr tagtägliches Leben in der digitalen Welt.

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Nine hat das Unmögliche geschafft. Würde es „Wetten, dass…“ noch etwas länger als für drei Ausgaben geben, ich hätte gewettet, dass das niemand jemals hinbekommt. Und: ich hätte mit schlingernden Pauken und jammernden Trompeten verloren. Denn Nine hat es tatsächlich geschafft. Nine ist eine wundervolle Frau aus meinem nahen Umfeld und „Medienmensch“-Kollegin sozusagen. Sie alle kennen Nine vermutlich aus Ihrem Fernseher oder aus Zeitschriften. Nine heißt natürlich in Wirklichkeit nicht Nine. Aber das ist nebensächlich. [Mehr]


Lars SobirajGeknackte E-Mail-Postfächer: Nach dem Hack ist vor dem Hack

Kriminelle gelangten an die Zugangsdaten von mindestens drei Millionen deutscher Kunden. Alle großen deutschen und mehrere internationale E-Mail-Anbieter sind von diesem Identitätsdiebstahl betroffen. Der Vorfall zeigt auch, dass der Schutz unserer digitalen Identität immer wichtiger wird. // von Lars Sobiraj

Hacker (Bild: Tony Bowden [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Dies ist möglicherweise der bisher größte Fall von Identitätsdiebstahl, der deutsche Nutzer betrifft. Die Staatsanwaltschaft Verden stellte dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kürzlich einen Datensatz mit rund 21 Millionen geknackten Zugangsdaten zur Verfügung. Glück im Pech: Mittlerweile kristallisierte sich heraus, die meisten Betroffenen leben woanders. Bei diesem Datensatz sind „lediglich“ etwa drei Millionen Deutsche betroffen.

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Jakob SteinschadenDer “Chilling Effect”: Massenüberwachung zeigt soziale Folgen

Selbstzensur, Konformität und Stress: In Überwachungssituationen wie mit der Vorratsdatenspeicherung (VDS) verändern Menschen ihr Verhalten, wie Studien zeigen. // von Jakob Steinschaden

FSA Image (Bild: DracoFlameus [CC BY 2.0], via Flickr)

Seit etwas mehr als einem Jahr sorgt die Vorratsdatenspeicherung (VDS) für die verdachtslose Überwachung von privater digitaler Kommunikation in Österreich, seit fast einem Jahr wissen wir dank Edward Snowden von der umfassenden NSA- und GCHQ-Überwachung auf der ganzen Welt. Morgen wird der Europäische Gerichtshof außerdem seine Entscheidung kundtun, wie es mit der umstrittenen VDS in Europa weitergehen soll und darf. Befürworter argumentieren, dass man so Terroristen und andere Bösewichte fangen kann (“Wir brauchen den Heuhaufen, um die Nadel zu finden”), die Gegner sehen die Grundsätze westlicher Demokratien (Privatsphäre, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, etc.) erschüttert.

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AdvertorialSponsored Post: Roskilde Festival

Dieses Jahr warten unter anderem The Rolling Stones, Arctic Monkeys und Stevie Wonder auf euch beim Roskilde Festival. Mit ca. 130.000 Besuchern lässt sich sicherlich eine einzigartige Party feiern!

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Vom 29. Juni bis zum 06. Juli findet in Dänemark eines der spektakulärsten Festivals in Nordeuropa statt. Geboten wird alles, was zu guter Musik zählt und neben Rock, Pop, Metal, Indie und Weltmusik, können sich auch Fans des Electro- und HipHop-Genres freuen. Das achttägige Event bietet mit seinen ca. 160. Künstlern und 7 Stages ein enormes Potential.

+++Bei uns habt ihr die Gelegenheit zwei Tickets zu gewinnen.+++ [Mehr]


Hannes RichterVideokolumne: Über Crystal Meth, Kurt Cobain und Kriegsfotografie

In der Videokolumne geht es heute um die ermordete Fotografin Anja Niedringhaus, den Nirvana-Sänger Kurt Cobain und den Umgang der Medien mit der vermeintlichen Modedroge Crystal Meth.// von Hannes Richter

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Crystal Meth erobert die Büros und hält müde Manager und Studenten fit? Pustekuchen, das Problem liegt ganz woanders, findet Suchtforscher Roland Härtel-Petri im hr-Interview. Im Saarland macht man sein Geld offensichtlich eher mit Schweinesülze als mit Meth, wie ein kreativer Webfernsehmacher zeigt. Und an Kurt Cobain erinnert man sich am besten, in dem man ihm zuhört. Ihn wird man nicht vergessen, genau wie die engagierte Kriegsfotografin Anja Niedringhaus, die am Freitag in Afghanistan ermordet wurde.

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Tobias SchwarzWas bedeutet der neue “Aufrufe”-Counter auf Google+?

Seit kurzem zeigt Google+ an, wie oft das Profil eines Nutzers aufgerufen wurde – Google-Mitarbeiter Yonatan Zunger beantwortet Fragen rund um das neue Feature. // von Tobias Schwarz

Google+ (Bild: Widjaya Ivan [CC BY 2.0], via Flickr)

Mit dem neuen Feature hat Google+ erst einmal Verwirrung gestiftet. Unklar ist, wie sich die Summe der wiedergegebenen Anzahl zusammensetzt. Auf Google+ gibt Google-Mitarbeiter Yonatan Zunger Antwort und erklärt in einem Frage-Antwort-Post (den wir hier frei übersetzt wiedergeben), dass die Anzahl die Summe von Profil-Aufrufen, Aufrufen aller Postings und auch Aufrufen aller Fotos ist.

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Tobias GillenZwischen Schimpferei und sexueller Belästigung: Firechat floppt

Firechat trendet aktuell im App Store. Netzpiloten-Autor Tobias Gillen hat die App getestet – und ist wenig begeistert. // von Tobias Gillen

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Mit Firechat bietet Nutzer eine direkte Kommunikation mit anderen in unmittelbarer Nähe. Für die Chat-Funktion braucht es nicht einmal eine Internet-Verbindung, da die Nutzer durch durch eine Peer-to-Peer-Verbindung via WLAN oder Bluetooth miteinander verbunden sind.Nach einer Woche habe ich die App von meinem Smartphone wieder gelöscht. Warum die Anonymität und die neue Technologie nicht der Technik letzter Schluss ist.

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