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	<title>Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 &#187; Testflug Web 2.0</title>
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	<description>Netzpiloten surfen oberhalb der Wolkendecke. Seit 1998 entdecken wir mit Euch, dass das Web mehr zu bieten hat als bedruckte Seiten hinter Glas.</description>
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		<title>Die Verdammten &#8211; ein ungewöhnliches Browserspiel</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 09:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Butze</dc:creator>
		
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>Testflug Web 2.0</dc:subject>
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		<description><![CDATA[&#8230;Langsam öffne ich die Augen. Die warme Sonne scheint mir ins Gesicht. Ich blicke mich um. Staub und Sand überall. In der flimmernden Luft zeichnen sich einige Umrisse von Gebäuden ab. Ich wanke auf sie zu, mich fragend, warum ich hier bin und was ich hier soll. Plötzlich fasst jemand meine Schulter. “ Bau dir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/content_header.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-14712" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/content_header.jpg" alt="" width="949" height="144" /></a></p>
<p><em>&#8230;Langsam öffne ich die Augen. Die warme Sonne scheint mir ins Gesicht. Ich blicke mich um. Staub und Sand überall. In der flimmernden Luft zeichnen sich einige Umrisse von Gebäuden ab. Ich wanke auf sie zu, mich fragend, warum ich hier bin und was ich hier soll. Plötzlich fasst jemand meine Schulter. “ Bau dir ein Zelt, schnell. Wir brauchen mehr Verteidigung für die kommende Nacht. Die Zombies werden diese Stadt überfallen&#8230;” Da fällt es mir wieder ein: ich muss überleben, mit meinen 39 Mitbürgern. Der Kampf beginnt von vorn. Wie viele Tage werden wir diesmal überstehen&#8230;</em><span id="more-14673"></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Angekommen in der postapokalyptischen Welt</strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><a href="http://www.dieverdammten.de/" target="_blank" class="liexternal">Die Verdammten</a> ist ein browserbasiertes Zombie-Survivalgame aus der <a href="http://www.motion-twin.com/" target="_blank" class="liexternal">TWIN MOTION</a> Spieleschmiede. Nach eurer Anmeldung werdet ihr in eine wüstenähnliche Welt hineingeworfen, in der ihr Tag für Tag ums überleben kämpfen müsst. Es fängt alles damit an, dass ihr Teil einer zufällig zusammengestellten 40-köpfigen Stadtgemeinschaft werdet. Ab sofort heißt es, die richtige Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen der Gemeinschaft zu finden, um möglichst lange durchzuhalten. </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Wie gut ihr in der Stadt zusammengearbeitet habt, erfahrt ihr jede Nacht am eigenen Leib. </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Denn um Mitternacht fallen die Zombies über die Stadt her und versuchen eurer schmackhaften Körperteile habhaft zu werden. </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Eine halbe Stunde zittern und bangen. Danach könnt ihr im Leichsblatt, der renommierten Stadt-Gazette, nachlesen, wie verheerend der Angriff war. Solltet  ihr wider Erwarten nicht überlebt haben, so bedeutet dies nicht das  Ende. Denn ihr werdet gleich wiedergeboren. So könnt ihr in einer neuen  Stadt nochmal ganz von vorn anfangen und es besser machen.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/leichsblatt.jpg" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-14674  alignleft" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/leichsblatt-300x118.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a></span></span></span><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/tot.jpg" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-14677  alignnone" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/tot-300x124.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"> </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Das tägliche Leben in der Stadt</strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Wenn ihr in einer Stadt angekommen seit, erhaltet ihr den Status eines einfache</span></span></span><span style="color: #800000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">n</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"> Einwohner</span></span></span><span style="color: #800000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">s </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">bzw. Bürge<span style="color: #000000">r</span></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">s</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><span style="color: #000000">.</span> Als Bürger habt ihr jeden Tag 6 Aktionspunkte (AP) zur Verfügung. Mit Nahrung, Wasser oder Drogen ist es möglich, die Aktionspunkte wieder aufzufüllen. Diese Punkte könnt ihr für Bauarbeiten in der Stadt oder an eurer Behausung verwenden. Ihr könnt aber auch einen Ausflug in die Außenwelt machen und dort nützliche Gegenstände finden, die eure Stadtgemeinschaft voranbringen. Wichtig ist erstmal Bekanntschaft mit den anderen Mitbürgern zu schließen. Von ihnen und der Spielhilfe erfährt man allerlei interessante, zum Überleben notwendige Details. Es lohnt sich auch einen Blick ins <a href="http://nobbz.de/wiki/index.php/Hauptseite" target="_blank" class="liexternal">Anfänger-Wiki</a> zu werfen. Zudem gibt es eine To-Do-Liste auf der ihr sehen könnt, welche Dinge ihr jeden Tag erledigen solltet, damit ihr gut in der Stadt und in der Außenwelt zurechtkommt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Außenwelt</strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Wie schon gesagt, könnte ihr Erkundungen der Umgebung vornehmen. Dazu geht ihr zum Stadttor. Dort schaut ihr auf die Karte und erkennt welche Sektoren ihr absuchen könnt oder welche Gebiete von Zombies bevölkert werden. Wer als Erster in die Außenwelt will, wird jedoch mit einer Karte konfrontiert, die keinerlei Hinweise, über die Zombieaktivität enthält. Wer mutig ist, kann auch allein mit der Erkundung anfangen. Mit einem Zombie werdet ihr spielend fertig, wenn mehrere auftauchen, ist es ratsam in einer Gruppe, auch Expedition genannt, das Gelände zu erforschen. Ihr könnt das erforschte Areal auch kennzeichnen, um den anderen Bewohnern der Stadt Hinweise zu geben, was sich dort befindet.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/verdammtstadttor.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-14692" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/verdammtstadttor-300x125.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/außenwelt.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-14695" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/außenwelt-300x117.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Ressourcen</strong></span></span></span><br />
