Amicella

KOLUMNEN

Kolumne

Andreas WeckKommentar zum Perlentaucher-Urteil

UrheberrechtFünf Jahre lang wurde in Frankfurt ein Rechtsstreit um das Urheberrecht ausgefochten. Auf der einen Seite die mächtigen Zeitungsverlage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung und auf der anderen Seite das mühselig ernährende Eichhörnchen Perlentaucher. Grund zur Klage der Verlage war das Geschäftsmodell Perlentauchers, dass sich durch die komprimierte Wiedergabe von Buchrezensionen, durch Empfehlung dieser Inhalte sowie den Verkauf dieser Rezessionen an Buchhändler wie amazon.com mit eher schlechtem als rechtem Gewinn einen Namen machte.

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Andreas WeckVideo: Was Facebook über Dich weiß

Vor einiger Zeit hat ja Europe vs. Facebook eine Möglichkeit preisgegeben, wie man an alle seine Facebook Daten kommt. Tatsächlich haben viele diese Möglichkeit genutzt. So auch der Protagonist aus diesem Video – Max Schrems. Die Taz hat nun OpenDataCity beauftragt, die erhaltenen Daten zu visualisieren.


Jörg WittkewitzOops! Award 2011

Wer oder was war und ist der größte Fail des Jahres 2011? Böse Zungen behaupten ja, dass sei klar: Die versammelte Innenministerkonferenz mit dem Trojaner-Bausatz in den Ausführungen Staatstrojaner, Bundestrojaner, Landestrojaner, Schultrojaner. Andere nennen gar den Hersteller wegen der semiprofessionellen Ausführung der Schnüffelsoftware.

Aber auch die Äffäre um die ARD-Reportage über den Geflügelhersteller Wiesenhof hat Potenzial. In der Dokumentation wurden Mißstände im Umgang mit den Tieren aufgezeigt: Das Erste zeigte Videomaterial der Tierschutzorganisation PETA. In der Konsequenz haben Tierärztliche Hochschulen festgestellt, dass selbst die Hühner und Puten, die nicht getreten werden in keiner Weise gesund aufwachsen in der üblichen Mastindustrie. Dann müssten wir den Award an uns selbst – die Verbraucher – verleihen.

Wir wollen aber eigentlich den Award an jemanden verleihen, der in Sachen Kommunikation und Umgang mit den Kunden mindestens einen schweren Fehler begangen hat. So etwas wie die “Tramp a Benz“-Kampagne von Jung von Matt. Dort sollte ganz nach hipper Social-Media-Manier ein total Unbekannter (es war Blogger, Fotograf und Künstler Stefan Gbureck) durch die Welt trampen und nur Mercedes-Benz Fahrzeuge wählen. Das Ganze dokumentierte er auf einem Blog. Der Deutsche Rat für Public Relations war not amused über die Guerilla-Kommunikation für den Autogiganten und rügte die Agentur sowie den Auftraggeber. Eine gute Chance auf die vorderen Plätze wird sicher noch der Pril-Wettbewerb habe. Ihr erinnert Euch?

Schmeckt lecker nach Hähnchen!

Das war der Satz von Peter Breuer, der unter einem Grillhähnchen-Motiv, eigentlich zum Sieger des Pril-Designs gewählt worden wäre. Wenn, ja wenn es nach dem Willen der Community im Netz gegangen wäre. Aber soweit reicht das social in Social-Media nicht, dass einfach das Publikum entscheidet. Also wurde trotz des großen Vorsprungs dieses witzigen Einfalls ein lahmer Entwurf zum Sieger gekürt.

Schreibt uns in den Kommentaren, welche Kampagnen, Social-Media-Maßnahmen oder Werbeideen Ihr für total daneben haltet. Wer könnte den Sieg der mißlungensten Kommunikation mit Kunden davontragen?

Die aussichtsreichsten Kandidaten werden wir dann zur Wahl stellen und dann seid ihr nochmal gefragt. Natürlich könnt ihr dann auch wieder etwas gewinnen, wenn ihr den “Sieger” kürt.


Christian PorschContagion – Nichts verbreitet sich schneller als Angst

ContagionIn Steven Soderberghs neuestem Streifen widmet sich der Regisseur passend zur Geburt des sieben Milliardsten Menschen der Thematik des Contagion-Effekts und wie schnell und undurchsichtig sich Bakterien oder Viren zunehmend in unseren Alltag drängen, denen nicht mal eben abgeholfen werden kann. Ein beängstigendes Beispiel wie EHEC, H1N1 und noch unentdeckte Kombinationen im Virenalphabet eine ernste Bedrohung darstellen können, trotz moderner Medizin.

