the soft warHeute gibt es mal keine Infografik zu interessanten Zahlen, sondern ein Infovideo. Thema ist das freie Internet und wie es von einigen Staaten beschränkt und sogar abgestellt wurde. Wir sehen hier einige Statistiken zu den Staaten die von Netzsperren betroffen sind - wie z.B. Iran, Bahrain, Saudi Arabien, China oder Vietnam. Das Video stammt von Column Five, einem in Kalifornien ansässigen Unternehmen, welches sich auf Infografiken spezialisiert hat. Maz ab!

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comicWas denkst du über Googles neues Geschäftsmodell Google Music? Nitrozac und Snaggy jedenfalls haben Ihre ganz eigene Art dieses Thema zu verarbeiten. Welche das ist und wer dabei wieder einmal für die Branchentugenden schlechthin hinhalten musste, erfahrt Ihr in deren neuesten Comic. Viel Spaß damit!

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Nun ist es also bald soweit. Der Protect IP Act soll die verschiedensten noramerikanischen Rechteinhaber vor Verwerfungen im Internet schützen, die das normale Urheberrecht nicht ahnden kann bzw. wo es sich als zahnlos erwiesen hat. Damit werden dann ganze Websites geblockt durch die Internet Provider, sodass Hinz und Kunz nicht mehr an die bösen emules, piratebay und edonkeys und wie sie alle heißen ran kommen.

Die Wellen schlagen hoch, weil man damit natürlich auch ein prima Zensurinfrastruktur in den Händen hält. Unliebsamen Websites muss man dann nur noch einen Verstoß gegen ein Verwertungsrecht nachweisen, weil ein Video oder eine Musik unrechtmäßig eingebunden ist und schon wird landesweit der Stecker abgeklemmt. Alle großen Verbände der Unterhaltungsindustrie machen mit: United States Chamber of Commerce, Motion Picture Association of America, American Federation of Musicians, Directors Guild of America, International Brotherhood of Teamsters und die Screen Actors Guild. Es geht also zunächst hauptsächlich um Musik und Filme. Es gibt zwei Versionen, die Senatsvorlage ist etwas schwächer als die Vorlage beim Repräsentantenhaus. Dort will man es privaten Firmen erlauben die Internet Provider dafür haftbar zu machen, wenn über iher Kunden irgendwelche Filme oder Musik illegal verbreitet wird.

Klingt fies, ist es auch. Falls dann also irgendwelche internen E-Mails aus einer Firma publik werden, die keine guten Nachrichten über selbige verbreiten, müsste die Firma einfach alle Service Provider mit 300.000 Dollar Strafe belegen, die das Verbreiten dieser Inhalte NICHT unterbinden. Und schon haben wir ein gut funktionierende Zensurmaschine mitten im Land der verfassungsmäßig verbrieften freien Meinungsäußerung. Unter dem Begriff SOPA (Stop Online Piracy Act) wird das Regelwerk gerade sehr kontrovers in den Staaten diskutiert. Hoffen wir alle, dass es nicht in die Realität umgesetzt wird, weder die Senatsversion noch die schlimmere des Repräsentantenhauses.

Dann also keinen herzlichen Glückwunsch, Amerika, zum American Censorship Day! [MEHR]

Olaf KolbrückOlaf Kolbrück vom Branchenmagazin Horizont und Blogger bei off the record ist Experte zum Thema Social Media und hat anläßlich unseres Votings für den Oops! Award 2011 zu einige Fragen der Redaktion Stellung genommen.

Was ist Ihrer Meinung nach der größte Fauxpas im Social Web 2011 unter den Top acht und warum?

Natürlich wäre der Staatstrojaner angesichts der Brisanz ein heißer Kandidat. Doch das ist kein Oops, kein „Huch, dumm gelaufen“, sondern ein Anschlag auf demokratische Grundrechte. Den symbolträchtigsten Ausrutscher leistete sich vielmehr Schlecker. Der Fall zeigt, wie sehr individuelle Fehler und vor allem persönliche Eitelkeiten eine Marke schrotten können. Denn Kommunikation hängt in Zeiten von Social Media vor allem auch von der Haltung jener ab, die einem Unternehmen Stimme geben. Wer als Kommunikationschef redet und textet, als seien ihm seine Kunden eher peinlich und unterhalb des eigenen intellektuellen Niveaus, der hat den Oops! Award verdient. Erst recht, wenn er Kritiker dann mit der ihm eigenen Arroganz über den Mund fährt und deutlich macht, dass er Kritik und Diskussion nicht wertschätzt.