<span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Wenn ihr etwas gefunden habt, dann müsst ihr entscheiden, ob ihr es der Gemeinschaft spenden wollt, oder lieber für euch behaltet. Überlegt euch gut was ihr mitnehmt, denn der Platz in euren Rucksäcken ist begrenzt. Allzu egoistisches Verhalten kann jedoch möglicherweise mit einer Anzeige von Mitspielern geahndet werden, ebenso wie anderes Fehlverhalten. Doch dazu später mehr. Mit den gefundenen Gegenständen könnt ihr Verteidigungsanlagen oder andere Gebäude bauen. Wenn ihr es geschafft habt z.B. eine Werkstatt zu bauen, könnt ihr neue Gebäude errichten und gefundene Rohstoffe in andere wichtige Baumaterialien umwandeln. Im Wiki gibt es weitere nette „Rezepte“ für verschiedenen Sachen, z.B. aus einer Streichholzschachtel und einem Baumstumpf stellt ihr eine Fackel her, die wenn ihr sie der Stadt spendet, die Verteidigung erhöht. Eine der essenziellen Ressourcen, die ihr zum Überleben braucht und Aktionspunkte zurückbringt, ist Wasser. Jeden Tag solltet ihr euch deshalb aus dem Brunnen der Stadt eine Ration entnehmen. Doch Obacht, Wasser ist ein begrenztes Gut und sollte sparsam verwendet werden. Nahrung, hingegen, ist meistens vorhanden. Schaut nicht so sehr auf die Qualität des Essens. Einfach runter damit, das füllt eure AP&#8217;s nochmal auf und gibt ordentlich Kraft für das nervenaufreibende Leben in der Postapokalypse. Nur mit dem Verzehr von Menschenfleisch solltet ihr euch zurückhalten, da könnt ihr euch leicht eine todbringende Infektion einfangen. Apropos nervenaufreibend, wenn der Thrill zu groß werden sollte, könnt ihr mit ein paar Drogen Abhilfe schaffen, dann werdet ihr wieder entspannter. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Manche Substanzen machen abhängig, die braucht ihr dann jeden Tag. Wenn ihr sie nicht bekommt, sterbt ihr. Es lohnt sich also, so lange es geht, clean zu bleiben. Bei Verletzungen und Infektionen hilft eine Behandlung mit Bandagen und Antibiotika. Schafft ihr es nicht in absehbarer Zeit euch zu verarzten, sterbt ihr. Daher: passt gut auf euch auf! Ja, es ist ein durchaus hartes Leben in der Ödnis. Deshalb ist die Zusammenarbeit untereinander vielleicht die wichtigste Ressource, damit ihr und letztendlich auch die Stadt viele Tage überstehen könnt. Die ist allerdings manchmal ganz schön schwierig, wo die Meinungen und Befindlichkeiten von 40 Bürgern aufeinander prallen. Nicht jeder verhält sich immer kooperativ. Oft genug sind Saboteure am Werk. Aber für sie gibt es verschiedene Mittel und Wege der Bestrafung. Entweder ihr verbannt die Bösewichte oder hängt sie auf.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/bank.jpg" class="liimagelink"><img class="alignnone size-medium wp-image-14700" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/bank-300x124.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/bauprojekte.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-14706" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/bauprojekte-300x124.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Heldenmodus</strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"> </span></span><br />
<span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Einwohner zu sein ist schön und gut. Aber manchmal fühlt sich der ein oder andere zu höherem berufen. Dann möchte man Held sein. Bei Die Verdammten könnt ihr dann eure Stadt als &#8216;Buddler&#8217;, &#8216;Wächter&#8217; oder &#8216;Aufklärer&#8217; unterstützen. Diese Professionen bieten natürlich auch einige Vorteile: Der Buddler kann die Außenwelt schneller erkunden. Er findet auch wesentlich häufiger seltene Gegenstände. Der Aufklärer verfügt über eine Art Tarnumhang, so kann er sich unbeobachtet, weit von der Stadt entfernen und das Gelände sondieren. Als Wächter steuert ihr der Stadt ein paar extra Verteidigungspunkte bei, wenn die Zombiehorden über euch herfallen wollen. Wichtiger ist der Wächter jedoch im Außengelände, denn dort zählt er für zwei Spieler und kann so mehr Zombies in Schach halten. Es gibt noch viele weitere Heldenfeatures. Diese erschließen sich aber erst, wenn ihr längere Zeit als Held unterwegs seit. Einziger Wermutstropfen: Held wird man nicht einfach mal so. Dazu müsst ihr das kostenpflichtige Premiumangebot nutzen. Aber es macht auch riesigen Spaß das Spiel im Einwohnermodus zu erleben. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Erste Spielerfahrung</strong></span></span></span><br />
<span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Auf den ersten Blick, hat sich bei mir eine leichte Überforderung eingestellt. So viele Buttons, so viele Dinge, die zu erledigen sind. Was muss ich der Reihe nach tun, um vorwärts zukommen? Zu Beginn habe ich in ein kleines Tutorial geschaut, um ein Gefühl für das Spiel zu bekommen. Außerdem gibt es noch eine Hilfe, die einen groben Überblick über alles Wichtige vermittelt. Sollten dennoch Fragen auftauchen, so kann man diese im Forum loswerden. Dazu gibt es ein Weltforum, in dem eher allgemeine Dinge diskutiert werden und ein Stadtforum, in dem Dinge, die speziell die Stadt betreffen, beredet werden.</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"> Insgesamt herrscht ein entspannter und größtenteils angenehmer Ton im Forum, selbst als wir über das Aufhängen einiger Mitbürger sprachen. Neulinge werden im Allgemeinen nett aufgenommen, also habt keine Scheu etwas zu fragen. Wenn die Spieler jedoch erfahrender werden, kommt es oft zum Kompetenzgerangel, wie im wahren Leben auch. Dann kann es auch schon mal etwas rauer zugehen im Forum.</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"> </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">&#8216;Die Verdammten&#8217; spielt mit Ambivalenzen. Zum einen habt ihr die Möglichkeit ein braver Bürger zu sein, der sich Tag für Tag in den Dienst der Stadt stellt. Zum Anderen könnt ihr aber auch als Saboteur tätig sein und eher eure eigenen Ziele verfolgen. Dann müsst ihr aber auch mit den Gegenmaßnahmen der Bürger leben. Vorausgesetzt ihr werdet entdeckt. Ich habe das Spiel ca. 14 Tage getestet und bin sehr begeistert. Ich habe gebaut, die Außenwelt abgesucht, mich in die Gemeinschaft eingebracht, Diebe und Saboteure angezeigt usw. Leute zu hängen ist mir jedoch nicht vergönnt gewesen. Die Verdammten ist komplex, aber benötigt nicht Unmengen an Zeit. Mir hat besonders die Beschreibungen verschiedener Aktionen gefallen. Beispielsweise </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">als ich eine Heldentat vollbrachte:</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000">„<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><em>Mit Hilfe seiner übermenschlichen Heldenkräfte hat Butze 2 Zombie(s) lauthals schreiend und mit bloßen Händen umgebracht!“</em></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Ein weiterer Punkt, der mich sehr begeistert hat, war die Möglichkeit durch die Kombination verschiedener Gegenstände, neuen Dinge herstellen zu können. Das gibt nochmal zusätzlich Motivation, Tag für Tag, die unwirtliche Wüste abzusuchen. Am Besten fand ich aber die Teamarbeit. Denn wenn es mal funktioniert hat, das man sich über die geplanten Bauprojekte einig war, dann hat man recht zügig seine Stadt fit machen können, um den Zombieansturm widerstehen zu können.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Menschliche Abgründe sind an der Tagesordnung, Drogen, Sucht, Diebstahl, Sabotage, schädigender Egoismus. Die Verdammten fördern so einiges an abweichenden Verhalten zu Tage. Hineingeworfen ins postapokalyptische Zombieszenario entwickeln sich die Menschen zu richtig tollen Teamspieler oder zu destruktiven Bösewichten. Neben letzteren haben auch Leute, die sich nicht am Bau der strategisch wichtigen Gebäude beteiligen, sondern lieber irgendwas bauen, meine Nerven strapaziert. Weil dadurch der Spielfluss und mein Ziel, nämlich zu Überleben, erheblich gestört wurde. Glücklicherweise kann man immer wieder neu anfangen und vielleicht aus Fehlern lernen.<br />
