„Business Angels, Copycat, Venture Capital, Exit“ … die Startup-Landschaft hat eine sehr spezielle Logik. Hier treffen naive Gründerträume auf knallharte Verwertungs-Absichten, Gründer müssen Anträge stellen können und es schaffen, Investoren Dollar-Zeichen in die Augen zu projizieren.
Alexander Hüsing beobachtet auf Deutsche-Startups.de seit Jahren die Szene, hat Hypes, Tops und Flops miterlebt. Er gibt Auskunft über Trends und Strukturen des deutschen Startup-Markts.

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Auf der re:publica11 haben die Netzpiloten zusammen mit dem SAE Institute ein Interview zum Thema Cyberwar geführt:

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Netbooknews-Gründer Sascha Pallenberg nimmt auf der re:publica11 Stellung zu bezahlten Links und Bloggergate:

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Der Spiegel-Redakteur Stefan Schultz erklärte auf der re:publica11 seine Sicht auf die Energiewende, Smart Grids sowie Smart Metering (also das Verbinden von Web und Stromverbrauchsmessung):

Transkription / Stefan Schultz:

Wie funktioniert ein intelligentes Stromnetz?

Technisch funktioniert es genauso wie im realen Internet. Es gibt Switches und Router, also Schnittstellen mit denen man einzelne Rechner oder Netzwerke vernetzt. Es gibt Geräte im Haushalt, sogenannte schlaue Stromzähler und schlaue Stecker, mit denen man jedes einzelne Haushaltsgerät ans Internet andocken kann. Dadurch ist dann alles mit allem vernetzt und die Geräte können ganz normal über das Internet kommunizieren. Es gibt auch schon Anwendungen, dass z.Bsp. ein Stromzähler mir einmal am Tag per Tweet mitteilt wie viel ich heute verbraucht habe, oder mein Verbrauch wird an Facebook geschickt damit so z.Bsp. in einer Community geguckt werden kann, wer der coolste Stromsparer ist.

Kommt es nach Fukushima nun zu einer ökologischen Energiewende?

Ich denke schon, dass die Katastrophe von Fukushima ein Umdenken in Deutschland ausgelöst hat. Was davon nachher politisch umgesetzt wird ist noch nicht ganz raus. Da wird ja im Moment eher wieder zurückgerudert. Aber ich denke schon, dass ziemlich hoher Druck da ist relativ rasch aus der Kernenergie und natürlich auch aus der Kohlekraft auszusteigen, damit wir das Klima schützen. Wenn man beides machen will braucht man diese schlauen Stromnetze von denen ich heute hier gesprochen habe, weil wenn keine Kohle- und keine Atomkraft mehr zur Verfügung stehen dann habe wir einen sehr hohen Anteil an erneuerbaren Energien in den Netzen. Diese sind sehr schwankend. Wenn gegebenenfalls viel Strom gebraucht wird, kann es passieren, dass die Sonne gerade nicht scheint. Über die schlauen Stromnetze wäre es möglich, wenn die Nachfrage vom Strom am höchsten ist, gewisse Geräte dann nicht anspringen zu lassen, sondern diese beispielsweise morgens oder abends zu aktivieren. Man kann z.Bsp. ein Schwimmbad ein bisschen stärker heizen als vorgesehen, also die Temperatur erhöhen, wenn gerade viel Strom da ist, und wenn gerade eine Flaute zur Mittagszeit ist, kann man es abschalten. So spart man Energie ein und kann mit den erneuerbaren Energien besser auskommen.

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Auf der re:publica11 hat uns Prof. Martin Haase seine Ansichten zu Wikipedia und freiem Wissen im Netz erklärt.

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Seit 2006 stellt Jens Schröder wöchentlich die Blogcharts auf. Er ordnet deutschsprachige Blogs nach der Zahl der Backlinks und bringt so etwas Übersichtlichkeit in den Weiten der Blogosphäre. Deswegen war er neben Frank Westphal von Rivva einer der zwei Experten zur Bedeutung von Links, die ich für meine Magisterarbeit zur Ökonomie von Blogs befragt habe. Die Experteninterviews habe ich sukzessive zu klassischen journalistischen Interviews ausgearbeitet. Im ersten Teil des Interviews spricht Jens Schröder über Strukturen und Auffälligkeiten der Deutschen Blogcharts und über seine Definition eines Blogs.

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Netzpiloten InterviewSokari Ekine im Netzpiloten-Interview. Sie beschäftigt sich mit mobilem Aktivismus, den Menschenrechten und Bloggen in und über Afrika.
Sokari Ekine is interested in seeking out ways to encourage more Africans to blog and creating a community of grassroots African bloggers as a way/space for Africans to exchange ideas and strategies for effecting change in their communities, share experiences and tell their own stories in their own words.


