Fünf Wearables, um euren Alltag aufzupeppen

Smartwatches und Fitness-Armbänder werden immer beliebter. Die sogenannten Wearables werden am Körper getragen und können vielfältige Aufgaben übernehmen. Allen gemein aber ist, dass sie Daten sammeln, in dem sie diese messen oder anderweitig erheben. Viele Geräte haben einen Beschleunigungssensor und können so erkennen, wenn sich jemand körperlich betätigt. Den Anfang machten dabei vor einigen Jahren die Schrittzähler, die ziemlich genau wiedergeben konnte, wie oft die zugehörige Person am Tag einen Fuß vor den anderen gesetzt hat.

Die Technologie reicht soweit, dass sogar die durchgeführte Sportart erkannt werden kann. Der Puls kann gemessen werden, die Schlafphasen werden analysiert, das gehört inzwischen sozusagen zum Standard. Wearable und Smartphone werden für einen genaueren Datenabgleich miteinander gekoppelt sind, beispielsweise per Bluetooth. Wir haben die fünf interessantesten Gadgets einmal genauer angeschaut.

1. Kabellose Kopfhörer

Die technische Weiterentwicklung der Kopfhörer kam mir den kabellosen In-Ear-Kopfhörern. Durch den Hautkontakt können sie einige Funktionen übernehmen, die bislang Fitness-Armbändern vorbehalten blieben. Apple hat in diesem Bereich die AirPods entwickelt. Musik wird über Bluetooth vom iPhone auf die Kopfhörer übertragen. Siri kann aktiviert werden durch zweimaliges Tippen, in dem Kopfhörer ist das Mikrofon schon integriert. Die Batterie soll 24 Stunden durchhalten und in nur 15 Minuten soweit aufgeladen werden können, dass man drei Stunden lang Musik hören kann. Als Farbe ist nur weiß verfügbar. Preis: 179 Euro.

Die Konkurrenz hat schon nachgezogen: Samsung bietet unter dem Namen Gear IconX ebenfalls kabellose Kopfhörer in den Farben schwarz, weiß und blau. Integriert ist ein Fitnesstracker und ein MP3-Player mit 4 GB Speicher. Es gibt einen Umgebungsgeräuschemodus, mit dem man zusätzlich zu der Musik auch noch hören kann, was um einen herum passiert. Das Gerät ist auf den Einsatz im Fitness-Bereich ausgelegt, sodass alle Funktionen im weitesten Sinne dazu dienen, den Sport angenehmer zu gestalten. Auch die Gear IconX können durch Tippen und Gesten gesteuert werden. Der Preis liegt hier bei verschiedenen Online-Versandhändlern zwischen etwa 200 und 220 Euro.

2. VR-Brillen für Smartphones

Einen weiteren Teil der Wearables stellen die Brillen dar. Hier sind die Möglichkeiten besonders vielfältig. Da wäre zunächst einmal die Variante, bei der Daten direkt auf die Netzhaut projiziert werden. Ein Beispiel dafür ist die Google Glass, die inzwischen nicht mehr vertrieben wird. Microsoft hat die HoloLens entwickelt. Diese sind mit einem Preis von 3.299 Euro jedoch noch sehr teuer. Nichtsdestotrotz ist die Funktionalität und der Komfort, mit dem der Anwender belohnt wird, atemberaubend.

Zum Head-Mounted-Display zählen die VR-Brillen für Smartphones und für Gaming. Letztere sind vor allem sehr viel teurer. Die verschiedenen Modelle für Smartphones unterscheiden sich nicht grundlegend, nur das Design variiert. Ausschlaggebend für die Bildqualität, in der man die virtuelle Realität erlebt, ist das gekoppelte Smartphone. Je besser hier die Auflösung ist, desto beeindruckender ist auch die VR.

Die Stromversorgung für VR-Brillen erfolgt über das angeschlossene Smartphone. Die Brille selbst verbraucht nur dann Strom, wenn sie zusätzliche Bewegungssensoren hat. Ansonsten sind die Brillen im Prinzip nichts anderes als eine schickere Variante des Google Cardboards. Zwei bikonvexe Lisen für dreidimensionales Sehen. Und das verbraucht eben keinen Strom.