Die Verdammten ist ein verdammt cooles Spiel. Tolle Idee, kreative Umsetzung, witzige Beschreibungen. Unbedingt auprobieren!  Ach, ja dieses Browserspiel ist absolut werbefrei. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Auf der Website gibt es außerdem noch <a href="http://www.dieverdammten.de/video" target="_blank" class="liexternal">ein witziges Video</a> sowie <a href="http://www.dieverdammten.de/ohelp#extern" target="_blank" class="liexternal">eine ganz ausführliche Beschreibung</a> des Spiels.<br />
</span></span></span></p>
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		<title>WeTransfer: Einfache Übertragung großer Dateien</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 11:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
		
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
	<dc:subject>Testflug Web 2.0</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Was ist der größte Nachteil von E-Mails? Wenn ihr mich fragt: die Größe der Anhänge. Irgendwann läuft einfach nichts mehr. Klar gibt es Alternativen: direkte Übertragung per Skype beispielsweise. Das funktioniert sehr gut bei Menschen, die eine gewisse Affinität zum Web haben – und einen Skype-Account. Alle anderen wollen eine gebrannte CD oder – wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/07/WeTransfer-Button3-Transpar.png" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-14500" title="WeTransfer-Button3-Transpar" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/07/WeTransfer-Button3-Transpar.png" alt="" width="208" height="65" /></a>Was ist der größte Nachteil von E-Mails? Wenn ihr mich fragt: die Größe der Anhänge. Irgendwann läuft einfach nichts mehr. Klar gibt es Alternativen: direkte Übertragung per Skype beispielsweise. Das funktioniert sehr gut bei Menschen, die eine gewisse Affinität zum Web haben – und einen Skype-Account. Alle anderen wollen eine gebrannte CD oder – wie gesagt – eine E-Mail.</p>
<p><a href="https://wetransfer.com/" title="WeTransfer" target="_blank" class="liexternal">WeTransfer</a> ist ein Dienst, der die Einfachheit von E-Mails auf große Dateien übertragen möchte. Wir schauen uns den Beta-Dienst an und erklären euch, ob er was taugt.<span id="more-14489"></span></p>
<p><strong>Wie funktioniert WeTransfer?</strong></p>
<p>Das Interface von WeTransfer ist denkbar simpel. In der Mitte gibt es einen Kasten mit vier Feldern: Datei auswählen, Empfänger-Adresse, Absender-Adresse und optional eine kurze Mitteilung. Beim Rüberfahren mit der Maus erscheinen kleine Erklärungen in Sprechblasen. 20 E-Mail-Adressen können gleichzeitig angegeben werden, Dateien dürfen bis zu 2 GB groß sein und werden für zwei Wochen aufgehoben. Natürlich lassen sich auch mehrere Dateien auf einmal versenden, so lange sie nicht das 2-GB-Limit übersteigen. Versandt wird über den großen &#8220;Transfer&#8221;-Button unten.</p>
<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/07/screenshot-wetransfer1.jpg" class="liimagelink"><img class="alignnone size-full wp-image-14502" title="screenshot-wetransfer" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/07/screenshot-wetransfer1.jpg" alt="" width="500" height="328" /></a></p>
<p>Nett gemacht ist der Ladebalken: Um die Angabe in Prozent dreht sich eine Anzeige, die mit steigender Transferdauer immer breiter wird. Nach dem Upload bekommt man eine Bestätigungs-E-Mail, die einen Link zur Datei bietet – falls man den Download-Link noch an weitere Leute weitergeben möchte. Der Empfänger bekommt eine E-Mail (meistens im Spam-Ordner!), klickt drauf und kann die Dateien herunterladen – einfach, schnörkellos, funktional.</p>
<p><strong>An wen richtet sich WeTransfer?</strong></p>
<p>Profitieren können von WeTransfer alle Leute, die große Dateien durchs Web schicken müssen. Der Service ist werbefinanziert. Die Werbung besteht aus riesigen Bildern im Hintergrund, die richtig stylisch aussehen. Abgesehen davon gibt es keine Anforderungen: Keine Anmeldung, keine Punktekonten, keine nervigen Banner oder Overlays. WeTransfer behauptet, nicht in die Dateien hineinzuschauen – dennoch gilt: Wer Zweifel hat, sollte sensible Daten nicht an externe Dienste geben.</p>
<p><strong>Netzpiloten-Fazit</strong></p>
<p>WeTransfer ist die einfachste Lösung für den Transfer großer Dateien, die ich bisher gesehen habe, und daher eine echte Empfehlung wert. Bugs in der Beta-Version sind mir keine aufgefallen. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Dienst durchsetzt, insbesondere da die Kosten nicht gering sein dürften.</p>
<p><strong>Bildnachweis:</strong> Logo WeTransfer, Screenshot</p>
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		<title>Etsy vs. DaWanda: Kampf der Titanen</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2010/05/31/etsy-vs-dawanda-kampf-der-titanen/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 08:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
		
	<dc:subject>Markt</dc:subject>
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
	<dc:subject>Testflug Web 2.0</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Etsy und DaWanda – die beiden Anbieter stehen für Social Commerce: Während andere nur hier und da Elemente in ihre Shops einfügen, setzen sie voll auf die Kraft des sozialen Kaufens und Verkaufens. Das Konzept ist schnell erklärt: DaWanda und Etsy wollen dem Handwerker oder der Bastlerin von nebenan ihren eigenen Shop geben. Zugelassen sind ausschließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.etsy.com/" title="Social Commerce mit Etsy" target="_blank" class="liexternal">Etsy</a> und <a href="http://de.dawanda.com/" title="Social Commerce mit DaWanda" target="_blank" class="liexternal">DaWanda</a> – die beiden Anbieter stehen für Social Commerce: Während andere nur hier und da Elemente in ihre Shops einfügen, setzen sie voll auf die Kraft des sozialen Kaufens und Verkaufens. Das Konzept ist schnell erklärt: DaWanda und Etsy wollen dem Handwerker oder der Bastlerin von nebenan ihren eigenen Shop geben. Zugelassen sind ausschließlich selbstgemachte Produkte, Materialien oder Dinge aus der guten alten Zeit. Finanzieren tut sich dieser Service zum einen durch die Einstellgebühr: Jeder Verkäufer muss pro eingestelltem Artikel einen Betrag bezahlen. Etsy verlangt derzeit 20 (US-)Cents, DaWanda setzt auf ein abgestuftes System zwischen 10 und 30 (Euro-)Cents. Zum anderen gibt es eine Verkaufsprovision: 3,5 % des Verkaufspreises gehen an Etsy, DaWanda verlangt 5 %. Wer sein Produkt gerne auf der Startseite anpreisen möchte, findet dafür verschiedene weitere Preismodelle.<span id="more-13257"></span></p>
