Anfang des Monats am 3. Dezember 2011 wurde das „D64 - Zentrum für Digitalen Fortschritt“ in Berlin präsentiert, welches sich Gedanken um die digitale Zukunft unserer Gesellschaft machen will. Als „Think Tank“ soll u.a. an Lösungen für mehr Transparenz und Teilhabe am netzpolitischen Geschehen gearbeitet werden. Das Gründungsmitglied und Vorstand des Vereins, Nico Lumma, hat sich spontan bereit erklärt einige Fragen der Redaktion, gerade auch zur aktuellen medialen Berichterstattung rundum den Verein, zu beantworten.
Du bist als Gründungsmitglied des sogenannten Vereins „D64- Zentrum für digitalen Fortschritt“ von Anfang an dabei gewesen und hast den nun fast anderthalb Jahre andauernden Entstehungsprozess miterlebt. Welche Hürden gab es im Vorfeld zu bewältigen?
Die eigentliche Hürde war, selber herauszufinden, was man eigentlich erreichen will und wie man dies am besten anstellt. Uns war schnell klar, dass wir mehr benötigen als eine lose Gesprächsrunde, aber dass wir ein Institut mit etlichen Mitarbeitern leider auch nicht mal eben ins Leben rufen können. Da wir alle nebenbei auch noch mitten im Berufsleben stehen, dauert es leider manchmal etwas länger, bis man alle Puzzleteilchen beisammen hat.
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Gestern wurde im Bundestag die
Die Netzneutralität in Deutschland ist ein Thema, das scheinbar die Ansichten vieler Experten in zwei Lager teilt. Gestern sollte die Internet-Enquete im Rahmen der Arbeitsgruppe „Netzneutralität“ über eine Handlungsempfehlung für den Bundestag entscheiden, eigentlich ging es zunächst um zwei Gutachten, die eine Informationsbasis begründen sollten. Anders als die Themen zur Arbeitsgruppe „Medienkompetenz“ oder „Urheberrecht“, welche recht schnell abgeschlossen waren, sind sich die Mitglieder der Kommission hier bisher überhaupt nicht einig gewesen und einige glänzten im Vorfeld höchstens mit Ausreden und Vertagungsmanövern. Zweimal wurde eine abschließende Abstimmung durch die Gegner der Netzneutralität schon verschoben, da diese voraussichtlich keine Mehrheit erreichen konnten. Markus Beckedahl, einer der Netzaktivisten und Sachverständigten in der Enquete, bezeichnete diese Methodik zurecht als „
Die Abschaffung der Netzneutralität und die Bereitstellung eines Zwei-Klassen-Netzes wird seit längerer Zeit heftig diskutiert. Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt! Während sich 









