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	<title>Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 &#187; Review</title>
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	<description>Netzpiloten surfen oberhalb der Wolkendecke. Seit 1998 entdecken wir mit Euch, dass das Web mehr zu bieten hat als bedruckte Seiten hinter Glas.</description>
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		<title>Kindle Touch im Test: Touch-A touch me</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 08:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
		
	<dc:subject>Gadgets</dc:subject>
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>Tech</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Ende September stellte Amazon neue Kindles vor, und der Kindle 4 wurde in der Zwischenzeit mehrfach rezensiert. Während sich deutsche Nutzer derzeit noch mit dem einfachen Kindle begnügen müssen, steht US-Kunden auch die touch-gesteuerte Variante und der farbige Kindle Fire zur Auswahl – letzterer verfolgt jedoch ein anderes Konzept. Denn anders als Amazons Multimedia-Maschine Kindle Fire legen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende September stellte Amazon <a href="http://www.engadget.com/2011/09/28/amazon-launches-kindle-touch/" title="Engadged über die neuen Kindles" target="_blank" class="liexternal">neue Kindles</a> vor, und der Kindle 4 wurde in der Zwischenzeit <a href="http://www.gizmodo.de/2011/10/07/kurztest-kindle-4-ist-schlank-spricht-deutsch-und-bedient-sich-schlecht.html" title="Gizmodo testet den Kindle 4" target="_blank" class="liexternal">mehrfach</a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3oMJMqdId0w" title="Youtube: Caulius testet den Kindle 4" target="_blank" class="liexternal">rezensiert</a>. Während sich deutsche Nutzer derzeit noch mit dem einfachen Kindle begnügen müssen, steht US-Kunden auch die touch-gesteuerte Variante und der farbige Kindle Fire zur Auswahl – letzterer verfolgt jedoch ein anderes Konzept. Denn anders als Amazons Multimedia-Maschine Kindle Fire legen Kindle 4 und Kindle 4 Touch den Schwerpunkt aufs Lesen und setzen konsequent auf das dafür hervorragend geeignete eInk-Display – Details dazu gibt es in <a href="http://www.netzpiloten.de/2010/09/17/test-der-neue-kindle-2/" title="Netzpiloten-Test des Kindle 3" class="liinternal">Martin Lindners Test des Kindle 3</a>.</p>
<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/01/kindle-vs-kindle-touch-klein.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-30624" title="Kindle und Kindle Touch" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/01/kindle-vs-kindle-touch-klein.jpg" alt="" width="650" height="433" /></a><strong>Bild: Der Kindle Touch (vorne) ist etwas größer als sein betasteter Bruder – und verfügt über einige Features mehr.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Da der Kindle 4 für mich nicht in Frage kam (Details weiter unten), teste ich hier den Kindle 4 Touch auf Herz und Nieren – den bekommt man in Deutschland entweder per Import über eine US-Adresse, etwa bei <a href="http://www.borderlinx.com/" title="Borderlinx" target="_blank" class="liexternal">Borderlinx</a>, oder beim österreichischen Buchclub <a href="http://www.mexxbooks.de/" title="Mexxbooks" target="_blank" class="liexternal">mexxbooks</a>.</p>
<p><span id="more-30598"></span></p>
<h2>Der Kindle Touch: ein gutes Lesegerät…</h2>
<p>Der Kindle Touch legt den Fokus klar aufs Lesen: Sein Display ist ungeschlagen gut, seine Akkulaufzeit äußerst lang, der Amazon-Kindle-Store gut ausgestattet, besonders im englischsprachigen Bereich. Neuen Lesestoff besorgt er sich drahtlos über den Amazon-Shop, per USB-Kabel über den Rechner oder per Mail an eine Kindle-Adresse. PDFs kann der Kindle Touch ebenfalls darstellen – sogar zoomen ist möglich. Praktischer ist es jedoch, die PDFs mit Calibre umzuwandeln – dazu jedoch später mehr. Im Internet surfen kann man mit dem Gerät ebenfalls, doch so richtig Spaß macht es nicht. Hat man es jedoch einmal geschafft, einen Artikel zu öffnen, gibt es eine gute Artikelansicht, die Navigation und andere störende Elemente ausblendet.</p>
<p>Im Vergleich zu den Vorgängermodellen verzichtet Amazon darauf, den Bildschirm bei jedem neuen Seitenaufbau schwarz zu färben – nur etwa alle fünf Seiten muss das Display neu aufgebaut werden. Ergebnis dieser Maßnahme ist zwar ein schnellerer Bildaufbau, hin und wieder sieht man jedoch schwache Artefakte der vorherigen Seite. Daher lässt sich das Verhalten des Geräts über die Einstellungen anpassen – wer möchte, kann also einen vollständigen Seitenaufbau bei jedem Blättern erzwingen.</p>
<h2>… mit den alten Macken</h2>
<p>Wie bereits gesagt, gibt es den Kindle Touch eigentlich nur in den USA – und so quittiert der Store auf dem Gerät stur den Dienst, wenn ein deutsches Amazon-Konto aktiviert ist. Ausweg: entweder das eigene Konto auf amazon.com umstellen – und damit in Dollar einkaufen – oder einfach am Rechner Bücher shoppen und drahtlos oder kabelgebunden auf das Gerät übertragen. Wo wir gerade über den Shop sprechen: Vollkommen unverständlich ist, dass Amazon sich noch immer beständig gegen das populäre ePub-Format sträubt – und damit bis auf den eigenen alle weiteren Stores außen vor lässt. Hier hat der Unternehmergeist leider gegenüber der Nutzerfreundlichkeit gewonnen. Wer jedoch auf einen anderen Reader setzt, kann nicht auf die Amazon-eBooks zurückgreifen – und lässt sich damit das wohl größte Sortiment entgehen. <em>Shame on you, Amazon</em>.</p>
<p>Natürlich gibt es Abhilfe: Mit der Open-Source-Software <a href="http://calibre-ebook.com/" title="Calibre" target="_blank" class="liexternal">Calibre</a> lassen sich ePubs komfortabel in Amazons .mobi-Format umwandeln – außerdem PDFs, HTML-Dateien und diverse andere Formate. Das funktioniert wunderbar mit freien ePubs wie etwa <a href="http://barefootintocyberspace.com/book/hypertext/" title="Barefoot Into Cyberspace" target="_blank" class="liexternal">Becky Hogges „Barefoot Into Cyberspace“</a>, nicht jedoch bei ePubs mit DRM. Zudem beherrscht Calibre die Verwaltung der eigenen Bücher und ist damit ein unverzichtbares Werkzeug für eReader-Besitzerinnen und -Besitzer – auch RSS-Feeds können konvertiert werden. Noch praktischer liest man Texte im Netz allerdings mit <a href="http://www.instapaper.com/" title="Instapaper" target="_blank" class="liexternal">Instapaper</a>, denn damit lassen sich gefundene Artikel bequem für später zum Lesen markieren und automatisch an den Kindle liefern – schön lesbar für das Gerät optimiert. Das funktioniert übrigens auch mit anderen eBook-Readern – hier allerdings nur über ein Kabel.</p>
<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/01/amazon-store.jpg" class="liimagelink"><img class="alignnone size-full wp-image-30638" title="Amazon Kindle-Store" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/01/amazon-store.jpg" alt="" width="500" height="297" /></a></p>
<p><strong>Bild: keine ePubs, dafür Auswahl – der Amazon Kindle-Store</strong></p>
<h2>Kampf der Kindles</h2>
<p>Obwohl Kindle 4 und Kindle 4 Touch preislich nahe beieinander liegen (79 $ vs. 99 $ für die werbegestützten Versionen), gibt es große technische Unterschiede. Bei der kleinen Variante hat Amazon am Speicher gespart, denn es gibt nur 2 GB gegenüber den 4 GB vom Touch – praktisch dürfte das bei einem Lesegerät kaum ins Gewicht fallen, denn auch die kleine Version ist nur schwer vollzubekommen. Etwas stärker fällt da schon die kleinere Batterie ins Gewicht. Vier Wochen versorgt sie den Kindle laut Hersteller mit Saft, bevor das Gerät wieder ans Netz muss – beim Kindle Touch sind es acht. Dafür ist das Gerät aber auch ein wenig kleiner und leichter.</p>
<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/01/touch-sprachausgabe.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-medium wp-image-30627" title="Sprachausgabe am Kindle Touch" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/01/touch-sprachausgabe-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" /></a></p>
