Ich bin ja kein Freund der Kindermädchen-Ideologie unserer staatlichen Datenschützer, die mich ohne meine Zustimmung vor dem Datenausverkauf retten wollen und sich heldenhaft gegen Google, Facebook und Co. positionieren. Das ist die eine Seite der Medaille. Was ich aber vorgestern schon über die Vorteile eines sanften Paternalismus geschrieben habe, sollten sich auch die amerikanischen Internet-Größen an die Nase kleben. Es muss zumindest eine Opt out-Funktion geben. Wenn ich einer Sache widerspreche, muss das vom Anbieter respektiert werden und nicht mit Löschung oder Ignoranz bestraft werden. Friss oder stirb – so kann man mit den Nutzern nicht umgehen. Diese Mentalität spielt den Datenschützern in die Karten, mit härteren Interventionen zu reagieren. Besser wäre es, Abweichungen vom Standardprogramm einzuräumen. Das gilt beispielsweise für die neue Datenschutz-Erklärung von Google:
"Die neue Erklärung tritt am 1. März in Kraft. Ohne ihr zuzustimmen, wird man anmeldepflichtige Google-Dienste nicht mehr nutzen können. Die einzige Alternative ist, sie abzulehnen und sein Google-Konto zu löschen. Tritt ein oder geh, mehr Möglichkeiten gibt es nicht. Google legt damit seine gut 60 derzeitigen Datenschutzerklärungen zusammen und macht eine daraus. Lediglich der Browser Chrome, das Betriebssystem Chrome OS, Google Wallet und Google Books sind nicht davon betroffen. Google lobt die Vorteile des Ganzen, Kritiker monieren, Google sei böse geworden, jetzt ganz offiziell", berichtet Basic Thinking.
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Dass soziale Netzwerke im Zuge der arabischen Revolution als wertvolles Instrument der Demokratie gelobt wurden, ist bekannt und gerechtfertigt. Blogger und Aktivisten haben über Facebook und Twitter die Massen organisiert und so eine beispiellose Revolution losgetreten, die dem schlechten Image - gerade vom Zuckerberg-Imperium - lange Zeit einen Heiligenschein aus fremden Federn gesichert hatte. Neuerdings zeichnet sich aber ein anderes Bild ab: Über Facebook wurden einige Stimmen in den letzten Wochen immer lauter, die erklärten, dass bestimmte politische Inhalte zensiert werden. Facebook jedoch dementiert das: „Facebook hat kein Interesse daran, die Veröffentlichungen bestimmter Inhalte zu kontrollieren“, entgegnet Facebooks deutsche PR-Stimme Tina Kulow auf kritische Stimmen...
Derzeit läuft der 
Hier seht Ihr eine Mini-Doku zum Thema Internet-Meme vom US-Sender PBS. Der Non-Profit Sender schreibt dazu:
Erstmalig hat die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ein Jugendschutzprogramm als „positiv“ bewertet. Die Rede ist von der Software
Ist Wikipedia eine Enzyklopädie, die das Wissen der Menschheit kostenfrei und wahrheitsgemäß zur Verfügung stellen soll oder ist Wikipedia ein Newsflash für Gerüchte? Die Frage beschäftigte am Wochenende viele. Die Tragödie von Norwegen war der Anlass für eine beispiellose Flut an Beiträgen mit unbestätigten Informationen.









