Amicella

KOLUMNEN

Kolumne: Miriam Pielhau

Stefan KrombachGekaufte Bewertungen: Wie HRS seine iPhone-App promotet

Um im riesigen Angebot des App Stores mit guten Bewertungen herauszustechen, bezahlt das Hotelbuchungsportal HRS Studenten für positive Rezensionen. //von Stefan Krombach

All about smartphones (Bild: Denis Dervisevic [CC BY 2.0], via Flickr)

Studenten geben regelmäßig Geld aus: 30 Euro bei der Party am Wochenende, ein Lehrbuch für 50 Euro und jeden Monat ein paar hundert Euro Miete. Den Kontostand bessern die angehenden Akademiker typischerweise mit Kellnern oder einem Job im Call-Center auf. Wenn sie darauf keine Lust haben, können sie für kleine Aufgaben im Netz ein paar Euro verdienen. Das Hotelbuchungsportal HRS zahlt zum Beispiel für einen Test der eigenen iPhone-App – und eine damit verbundene positive Bewertung im App Store. 

[Mehr]


AdvertorialInterview mit Kate Palmer über viralen Journalismus

Erfolg im Internet bedeutet Probieren, Probieren, Probieren. Mit Zugang zu mehr Daten als je zuvor können Verlage ihre besten Inhalte für sofortige Viralität platzieren, während sie ihre weniger populären vom Rande der Vergessenheit zurückholen. // von Parse.ly

Kate Palmer von der Huffington Post

Mit über 1,200 täglich veröffentlichten Originalinhalten (zusammen mit zwischen 500 und 600 Blogs) ist die Huffington Post der Traum eines jeden Datenwissenschaftlers. Aber die mengenmäßigen Einblicke, die all diese Inhalte bieten, sind nur dann wertvoll, wenn sie mit der guten, alten menschlichen Intuition kombiniert werden. Wir sprachen mit Kate Palmer, der leitenden Herausgeberin des Huffington Post, über die Tradition des Verlages, zu experimentieren, den Aufschwung dessen Viral-Redakteuren und mehr. [Mehr]


Gunnar SohnDigitale Agenda: Deutschland verliert die IT-Expertise

Die neue Digitale Agenda der Bundesregierung soll Deutschland aus der Netz-Rückständigkeit führen. Doch was von solchen digitalen Naivlingen konzipiert wurde, kann nur scheitern. Da hilft auch de Maizières Teflon-Taktik nicht weiter. // von Gunnar Sohn

CeBIT Delegation 01 022 (Bild: Sterling Communications [CC BY 2.0], via Flickr)

Schon vor vier Jahren wollte Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland mit einem schnellen Internet von mindestens 50 Megabit pro Sekunde erfreuen und sprach auf IT-Gipfeln bereits von Visionen einer Gigabit-Gesellschaft. Über durchschnittlich 7 Megabit sind wir bislang nicht hinaus gekommen. Mit der “neuen” Digitalen Agenda, auf die man sich heute im Kabinett geeinigt hat, soll der Sprung bis 2018 erreicht werden – ein Jahr nach der nächsten Bundestagswahl.

[Mehr]

Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 21. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Digitale Agenda, Wearables, die Liebe zum Blogging, eine chinesische Bitcoin-Mine und das Urheberrecht vs. Fußball-Fankultur. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALE AGENDA Edition F: Drei Minister, wenig Konkretes: Ich sitze noch an meinem Rant über die gestern vorgestellte Digitale Agenda, da ich mich gestern so sehr in Rage schrieb, dass ich dann doch eher an meinen Blutdruck als eine fristgerechte Abgabe (bei mir selber) dachte. Aber von allen Artikeln über gestern trifft es das Kommentar von Teresa Bücker auf EditionF.com ab besten. Viel sachlicher und ruhiger als ich das wohl nachher mache, arbeitet sie den Kern jeglicher Kritik heraus: “Stellenweise liest sich das Papier zur Digitalen Agenda wie ein Schulaufsatz, der das Thema digitale Zukunft knapp verpasst hat, und stattdessen eine banale Bestandsaufnahme der jüngeren Vergangenheit ist.” Alles schon mal dagewesen.

  • WEARABLES PandoDaily: Young people are even less interested in “wearables” than the rest of us: Zäumen wir das Pferd von hinten auf: Wann habe ich das letzte Mal ein Kind oder Jugendlichen mit einer Armbanduhr gesehen? Hmm, ich selber trage eine von meinen schicken Uhren auch seit gut vier Jahren nicht mehr. Und was bedeutet das für Wearables? Das 67 Prozent von 1.000 befragten Studierenden in den USA noch nie davon gehört haben und auch nur jeder Dritte mehr als 150 US-Dollar dafür bezahlen würde. David Holmes stellt auf PandoDialy eine für den Wearables-Markt sehr deprimierende Studie vor, die irgendwie auch ganz genau meine Ansichten widerspiegelt, also wahrscheinlich vollkommen korrekt ist.