<p>Auch in Bezug auf die Features unterscheiden sich die Geräte. Im Querformat kann nur der normale Kindle 4 Texte darstellen – der Touch mag nur Hochformat. Dafür verfügt er über einen Kopfhöreranschluss sowie einfache Lautsprecher. Darüber kann er jedoch nicht nur Audiodateien wiedergeben, sondern auch seine eingebaute Sprachausgabe ausspielen – vorausgesetzt, die Texte sind englisch und das Feature ist im betreffenden Buch nicht deaktiviert. Wer eine mobile Internetverbindung möchte, muss ebenfalls auf den Touch setzen – den gibt es nämlich in einer reinen Wifi- und einer 3G-Variante. Da ich jedoch die Wifi-Version habe, kann ich zum 3G-Touch keine Aussage treffen.</p>
<p align="right"><strong>Bild: Englischsprachige Texte kann der Kindle Touch vorlesen – vorausgesetzt, der Verlag hat das Feature nicht deaktiviert</strong></p>
<p>Den zentralen Unterschied tragen die Geräte jedoch im Namen: <em>Touch</em>. Der kleine Kindle hat eine ganze Reihe von Buttons, während sein berührfreudiger Bruder nur einen Home-Button besitzt und ansonsten auf seinen Bildschirm vertraut. Die Bedienung wird beim Einschalten des Geräts erläutert und gestaltet sich angenehm intuitiv. Beim Lesen eines Buches gibt es drei Regionen – bei einem Tipp auf den oberen Bereich des Bildschirms erscheint das Menü, links blättert man zurück, rechts weiter. Erfreulich dabei: Der Bereich zum Weiterblättern ist besonders groß, so dass man die häufigste Aktion ohne großes Zielen schafft. Das hat man schnell drinnen. Wischen ist übrigens als Alternative ebenfalls möglich.</p>
<p>Welches Bedienkonzept nun besser ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Beim Blättern hat der kleine Kindle eine Nasenlänge Vorsprung, denn die Buttons am Rand sind sehr praktisch – man kann den Finger darauf liegen lassen und schnell hin- und herblättern, während man sie beim Touch eher vom Bildschirm entfernt und wieder darauftippen muss. Zudem erfreut der Kindle 4 durch filigrane Ausführung und ein geringeres Gewicht, was sich beim Herumtragen auf die Dauer bemerkbar macht. Wenn ihr den Kindle also vorrangig zum reinen Lesen verwenden möchtet, würde ich euch zum Kindle 4 raten.</p>
<p>Wenn ihr jedoch wie ich zu den Lesern gehört, die sich beim Lesen Notizen zu den Büchern anfertigen, etwa um sie später in einem Review verwenden zu können, dann wird euch der Touch besser gefallen. Tippen mit dem kleinen Kindle ist ein großer Krampf, weil ihr die Buchstaben mühselig über das Steuerkreuz ansteuern müsst. Der Touch ist da wesentlich intuitiver und schneller. Wer ein Smartphone oder ein Tablet gewöhnt ist, wird sich ein bisschen umgewöhnen müssen, denn der Kindle Touch reagiert langsamer auf Tasteneingaben als diese Geräte. Das ist allerdings systembedingt durch das e-Ink-Display.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der Kindle Touch ist ein hervorragendes Lesegerät mit vielen sinnvollen Funktionen. Die ePub-Unverträglichkeit ist eigentlich ein No-Go, doch leider scheint Amazon kein Interesse an einer entsprechenden Öffnung zu haben – und auf Amazon zu verzichten, fällt angesichts des guten Buchangebots schwer. Als ich vor ein paar Monaten zum ersten Mal einen Kindle in der Hand hielt – damals war es ein Kindle 3 Keyboard – berührte ich instinktiv den Bildschirm, um mit dem Gerät zu interagieren. Kein Wunder, dass mir die Touch-Bedienung entgegenkommt – Notizen lassen sich damit elegant eintippen. Wer jedoch ein reines Lesegerät sucht, der ist mit dem normalen Kindle 4 besser bedient, und ein wenig Gewicht spart man so auch noch.</p>
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		<title>Die Verdammten &#8211; ein ungewöhnliches Browserspiel</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 09:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Butze</dc:creator>
		
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>Testflug Web 2.0</dc:subject>
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		<description><![CDATA[&#8230;Langsam öffne ich die Augen. Die warme Sonne scheint mir ins Gesicht. Ich blicke mich um. Staub und Sand überall. In der flimmernden Luft zeichnen sich einige Umrisse von Gebäuden ab. Ich wanke auf sie zu, mich fragend, warum ich hier bin und was ich hier soll. Plötzlich fasst jemand meine Schulter. “ Bau dir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/content_header.jpg" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-14712" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/content_header.jpg" alt="" width="949" height="144" /></a></p>
<p><em>&#8230;Langsam öffne ich die Augen. Die warme Sonne scheint mir ins Gesicht. Ich blicke mich um. Staub und Sand überall. In der flimmernden Luft zeichnen sich einige Umrisse von Gebäuden ab. Ich wanke auf sie zu, mich fragend, warum ich hier bin und was ich hier soll. Plötzlich fasst jemand meine Schulter. “ Bau dir ein Zelt, schnell. Wir brauchen mehr Verteidigung für die kommende Nacht. Die Zombies werden diese Stadt überfallen&#8230;” Da fällt es mir wieder ein: ich muss überleben, mit meinen 39 Mitbürgern. Der Kampf beginnt von vorn. Wie viele Tage werden wir diesmal überstehen&#8230;</em><span id="more-14673"></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Angekommen in der postapokalyptischen Welt</strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><a href="http://www.dieverdammten.de/" target="_blank" class="liexternal">Die Verdammten</a> ist ein browserbasiertes Zombie-Survivalgame aus der <a href="http://www.motion-twin.com/" target="_blank" class="liexternal">TWIN MOTION</a> Spieleschmiede. Nach eurer Anmeldung werdet ihr in eine wüstenähnliche Welt hineingeworfen, in der ihr Tag für Tag ums überleben kämpfen müsst. Es fängt alles damit an, dass ihr Teil einer zufällig zusammengestellten 40-köpfigen Stadtgemeinschaft werdet. Ab sofort heißt es, die richtige Balance zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen der Gemeinschaft zu finden, um möglichst lange durchzuhalten. </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Wie gut ihr in der Stadt zusammengearbeitet habt, erfahrt ihr jede Nacht am eigenen Leib. </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Denn um Mitternacht fallen die Zombies über die Stadt her und versuchen eurer schmackhaften Körperteile habhaft zu werden. </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Eine halbe Stunde zittern und bangen. Danach könnt ihr im Leichsblatt, der renommierten Stadt-Gazette, nachlesen, wie verheerend der Angriff war. Solltet  ihr wider Erwarten nicht überlebt haben, so bedeutet dies nicht das  Ende. Denn ihr werdet gleich wiedergeboren. So könnt ihr in einer neuen  Stadt nochmal ganz von vorn anfangen und es besser machen.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/leichsblatt.jpg" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-14674  alignleft" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/leichsblatt-300x118.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a></span></span></span><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/tot.jpg" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-14677  alignnone" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/tot-300x124.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"> </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Das tägliche Leben in der Stadt</strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Wenn ihr in einer Stadt angekommen seit, erhaltet ihr den Status eines einfache</span></span></span><span style="color: #800000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">n</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"> Einwohner</span></span></span><span style="color: #800000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">s </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">bzw. Bürge<span style="color: #000000">r</span></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">s</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><span style="color: #000000">.