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	<title>Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 &#187; preferred</title>
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	<description>Netzpiloten surfen oberhalb der Wolkendecke. Seit 1998 entdecken wir mit Euch, dass das Web mehr zu bieten hat als bedruckte Seiten hinter Glas.</description>
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		<title>Preferred Blog: Chantalismus, der</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 08:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Was soll ich bloß sagen? Dass ich Tränen gelacht habe und die Auslegeware geküsst. Aber seht selbst, diese junge Wissenschaft des Chantalismus ist die Krönung der zeitgenössischen Ethnologie. Nur so kommt man dem Phänomen der rückläufigen Geburtenrate auf die Schliche: Es gibt vielleicht bald keine total abgeschraubten Namen mehr. Aber Rettung naht. Ein dreifaches Hipp-Hipp-Hurra [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" title="b_preferredblog_120x60" width="120" height="60" class="left" /></a>Was soll ich bloß sagen? Dass ich Tränen gelacht habe und die Auslegeware geküsst. Aber seht selbst, diese junge Wissenschaft des <a href="http://chantalismus.tumblr.com/" target="_blank" class="liexternal">Chantalismus</a> ist die Krönung der zeitgenössischen Ethnologie. Nur so kommt man dem Phänomen der rückläufigen Geburtenrate auf die Schliche: Es gibt vielleicht bald keine total abgeschraubten Namen mehr. Aber Rettung naht. Ein dreifaches Hipp-Hipp-Hurra auf Sharlyn-Monika und Melisande- Lilly-Christin. Mein Gott, wenn ich das geahnt hätte, dann hätte ich die Quer-Hängetaschen und die Polyacryl-Fake-Wollmützen schon früher verbieten lassen. Ich hatte ja nicht geahnt, was das für Auswirkungen auf die kommenden Generationen hat.</p>
<p><span id="more-30913"></span></p>
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		<title>Preferred Blog: Phrasen auf dem Seziertisch</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2011/08/03/phrasen-und-worthulsen-auf-dem-seziertisch/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/2011/08/03/phrasen-und-worthulsen-auf-dem-seziertisch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 08:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Walter Beutler</dc:creator>
		
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Phrasen und Worthülsen sind wie Umweltgifte, die langsam in unser Denken eindringen und es schädigen – bis hin zum völligen Zusammenbruch des selbständigen Denkvermögens. Zu eben diesem Zweck werden sie in der Werbesprache und in der Sprache der Politik verwendet. Nun habe ich einen Blog gefunden, der zur Stärkung des gedanklichen Immunsystems beiträgt: neusprech.org. Die Manipulation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img class="left" title="b_preferredblog_120x60" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" width="120" height="60" /></a>Phrasen und Worthülsen sind wie Umweltgifte, die langsam in unser Denken eindringen und es schädigen – bis hin zum völligen Zusammenbruch des selbständigen Denkvermögens. Zu eben diesem Zweck werden sie in der Werbesprache und in der Sprache der Politik verwendet. Nun habe ich einen Blog gefunden, der zur Stärkung des gedanklichen Immunsystems beiträgt: <em><a href="http://neusprech.org/" target="_blank" class="liexternal">neusprech.org</a></em>.<span id="more-23540"></span></p>
<p>Die Manipulation der Begriffe kommt der Manipulation der Wirklichkeit gleich: Wenn der Mensch keine wirklichkeitsgemässe Begriffe mehr hat, kommt ihm der klare Blick auf die Welt abhanden. Niemand hat das eindringlicher dargestellt, als George Orwell in seinem Roman «1984». <em>Neusprech</em> heisst dort die ferngesteuerte Sprache, die der Manipulation der Bevölkerung dient, zum Beispiel indem einzelne «gefährliche» Begriffe ganz aus dem Gebrauch verschwinden sollen. Freiheit ist so ein «gefährlicher» Begriff – vielleicht der gefährlichste überhaupt. Er wird in <em>Neusprech</em> nur noch im Sinne von <em>ohne</em> verwendet, also etwa im Satz: «Der Himmel ist frei von Wolken», nicht aber im Sinne von menschlicher Freiheit im Denken oder im politischen Sinn. Orwell hat den Mechanismen dieser Sprachlenkung einen ganzen Anhang gewidmet.</p>