  • BLOGGING Das Kraftfuttermischwerk: Übers Bloggen: Im Gegensatz zu Ronny Kraak bin ich mir noch unsicher, was ich eigentlich hier genau im Internet machen. Nennen wir es journalistisches Bloggen. Ich sehe mich als Blogger und das ist ein wunderbares Gefühl, wie Kraak in seiner Antwort auf einen FAZ-Artikel schön zusammenfasst: “Mir ist egal, was Journalismus macht, ich will keinen machen. Ich will bloggen, ich will das bei mir sammeln, was mich täglich so anmacht; Punkt. Nicht mehr, nicht weniger.” Dem kann ich mich nur anschließen.

  • BITCOIN The Coinsman: Inside a Chinese Bitcoin Mine: Der Blogger Jacob Bitsmith hat wohl eine der sichersten Minen in China besucht, die man heutzutage finden kann: eine Bitcoin-Mine (der Witz ist aus dem D64-Newsletter kopiert). Auf seiner werbefreien Website “The Coinsman” bekommt man einen interessanten Einblick in die doch sehr zusammengeschustert wirkende Mine. Der Trip war übrigens auf Eigeninitiative von Bitsmith, weshalb am Ende des Artikel ruhig gespendet werden darf. So ein bis jetzt meiner Meinung nach einmaliger Artikel hat es verdient.

  • URHEBERRECHT Zeit Online: Kein Fußball in Vine-Kultur: Beenden wir den Lesetipps mit einem meiner absoluten Lieblingsfragen: Was hat das Urheberrecht heute kaputt gemacht? Antwort: wieder einmal ein Stück Netzkultur und zwar die am Rande von Fußballplätzen. In England will der Verband in dieser Saison stärker gegen Videosequenzen des Spiels auf YouTube, Vine oder als GIFs vorgehen. Es geht dabei natürlich um Geld und zwar um sehr viel Geld. Die englische Liga bekommt 3,7 Milliarden Euro für die TV-Übertragungen, lästige Konkurrenz zu den Sendern durch die Fans stört da nur. So sehr die Fußballvereine Social Media als Kanal für sich entdecken, es bleibt eine vom Marketing bestimmte Einbahnstraße. Die Fan-Kultur ist und bleibt ein Störfaktor im Fußball.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Tobias SchwarzNeue Netz-Interviewserie “Durchgedreht mit..” startet

Die Netzpiloten-Autorin Gina Schad startet mit “Durchgedreht mit..” eine neue Netz-Interviewserie – Premierengast ist der Regisseur Dani Levy. // von Tobias Schwarz

Durchgedreht mit… Interview von Gina Schad mit Dani Levy

Durchgedreht mit (…)” ist ein innovatives Interviewformat, das sich auf die Kultur spezialisiert, mit einer weiblichen Redakteurin, einem humorvollen schrägen Ansatz, einer breiten Auswahl an Interviewpartnern und einer bewussten Netz-Fokussierung. Im Mittelpunkt wird dabei folgende Frage stehen: Wie hat die Digitalisierung die Arbeitswelt des jeweiligen Interviewpartners verändert? [Mehr]


Daniel KuhnTumblr-Fotos werden nun nach Markenlogos gescannt

Als neue Monetarisierungsmöglichkeit lässt Tumblr das Unternehmen Ditto Fotos nach Markenlogos scannen und begibt sich damit auf dünnes Eis. // von Daniel Kuhn

Tumblr kooperiert mit Ditto

Tumblr steht unter Druck. Nach der Übernahme durch Yahoo muss das Unternehmen Profit abwerfen und die Übernahmekosten wieder einspielen. Die bisherigen Werbeeinblendungen reichen hierfür nicht aus, weshalb man das Unternehmen Ditto Labs angeheuert hat, um alle veröffentlichten Beiträge auf vorhandene Markenlogos und Emotionen zu scannen. Nicht etwa um gezielter Werbung zu schalten, sondern den Marken darüber Aufschluss zu geben, wie sie auf einer bestimmten Plattform wahrgenommen werden.

[Mehr]


Tobias SchwarzDamals war’s… als ich in der Zukunft war

In seiner monatlichen Kolumne schreibt Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz über Veränderungen und warum das Internet kein politikfreier Raum sein darf. Heute geht es um den Breitband-Ausbau. // von Tobias Schwarz

High Speed Internet (Bild: ReindeR Rustema [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Als ich Ende 2011 von München nach Berlin zog, ließ ich nur mein schönes Zimmer im Schlachthofviertel links der Isar zurück, sondern auch meinen 100 Mbit/s-Internetanschluss, den ich damals seit rund einem Jahr von einem lokalen Telekommunikationsanbieter bezog. Diese Geschwindigkeit kannte ich bis dahin nur von meinem Arbeitsplatz bei CHIP Online, zu Hause war das ein vollkommen neues Erlebnis. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht las ich damals die Ankündigung der Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass “drei Vierteln der Bevölkerung bis 2040 das Internet mit einer Übertragungsrate von 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung” soll. Auch noch nachdem die Jahreszahl im Redemanuskript von 2040 auf 2014 geändert wurde. Das Leben war schön, die Zukunft noch weit entfernt, aber ich an sich schon da. Zumindest was meinen Internetanschluss anging.