</span> Als Bürger habt ihr jeden Tag 6 Aktionspunkte (AP) zur Verfügung. Mit Nahrung, Wasser oder Drogen ist es möglich, die Aktionspunkte wieder aufzufüllen. Diese Punkte könnt ihr für Bauarbeiten in der Stadt oder an eurer Behausung verwenden. Ihr könnt aber auch einen Ausflug in die Außenwelt machen und dort nützliche Gegenstände finden, die eure Stadtgemeinschaft voranbringen. Wichtig ist erstmal Bekanntschaft mit den anderen Mitbürgern zu schließen. Von ihnen und der Spielhilfe erfährt man allerlei interessante, zum Überleben notwendige Details. Es lohnt sich auch einen Blick ins <a href="http://nobbz.de/wiki/index.php/Hauptseite" target="_blank" class="liexternal">Anfänger-Wiki</a> zu werfen. Zudem gibt es eine To-Do-Liste auf der ihr sehen könnt, welche Dinge ihr jeden Tag erledigen solltet, damit ihr gut in der Stadt und in der Außenwelt zurechtkommt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Außenwelt</strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Wie schon gesagt, könnte ihr Erkundungen der Umgebung vornehmen. Dazu geht ihr zum Stadttor. Dort schaut ihr auf die Karte und erkennt welche Sektoren ihr absuchen könnt oder welche Gebiete von Zombies bevölkert werden. Wer als Erster in die Außenwelt will, wird jedoch mit einer Karte konfrontiert, die keinerlei Hinweise, über die Zombieaktivität enthält. Wer mutig ist, kann auch allein mit der Erkundung anfangen. Mit einem Zombie werdet ihr spielend fertig, wenn mehrere auftauchen, ist es ratsam in einer Gruppe, auch Expedition genannt, das Gelände zu erforschen. Ihr könnt das erforschte Areal auch kennzeichnen, um den anderen Bewohnern der Stadt Hinweise zu geben, was sich dort befindet.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/verdammtstadttor.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-14692" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/verdammtstadttor-300x125.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/außenwelt.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-14695" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/außenwelt-300x117.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Ressourcen</strong></span></span></span><br />
<span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Wenn ihr etwas gefunden habt, dann müsst ihr entscheiden, ob ihr es der Gemeinschaft spenden wollt, oder lieber für euch behaltet. Überlegt euch gut was ihr mitnehmt, denn der Platz in euren Rucksäcken ist begrenzt. Allzu egoistisches Verhalten kann jedoch möglicherweise mit einer Anzeige von Mitspielern geahndet werden, ebenso wie anderes Fehlverhalten. Doch dazu später mehr. Mit den gefundenen Gegenständen könnt ihr Verteidigungsanlagen oder andere Gebäude bauen. Wenn ihr es geschafft habt z.B. eine Werkstatt zu bauen, könnt ihr neue Gebäude errichten und gefundene Rohstoffe in andere wichtige Baumaterialien umwandeln. Im Wiki gibt es weitere nette „Rezepte“ für verschiedenen Sachen, z.B. aus einer Streichholzschachtel und einem Baumstumpf stellt ihr eine Fackel her, die wenn ihr sie der Stadt spendet, die Verteidigung erhöht. Eine der essenziellen Ressourcen, die ihr zum Überleben braucht und Aktionspunkte zurückbringt, ist Wasser. Jeden Tag solltet ihr euch deshalb aus dem Brunnen der Stadt eine Ration entnehmen. Doch Obacht, Wasser ist ein begrenztes Gut und sollte sparsam verwendet werden. Nahrung, hingegen, ist meistens vorhanden. Schaut nicht so sehr auf die Qualität des Essens. Einfach runter damit, das füllt eure AP&#8217;s nochmal auf und gibt ordentlich Kraft für das nervenaufreibende Leben in der Postapokalypse. Nur mit dem Verzehr von Menschenfleisch solltet ihr euch zurückhalten, da könnt ihr euch leicht eine todbringende Infektion einfangen. Apropos nervenaufreibend, wenn der Thrill zu groß werden sollte, könnt ihr mit ein paar Drogen Abhilfe schaffen, dann werdet ihr wieder entspannter. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Manche Substanzen machen abhängig, die braucht ihr dann jeden Tag. Wenn ihr sie nicht bekommt, sterbt ihr. Es lohnt sich also, so lange es geht, clean zu bleiben. Bei Verletzungen und Infektionen hilft eine Behandlung mit Bandagen und Antibiotika. Schafft ihr es nicht in absehbarer Zeit euch zu verarzten, sterbt ihr. Daher: passt gut auf euch auf! Ja, es ist ein durchaus hartes Leben in der Ödnis. Deshalb ist die Zusammenarbeit untereinander vielleicht die wichtigste Ressource, damit ihr und letztendlich auch die Stadt viele Tage überstehen könnt. Die ist allerdings manchmal ganz schön schwierig, wo die Meinungen und Befindlichkeiten von 40 Bürgern aufeinander prallen. Nicht jeder verhält sich immer kooperativ. Oft genug sind Saboteure am Werk. Aber für sie gibt es verschiedene Mittel und Wege der Bestrafung. Entweder ihr verbannt die Bösewichte oder hängt sie auf.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/bank.jpg" class="liimagelink"><img class="alignnone size-medium wp-image-14700" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/bank-300x124.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/bauprojekte.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft size-medium wp-image-14706" style="margin: 10px" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/08/bauprojekte-300x124.jpg" alt="" width="180" height="70" /></a><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Heldenmodus</strong></span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"> </span></span><br />
<span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Einwohner zu sein ist schön und gut. Aber manchmal fühlt sich der ein oder andere zu höherem berufen. Dann möchte man Held sein. Bei Die Verdammten könnt ihr dann eure Stadt als &#8216;Buddler&#8217;, &#8216;Wächter&#8217; oder &#8216;Aufklärer&#8217; unterstützen. Diese Professionen bieten natürlich auch einige Vorteile: Der Buddler kann die Außenwelt schneller erkunden. Er findet auch wesentlich häufiger seltene Gegenstände. Der Aufklärer verfügt über eine Art Tarnumhang, so kann er sich unbeobachtet, weit von der Stadt entfernen und das Gelände sondieren. Als Wächter steuert ihr der Stadt ein paar extra Verteidigungspunkte bei, wenn die Zombiehorden über euch herfallen wollen. Wichtiger ist der Wächter jedoch im Außengelände, denn dort zählt er für zwei Spieler und kann so mehr Zombies in Schach halten. Es gibt noch viele weitere Heldenfeatures. Diese erschließen sich aber erst, wenn ihr längere Zeit als Held unterwegs seit. Einziger Wermutstropfen: Held wird man nicht einfach mal so. Dazu müsst ihr das kostenpflichtige Premiumangebot nutzen. Aber es macht auch riesigen Spaß das Spiel im Einwohnermodus zu erleben. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Erste Spielerfahrung</strong></span></span></span><br />
<span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Auf den ersten Blick, hat sich bei mir eine leichte Überforderung eingestellt. So viele Buttons, so viele Dinge, die zu erledigen sind. Was muss ich der Reihe nach tun, um vorwärts zukommen? Zu Beginn habe ich in ein kleines Tutorial geschaut, um ein Gefühl für das Spiel zu bekommen. Außerdem gibt es noch eine Hilfe, die einen groben Überblick über alles Wichtige vermittelt. Sollten dennoch Fragen auftauchen, so kann man diese im Forum loswerden. Dazu gibt es ein Weltforum, in dem eher allgemeine Dinge diskutiert werden und ein Stadtforum, in dem Dinge, die speziell die Stadt betreffen, beredet werden.</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"> Insgesamt herrscht ein entspannter und größtenteils angenehmer Ton im Forum, selbst als wir über das Aufhängen einiger Mitbürger sprachen. Neulinge werden im Allgemeinen nett aufgenommen, also habt keine Scheu etwas zu fragen. Wenn die Spieler jedoch erfahrender werden, kommt es oft zum Kompetenzgerangel, wie im wahren Leben auch. Dann kann es auch schon mal etwas rauer zugehen im Forum.