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(CC-BY-NC Wired) Photo: Jim Merithew/Wired.com

Letzten Freitag hat das Wired Magazin sich zu Creative Commons bekannt und ab sofort darf jeder Produzent von Webinhalten über einige Bilder des Tech-Blogs frei verfügen. Insgesamt wurden 50 Bilder verschiedener Personen und Themengebiete freigegeben. Von Steve Jobs bis zum Namensvetter Steve Wozniak, von Impressionen des USS Hornet Crisis Information Center bis zur Comic Con 2011 und sogar Grafiken von Nicht-Geek-Themen wie mit Lego spielende Kinder oder ein Bild von einem 1993er Ford E-Rod sind für den Nutzer ab sofort frei erhältlich.

Wired begibt sich damit auf Niveau des aktuellen Zeitgeistes und macht das System der Creative Commons ein Stück weit salonfähiger. Bisher waren mit CC-Lizenzen ausgestattete Inhalte eher Produkte einzelner Fotografen, Filmemacher oder Schreiberlinge, die sich mit netzpolitischem Hintergrund zumeist gegen das vorherrschende Urheberrecht aussprechen wollten und für einen freieren Umgang mit Informationen im Web plädierten. So auch Wired? Nicht ganz. Der Grund steckt vielmehr in einer Not aus der Wired eine Tugend macht…

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Google+ möchte gern groß werden. So groß wie Facebook, wäre der feuchte Traum der Macher. Experten, Auguren und einige begeisterte Nutzer sind daher schon gespannt, wann Google die Funktionen öffnet um Dritten externe Apps zu ermöglichen. Jetzt ist es soweit. Den Anfang machen die Rechte rund um Bild- und Video-Daten. Mit der neuen API sollen professionelle Photographen, die es bereits zu Hunderten bei Google+ gibt sowie alle stolzen Väter und Mütter ihre visuellen Schätze besser verwalten können. Und das, wo sie doch gerade ein cooles Tool bekommen haben und innerhalb von Google+ jetzt auch im geringen Maße ihre Fotos bearbeiten können. Aber es geht in der neuen API zunächst um das Ordnen, also einen Read-Only-Zugriff:

Google+ gives users full control of their information, and we’re starting with read-only access to public albums, photos, and videos. Google also supports Creative Commons licensing, which we expose so developers can easily respect copyrights.

Using the new API, developers can get a list of public albums from a Google+ user, and list the photos and videos within each album. Combined with our existing public data and search APIs, I’m hoping to see new services such as a family-focused ‘screen saver’, a new way to crowdsource great images, or a live photo wall for a party.

Wir werden sehen, ob und wie das Ganze weitergeht. Als Anfang ganz nett. Aber es muss weitergehen - und nicht nur rund um Photos. Vor allem das Thema FirmenPages sollte einen besonderen Editor bekommen, da könnte ein Staging-System mit Freigabe o.ä. helfen. Gibts mittlerweile versuchsweis schon für hootsuite! Und auch bei Hangout könnte man die ohnehin tolle Funktion rund um Videokonferenzen noch erweitern für professionelle Kunden. Wir werden berichten. Mehr zur neuen Photo-API findet ihr hier.

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Facebook und die 800 Millionen Lemminge: Mündet das Online-Marketing in die totale Überwachung? Meinung gefragt

Mündet das Online-Marketing in die totale Überwachung? Meinung gefragt!

Tückisch an Facebook ist nach Auffassung von Jan Schmidt, Autor des Buches „Das neue Netz“, dass die Architektur des Zuckerberg-Imperiums sehr viele Dinge verdeckt analysiert. Facebook gestaltet ständig die eigenen Strukturen um und ist höchst intransparent, was die Verwendung der Daten angeht. So werde informationelle Selbstbestimmung ungemein erschwert. Da hat Jan Schmidt sicherlich recht. Auch der Umgang mit den Nutzern ist rüpelhaft und rücksichtslos – nicht nur bei Facebook, sondern auch bei Google. Darüber habe ich hier ja schon berichtet: Behandelt mich Google wie einen Kunden? und „Shoot first, ask later“: Merkwürdiges Verständnis im Umgang mit Kunden.

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oops2011Der Oops! Award 2011, den wir vor einigen Tagen vorgestellt haben, geht in eine neue Runde. Neben den, von der Redaktion vorgeschlagenen Social-Web-Fauxpas, haben auch die Leser Vorschläge eingereicht und somit sind acht Themen in die engere Auswahl gerückt, die es jetzt abzustimmen gilt. Im Online-Voting könnt Ihr noch bis Ende November tippen, wer eurer Meinung nach als „Sieger“ den „Oops! Award 2011“ erhalten soll. Wir freuen uns auf eure Kommentare und sind gespannt, wer dieses Jahr das Rennen macht.

Folgende Kandidaten wurden dieses Jahr nominiert und stehen euch nun zur Wahl bereit...

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Google+ Page ComicNitrozac und Snaggy haben mal wieder zu Stift und Papier gegriffen und den Launch der Google Plus Business Pages illustriert. Genauer gesagt hat das Illustratoren-Duo von Joy of Tech die Internet-Community drum herum parodiert. Viel Spaß mit diesem Comic.