<p><strong>Social Commerce als Nutzer: Shopping wie auf dem Bastelmarkt</strong></p>
<p>Beide Anbieter haben verfügen über sinnvolle Suchmöglichkeiten, z.B. über Farben. Etsy setzt dabei auf eine Flash-Anwendung, die zwar schick aussieht, aber wesentlich unpraktischer ist als DaWandas einfache Farb-Suchoption. DaWandas Geschenkefinder bietet über Schlagworte schnellen Zugriff auf beliebte Geschenkekategorien, und eine redaktionelle Auswahl (z.B. zur Fußball-WM) pusht entsprechende Produkte zusätzlich. Eingeloggte Nutzer können sich Produkte merken, ihre Wertschätzung über Herze ausdrücken oder Kommentare dazu abgeben. Apropos eingeloggt: Sowohl Etsy als auch DaWanda sind erfreulich datensparsam und begnügen sich mit Name, E-Mail und Passwort – die Adresse wird erst verlangt, wenn sie notwendig wird. Nach einem Kauf können einige Produkte durch Absprache mit dem Verkäufer noch individualisiert werden – zum Beispiel, um einen passenden Rahmen zu wählen oder den eigenen Namen auf die Tasche sticken zu lassen.</p>
<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/05/dawanda.jpg" class="liimagelink"><img class="alignnone size-full wp-image-13290" title="dawanda" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/05/dawanda.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p><em>Produktseite von DaWanda: Kommunizieren trifft auf Kaufen</em></p>
<p>Social Commerce bedeutet, den Nutzer zu Wort kommen zu lassen, und folgerichtig setzen Etsy und DaWanda auf eine Reihe von Social-Web-Elemente: Etsy bittet die Community an die Wahlurne, welches Geschenk wohl am besten für Muttertag geeignet sei; DaWanda lässt die Community als Geschenkeberater fundieren – wobei die Vorschläge naturgemäß nicht selten aus dem eigenen Warenangebot stammen.</p>
<p><strong>Social Commerce als Verkäufer: Mit dem Hobby das Sparschwein auffüllen</strong></p>
<p>Bisher habe ich vor allem die Features behandelt, die den Nutzer erwarten – aber Social Commerce ist keine Einbahnstraße, sondern erlaubt, sich einen eigenen kleinen Online-Shop zu erstellen. Dafür benötigt man zunächst einen Account, der dann in einem zweiten Schritt zum Verkäufer-Account umgemodelt werden kann. DaWanda merkt man an dieser Stelle an, dass sie auf den deutschen Markt spezialisiert sind: Es gibt eigene Felder für AGBs, Impressum und Widerrufsbelehrung, zudem wird zwischen privaten und gewerblichen Verkäufern unterschieden. Die Bezahlung der Gebühren läuft über Lastschrift (für deutsche Verkäufer) oder über PayPal bzw. Überweisung (für Verkäufer außerhalb Deutschlands). Etsy sieht man seine amerikanische Herkunft an – angefangen mit der Tatsache, dass für die Abwicklung der Gebühren zwingend eine Kreditkarte notwendig ist. Optisch lässt sich der Shop über ein Banner anpassen, weitere Gestaltungsmöglichkeiten gibt es jedoch nicht.</p>
<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/05/etsy.jpg" class="liimagelink"><img title="etsy" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/05/etsy.jpg" alt="" width="500" height="338" /></a></p>
<p><em>Einzelne Shops werden ausführlich vorgestellt, hier Etsy</em></p>
<p>Die AGBs entsprechen weitgehend den Erwartungen. Eine Quelle von Missverständnissen ist, dass beide Anbieter es nicht erlauben, Gebühren zu umgehen – was strenggenommen bedeuten würde, dass die Produkte ausschließlich über die eine Plattform verkauft werden dürfen. Auf Nachfrage bestätigten jedoch beide Anbieter, dass damit lediglich gemeint sei, keine Links zu einem externen Online-Shop zu posten, bei dem keine Gebühren fällig werden würden – man darf seine Produkte also durchaus auf mehreren Wegen verkaufen.</p>
<p><strong>An wen richten sich Etsy und DaWanda?</strong></p>
<p>Die Zielgruppe von Etsy und DaWanda lässt sich am besten über typische Anwendungsszenarien erläutern. Eine Künstlerin, die ihre Gemälde oder Fotografiedrucke unter die Leute bringen möchte. Ein Handwerker, der nach Feierabend Schmuck oder sonstige schöne Dinge herstellt. Oder eine Bastlerin, die aus Filz Broschen und Taschen herstellt. Wer sich in solchen oder ähnlichen Beschreibungen wiederfindet, für den dürften Etsy und DaWanda die erste Adresse sein, um seine Werke einfach unters Volk zu bringen.</p>
<p><strong>Netzpiloten-Fazit</strong></p>
<p>Featuremäßig geben sich Etsy und DaWanda nicht viel – beide sind weit vorne, was Features für Nutzer und Verkäufer angeht. Wünschenswert wäre es, wenn es weitere Möglichkeiten gäbe, den eigenen Shop anzupassen – beispielsweise über eine eigene CSS-Datei. Wegen der einfachen Bedienung und der Anpassung an deutsche Gesetze hat DaWanda naturgemäß die Nase vorne. Etsy lohnt sich vor allem für Verkäufer, die explizit auf den englischsprachigen bzw. internationalen Markt drängen möchten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kostenfreies Screen Sharing mit Mikogo</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2010/02/04/kostenfreies-screen-sharing-mit-mikogo/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
		
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
	<dc:subject>Testflug Web 2.0</dc:subject>
	<dc:subject>Werkzeug</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Es gibt ja so Gelegenheiten, da fragt man immer seinen Alpha-Nerd. Oder seine Alpha-Nerdin. Der oder die wird&#8217;s schon richten, denkt man sich dann. Ganz so einfach ist das aber doch nicht, denn wie erklärt man jemandem übers Telefon, was er wo zu klicken hat, um endlich … (hier bitte ein beliebiges Problem eintragen) zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/2010/02/mikogo_logo1.png" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-10016" title="Mikogo-Logo" src="/wp-content/uploads/2010/02/mikogo_logo1.png" alt="" width="364" height="105" /></a>Es gibt ja so Gelegenheiten, da fragt man immer seinen Alpha-Nerd. Oder seine Alpha-Nerdin. Der oder die wird&#8217;s schon richten, denkt man sich dann. Ganz so einfach ist das aber doch nicht, denn wie erklärt man jemandem übers Telefon, was er wo zu klicken hat, um endlich … (hier bitte ein beliebiges Problem eintragen) zu können?<br />
<br/><br />
An dieser Stelle setzt Mikogo an. Der Dienst schreibt sich &#8220;free screen sharing for people and businesses&#8221; auf die Fahne und wartet sogar mit Fernbedienbarkeit des Rechners auf. Im Rahmen der (<a href="http://www.mikogo.com/2010/01/28/settlement-mannheim-mark-zondler/" title="Einigung um Twitter-Account mannheim" target="_blank" class="liexternal">mittlerweile beigelegten</a>) <a href="http://www.mikogo.com/2010/01/21/mannheim-city-suing-join-twitter/" title="Stadt Mannheim fordert Twitter-Account ein" target="_blank" class="liexternal">Auseinandersetzung um den Twitter-Account @mannheim</a> hat Mikogo einige Publicity bekommen. Es wird also Zeit, den Dienst genau unter die Lupe zu nehmen.<span id="more-6144"></span><br />
