Hallo, Jutta Handrup & Maike Hedder von Kreativfieber!

Selber machen ist oft die günstigere Alternative. Zusätzlich können mit der “Do It Yourself”-Methode wahre Schätze und Unikate hergestellt werden. Die beiden Gründerinnen von kreativfieber erklären wie es geht und wie die Idee zum eigenen Blog entstand. Für viele ist das Netz einfach eine gigantische Bastelstube. Auf Hunderten von Blogs wird Selbstgemachtes vorgestellt, angeleitet und diskutiert. So auch bei kreativfieber: Von kleinen Geschenkideen, über leckere Rezepte bis hin zur aufwändigen Hochzeitsdeko bloggen Jutta Handrup und Maike Hedder über ihre Ideen. Anleitungen und “How-to´s” werden auf dem Blog ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Hallo Jutta! Hallo Maike! Euch verbindet eine deutsch-niederländische Freundschaft und die Kraft des Sekundenklebers. Wie kam es zu eurem Back- und Bastelblog?

Wir sind schon viele Jahre befreundet und immer gerne zusammen kreativ gewesen. Nach Ende unseres Studium fehlte uns im Job irgendwann einfach das kreative Etwas. Das Thema Blog war bei uns beiden sehr präsent und so haben wir irgendwann beschlossen, es doch einfach mal zusammen zu versuchen. Kreativfieber.de war am Anfang für uns vor allem eine Plattform, um unsere kreativen Ideen zu teilen und unsere eigene kleine online Spielwiese. Das erste Feedback und die tolle Bloggercommunity haben uns schnell motiviert immer mehr Zeit in unser Projekt zu stecken.

Uns gefällt eure Plattform, weil ihr persönlich, sympathisch und angenehm unaufgeregt eure Ideen präsentiert. Welche professionellen Ziele verbindet ihr mit dem Blog?

Mittlerweile ist Kreativfieber kein reines Hobby mehr, sondern auch unser Job. Mit wachsenden Leserzahlen und vielen tollen Kooperationsmöglichkeiten haben wir uns vor etwa einem Jahr selbstständig gemacht. Neben Kreativfieber schreiben wir Do-It-Yourself- Bücher und beraten Unternehmen zu Social Media rund um das Thema Blogging. Dabei bleibt unser eigener Blog aber immer unser Herzstück, in das wir unsere ganze Leidenschaft stecken.

Viele setzen DIY gleich mit Geldsparen. Könnt ihr das unterschreiben? Welches war euer finanziell aufwändigstes und welches euer kostengünstiges aber effektvolles Projekt?

Das stimmt, gerade Designerstücke kann man als DIY Projekt häufig günstig nachbauen. Dass DIY aber immer Geld spart können wir (mit einem riesigen Materiallager zuhause) allerdings nicht bestätigen. Ein Möbelstück aus hochwertigen Materialien kann schon teuer werden als das Gegenstück vom Möbeldiscounter. Ein wunderschöner Nebeneffekt ist natürlich, dass man auf Dinge die man selbst geschaffen hat, besonders stolz ist und sie einem ein tolles Gefühl vermitteln und ganz besondere Erinnerungen festhalten.

Gerade bei unseren Hochzeiten konnten wir aber durch DIY Tischdeko das Budget sehr schonen.

Was sind beim DIY eure Lieblingsmaterialien? Welches Projekt wollt ihr als nächstes ausprobieren?

Generell sind wir sehr experimentierfreudig und brauchen Abwechslung. Auf dem Blog arbeiten wir deswegen mit ganz unterschiedlichen Materialien, Stoff, Papier, Beton oder Upcycyling von Alltagsgegenständen.

Das Trendmaterial 2016 ist für uns definitiv Kork – und zwar nicht der Presskork, den man vielleicht noch als Pinnwand in Erinnerung hat, sondern Korkstoffe, Korkpapiere und Korkklebefolie. Seit wir das Material 2014 kennengelernt haben, sind wir verliebt. Gerade ist dazu auch unser neues Buch „Neues aus Kork“ erschienen.

Welches ist eure Lieblings-App unter den DIY-Helfern?

Ohne die Wasserwaage – App geht gar nichts!

Vielen Dank für das Interview!

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Hello Money


Teaser & Image by kreativfieber


Schlagwörter: , , , , , ,