</span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"> </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">&#8216;Die Verdammten&#8217; spielt mit Ambivalenzen. Zum einen habt ihr die Möglichkeit ein braver Bürger zu sein, der sich Tag für Tag in den Dienst der Stadt stellt. Zum Anderen könnt ihr aber auch als Saboteur tätig sein und eher eure eigenen Ziele verfolgen. Dann müsst ihr aber auch mit den Gegenmaßnahmen der Bürger leben. Vorausgesetzt ihr werdet entdeckt. Ich habe das Spiel ca. 14 Tage getestet und bin sehr begeistert. Ich habe gebaut, die Außenwelt abgesucht, mich in die Gemeinschaft eingebracht, Diebe und Saboteure angezeigt usw. Leute zu hängen ist mir jedoch nicht vergönnt gewesen. Die Verdammten ist komplex, aber benötigt nicht Unmengen an Zeit. Mir hat besonders die Beschreibungen verschiedener Aktionen gefallen. Beispielsweise </span></span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">als ich eine Heldentat vollbrachte:</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000">„<span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small"><em>Mit Hilfe seiner übermenschlichen Heldenkräfte hat Butze 2 Zombie(s) lauthals schreiend und mit bloßen Händen umgebracht!“</em></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Ein weiterer Punkt, der mich sehr begeistert hat, war die Möglichkeit durch die Kombination verschiedener Gegenstände, neuen Dinge herstellen zu können. Das gibt nochmal zusätzlich Motivation, Tag für Tag, die unwirtliche Wüste abzusuchen. Am Besten fand ich aber die Teamarbeit. Denn wenn es mal funktioniert hat, das man sich über die geplanten Bauprojekte einig war, dann hat man recht zügig seine Stadt fit machen können, um den Zombieansturm widerstehen zu können.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Menschliche Abgründe sind an der Tagesordnung, Drogen, Sucht, Diebstahl, Sabotage, schädigender Egoismus. Die Verdammten fördern so einiges an abweichenden Verhalten zu Tage. Hineingeworfen ins postapokalyptische Zombieszenario entwickeln sich die Menschen zu richtig tollen Teamspieler oder zu destruktiven Bösewichten. Neben letzteren haben auch Leute, die sich nicht am Bau der strategisch wichtigen Gebäude beteiligen, sondern lieber irgendwas bauen, meine Nerven strapaziert. Weil dadurch der Spielfluss und mein Ziel, nämlich zu Überleben, erheblich gestört wurde. Glücklicherweise kann man immer wieder neu anfangen und vielleicht aus Fehlern lernen.<br />
Die Verdammten ist ein verdammt cooles Spiel. Tolle Idee, kreative Umsetzung, witzige Beschreibungen. Unbedingt auprobieren!  Ach, ja dieses Browserspiel ist absolut werbefrei. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial,sans-serif"><span style="font-size: small">Auf der Website gibt es außerdem noch <a href="http://www.dieverdammten.de/video" target="_blank" class="liexternal">ein witziges Video</a> sowie <a href="http://www.dieverdammten.de/ohelp#extern" target="_blank" class="liexternal">eine ganz ausführliche Beschreibung</a> des Spiels.<br />
</span></span></span></p>
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		<item>
		<title>Blogvorstellung: ScienceBlogs PLANETEN</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2010/07/29/blogvorstellun-scienceblogs-planeten/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastpilot</dc:creator>
		
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
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		<description><![CDATA[www.scienceblogs.de/PLANETEN Wie heißt du? Ludmila Carone Seit wann bloggst du? Seit Anfang 2007 und seit November 2007 bei den scienceblogs. (c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com Warum hast du damit angefangen? Weil die meisten Leute nur vage und meist eher Hollywood-Klischee- Vorstellungen davon haben, was ein Wissenschaftler so den lieben langen Tag macht. Ach und weil ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.scienceblogs.de/planeten" target="_blank"><strong>www.scienceblogs.de/PLANETEN<br />
</strong></a></p>
<p><strong>Wie heißt du?</strong><br />
Ludmila Carone</p>
<p><strong>Seit wann bloggst du?</strong><br />
Seit Anfang 2007 und seit  November 2007 bei den scienceblogs.</p>
<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3577/3450235510_095af9f5fd.jpg" alt="Drei Bloggerinnen mit weißen<br />
Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan -<br />
Feminists of the WWW: unite" width="450" height="470" /></p>
<pre>(c) Frl. Zucker, <a href="http://fraeuleinzucker.blogspot.com/"
target="_blank">fraeuleinzucker.blogspot.com</a>
</pre>
<p><strong>Warum hast du damit angefangen?</strong><br />
Weil die meisten Leute nur vage und meist eher Hollywood-Klischee-<br />
Vorstellungen davon haben, was ein Wissenschaftler so den lieben<br />
langen Tag macht. Ach und weil ich zeigen wollte, dass Wissenschaftler<br />
nicht nur alte humorlose Männer in weißen Kitteln sein müssen. Ich hab<br />
noch nie in meinem Leben einen Kittel getragen&#8230;<br />
<span id="more-14562"></span><br />
<strong>Worüber schreibst du?</strong><br />
Im Grunde über alles, was ich interessant oder besonders doof finde.<br />
Vor allem versuche ich zu vermitteln, dass Wissenschaft mehr als eine<br />
Ansammlung von Wissen ist. Das Wesen der Wissenschaft ist: Faszination<br />
für das Neue und schonungslose Ehrlichkeit auch und gerade sich selbst<br />
gegenüber. Und sie stellt für manche Menschen einen Wert an sich dar:<br />
Freude an der Schönheit von Sternen und Galaxien. Verwunderung über<br />
die wunderbare und geradezu verrückte Welt der Quantenmechanik. Das<br />
erhebende Gefühl ein Rätsel gelöst zu zu haben, was vor einem<br />
vielleicht noch nicht mal einer gesehen hat.<br />
Wer das alles unter dem Diktat von &#8220;Wozu soll das gut sein?&#8221; sieht,<br />
schießt sich letztendlich selbst ins Knie. Anwendungen wurden in der<br />
Vergangenheit fast immer aus den Möglichkeiten gewonnen und nicht aus<br />
der Notwendigkeit heraus. Max Planck hat z.B. niemals einen Computer<br />
im Sinn gehabt, als er die Wärmestrahlung erforschte. Benjamin<br />
Franklin hat nicht an Stromkraftwerke gedacht, als er seine Drachen<br />
steigen ließ, um Blitze zu erforschen.<br />
Dennoch könnte ich diesen Text hier ohne diese beiden Ereignisse nicht<br />
schreiben und veröffentlichen. Am Anfang jedes wissenschaftlichen<br />
Fortschritts stand eher die Frage: &#8220;Hmm, was passiert wohl, wenn ich<br />
das und das mache?&#8221; Und weniger: &#8220;Ich mache das jetzt, um xyz zu<br />
erreichen.&#8221; Und selbst wenn man mit einem festgesetzten Ziel antritt,<br />
muss man sich immer auf Überraschungen gefasst machen.<br />
Ach ja und oft versuche ich zu vermitteln, dass ich keinen Grund sehe,<br />
warum Frauen da nicht genauso gut sein sollten wie ihre männlichen<br />
Mitstreiter. Eine Frauenquote von 5-10% im Physikstudium ist ja wohl<br />
steigerungsfähig.</p>
<p><strong>Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:</strong><br />
Spontan von einem Film-Team angerufen und interviewt zu werden, damit<br />
ich für die Sendung „Taff&#8221; auf Pro7 meinen Senf über ein angebliches<br />
Alien in Südamerika zugeben soll, das die BLÖD gefunden haben will.<br />
Wurde meines Wissens allerdings nie gesendet. War wohl zu skeptisch<br />
und aufklärerisch. Kann auch einfach sein, dass ich schlicht scheiße<br />
aussah. Wer rechnet auch damit, dass da gleich ein Film-Team<br />
reingestürmt kommt? Einer der Vorteile des Wissenschaftler-Daseins<br />
ist, dass ich hier mit Schlabber-T-Shirt, nackten Füßen und kurzer<br />
Hose am Schreibtisch sitzen kann. Natürlich ungeschminkt. Immerhin gab<br />
es ein nettes Gespräch mit den Medienleuten. Vielleicht haben die auch<br />
was gelernt. Bild&#8217; ich mir zumindest ein.<br />
Ach und die Story von dem älteren Herrn, der mich im Büro anrief, um<br />
sich von mir versichern zu lassen, dass der neue Teilchenbeschleuniger<br />
am CERN wirklich, wirklich nicht die Welt untergehen lassen wird.<br />
Obwohl er das in der PM gelesen hat. Hat mich ne halbe Stunde meines<br />
Lebens gekostet, aber ich glaub&#8217;, der war hinterher wirklich ruhiger.</p>
<p><strong>Wovon braucht das Internet mehr:</strong><br />
Mehr Frauen, die sich für Wissenschaft interessieren und sich nicht<br />
schämen, es auch zu zeigen.</p>
<p><strong>Frauen im Web sind…</strong><br />