<br/><br />
<strong>Wie funktioniert Mikogo?</strong><br />
<br/><br />
Wie im Screen Sharing üblich, startet eine Person eine Session und lädt dann andere Teilnehmer ein, die übers Web alles sehen können, was auf dem Bildschirm des Session-Leiters geschieht. Dazu muss der Leiter oder die Leiterin eine Software installieren, die von Mikogo kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Linux-User bleiben hier leider draußen. Den kompletten Funktionsumfang gibt es nur für Windows-Rechner, Mac-Anwender müssen auf einige Funktionen verzichten. Ist die Software installiert, kann man einen Account machen, ihn eintragen und loslegen. Jedes Meeting hat eine eigene ID aus neun Zahlen, die man den Teilnehmern mitteilen muss. Dazu bietet die Mikogo die Möglichkeit, direkt aus der Software heraus eine E-Mail zu verschicken oder die ID zu kopieren.<br />
<br/><br />
<div id="attachment_10019" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="/wp-content/uploads/2010/02/mac_fernsteuern.jpg" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-10019 " title="Rechner mit Mikogo fernsteuern" src="/wp-content/uploads/2010/02/mac_fernsteuern.jpg" alt="" width="500" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Mikogo lässt sich ein fremder Rechner einfach fernsteuern, um beispielsweise die Systemeinstellungen zu kontrollieren</p></div><br />
<br/><br />
Für die Teilnehmer/innen ist die Sache einfacher. Sie müssen lediglich auf die Mikogo-Homepage gehen und unter &#8220;Join Session&#8221; ihren Namen und die ID der Session eingeben, an der sie teilnehmen möchte. Mikogo bereitet daraufhin eine ausführbare Datei vor, die heruntergeladen und gestartet werden muss. Ist das erledigt, können sie den Bildschirm des Leiters/der Leiterin sehen. Sehr schön sind eine Reihe von Zusatzfeatures, die es ermöglichen, Dateien auszutauschen oder auf den Bildschirm eines Teilnehmers zu wechseln. Es ist sogar möglich, den eigenen Rechner zur Fernsteuerung freizugeben. Der Wermutstropfen der ganzen Sache ist allerdings die fehlende Audio- oder Chat-Unterstützung innerhalb der Software. Mikogo hat jedoch spezielle Telefonnummern für verschiedene Länder eingerichtet, über die Konferenzen durchgeführt werden können.<br />
<br/><br />
<strong>An wen richtet sich Mikogo?</strong><br />
<br/><br />
<a href="/wp-content/uploads/2010/02/mikogo_software1.png" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-10031 alignright" title="Mikogo Software" src="/wp-content/uploads/2010/02/mikogo_software1.png" alt="" width="250" height="300" /></a>Mikogo soll die Werbetrommel für die ausgefeilten und kostenpflichtigen Anwendungen von <a href="http://www.beamyourscreen.com/" title="Homepage von Beam Your Screen" target="_blank" class="liexternal">BeamYourScreen</a> rühren und bietet daher einen eingeschränkten Funktionsumfang. Aus diesem Grund wird Mikogo für viele Unternehmen kaum interessant sein: So ist die Anzahl der Teilnehmer auf zehn Personen beschränkt, und es gibt keine Möglichkeit, direkt innerhalb des Systems über Chat oder Telefon Rückmeldung zu geben. Außerdem schlägt als Nachteil zu Buche, dass sich die Teilnehmer nicht über einen HTML-Viewer einloggen können, sondern eine ausführbare Datei herunterladen und starten müssen. Wenn man mit diesen Einschränkungen leben kann, lässt sich Mikogo natürlich auch gewinnbringend im Unternehmensumfeld einsetzen.<br />
<br/><br />
Über die Fernsteuerung wird sich der oben erwähnte Alpha-Nerd freuen: So lassen sich einfach Probleme beheben. Ansonsten bietet sich der Dienst für kleinere Projekte oder Seminare an. Windows-Nutzer dürfen sich außerdem über die Möglichkeit freuen, eine Aufzeichnung des Meetings anlegen zu können.<br />
<br/><br />
<strong>Blogpiloten-Fazit</strong><br />
<br/><br />
Mikogo ist ein interessanter Dienst für die genannten Zielgruppen. Gerade in der Möglichkeit der einfachen Fernsteuerung liegt ein echter Mehrwert gegenüber anderen Diensten, mit denen sich der Bildschirm teilen lässt. Umständlich ist der Verzicht auf einen HTML-Viewer. Man muss also auch den technisch Unbedarften under den Teilnehmern klar machen, dass sie eine Datei ausführen müssen, wenn sie am Meeting teilnehmen möchten. Abgesehen davon ist der Funktionsumfang jedoch beeindruckend und die Handhabung einfach. Mit einer eigenen Telefonnummer wird zudem die Einschränkung aufgehoben, dass Mikogo keine direkten Telefonkonferenzen bietet. Somit kann Mikogo für alle kleineren Meetings empfohlen werden.</p>
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		<title>Was ist eigentlich Gowalla?</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/11/21/was-ist-eigentlich-gowalla/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Bihr</dc:creator>
		
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
	<dc:subject>Testflug Web 2.0</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Der Pl0g–Screencast geht in die sechste Runde. Diesmal erklären uns Marco (aka emzo) und Florian (aka dotdean) Gowalla, ein sogenanntes location–based game, in anderen Worten: Ein Spiel, das weiß, wo du dich befindest und diese Information ins Spielgeschehen einbezieht. So wird der öffentliche Raum zum Spielfeld. Warum das wirklich Spaß machen kann und hilft, deine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.pl0g.de/wordpress/tag/pl0gscreencast/" target="_blank" class="liexternal">Pl0g–Screencast</a> geht in die <a href="http://www.pl0g.de/wordpress/2009/11/12/pl0gscreencast-06-gowalla/" target="_blank" class="liexternal">sechste Runde</a>. Diesmal erklären uns <a href="http://twitter.com/mc_o" target="_blank" class="liexternal">Marco</a> (aka <a href="http://gowalla.com/users/emzo" target="_blank" class="liexternal">emzo</a>) und <a href="http://twitter.com/dotdean" target="_blank" class="liexternal">Florian</a> (aka <a href="http://gowalla.com/users/dotdean" target="_blank" class="liexternal">dotdean</a>) <a href="http://gowalla.com/" target="_blank" class="liexternal">Gowalla</a>, ein sogenanntes <em>location–based game</em>, in anderen Worten: Ein Spiel, das weiß, wo du dich befindest und diese Information ins Spielgeschehen einbezieht. So wird der öffentliche Raum zum Spielfeld. Warum das wirklich Spaß machen kann und hilft, deine Stadt neu zu entdecken, erklärt die Pl0g–Crew im Podcast …<br />
<span id="more-8165"></span></p>
<p><object width="500" height="281" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7567941&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7567941&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" /></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/7567941" target="_blank" class="liexternal">pl0gscreencast #06 &#8211; gowalla</a> from <a href="http://vimeo.com/dotdean" target="_blank" class="liexternal">dotdean</a> on <a href="http://vimeo.com" target="_blank" class="liexternal">Vimeo</a>.</p>
