Nachdem der Verleger-Himmel voller App-Geigen gehängt wurde, kehrt Ruhe ein. Manche versteifen sich noch immer darauf nicht per media-query oder simpler Browser-Weiche ihre Website für mobile Geräte einfach im Layout anzupassen (flexible Breite und bilderloser Text zum Beispiel). Sie haben tolle Berater, die oft für Android, Symbian und iPhone/iPad je einzelne Apps stricken, damit sich die Initiative im mobilen Web wenigsten nie refinanziert. Dabei ist der Zug schon weiter und rollt mit mobile commerce schon in Richtung Gewinnzone. Nun kommt auch noch Tomorrow Focus mit seiner Studie um die Ecke und hat einen Rückgang der Akzeptanz gegenüber kostenpflichtigen Apps von 35 auf 26% ausgemacht. Stattdessen surfen die Leute lieber im mobilen Internet. Macht Sinn. Machte auch schon letztes Jahr Sinn.

Der Artikel bei meedia.de kommt schnell auf den Kern zu sprechen:

Rund jeder Dritte (35,1 Prozent) gab an, überhaupt keine Apps einzusetzen. Damit ist der Wert im Vergleich zur vorherigen Abfrage im August 2010 leicht gestiegen. 46,1 Prozent der Menschen verbringen weniger als die Hälfte ihrer Zeit mit Apps. Der Anteil der User, die mehr als zwei Euro für eine App zahlen würden, sank von 14 auf 7,1 Prozent. Bei drei von vier Nutzern besteht überhaupt keine Zahlungsbereitschaft.

Und das, wo mittlerweile ein Drittel der Befragten (rund 5.400 Leute) angab, das mobile Web zu nutzen...

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Gemeinsam mit der Good School haben wir die besten 100 Links gesucht - und mit den Schülern der Good School auch eine schöne Liste gefunden, die Good 100.

Die Top 10 des Schüler-Votings - eine bunte Mischung aus Design, Tools & Kampagnen - zeigen wir nach dem Sprung.

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Netzpiloten Videotipp

Angry Birds is dangerous. It's a simple physics game available for both iPhone and Android, and has become legendary for how addictive and time-consuming it can be. In this video, taken from an Israeli comedy program, peace negotiations between the eponymous Birds and their arch-enemy pigs are taking place.

Watch the video after the click.

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Robert Scoble interviewt Christian Petersen, VP of Community bei cloudmade, einer Firma, die alle Daten aus den verschiedenen LBS-Diensten wie Foursquare oder dopplr in OpenStreetMap aggregieren will - garantiert googlefrei. Wer in dieses Geschäft rein will, sollte über OSM nachdenken und eventuell bei cloudmade reinsehen. Mehr nach dem Klick:

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Geocaching

Filme schauen, U-Bahn-Fahren oder Wohnungssuchen: Android hat für jeden Anlass eine passende App - fünf der nützlichsten stellen wir hier vor.

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iStreamer von AllOfMe ist was fürs iPad. Es ist für all die Informationsflüsse und -fluten, die man im Realtime Web so auf sich einprasseln lassen will, vom RSS-Feed über 1001 Statusmeldung bzw. tweet sowie auch spezielle Suchbegriffe oder Bilder aus der eigenen Freundeswelt. Man kann sogar rein und rauszoomen aus den Streams der Freunde und Freundesfreunde. CoolTool-Award des Tages! Now available on iTunes. Die Lightversion wird laut crunchgear nur einem Stream folgen....da gibt es auch ein Video dazu.

