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KOLUMNEN

Jenny GenzmerWo liegt die Schmerzgrenze des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?

“Qualität über Gebühr – unter Niveau? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk“ war Thema des 52. Akademie-Gesprächs. Eine Debatte ohne Debatte. // von Jenny Genzmer

Sendung im MDR (Bild: Tilo Mittelstrass [CC BY-SA 3.0], via Flickr)

Das 52. Akademie-Gespräch der Akademie der Künste lief unter dem Motto “Qualität über Gebühr – unter Niveau? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Ganz gerecht wurde Gastgeber Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste, den Erwartungen des Publikums auf ein kritisches Gespräch hingegen nicht.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 17. April

In unseren Lesetipps geht es heute um die smarte Nutzung von RSS-Feeds, natürlich Google vs. Springer und ansonsten gleich dreimal über Facebook. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK I Zeit Online: Wie Facebook mit Banken konkurrieren könnte: Heute sind die Lesetipps voll von Facebook, aber reden wir erst einmal über Geld. Facebook-Nutzer können sich nicht nur Fotos und Texte schicken – sondern künftig vielleicht sogar Geld überweisen. Patrick Beuth hat auf Zeit Online fünf gute Gründe dafür und fünf hohe Hürden davor gesammelt.
  • FACEBOOK II NYTimes.com: Can Facebook Innovate? A Conversation With Mark Zuckerberg: Für eine Recherche über die neueste Entwicklung von Facebook sprach Farhad Manhoo von der New York Times mit Mark Zuckerberg. Im Interview reden die beiden über virtuelle Realitäten, soziale Apps, die Zukunft von Facebook und die Frage, wie innovativ das soziale Netzwerk noch sein kann.
  • RSS Olereissmann.de: RSS. So wie Google News, nur viel besser: Spiegel Online-Journalist Ole Reißmann hat auf seinem Blog eine Anleitung veröffentlicht, wie er mithilfe von RSS die Enge der eigenen Filterblase durchbricht und sich ganz ohne Twitter und Facebook bestmöglich informieren möchte. Dieses Konstrukt von Anti-Social-Media ist nicht nur für Journalisten interessant, sondern für alle, die ihre Informationslage umfassend verbessern wollen.
  • FACEBOOK III Jakkse.com: Auf der f8 will Facebook zum App-Baukasten werden: Auf seinem Blog macht sich Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden Gedanken über die Zukunft von Facebook und was Mark Zuckerberg auf der Hauskonferenz f8 Ende April präsentieren könnte. Es scheint so, dass das soziale Netzwerk vor allem auf eine Vielzahl an Apps setzt anstatt alles auf der eigenen Plattform zu bündeln und auch im Bereich Werbung kann mit einigen Neuerungen gerechnet werden.
  • FACE… GOOGLE De:Bug Medien: Springer vs. Google: In der FAZ hat Axel Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner einen viel beachteten offenen Brief an Eric Schmidt über das gefährliche Google geschrieben. Es gibt sicher über vieles im Zusammenhang mit Google zu reden, aber das sollte dann bitte auf einem Niveau stattfinden, dass nichts mit politischer Brandstiftung oder Nebelkerzen zu tun hat. Der Journalist Sascha Kösch bringt Döpfners Motivation in seiner Antwort gut auf den Punkt: “So bleibt am Ende von der Google-Kritik nur ein: die sind größer als wir, da muss wer was machen.” Solange macht Döpfner natürlich weiterhin Werbegeschäfte mit Google.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Tobias SchwarzShortRead: Neue Kamera-App für Android

Google hat der Kamera-App auf den Smartphones mit Android als mobiles Betriebssystem ein umfangreiches Update spendiert. // von Tobias Schwarz

Kamera-App

Ab sofort ist über Google Play ein Update für die Kamera-App in Android erhältlich. Laut der App-Beschreibung ist das Update für Smartphones mit Android 4.4. oder höher als Systemversion erhältlich. Bisher war die Kamera fester Bestandteil von Android und wurde, wie alle Systemapps, nur mit der neuesten Version aktualisiert. In Zukunft kann wohl mit regelmäßigen Updates gerechnet werden. Neben dem neuen Design besitzt die App mit den Features Fokuseffekt (um Objekte wie mit einer Spiegelreflexkamera hervorzuheben), der verbesserten Panoramafunktion (mit hoher Auflösung), Photosphere (für eindrucksvolle 360º-Aufnahmen) und einem Sucher mit Hundert prozenziger Abdeckung für eine maximale Sensorauflösung sind die wesentlichen Neuerungen. Die aktualisierte Benutzeroberfläche ist ausblendbar, so dass eine sehr große Auslöserschaltfläche entsteht. Die ersten Bewertungen von Nutzern, trotz kritischer Anmerkungen, fallen überwiegend positiv aus.