<p>Mehr zu lesen und weitere Pl0gcasts gibts auf <a href="http://www.pl0g.de" target="_blank" class="liexternal">Pl0g.de</a>, die Shownotes und Links direkt zum Podcast gibts <a href="http://www.pl0g.de/wordpress/2009/11/12/pl0gscreencast-06-gowalla/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>MyOnId – Wie ist mein Ruf im Netz?</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2008/11/19/myonid-%e2%80%93-wie-ist-mein-ruf-im-netz/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 14:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domenic Klenzmann</dc:creator>
		
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>Testflug Web 2.0</dc:subject><dc:subject>MyOnId</dc:subject><dc:subject>Online Reputation</dc:subject><dc:subject>suchmaschinen</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Nicht nur im realen Leben, auch im Internet kann man sich durch diverse Aktionen einen Ruf aufbauen. Natürlich geht es im Netz ebenfalls darum, einen möglichst guten Ruf zu bekommen und diesen auch dauerhaft zu behalten. Wer sich einmal selbst gegoogelt hat, der kann ungefähr sehen, wie es um seinen Ruf im Internet bestellt ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" width="128" height="53" alt="MyOnId-Logo" src="/wp-content/uploads/2008/11/myonid-logoVorschaubild.jpg" />Nicht nur im realen Leben, auch im Internet kann man sich durch diverse Aktionen einen Ruf aufbauen. Natürlich geht es im Netz ebenfalls darum, einen möglichst guten Ruf zu bekommen und diesen auch dauerhaft zu behalten. Wer sich einmal selbst gegoogelt hat, der kann ungefähr sehen, wie es um seinen Ruf im Internet bestellt ist. Aber wie soll man eigentlich einen guten Ruf erlangen? Diese Frage will <a href="http://www.myonid.de/" target="_blank" class="liexternal">MyOnId</a> beantworten.<span id="more-2006"></span></p>
<p><strong>Wie funktioniert MyOnId?</strong></p>
<p>Zunächst können registrierte Nutzern auf MyOnId nach ihrem Namen suchen und sich dann alle Suchergebnisse in einer Übersicht präsentieren lassen. Die gefundenen Quellen lassen sich danach vom User in eine beliebige Reihenfolge bringen. Diese Reihenfolge sollte die Treffer, die den Ruf des Nutzers am besten präsentieren, an vorderste Stellen anzeigen.</p>
<p><img alt="MyOnId" src="/wp-content/uploads/2008/11/myonid.jpg" /></p>
<p>Durch das gute Ranking von MyOnId bei Google werden die Profile der Nutzer als erstes Suchergebnis bei einer Google-Suche angezeigt und der Suchende bekommt dann die vom MyOnId-Nutzer festgelegte Reihenfolge der Suchergebnisse zu seinem Namen präsentiert. So können die Anwender von MyOnId diejenigen, die nach ihrem Namen suchen, gezielt zu den besten Suchergebnissen weiterleiten.</p>
<p><strong>An wen richtet sich MyOnId?</strong></p>
<p>Zu allererst ist MyOnId für Leute gedacht, die viel im Internet zu tun haben und eigene Seiten betreiben. Für ebenjene Nutzer ist es mit dem Dienst von MyOnId einfach, passende Suchergebnisse an die erste Stelle bei diversen Suchmaschinen zu bekommen und sich einen passenden Ruf zu erarbeiten. Wenn man einen schlechten Ruf im Netz haben sollte bzw. wenn negative Links zum eigenen Namen bei den Suchmaschinen als erstes angezeigt werden, dann ist es sinnvoll sich bei MyOnId zu registrieren und den Dienst in Anspruch zu nehmen. Aber auch wenn man sich einfach nur bestmöglichst im Netz präsentieren will, ist es sinnvoll, sich bei MyOnId zu registrieren und die Suchergebnisse zu den eigenen Gunsten zu beeinflussen.</p>
<p><strong>Blogpiloten-Urteil:</strong></p>
<p>MyOnId kann im Internet tätigen Menschen helfen, ihren Ruf zu verbessern. Ob das wirklich notwendig ist, das hängt von der Bedeutung des Internets für jeden einzelnen User ab. Habe ich nur wenig dort zu tun, dann ist es unwahrscheinlich, dass negative Links zu meinem Namen erscheinen. Arbeite ich aber im Netz und will mich besonders gut präsentieren, dann ist es sinnvoll, mit MyOnId eine gute Figur im Netz zu machen. Ob das Versprechen von MyOnId, die Suchergebnislisten wirklich positiv zu beienflussen, auch in der Praxis durchgängig funktioniert, wird sich zeigen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>VoxOx &#8211; Das Unified Messaging und Networking Monster</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2008/11/14/voxox-das-unified-messaging-und-networking-monster/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/2008/11/14/voxox-das-unified-messaging-und-networking-monster/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 06:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Büffel</dc:creator>
		
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
	<dc:subject>Testflug Web 2.0</dc:subject><dc:subject>aggregator</dc:subject><dc:subject>messaing</dc:subject><dc:subject>mobile</dc:subject><dc:subject>Review</dc:subject><dc:subject>unified</dc:subject><dc:subject>voxox</dc:subject>
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		<description><![CDATA[VoxOx ist ein neuer All-in-One-Messenger und noch viel mehr &#8211; zumindest will man das irgendwann mal sein, so der Eindruck, wenn man sich die Featureliste anschaut. Ebenso verspricht der Claim von VoxOx so einiges, er lautet: &#8220;Take Control!&#8221; Die Kontrolle übernehmen von was? Nun: VoxOx integriert IM, E-Mail, Telefonieren, Faxen, Videokonferenzen, Anrufbeantworter, Call-Forwarding, Social Network-Profile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" id="image1953" src="/wp-content/uploads/2008/11/voxoxlogoVorschaubild.png" alt="voxoxlogo.png" /><a href="http://www.VoXox.com" target="_blank" class="liexternal">VoxOx</a> ist ein neuer All-in-One-Messenger und noch viel mehr &#8211; zumindest will man das irgendwann mal sein, so der Eindruck, wenn man sich die Featureliste anschaut. Ebenso verspricht der Claim von VoxOx so einiges, er lautet: &#8220;Take Control!&#8221; Die Kontrolle übernehmen von was? <span id="more-1956"></span></p>
<p>Nun: VoxOx integriert IM, E-Mail, Telefonieren, Faxen, Videokonferenzen, Anrufbeantworter, Call-Forwarding, Social Network-Profile etc.  </p>
<p><img id="image1952" src="/wp-content/uploads/2008/11/voxox.png" alt="voxox.png" /></p>
<p>In den Worten der Macher: &#8220;Our aim: putting you in total control of your interconnected lifestyle.&#8221;</p>
<p><strong>Wie funktioniert VoxOx?</strong></p>
<p><a href="http://www.voxox.com" target="_blank" class="liexternal">VoxOx</a> ist eine Clientsoftware, die derzeit für Windows und Mac verfügbar ist. Eine Linux- und eine Mobile-Variante sind in Planung. Nach der Anmeldung, dem Herunterladen und Installieren führt ein Wizard durch die einzelnen Schritte, um die unterschiedlichen Profil- und Zugangsdaten in VoxOx hinein zu füttern.</p>
<p><img id="image1954" src="/wp-content/uploads/2008/11/voxox-wizard.png" alt="voxox-wizard.png" /></p>
<p>Die Benutzerführung ist insgesamt gut gelungen. Nach der Erstmeldung bekommt man seine eigene ID, eine eigene Telefonnnummer und im Wochenrythmus per E-Mail jeweils weitere Hilfen beim Ausbau des eigenen VoxOx-Profils.</p>
