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	<title>Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 &#187; Medien</title>
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	<description>Netzpiloten surfen oberhalb der Wolkendecke. Seit 1998 entdecken wir mit Euch, dass das Web mehr zu bieten hat als bedruckte Seiten hinter Glas.</description>
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		<title>Christian Bollert: &#8220;Für mich ist Radio ohne Inhalte nicht denkbar&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 04:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Interview</dc:subject>
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Es wird oft derzeit darüber diskutiert wie Radio oder Fernsehen der Zukunft aussieht. Welche Chancen sich ergeben, welch ein Wandel vollzogen wird und wer davon womöglich profitiert. Die Zukunft hängt, und da sind sich alle sicher, ganz eng mit dem Netz zusammen. Christian Bollert ist Geschäftsführer des Onlineradio-Senders detektor.fm und hat mir dahingehend einmal ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird oft derzeit darüber diskutiert wie Radio oder Fernsehen der Zukunft aussieht. Welche Chancen sich ergeben, welch ein Wandel vollzogen wird und wer davon womöglich profitiert. Die Zukunft hängt, und da sind sich alle sicher, ganz eng mit dem Netz zusammen. Christian Bollert ist Geschäftsführer des <a href="http://detektor.fm/" target="_blank" class="liexternal">Onlineradio-Senders detektor.fm</a> und hat mir dahingehend einmal ein paar Fragen beantwortet.</p>
<hr />
<p><strong>Ich habe heute Christian Bollert, Geschäftsführer des Internetradio-Senders detektor.fm im Interview. Lieber Christian, danke erst einmal für dein Interesse an diesem Interview.</strong><strong></strong></p>
<p>Hallo Andreas, sehr gerne.</p>
<p><strong>Ich erinnere mich, dass der Ex-Geschäftsführer der MOIRA Rundfunk GmbH Steffen Müller auf den Medientagen 2007 einmal beanstandete, dass zu wenig getan wird um Radio wieder hip und trendy zu machen. Er spielte auf das &#8220;Dudelfunk-Image&#8221; an, welches vielen Sendern ja auch heute noch nachgesagt wird. Glaubst du die Aussage trifft heute noch zu? Oder hat sich das Medium Radio seit dem verändert?</strong></p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/05/christian-bollert.jpg" alt="christian bollert" title="christian bollert" width="297" height="198" class="left" />Leider nein, Radio gilt bei vielen Menschen immer noch als uncool und langweilig. Viele verbinden mit Radio nervige Morningshows mit übermäßig gut gelaunten Moderatoren und immer wieder die gleiche Musik aus den 70er, 80er, 90ern und &#8220;das Beste von heute&#8221;. </p>
<p>Das Netz bietet nun erstmals die Möglichkeit das Radio wieder attraktiv zu machen. Dafür gibt es zwei Ebenen. Zum einen ist mit dem Netz die lokale und regionale Verbreitung kein Paradigma mehr. Deutschlandweite Formate wie hoerbuchfm.de, byte.fm oder 90elf.de zeigen, dass es für bestimmte Zielgruppen interessant sein kann, ein deutschlandweites Radio zu machen. Für das deutsche Radio ist das fast schon eine revolutionäre Erkenntnis.</p>
<p><span id="more-35493"></span></p>
<p>Zum anderen bietet das Netz natürlich unzählige Interaktionsmöglichkeiten wie soziale Netzwerke, Webseiten oder Apps. Die Hörer können sich auf vielen verschiedenen Kanälen am Programm beteiligen oder Feedback geben. Das Internet als Trägermedium ist daher auch die Zukunft des Radios. Da kann UKW, aber auch DAB+ nicht ansatzweise mithalten. </p>
<p>In Ballungsräumen ist es heute schon kein Problem mehr über mobiles Internet Radio zu hören. Mit dem flächendeckenden Ausbau des LTE-Netzes, der gerade läuft, wird sich das noch einmal erheblich verbessern. Und Internetradio kommt auch ins Auto. Denn Autohersteller haben die Möglichkeiten von Internet im Auto verstanden und bauen das serienmäßig in neue Modelle ein.</p>
<p><strong>Das Auto ist definitiv eine der Radio-Domänen schlechthin. Glaubst du dass die herkömmlichen Sender der „Das Beste von heute“-Mentalität, bald von den immer beliebter werdenden Onlineradio-Sendern abgelöst werden könnten, in Sachen Reichweite und Hörer? Immerhin hört jeder Zweite (fast ausschließlich) im Auto Radio und zumeist, weil es „keinen Ausweg“ gibt, die üblichen Sender, die über UKW etc. zu empfangen sind.</strong></p>
<p>Ich bin davon überzeugt, dass es mit der Ausbreitung des mobilen Internets und mit dem Internet im Auto eine Verschiebung der Radiolandschaft geben wird. Denn dann hören die Menschen auch im Auto nicht mehr den Sender, der sie am wenigsten nervt, sondern den Sender, der ihnen am besten gefällt. Das ist aus meiner Sicht ein massiver Unterschied. Denn durch das Netz wird Radio wieder zum Einschaltmedium. Jeder Hörer, der detektor.fm hört, hört uns bewusst. Niemand hört &#8220;aus Versehen&#8221; detektor.fm. Ich glaube jedoch nicht, dass Nischenprogramme wie unser Sender, der sich anspruchsvollen journalistischen Themen und moderner Popmusik verschrieben hat, künftig zu Mainstream-Programmen werden. Wir werden unseren Platz als Qualitätsradio in der neugeordneten Radiolandschaft finden.</p>
<p>Ich denke, es wird künftig im Internet, wie in vielen anderen Branchen auch, einige große Anbieter geben, die &#8220;das Beste von heute&#8221; in Perfektion bieten. Und diese Anbieter werden mehr Leute erreichen als große regionale Sender es heute schaffen. Denn wir dürfen nicht vergessen, es gibt ja eine große Nachfrage nach genau diesem Radio. Aber es wird nicht mehr hunderte solcher Sender geben. All jene, die es nicht schaffen zu den fünf oder zehn führenden Mainstream-Radios zu gehören, werden sich neue Geschäftsmodelle überlegen müssen. Vielleicht ist es dann ja wirklich einmal Zeit für ein Talkradio oder andere spannende Nischenthemen. Große Unternehmen werden das Netz auf jeden Fall auch für eigene Radiosender nutzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Firmen wie Vodafone, BMW, Red Bull oder Adidas die Chance nicht in den kommenden Jahren nutzen werden, ihr eigenes Programm zu machen.</p>
