In letzter Zeit stolpere ich vermehrt über diese kleinen realDIYmate-Charaktere, die mir so langsam echt Spaß bereiten. Was das genau ist? Das sind Karton-Figuren, die über eine WiFi-Box mit dem Web verbunden sind. Mit diesen kleinen Sonderlingen kann man dann Aktionen, die im digitalen Lebensbereich ausgelöst werden, im Analogen sehbar, hörbar und bestimmt auch bald spührbar machen. Am Praxisbeispiel sieht das dann so aus:

Du erhältst beispielsweise ein Like auf einen von dir geposteten Link auf Facebook und diese Aktion löst einen Impuls bei deinem reaDIYmate-Charakter aus und sorgt dafür, dass dieser sich entweder durch eine Bewegung oder einen Sound Aufmerksamkeit verschafft.

Das kann dann recht lustig wirken, wie uns dieses kleine Introducing-Video zeigt:

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Als Intel auf der Computex in Taiwan Mitte 2011 die neue PC-Klasse der Ultrabooks vorstellte, wurde mein Interesse erst nur geringfügig geweckt. Nicht weil ich den Vorsprung nicht interessant fand, sondern weil ich neuer Technik immer erstmal vorsichtig entgegenblicke, da sie meist überteuert und unausgereift ist. Zum Dezember hin, habe ich dann aber meine Neugierde nicht mehr zurück halten können und mir diese Wundergeräte genauer angeschaut und sogar eines dieser Top-Geräte gekauft. Nach etlichen Vergleichen, bin ich beim Asus Zenbook UX31e hängen geblieben. Mein Fazit nach einem Monat: ab sofort nur noch Ultrabooks. Warum das so ist? Erfahrt Ihr im Testbericht.

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Ende September stellte Amazon neue Kindles vor, und der Kindle 4 wurde in der Zwischenzeit mehrfach rezensiert. Während sich deutsche Nutzer derzeit noch mit dem einfachen Kindle begnügen müssen, steht US-Kunden auch die touch-gesteuerte Variante und der farbige Kindle Fire zur Auswahl – letzterer verfolgt jedoch ein anderes Konzept. Denn anders als Amazons Multimedia-Maschine Kindle Fire legen Kindle 4 und Kindle 4 Touch den Schwerpunkt aufs Lesen und setzen konsequent auf das dafür hervorragend geeignete eInk-Display – Details dazu gibt es in Martin Lindners Test des Kindle 3.

Bild: Der Kindle Touch (vorne) ist etwas größer als sein betasteter Bruder – und verfügt über einige Features mehr.


Da der Kindle 4 für mich nicht in Frage kam (Details weiter unten), teste ich hier den Kindle 4 Touch auf Herz und Nieren – den bekommt man in Deutschland entweder per Import über eine US-Adresse, etwa bei Borderlinx, oder beim österreichischen Buchclub mexxbooks.

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Das neue iPad wurde ab 19:00Uhr im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco vorgestellt und soll ab dem 11. März erhältlich sein, in Deutschland dann am 25 März. Nach einem Video über den weltweiten Erfolg des iPad im Jahr 2010, zeigt Steve Jobs (!) das Apple-tablet in zweiter Version: Es ist in silbergrau und weiß erhältlich. Aber das Coolste soll das neue Cover sein, das auch als Aufsteller dienen kann und per Magneten am iPad haftet. Natürlich wird es in vielen Farben erhältlich sein.

Es ist insgesamt leichter, schmaler und gleichzeitig leistungsfähiger dank des Cortex A9 Dual-Core Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,2 GH. Apple nennt den Rechenkern Apple A5. Hersteller dieses neuen Prozessors soll laut unbestätigten Gerüchten Samsung sein. Dem Prozessor steht noch ein POWERVR SGX543 Grafikchip von Imagination Technologies zur Seite. Natürlich wächst auch der Arbeitsspeicher, sodass die kleine Flunder deutlich schneller und leistungsfähiger wird. Die Speichergröße steigt aber nur von 256 auf 512MB und die Taktfrequenz von 800 auf 1066, man schätzt im besten Fall 20-30% schneller. Auch das Gyroskop (Lagesensor) aus dem iPhone und iPod touch ist nun an Bord. Und das iPad2 ist dünner als das iPhone4: 8,8 Millimeter. Und es hat dieselbe Akkulaufzeit wie das alte iPad und einen HDMI Videoausgang (1080p). Ein 40-Dollar-Kabel mit dem man gleichzeitig den Videoausgang nutzen und das iPad2 aufladen kann, ist nun auch erhältlich. Softwaremäßig wird das iPad2 für Musiker und Videofilmer aufgepeppt (virtuelle Instrumente wie Piano und Gitarre, GarageBand & iMovie) und rückt damit mehr in Richtung Multimedia-Begleiter für Produzenten, Kameraleute und Musiker...

