Für Onlinemusik war 2007 ein gutes Jahr, zumindest aus Verbrauchersicht. Nicht nur gibt es immer mehr frei verfügbare Musik unter einer Lizenz der
Creative Commons, die gerade ihr fünfjähriges Bestehen
gefeiert haben. Auch haben mittlerweile drei der vier großen Musiklabels haben
aufgehört, nur per
DRM kopiergeschützte Musik im Netz anzubieten, was von jeher für alle Beteiligten eher ärgerlich war.
Zeit, einen Schlussstrich unter das Kapitel DRM zu ziehen, dachte sich
Wired-Kolumnist Eliot Van Buskirk. Im
Selbstversuch kündigte er all seine Abos und Mitgliedschaften in Onlinemusikdiensten, die weiterhin auf nutzerfeindlichen Kopierschutz setzen, namentlich Yahoo Music Unlimited, Rhapsody und Napster. Resultat dieses (sehr lesenswerten) Experiments? Das Kündigen des Napster-Accounts ist ganz und gar nicht einfach. Insgesamt 30 Minuten und 32 Sekunden dauerte es, die Kundenbeziehung zu beenden.
Die Kündigung dürfte sich dennoch gelohnt haben: Immerhin kann der Wired-Autor mit der Musik, die er bei den nicht-DRM-Labels kauft, endlich tun, was er will. Sogar eine CD brennen oder sie auf einen beliebigen MP3-Player ziehen.
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