<p><strong>Was glaubst du, wer von den hiesigen Protagonisten auf dem deutschen Radio-Markt das Zeug hat zukünftig zu einem der führenden Mainstream-Radios zu werden? Und wie kann ich mir einen dieser Unternehmenssender vorstellen? Wie nutzt BMW dann einen hauseigenen Radiosender? Ausschließlich für die eigene PR-Arbeit?</strong></p>
<p>Potential haben sicher einige, vor allem die großen Privatsender, die jetzt bereits regional erfolgreich sind. Wichtig wird sein, eine deutschlandweite Marke aufzubauen, die in München genauso funktioniert wie in Hamburg. Wer das konkret sein wird, lässt sich jetzt noch nicht absehen. Zumindest sehe ich aktuell noch keinen Favoriten.</p>
<p>Unternehmen werden Radiosender nutzen, um die Themen zu denen sie kommunizieren zu verstärken. Red Bull wird sicher rund um Extremsport kommunizieren, Adidas könnte sich ein Konzept rund um ihre Sportler ausdenken oder BMW eigene Kanäle für die eigenen Autos anbieten. Bei MINI gibt es ja bereits vier Webradiokanäle speziell für dieses Produkt. </p>
<p><strong>Stimmt. Jetzt wo du es sagst, kann ich es mir auch gut vorstellen. Lass uns doch noch mal kurz über das Qualitätsradio sprechen. Wieso glaubst du, dass Sender wie detektor.fm eine Nische bleiben werden? Können anspruchsvolle journalistische Themen neben moderner Popmusik nicht auf eine breite Masse treffen? Will der typische Radiohörer gar keine journalistische Qualität erfahren?</strong></p>
<p>Wir hoffen natürlich, dass sich immer mehr Menschen für anspruchsvolle Themen im Radio interessieren und auf detektor.fm aufmerksam werden. Unser bisheriges Wachstum und die überaus positive Resonanz auf unser Programm und unsere Idee bestärken uns auch in der Hoffnung. Aber Qualitätsmedien sind eben in keinem Markt die Marktführer. Man schaue sich nur den Printmarkt an, die Zeitungen mit den Auflagenrekorden stehen sicher nicht für die größte Qualität. </p>
<p>Mir persönlich geht auch dieses &#8220;Wir-müssen-Marktführer-werden-Gehabe&#8221; von vielen Online-Startups auf den Keks. Zum Glück ist es im Medienbereich nicht wie beim Online-Buchhandel oder bei Suchmaschinen, dass es nur einen geben kann. Ich glaube daran, dass es im Netz genug Platz für viele verschiedene journalistische Projekte gibt. Wir sind dabei eben das anspruchsvolle und privat finanzierte deutschsprachige Online-Radio.</p>
<p>Ich bin außerdem davon überzeugt, dass es den &#8220;typischen Radiohörer&#8221; gar nicht gibt. Jeder hat seine eigenen Interessen und Vorlieben. Das Netz bietet nun jedem die Möglichkeiten, diese Vorlieben im Radio auszuleben und nicht mehr nur das zu hören, was einem die UKW-Radios vorsetzen. Die Nutzungsstudien von WLAN-Radios zeigen auch, das genau das passiert. Die Menschen stellen sich ihr persönliches Radiomenü zusammen.</p>
<p><strong>Wenn man über die Zukunft des Radios spricht, dann ja auch ganz oft von Projekten wie beispielsweise Spotify, bei denen man eben seine Musik von vorne bis hinten selber bestimmen kann oder alternativ auch einfach Playlists von Freunden hört. Hier gibt es keine Moderation und keine Nachrichten. Einfach nur „maßgeschneiderte“ Musik in Playlist-Form. Kann man dann eigentlich noch von Radio sprechen? Ist es nicht vielmehr etwas ganz neues und völlig anders zu bewerten? Siehst du selber Spotify, Simfy und Co. als „Konkurrenten“ oder drücken wir es mal diplomatischer aus, als „Mitbewerber“? </strong></p>
<p>Für uns ist Spotify kein Mitbewerber im Gegenteil. Musikstreamingdienste sorgen dafür, dass Leute Musik hören. Das ist per se erst mal gut und begrüßenswert. Ich persönlich sehe das als Chance für das Hören. Denn die Musikstreamingdienste sind ein weiterer Beweis dafür, dass Audio gut zum Internet passt. In den vergangenen Jahren ist Audio im Zuge des Video-Hypes immer vernachlässigt worden. Es gibt einfach viele Dinge, die kann man mittels Audio viel besser transportieren. Musik und Emotionen gehören dazu. Auch wenn ich Kopfhörer im Internet bewerben sollte, würde ich das lieber im Radio machen, denn da sind meine audiophonen Kunden.</p>
<p>Aber ein Radio sind Spotify, Simfy und Co. sicher nicht. Denn es fehlt, wie du schon sagst an einem Moderator oder einer Moderatorin und Inhalten. Für mich ist Radio ohne Inhalte nicht denkbar und auch nur halb so attraktiv. Hinzu kommt, dass ich neue Musik von Menschen empfohlen bekommen möchte und nicht von Maschinen. Neue Musik entdecke ich immer noch im Radio und durch gute Musikjournalisten. Diese Funktion des Entdeckers hat mir noch kein Streaming-Dienst abgenommen. Weder früher last.fm noch jetzt Spotify.</p>
<p><strong>Und doch wird es oft in einen Topf geworfen. Hältst du es für möglich, dass Radio irgendwann eine Mischung aus beidem sein kann? Sagen wir mal Tracks aus deinem Musikstreamingdienst gepaart über Schnittstellen mit den Inhalten von detektor.fm? Oder halt anders herum? Eigentlich ein interessanter Gedanke.</strong></p>
<p>Absolut vorstellbar. Radio wird in Zukunft sowieso anders aussehen, als das heute bei UKW-Sendern läuft. Schon heute können Spezial-Seiten und Apps Dinge wie Wetter oder Verkehr viel genauer vorhersagen als das ein Radio kann. Ein Grund, warum wir bei detektor.fm auf Wetter und Verkehr von Anfang konsequent verzichten. Für viele Radiosender ist das ja aber neben den Nachrichten und Gewinnspielen der einzige Inhalt den sie haben.</p>
<p>Solche hybriden Formen von Radio könnten sehr spannend sein. Obwohl der Musikexperte sicher nie komplett von einem Musikstreamingdienst ersetzt werden kann. Denn ich bin immer in einem Algorithmus gefangen. Wenn ich und meine Freunde immer Metal hören. Dann schlägt mir einfach kein Musikstreamingdienst Jazz oder Klassik vor. Obwohl mir diese Art von Musik vielleicht gefällt, ich es aber noch nicht weiß.</p>