<p><img class="left" id="image1957" src="/wp-content/uploads/2008/11/voxoxpanel.png" alt="voxoxpanel.png" />Die Optik der Software-Oberfläche wirkt wie ein Mashup aus Skype, ICQ und der iPhone-Software. Ergänzend zum Client-Interface lässt sich VoxOx in Teilen auch schon webbasiert nutzen. </p>
<p>Auf dem eigenen <a href="http://portal.voxox.com/" target="_blank" class="liexternal">VoxOx-Portal</a> können nach Eingabe der Benutzerdaten verpasste Anrufe, offene E-Mails und Kontaktanfragen sowie das eigene Adressbuch eingesehen werden. Stellt man sich das Ganze nun noch mobil nutzbar vor, könnte VoxOx in der Tat zur eierlegenden Wollmichsau in Sachen Unified Messaging und Networking werden. Ein Monster-Aggregator für &#8220;everything online&#8221;. </p>
<p><strong>An wen richtet sich VoxOx?</strong></p>
<p>Für Newbies ist VoxOx ganz klar noch eine Nummer zu mächtig. Der Dienst richtet sich an digitale Worker und Netzjunkies, die Dutzende von Accounts aktiv nutzen und sich eine Vereinheitlichung der Bedienbarkeit wünschen. Wer seine Daten VoxOx anvertraut, kann sich eine komfortable und allumfassende Kommunikations- und Messagingzentrale zusammenbasteln. </p>
<p><strong>Blogpiloten-Urteil</strong></p>
<p>Wo Skype, Trillian und andere IMs und Multimessenger mit Zusatzfunktionen nicht mehr weiterhelfen, könnte VoxOx mit seinem Featureumfang in der Tat eine echte Alternative werden. Leider werden derzeit die diversen Microblogging-Dienste noch nicht unterstützt, was sich aber sicher noch ändern dürfte. Wengleich die Bedienung an bekannte Tools anknüpft ist die optische Gestaltung teilweise ein Verbrechen. Sowas passiert halt, wenn man auf iPhone macht und drumherum Skype, ICQ und andere visuelle Wiedererkennungsmerkmale anderer Software bastelt. Costumizable Themes könnten hier Abhilfe schaffen. Bei unserem kurzen Funktionstest ist VoxOx stabil gelaufen, es gab keine unerwarteten Abstürze (und auch keine erwarteten). Im Langzeittest muss sich VoxOx aber erst noch bewähren. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Twuffer: Das Twittern nach dem Tod</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2008/11/13/twuffer-das-twittern-nach-dem-tod/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/2008/11/13/twuffer-das-twittern-nach-dem-tod/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 05:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Büffel</dc:creator>
		
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>Testflug Web 2.0</dc:subject>
	<dc:subject>Twitter</dc:subject><dc:subject>scheduled</dc:subject><dc:subject>twitter</dc:subject><dc:subject>twuffer</dc:subject><dc:subject>zukunft</dc:subject>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogpiloten.de/2008/11/14/twuffer-das-twittern-nach-dem-tod/</guid>
		<description><![CDATA[Die Twitter-Urfrage: &#8220;What are you doing?&#8221; scheint den Machern von Twuffer zu langweilig, zu gegenwartsbezogen zu sein, weswegen sie die grandiose Idee hatten, dass man ja auch heute schon beantworten kann, was man morgen, übermorgen, nächsten Monat oder im kommenden Jahr tun wird. Wieso also auf morgen warten, wenn man schon heute weiß, was morgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" id="image1945" src="/wp-content/uploads/2008/11/twufferVorschaubild.png" alt="twuffer.png" />Die Twitter-Urfrage: &#8220;What are you doing?&#8221; scheint den Machern von <a href="http://www.twuffer.com" target="_blank" class="liexternal">Twuffer</a> zu langweilig, zu gegenwartsbezogen zu sein, weswegen sie die grandiose Idee hatten, dass man ja auch heute schon beantworten kann, was man morgen, übermorgen, nächsten Monat oder im kommenden Jahr tun wird. Wieso also auf morgen warten, wenn man schon heute weiß, was morgen ist? Mit <a href="http://www.twuffer.com" target="_blank" class="liexternal">Twuffer</a> kann man seine Twitteridentität in die Unendlichkeit verlängern. Wie das geht? Indem man alle Tweets, die man während seiner Lebenszeit &#8211; und darüber hinaus &#8211; noch zu machen gedenkt, vorfertigt und dann geplant von Twuffer twittern lässt. <span id="more-1948"></span></p>
<p><strong>Wie funktioniert Twuffer?</strong></p>
<p>Die Nutzung ist denkbar simple. Einfach mit den eigenen Twitter-Account-Daten bei Twuffer einloggen, den Tweet-Text eingeben und das Datum auf den gewünschten Tag einstellen.</p>
<p><img id="image1947" src="/wp-content/uploads/2008/11/twuffer2.png" alt="twuffer2.png" /></p>
<p>Wie im folgenden Screenshot zu sehen kann man derzeit leider nur 10 Jahre im voraus twittern, der Kalender endet 2018. Vielleicht gibt es nach Beedingung des Beta-Status ja noch ein paar Jahrtausende mehr zur Auswahl. ;-)</p>
<p><img id="image1946" src="/wp-content/uploads/2008/11/twuffer1.png" alt="twuffer1.png" /></p>
<p><strong>An wen richtet sich Twuffer?</strong></p>
<p>Twuffer richtet sich an alle, die meinen heute schon etwas über morgen sagen zu müssen. Als Urlaubstwitter-Vertretung könnte Twuffer ganz gut geeignet sein oder eben, wenn man selbst das Zeitliche gesegnet hat, kann Twuffer einfach weiterzwitschern&#8230;</p>
<p><strong>Blogpiloten-Urteil</strong></p>
<p>Für Twuffer werden sich sicher geeignete Use Cases finden, aber ein wenig schräg ist die Idee schon. Denn so ganz passt das planbare Zukunftstwittern nicht zum Urgedanken von Twitter, Lifestreaming als &#8220;Live&#8221;-Streaming zu betreiben, also den Moment zu twittern und nicht das, was man glaubt in Zukunft an twitterbaren Momenten und Gedanken zu haben. Was würdet Ihr in die Zukunft twittern?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AppVee: Der iPhone- &amp; Android App-Berater</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2008/11/10/appvee-der-iphone-android-app-berater/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 05:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Büffel</dc:creator>
		
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
	<dc:subject>Testflug Web 2.0</dc:subject><dc:subject>android</dc:subject><dc:subject>apps</dc:subject><dc:subject>appvee</dc:subject><dc:subject>iphone</dc:subject><dc:subject>Review</dc:subject><dc:subject>test</dc:subject><dc:subject>video</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Die Idee, 3rd Party Apps auf den iPhones und iPods dieser Welt zu ermöglichen ist so genial wie einfach, führt aber auch dazu, dass eine regelrechte Schwemme an Entwicklern meinen, eine noch größere Schwemme von teilweise recht sinnbefreiten Apps für die Apfelgeräte zu programmieren. Da fällt es schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image1941" src="/wp-content/uploads/2008/11/appveelogo1Vorschaubild.png" alt="appveelogo1.png" /><img id="image1942" src="/wp-content/uploads/2008/11/appveelogo2Vorschaubild.png" alt="appveelogo2.png" />Die Idee, 3rd Party Apps auf den iPhones und iPods dieser Welt zu ermöglichen ist so genial wie einfach, führt aber auch dazu, dass eine regelrechte Schwemme an Entwicklern meinen, eine noch größere Schwemme von teilweise recht sinnbefreiten Apps für die Apfelgeräte zu programmieren. Da fällt es schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Bei Android ist diese Entwicklung zwar noch am Anfang, aber verspricht ebenso ausufernd zu werden wie bei den i-Geräten. <a href="http://www.appvee.com" target="_blank" class="liexternal">AppVee</a> ist eine neue Bewertungs- und Tutorialplattform die versucht, Ordnung ins Chaos und Beratung ins App-Dickicht zu bringen.<span id="more-1940"></span></p>