Daniel KuhnHeartbleed verdeutlicht ein Problem von Open Source-Software

Wie konnte Heartbleed bloß geschehen? Die Schuld ist schnell auf das Open-Source-Modell der OpenSSL-Software geschoben, und wie so oft lautet die Antwort “Ja, aber…”. // von Daniel Kuhn

Heartbleed (Bild: Romy Mlinzk [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Der Heartbleed-Bug kann zweifellos als bisher größte Sicherheitskatastrophe im Internet bezeichnet werden, sowohl was die schwere der Lücke angeht, als auch ihre Verbreitung. Nachdem die erste Panik verflogen ist, haben längst die Schuldzuweisungen begonnen. Open Source ist schuld! Stimmt, die OpenSSL-Software, die den Bug beinhaltet hat ist Open Source, aber diese Tatsache ist nicht das eigentliche Problem – sondern mangelnde Ressourcen für derart wichtige und weitverbreitete Open-Source-Projekte.

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Tobias GillenGnip übernommen: Twitter weitet Daten-Business aus

Mit der Akquise des Social Data-Analyst Gnip geht Twitter den nächsten Schritt zum Ausbau des eigenen Werbegeschäfts. // von Tobias Gillen

Social Data Teaser (Bild: Mapbox [CC BY 2.0], via Flickr)

Daten sind Macht und Geld. Das wissen insbesondere all jene Unternehmen, die von dieser Macht – und dem Geld – leben. Neben Amazon, Facebook oder Google sind das etwa Yahoo, Microsoft, Apple oder Twitter – letztlich jeder, der was mit diesem Internet und Nutzerdaten macht. Neben den großen Playern sind das auch kleinere Firmen, die ihr Geschäft auf die Auswertung und Aufbereitung von Daten spezialisiert haben.

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AdvertorialSonderveröffentlichung: E-Plus setzt auf Freundschaft

E-Plus ist seit jeher einer der Top3 Anbieter, wenn es um Handytarife geht. Ob im Vertrag oder aufgrund der vielen Prepaid-Angeboten, die seit Jahren anstiegen, ist E-Plus ein Topgarant für transparente und kundenfreundliche Handytarife.

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Nun kommt mit Ay Yildiz ein sehr exotisch klingendes Angebot von E-Plus auf dem Markt und dieser klingt nicht ohne Grund so exotisch. Mit Ay Yildiz kommt zum ersten Mal ein nationenübergreifender Tarif auf dem Markt und bedient sich der heranwachsenden Deutsch-Türkischen Freundschaft. Vor allem ausgelöst durch die WM im eigenen Land, wachsen Deutsche und Türken mehr und mehr zusammen. Mit Ay Yildiz kommen vor allem Türken, die viel Familie oder Freunde in der Türkei haben voll und ganz auf ihre Kosten. Dabei bleiben die Tarife innerhalb Deutschland wie bisher, so dass kein Nachteil entsteht. [Mehr]


Lars SobirajAmazon vs. Otto: Wer wird den deutschen Online-Handel beherrschen?

“E-Commerce” ist in Deutschland in aller Munde. Kaum jemand hat noch nicht im  Netz bestellt. Neben dem Onlineriesen Amazon versucht sich seit einiger Zeit auch Otto im Onlinegeschäft und wagt damit den nächsten Schritt. Ein Vergleich. // von Lars Sobiraj

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Die Abkürzung E-Commerce wird seit einiger Zeit von manchen Branchenkennern sarkastisch mit „Evil Commerce“ übersetzt. Ganz von der Hand zu weisen ist der Vorwurf nicht. Der deutsche Online-Handel wirkt bei den vielen Fallstricken eher wie eine Schlangengrube, als ein Marktplatz. Dazu kommt die Dominanz des Branchenriesen Amazon, die auch für OTTO nur schwerlich zu brechen ist. [Mehr]


