Mary Huang arbeitet an der Schnittstelle zwischen Mode- und Software-Design. Sie gründete Continuum Fashion mit ihrer Partnerin und besten Freundin Jenna Fizel. Das Projekt ist ein experimentales Label, das Marys Interesse an der Mode und ihrem Hintergrund aus der Software- und Medienbranche vereinen soll. Das Label produziert u.a. LED-Kleider, User-generated Couture und 3D-Printing-Mode. Im Rahmen der NEXT12 habe ich Mary Huang einmal zu Continuum Fashion interviewt. Den englischen Originalton des Interviews lest Ihr hier.
Hi Mary, thanks for talking to Netzpiloten today
Hello, nice to meet you!
So, you're at this intersection between fashion and software design. How did that come about personally for you?
I mean, personally, I actually have a background in more like
media and interaction design and so does my partner. I mean, she does
a lot of installations, design work, she has a background in
architecture, so neither of us studied fashion design. I'd always done
a lot of experimental fashion design, but in a way it's nice to have
an outside perspective; especially since if you look at fashion design
how the training and how the industry is built up, most fashion
designers don't work digitally at all even and it's an industry that
is very well grounded in craft which is great. I mean, there's a lot
of beautiful craftsmanship, but there's not necessarily the kind of,
like, tradition of using computers at all.



Well after MIT I went to art school (laughing) for a little
while. I think that might have something to do with it. About three
years back I first heard about these kind of technologies that were
becoming commercial for ordinary people and these brain-controlling
technologies. And it was really just a vision that happened. I
thought, well, I'd really love to play a video game, maybe like Myst
or something, but where I have to solve some of the puzzles say by
relaxing to open up a new path or something. And that's really how I
got the idea. It just came in sort of a vision after hearing about
this technology. Then when I looked back I said, ok, but the idea of
playing a game to learn something is about trying to learn a habit in
a fun. And maybe that really connects back to school.
Ja, es ist immer noch eine sehr kleine Szene. Sie startete aber aus dem nichts. Ich glaube so in etwa 2004… und hat seitdem viele Phasen durchlebt. 1999/2000 war da nur so etwas wie eine Community, als z.B. auch die Netzpiloten starteten. Aber es war auch eine andere Ära. Sie war weniger produktorientiert. Da waren nur einige Entrepreneure von Business Schools, Geschäftsleute die ein wenig Geld mit Internet-Dingen machten, aber dann auch recht schnell mit ihren Firmen pleitegingen oder deren Geschäftsmodelle änderten und dann irgendwann verschwunden waren.
Es wird kein Ende des Urheberrechtes geben - am Ende des Tages werden alle ums Lagerfeuer sitzen und sich einig geworden sein. Es schwirren viele Kampfbegriffe herum, und noch mehr Halbwissen aus einem einfachen Grund: Das Urheberrecht in seiner bestehenden Form gibt einen Handlungsrahmen vor, innerhalb dessen Urheber, Verwerter und Nutzer agieren können. Dieser Rahmen ist sehr weit gesteckt und lässt sehr sehr viel Spielraum für individuelle vertragliche Regelungen. Das hat unter anderem zur Folge, dass wir unglaublich viele Gruppen von Urhebern haben, die unter dem Dach des Urheberrechtes vereint, die ganze Zeit aneinander vorbei reden. Die einen sind Sachbuchautoren, die zweiten Musiker, die dritten Wissenschaftler, Fotografen etc. Dazu kommt, dass alle Urheber ihre Werke in verschiedenen Arbeitssituationen schaffen: die einen sind angestellt, die anderen frei, sie schaffen im Auftrag, oder sie schaffen ein Werk und verkaufen es dann. Jede dieser Situationen benötigt andere vertragliche Regelungen, um Sicherheit zu schaffen für Auftraggeber, Nutzer und Urheber.
Leider nein, Radio gilt bei vielen Menschen immer noch als uncool und langweilig. Viele verbinden mit Radio nervige Morningshows mit übermäßig gut gelaunten Moderatoren und immer wieder die gleiche Musik aus den 70er, 80er, 90ern und "das Beste von heute".
Dass Zuschauer das Fernsehprogramm aktiv mitbestimmen können, ist für viele Menschen, die sich nicht gerade im Twitterdunst bewegen und mit Echtzeitkommunikation etc. umzugehen wissen, so revolutionär, dass sie es sich eigentlich gar nicht vorstellen können. Erkläre unseren Lesern doch bitte einmal, wie genau es den Menschen möglich sein soll, live zu bestimmen, was geschaut wird.