<p>Doch das ist Belletristik, Fiktion und geht uns heute nichts mehr an – ausser vielleicht, dass wir gut unterhalten sein wollen … Nicht ganz! Das Projekt Neusprech ist weit fortgeschritten  – und PR- und Werbefirmen, Politiker wie auch viele Medien arbeiten fleissig an der weiteren Perfektionierung, oft in enger Zusammenarbeit. Oder war Ihnen auf Anhieb bewusst, dass der Begriff <em>Sicherheitszone</em> eigentlich eine Gefahrenzone meint oder dass eine <em>humanitäre Intervention</em> in den meisten Fällen schlicht Krieg bedeutet?</p>
<p>Je subtiler die Sprachmanipulation, umso wirksamer ist sie auch, weil zu deren Demaskierung unbefangenes, genaues Denken notwendig ist. Martin Haase und Kai Biermann, die beiden Betreiber des Blogs <a href="http://neusprech.org/" target="_blank" class="liexternal"><em>neusprech.org</em></a>, denken genau und sezieren manipulative Begriffe der aktuellen Politsprache vor den Augen der Leserinnen und Leser kompetent und in fast schon genüsslicher Weise – jedenfalls so, dass man die Artikel gerne liest und immer wieder ob sich selber staunt – nämlich dass man sich so lange hat einen Bären aufbinden lassen … Beispiel gefällig?</p>
<blockquote><p id="post-708"><strong><em>Migranten</em></strong></p>
<p><em>Anfangs hießen sie Gastarbeiter, dann wurden daraus Arbeitsemigranten, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emigration" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">also Auswanderer</a>, später kam ihnen die Arbeit abhanden und sie mutierten zu Migranten. Das soll “politisch korrekt”, also möglichst verschleiernd sein, ist aber nur entlarvend. Denn das lateinischee migrare bedeutet wandern, also das ständige Bewegen zu einem anderen Ort. So als gäbe es welche, die ziellos durch die Welt ziehen, weil sie nichts mit sich anzufangen wissen. Wörtlich also sind M. Menschen, die zufällig gerade mal hier sind, (hoffentlich) aber (bald) wieder gehen. Dabei kommen sie, um zu bleiben oder sind gar hier geboren. Wir wollen das nur noch immer nicht wahrhaben. Denn wir Deutschen mögen offensichtlich keine Anderen – egal, wie wir sie nennen. (…)</em></p>
</blockquote>
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		<title>Preferred Blog: Kulturbanauseblog</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 08:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Unter www.kulturbanause.de findet der geneigte Leser alles Sinnvolle zum Thema Photoshop, WebDesign, WordPress und Digitales Design mit vielen Tipps und Tricks und Buchrezensionen auch zu angrenzenden Themen wie Digitale Fotografie und vieles mehr. Highlights sind die Tutorials für alle die täglich mit oder gegen Photoshop kämpfen oder mit Themen wie Templates für WordPress oder das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" title="b_preferredblog_120x60" width="120" height="60" class="left" /></a>Unter <a href="http://www.kulturbanause.de" target="_blank" class="liexternal">www.kulturbanause.de</a> findet der geneigte Leser alles Sinnvolle zum Thema Photoshop, WebDesign, WordPress und Digitales Design mit vielen Tipps und Tricks und Buchrezensionen auch zu angrenzenden Themen wie Digitale Fotografie und vieles mehr.<br />
Highlights sind die Tutorials für alle die täglich mit oder gegen Photoshop kämpfen oder mit Themen wie Templates für WordPress oder das Mobile Web überfordert sind. Mein aktueller Tipp ist das Tutorial über media queries für das Gestalten der eigenen Website für mobile Geräte. Der Blogger Jonas Hellwig ist übrigens Autor bekannter Bücher über Templates für WordPress sowie Photoshop&#8230;</p>
