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KOLUMNEN

Kolumne

Christian PorschWas macht eigentlich…? – Super Mario Kart

Super Mario KartJeden Monat gibt es in der „Was macht eigentlich…?“-Reihe ein neues Goldstück der Videospielgeschichte. Was mit dem ersten bekannten Computerspiel „OXO“, heute vielleicht besser bekannt als „Vier gewinnt“, begann, wurde zu hochauflösenden und realistischen Spielewelten. Sitzt da wirklich ein Affe im Unterhemd auf einem Go-Kart? Dieses Spiel wurde jedenfalls nicht für seine skurrilen Rennteilnehmer bekannt und ist trotzdem bis heute in jedem Rennfahrer Herzen verankert – „Super Mario Kart“.

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Jörg WittkewitzLesetipps für den 6. Dezember

Wir wünschen allen Lesern einen beschwingten Nikolaustag. Vielleicht könnt ihr ja auch dem einen oder anderen Mitmenschen die Hälfte Eures Mantels anbieten…

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

  • KOOPERATION & GESELLSCHAFT Sozialverhalten – "Fairness ist eine Voraussetzung für Zusammenarbeit": Der Entwicklungspsychologe Michael Tomasello hat die Kooperation bei Menschen und anderen Primaten studiert. Er hat einiges zu sagen über den Zusammenhalt in Zeiten der Finanzkrise und des Klimawandels.
  • ARBEIT 3.0 Die Grenzen zwischen privatem und dienstlichem verschwimmen zusehends » Von Nico Kirch: Sehr steile These: "Ich stelle mal eine These in den Raum: In zwei bis drei Jahren haben rein berufliche Netzwerke, wie Xing und Linkedin, komplett ihre Bedeutung verloren. Das Universum der sozialen Netzwerke wird nicht mehr in berufliches und privates (soziales) Netzwerk getrennt."
  • D64 wirres.net über D64: […] wenn sich ein „think tank“ gründet (warum nicht „denkfabrik“?), der die digitalisierung unserer gesellschaft begleiten, bedenken und in die politik hineinwirken möchte, warum sind dann jeweils die presssprecher von facebook und google gründungsmitglieder?
  • WEB & ENTWICKLUNG & DESIGNEffiziente CSS-Entwicklung mit Sass und Compass (Teil 1): Sobald eine Webseite umfangreich und ihre Inhalte komplexer werden, wachsen auch die Stylesheets an. Dabei zeigt sich schnell: CSS ist umständlich und der nötige Arbeitsaufwand steigt unverhältnismäßig. Formatierungen wiederholen sich häufig, sodass Änderungen und Erweiterungen viel Zeit erfordern.
  • FINANZDINGSBUMS Schuldenkrise: Nun soll die Fiskalunion Europa retten: Was ist Fiskalunion?
  • Galaxy Nexus im Test: Google setzt neue Maßstäbe für Android – Smartphones : Großartiger Bildschirm, Top-Performance und Android 4.0 begeistern – Leichte Abzüge für die Kamera
  • D64 Don Alphonso zu D64: Wie viele vermutlich schon wissen, hat sich nach dem grünparteilichen Wurmfortsatz der Digitalen Gesellschaft nun auch eine Art Internetgruppierung an den Sozialdemokraten furunkelt, deren Parteimitglied ich bin. Das ist nach dem Erfolg der Piraten sicher kein Zufall; alle anderen Parteien suchen derweil händeringend nach irgendwelchen Umarmungsstrategien, und da laufen ihnen halt die in die Arme, die sowieso gern irgendwo umarmt werden möchten
  • TIERE & AGRARINDUSTRIE Landwirtschaft: Die Foltermethoden in deutschen Schweineställen: Ferkeln werden die Hoden abgeschnitten, Küken die Schnäbel gekürzt – mit offizieller Genehmigung. Ein Blick hinter die Kulissen der Agrarlobby
  • STARTUP 5 Millionen vor dem Start: Bonner Start-up doo sammelt Kapital ein: Aufmerksame Leserinnen und Leser von deutsche-startups.de kennen doo (www.doo.net) bereits aus unserem Start-up-Radar, einer Übersicht mit Start-ups, die demnächst an den Start gehen. Das Start-up von Frank Thelen, Marc Sieberger und Alex Koch tritt an, um “unseren täglichen Umgang mit Papier zu revolutionieren”. Die Cloud-Lösung, die künftig auf allen denkbaren Plattformen funktionieren soll, richtet sich an Endkunden und kleinere Unternehmen. Zitat: “With doo all your documents are centralized in one place, digital, easy-to-use, secure, organized and always accessible”. Für Januar des kommenden Jahres plant die Jungfirma aus Bonn den Start einer geschlossenen Beta-Version. Schon vor dem Start sammelt doo nun 6,8 Millionen Dollar, umgerechnet rund 5 Millionen Euro, ein.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Myrjam AnsorgeExperten-Meinung zum Oops! Award: Andre Richter

Oops! AwardEine weitere Stimme zum Oops! Award 2011. Heute mit Andre Richter, Geschäftsführer der Mindbox GmbH.

