Die Jugendmedientage 2016 – „Medien- oder Märchenland?“

Vom 27. – 30. Oktober 2016 fanden zum 15. Mal die Jugendmedientage in Dresden statt. Die Jugendmedientage sind einer der bundesweit größten Medienkongresse für junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Das diesjährige Motto der verschiedenen Workshops und den Podien war „Medien- oder Märchenland?“.

Am ersten Tag diskutierten bereits Robert Kuhne, Chefredakteur der Morgenpost Sachsen; Hubertus Koch, freiberuflicher Filmemacher; Boris Eichler, ehem. Chef vom Dienst des Debattenmagazins liberal, heute Leiter Kommunikation der Friedrich-Naumann-Stiftung und Dirk Benninghoff, ehem. Nachrichtenchef und Chef vom Dienst bei BILD, Stern und Financial Times Deutschland, heute Chefredakteur bei fischerAppelt, beim Auftaktpodium über das Thema „§5 (1) Presse ist frei: Intransparent, einseitig, verharmlosend – wie viel Freiheit steckt in unseren Medien?“

„Wenn wir uns fragen wie frei Medien sind, dann müssen wir uns fragen, wie frei der Mensch ist, der hinter den Medien steht.“

Das stellte Hubertus Koch, Journalist und Filmemacher, im Auftaktpodium der Jugendmedientage 2016 in Dresden desweiteren zur Diskussion. 

dpa-preisverleihung
Image by Florian Timpe

Im Anschluss des Auftaktpodiums verlieh die Deutsche Presse-Agentur (dpa) den news talent award an herausragende journalistische Talente unter 28 Jahren. 

Am Freitag war das zweite Podiumsgespräch. Boris Reitschuster, Journalist; Philip Oltermann, The Guardian; Cornelius Pollmer, von der Süddeutschen Zeitung und Rayk Anders, freier Journalist und Youtuber, haben über das Thema „Blogging, Posting, Mailing. Informations(un)gewissheit im Zeitalter voranschreitender Digitalisierung in Europa?“ diskutiert.

Das letzte Podium fand am Freitag statt. Es wurde über das Thema „360° Objektive Berichterstattung trotz gesellschaftlicher Vielfalt?“ diskutiert. Mit dabei waren Claudia Hammermüller, Chefredakteurin von politikorange; Alexej Hock, arbeitet für „Straßengezwitscher“; Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung und Moritz Gathmann, freier Osteuropakorrespondent.

mdr
Image by Jonas Walzberg

Wer in die Branche reinschnuppern oder im Bereich der Medien Fuß fassen möchte, der war dort genau richtig. Bei dem umfangreichen Programm bestehend aus Workshops, Diskussionen und Praxiseinblicken, wie zum Beispiel beim MDR oder der DDV Mediengruppe, konnten viele neue Eindrücke mitgenommen werden.

Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind mit den Profis ins Gespräch gekommen, konnten sich praktisch ausprobieren und mit anderen Medieninteressierten vernetzen.

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