5 Lesetipps für den 7. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Meerkats Überleben, Facebooks Datenschutz, die Powerwall von Tesla, Dropbox und Flattr. Ergänzungen erwünscht.

  • MEERKAT t3n: Überlebenskampf: So will Meerkat mit Hilfe von Developern das rasche Ende abwenden: Mithilfe von Entwicklern möchte Meerkat sich selbst am Leben erhalten. Die Livestreaming-App versucht sich mit einer Developer-Plattform von der Twitter-Konkurrenz Periscope abzusetzen und damit ein rasches Ende abzuwenden. Bisher hatten nur 37 externe Entwickler Zugriff auf die App, ab sofort kann jeder Lösungen rund um die App entwerfen. Der Gründer von Meerkat, Ben Rubin, wünscht sich kreative Ideen, um den Nutzen der App zu erweitern. Bisher wurden auf der geschlossenen Plattform ein Dienst zum automatischen Upload der Videos auf YouTube und ein Analysetool entwickelt. Mit einem App-Update kann man die Livestreams mittlerweile auch über Facebook teilen. Meerkat hat neun Wochen nach dem Launch zwei Millionen registrierte User. Allerdings macht Periscope auch weiterhin der App das Leben schwer.

  • FACEBOOK Horizont: Datenschutz: Deutsche Verbraucherschützer wollen Facebook verklagen: Deutsche Verbraucherschützer haben sich zu einer Klage gegen das weltgrößte Online-Netzwerk entschlossen. Facebook hat eine geforderte Unterlassungserklärung nicht abgegeben, daher wird die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) diese jetzt gerichtlich klären lassen. 19 Klauseln in den Datenschutz- und Nutzungsregeln sind abgemahnt worden, da diese vom VZBV für unlässig gehalten werden. Die Auswertung der Nutzungsdaten zur Verknüpfung mit Werbung wird kritisiert, genauso wie viele Voreinstellungen, welche neue Nutzer erst rückgängig machen müssen. Facebook verweist allerdings nur auf die irische Datenschutzbehörde, da das Unternehmen seine Geschäfte in Europa von Irland aus führt.

  • TESLA THW: Tesla’s Powerwall Battery is Already Sold Out until Mid-2016: Teslas Powerwall ist bis Mitte des kommenden Jahres ausverkauft. Insgesamt wurden bisher 38.000 Reservierungen abgeschlossen. Teslas CEO Elon Musk sagt, dass das Feedback überwältigend wäre, „wie verrückt“. Musk geht davon aus, dass seine neuste Produktlinie mehr Industrieunternehmen als individuelle Konsumenten ansprechen werde. Letzte Woche stellte Tesla zwei Versionen der Powerwall vor: Eine 10kWh-Version, welche zur Nutzung als Backup-System optimiert ist und eine 7kWh-Version, welche für die tägliche Nutzung angepasst ist. Die Geräte kosten zwischen 3.500 bis 3.000 Euro.

  • DROPBOX Golem.de: Cloudspeicher: Dropbox für iOS erstellt bald Office-Dokumente: Dropbox möchte mehr sein als nur ein Clouddienst: In seiner neuen Version wird es jetzt möglich sein, selber Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien zu erzeugen. Dazu kooperieren Dropbox und Microsoft. Bisher ist die Funktion noch nicht freigeschaltet, bald können diese Dokumente aber sofort und einfach mit anderen Nutzern geteilt werden. Eine weitere neue Funktion ist die Möglichkeit, Kommentare für Dateien einzugeben und zu teilen. Damit müssen für derartige Kommentare keine neuen Textdokumente angelegt oder der Dateiname dafür missbraucht werden. Mit diesen neuen Funktionen soll es Nutzern vereinfacht werden, mobile Bürotätigkeiten zu übernehmen.

  • FLATTR torial Blog: 5 Jahre Flattr: Erinnerung an eine gescheiterte Revolution: Die Flattr-Revolution ist gescheitert. Die Verweigerunshaltung von Verlagen und Produzenten von Online-Inhalten hat die kleine Revolution, welche Flattr vor einigen Jahren anzetteln wollte, zunichte gemacht. Für Verlage gilt das Aussperren des nicht-zahlenden Publikums als Ultima Ratio für die Finanzierung ihres Contents. Nachdem Flattr 2010 auf dem Markt kam, feierte er in der deutschen Blogosphäre große Erfolge. So konnten mit dem Dienst niedrigeschwellige Erlöse abseits von Google-Werbung verdient werden und so beteiligten sich ein Blog nach dem anderen. Allerdings hat sich ein Medium nach dem anderen für eine andere Art von Paid Content entschieden, für die Paywall. Das liegt vor allem and er Zurückhaltung großer Verlage, welche sich Flattr komplett verweigert haben.

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Alexandra von Heyl

Alexandra von Heyl

ist Studentin des Medien- und Kommunikationsmanagement, nachdem sie bereits in mehreren Praktika in die Medien- und Photographiewelt eingetaucht ist. Derzeit ist sie Praktikantin in der Redaktion der Netzpiloten. Nachdem sie jahrelang schon in der Bloggerszene unterwegs ist, versucht sie nun Fuß als aktiver Blogger zu fassen.

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