Manchmal liest man den Beginn einer Pressemitteilung und hat dann gar keine Lust mehr, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. So ging es mir mit Bleeper.de. Aber ich bin ein netter Mensch, gebe dem „deutschen Twitter“ eine Chance und habe doch mal genauer hingeschaut. Mal sehen, ob es sich gelohnt hat… [MEHR]
eCitizen Corps asks you to embrace the personal responsibility to be prepared; to get training in using social networks, blogging and new media; and to use these skills as a eVolunteer to support local emergency responders, disaster relief, and community safety.Das Internet verändert die Reaktionsmöglichkeiten, so die grundlegende Idee, sei es durch Bürgerjournalismus oder den geschickten Einsatz von Technologie. Der Einsatz von freiem Tagging (z.B. per Hashtags) kann beispielsweise helfen, Twitter-Posts zum Thema Hurricane #Ike zusammenzutragen. Ein spannendes Projekt allemal, könnten hier Web 2.0 Tools doch tatsächlich helfen, Leben zu retten. Natürlich gibt's eCERT auch auf Twitter. (via David Stephenson) [MEHR]
Was sind die größten Nebenwirkungen von Erfolg? - Die Nachahmer! Microblgging- Dienste à la Twitter schießen zurzeit wie Unkraut aus dem Boden. Einer davon kommt jetzt aus Indien nach Deutschland und nennt sich kwippy. Die Macher versprechen viel; kwippy soll das Bloggen und Netzwerken verändern. Klingt äußerst revolutionär, doch gibt es wirklich so viele Unterschiede zu Twitter? [MEHR]
Ein Video sagt mehr als 140 Zeichen – wer liest schon Tweets, wir wollen Videos sehen! Aber bitte keine Spielfilmlänge, denn in 12 Sekunden lässt sich alles sagen. 12seconds heißt nämlich der neue Video-Twitter Dienst, der jetzt Bilder statt Worte sprechen lässt. Wer sich fragt, warum das Ganze nur 12 Sekunden dauern soll, bekommt von den Machern der Plattform eine einfache Antwort: „Because anything longer is boring.“
Wie funktioniert 12seconds?
Noch befindet sich 12seconds in einer closed Alpha Testphase und ist nur mit Einladung zugänglich. Für diese kann man sich auch bewerben; das scheint aber im Moment länger zu dauern. Gerüchte um eine sehr, sehr lange Warteliste kursieren bereits. Wenn man die Registrierungshürden überwunden hat, kann es losgehen. Möchte man den Dienst als Mashup mit Twitter nutzen, trägt man einmal seinen Account ein und kann die Videos dann direkt in den Twitter Stream übernehmen.
Die Kurzfilme können entweder per Webcam aufgenommen und hochgeladen werden oder via Handy oder E-Mail geschickt werden. Auch bei 12seconds kann man die Aktivitäten der Nutzer verfolgen oder die eigenen Kontakte direkt aus Twitter importieren. Natürlich fehlt auch eine Kommentarfunktion für alle Videos nicht. Da darf man dann auch endlich mehr als 140 Zeichen zum Besten geben.
Für wen ist 12seconds gedacht?
Twitter User vor, bitte! Denn sie sind wohl die erste Zielgruppe von 12seconds. Durch die mögliche Kombination der beiden Dienste, lassen sich Text und Bild ideal verbinden. Die alleinige Nutzung von 12seconds macht zurzeit eher weniger Spaß. Da bleibt abzuwarten, ob sich nach der Testphase eine eigene 12seconds-Community entwickelt, die auch eine Twitter-unabhängige Nutzung interessant macht. Und wer hat schon immer Zeit und Muße ein Video zu drehen - auch wenn es nur 12 Sekunden dauert. Bis die Haare richtig sitzen, schreibt man doch lieber schnell mal eine SMS - ganz ohne Bild. Die Mischung macht es wohl auch hier.
Blogpiloten-Urteil:
12seconds ist nichts für filmische Labertaschen. Hier heißt es kurz und prägnant die Sache auf den Punkt bringen. Wer Twitter nutzt und lieber filmt als schreibt, wird 12seconds lieben. Die Verbindung der beiden Dienste funktioniert trotz Testphase schon recht gut. Webzweipunktnull.de bemängelt jedoch zu Recht, dass die Videotitel keine Sonderzeichen enthalten dürfen. Die aus Twitter bekannte Antwortform "@xy" ist somit nicht möglich. Darunter leidet die Interaktivität und Übersicht des Dienstes ein wenig. Die Beschränkung auf 12 Sekunden unterscheidet die Plattform in erster Linie von ähnlichen Diensten wie beispielsweise seesmic. Auch wenn dahinter eine witzige Idee steht, wirklich tiefgehende Dinge lassen sich so nicht mitteilen. Aber da man sich Twitter zum Vorbild genommen hat, kann in der Kürze auch bei 12seconds gerade der Erfolg liegen. [MEHR]
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Wie wichtig ist es, verschiedene Profile auf Social Networks zu pflegen? Sehr wichtig, sagt Judy Balint, Chefin von Moli, eines sozialen Netzwerks für Erwachsene und Unternehmen, das heute in Deutschland ans Netz geht.
Datenschützer sind sich einig: Die Art, wie die meisten Nutzer im Netz mit Informationen um sich werfen, kann nicht gesund sein. Trotzdem produzieren viele von uns durchaus bereitwillig eine Datenspur wie eine fünfspurige Autobahn, sei es auf Blogs, Twitter, Flickr oder Friendfeed. Ob das gut oder schlecht ist, sei hier mal hintenangestellt. Sicher ist: Tauchen Partybilder im Netz auf, wird es den meisten Arbeitnehmern eher mulmig.
Am Rande des heutigen Deutschen Multimedia Kongesses (DMMK) haben wir mit Moli-Chefin Judy Balint über die Bedeutung von Privacy in Social Networks gesprochen, während sie uns die Website präsentiert hat.
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Es gibt so unglaublich viele Drittdienste, die sich um Twitter geschart haben, dass es fast schon eine unmöglich Aufgabe ist, den Überblick zu behalten. Die meisten finden sich im Fanwiki, alle auszuprobieren ist aber nur unter Verwendung eines Jahresurlaubs denkbar. Daher bin auch ich quasi gezwungen mich hier auf jene Anwendungen und Webdienste zu beschränken, die ich selbst interessant finde und zum Großteil auch benutze.
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"Wir wollen all die kleinen Schätze bergen, die uns tagtäglich ins Haus zwitschern und uns ihrer so annehmen, wie sie es verdienen: auf einer literaturkritischen Ebene."[Link]Gestern startete Twitkrit, die Seite für Twitteraturkritik. Im Skypechat sprach ich mit den Machern @Bosch und @MSPRO über die Idee und Ziele hinter Twitkrit sowie über Twitter aus literaturtheoretischer Sicht. Wer vorher schnell reinschnuppern will, dem sei das erste Twitterportrait zu @kosmar empfohlen. [MEHR]
Twitter hat viele Gesichter: für manche ein Spielzeug, für andere ein ernstzunehmendes Online-Tool. Jetzt hilft es beim Abgewöhnen des Rauchens: welcome to Qwitter. Bei Twitter anmelden, Qwitter sagen, wie viel man raucht, Kommentare geben und persönliche Erfolgsstatistiken anschauen. Eine genauere Anleitung gibt's auf der Seite. [MEHR]