<p><strong>Na gut. Dafür hast du ja beispielsweise den Input von Freunden und deren Freunden. Ich bin nicht so ganz einig mit dem Gedanken, dass der Algorithmus dafür sorgt, dass du auf einer „Insel des Geschmacks“ gefangen bist. Ich glaube das hängt auch stark davon ab, wie umfangreich der Algorithmus entwickelt wurde. Welche Variablen er berücksichtigt. Ich glaube die Entwicklung steht da auch noch relativ am Anfang. Obgleich der Faktor Mensch natürlich irgendwie symphytischer ist. Keine Frage.</strong></p>
<p>Ich nutze Plattformen wie last.fm oder jetzt eben Spotify seit Jahren und bin bisher einfach nicht überzeugt worden. Wirklich neue und unbekannte Künstler lerne ich bisher von Musikexperten kennen. In all diesen Plattformen bewege ich mich in einem mir bereits bekannten Umfeld. </p>
<p>Ich will ja auch mal Musik entdecken, die meine Freunde noch nicht kennen. Ich möchte ja in den Nachrichten auch Dinge erfahren, die über den Horizont meiner Freunde und Bekannten hinausgehen. Die Fokussierung auf enge soziale Gruppen halte ich für bedenklich.</p>
<p><strong>Es wird auf jeden Fall spannend bleiben, weiter für Gesprächsstoff sorgen und zukünftig sicherlich nicht unerheblichen Einfluss haben auf die Art und Weise wie wir Musik im Netz konsumieren. Ich glaube man darf zurecht gespannt sein.</strong></p>
<p>Das schon.</p>
<p><strong>Inzwischen sind wir auch am Ende unseres Interviews angekommen. Ich möchte dir noch einmal herzlich danken für deine Zeit und wünsche euch natürlich auch für detektor.fm weiterhin alles Gute!</strong></p>
<p>Hab ich gerne gemacht. Bis bald.</p>
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		<title>Öffentlichkeit im Wandel: Podcasts und kostenloser Leseband</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 12:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Über zwanzig Autorinnen und Autoren haben sich zum Wandel und den neuen Chancen unserer Öffentlichkeit in Bezug auf Medien, Internet und Journalismus geäußert. Die Stimmen hat die Heinrich Böll Stiftung in dem kostenlosen und zum Download freigegebenen &#8220;Band 11 der Schriften zur Kultur und Bildung&#8221; zusammgeführt und mit den folgenden Worten beschrieben: &#8220;Das veränderte Medienverhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über zwanzig Autorinnen und Autoren haben sich zum Wandel und den neuen Chancen unserer Öffentlichkeit in Bezug auf Medien, Internet und Journalismus geäußert. Die Stimmen hat die Heinrich Böll Stiftung in dem kostenlosen und zum Download freigegebenen <a href="http://www.boell.de/publikationen/publikationen-publikation-journalismus-neue-medien-oeffentlichkeit-im-wandel.html" target="_blank" class="liexternal">&#8220;Band 11 der Schriften zur Kultur und Bildung&#8221;</a> zusammgeführt und mit den folgenden Worten beschrieben:</p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/05/Öffentlichkeit-im-Wandel.jpg" alt="Öffentlichkeit im Wandel" title="Öffentlichkeit im Wandel" width="213" height="300" class="left" />
<ul><em>&#8220;Das veränderte Medienverhalten und der Schwund der Werbeeinnahmen in den Printmedien führen bei den Verlagen und den Sendern zu einer intensiven Suche nach neuen Verwertungs- und Distributionsmodellen. Die Öffentlichkeit ist im Wandel – nicht ohne gravierende Folgen für den Journalismus. Neue Akteure – meist ohne Zertifikat der Journalistenschulen &#8211; treten im Internet auf und verändern den professionellen Journalismus durch neue Formen. Die vierte Gewalt demokratisiert sich. Auf Kosten der Qualität?&#8221;</em></ul>
</p>
<p>Mit Beiträgen von Sabria David, Gemma Pörzgen, Stephan Weichert, Robin Meyer-Lucht, Peter Glaser, Geert Lovink, Markus Beckedahl, Mercedes Bunz, Katrin Rönicke, Christiane Schulzki-Haddouti, Christoph Kappes, Tabea Rößner, Leonhard Dobusch, Karsten Wenzlaff, Anne Hoffmann, Matthias Spielkamp, Marcel Weiß, Jessanne Collins, Kai Biermann, Martin Haase, Hans Hütt uvm.</p>
<p>Zum Thema wurden auch verschiedene Podcasts konzipiert die Ihr euch im Folgendem anhören könnt. Wer den Band downloaden möchte, <a href="http://www.boell.de/publikationen/publikationen-publikation-journalismus-neue-medien-oeffentlichkeit-im-wandel.html" target="_blank" class="liexternal">der wird hier fündig</a>.</p>
<p><span id="more-35408"></span></p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F44415982&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F44415748&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F44415363&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F44415186&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F44414672&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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		</item>
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		<title>Is Anyone up? Ein Shitstorm wird zum Epic-Thunder</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 10:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Is Anyone up? werden in Deutschland eher wenige kennen. In den Staaten dafür umso mehr. Kaum eine Seite hat dort mehr Kritik und negatives Aufsehen erhalten wie dieses Webseiten-Projekt. Und das will was heißen in einem Staat, indem sich mächtige erzkonservative Republikaner und eine ganze Generation durchgedrehter Collegeboys und wild feiernde Teenagerinnen mit gottgegebener Internet-Affinität, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/04/isanyoneup_into.jpg" alt="isanyoneup" title="isanyoneup" border="1" width="650" height="413" class="alignleft size-full wp-image-34934" />Is Anyone up? werden in Deutschland eher wenige kennen. In den Staaten dafür umso mehr. Kaum eine Seite hat dort mehr Kritik und negatives Aufsehen erhalten wie dieses Webseiten-Projekt. Und das will was heißen in einem Staat, indem sich mächtige erzkonservative Republikaner und eine ganze Generation durchgedrehter Collegeboys und wild feiernde Teenagerinnen mit gottgegebener Internet-Affinität, die Klinke in die Hand geben. Der Graben zwischen amerikanischen Tugenden und verlotternder Moral klafft tief im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. </p>