<p><strong>Wie funktioniert AppVee?</strong></p>
<p><img id="image1943" src="/wp-content/uploads/2008/11/appvee1.png" alt="appvee1.png" /></p>
<p>Ob mit oder ohne Anmeldung, bei <a href="http://www.AppVee.com" target="_blank" class="liexternal">AppVee</a> kann man sich recht komfortabel einen Überblick über neueste <a href="http://www.appvee.com" target="_blank" class="liexternal">Apps für iPhone und iPod</a> oder die <a href="http://www.androidapps.com/" target="_blank" class="liexternal">Android-Plattform</a> verschaffen. Für beide Plattformen gibt es je einen eigenen Bereich auf der Seite, strukturell sind die Teilbereiche dann aber sehr ähnlich aufgebaut. Neben einer Beschreibung der App finden sich Rankings und Kommentare auf der Seite. </p>
<p><img id="image1944" src="/wp-content/uploads/2008/11/appvee2.png" alt="appvee2.png" /></p>
<p><u>Das Besondere</u>: Zu den Apps gibt es kleine Walkthrough-Videos, die die Funktion der App in Aktion zeigen und erläutern. Wer sich als User registriert, kann eigene Reviews verfassen. Allerdings nur in Form von Text, eigene Erklärvideos können offenbar (noch) nicht hochgeladen werden.</p>
<p><strong>Für wen ist AppVee gedacht?</strong><br />
Wer eine Alternative zu Apples iTunes Store sucht, hat mit AppVee sicherlich irgendwann eine Alternative. Derzeit ist die Zahl der reviewten Apps aber noch bescheiden und insbesondere in der Android-Sektion wird sich noch einiges tun (müssen). Dennoch ist die Idee zu begrüßen, die Apps nicht nur in Form von Text und Bild zu reviewen, sondern auch direkt ein Video zu zeigen. So spart man sich als User die Arbeit, die App selbst zum Testen installieren zu müssen und kann sich so schon vorab ein besseres Bild machen, ob sich der Aufwand lohnt.</p>
<p><strong>Blogpiloten-Urteil</strong><br />
AppVee ist &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; noch in der Beta-Test-Phase. Der Erfolg der Seite wird stark davon abhängen, ob binnen kurzer Zeit eine kritische Masse an Usern und Reviews zusammenkommt, um die Seite &#8220;abheben&#8221; zu lassen. Eine Alternative zu den etablierten Review-Seiten ist AppVee sicherlich noch nicht. Durch die Fokussierung auf iPhone- und Android-Apps plus Erklärvideos stehen die Chancen aber nicht schlecht, dass AppVee so eine Fachkompetenz aufbauen und damit dann langfristig überzeugen kann.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mufin – Finde Musik nach Deinem Geschmack</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 05:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Domenic Klenzmann</dc:creator>
		
	<dc:subject>Musik</dc:subject>
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
	<dc:subject>Testflug Web 2.0</dc:subject><dc:subject>mufin</dc:subject><dc:subject>musik</dc:subject><dc:subject>semantic</dc:subject><dc:subject>web3.0</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Musik verbindet die Menschen, das steht schon seit langer Zeit fest. Und genau aus diesem Grund können Menschen auch anderen Menschen helfen, Musik nach deren Geschmack zu finden. Last.fm verfolgt beispielsweise diesen Ansatz. Einen neuen bzw. anderen Weg beschreitet Mufin. Hier wird unabhängig von einer Community, Musik auf Basis von musikalischer Ähnlichkeit empfohlen, über Genre- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="right" src="/wp-content/uploads/2008/10/mufin-logo.jpg" alt="mufin-logo.jpg" width="77" height="93" />Musik verbindet die Menschen, das steht schon seit langer Zeit fest. Und genau aus diesem Grund können Menschen auch anderen Menschen helfen, Musik nach deren Geschmack zu finden. Last.fm verfolgt beispielsweise diesen Ansatz. Einen neuen bzw. anderen Weg beschreitet <a href="http://beta.mufin.com/de/" target="_blank" class="liexternal">Mufin</a>. Hier wird unabhängig von einer Community, Musik auf Basis von musikalischer Ähnlichkeit empfohlen, über Genre- und Sprachgrenzen hinweg.</p>
<p><strong>Wie funktioniert Mufin?</strong><br />
Mufin hat verschiedene Eigenschaften von Musikstücken in seiner Datenbank gespeichert, zum Beispiel Tempo, Harmonie oder Klangdichte. Durch die Aufnahme von vielen Millionen Musikstücken in die Datenbank, lassen sich Stücke, die auf einen ähnlichen Geschmack abzielen, einfach finden.<br />
Über die integrierte Suche kann man einfach Künstler- und Liednamen eingeben. Prompt bekommt man die Suchergebnisse angezeigt, mit Links zu einem Online-Shop zum Erwerb der Stücke und Alben und zum Einfügen des Liedes in die eigene Wiedergabeliste.</p>
<p><img id="image1900" src="/wp-content/uploads/2008/10/mufin2.jpg" alt="mufin2.jpg" /></p>
<p>Des Weiteren kann man sich unter jedem gefundenen Lied eine Vorschau ähnlicher Titel anzeigen lassen. Dort wird mit Hilfe einer Anzeige und einer Prozentangabe dargestellt, wie gut der Track zu dem Suchbegriff passt. Die ähnlichen Titel kann man auch gleich im selben Fenster abspielen und entscheiden, ob sie tatsächlich zum eigenen Musikgeschmack passen. Wem die drei passendsten Ergebnisse nicht zusagen, der kann sich alle ähnlichen Titel anzeigen lassen. Hier gibt es mitunter mehrere Seiten mit weiteren Ergebnissen, die man sich alle in Ruhe zu Gemüte führen kann.</p>
<p><strong>Für wen ist Mufin gedacht?</strong><br />
Zu allererst für Leute, die von Musik nicht genug bekommen können und gerne neue Interpreten und Bands testen möchten. Und auch für diejenigen, die ihre Plattensammlung bis zum Erbrechen durchgehört haben. Natürlich muss davon nichts zutreffen, man kann auch einfach ohne weiteren Anlass nach neuer Musik suchen, wobei Mufin helfen soll.</p>
<p><strong>Blogpiloten-Urteil:</strong><br />
Die Idee ist sehr gut und setzt sich von der Konkurrenz durchaus ab. Anders als bei last.fm zum Beispiel, werden nicht die Ergebnisse des gleichen Genres angezeigt, sondern des gleichen Klangs. Zu englischen Titeln werden ähnliche deutsche gefunden und Genres spielen nur noch eine sehr untergeordnete Rolle. Die grafische Gestaltung ist ansprechend. Alles ist einfach und übersichtlich designt, und bei vielen Liedern werden auch die Cover neben den Titeln angezeigt. Was die Umsetzung angeht, gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Die Vorschau-Lieder sind rasant geladen und die Suche funktioniert auch problemlos. Da es sich hier aber um eine Beta-Version handelt, ist noch nicht alles vollständig und bei diversen Künstlern fehlen noch die Angaben in den Details. Wenn das bald geändert wird, dann könnte Mufin wirklich erfolgreich werden.</p>
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