Katharina GroßeVon Neuland ins Wunderland mit dem Internet der Dinge und Dienste

Das Internet der Dinge und Dienste ermöglicht uns schon jetzt – bei allen Risiken und Nebenwirkungen – das Leben in einem smarten Wunderland. // von Katharina Große

Light Switch (Bild: Paul Cross [CC BY 2.0], via Flickr)

In letzter Zeit konnte man meinen, ich hätte mich zum Technologie-Pessimisten entwickelt. Ich habe über Überwachung geschimpft, mich über Apps aufgeregt und gewettert, dass wir uns in digitalen Blasen bewegen. Es wird höchste Zeit, dass ich ein wenig positiver werde! Wenn wir es schaffen, dass unsere Privatsphäre geschützt wird, dass wir kontrollieren können, wer was mit unseren Daten anstellt und wir uns die digitale Souveränität zurückgeholt haben, dann liegt uns ein Wunderland zu Füßen. Und dabei rede ich nicht von einer fernen Zukunft, die erst noch entwickelt werden muss. Ich spreche von dem, was hier und jetzt (fast) schon möglich ist.

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Tobias GillenMobile Payment: Warum alle Square jagen

Es scheint so, dass Apple und Google am Mobile Payment-Dienst Square interessiert sind und das aus gutem Grund. // von Tobias Gillen

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Mobile Payment, ein Buzzword aus dem E-Commerce, wird sich in den nächsten Jahren stark entwickeln. Laut einem Bericht sind Apple und Google an einem Spezialisten auf diesem Gebiet, Square, interessiert. Square pokert allerdings hoch – und sucht nicht aktiv nach einem Käufer. Für Apple und Google steht auf dem Gebiet viel auf dem Spiel, schließlich geht es auch um etliche Nutzerdaten, die Google etwa für die Werbung verwenden könnte.

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Christina zur Neddenbetahaus Berlin: Coworking auf Berlinerisch

Im Interview mit den Netzpiloten spricht Madeleine Gummer von Mohl über die Anfänge des betahaus Berlin, was die Zukunft bringt und ihre Lieblings-Startups. // von Christina zur Nedden

Betahaus (Bild: betahaus [CC BY-NC-SA 2.0], via Flickr)

Vor viereinhalb Jahren gründete Madeleine Gummer von Mohl mit fünf Kommilitonen das betahaus Berlin. Heute arbeiten dort 280 Gründer und Freelancer auf 2500 Quadratmetern. Mit den Netzpiloten sprach sie über den Ursprung der Idee, wie das betahaus Menschen und Ideen vernetzt, was mit den Kölner und Hamburger Häusern schief lief und wie es in Zukunft weitergeht.

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Jakob SteinschadenIndieGoGo: Flexibles Logo holt Kampagnen ins Firmenbild

Bei jedem Aufruf von IndieGoGo bekommt der Besucher ein anderes Firmensymbol präsentiert – ein mutiger Schritt in der Kommunikationsarbeit. // von Jakob Steinschaden

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Obwohl ein Jahr früher gegründet, nämlich 2008, steht die Crowdfunding-Plattform IndieGoGo aus San Francisco immer ein wenig im Schatten von Kickstarter aus New York, das 2009 seine Online-Pforten öffnet. Mit einem mutigen Redesign will sich IndieGoGo nun attraktiver sowohl für seine Kampagnen als auch für Unterstützer machen – und seine globale Verfügbarkeit unterstreichen.

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Hannes RichterVideokolumne vom 13. April

In der Videokolumne geht es heute um wahre und wahrhafte Geschichten. Von Menschen die am Rand der Gesellschaft leben und tanzen. Und von Barbara, die mit der DDR hadert.// von Hannes Richter

Sleep Sound

In Deutschland keinen Aufenthaltsstatus zu haben, heißt täglich das Gesetz brechen. Die Abschlussklasse einer Medienschule geht dem Thema eindrucksvoll auf den Grund. Mit den Gehörlosen, mit denen die Künstlerin Sofia Mattioli tanzt, hat das auf den ersten Blick nichts gemein, doch auch sie zeigt im Internet Menschen, mit denen wir sonst wenig zu tun haben. Nina Hoss brilliert in Christian Pätzolds Film Barbara, der nur noch kurze Zeit auf arte zu sehen ist.

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