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Andreas WeckComic: Occupy Wall Street hand signals

Occupy Wall Street hand signalsDa haben die Anführer der Occupy Bewegung natürlich alle Mühe sich zu verständigen, wenn Megafone verboten sind. Doch der Protest lässt sich dadurch nicht aufhalten. Die Demonstranten sind kreativ und verständigen sich mit Handzeichen. Der neueste Comic vom Illustratoren-Duo Nitrozac und Snaggy zeigen euch welche das sind – viel Spaß damit!

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Jörg WittkewitzLesetipps für den 4. November

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

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Andreas WeckEl.Rep.: Vermessungen, Verärgerungen und Verbrechen

Gestern kam die neue Folge des Elektrischen Reporters heraus. In der DigiGesellschaft beschäftig man sich mit dem “quantifizierten Selbst”. Man nutzt technische Hilfsmittel aller Art, von Medizintechnik bis zur iPhone-App, um genaueste Daten über alle Funktionen des Körpers aufzuzeichnen, sie in Graphen umzuwandeln, miteinander auszutauschen oder gleich online zu stellen. Das ganze Leben wird quantifiziert, um es anschließend optimieren zu können. Hört sich typisch menschlich an, oder?

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Jörg WittkewitzIRIS: Siri für Android

Kaum lässt der Hype um Apples neues Sprach-Feature namens SIRI nach, erreicht die Welt eine neue Botschaft. Denn Android hat nun auch eine Sprachassistentin. Sie hört auf den Namen IRIS (was überraschenderweise das gleiche Wort nur rückwärts ist). Der Hersteller ist Dextra. Der neue Name soll Folgendes bedeuten: Intelligent Rival Imitation of Siri. Man hat sich also Großes vorgenommen und scheint zumindest für die englische Sprache auch schon ganz gut voranzukommen. Wer will, kann sich die App hier für sein Android-Smartphone besorgen und erste eigene Versuche in der Testphase der App starten. Genauso wie SIRI soll das Ganze nicht nur als Sprachsteuerung sondern als echter Sprachassistent mit natürlicher Sprache funktionieren. Für Android gibt es allerdings schon ähnliche Apps wie etwa Vlingo, Eva und Voice Actions, die allerdings noch nicht den hohen Anspruch eines echten Sprachassistenten erfüllen wollen. Aber mehr als die Sprachsuche können sie alle.


Andreas WeckInfographic: What’s really scary about Social Media

Shoutlet hat diese Infografik veröffentlicht, die uns zeigt welche Ängste Betreiber von Social Media Seiten so haben. Mit Aussagen wie: 77% der Befragten haben Angst mal als Worst-Case-Beispiel hinhalten zu müssen oder 86% haben Angst, dass deren Accounts mal gehacked werden, machen diese Grafik zum (nachträglichen) Halloween-Schocker für alle Experten.

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Andreas WeckVom Verrat der Großen an der Community

e8_merkel_zuckerberg_schmithEs zeichnet sich bei fast allen großen Dienstleistern und Entwicklern im Netz ein Trend ab, der nur noch auf die Vermarktung von Daten sowie Services und komplett gegen die Nutzerfreundlichkeit ausgerichtet ist. Dabei ist der Datenschutzdiskurs in sozialen Netzwerken, der in immer wiederkehrenden Wellen die Nachrichten bestimmt, nur ein kleiner Teil der Diskussion. Fehlende Navigation, unendlich viele Verifizierungen, fehlerhafte Systeme und beständige Datenabfragen im Wochentakt verderben die Lust an Social Media und inzwischen sogar an Gadgets. Es scheint als haben die Nerds von gestern, die mächtige Unternehmen anhand von Innovationen, Rebellion und dem Mut zu etwas Neuem aufgebaut haben, vergessen wer sie sind und was den Erfolg Ihrer Visionen ausmacht(e). Nicht mehr der User in Person ist es, der angesprochen werden soll, sondern der Käufer seiner Daten ist die eigentliche Zielgruppe. Dabei laufen die Gründer Gefahr, alles zu verlieren, was sie einst aufgebaut haben. Der Internet-Nutzer und die Fans drum herum sind eine eigenwillige Gattung Mensch, die schon so manchem erfolgsversprechendem Konzept den Garaus gemacht haben, aufgrund von klaren Fehlentscheidungen.

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