<p><span id="more-34920"></span></p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/04/isanyoneup.jpg" alt="isanyoneup" title="isanyoneup" width="259" height="194" class="left" />Is Anyone up? ist eines dieser Paradebeispiele. Der Gründer Hunter Moore hat mit dieser Webseite eine Plattform geschaffen, in der rachsüchtige Exfreunde, verletzte Partner oder einfach nur exhibitionistische (und manchmal offensichtlich betrunkene) Teenager sich ihren niedersten Gelüsten hingeben konnten, indem man Nacktbilder (nicht selten mit pornografischen Avancen) vermeintlicher Mobbing-Opfer und seiner selbst einschickte, damit die dann fein-säuberlich kategorisiert veröffentlicht werden konnten. Das führte zu unglaublichen 500 Millionen Page Views.</p>
<p>Die Webseite übernahm die Funktion eines Prangers und hatte in Ihren Bestzeiten mehr Klagen wütender Väter auf dem Konto als Ölkonzerne Klagen von Umweltschützern. Moore machte sich auch daraus einen Spaß und veröffentlichte diese Mails, Facebook-Nachrichten und Briefe der Klagenden ganz stolz in einer eigenen Kategorie. </p>
<p>Seit nun ein paar Tagen ist Schluss mit diesem Gebaren wie <a href="http://abcnews.go.com/US/anti-bullying-website-takes-shuts-revenge-porn-website/story?id=16174425#.T5UqslS4Ta5" target="_blank" class="liexternal">abcnews.go.com</a> letzte Woche berichtete. Die Frage nach dem „Warum?“ scheint dabei aber nur weniger geklärt. Fakt ist die Seite wurde verkauft und zwar an einen Käufer, der sich genau dem gegenteiligen Geschäft widmet. Die „Sexual-Bullying“-Website wurde kurzerhand zu einer „Anti-Bullying“-Website umgeformt. Genauer gesagt wird man derzeit von IsAnyoneUp.com auf Bullyville.com weitergeleitet.</p>
<p>Im amerikanischen Web reist die Kritik trotzdem nicht ab. Denn obwohl der sprichwörtliche Dorn im Auge nun verschwunden ist, ist die Debatte über Gewissen oder Profit erneut und fast sogar noch ein Stück heftiger entflammt. Schuld daran ist Hunter Moores öffentliche Stellungnahme zum Verkauf. Denn anstatt unternehmerische Interessen ging es dem schwarzen Schaf einzig und alleine um ein reines Gewissen. <a href="http://www.bullyville.com/?page=articles&#038;id=358" target="_blank" class="liexternal">Zumindest laut seinem, auf Bullyville.com, veröffentlichen Brief.</a></p>
<p>Darin heißt es in einem Auszug:</p>
<ul>
<p><em>“Since we launched Isanyoneup.com a year ago, we received over 500 million page views.  Girls got naked of all sizes at the IAU parties; we did it from Canada to Vegas. You made it possible for me to have the best life and made me realize what people will do for a few extra friend requests &#038; followers on twitter.  I’ll miss a lot of things but mostly the community. I never got to take in everything while it was happening because it was going so fast even though there was drama and lots of tears and pissed off parents, I feel blessed and thankful for all of you who came here to support me.  I’ve become friends with the founder of BullyVille, CupidVille, CheaterVille and KarmaVille and he helped me realize that my talents in the programming and social networking world could be channeled in a positive way and we spoke about ways to move on, which is ultimately what I’ve decided to do.  I might do some writing on bullyville.com to help people who have been bullied; I’ve been on both sides of the fence. I am putting this message up on Bullyville.com to stand up for underage bullying.”</em></p>
</ul>
<p>Klingt für uns nobel, oder? Für einige amerikanische Bürger jedoch unglaubwürdig. Hunter Moore scheint neben seinem Talent zum Programmieren und zum Netzwerken, noch eine ganz andere Expertise zu besitzen… nämlich das Talent Shitstorms zu erzeugen.</p>
<p>Es dauerte nicht lange bis die warmen Worte auf wütendes Getöse stießen. Twitter-Meldungen wie <em>„Dear @Huntermoore, your letter is a joke. You&#8217;re a scumbag and a horrible human being. Attempting to salvage your soul is pointless. Lulz.“</em> von dem Twitter-Nutzer Spaghetti-Jesus gehörten da noch eher zur jugendfreien Äußerung. </p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/04/hunter-moore.gif" alt="hunter moore" title="hunter moore" width="191" height="160" class="left" />Was an der Debatte jedoch am meisten interessiert, ist die Entwicklung. Denn Hunter Moore hat es geschafft, neben seine bisherigen Feinde, mit seiner augenscheinlichen Ehrlichkeit, auch seine bisherigen Freunde, gegen sich aufzubringen. Neben den für ihn normalen Hasstiraden gegen seine Unmenschlichkeit und fehlender Moral, weht nun auch ein Shitstorm um seine Person herum, die ihn als Heuchler und Verräter brandmarkt. Ein Paukenschlag, der aus enttäuschten Fans herrührt? Wie man es macht, macht man es scheinbar falsch!</p>
<p>Doch bleibt zu erwarten, dass die unbekannte Summe, die der Mitzwanziger erhalten hat, über dieses laue Lüftchen hinwegtröstet. Also doch alles richtig gemacht, oder?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich nutze digital und Du?</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2012/04/18/ich-nutze-digital-und-du/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 08:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		
	<dc:subject>Markt</dc:subject>
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
	<dc:subject>Netzpiloten-Kolumne</dc:subject>