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		<title>Preferred Blog: Slate</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 07:50:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Na gut. slate.com ist kein Blog &#8211; nicht mal ein bißchen. Es ist ein 15 Jahre altes Online Magazin aus dem Hause Washington Post. Aber es ist eine Empfehlung für all diejenigen, die auch ab und zu mal The Atlantic lesen. Es gibt wirklich gute feste Autoren bei slate, die das Thema Internet aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" title="b_preferredblog_120x60" width="120" height="60" class="left" /></a>Na gut. <a href="http://www.slate.com/" target="_blank" class="liexternal">slate.com</a> ist kein Blog &#8211; nicht mal ein bißchen. Es ist ein 15 Jahre altes Online Magazin aus dem Hause Washington Post. Aber es ist eine Empfehlung für all diejenigen, die auch ab und zu mal <a href="http://www.theatlantic.com/" target="_blank" class="liexternal">The Atlantic</a> lesen. Es gibt wirklich gute feste Autoren bei slate, die das Thema Internet aus der Distanz betrachten. Aber auch normale politische und gesellschaftliche Themen werden auf eine spezifische Art aufbereitet. Hier werden nicht bloß Agenturmeldungen mit einem erläuternden Absatz wiedergekäut. Es gibt Podcasts und Videos und 4 Blogger. Neben der berühmten Washingtoner Konkurrenz (s.o.) eine gute Ergänzung für unseren Blick über den Atlantik.</p>
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		<title>Preferred Blog: wunder/schön</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 08:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Sowas gibt&#8217;s nur im Netz. Vorhin einen schönen tweet als RT gesehen. Dann die Autorin gefunden. Hat ein Blog. Habe ich gelesen. Fast zwei Stunden lang. Sehr selten. Einige Texte habe ich zweimal gelesen. Sowas gab es noch nie. Diese Frau ist eine Wucht. Ich kenne sie nicht, aber ich beneide ihren Freund. Denn wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" title="b_preferredblog_120x60" width="120" height="60" class="right" /></a>Sowas gibt&#8217;s nur im Netz. Vorhin einen schönen tweet als RT gesehen. Dann die Autorin gefunden. Hat ein Blog. Habe ich gelesen. Fast zwei Stunden lang. Sehr selten. Einige Texte habe ich zweimal gelesen. Sowas gab es noch nie. Diese Frau ist eine Wucht. Ich kenne sie nicht, aber ich beneide ihren Freund. Denn wer solche Texte schreibt, der trägt die Flügel nach innen. Und nur so kann man wirklich fliegen. <a href="http://wunder.schoenaberselten.com/" target="_blank" class="liexternal">Lest das</a>. Sofort und später. Und nächste Woche auch noch! Liebe Honig, schreib ein Buch. <br />
<a href="http://wunder.schoenaberselten.com/?p=7217" target="_blank" class="liexternal">Probe</a>:<br />
<em>Zu spät bemerke ich die nahende Bedrohung, die Abteilung für Obst und Gemüse. Ich bin ein Kind der Generation Cheeseburger, nach dem Krieg gab es ja sonst nichts, und wer braucht schon Vitamine, die machen nur albern. Doch in diesem Augenblick geschieht, was ich nie für möglich hielt. Ich habe in dieser Abteilung einen Seelenverwandten gefunden. Es ist: eine Avocado. Avocado Hass.</em></p>
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		<title>Preferred Blog: le bohémien</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2011/02/28/preferred-blog-le-bohemien/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 08:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Walter Beutler</dc:creator>
		
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Es gibt eine Unmenge an guten politischen Texten im Internet – bloss sind sie schwer zu finden … Die Bezeichnung „gute politische Texte“ ist natürlich verfänglich und heisst zweierlei: Zum einen sind das Texte – ich gebe es zu –, die meinem eigenen politischen Verständnis nicht grundsätzlich widersprechen – ein ziemlich subjektiver Anspruch also. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" title="b_preferredblog_120x60" width="120" height="60" class="right" /></a></p>
<p>Es gibt eine Unmenge an guten politischen Texten im Internet – bloss sind sie schwer zu finden …</p>
<p>Die Bezeichnung „gute politische Texte“ ist natürlich verfänglich und heisst zweierlei: Zum einen sind das Texte – ich gebe es zu –, die meinem eigenen politischen Verständnis nicht grundsätzlich widersprechen – ein ziemlich subjektiver Anspruch also. Doch die Qualität eines (politischen) Textes lässt sich durchaus auch objektiv feststellen. Dazu gehört etwa eine gewisse intellektuelle Redlichkeit oder zumindest das Streben danach. Dazu gehören Sorgfalt, fundiertes Wissen und die Abwesenheit von Dogma und Polemik.</p>