unterrepräsentiert. Die meisten meiner Kommentatoren sind eindeutig<br />
Männer. Es kann doch nicht sein, dass sich fast nur die trauen, ihren<br />
Senf dazuzugeben? Oder was zu fragen? *Kopf kratz*</p>
<p><strong>Deine tägliche Web-Lektüre:</strong><br />
Natürlich die Scienceblogs und die Scilogs. Ansonsten ein buntes<br />
Sammelsurium an Jobblogs, politischen Blogs, feministischen Blogs etc.<br />
Eine der besten: <a href="http://scienceblogs.com/isisthescientist/" target="_blank" class="liexternal">Isis, the Scientist</a> &#8211; Wissenschaftlerin, Mutter,<br />
Latina und nimmt kein Blatt vor den Mund.</p>
<p>Dies ist ein Crossposting von <a href="http://maedchenmannschaft.net/faszination-fuer-das-neue-und-schonungslose-ehrlichkeit/" target="_blank" class="liexternal">www.maedchenmannschaft.net</a> von der Autorin Helga Hansen.<br />
<em>Tipps und Bewerbungen für die </em>WWW Girls<em> an<br />
post(at)maedchenmannschaft.net</em>.</p>
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		<title>Preferred Blog: Der Ohrenschützer</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 08:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Walter Beutler</dc:creator>
		
	<dc:subject>Netzkultur</dc:subject>
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Wie schön und schonend für die Augen, wenn ich zwischendurch Netzliteratur nicht zu lesen brauche, sondern ihr zuhören kann! Besonders gern höre ich dem Ohrenschützer zu. Da kann man die eigentlichen Ohrenschützer, also die Stöpsel, getrost vergessen. Einfühlsam und mit einer klaren Sprache liest der Ohrenschützer eigene und fremde Texte, die er gerne auch mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-13554 hvliqiumcqwqftugzhun hvliqiumcqwqftugzhun hvliqiumcqwqftugzhun hvliqiumcqwqftugzhun" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" width="120" height="60" /></a>Wie schön und schonend für die Augen, wenn ich zwischendurch  Netzliteratur nicht zu lesen brauche, sondern ihr zuhören kann!  Besonders gern höre ich dem <a href="http://go2.wordpress.com/?id=725X1342&amp;site=walbei.wordpress.com&amp;url=http%3A%2F%2Fohrenschuetzer.podspot.de%2F&amp;sref=http%3A%2F%2Fwalbei.wordpress.com%2F2010%2F07%2F16%2Fliterarische-podcasts-der-ohrenschutzer%2F" title="Es liest: Der Ohrenschützer" target="_self" class="liexternal">Ohrenschützer</a> zu. Da kann man die eigentlichen  Ohrenschützer, also die Stöpsel, getrost vergessen. Einfühlsam und mit  einer klaren Sprache liest der Ohrenschützer eigene und fremde Texte,  die er gerne auch mal mit Musik oder Geräuschen hinterlegt und so zu  Hörstücken aufwertet, einer Kurzversion des Hörspiels. Seine Texte  sammelt er mehrheitlich in der Szene der deutschsprachigen  Literaturforen, und er schreckt auch vor skurrilen und experimentellen  Texten nicht zurück. Poetisches und Slapstick, Düsteres und Heiteres,  Nachdenkliches und Vordergründiges tanzen auf seinem Podcastblog einen  schrill-bunten Reigen.</p>
<p>Das gesprochene Wort hat gegenüber dem geschriebenen den Vorteil,  dass es noch ein Stück näher an mich heran kommt, mich stärker ergreift.  Was wünscht man sich mehr für Literatur und literarische Versuche? Man  mache die Probe aufs Exempel:</p>
<ul>
<li><a href="http://ohrenschuetzer.podspot.de/post/buchvorstellung-separator/" target="_self" class="liexternal">Ein wunderschöner Schmetterling</a>: Poetische Träumerei  an einer Abdankungsfeier, geschrieben von Jens Reimann. Oder ist es mehr  als eine Träumerei?</li>
<li><a href="http://ohrenschuetzer.podspot.de/post/uber-das-gehen/" target="_self" class="liexternal">Über das Gehen – Betrachtungen eines Rollstuhlfahrers</a>:  Ein frecher Text aus meiner eigenen Feder – mit Verlaub. Der  Ohrenschützer macht ihn zur schönen Satire, die nachdenklich stimmt.</li>
<li><a href="http://ohrenschuetzer.podspot.de/post/bilanz/" target="_self" class="liexternal">Bilanz</a> von Günther Bach: Knapper und knackiger geht  es kaum. Ein Gedicht mit Hang zur Lautmalerei, bestens geeignet für  einen Podcast. Und bestens geeignet, um die Bilanz seines eigenen Lebens  daran zu messen.</li>
</ul>
<p><a href="http://ohrenschuetzer.podspot.de/" target="_self" class="liexternal">Es liest:  Der Ohrenschützer</a></p>
<p>Crosspost von <a href="http://walbei.wordpress.com/" target="_self" class="liexternal">Walter Bs Textereien</a></p>
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		<title>Preferred Blog: litblogs.net</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 11:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Walter Beutler</dc:creator>
		
	<dc:subject>Netzkultur</dc:subject>
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Literarische Blogs gibt es nicht wie Sand am Meer, zumindest nicht wirklich gute. Zugegeben: was ein guter oder weniger guter literarischer Blog ist, bleibt wohl eher der persönlichen Einschätzung überlassen. Das ist nicht wesentlich anders als mit Literatur in gedruckter Form: zwar gibt es sehr wohl objektive Qualitätskriterien, doch das Subjektive bleibt für den Genussleser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img class="size-full wp-image-13554 alignright" title="b_preferredblog_120x60" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" width="120" height="60" /></a>Literarische Blogs gibt es nicht wie Sand am Meer, zumindest nicht  wirklich gute. Zugegeben: was ein guter oder weniger guter literarischer  Blog ist, bleibt wohl eher der persönlichen Einschätzung überlassen.  Das ist nicht wesentlich anders als mit Literatur in gedruckter Form:  zwar gibt es sehr wohl objektive Qualitätskriterien, doch das Subjektive  bleibt für den Genussleser ein entscheidender Faktor. Denn wenn mir ein  Buch nicht gefällt, kann mich in den meisten Fällen auch ein noch so  belesener Literaturpapst nicht wirklich vom Gegenteil überzeugen.</p>
<p>Umso  schöner, dass ich <a href="http://www.litblogs.net/" target="_self" class="liexternal">Litblogs.net</a> entdeckt habe. Denn hier sind ein paar richtig gute literarische Blogs  versammelt. Und es ist ein Einfaches, mit ihnen in Kontakt zu kommen –  und zu bleiben. Litblogs.net ist eine Art Monitor für zurzeit rund  zwanzig literarische Blogs. Titel, Herkunft und Alter aller neuen  Beiträge werden auf der Hauptseite aufgelistet, wie man sich das von  Blogs gewohnt ist: der aktuellste Eintrag zuoberst. Durch einen  einfachen Klick kann man den Eintrag ansehen, ohne die Seite verlassen  zu müssen, alternativ dazu aber auch, indem man den entsprechenden Blog  in einem neuen Fenster öffnet. Selbstverständlich sind die Blogs auf  einfache Art zugänglich, auch ohne dass gerade ein aktueller Beitrag  aufgelistet ist. Ferner sind Kurzporträts der Blogbetreiber hinterlegt&#8230;</p>
<p><span id="more-14126"></span></p>
<p><a href="http://walbei.files.wordpress.com/2010/07/litbanner-1.jpg" target="_blank" class="liimagelink"><img class="alignright" title="litbanner-1" src="http://walbei.files.wordpress.com/2010/07/litbanner-1.jpg?w=202&amp;h=127" alt="Banner von Litblogs.net" width="202" height="127" /></a>Überhaupt besticht Litblogs.net durch seine benutzerInnenfreundliche  Technik. So gibt es am Fuss der Seite eine versenkbare  Instrumentenleiste, wie ich sie noch nie gesehen habe. Sie erleichtert  das Navigieren auf der Seite und stellt Such- und  Übersetzungsfunktionen, aber auch Feed-Abos und Schnittstellen zu  sozialen Medien zur Verfügung.</p>
<p>Doch das wichtigste sind die literarischen Blogs. Hier eine völlig  subjektive Auswahl:</p>
<p><a href="http://www.aleatorik.eu/" target="_self" class="liexternal">Aléa Torik</a>: Das  Tagebuch einer ehemaligen Studentin der Linguistik- und der  Literaturwissenschaft und ambitionierten Schriftstellerin. Poetisch in  Form und Inhalt, sorgfältig im Umgang mit der Sprache, berührend in  seiner Offenheit.</p>
<p><a href="http://logbuch.isla-volante.ch/" target="_self" class="liexternal">logbuch isla  volante</a>: Der Besuch dieses Blogs ist wie ein Abstecher aufs Meer.  Täglich wird ein Aquarell eingestellt, das vielfach hauptsächlich Wasser  abbildet und trotzdem immer wieder eine Überraschung darstellt. Dazu  Kürzesttexte. Ein Genuss in seiner Schlichtheit.</p>