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		<description><![CDATA[IBM hat sich eine Studie geleistet. Klar. Die müssen das. Denn sie verkaufen nur Digitales. Nein. Ihre Kunden sollen damit Geld verdienen. Denn die IBM verdient mit den Dienstleistungen für Firmen, die auf das papierlose Büro setzen, die die Lagerverwaltung digital regeln und die via Web Geld verdienen und daher ihre Prozesse digital abbilden bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/04/wave.jpg" class="liimagelink"><img class="left" title="wave" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/04/wave.jpg" alt="Welle" width="308" height="294" /></a>IBM hat sich <a href="http://www-935.ibm.com/services/us/gbs/thoughtleadership/ibv-beyond-digital.html" target="_blank" class="liexternal">eine Studie geleistet</a>. Klar. Die müssen das. Denn sie verkaufen nur Digitales. Nein. Ihre Kunden sollen damit Geld verdienen. Denn die IBM verdient mit den Dienstleistungen für Firmen, die auf das papierlose Büro setzen, die die Lagerverwaltung digital regeln und die via Web Geld verdienen und daher ihre Prozesse digital abbilden bzw. gestalten.</p>
<p>In der Studie aber geht es um die Kunden dieser Kunden und das goldene Kalb des dritten Jahrtausends: Digitalien. Also geht es um uns und die Welt der Computer bzw. Software. Klar ist schon lange, dass nicht nur die jungen Leute ihre Zeit mit digitalen Diensten und Werkzeugen verplempern. Die Studie hat einen beeindruckenden Umfang: Fast 4000 Leute in China, Frankreich, Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA wurden befragt. Holla die Waldfee. Das sind zufällig die Länder in denen das Web seit Jahren boomt. Eigentlich hat IBM also die Leute danach befragt, was für einen Einfluß das Web auf ihren Konsum hat. Zerstreuung wäre die Antwort. Neu ist, dass das auch für die Älteren gilt: Rund 65 Prozent der Befragten zwischen 55 und 64 Jahren gaben häufiger zeitgleich das Fernsehen anzuschalten und im Internet surfen oder mit Freunden zu chatten. Chatten! Kennt das noch jemand? ICQ? Macht nix.</p>
<p>Durch die Medien geistern aktuell jedoch die Enkel der Digital Natives und Digital Immigrants und sollen schon bald die Powerpoint-Folien von 1001 Berater bevölkern:</p>
<p><span id="more-34663"></span></p>
<p>Der erste Typus ist der &#8220;Effizienz-Experte&#8221;. Er oder sie macht mit 41 Prozent den größten Teil der befragten Personen aus. Dieser freundliche Geselle versucht die alltägliche Aktivitäten, wie Einkaufen (Achtung eCommerce), Internetzugriff (Achtung ISP) und die Kommunikation (Achtung Telkos) mit anderen Leuten via mobilen Geräten zu optimieren.</p>
<p>&#8220;Connected Maestros&#8221; sind die zweitgrößte Gruppe mit rund 35 Prozent. Sie repräsentiert jene Spießgesellen, die dank Apps einen mobilen Medienkonsum an den Tag legen. Offenbar lieben sie Walled Gardens, daher der Begriff Connected. (Achtung Pointe!). Beser wäre es wohl sie die Mobilen Maestros zu nennen. Schätze die wachsen am schnellsten.</p>
<p>Die &#8220;Social Butterflies&#8221; (Himmel hilf&#8217; bessere Metaphern finden) legen besonders viel Wert auf die Interaktion mit ihren Freunden online. 15 Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig ihre Onlinekontakte zu pflegen &#8211; also die Facebook- und Twitter-Süchtigen.</p>
<p>Die kleinste Gruppe sind laut IBM die &#8220;Content-Kings&#8221;. Das sind zumeist männliche Mitmenschen, die regelmäßig online Games zocken, Musik und Filme runterladen (wo sie das wohl tun?) sowie TV im Netz schauen. Das sind schlappe neun Prozent.</p>
<p>Saul Berman, Autor der Studie sieht noch Optimierungsraum für die Anbeiter angesichts dieser Nutzerprofile digitaler produkte: &#8220;Durch die massenhafte Verbreitung der digitalen Geräte können Unternehmen das Kundenerlebnis erweitern, verbessern und maßschneidern innerhalb von Minuten, da sie nun einen ständigen Echtzeitsrom an Nutzerdaten erhalten über Social Media. Der zukünftige Erfolg liegt darin, die richtigen Einsichten aus diesen Daten zugewinnen, damit man den richtigen Kunden mit dem passenden Angebot und den passenden Werkzeugen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort erreicht.”</p>
<p>Man möchte Berman zurufen, dass es die richtigen Kunden schon gibt. Sie formulieren auch schon fleissig die Foren und Kommentarthreads in allen Blogs voll mit ihren Wünschen. Aber. Auch wenn es die passenden Werkzeuge für die Firmen gibt. Das Productizing klappt nicht so wie gewünscht. Wie oft haben sich Leute bessere Tarife im mobilen Netz gewünscht. Oder sogar einfach nur bessere Bandbreiten im DSL-Netz oder mobil. Oder wie oft haben 1001 Autor beschrieben, wie man künstlerisch wertvolle Inhalte wie Musik und Filme sinnvoll vermarkten kann, ohne sich von Walled Gardens Dritter abhängig zu machen.</p>
<p>Da hilft das Studieren der Kundengruppen rein gar nichts. Da hilft nur der Wille zur Innovationen. Dass dieser Wille weder bei Content-Verlegern noch bei deren Interessensverbänden vorhanden ist oder gar in der Politik angemahnt wird, scheint leider offensichtlich zu sein. Da kann IBM noch soviel Business Intelligence und Tools in die Firmen hieven. There is no need to execute. Or worse: There is no ability to execute. Das kennen wir alle von den Magischen Quadranten von Gartner. Zum Glück gibt es die nicht für die Musik/Buch/Zeitungs-Verleger, denn da wären fast alle unten links im ersten Quadranten: no innovation &amp; no ability to execute.</p>
<p>Over and out.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.morguefile.com/creative/kumarnm" target="_blank" class="liexternal">kumarnm</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich bin Journalist, ähm Blogger.. oder doch beides…?</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 20:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Der Pulitzer-Preis, den die Huffington Post für eine Serie über verletzte Soldaten erhalten hat, wird als großer Sieg der Blogger über die Journalisten gefeiert. Zumindest von Einigen. Doch warum so zänkisch? Die Tatsache, dass traditionelle Online-Medien zu Blogs werden und Blogs zunehmend den traditionellen Online-Medien ähneln, liegt doch auf der Hand. Was herauskommt sind nämlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/04/typewriter.gif" alt="typewriter" title="typewriter" width="640" height="312" class="alignleft size-full wp-image-34674" /></p>