Die VR-Brille Virtoba X5 stellt als Brille für’s Smartphone einen Einstieg in VR dar. Im Test konnte das Produkt überzeugen, da ein Kopfhörer schon integriert ist, sich die Brille auch für Menschen eignet, die ohnehin schon Brillenträger sind. Im Set ist auch ein Bluetooth-Controller enthalten.

3. Gaming VR-Brillen

Gaming VR-Brillen bringen ihr eigenes Display mit und in Einzelfällen sogar zusätzliche Bewegungssensoren. Sie werden über Kabel mit Konsole oder Computer verbunden und ermöglichen dem Spieler dann, mithilfe von einem oder mehreren zusätzlichen Controllern, in das Spiel einzutauchen.

Die Oculus Rift ist ein Spitzenprodukt unter den VR-Brillen für den Gaming-Bereich. Im Test
überzeugte das Produkt durch seine zahlreichen Stärken. Dass es so etwas nicht umsonst gibt, dürfte klar sein. Satte 699 Euro muss man auf den Tisch legen, um das Stück zu kaufen. Besser, man legt noch mal 200 Euro obendrauf. Warum? Dann erhält man nämlich zusätzlich noch zwei brandneue Controller „Oculus Touch“ dazu. Diese erfassen Bewegungen, die man mit Händen und Armen macht und übertragen sie in den virtuellen Raum.

4. Die Smartwatches

Für Smartwatches kann man eine Menge Geld ausgeben. Ein hochwertiges Design und eine gute Verarbeitung schlagen ordentlich zu Buche, aber auch die ausgefeilte Technik in der Geräten bezahlt sich nicht von selbst. Spitzenprodukte können bis zu 2000 Euro kosten. Wir haben da etwas günstigeres für euch rausgesucht.

Die Sony SmartWatch 3 bietet eine Menge Vorteile und ist dabei trotzdem preiswert. Das Betriebssystem ist Android Wear, inklusive der Sprachsteuerung („Ok Google“). NFC, WLAN und GPS sind an Boad, außerdem ist die Watch staub- und wasserdicht – IP-68-zertifiziert. Der Akku wird über ein microUSB-Kabel aufgeladen. Die Sony SmartWatch 3 kostet derzeit etwa 134 Euro.

5. Fitness-Armbänder von A bis Z

Es gibt hunderte verschiedene Fitness-Armbänder unterschiedlichster Firmen. Da den Überblick zu behalten, ist nicht leicht. Wir haben für euch ein Gerät rausgesucht, dass nicht alle möglichen Funktionen bietet, dafür aber preislich erschwinglich ist. Das Modell Polar A300 hat eine umfangreiche Ausstattung, wie dieser Testbericht zeigt. Dazu kommt ein auswechselbares Armband, außerdem ist die Polar A300 wasserdicht bis 30 Meter. Leider fehlen dem Gerät der für das Segment übliche Pulssensor und die Funktion, Schlafphasen zu erkennen und den Benutzer entsprechend zu wecken.

Wearables sind ein großer Trend. Sie sind vielleicht nicht überlebenswichtig, aber sie können einem den Alltag ein wenig vereinfachen. Geräte wie die Fitness-Armbänder und die Watches sind zudem auf einen aktiven Lebensstil und Gesundheit ausgelegt und das kann uns schließlich allen nicht schaden.

Alle anderen sind eher lustige Spielereien, die aber den Alltag interessanter gestalten und einem viel Freude bereiten können, wenn man sich und dem Gerät eine Chance dazu gibt.


Image “Fitness-Armband” by stux (CC0 Public Domain)


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Niklas Hamburg

Niklas Hamburg

Mit dem Fachabi halb in der Tasche, sammelt er die andere Hälfte gerade ein. Letzte Station: ein Praktikum in der Redaktion bei den Netzpiloten. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.

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