<p><a href="http://visuelle-poesie.blogspot.com/" target="_self" class="liexternal">Visuelle  Poesie</a>: Anatol beeindruckt auf seinem Blog mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Visuelle_Poesie" title="Wiki-Infos dazu" target="_self" rel="nofollow" class="liwikipedia">visueller Poesie</a> durch die vielfältigen  Ausdrucksmöglichkeiten im weiten Berührungsfeld von Sprache und  bildender Kunst.</p>
<p><a href="http://andreas-louis-seyerlein.de/air" target="_self" class="liexternal">Particles</a>:  Der Blog von Andreas Louis Seyerlein hat etwas Verspieltes und ist nach  meinem Empfinden hoch poetisch. Er ist Teil eines literarischen  Gesamtkunstwerkes, das weit mehr ist als einfach “nur” Literatur in  digitaler Form – statt auf Papier: ein multimediales Erlebnis, bei dem  die Möglichkeiten der Netzkunst voll zum Tragen kommen – und das nicht  in effekthascherischer Weise, sondern eben hoch poetisch, geradezu  erschütternd zuweilen.</p>
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		<item>
		<title>Preferred Blog: Studio Glumm</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2010/06/29/preferred-blog-studio-glumm/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 08:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wir verabschieden uns flüchtig, und als ich durch das Loft gehe, schauen die Mädels mich mit großen Augen an, als wollten sie in meinem Gesicht ablesen, wie es gelaufen ist, aber ich bleib cool. Undurchsichtig bleiben, Mädels. Das A und O in diesem Metier. Als ich endlich draußen stehe, in den Straßen von Köln, bin ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Wir verabschieden uns flüchtig, und als ich durch das Loft gehe, schauen die Mädels mich mit großen Augen an, als wollten sie in meinem Gesicht  ablesen, wie es gelaufen ist, aber ich bleib cool. Undurchsichtig  bleiben, Mädels. Das A und O in diesem Metier. Als ich endlich draußen  stehe, in den Straßen von Köln, bin ich heilfroh. Einerseits.  Andererseits verdient man kaum Geld damit, dass man andauernd heilfroh  ist, weil es nicht geklappt hat.&#8221;</p></blockquote>
<p>
<a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" title="b_preferredblog_120x60" width="120" height="60" class="alignright size-full wp-image-13554" /></a>Wer wirklich lesen will. Wer wirklich eine Stimme hören will, der landet früher oder später beim <a href="http://glumm.wordpress.com/" target="_blank" class="liexternal">Glumm</a>. Als die Dinosaurier noch herumwankten, hatte er mal einen Literaturpreis gewonnen. Doch irgendwas kam dazwischen. Zwischen ihn und die große Schriftstellerkarriere. Ein Glück. Vielleicht hätte er dann nie seine beiden Blogs <a href="http://500beine.myblog.de/" target="_blank" class="liexternal">500beine</a> und seit einiger Zeit das Studio Glumm begonnen. So können wir lesen, schmunzeln, uns ertappt fühlen, in schallendes Gelächter ausbrechen und mitleiden. Ach ja, das Thema. Es geht um das Leben an sich &#8211; also echte Literatur. Prosa.<br />
<br />
Einer der Besten!</p>
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		<title>Ein Tag in der digitalen Journalisten-Galaxis</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2010/06/18/ein-tag-in-der-digitalen-journalisten-galaxis/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/2010/06/18/ein-tag-in-der-digitalen-journalisten-galaxis/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 09:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Malz</dc:creator>
		
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
	<dc:subject>Netzkultur</dc:subject>
	<dc:subject>Review</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Von Marx bis youtube Dieser Tage finden bundesweit kostenlose Workshops statt, die die jungen, willigen Surfer der digitalen Medienwelle für einen neuen Studiengang des Medieninstitut School of Audio Engineering (SAE) begeistern sollen. Ab September 2010 soll das Studium des Digital Journalism neue Wort- und Bildjongleure für die Netz-Welt ausbilden. An diesem heissen Donnerstagnachmittag, in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Von Marx bis youtube</h2>
<p>Dieser Tage finden bundesweit <a href="http://www.sae.edu/de/news/4410/Digital_Journalism_Camp_2010" target="_blank" class="liexternal">kostenlose Workshops</a> statt, die die jungen, willigen Surfer der digitalen Medienwelle für einen neuen Studiengang des  <a href="http://www.sae.edu/de/news_overview/727/News" target="_blank" class="liexternal">Medieninstitut School of Audio Engineering (SAE)</a> begeistern sollen. Ab September 2010 soll das Studium des <a href="http://www.sae.edu/de/course/3947/Digital_Journalism" target="_blank" class="liexternal">Digital Journalism</a> neue Wort- und Bildjongleure für die Netz-Welt ausbilden.</p>
<p>An diesem heissen Donnerstagnachmittag, in einem der wohltemperierten Seminarräume des Hamburger SAE-Instituts,  präsentiert Matthias Lange, ehemaliger Printjournalist, inzwischen <a href="http://redaktion42.wordpress.com/" target="_blank" class="liexternal">Blogger</a>, PR-Lemming und „digitaler Nomade“, den „Studiengang 2.0“. Und weil jedem SAE-Studenten bei Studienantritt ein MacBook versprochen wird, hat er an diesem Donnerstag gleich die gesamte Produktpalette des Herrn Jobs mitgebracht und liebevoll dekoriert. Und so applen iPhone, iPad, MacBook und iPod vor ihm auf dem Tisch herum.<br />
<br /><span id="more-13698"></span><br />
Langes&#8217; braune Anzugshose fällt über schwarze Cowboystiefel, die blondgelockten, langen Haare über eine Hornbrille á la Woody Allen. Nach ein paar Minuten ist den knapp 20 anwesenden digitalen Surfern in spe klar: Matthias Lange liebt die digitale Wort- und Bilderwelt. Und Apple.<br />
<br />
Nachdem sich einleitend alle erheben, um die netz-verschlossenen Journalisten in einer symbolischen Schweigeminute zu Grabe zu tragen, folgt eine Hommage an iPad, youtube, Twitter und die Macht sozialer Netzwerke in ihrer Gesamtheit.<br />
<br />
In den nächsten 90 Minuten geht es um die Entwicklung der Massenmedien im Allgemeinen und die Kanalisierung von Informationsflüssen im Netz, den richtigen Umgang mit digitalen Werkzeugen,  Suchmaschinenoptimierung („Wir schreiben für Google“) im Besonderen.<br />
<br />
Matthias Lange gibt sich digital-dynamisch, lebensnah und junggeblieben. Seine Ausführungen werden von netz-entlehnten Einspielern via MacBook begleitet, die ein wenig zu lapidar, zu willkürlich und unzusammenhängend daherpixeln. So verspottet Rotzlöffel Nelson in einem Ausschnitt einer Simpsons-Folge einen Printjournalisten („Etablierte Medien sind die Verlierer“), da wird die spontane Schlagkraft eines Flashmobs mit einer Konzert-Aktion der Black Eyed Peas verdeutlicht („Masse und Macht“), da wird mit Facebook-Hyperbeln argumentiert und sogar Karl Marx darf mit seiner Forderung zur Demokratisierung der Kommunikationsmittel nicht fehlen.<br />
<br />
Die vereinzelt treffenden Beispiele zur Blogger-Macht und dem Informations-Multiplikator Internet (an den Fallbeispielen <a href="http://www.unpolitik.de/2010/05/22/unser-volk-braucht-markt/" target="_blank" class="liexternal">Horst Köhler</a> und dem <a href="http://blog.greenpeace.de/nestle-in-erklaerungsnot/" target="_blank" class="liexternal">Palmöl-Skandal um Nestle</a>) gehen im allgemeinen Geplänkel über Netz-Notwendigkeiten unter.<br />
<br />
Matthias Lange sein MacBook endlich schlafen legt, erfährt der geneigte Zuhörer in einer knappen Viertelstunde schließlich die Eckdaten zu der Angelegenheit, für die er ursprünglich eingecheckt hat: der neue Studiengang. Digital Journalism. Stimmt, da war noch was!<br />
<br />
Das SAE-Diplom erhält man also nach dem ersten Jahr, mit der Option auf vertiefende Bachelor- und Master-Studiengänge an den verschiedenen SAE-Standorten. Zu absolvieren sind 35 Wochenstunden mit jeweils 10 Theorie- und 25 Praxisstunden. Neben einer allgemeinen Einführung in das journalistische Basiswissen wird man bloggen, twittern und tuben. Einzige Voraussetzungen sind Volljährigkeit, die Mittlere Reife und ein sicherer Umgang mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Die Kosten variieren je nach gewähltem Studienmodell (Teil- oder Vollzeit) zwischen 11.000 Euro und 12.800 EURO. Inklusive MacBook und Software.<br />