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Die fünf Apps, die auf keinem Android-Telefon fehlen dürfen:

  • Vignette - Da ich im Alltag keine Kamera mitführe, dokumentiere ich die meisten Momentaufnahmen mit meinem Smartphone. "Vignette" kommt
    mit einer Unzahl von verschiedenen Effekten, die sich in favorisierten Kombinationen - für schnellen Zugriff - speichern lassen.
  • Google Sky Map - Google Maps für Sternenkarten. Faszinierender Zugriff auf die märchenhafte Welt um unseren blauen Planeten. Praktisch: keine Datenverbindung notwendig, funktioniert also auch im Ausland ohne Roaming.
  • Cab4Me - Wer viel unterwegs ist und regelmässig Taxi fährt, bekommt mit Cab4Me einen praktischen Begleiter, der zum nächsten Taxistand leitet oder die lokalen Taxirufnummern kennt.
  • Aldiko - Schöner eBook Reader mit Zugriff auf eine imposante
    Kollektion von freien Büchern. Tipp: lässt sich auch sehr gut als PDF Reader verwenden.
  • Drop7 - Freunde von Kombinatorik- und Puzzlespielen kommen an Drop7 einfach nicht vorbei.
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iphoneAuf dem iPhone bevorzuge ich Apps, die mir den Alltag einfacher machen
und sich schnell und unkompliziert benutzen lassen. Hier sind meine
Top5-Apps:

  • Instapaper - Bookmarklet und iPhone/iPad App für das beste
    Leseerlebnis bei Artikeln aus dem Web.
  • TeuxDeux - To-Do-Listen-App mit der großartigsten Mischung aus
    schönem und funktionalem Design und reduziertem aber fokussiertem
    Funktionsumfang.
  • Calvetica - Reduzierte, sauber gestaltete Kalender App, die auf den
    internen Kalender zugreift und sich sehr schnell bedienen lässt.
  • SimpleNote - Einfache und schnelle Notiz-App, die über einen
    Webservice hervorragend synchronisiert.
  • Atomic Web - Browser für iPhone und iPad mit all den Funktionen,
    die man im Mobile Safari vermisst wie z.B. Tabs.


Bildquelle: Some rights reserved by Jorge Quinteros

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Wer den immensen Fehlerzuwachs beim Umstieg von der RISC- auf die Intel-Plattform der MACs noch verkraftet haben mag, wurde beim iPhone4 völlig kirre. Das erste Mal, dass die Fachwelt einstimmig von einem Sorgenkind im Zusammenhang mit Apple sprach. Nun kommt mit der 4.1 Version des iOS Hilfe für die darbende Gemeinde der Apfelmännchen und -weibchen. Bluetooth soll wieder funzen, das versehentliche Umschalten bei Gesprächen und sogar der Annäherungssensor wird wohl wieder einwandfrei laufen. So langsam erreicht Apple fast wieder so eine Art von normalem Funktionieren beim iPhone4. Und wer seinem "uralten" 3G die Stange gehalten hat, wird, wenn er/sie noch nicht gejailbreaked hatte, wieder eine halbwegs flüssig zu bedienende Oberfläche ein eigen nennen können.

Sehr cool ist die HDR-Funktion, die einfach drei Bilder mit verschiedener Blende vom selben Motiv aufnimmt und damit den gesamten Blendenumfang in helle und dunkle Stellen erweitert. Jetzt kann man auch in der dunkelsten Hütte oder am Strand dolle Bilder mit einem super Kontrastumfang zaubern. In den USA wächst auch das Fernsehen jetzt noch mehr ins iPhone. Mal sehen, ob das mit der neuen geplanten Senderplattform der Privatsender zusammenarbeiten wird - wenn sie denn noch vor dem Jahr 2015 kommt. Ob es dann noch nachweisbare Mengen von iPhones geben wird, steht in den Sternen.

Das Apple-eigene twitter namens ping wird nun vom iPhone unterstützt, bekannt bisher über iTunes 10. Und auch der Game Center wird sozial und greift Microsofts Idee in deren neuem mobilen Betriebsystem auf, Spiele-Highscores zu veröffentlichen und Freunde zum Spiel einzuladen. Soweit wird aber das 3G nun nicht mehr getragen...
Irgendein Argument - neben der tollen Kamera - muss ja noch für das iPhone4 geben.