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Teil 2 der Story-of-Stuff-Videoreihe "A Story of Broke":

The United States isn't broke; we're the richest country on the planet and a country in which the richest among us are doing exceptionally well. But the truth is, our economy is broken, producing more pollution, greenhouse gasses and garbage than any other country. In these and so many other ways, it just isn't working. But rather than invest in something better, we continue to keep this 'dinosaur economy' on life support with hundreds of billions of dollars of our tax money. The Story of Broke calls for a shift in government spending toward investments in clean, green solutions - renewable energy, safer chemicals and materials, zero waste and more -that can deliver jobs AND a healthier environment. It's time to rebuild the American Dream; but this time, let's build it better.

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Google vs. FacebookSeit dem Launch von Google Plus steht das Unternehmen, das seinen Namen einer mathematischen Bezeichnung verdankt (Googol), mehr den je in Konkurrenz zu Facebook. Diese Infografik vergleicht die beiden Datensammler einmal in Sachen Privatsphäre und Sicherheit und peppt das Thema mit ein paar Anekdoten auf. Besonders interessant ist die Aussage über den Zeitraum der Datensicherung.

Google: 18 Monate. Facebook: forever. Erschreckend oder?

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Disney infinite copyrightEs ist ja nicht ganz unüblich das man, wenn man beispielsweise eine Dokumentation wie PressPausePlay oder sogar ganze Spielfilme wie Sin Nombre schauen will, auch mal auf YouTube nach einem Hit sucht. Bisher waren diese Treffer aber eigentlich eher Glückstreffer und das hochladen solcher Filme wurde von der GEMA, wenn es denn herauskam, meistens mit einer Löschung des Inhalts beantwortet. Das die großen Hollywood-Filmstudios freiwillig Ihre Produktionen auf offenen Plattformen wie der Google-Tochter uploaden, ist so unwahrscheinlich gewesen wie ein Oscar-Gewinn für Johnny Depp oder Harrison Ford (beide gingen bisher immer leer aus). Lediglich Filmtrailer und Making Ofs waren zum Zwecke viraler Verbreitung publiziert worden und dienten eher Werbezwecken statt reiner Nächstenliebe oder der kulturellen Verbreitung.

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Klicke auf die Grafik und besuche unsere noch frische Seite im Google Plus Netzwerk. Von hier aus werden wir euch nun ebenfalls durch aktuelle Themen der Netzwelt navigieren - mit Spaß an der Freude und kompetenten Meinungen.

Netzpiloten on Google Plus [MEHR]

Wir warten ja schon länger darauf und jetzt ist es endlich passiert. Auch Google+ hat nun Businesspages geöffnet. Sieht aus wie Facebook, ist wie Facebook, aber hat auch die typischen Google+ Attribute. So kann man z.B. als Seitenbetreiber auch andere Seiten in die Circles der Businesspage ziehen und denen somit folgen. Auch die Vergabe von +1 an die gemochte Seite ist möglich. Neu ist die Funktion „Direct Connect“. Durch die Eingabe von "+Seitenname" in der Google-Suche kann man so schneller Google+ Pages finden. Wer sich eine Seite erstellen möchte, der kann hier - wenn man zur Testgruppe gehört - bereits Seiten bauen.

Und so kann man sich das Ganze dann vorstellen:

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Die Operation Facebook, bei der anonymous einen Angriff auf die Datenkrake Facebook am 5.11. 2011 realisieren wollte, ist ausgefallen. Offenbar war es nur ein einzelner Aktivist, der dies ohne ausreichende Rückendeckung der Community, losgetreten hatte. Facebook war schon im vorhinein gelassen, weil es im Netz kaum Beifall zu der Aktion gab. Überhaupt scheint sich diese weitgehend selbstorganisierte Bewegung nur zu fokussieren, wenn es wirklich um etwas Ernstes geht. So ist an diesem Wochenende der Staat Israel bzw. dessen Sicherheitsbehörden Ziel von Attacken der Hacktivisten geworden. Das war ein Protest gegen die israelische Blockade der Schiffe mit Hilfsgütern für Gaza. Einige Server von Ministerien und des Geheimdienstes waren vom Netz. Offiziell war die Ursache ein technisches Problem. In den deutschen Medien wurden schon einige Stimmen laut, dass die Expertise in der Bewegung gering sei und deren größte Gefahr in der Überschätzung ihrer Möglichkeiten läge. Denn facebook blieb ungehacked und mit der mexikanischen Mafia hatte man sich offenbar eine zu große Nummer geangelt. Denn sie zog mit einem enormen Drohpotenzial gegen die Hacker ins Feld. Aber auch immer mehr Behörden nehmen diese Bewegung zum Anlaß, um Freiheiten der Nutzer im Netz zu limitieren. Offenbar hält nicht jeder anonymous für harmlos. Besser ist das.

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