Hobnox (Teil 1): Fernsehen nach Lust und Laune

„Fernsehen ist tot!“, schreien die Blogpiloten der Webgemeinde entgegen. Björn Rohles hat sich einen Dienst angeschaut, der diese Behauptung einerseits wahr werden lassen könnte, andererseits aber die Qualitäten des Fernsehens um die Möglichkeiten des Social Web erweitert: Die Rede ist von hobnox. Alles rund um Fernsehkanäle, ob zum Zuschauen oder Produzieren. Und da der Dienst so umfangreich ist, gibt es heute den ersten Teil des Reviews: die Seite des Konsumenten. Der zweite Teil wird dann testen, wie die Produzentenseite von hobnox aussieht – und warum diese Unterteilung im Web wegfällt.

Wie funktioniert hobnox aus Sicht eines Konsumenten?

Nach der Anmeldung stellt man sich erst einmal ein Profil zusammen, anschließend startet man in die Welt von hobnox: mit einem Klick auf „Channels“ steht einem eine Liste aus exklusiven Fernsehkanälen zur Verfügung. Davon sucht man sich einen aus, auf Wunsch kann man sogar im Vollbild gucken.

 

Aber natürlich ist man im Web nicht auf irgendwelche Sendepläne angewiesen: die Kanäle zeigen alle Sendungen und deren einzelnen Folgen schön nebeneinander aufgereiht zur freien Auswahl. Einzelne Videos und Songs gibt es natürlich auch, unter der Rubrik „Stage“. Diese lassen sich dann im eigenen „MyFiles“-Bereich speichern, zusammen mit eigenen Dateien. Und: sie lassen sich einfach in einer eigenen Playlist ablegen.

Die soziale Seite von hobnox kommt natürlich auch nicht zu kurz. Es gibt eigene Blogs und eine umfangreiche Community-Seite: Veranstaltungsvorschläge, umfangreiche Suchfunktionen, Neuigkeiten aus der hobnox-Gemeinde.

Für wen eignet sich hobnox?

hobnox ist weitaus mehr als ein YouTube-Ersatz: Die Kanäle machen es für alle interessant, die lieber einfach nur abschalten möchten, anstatt sich lange mit der Suche nach Videos zu beschäftigen. Hobnox liefert verschiedene Qualitäten: Neben einer beeindruckenden Bildqualität und Bildästhetik stimmt das drumherum. Digital Lifestyle und Urban Culture treffen in einer gelungenen Symbiose aufeinander und sprechen damit alle Fans der beiden Welten und darüber hinaus an.

Blogpiloten-Urteil

Gelangweilt vom klassischen Fernsehprogramm? Dann solltet ihr hobnox einmal unter die Lupe nehmen: vielleicht findet ihr hier genau den Stil und die Themen, die euch im Fernsehen fehlen. Und wer weiß, vielleicht bekommt ja der eine oder andere beim Schauen Lust, den großen Graben zu überwinden, der normalerweise zwischen Konsumenten und Produzenten klafft. Wenn es euch so geht, dann solltet ihr unbedingt auf den zweiten Teil dieses Reviews bei den blogpiloten achten – hobnox aus Sicht eines Produzenten! Björn stellt euch nämlich im zweiten Teil die Noxtools vor, mit denen ihr eigene Videos und Musik produzieren und ins Netz bringen könnt,

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Björn Rohles

Björn Rohles

ist Medienwissenschaftler und beobachtet als Autor („Grundkurs Gutes Webdesign“) und Berater den digitalen Wandel. Seine Themenschwerpunkte sind User Experience, anwenderfreundliches Design und digitale Strategien. Er schreibt regelmäßig für Fachmedien wie das t3n Magazin, die Netzpiloten oder Screenguide.

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