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Netzpiloten InterviewMarkus von netzpolitik.org hat Daniel Schmitt (Domscheit-Berg) interviewt. Sehr hörenswert. Man erfährt viel über seine Motive und die Situation des Projekts sowie die Situation der whistleblower in Deutschland. Wäre auch eine Diskussion für die Verfechter des Qualitätsjournalismus. Bitte hier klicken!

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Politik Digital - Online zum Wähler

Am 1. Oktober erscheint Ihr neues Buch "politik digital. Online zum Wähler". Für Querleser: Wie würden Sie die Kernthese Ihres Buchs in drei Sätzen zusammenfassen?

Da genügt beinahe schon ein Satz: "Das Internet verändert unser Handeln, und nicht nur unser Denken." Die Grundidee dabei ist, dass in den vergangenen Jahren bereits so viele Dinge geschehen sind, die im Netz oder durch das Netz hindurch den Alltag vieler Menschen unmittelbar beeinflusst hat. Die Wahl Barack Obamas, der Online-Wahlkampf zur Bundestagswahl, die Zensursula-Debatte oder der Aufstieg der Piratenpartei sind dabei die dominieren Themen der letzten beiden Jahre. In Zukunft dürften die "Szenen" und "Milieus" hinter den digitalen Eliten eine wichtige Rolle für die Entwicklung einer "Netzpolitik" spielen, ebenso die wird sich die Organisation der politischen Parteien noch stärker an den Möglichkeiten der Online-Kommunikation orientieren. Und wir werden angesicht der sinkenden Wahlbeteiligung wohl auch wieder Wahlgeräte reden müssen.

[Das gesamte Interview folgt nach dem Sprung.] [MEHR]
Dieses Interview wurde vor der re:publica10 gemacht. Hätte ich es vorher gesehen, wäre es mir dort deutlich einfacher gefallen ihn richtig zu verstehen bei unserem Interview, das Meike Laaff damals mit ihm führte. So kann ich nur dringend bitten, hier genau zuzuhören, denn am Ende wird es wirklich interessant. [MEHR]
Im Netzpiloten-Interview erklärt Michelle Thorne von Creative Commons International, warum Lizenzen vom Typ "einige Rechte vorbehalten" so wichtig sind und warum es sich auch für Urheber lohnt, über Lizenzen nachzudenken. [MEHR]
Über Queer-Feminismus, Geschlecht im Netz und feministische Netzkultur haben wir auf der re:publica10 mit Svenja Schröder vom maedchenblog gesprochen. Es gäbe jetzt schon sehr verschiedene Netzfeministen, sagt Svenja, doch "die Szene muss noch viel, viel diverser werden". Der Queer-Feminismus, für den sie steht, geht nicht von einem Mann/Frau-Dualismus aus, sondern strebt eine geschlechtsneutrale Debatte an. Dort sollen nicht nur Frauen, sondern auch zum Beispiel männliche Feministen und trans-identitäre Menschen Platz finden. Es gäbe zwar Schwerpunkt-Themen, wie häusliche Gewalt oder die schlechtere Bezahlung von Frauen, sagt Svenja, grundsätzlich sei Netzfeminismus aber thematisch offen: "Es gibt auch zu nahezu allen Themen Sexismus". Zur Geschlechterdebatte in der Piratenpartei sagt sie: "Die Piratenpartei sollte das als Chance begreifen, dass Feministen sich beschweren. Weil sie würden sich nie bei einer Partei beschweren, die sie nicht selber für interessant hielten".
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netzpiloten: Matteo Pasquinelli, Sie vertreten die These vom digitalen Neo-Feudalismus. Was genau meinen Sie damit - und was folgt aus Ihrer Analyse?
Matteo Pasquinelli: Ich wollte dieses Bild des "Neo-Feudalismus" pushen, um auf einen Bruch im vorherrschenden Populismus hinzuweisen (der auch in linkspolitischen Kreisen und sozialen Bewegungen sehr stark ist), der digitale Kooperationen als etwas feiert, das unabhängig von der materiellen Wirtschaft und Marktgesetzen funktioniert. Ich meine damit nicht das Problem der Meinungsfreiheit, sondern die Kapitalkreisläufe, die "digitale Spaltung von Arbeit", die diese "freie Meinungsäußerung" ausbeutet.
Wie könnten wir ein demokratischeres Internet schaffen? Sie vergleichen die aktuelle Lage mit der der französischen Revolution, sehen die Notwendigkeit, das aktuelle System zu überwinden. [MEHR]
Während der re:publica10 erklärte uns Jeff Jarvis Marissa Mayers (Google) Zukunftsvision der Informationsverbreitung und -organisation. [MEHR]
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