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Google kauft sich Bandbreiten bei Verizon. Mobile Bandbreiten. Was kann das bedeuten? Wer auf seinen Augen und Ohren sitzt, kann nicht die Zeichen der Zeit erkennen. Milliarden zukünftige Webnutzer werden nie einen PC oder ein Laptop benutzen. Außerhalb von Europa und den USA ist das Handy Portmonnaie, Buch, Fernseher und Nabel zur Umwelt. Es werden also über kurz oder lang fast ALL die Webinhalte mobil verschickt, die ein kaufinteressiertes Publikum erreichen wollen und sollen. Wer verkaufen will, wer Werbung machen will, wer umherschweifende Kunden einfangen und binden will, der muss diese Plattform für sich erobern. Klar, dass Google deshalb auch Entwickler für das mobile Gaming einkauft, wie jüngst Social Deck oder Firmen wie Anstro, die mobile soziale Netzwerke entwickeln oder gar Jambol, die ein mobiles Bezahlsystem in petto haben oder eben den Entwicklungschef mobile payment von paypal.

Denn es ist vollständig egal, ob das Ding iPad, Wave, Humuqu oder Schikketakka heißen wird, mit dem die Leute zwischen 16 und 66 ständig im Netz ihre Freunde, Kollegen, Nachrichten, Feten, Einkäufe oder Datings koordinieren. Es ist einfach bequem, das Netz dabei zu haben. Jetzt müssten nur noch die Carrier mitspielen, und das unseelige DSL einfach fallen lassen und gleich und vollständig ein 4G oder 5G Netz flächendeckend anbieten, das ungefähr die 5fache Bandbreite von UMTS hat, das reicht vielleicht für grundlegende Anwendungen - wenn es dann auch bis zum platten Land reichen würde. Und wenn Streaming etwas schneller geht wegen der bis dahin ermordeten Netzneutralität, die es ja im mobilen Web eh nie gab, dann werden die Leute sogar verschmerzen, dass ihre E-Mail eine Minute länger dauert als früher. facebook mag sich bald ein dickes Stück vom Google-Kuchen abschneiden, ob sie schnell genug die Basis ins mobile Web finden werden, hängt davon ab, wo sie jetzt ihr neues Geld investieren. Google scheint da etwas profunder zu agieren.

Die Tatsache, dass Google mit Voice und nun VoIP in googlemail sowie den Resten von Wave ebendort ein heißes Enterprise 2.0 und eine potentielle UCC-Plattform in Händen hält, macht die Sache noch mobiler als je. Wer wettet mit mir, dass im Jahr 2012 Android erstmals mehr Entwickler und Nutzer hat als das iOs von Apple? Ich setze eine Flasche Perrier Jouet! Ein Dom Perignon ist mir noch zu unsicher...

Ich fände ja ein freies und netzneutrales mobiles Web mit DSL 32.000 Geschwindigkeit noch besser. Aber das wird dann der Anbieter weltweit und kostenlos umsetzen, der 2020 alle Googles und Apples einfach aufkauft als Reste der verfallenden Webarchäologie des frühen 21. Jahrhunderts.

Bildnachweis: Lars Plougman [MEHR]
Location Based Services, Geotagging, Geolocation und all dieses landet nun in Facebook, und Gowalla, Foursquare und Konsorten sind dabei. Bald wird sogar die API dazu geöffnet und allerlei Anbieter und Werbepartner werden Google das Fürchten lehren. Hier zwei Videos von der Startveranstaltung gestern, wackelig aber mit dokumentarischem Wert.