Nachdem Dirk Dresselhaus vor allem durch Indiebands wie "Hip Young Things" und "Locust Fudge" bekannt wurde und sich später als "Schneider TM" einen Namen in der Elektronik-Szene gemacht hat, arbeitet der Musiker in letzter Zeit auch immer häufiger an Soundtracks. An welche Projekte Dirk derzeit arbeitet und welchen Blick er auf die Musikindustrie hat, erzählt er uns in diesem Interview.
M: Also Tweek TV verbindet soziale Netzwerke mit dem TV. Was wir versuchen aufzubauen, ist eine neue Form Filme und TV-Shows zu entdecken. Wir glauben nämlich, dass es problematisch ist für viele Konsumenten gute Videoinhalte zu finden, die außerdem auch unterhaltend sind. Wir haben zum Beispiel jede Menge Freunde, die abends nach Hause kommen und sagen: „Hey, jedes Mal, wenn ich den Fernseher anmache, kommt da nur Mist. Ich zappe durch die Programme und ich bin echt enttäuscht, weil ich mich eigentlich nur zurücklehnen möchte und mich beim Fernsehen entspannen will. Aber da ist nichts“.
Vor einigen Monaten startete die Plattform
Ununi.tv ist als virtuelle Hochschule für Film, TV und Web konzipiert, die allen Interessierten, MedienmacherInnen und QuereinsteigerInnen auf Basis von Google+ Hangouts eine Möglichkeit bietet, sich umfassend an der Schnittstelle von Internet und Bewegtbild weiterzubilden. Wir haben versucht die
Blogs, Wikis und Foren gelten als die drei großen Genres des Web 2.0. Während es mit Wikipedia zumindest einen extrem prominenten Wiki-Vertreter gibt und große Medien immer öfters über Blogs berichten, bleiben Foren größtenteils unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung. Die pfälzische Firma
Mein-Tagwerk ist eines der neuen Hamburger Perlen am Startup-Himmel und versteht sich darauf Freelancern ein geeignetes Tool zur Verfügung zu stellen, mit dem die Selbständigen sich organisieren können. Seit Februar dieses Jahres ist
Ja und nein (lacht). Umfassend ist es, eben alles was für den Freelancer wichtig ist. Wir haben es aber geschafft die Software trotzdem einfach und transparent zu gestalten. Wir haben es eben aus unserer Sicht entworfen, als Freiberufler und nicht aus Sicht eines Buchhalters, ich glaube das ist ein entscheidender Unterschied. Zum Nulltarif gibt es eine Testversion, ein Projekt ein Kunde zum ausprobieren. Danach kann man sich entscheiden zwischen dem Paket Freelancer für 9 € monatlich und dem Paket Freelancer im Team für 18 €. Dort hat man die Möglichkeit Mitarbeiter und Partner anzulegen und so viele Projekte wie man will. Unterschrieben wird gleich hier und jetzt unter
Der Demokratisierungsgedanke entspringt eigentlich im Wesentlichen dem Punkt, dass in der Regel sehr sehr viele Teile, die im Rahmen einer Modenschau gezeigt werden, nicht produziert werden. Sprich es gibt zwar eine große Aufmerksamkeit in den Medien und damit auch bei den Endkonsumenten, also den Modeliebhabern, aber diese Leute haben oftmals nicht die Chance diese Klamotten zu kaufen, weil es eben Risikoaverse Händler gibt, die bestimmte Nachfragen im regionalen Kontext berücksichtigen und die in der Regel dann Sachen ordern bei den Designer, die leichter über die Ladentische gehen. Das führt natürlich dazu, dass es gewisse Bevormundung gibt, ein Diktat des Geschmacks des Händels im Endeffekt, und genau hier wollten wir modeaffinen Menschen, die Möglichkeit geben selbst zu entscheiden was sie in Zukunft tragen wollen. Sprich wir sammeln die Orders nach so einer Fashion-Show von den Leuten ein und geben diese dann gesammelt an die Designer weiter.
EyeEm ist zu einer der TopTen-Apps seit 2011 geworden. Die Foto-Sharing-App wurde von Florian Meissner und drei weiteren Entwicklern programmiert. Die Idee dazu kam ihm, als seine SLR-Cam in der New Yorker U-Bahn gestohlen wurde und er daraufhin nur noch Bilder mit seinem Smartphone schoss.
Einer meiner Lieblingsblogs, die ich regelmäßig verfolge, ist netzwertig.com. Nicht zuletzt durch die sehr guten Artikel, die aus Martin Weigerts Feder stammen. Aus persönlichem Interesse an der Person und für euch, liebe Leser, habe ich Martin nun einmal für ein Interview gewinnen können und ihn mal ein wenig über seine Arbeit und seine Person befragt.