Was ist Ihrer Meinung nach der größte Fauxpas im Social Web 2011 unter den Top acht und warum?

In die meisten Fettnäpfchen sind aus meiner Sicht die Macher des Pril-Design-Wettbewerbs getreten. Was als nette Idee auf der Facebook Page begann, entwickelte sich schnell zum Social Media Desaster. Es schien, als hätte sich Henkel völlig unvorbereitet in die Aktion gestürzt. Dem Unternehmen fehlte im Crowdsourcing offenbar die Erfahrung. Es war ja wohl zu erwarten, dass bei einem Design-Wettbewerb auch ausgefallene Vorschläge eingereicht werden. Wer unvorhergesehene Entwicklungen grundsätzlich vermeiden möchte, definiert von Beginn an klare Spielregeln oder entscheidet sich für ein Voting durch eine Jury. Das Regelwerk nachträglich anzupassen und Meinungsäußerung der User zu unterbinden sorgt für einen größeren Imageverlust für die Marke, als es ein verrücktes Produkt je hätte tun können.

Dieses Jahr sind auffallend viele große Unternehmen unter den Nominierten. Wie ist Ihre Erfahrung: Haben die Großkonzerne im vergangenen Jahr keine nennenswerten Fortschritte im Umgang mit dem Web 2.0 gemacht?

Leider vergessen viele Unternehmen immer noch, dass die User im Netz die gleichen Personen sind, die auch im Geschäft vor Ort die Produkte kaufen. Kein Unternehmen würde seinem Kunden dort im Gespräch das Wort verbieten, in sozialen Netzwerken jedoch werden Kommentare gelöscht, Dialoge unterbunden und Versprechen nicht eingehalten. Ob jemand die Spielregeln wirklich verstanden hat, zeigt sich meistens dann, wenn etwas schief läuft. Und das ist keine Frage der Unternehmensgröße: Die vergleichsweise kleine Saftkelterei Walther mit ihrer Chefin Kirstin Walther zeigt perfekt, wie auch kleine Firmen das Social Web für sich nutzen können.


Andreas WeckCarrier IQ Detector Applikation

Das Unternehmen Carrier IQ schreibt mittels seiner vorinstallierten Software auf einigen Android Smartphones jede Menge Informationen aus dem Datenverkehr mit. Die Rede ist von Textnachrichten, Telefonnummer und sicherlich noch einigem mehr. Die Netzpiloten berichteten darüber in dem Beitrag „Mobiles Datenschutz-Armageddon“. Im Laufe des Wochenendes haben sich engagierte Entwickler an die Arbeit gemacht, um dem Nutzer eine Hilfe an die Hand zu geben, bei der Identifizierung der Software auf dem Gerät.

Heraus kam die Applikation „Carrier IQ Detector“, die es zumindest ermöglicht, die Anwesenheit der Diagnose-Software festzustellen. Leider gibt es noch keine einfache Variante, um das Programm vom Smartphone zu entfernen. Ein wenig technisches Know-How ist also vorausgesetzt. Anleitungen gibt es ebenfalls haufenweise im Netz zu finden. Die Software ist tief in der Firmenware verankert, und um diese vom Gerät zu entfernen, muss man sich vorab einige Privilegien freischalten lassen.

Doch Vorsicht! Wenn Ihr diese Carrier IQ Software vom Smartphone deinstalliert, kann sich dadurch das Risiko erhöhen, dass Ihr den Weg für weitere Malware freischaltet. Solltet Ihr also bei dem Test tatsächlich feststellen, dass Ihr betroffen seid, dann geht behutsam um mit der Deinstallation. Belest euch tiefergehend und vermeidet Schnellschüsse.

Die Applikation Carrier IQ Detector ist kostenfrei im Android Market erhältlich.


Andreas WeckWiesenhof gewinnt den „Oops! Award 2011“

Die Web-Community hat entschieden: Der diesjährige „Oops! Award“ für den größten Social Media-Fehltritt geht in diesem Jahr an den Geflügelhersteller Wiesenhof. Das Unternehmen hatte Social Media-Kanäle genutzt, um sich gegen kritische Berichterstattung zur Wehr zu setzen. Stein des Anstoßes war für die Web 2.0-Community in erster Linie ein Video-Clip auf YouTube. Hiermit versuchte das Unternehmen die Recherche-Methoden der Macher des ARD-Berichts „Das System Wiesenhof“ zu diskreditieren. Ihr habt vom 14. bis 30. November online auf der Website über den Social Web-Fauxpas 2011 entscheiden und eure Wahl weise getroffen.

Mit 81 Prozent der Userstimmen zog Wiesenhof in rasender Geschwindigkeit an den sieben weiteren Nominierten vorbei. Dieses deutliche Ergebnis ist unter anderem darauf zurückzuführen, das PETA Deutschland seine über 77.000 Facebook-Fans auf die Wahl zum „Oops! Award“ aufmerksam machte und dazu animierte, für Wiesenhof zu voten. Erst mit deutlichem Abstand folgten das Kommunikationsdesaster von Schlecker (7 Prozent) und der Schnüffelsoftware-Skandal „Bundestrojaner“ (5 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei.