Worum geht es denn bei Places? [MEHR]
Schon mal was von Nahfeldkommunikation gehört. Ja? Bestimmt im Jahr 2006. Es ist eine Mischung aus Bluetooth und RFID - eben ein Funkdienst. Apple hat sich gerade einen Experten geangelt, der schon für PayPal an mobilen Bezahllösungen gearbeitet hat. Insofern ist davon auszugehen, dass das nächste iPad und iPhone wohl bald als Bezahlplattform bzw. mobile wallet, also las mobile Brieftasche fungieren wird. Macht sehr viel Sinn, denn in Afrika haben fast alle Handybesitzer statt eines Bankkontos einen account bei MPesa und dort wird ihr Gehalt hin transferiert und damit bezahlen sie alles in vielen afrikanischen Ländern, vom Taschengeld bis zur Miete oder den Raten für den Fernseher. Da wäre Apple schön blöd, wenn es den Trend verschlafen würde, einfach alle Privatkunden der Banken an ein schickes mobiles Gadget zu gewöhnen und so quasi nebenbei den Bankenmarkt gehörig aufzumischen. Bisher hat sich vodafone ja nicht getraut, diesen Bezahldienst hier bei uns einzuführen, obwohl vieles dafür spricht. Ob Benjamin Vigier Apple nun in dieser Hinsicht besonders Neues zeigen kann, werden wir sicher nächstes Jahr erfahren. Die New York Times ist jedenfalls überzeugt von diesem neuen Coup der Jobs-Maschine. [MEHR]
Weitgehend unbeachtet von der hiesigen Medienwelt ist letzte Woche die Google/Verizon-Bombe geplatzt. In dem Abkommen wird das mobile Web neu verhandelt, denn Google, einstmals Streiter für Netzneutralität (alle Datenpakete werden gleich behandelt) hat sich eines schlechteren belehren lassen und wird beim Internet-Carrier Verizon nun besondere Konditionen für seine Inhalte bekommen. Entgegen allerlei Beteuerungen, dass Google damit nicht seine alte technolibertäre Position verlassen hätte, gibt es zumindest in den USA einen Aufschrei in den Medien, der hier angesichts der allgemeinen Über- oder Unterbewertung von Googles Streetview in punkto Datenschutz ungehört verhallt.

Nun hat die New York Times das neue Internet in ihr spezielles Wörterbuch der Neuschöpfungen aufgenommen und bezeichnet mit schminternet diese neue Form des Web der verschiedenen Datenpräferenzen einzelner Carrier. Normalerweise war zwar angedacht, dass die Endkunden je bevorzugtem Datenformat (streaming, P2P etc. besondere Preise zahlen muss), aber wenn Google den Carrier so nett entgegenkommt, dann werden wohl auch die Content-Anbieter in Zukunft besondere Preise für das Versenden ihrer Inhalte zahlen müssen, falls deren Kunden oder Leser oder Zuschauer in den Genuß des tollen Content kommen sollen.

Jeff Jarvis hatte den Begriff geprägt, indem er erklärte, wenn man zuhause mit seinem iPhone per WLAN im Web surfe und dann nach draußen gehe und dort weiter im Netz sei, dann bewege man sich vom Internet zum Schminternet. [MEHR]
Im Juli hat der neue Medien-/Werbung-/Plattform-/Kanalanbieter und Distributor Apple ein eigene Werbeplattform für das mobile web gestartet namens iAd. 17 Firmen haben sich bereit erklärt, vom Start weg mitzumachen. Einige haben sich zunächst zurück gehalten wegen der Ferienzeit, sodass eigentlich nur Unilever und Nissan im Moment über aktuelle reale Erfahrungen berichten können. Walt Disney, J.C. Penney und Citigroup haben vor wenigen Wochen erst begonnen loszulegen.

Aber die Gründe für den schleppenden Start liegen laut Wall Street Journal etwas tiefer. Denn Apple begibt sich nicht nur im App Store verdächtig geheimnisvoll in die Position eines allwissenden Zensors, auch bei iAds fummeln die Mannen um Steve Jobs bereits auf der kreativen Ebene der Werbeproduktion kräftig mit, was nicht immer und jeder Agentur bzw. deren Kunden gut schmecken dürfte. Und so dauert die gesamte Produktion nun deutlich länger. Insider sprechen von einer Verlängerung auf 8-10 Wochen von der Konzeption bis zurfinalen iAd-Werbung. Abgesehen von den nicht abreißenden Diskussionen um die Zulassung von Apps im Apple App Store wird auch hier klar, was passiert, wenn jemand mit Kontrollzwang eine erfolgreiche Firma leitet: ... [MEHR]