<br />
Die digitale Avantgarde kann also aufatmen. Es leuchtet kein neuer Stern am Netz-Himmel. Das ist nur ein MacBook der SAE.</p>
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		<title>Rezension: Facebook &#8211; Marketing unter Freunden I</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2010/06/11/rezension-facebook-marketing-unter-freunden-i/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 08:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lena Brombacher</dc:creator>
		
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Wir haben uns entschlossen user generated journalism einzuführen. Das bedeutet, dass wir alle Leser ermuntern, Artikel einzureichen oder aber an den Rezensionen mitzuarbeiten. Das Ratgeber-Buch Facebook &#8211; Marketing unter Freunden ist so ein Fall. Eine unserer Autoren (Lena Brombacher) und eine Leserin &#8211; Bea Brenner &#8211; werden das Buch bewerten. Als Erste ist heute Lena [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/blatt1.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/blatt1.jpg" alt="" title="blatt1" width="200" height="191" class="alignright size-full wp-image-13585" /></a>Wir haben uns entschlossen user generated journalism einzuführen. Das bedeutet, dass wir alle Leser ermuntern, Artikel einzureichen oder aber an den Rezensionen mitzuarbeiten. Das <strong>Ratgeber-Buch</strong> <a href="http://www.facebook.com/fbmarketingbuch?v=wall" target="_blank" class="liexternal">Facebook &#8211; Marketing unter Freunden</a> ist so ein Fall. Eine unserer Autoren (Lena Brombacher) und eine Leserin &#8211; Bea Brenner &#8211; werden das Buch bewerten. Als Erste ist heute Lena dran und beschreibt den Nutzen aus Sicht der ehemaligen Pressearbeiterin. Frau Brenner wird dann mit ihren über 20 Jahren Erfahrung im Marketing und einer noch vorhandenen interessierten Distanz zu socialmedia berichten, ob und wie das Buch hilft, Hemmschwellen zu überwinden. (Redaktion Netzpiloten.de)</p>
<h3>Worum geht es?</h3>
<p>Facebook ist die populärste Schnittstelle aller Social Networks. Hier fließen Twitter, youtube, flickr und der Content sämtlicher Blogs, Websites und Plattformen aus dem WorldWideWeb zusammen. Mittlerweile zählt facebook 400 Millionen aktive Mitglieder weltweit, wäre facebook ein Land, wäre es das viertgrößte Land dieser Erde. Nirgendwo erreicht man eine so große Zahl an potentiellen Kunden. Doch wie kommt man als Unternehmen dorthin, wo sich die Konsumenten schon befinden?</p>
<p><span id="more-13580"></span><br />
Große Unternehmen wie Starbucks oder Coca Cola haben schon längst verstanden, dass sie ihre Zielgruppe am besten über das Web 2.0 erreichen, doch es gibt noch etliche, die völlig im Dunkeln tappen und denen facebook so exotisch erscheint wie ein Trip in die Weiten des Alls. Das haben Felix und Klaus Holzapfel erkannt und das Handbuch mit dem Titel „facebook – marketing unter Freunden“ geschrieben. Das Motto lautet: „Dialog statt plumpe Werbung“. Sie richten sich, wie sie selbst zu Beginn des Buches klarstellen, nicht an facebook-Nerds, sondern an Non-Facebooker, aktive Facebooker, Marketing-Abteilungen und die Führungsetagen von Unternehmen. Für diese wird zu Beginn erst einmal eine kleine Einführung gegeben, wie man eine Fanpage anlegt – was dem normalen User ja bereits bekannt ist. Doch auch für den hat das Buch einiges zu bieten, wenn er die ersten Kapitel überschlägt. Betont wird auch, dass man sich hier duzt, frei nach dem Motto „das sind alles meine Freunde.“<br />
<br />
Ich selbst arbeite seit Jahren in den Bereich Werbung und Public Relations, nutze facebook privat und entspreche mit 130 „Freunden“ dem durchschnittlichen Facebook-User. Momentan bin ich mit dem Aufbau einer Fanpage für meinen Blog beschäftigt und bräuchte dringend ein paar Ansätze, wie ich es am besten angehe. Ich kann also noch einiges dazulernen und bin gespannt.<br />
</p>
<h3>Was lerne ich durch das Buch?</h3>
<p>Nun zuallererst habe ich mein Hintergrundwissen über facebook erweitert. Ich wusste nicht, dass facebook aus der Plattform „Facemash“ entstand, die von facebook-Gründer Mark Zuckerberg für Studenten der Harvard-University entwickelt wurde. Als Harvard die Seite verbot wurde daraus „thefacebook.com“ und später facebook. Desweiteren finde ich es sehr interessant zu erfahren, welche die erfolgreichsten Seiten bei facebook sind, nämlich auf Platz 1 „Texas Hold&#8217;em Poker“, auf Platz 2 die facebook Seite von Michael Jackson und auf Platz 3 „Mafia Wars“, ein Social Media Game (Stand März 2010). Ich recherchiere dies, doch mittlerweile hat der King of Pop definitiv mehr Freunde als die Pokerseite. So schnell kann es gehen.<br />
<br />
Die Inhalte werden verständlich erklärt, teilweise mit hilfreichen Darstellungen. Jedoch muss ich klar sagen, dass das Buch einen Laien komplett überfordern wird. Der Inhalt ist auch für einen Geschäftsführer ohne Marketing Know-How zu kompliziert, für den Marketingprofi etwas langatmig. So wie die Autoren immer wieder betonen, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt, sollten sie sich vielleicht auch auf eine Zielgruppe festlegen, anstatt alle über einen Kamm zu scheren. Ich würde das Buch Marketingabteilungen empfehlen, die sich mit dem Thema facebook noch nicht im Detail auseinandergesetzt haben, bzw. erste Erfahrungen gesammelt haben und  wissen möchten, wie sie es richtig angehen sollen. Sie verfügen über das nötige Marketing-Know-How um die zahlreichen Ideen dem Unternehmen gerecht auzuwählen und umzusetzen.<br />
<br />
Unterm Strich ist das Buch eine solide Basis, um das System facebook als solches zu verstehen und die Vielzahl an Möglichkeiten im Besonderen zu entdecken. Viele gute Tipps und Hinweise wägen Pro und Contra bestimmter Apps und Einstellungen ab. Ich bekomme viele neue Anregungen dafür, wie ich facebook auch in meinen Blog einbinden kann und darüber Freunde für meine Fanseite gewinnen kann, die dort wiederum alle Posts sofort in ihrem Newsfeed erhalten. Diese Portal übergreifende Vernetzung bietet zahlreiche Vorteile, so kann man seine facebook-ID auch zum kommentieren anderer Blogs und Sites benutzen. Hier beweist sich facebook als Metaebene. Das erste was ich also brauche ist eine simple „Like Box“, die ich mir bei facebook unter Apps downloaden kann. Alles andere werde ich dann nach und nach ergänzen.<br />
<br />
Das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis ist ausgewogen und so erfährt man nach ausführlichen Kapiteln über Return on Investment oder Controlling auch etwas über die erfolgreichsten Kampagnen, wie z.B. die Kampagne von Burger King, bei der man 10 Freunde gegen einen Whopper eintauschen konnte. Dass facebook darüber not amused war ist klar. Die Kampagne wurde unterbunden, dennoch hat sie sich in den Köpfen verankert. Das ist gute Werbung und für mich der gelungenste Teil des Buches. Vielleicht hätte man die Beispiele direkt in den jeweiligen Kapiteln einbauen sollen um die Inhalte etwas aufzulockern.<br />
<br />
Eine Sache möchte ich jedoch noch loswerden. Ich finde den Vergleich zwischen „Unternehmen – Kunden“ und „Mann – Frau“, den die Autoren mehrmals anwenden, extrem „altbacken“. Man kann doch nicht allen Ernstes einem Publikum, das ständig darauf bedacht ist, ein möglichst cooles Image zu pflegen &#8211; nehmen wir z.B. einen Marketing Director bei Nike &#8211; erzählen, dass es sich beim Verhältnis zum Kunden wie mit der Anmache zwischen Mann und Frau verhält. Dass heute auch mal die Frau den ersten Schritt macht oder dass man langfristiges Interesse signalisieren muss, damit sich ein lange Beziehung entwickelt und kein One-Night-Stand. Das ist genauso unlustig wie der Tipp „lustige Filme“ hochlzuladen. Abzüge in der B-Note also für die Sprache, teilweise auch in grammatikalischer Hinsicht.<br />