Eine kleine Kamera an der Front soll das vom iPhone bekannte Videotelefonieren ermöglichen und eine bessere Kamera auf der Rückseite kann dann amtliche Fotos und Videos schießen; sie ist allerdings nicht so gut wie die Kamera des iPhone4. Eine Antireflexionsbeschichtung macht das Display bedienungsfreundlicher - vor allem im Einsatz bei hellen Lichtverhältnissen. Und sogar ein NFC-Chip für Bezahlfunktionen wird integriert. Von außen gibt es ein neues eleganteres Design und die üblichen Abstufungen mit WLAN/UMTS und verschiedenen Größen der SSD-Festplatten. Enttäuschung für viele Fans: kein SD-Kartenslot und keine höhere Auflösung des Displays. Preise von 499 bis 829 US-Dollar.

Das neue iOS 4.3 (auch ab 11. März) soll eine bessere Performance des Safari-Browsers ermöglichen dank Nitro JavaScript Engine, auch AirPlay wurde optimiert. Und das neue iPad wird zum Hotspot für das iPhone4. Aber das neue iOS wird natürlich auch auf dem iPod der 3. und 4. Generation sowie dem iPhone erhältlich sein.

Höhe 241,2 mm Breite: 185,7 mm
Gewicht: 601 gr. bzw. 613 gr.
Wi-Fi (802.11a/b/g/n)
Bluetooth 2.1 + EDR
UMTS, HSDPA, HSUPA, EDGE, GSM
9,7" hinterleuchtetes Glossy-Display mit Antireflexionsbeschichtung
Kameras: Front: VGA-Kamera, Hinten: 720p-Video-Aufnahme mit Digitalzoom (H.264 mit AAC-Ton), .mp4, .mov, m4v
9-10 Stunden Akkulaufzeit im Surfmodus
Eingebautes Mikrofon und Lautsprecher plus Stereokopfhörerausgang

Unterstützte Dokumente:
.jpg, .tiff, .gif (images); .doc and .docx (Microsoft Word); .htm and .html (web pages); .key (Keynote); .numbers (Numbers); .pages (Pages); .pdf (Preview and Adobe Acrobat); .ppt and .pptx (Microsoft PowerPoint); .txt (text); .rtf (rich text format); .vcf (contact information); .xls and .xlsx (Microsoft Excel)

Foto: apple.com

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Ein tablet-pc in weiß mit dem Gewicht eines Netbooks? Und dann auch noch mit einem 12-Zoll-Bildschirm, einer großen Intel-i5-CPU sowie einer leidlich leistungsfähigen Chipsatz-Grafik? Zunächst war mir der Sinn nicht so ganz klar, vor allem, da weder Linux noch Windows7 besonders auf tablets optimiert sind. Aber Grafiker haben so drei in einem: ihr Grafiktablet zum Zeichnen, den Monitor und eben den Rechner. Wer also unterwegs gerne mal Illustrationen macht, der hat seins gefunden. Und auch die FullHD-Fähigkeit, der Stereolautsprecher und das eingebaute Mikrofon werden keinen großen Schaden anrichten. Das TouchPack von Windows und eigene Apps von Asus sollen auch andere Applikationen flott berührungsempfindlich bedienbar gestalten. Erste Tests haben schon diverse Youtube-Nutzer überzeugt. Und es gibt auch eine Bluetooth-Tastatur für Vielschreiber. Das Gerät soll zwischen 900 und 1000 EUR kosten.

Für diejenigen, die es nicht stört, öfter mal den Pen als Eingabegerät zu nutzen, kann das Ding ganz praktisch sein, es läuft ja sogar Photoshop drauf. Es ist daher eher ein echter "tablet for content & design production". Wenn die nächste Windows-Version fingerfreundlicher werden sollte, dann wäre es sicher damit auch eine Konkurrenz zum iPad2. Allerdings wird es dann sicher schon das iPad4 geben. Denn das iPad2 kommt ja heute schon raus...