<p>Auf dem Blog <em><a href="http://le-bohemien.net/" target="_blank" class="liexternal">le bohémien</a></em> sind ausgesprochen viele „gute politische Texte“ unterschiedlichster Autoren versammelt. Als roter Faden gilt die Kritik am neoliberalen Gesellschaftsentwurf. Die Themen sind trotzdem durchaus vielfältig. So wird etwa die Entwicklung der Medien, insbesondere der Presse, laufend kritisch durchleuchtet, und zwar von der Theorie her wie anlässlich der Verzerrungen in der Medienlandschaft. Da darf natürlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Noam_Chomsky" title="Wiki-Artikel in Deutsch" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Noam Chomsky</a>, der grosse amerikanische Intellektuelle und Sprachwissenschaftler, mit einem Text in deutscher Übersetzung – <a href="http://le-bohemien.net/2011/02/12/der-mythos-der-freien-presse/" title="Link zum Artikel" target="_blank" class="liexternal"><em>Der Mythos der freien Presse</em></a> – nicht fehlen.</p>
<p>Weitere wichtige Themen sind der Lobbyismus und der (Neo)Kolonialismus – neben der kritischen Beleuchtung, zugegeben aus linker Sicht, der Hintergründe und Zusammenhänge aktueller politischer Ereignisse in Deutschland und der restlichen Welt, und zwar in dieser Reihenfolge. Besonders erwähnenswert hier: der auf Europe bezogene Krisenticker, der regelmässig Hintergrundartikel anderer Medien zur Entwicklung und Bewältigung der Finanzkrise in Europa verlinkt.</p>
<p>Das Selbstverständnis des Gemeinschaftsblogs <em>le bohémien</em> wird im folgenden Satz wohl treffend charakterisiert: „Ziel des <em>bohémien</em>ist nicht, dogmatische Positionen einzunehmen, sondern im Gegenteil, diese durch den Diskurs und die mögliche Konfrontation verschiedener Stellungnahmen bzw. Perspektiven aufzubrechen.“ Das macht ihn sympathisch und lesenswert.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><a href="http://walbei.wordpress.com/2011/02/27/le-bohemien-kritische-texte-mit-niveau/" target="_blank" class="liexternal">Crosspost von Walter Beutlers Blog</a></p>
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		<item>
		<title>Preferred Blog: Vorspeisenplatte</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2011/02/22/preferred-blog-vorspeisenplatte/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 09:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Wie soll ich anfangen? Die Vorspeisenplatte lese ich seit Anfang an, irgendwann 2005, 2006 oder sogar noch früher muss das gewesen sein. Dies ist ein ein echtes Blog. Nicht so ein Ding, wo einer Selbstmarketing betreibt, um dann in vier Monaten ein Buch über Kommunikation im Web oder Social Marketing zu inflationieren, bzw. nach einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" title="b_preferredblog_120x60" width="120" height="60" class="alignright size-full wp-image-13554" /></a>Wie soll ich anfangen? Die <a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/" target="_blank" class="liexternal">Vorspeisenplatte</a> lese ich seit Anfang an, irgendwann 2005, 2006 oder sogar noch früher muss das gewesen sein. Dies ist ein ein echtes Blog. Nicht so ein Ding, wo einer Selbstmarketing betreibt, um dann in vier Monaten ein Buch über <em>Kommunikation im We</em>b oder <em>Social Marketing</em> zu inflationieren, bzw. nach einem Buch die Leser für Volume 2 bei der Stange zu halten. Die Kaltmamsell schreibt immer, wie ihr der Schnabel gewachsen ist &#8211; für sich und über sich. Sehr persönlich. Genau so soll ein Blog sein. Wer es mit echten Menschen zu tun haben will, sollte sich bei ihr umsehen. Ich kenne sie nicht in der Realität aber ihr Blog, und insofern würde ich nach all den Jahren des Mitlesens die Autorin übermorgen ungesehen heiraten. Für Neugierige ist es zumindest ein Reise wert. Die Beiträge sind sehr unterschiedlich, sehr tendenziell und sehr aufrichtig. Und es gibt dort tatsächlich auch sehr tolle Rezepte, also ist es ein Medium mit Mehrwert, viel mehr Wert als viele LifeStyle-Magazine die von professionellen Medienplanern immer hübsch haarscharf am Leser vorbei aber direkt auf die Anzeigenkunden geschneidert werden. </p>
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		<title>Preferred Blog: Hyggelig</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 09:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Myrjam Ansorge</dc:creator>
		