<p>Der Pulitzer-Preis, den die Huffington Post für eine Serie über verletzte Soldaten erhalten hat, wird als großer Sieg der Blogger über die Journalisten gefeiert. Zumindest von Einigen. Doch warum so zänkisch? Die Tatsache, dass traditionelle Online-Medien zu Blogs werden und Blogs zunehmend den traditionellen Online-Medien ähneln, liegt doch auf der Hand. Was herauskommt sind nämlich die neuen Medien und nur dieser Begriff ist es, der heute noch Gewicht haben sollte.</p>
<p>Dabei hat die Huffington Post zweifelsohne mal als Blog angefangen. Oder besser gesagt als loses Netzwerk von Bloggern, die einfach eine Plattform gesucht haben, um deren Artikel zu bündeln. Bis heute werden die meisten Autoren und Kolumnisten nicht bezahlt, was schon zu solch starker Kritik führte, dass dem Gebaren ein Rechtsstreit anhängt. Dieser Punkt alleine macht für viele Leser und auch Blogger aus, dass die Huffington Post also ein Polit-Blog ist, jedoch gibt es da draußen auch genug Zeitungsverlage, die Ihre Autoren kostenfrei arbeiten lassen. Prestige und Reichweite durch die Zeitung für den Autor gilt heutzutage scheinbar ebenfalls als Zahlungsmittel. Ebenso gibt es Blogger, die bezahlt werden für Ihre Texte. Das Paradebeispiel dafür ist Brain Stelter, der sogar vom Blogger zum Redakteur der New York Times aufstieg.</p>
<p><span id="more-34672"></span></p>
<p>Ebenso banal ist das Argument der investigativen Recherche, das gerade Journalisten nur in den traditionellen Medien erkennen wollen. Hier liegt der Beweis jedoch auf der Hand, dass auch Autoren, die nicht auf der Gehaltsliste eines großen Verlages stehen, investigativ arbeiten können. Ist die Soldaten-Serie doch einzig und allein durch Gastkommentatoren zustande gekommen. Man nennt sie auch Op-ed Autoren, wie ich in einigen Kontexten gelesen habe. Sowohl Journalisten als auch Blogger bedienen sich Ihrer Recherchen der Vorarbeit anderer. Und da wo Fragen offen bleiben, hakt man nach. Ist das nicht investigativ? Der einzige Unterschied ist doch, dass die investigative Recherche in der analogen Welt zumeist von den traditionellen Medien in Auftrag gegeben wurde und die Blogger es zum großen Teil in eigener Initiative – oft halt sogar kostenlos – machen. Und doch gibt es auch hier wieder das Gegenstück. So hat zuletzt zum Beispiel der Journalist Thomas Kuban sich Undercover unter Neo-Nazi-Konzerten begeben, um von dem brisanten Material einen Film zu konzipieren, der da heißt „Blut muss fließen“. Alles in Eigenverantwortung.</p>
<p>Also wo fängt Bloggen an und hört Journalismus auf? Dass die Grenzen von Blogs und traditionellen Medien und somit von Bloggern und Journalisten verschwimmen, verneint eigentlich nur noch derjenige, der in alten Rastern denkt. Die Realität sieht doch schon fast eher so aus, dass beides Autoren sind und das jeweilige Medium sich im besten Fall regelmäßig abwechselt. Mal in Papier gehüllt und mal in Bits und Bytes. Mal im reichweitenstarken Verlags-Medium und mal als Gastautor im Ressort-Blog. Mal als freier Autor und mal als fester Redakteur. </p>
<p>Was die eitlen Schreiberlinge teilweise noch nicht realisiert haben, haben die Medien, für die sie schreiben, schon lange hinter sich. Der Onlineauftritt der SZ oder der ZEIT (in Übersee war es vor kurzem die Times gewesen), hat sich zum Beispiel immer mehr der Struktur der Web-2.0-Protagonisten, also der neuen Umstände, angepasst. Liest man heute ZEIT Online, so liest man, wenn man es penibel nimmt eigentlich einen Blog. Zumindest glaubt man das, wenn man sich die Aufteilung der Beiträge anschaut. Die Struktur des Blogs hat sich für so gut wie alle Online-Medien durchgesetzt. Selbst Spiegel-Online hat nach langem Zögern aufgegeben und eingesehen, dass eine Webseite keine Zeitung ist. Doch wollen wir mal nicht penibel sein. Schon allein weil es vermessen wäre zu behaupten, die oben genannten Größen wären das, was was vor einigen Jahren noch als Blog bezeichnet wurde.</p>
<p>Die Webauftritte der SZ, ZEIT Online oder der von Spiegel Online sind genauso, wie die Berliner Gazette oder wie wir Netzpiloten selbst, die neuen Medien. Onlinemedien. Und ein Autor ist eben je nachdem ob er im Print-, TV- oder Onlinebereich publiziert, entweder Print-, TV- oder Onlinejournalist. So sehe ich das zumindest.</p>
<hr />
Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/51550312@N08/4733445650/" target="_blank" class="liexternal">Image by nicoleleec</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" class="liexternal">Some rights reserved</a>)</p>
<hr />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bild.Macht.Politik &#8211; Wie BILD Politik beeinflußt (Doku)</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2012/04/17/bild-macht-politik/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 14:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
	<dc:subject>Video</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Gestern noch im TV-Tipp, ist die Doku &#8220;Bild.Macht.Politik&#8221; inzwischen bereits auf YouTube online. Im Rahmen der Reihe &#8220;Die Story&#8221; haben sich Christiane Meier, Sascha Adamek und Ulrike Schweitzer mal mit der BILD beschäftigt. Ob die BILD-Zeitung seriös oder nach wie vor ein Gossenblatt ist, ist die Frage, die im Zentrum steht. Mit viel Augenmerk ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/04/bild.macht_.politik.gif" alt="bild.macht.politik" title="bild.macht.politik" width="138" height="120" class="left" />Gestern noch im TV-Tipp, ist die Doku &#8220;Bild.Macht.Politik&#8221; inzwischen bereits auf YouTube online. Im Rahmen der Reihe &#8220;Die Story&#8221; haben sich Christiane Meier, Sascha Adamek und Ulrike Schweitzer mal mit der BILD beschäftigt. Ob die BILD-Zeitung seriös oder nach wie vor ein Gossenblatt ist, ist die Frage, die im Zentrum steht. Mit viel Augenmerk ist man dabei auf den ein oder anderen Skandal eingegangen, den die Boulevardzeitung oftmals auch unbewiesen losgetreten hat, jedoch ohne ausreichend Kritik an die Springer-Leute selbst.</p>