<br />
Wenn man das Buch mit seinen 250 Seiten durchgearbeitet hat, haben sich die Regeln bei facebook wahrscheinlich schon wieder geändert oder das Kind hat einen anderen Namen, aber darauf weisen auch die Autoren in ihrem Schlusswort hin. Es geht vielmehr um die Positionierung als Unternehmen im Web an sich, explizit dargestellt am Beispiel von facebook. Denn wer sich dem Fortschritt verschließt, wird es in Zukunft schwer haben, der Konkurrenz standzuhalten. Wer jedoch verstanden hat, dass der Button „gefällt mir“ Türen öffnet, ist den anderen einen Schritt voraus. </p>
<p>Bildnachweis: <a href="http://www.morguefile.com/creative/nanette" target="_blank" class="liexternal">nanette</a></p>
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		<item>
		<title>Netzpiloten Preferred Blog: &#8220;Geht´s noch&#8230;?!&#8221;</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2010/06/10/netzpiloten-preferred-blog-geht%c2%b4s-noch/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 08:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Macht</dc:creator>
		
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
	<dc:subject>Review</dc:subject>
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Eines meiner liebsten Blogs ist „Geht´s noch&#8230;?!“ und wird geschrieben von  zwei tollen Kulturjournalistinnen &#8211; die eine, Susan Vahabzadeh, ist seit vielen Jahren führende Filmkritikerin, die andere, Christine Dössel, eine der prominentesten Theaterkritiker Deutschlands. Beide arbeiten als Redakteurinnen im Feuilleton der Süddeutschen  Zeitung. Und als hätten sie dort nicht schon genug zu schreiben, nehmen sie uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-13554" title="b_preferredblog_120x60" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" width="120" height="60" /></a>Eines meiner liebsten Blogs ist <a href="http://blogs.sueddeutsche.de/gehtsnoch/" target="_blank" class="liexternal">„Geht´s noch&#8230;?!“</a> und wird geschrieben von  zwei tollen Kulturjournalistinnen &#8211; die eine, Susan Vahabzadeh, ist seit vielen Jahren führende Filmkritikerin, die andere, Christine Dössel, eine der prominentesten Theaterkritiker Deutschlands. Beide arbeiten als Redakteurinnen im Feuilleton der Süddeutschen  Zeitung. Und als hätten sie dort nicht schon genug zu schreiben, nehmen sie uns in ihrem Blog regelmäßig mit auf ihre wirklich lesenswerten Backstage-Erlebnisse hinter die deutschen und internationalen Kulturstätten. Den Damen widerfährt viel Skurriles, Beeindruckendes und manchmal Rührendes von Cannes bis Oberammergau. Kürzlich hat sich Christine in einem langen <a href="http://blogs.sueddeutsche.de/gehtsnoch/2010/05/23/zum-heidelberger-stuckemarkt-warum-es-so-nicht-geht/" target="_blank" class="liexternal">persönlichen Stück</a> den Frust von der Seele geschrieben, den ihr die Arbeit in der Jury zum Heidelberger Stückemarkt bereitet hat. Das war <em>Blogging at it´s best</em>: tagebuchartig persönlich und gleichzeitig hintergrundreich und leidenschaftlich.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.netzpiloten.de%2F2010%2F06%2F10%2Fnetzpiloten-preferred-blog-geht%25c2%25b4s-noch%2F&amp;layout=standard&amp;show-faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:auto;"></iframe></div>

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		</item>
		<item>
		<title>Review: Aupeo! Die Highquality-Lieblingsmusikstreamer</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2009/08/10/review-aupeo/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/2009/08/10/review-aupeo/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 07:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Büffel</dc:creator>
		
	<dc:subject>Musik</dc:subject>
	<dc:subject>Review</dc:subject>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogpiloten.de/?p=6241</guid>
		<description><![CDATA[Bei Aupeo! kann man sich sein eigenes Lieblingsmusikprogramm zusammenstellen oder sich Musik empfehlen lassen, die dann als linearer Audio-Stream zu hören ist. Aupeo! ähnelt damit mehr einem persönlichen Radiosender. Hinter dem Empfehlungssystem von Aupeo! steckt ein Algorithmus des Fraunhofer-Instituts. Das Besondere: Der Algorithmus findet nicht nur ähnliche Künstler, sondern kann auch bestimmte Stimmungen aus Liedern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-6245" src="/wp-content/uploads/2009/07/picture-4.png" alt="picture-4" width="172" height="77" />Bei <a href="http://www.aupeo.com" target="_blank" class="liexternal">Aupeo!</a> kann man sich sein eigenes Lieblingsmusikprogramm zusammenstellen oder sich Musik empfehlen lassen, die dann als linearer Audio-Stream zu hören ist. Aupeo! ähnelt damit mehr einem persönlichen Radiosender. Hinter dem Empfehlungssystem von Aupeo! steckt ein Algorithmus des Fraunhofer-Instituts. Das Besondere: Der Algorithmus findet nicht nur ähnliche Künstler, sondern kann auch bestimmte Stimmungen aus Liedern herauslesen und eine entsprechende Playlist anlegen.<span id="more-6241"></span></p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/08/aupeo_neu.jpg" alt="aupeo_neu" width="500" height="332" /></p>
<p>Das Userinterface ist übersichtlich gestaltet; nach dem üblichen Anmeldeprozedere kann man nach wenigen Minuten mit dem Anlegen einer eigenen Playlist bzw. mit dem Abspielen der eigenen Lieblingsmusik loslegen. Zwar kann man Aupeo! auch ohne Anmeldung nutzen. Nachteil: Aupeo! merkt sich dann nicht, was man bisher schon gehört hat.</p>
<p><img src="/wp-content/uploads/2009/08/mood_neu.png" alt="mood_neu" width="476" height="347" /></p>
<p>Bei dem so genannten Mood-Chooser handelt es sich um eine Matrix, auf der man einstellen kann, in welcher Stimmung man sich gerade befindet bzw. zu welcher Stimmung passende Musik vorgeschlagen und abgespielt werden soll. In der Datenbank befinden sich derzeit rund 500.000 Musikstücke, sodass hier für die allermeisten Geschmäcker mehr als nur ein Titel dabei sein dürfte. :-)</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-6242" src="/wp-content/uploads/2009/07/mood-aupeo.png" alt="mood-aupeo" width="500" height="343" /></p>
<p>Leider wurde der alte Mood-Chooser offenbar aufgegeben. Dieser bot noch weitere Möglichkeiten, die Musikauswahl einzuschränken. So konnte man z.B. den Tempo-Bereich der Musik einschränken oder den Zeitraum der Erscheinungsjahre begrenzen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-6244" src="/wp-content/uploads/2009/07/hardware_aupeo.jpg" alt="hardware_aupeo" width="500" height="143" /></p>
<p>Das Spezielle an Aupeo! ist, dass hier nicht nur via Webbrowser gestreamt wird, sondern der Dienst auch mit zahlreichen internettauglichen Endgeräten im Bundle vertrieben wird. Bestechend ist bei beiden Empfangswegen die Qualität der Musikstücke, da diese mit bis zu 320 kpbs ausgegeben werden.</p>
<p>Eine weitere Besonderheit von Aupeo! gegenüber anderen Musikstreaming-Plattformen sind die Aupeo!-Stations. Hier werden genrespezifische Channels von Musikexperten redaktionell zusammengestellt. In Teilen sind die Channels frei verfügbar, die volle Bandbreite ist jedoch zahlenden Kunden des Premium-Accounts vorbehalten. Dieser kostet 49,95 Euro pro Jahr bzw. 4,95 Euro im Monat.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Beim Testen drängte sich für mich als alter Last.fm-User natürlich ein Vergleich zwischen den beiden Diensten auf, wenngleich sie eigentlich an vielen Stellen gar nicht vergleichbar sind. Bei der Musikauswahl hat sich allerdings gezeigt, dass mir Aupeo! mehr gute Stücke in die Playlist legt als Last.fm und sich Musikstücke nicht so häufig (gar nicht?) wiederholen, wie es bei Last.fm manchmal der Fall ist. Demgegenüber hat mir Aupeo! bestimmte Künstler gar nicht angeboten. Schade finde ich, dass der grafische Mood-Chooser nicht mehr angeboten wird. Demnächst werden die Blogpiloten auch mal ein Hardwaregerät testen. Bei den WLAN-Radios gibt es ja inzwischen eine breite Auswahl, so dass auch hier ein testender Blick lohnt.</p>
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