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Allen die Geschmack haben, deren Wohnung, aber aus Ermangelung an Geld, guten Ideen oder einfach Zeit trotzdem etwas lieblos daher kommt – schließe ich mich mit ein –, möchte ich den Blog Hyggelig empfehlen. Die sympathische Catherin Hug stellt dort seit April 2010 Sommer 2008 einen wunderbaren Fundus an Einrichtungs-, Deko- und Design-Ideen zusammen. Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img class="left" title="b_preferredblog_120x60" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" width="120" height="60" /></a>Allen die Geschmack haben, deren Wohnung, aber aus Ermangelung an Geld, guten Ideen oder einfach Zeit trotzdem etwas lieblos daher kommt – schließe ich mich mit ein –, möchte ich den Blog <a href="http://catherinehug.de" target="_blank" class="liexternal">Hyggelig</a> empfehlen. Die sympathische Catherin Hug stellt dort seit <span style="text-decoration:line-through;">April 2010</span> Sommer 2008 einen wunderbaren Fundus an Einrichtungs-, Deko- und Design-Ideen zusammen. Am besten gefällt mir Ihre DIY-Kategorie: Die Stücke sind manchmal zwar etwas aufwendiger zum Nachmachen als gedacht, aber man muss ja auch nicht gleich mit einem Holzmöbel-Projekt beginnen.</p>
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		<title>Preferred Blog: Sugarhigh.de</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2010/11/01/preferred-blog-sugarhigh-de/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 11:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Macht</dc:creator>
		
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Es vergeht fast kein Tag mehr ohne einen Blick auf die exquisiten Berlin-Tipps von sugarhigh. Heute featuren sie superscull, einen kleinen Shop in Kreuzberg (auch als Onlineshop), der sich auf mexikanischen Todes-Kitsch spezialisiert hat. Pünktlich zum Día de Muertos (2.Nov). Ich bin auf sugar high schon zu Saloon styled Cocktail Bars gepilgert und habe sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es vergeht fast kein Tag mehr ohne einen Blick auf die exquisiten Berlin-Tipps von <a href="http://www.sugarhigh.de/home" target="_blank" class="liexternal">sugarhigh</a>. Heute featuren sie <strong>superscull</strong>, einen kleinen Shop in Kreuzberg (auch als <a href="http://www.superskull.de/shop/" target="_blank" class="liexternal">Onlineshop</a>), der sich auf mexikanischen Todes-Kitsch spezialisiert hat. Pünktlich zum Día de Muertos (2.Nov). Ich bin auf <em>sugar hig</em>h schon zu Saloon styled <a href="http://www.sugarhigh.de/articles/show/231" target="_blank" class="liexternal">Cocktail Bars</a><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" title="b_preferredblog_120x60" width="120" height="60" class="alignright size-full wp-image-13554" /></a> gepilgert und habe sehr versteckte Ausstellungen besucht. Für alle deutschen und internationalen Berlinliebhaber (Texte auch in englisch) ein echtes <em>treat</em>!</p>
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		<title>Preferred Blog: in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2010/10/21/preferred-blog-inadaequat-das-blog-als-literaturzeitschrift-2-0/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/2010/10/21/preferred-blog-inadaequat-das-blog-als-literaturzeitschrift-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 08:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Walter Beutler</dc:creator>
		
	<dc:subject>preferred</dc:subject>
		<guid isPermaLink="false">http://www.netzpiloten.de/?p=16234</guid>
		<description><![CDATA[Nicht alle Blogs sind Journale, in denen die Persönlichkeit der Autorin, des Autors im Mittelpunkt steht. Es gibt auch solche, die verstehen sich als Plattform, wo sich die Werke anderer und ihre Schöpfer bestmöglich entfalten sollen. in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at ist ein Beispiel dafür. Nicht die Selbstverwirklichung, sondern die Ermöglichung steht hier im Zentrum. Vielleicht deshalb gestaltet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-13554" title="b_preferredblog_120x60" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/06/b_preferredblog_120x60.jpg" alt="" width="120" height="60" /></a>Nicht alle Blogs sind Journale, in denen die Persönlichkeit  der Autorin, des Autors im Mittelpunkt steht. Es gibt auch solche, die  verstehen sich als Plattform, wo sich die Werke anderer und ihre  Schöpfer bestmöglich entfalten sollen. <a href="http://www.zintzen.org/" title="Link zum Blog" target="_blank" class="liexternal">in|ad|ae|qu|at</a> ist ein Beispiel dafür. Nicht die Selbstverwirklichung, sondern die Ermöglichung steht hier im Zentrum.</em></p>