CPU: Intel® Core™ i5-470UM
Chipsatz: Intel® HM55
Grafik: in den Chipsatz integriert
Betriebssystem: Microsoft® Windows® 7 Home Premium
Bluetooth 3.0 + HS und WLAN b/g/n integriert
Arbeitsspeicher: 4 GB DDR3 RAM Festplatte: 64 GB SSD
High-Definition Audio Codec, integrierte Stereolautsprecher und Mikrofon
Schnittstellen: 2 x USB 2.0, Mini-HDMI
Card Reader: MMC, SD (SDHC, SDXC)
Akku: Lithium-Polymer
Gewicht: 1.160 Gramm
Abmessungen: 312 x 207 x 17 mm

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Netzpiloten Videotipp

With Google and Apple duking it out for smartphone supremacy, each difference between the two gets highlighted and pored over intensely. One's open where the other's closed, one's for men where the other's for women. But of course the differences don't stop at the phones themselves, they extend all the way up to the companies that make them. Witness the extreme secrecy under which Apple develops products compared to the casual way Google shows footage of Hummingbird in action, just as Gingerbread is coming out.

See the video of Google showing off Hummingbird after the click.

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Netzpiloten Videotipp

Well, this iPhone attachment probably falls under the category of "gadgets that look too ridiculous to use in public, and there isn't too much content specially prepared for it. So it may be a non-starter, but it's also a pretty cool and low-tech approach to adding 3D to the iPhone. At the right price point, it could be worthwhile for a few minutes of entertaining visuals.

See the i3DG in action after the click.

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Now that Firefox is a giant in the browser world and the Mozilla Foundation is one of the leading defenders of the open web, it's easy to forget how creative--and disruptive--their projects have always been. Many of the innovations developed for early Firefox builds are now universally standard on every browser. Their entry into the mobile space has so far been just a browser, and while they're not actually looking into building hardware, their incredible ideas for what the phone of the future could be are pretty cool to see.

See the video after the click.

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As gadgets get smaller and smaller, why wouldn't we expect them to end up in our wallets? Mashable got a demo of the Dynamics credit card that has hidden numbers and a rewritable magnetic strip.

See the video after the click... [MEHR]
Können Sie eigentlich bestimmten Dokumenten oder Apps folgen? Haben Sie ein eigenes kleines Facebook für ihre Sales/Marketing-Abteilungen? Nein. Dann könnte Salesforce Chatter etwas für Sie sein. Wer also intern bisher nicht viel Erfolg mit Wikis, Blogs oder anderen Informationsspeichern hat, der kann nun diese Platform nutzen, um Menschen und Informationen in Echtzeit zu verbinden. Und da salesforce der bekannteste SaaS-Anbieter (Software-as-a-Service) ist, hält sich der initiale Aufwand sehr in Grenzen. Mehr im 40-Minuten-Video dazu nach dem Klick:
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Das Problem von Twitteruser Marcel Raimann kennen die meisten, die schon einmal den Versuch gestartet haben, die Großeltern an den Computer heranzuführen. Um die ältere Generation doch noch zum Silver Surfer zu machen, benötigt man Geduld und vor allem Zeit – ausgerechnet diejenigen Faktoren, an denen es der heutigen High Speed Gesellschaft oft mangelt.

Die größten Hemmschwellen bestehen aufgrund der englischen Fachsprache, die im Internet omnipräsent ist. Die Sprachbarriere bewirkt, dass das Internet im Extremfall sogar als gefährlich wahrgenommen wird. Aus Angst, aus Versehen etwas zu kaufen, zu abonnieren oder vor einer mangelnden Gewährleistung des Datenschutzes findet eine Nutzung gar nicht erst statt. Dabei bietet das Web gerade für Senioren jede Menge Möglichkeiten, um sich mit Gleichgesinnten in Foren auszutauschen, schnell und bequem nach Informationen zu suchen oder einfach den Kontakt zu alten Freunden wieder aufleben zu lassen, die man über die Jahre aus den Augen verloren hat...