[Mehr]


Lars SobirajReddit, Imgur und Twitch öffnen sich

Wissenschaftler stehen heutzutage immer wieder vor dem selben Problem. Ihr Zugriff auf Daten von sozialen Netzwerken ist begrenzt. DERP soll nun für Abhilfe sorgen. // von Lars Sobiraj

Reddit (Bild: Blake Patterson [CC BY 2.0], via Flickr)

Das neue Projekt DERP bringt mehrere Webseiten zusammen, die jeweils über einen aktiven und großen Userstamm verfügen. Künftig soll es für Wissenschaftler leichter sein, an Daten von sozialen Netzwerken zu gelangen. Bisher haben sich Untersuchungen als sehr kompliziert erwiesen, die über mehrere Internet-Plattformen hinweg Daten sammeln und auswerten sollen. DERP bringt nun Communitys unterschiedlicher Ausrichtungen zusammen, um die Auswertung einfacher zu gestalten.

[Mehr]


RedaktionStartup Safary: Blick hinter die Kulissen der Berliner Szene

Am 04. und 05. September öffnet die Startup Safary Berlin, der erste “Tag der offenen Tür” für die Startup Szene, zum zweiten Mal seine Pforten.

Berlin (Bild: Harald Hoyer [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Auch in diesem Jahr haben Teilnehmer der Startup Safary Berlin die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen von innovativen – kleinen wie etablierten – Digitalunternehmen, Inkubatoren und Investmentfonds zu werfen. Ziel ist es, die dynamischen Strukturen und Arbeitswelten sowie die Gründer und Mitarbeiter selbst kennenzulernen.

[Mehr]


Jakob SteinschadenGlowing Plant: Coole Leuchtpflanzen und ihr Gentechnik-Problem

Wahrscheinlich würde jeder gerne eine Zimmerpflanze als Lichtquelle zu Hause aufstellen. Doch zuerst müssen Anbieter wie Glowing Plants die Politik und Gesellschaft von der Verträglichkeit von Biotech überzeugen. // von Jakob Steinschaden

Glowing Plant

Das US-Startup Glowing Plant hat es sich zum erklärten Ziel gesetzt, leuchtende Pflanzen in jedes Eigenheim zu bringen. Ende 2014 will man den US-Markt beliefern, doch in der EU werden die leuchtenden Gänserauken und Rosen nicht zu haben sein. Grund sind die strengen Gentechnikgesetze Europas, die die Einfuhr von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) erheblich erschweren bzw. verbieten. Auch der Saatgutkonzern Monsanto ist ein gewichtiger Faktor in der Diskussion.

[Mehr]


Katharina BrunnerLieferheld, Lieferando und Co: Die Ökonomie der Online-Lieferdienste

Delivery Hero hat für knapp 300 Millionen Euro Pizza.de übernommen: Ein Blick auf die wirtschaftlichen Grundlagen der Online-Lieferdienste. // von Katharina Brunner

Kitty vegan pizza surprise (Bild: Lisa Brewster [CC BY 2.0])

Platz Eins: Delivery Hero. Platz Sechs: Takeaway.com. Als der Blog tech.eu Anfang August eine Rangliste der größten Finanzierungsrunden in Europa dieses Jahres veröffentlichte, waren gleich zwei Plattformen für Online-Lieferdienste vertreten. Verwendet haben beide Firmen die Investorengelder wohl für Übernahmen auf dem deutschen Markt: Takeaway.com kaufte Lieferando, Delivery Hero übernimmt, wie am gestrigen Donnerstag bekannt wurde, Pizza.de. [Mehr]


AdvertorialSponsored Post: Herz ist Trumpf bei TomTom

War TomTom vor allem für seine Navigationstechnik bekannt, erobern die Niederländer nun den boomenden Markt der Smartwatches. Das Konzept der Runner Cardio könnte aufgehen.

TomTom Runner Cardio (by TomTom)

Sport, gesunde Ernährung und eine ausgeprägte Work-Life-Balance definieren heute den Lebensstil des verantwortungsvollen Großstadtmenschen. Eine gesunde Lebensweise gehört heute regelrecht zum Lifestyle wie hippe Smartwatches oder das neueste Mobiltelefon des “Apfel-Konzerns”. Der Navigationsspezialist TomTom hat den Puls der Zeit getroffen und kombiniert mit seiner Runner Cardio GPS-Uhr gesunde Lebensweise mit Hi-Tec . [Mehr]


Neuere Beiträge[1][2][3][4][5][6][7][8]...[411][412][413]Ältere Beiträge