<p>Vielleicht deshalb gestaltet sich der Zugang zu in|ad|ae|qu|at  zunächst etwas sperrig: Man sucht – als Blogger fast schon  gewohnheitsmässig – nach dem vermeintlich kantigen Blog-Ich, nach der  Persönlichkeit, die hinter dem Weblog steckt – und findet stattdessen  Texte, Bilder und Töne unterschiedlichster Herkunft, ein Sammelsurium  zunächst, dessen Ordnung erst auf den zweiten Blick ersichtlich wird –  ebenso wie der dahinterliegende Gestaltungswille&#8230;<span id="more-16234"></span></p>
<p><strong>Freier Publikationsraum</strong><br />
 Christiane Zintzen, die Betreiberin von in|ad|ae|qu|at, ist keine  Unbekannte im Raum der deutschsprachigen Netzliteratur, ebenso wenig wie  in der „Echtwelt“, wo sie als freie Kulturpublizistin tätig ist.  Zusammen mit Hartmut Abendschein gibt sie seit 2008 <a href="http://www.litblogs.net/" target="_blank" class="liexternal">Litblogs.net</a> heraus, ein Netzwerk literarischer Blogs, das ich <a href="http://walbei.wordpress.com/2010/07/09/litblogs-net-%E2%80%93-ein-monitor-fur-literarische-blogs/" target="_blank" class="liexternal">an anderer Stelle</a> kurz besprochen habe. Ihre akademische Herkunft kann sie zwar nicht  verleugnen – diese kommt zum Teil auch in ihrer Sprache zum Ausdruck –,  trotzdem agiert sie mit in|ad|ae|qu|at nicht innerhalb eines  institutionellen Rahmens, also der Uni, eines Verlags oder anderer  Literaturinstitutionen, sondern versteht ihr Blog als freien  Publikationsraum für zeitgenössische (Netz-)Literatur, zudem als  Galerie, als akkustisches Theater und als Ort der Reflexion.  in|ad|ae|qu|at ist also nichts weniger als eine veritable  Literaturzeitschrift, allerdings in der Version 2.0, erweitert um die  multimedialen Möglichkeiten des Webs (Video, Audio, Fotografie und  Grafik) und bereichert um den unmittelbaren Austausch via Kommentar.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Gefäße</strong><br />
 Trotzdem steht die Schreibe im Zentrum von in|ad|ae|qu|at, also die  Literatur und ihr Betrieb, und zwar in Form der Medienbeobachtung und  -empfehlung und – sehr wichtig – indem im „Salon Littéraire“ auf  Einladung regelmässig Gasttexte publiziert werden, unkommentiert und für  sich dastehend. Ein weiteres Gefäss ist die Rubrik „Tableau de Texte“,  wo Neuerscheinungen in kommentierten „Vorabdrucken“ präsentiert werden.  Ebenso findet auf in|ad|ae|qu|at Essayistisches Platz. So entstehen  vielfältige Text- und Mediensammlungen, die auf Autorenseiten  zusammengeführt werden, ergänzt mit biografischen und bibliografischen  Angaben zu den Autoren und mit Links, was nichts anderes als ein  kleines, aber gediegenes und immer wieder aktualisiertes Lexikon  zeitgenössischer Literatur darstellt.</p>
<p><strong>Netzliteratur als eigenständige Kunstgattung</strong><br />
 Und dabei wird Netzliteratur durchaus als eigenständige Kunstgattung  verstanden. Ihre Möglichkeiten werden ausgelotet, die Voraussetzungen  ihrer Verbreitung erforscht. So ist es zum Beispiel grundlegend, dass  die Texte sorgfältig verschlagwortet werden, damit sie im Netz überhaupt  sinnvoll aufgefunden werden können.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/" target="_blank" class="liexternal">in|ad|ae|qu|at</a> ist insgesamt  ein literarischer Tummelplatz für Anspruchsvolle, zugleich ein Ort des  Forschens. Erstaunlich, was man mit einem Blog so alles anstellen kann!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die ist ein Crosspost von <a href="http://walbei.wordpress.com/2010/10/19/inadaequat-das-blog-als-literaturzeitschrift-2-0/" target="_blank" class="liexternal">walbei</a></p>
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