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Es gibt viele Netze. Das Gasnetz, das Stromnetz und das Wasser/Abwasser-Netz. Das sind so die bekanntesten. Auch der gute alte Rohrpostbrief wurde via Netz aus Rohren verteilt. Allen Netzen gemeinsam ist Tatsache, dass in der Regel ein einziges Gut transportiert wird. In den Gasnetzen ist es Erdgas und nicht Argon oder Helium. In den Stromnetzen ist es ein Potential, das am anderen Ende zum Leuchten der Glühbirne führt und beim Wasser gibt es eben zwei Netze: Eines für Trinkwasser und eines für das Abwasser. Das Web verteilt Datenpakete also Nullen und Einsen.

Im Zeitalter des Internet möchte man uns nun erklären, dass es damit vorbei ist. Es gibt besondere Leute, die immer nur Baden und nicht Duschen; das verbraucht deutlich mehr Wasser und muss daher teurer bepreist werden, sagen die Verfechter so genannter managed services. Diesen Begriff gab es schon früher, Anbieter wie EDS (später HP) oder IBM haben unter diesem Label besondere Dienste an große Kunden verkauft. Ganze Rechenzentren wurden so aus der Veranwtortung der Banken und Versicherungen ausgelagert und die Anbieter verkauften den Kunden nicht die Server oder Software sondern alles als Paket - die Kunden mussten sich um nichts mehr kümmern sondern buchten einfach, was sie brauchten: Also Netzwerk, Rechenkapazität und Speicherplatz für eine Abteilung mit 200 Mitarbeitern. Befürworter der Netzneutralität pochen darauf, dass alles im Netz Datenpakete sind, alles müssen gleich schnell durchgeleitet werden. Die Firmen wollen bestimmte Pakete teurer machen als andere. Denn das mit den Bandbreiten weit oberhalb DSL 16.000 scheint nicht richtig zu klappen. Also macht man woanders eine neues Productizing.
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Besten Dank an @hemartin für den Hinweis auf den neuen HypeCycle EmTech für dieses Jahr. Wie gesagt, es gibt einiges, was von Gartner kommt, was ich gerne verbreite. Die seltsamen Ergüsse neulich zur Arbeitswelt 2020 gehörten nicht dazu. Die Hypecycles sind schon interessant und Grundlage vieler angeregter Diskussionen. Ich fände ja wireless power und context delivery architecture interessant. Und das speech recognition schon so weit ist, halte ich - gelinde gesagt - für ein Gerücht. Aber das mag sich rein auf die englische Sprache beziehen.



Draufclicken hilft definitiv den Augen!
Quelle: www.gartner.com [MEHR]
Das war's also mit Google Wave. Weil die "user adoption" nicht so angestiegen ist, wie erwünscht und wie es intern wohl der Fall war, wollen sie es nur noch als feature einbauen. Wahrscheinlich für ihre Enterprise 2.0 Initiative rund um Google Office Services. Zumindest erklärt das Urs Hölzle von Google im offiziellen blog.
But despite these wins, and numerous loyal fans, Wave has not seen the user adoption we would have liked. We don’t plan to continue developing Wave as a standalone product, but we will maintain the site at least through the end of the year and extend the technology for use in other Google projects.
Wenn man sich zeitgleich den rasanten Anstieg von facebook ansieht, wird es mittlerweile spannend, darauf zu schauen, wann facebook denselben Werbekuchen wie Google futtern wird. Und noch wichtiger wird es, zu sehen, wer dann facebook das Wasser abgraben wird. Es könnte aber auch in die Richtung der Pessimisten gehen, die an den Jugendlichen erkannt haben wollen, dass das Web nur noch so etwas ist wie Strom oder Wasser. Benutzt jeder, aber es gibt keine Menschenschlangen vor den Kaufhäusern, wenn brandneue Duscharmaturen von Grohe in die Läden kommen oder rosa-glänzende 5fach-Steckdosen von Brennenstuhl.
Vielleicht haben wir ja Glück und der Zug zur commodity, also zur Alltagsware Web, läßt uns wieder mehr Spielraum. Denn dann wird der Fokus des Kapitals wieder weiterziehen in andere Gefilde wie Erneuerbare Energien, Elektroautos oder 9D-Fernsehen mit eingebautem Twitterclient und Riechsalzapplikation.
Vielleicht kommt dann ein alternder Larry Page auf die Bühne und verkauft uns nochmal eine Armbanduhr mit Minibeamer, die auch Navi, Telefon, Videorecorder und Blutdruckmessgerät in einem ist. [MEHR]