<p><span id="more-34636"></span></p>
<hr />
<p>
<ul><em>Millionen Menschen lesen jeden Tag die BILD. Die Boulevard-Zeitung lockt mit einer Mischung von Prominenten-Geschichten, nackten Frauen und der Berichterstattung über Aktuelles aus Politik und Gesellschaft. Die Autoren Christiane Meier und Sascha Adamek fragen in der ARD-Dokumentation &#8216;Bild.Macht.Politik&#8217;, wie es BILD gelingt, über Jahrzehnte ein beliebter, täglicher Wegbegleiter für Millionen zu bleiben und welchen Einfluss sie auf Politik und Politiker hat.</em></ul>
</p>
<p>
<ul><em>Die Boulevard-Zeitung und die Polit-Prominenz, das sind oft auch Geschichten großer Nähe und tiefer Zerwürfnisse &#8211; vom Aufstieg und Fall des Karl Theodor zu Guttenberg, dem BILD bis heute die Treue hält, bis zur Affäre um Christian Wulff, die BILD aufgedeckt hat. Wie stark hängen politischer und persönlicher Erfolg von der Berichterstattung und der Zusammenarbeit mit den Blattmachern ab?</em></ul>
</p>
<p>
<ul><em>Selbst Linken-Politiker Gregor Gysi gesteht offen ein, dass er auf BILD als Sprachrohr nicht verzichten kann.</em></ul>
</p>
<p>
<ul><em>Die Doku untersucht die Frage, wie mächtig die Boulevard-Zeitung tatsächlich ist und wie sie hineinwirkt in die Gesellschaft. Bedient sie den Mainstream und ist damit Sprachrohr der schweigenden Mehrheit &#8211; oder macht sie in politischen Fragen aktiv Stimmung?</em></ul>
</p>
<p>
<ul><em>Die Autoren sprechen mit Lesern, Kritikern, Machern und dem Chefredakteur von BILD, Kai Diekmann. Sie untersuchen, womit die Zeitung Auflage macht und Geld verdient, wie sie mit der Privatsphäre von Prominenten und Nicht-Prominenten umgeht und ob es ihr gelungen ist, das Schmuddel-Image langsam hinter sich zu lassen.</em></ul>
</p>
<p><iframe width="650" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/ehdZyJ9v1Pc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>Film von Christiane Meier und Sascha Adamek<br />
Redaktion: Ulrike Schweitzer</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie von Google-Ergebnissen: SEO durch die Augen der Nutzer</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2012/04/17/studie-von-google-ergebnissen-seo-durch-die-augen-der-nutzer/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 10:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Rohles</dc:creator>
		
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
	<dc:subject>Netztheorie</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Suchmaschinenoptimierung, tägliches Brot und mit Vorurteilen gespicktes Hassobjekt, spielt täglich in unserem Netzleben eine große Rolle. Hendrik Terbeck hat nun unter dem Titel „Der Einfluss sozialer Empfehlungen auf das Selektionsverhalten in Suchmaschinen“ eine Bachelorarbeit vorgelegt, die mittels Blickaufzeichnung und problemzentrierter Nutzerbefragung Antworten auf brennende SEO-Fragen geben möchte. Suche: keine Muster mehr, sondern heterogene Strategien Zunächst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/04/droids-are-google.jpg" alt="The droids we’re googling for" title="The droids we’re googling for" width="650" height="427" border="1" class="alignleft size-full wp-image-34632" />Suchmaschinenoptimierung, tägliches Brot und mit Vorurteilen gespicktes Hassobjekt, spielt täglich in unserem Netzleben eine große Rolle. Hendrik Terbeck hat nun unter dem Titel „<a href="http://hendrik-terbeck.de/bachelorarbeit/" target="_blank" class="liexternal"><strong>Der Einfluss sozialer Empfehlungen auf das Selektionsverhalten in Suchmaschinen</strong></a>“ eine Bachelorarbeit vorgelegt, die mittels Blickaufzeichnung und problemzentrierter Nutzerbefragung Antworten auf brennende SEO-Fragen geben möchte.</p>
<p><strong>Suche: keine Muster mehr, sondern heterogene Strategien</strong></p>
<p>Zunächst einmal widmet er sich bekannten und oft gestellten Fragen: Wonach selektieren Nutzerinnen Inhalte bei der Suche? Welche Elemente animieren sie zum Klick? Gibt es Muster in der Ergebnisselektion?</p>
<p>Wenig Bedeutung kommt der Studie zufolge älteren Modellen wie dem <a href="http://www.useit.com/alertbox/reading_pattern.html" target="_blank" class="liexternal">F-Muster</a> oder dem <a href="http://eyetools.com/research_google_eyetracking_heatmap.html" target="_blank" class="liexternal">goldenen Dreieck</a> zu, da Suchende angesichts der immer vielfältiger werdenden Ergebnisdarstellungen heterogene Strategien wählen – wenn Suchmaschinen von reinen Textlinks zur Darstellung von Bildern, Anzeigen, lokalen Ergebnisse, sozialen Empfehlungen und vielem mehr übergehen, haben alte Selektionsmuster wenig Bestand. Wichtig sind vielmehr neben der Position der Ergebnisse (Hypothese 5, wenngleich nicht uneingeschränkt, wie in den Hypothesen 12 bis 14 gezeigt wird) die Bekanntheit der Marke (Hypothese 6) und besonders Titel (Hypothese 4) und URL (Hypothese 7) – ein Grund mehr für ein flexibles Content-Management-System wie etwa <a href="http://wordpress.org/" target="_blank" class="liwp">WordPress</a>, das die freie Anpassung dieser Elemente erlaubt.</p>
<p>Bis zu diesem Punkt ist die Studie ein interessante Beleg für bereits bekannte oder stark vermutete Erkenntnisse. Richtig spannend werden jedoch die folgenden Fragen zu den sozialen Empfehlungen.</p>
<p><span id="more-34631"></span></p>
<p><strong>Soziale Empfehlungen: noch wenig bekannt, aber effektiv</strong></p>