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Andreas WeckViral-Charts im November 2011

Es ist offiziell: Der Dezembermonat ist eingeläutet und damit wird die Zeit, die wir vor dem Rechner verbringen und uns verrückte Videos anschauen nun noch um ein vielfaches erhöht. Schlimm ist das nicht unbedingt. Zumindest nicht dann, wenn die Videos so unterhaltsam sind, wie die aus dem November. Mit Catvertising-Agenturen und einem kleinen Jungen, der uns die Lust auf Weihnachten und auf das Beschenken brachte haben wir tolle Virals erlebt. Die Top-10 dieser Virals stellen wir euch nun vor. Viel Vergnügen!


1. Official Call of Duty: Modern Warfare 3 – The Vet & The n00b


Nicht jeder ist zum Kämpfer geboren, aber jeder hat einen kleinen Soldaten in sich! Das ist das Motto der Macher dieses Call of Duty Spots. “The Vet” als Lehrer und “The n00b” als Schüler räumen hier richtig auf und der Schüler wächst mit der Zeit über sich hinaus. Cooles Video dachtet Ihr euch. Und habt es im November am meisten in eurer Community geteilt.

932,399 shares für die Nummer Eins.

Mehr nach dem Klick.

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Jörg WittkewitzMobiles Datenschutz-Armageddon

Nutzer von Android und Windows Phone7 haben ein Datenschutz-Problem. Und es ist nicht ohne erweiterte Kenntnisse vom Smartphone zu entfernen, wie der Entdecker Trevor Eckhart mitteilt. Er hat herausgefunden, dass die Firma Carrier IQ ständig den Datenverkehr auf seinem HTC Smartphone mitloggt; und zwar Textnachrichten, Telefonnummern etc. pp. Ist nicht unwahrscheinlich, dass dieses Applikation, die wie ein Rootkit funktioniert, auch auf vielen anderen Smartphones vorinstalliert ist. Das Ziel der Software sei laut dem Anbieter für Monitoringsoftware für die Mobilfunkbranche, seinen Kunden (den Mobilfunkfirmen) ein perfektes Tool an die Hand zu geben, um die mobile Telekommunikation zu optimieren. Warum man dazu SMS mitlesen können muss, konnte die Firma nicht so richtig darlegen. Genau genommen war sie wohl zunächst nicht wirklich nett zu ihm angesichts der Veröffentlichung seiner Erkenntnisse. Wer in den Einstellungen zu der Applikationsübersicht wechselt, kann dort den Eintrag IQRD finden. Aber stoppen kann man die Anwendung dort nicht, leider, auch dann nicht, wenn man auf “Stoppen” klickt. Es sei denn man hat Rootrechte auf dem Smartphone. Aber warum sollte man das auch stoppen, denn HTC erklärt, dass so eine Anwendung mit überbordenden Rechten – auch außerhalb der eigentlichen Funktion, den Service verbessert:

It is also important to note that the phones we build are a compilation of not only software and services from HTC, but also from third parties. These third-party applications and services, such as Carrier IQ (CIQ) and Google Check-in, serve to further improve the customer experience and have their own privacy policies. We encourage consumers to understand the specific policies of any application or service that is enabled on their device.

In diesem Video wird ausführlich erklärt, was wie warum passiert, wenn Carrier IQ auf dem Handy tätig wird: [Mehr]


Andreas WeckDie Revolution der freien Informationen

Nur eine Diktatur braucht ZensurDas Internet umfasst derzeit mehr als eine Billion Seiten. Sich hier zurecht zu finden, geht nur über Suchmaschinen. Sie sind unser Zugang zum Web und all seinen Informationen. Laut Alexa, dem Analyseanbieter für Fragen rund um Webseitenaufrufe, sind die Hälfte der meistbesuchten Seiten im Netz Suchmaschinen. Allen voran Google, Yahoo und der chinesische Suchmaschinen-Riese Baidu.com. Diese Seiten leisten einen großen Anteil in Bezug auf Wissensvermittlung und auch der Meinungsbildung. Werden Wissenslücken doch zunehmend über Suchmaschinenanfragen geschlossen. Umso mehr stellen sich in dem Zusammenhang auch die Fragen: Wie viel Macht darf eine solche Suchmaschine im Netz eigentlich haben und ist es schlau, dass diese Macht zentral in einem privatwirtschaftlichen Unternehmen gebündelt wird? Gerade auch im Bezug darauf, dass diese Unternehmen auch staatlicher Kontrolle unterliegen, sollten vorherrschende Strukturen überdacht und Alternativen geschaffen werden. Für die Antwort dieser Fragen gibt es Licht am Ende des Tunnels. Erstmalig…

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Jörg WittkewitzThe Evolution of Search

Wie hat sich die Google-Suche eigentlich entwickelt? Hier ein kleines Video, das diesen Weg in gut sechs Minuten nachzeichnet: Our goal is to get you to the answer you’re looking for faster and faster, creating a nearly seamless connection between your questions and the information you seek. For those of you looking to deepen your understanding of how search has evolved, this video highlights some important trends like universal results, quick answers and the future of search. [Mehr]
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