BuzzFeed-Gründer Jonah Peretti mailt seinen Mitarbeitern

Am Dienstag wendete sich BuzzFeed-CEO und Gründer Jonah Peretti in einer Mail an die gesamte Belegschaft und verkündete ein paar Neuigkeiten, die es in sich haben. Unter anderem hat BuzzFeed einen Fernseh-Deal mit NBCU geschlossen, kommt mithilfe von Yahoo nach Japan und wird noch stärker Inhalte für andere Plattformen produzieren. Am Ende profitieren davon laut Peretti vor allem die BuzzFeed-Mitarbeiter, weshalb wir seine doch altbackene Mail mal in den BuzzFeed-Style übersetzt haben, damit sich auch alle an der frohen Kunde erfreuen können. Gern geschehen, Jonah.

1. BuzzFeed kommt ins Fernsehen!

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Das US-amerikanische Medienunternehmen NBCUniversal (NBCU) hat eingewilligt, 200 Millionen US-Dollar in BuzzFeed zu investieren und mit dem Unternehmen eine Partnerschaft einzugehen, sodass BuzzFeed seine Reichweite auch auf Film und Fernsehen ausweiten kann. Die Kooperation und vor allem die Investition versetzt BuzzFeed in die Lage, neue Projekte zu starten, die sie alleine niemals alleine auf die Beine hätten stellen können.

2. Nihongo wo hanasemasu ka? BuzzFeed bald schon.

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BuzzFeed goes Japan, zumindest zum japanischen Ableger von Yahoo, das eines der führenden Internet-Unternehmen auf dem japanischen Markt ist. Dadurch muss BuzzFeed nicht von selbst neu starten, sondern kann das Netzwerk von Yahoo nutzen, schnell Nutzer mit seinen eigenen Inhalten zu erreichen. BuzzFeed-Präsident Greg Colemann erklärt die Details der Kooperation in einem eigenen Beitrag.

3. BuzzFeed produziert mehr Inhalte für andere Plattformen.

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Facebook wandelt sich immer mehr zu einer Nachrichtenplattform und das wohl am meisten alles auf soziale Netzwerke setzende Medium BuzzFeed darf da natürlich nicht fehlen. Doch neben Instant Articles kooperiert BuzzFeed auch mit Snapchat Discover und Apples News App, ist also eigentlich überall vertreten, um ein an seinen Inhalten interessiertes Publikum zu erreichen. Noch nie war die URL eines Medienunternehmens wohl so bedeutungslos wie bei BuzzFeed.

4. BuzzFeed ist zu allem bereit und vor allem mit jedem.

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Die Plattform für die eigenen Inhalte ist BuzzFeed egal, redaktionelle und kreative Unabhängigkeit ist es laut Peretti aber nicht. Doch weder Geld (siehe dazu Punkt 1 zum Investment von NBCU) noch Reichweite (siehe BuzzFeeds Distributionsstrategie in Punkt 3) sollen daran was ändern. Am Ende muss alles BuzzFeed dienlich sein.

5. And the winner is: die BuzzFeed-Mitarbeiter!

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Wer jetzt aber glaubt, dass von den Investitionen und dem Zugang zu BuzzFeed über mehr Medien und Plattform, sogar in neuen Sprachen, vor allem das eigene Publikum profitiert, der irrt. Für Peretti sind es vor allem die Mitarbeiter, die durch die von ihm ausgehandelten Kooperationen am meisten profitieren. Denn neben mehr Möglichkeiten, innerhalb des Unternehmens Karriere zu machen, hat die Leistung der Mitarbeiter einen größeren Einfluss. Da bleibt uns wohl nur noch, allen Angestellten von BuzzFeed zu gratulieren. You rock!

6. Jonah Peretti will noch (einmal) überrascht werden!

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Ein erstaunliches und manchmal wunderliches Medienunternehmen wie BuzzFeed aufgebaut zu haben, kann noch nicht das Ende sein. Peretti freut sich vor allem auf das, was noch kommt und mit welcher überraschenden Entwicklung sein Unternehmen ihm noch eine Freude machen wird.


Teaser & Image „Jonah Peretti“ (adapted screenshot) by Re/code


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