Jörg WittkewitzMobile Abofallen

Aus aktuellem Anlass via Google+: Es gibt den einen oder anderen Anbieter, bei dem der gemeine Smartphone-Nutzer einfach durch Drüberwischen über ein Werbebanner im iPhone einen Abovertrag geschlossen hat. Zumindest sehen die Anbieter darin ein gültiges Vertragsverhältnis und buchen fürderhin kleinere zweistellige Beträge vom Konto ab. Beim eigenen Telekommunikationsanbieter Mehrwertdienste zu sperren klappt nur so mittel, oft ist dann das Kind schon in den Brunnen gefallen.

Am besten ist es einfach, den Betrag zurückzubuchen (also der Buchung zu widersprechen) und es auf einen Rechtstreit ankommen zu lassen. Mindestens die Kündigung ist wichtig, solange man weiß, wer sich hinter den oft abenteuerlichen Firmennamen verbirgt. Im Allgemeinen können die Dienste kein Vertragsverhältnis schlüssig substantiieren. In letzter Zeit tauchen öfter die Namen MyDoo oder tuneclub als Firmen hinter den fragwürdigen Abo-Werbebannern auf. Siehe auch hier


Bildquelle: Image by digitpedia (Flickr CC) (Some rights reserved)


Über den Autor / die Autorin
  ist seit 1999 als Freier Autor und Freier Journalist tätig für nationale und internationale Zeitungen und Magazine, Online-Publikationen sowie Radio- und TV-Sender. (Redaktionsleiter Netzpiloten.de von 2009 bis 2012)
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