<p>Die Rolle sozialer Empfehlungen bei der Suche ist noch immer ein brandaktuelles Thema – Google hat das Feature noch immer nicht offiziell auf Deutschland ausgerollt (wenngleich man es trotzdem aktivieren kann).</p>
<p>Zunächst einmal bestätigen die Daten, dass Links mit sozialen Empfehlungen mehr Aufmerksamkeit bekommen als andere Links – wenig überraschend finde ich, erhalten sie doch ein zusätzliches visuelles Element, das aus der Textfülle heraussticht. Ein wenig erhöht sich zudem die Klickrate – allerdings nicht signifikant, wobei der Hendrik Terbeck hier anmerkt, dass die Nutzerinnen keine realen Freunde gesehen haben, so dass die Klickrate im „echten Leben“ höher sein dürfte (63).</p>
<p>Sehr spannend ist die Frage, ob Facebooks Gefällt-Mir-Button dank seines Daumen-Piktogramms einen Vorteil gegenüber der typografischen Darstellung von Google hat. Tatsächlich scheint der Daumen hier einen Vorteil zu haben – jedoch sind die Ergebnisse vorsichtig zu werten, da Google+ zum Zeitpunkt der Studie noch in der geschlossenen Beta-Phase und wesentlich weniger bekannt war.</p>
<p>Soziale Elemente in der Suche sind dabei keineswegs unumstritten. Die Nutzer werten soziale Empfehlungen als eher mittelmäßig hilfreich für die Entscheidungsfindung und machen dies insbesondere von der konkreten Frage abhängig – bei einem Roman vertrauen sie Empfehlungen eher als bei Entscheidungen mit größerer Tragweite.</p>
<p>Große Unterschiede gibt es in der Bewertung der Datenschutzbedenken – hier zeigen sich einmal mehr die unterschiedlichen Meinungen, die ich damals bei meinem kurzen <a href="http://jorni.de/2011/11/02/medianetz-2011-social-media-%e2%80%93-herausforderung-und-chance-fur-pr/" target="_blank" class="liexternal">Bericht zur Social-Media-Diskussion bei Medianetz</a> erwähnt hatte.</p>
<p><strong>Werbung: Transaktionen retten Werbebudgets</strong></p>
<p>Wenig Grund zur Freude machen die Erkenntnisse zur Werbung: Die Anzeigen rechts werden selten fixiert und kaum geklickt – wobei dies „weniger der Banner Blindness als grundsätzlich der Positionierung abseits der organischen und gesponserten Top-Treffer geschuldet“ (77) sei. Gerettet werden die Werbebudgets durch die Erkenntnis, dass transaktionsorientierte Suchen wesentlich höhere Werbeklickraten aufweisen (Hypothese 17).</p>
<p>42 % der Teilnehmer wussten übrigens gar nicht, dass Google Werbung nur an bestimmten Stellen anzeigt – hier zeigt sich ein sehr lückenhaftes Wissen über die Suchmaschine, wie es mir schon in der <a href="http://jorni.de/2012/03/05/leistungsschutzrecht/" target="_blank" class="liexternal">Diskussion um das Leistungsschutzrecht</a> aufgefallen ist.</p>
<p>Nicht ganz klar geworden ist mir, ob die Studie geeignet ist herauszufinden, ob die Teilnehmer überhaupt Werbung erkennen. Denn obwohl Hendrik Terbeck schreibt, dass nur „etwas mehr als die Hälfte der Testpersonen weiß, dass Werbeanzeigen auf der Suchergebnisseite angezeigt werden“ (79), fragt er im Interview, ob sie auf Werbung geklickt haben und wo Google Werbung anzeige (Anhang C). Dabei fehlt mir eine Frage wie „Haben Sie Werbung auf den Ergebnisseiten gesehen?“, die erst einmal ganz offen evaluiert, ob die Probanden überhaupt Werbung wahrgenommen haben.</p>
<p><strong>Methodik: sauber, aktuell – und schade</strong></p>
<p>Spannend ist auch der kurze Abriss zum Stand der Forschung, und das methodische Vorgehen ist sauber. Eine Entscheidung finde ich schade: der Autor hat sich entschlossen, „keine geschlechterspezifische Auswertung“ (35) vorzunehmen. Damit entgeht ihm meiner Ansicht nach eine große Chance, zumal er ja selbst erwähnt, dass „sich zwischen Männern und Frauen ein abweichendes Evaluations- und Entscheidungsverhalten im Suchprozess festmachen lässt (vgl. MAGHFERAT &#038; STOCK 2010)“ (35). Wie spannend wäre es gewesen herauszufinden, ob Frauen sozialen Empfehlungen mehr oder weniger Beachtung schenken als Männer… Ich kann verstehen, dass geschlechterspezifische Unterschiede nicht die Fragestellung sind und sich die Gruppen nur in einem Faktor unterscheiden sollen. Wenn die Daten jedoch sowieso erfasst werden, hätte eine kurze Auswertung einen spannenden Ausblick geben können.</p>
<p>Wenn ihr euch für wissenschaftliche Studien von Suchmaschinen begeistern könnt, solltet ihr euch die Arbeit unbedingt anschauen – wichtige Daten für das nächste Kundengespräch sind garantiert. Was haltet ihr von der Studie? Helfen euch solche Studien bei eurer täglichen Arbeit?</p>
<hr />
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li>Text: Dieser Post von Björn Rohles ist zu erst erschienen auf <a href="http://jorni.de/2012/04/17/eyetracking-seo-studie/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+jorni+%28jorni.de%29" target="_blank" class="liexternal">www.jorni.de</a> und steht unter der <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" class="liexternal">Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz</a>.</li>
<li>Bildnachweis: <a href="http://www.flickr.com/photos/st3f4n/3951143570/" target="_blank" class="liexternal">„The droids we’re googling for“</a> von StÃ©fan, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" target="_blank" class="liexternal">CC BY NC SA</a></li>
</ul>
<hr />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>TV-Tipp: 60 Jahre &#8220;BILD&#8221; &#8211; die Macht einer Zeitung</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2012/04/16/linktipp-60-jahre-bild-die-macht-einer-zeitung/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 18:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
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		<description><![CDATA[ttt &#8211; titel, thesen, temperamente hat gestern Abend einen interessanten Beitrag zur BILD-Zeitung gebracht. Er ist insofern interessant, da mir gar nicht klar war, dass die BILD mal tatsächlich auch bei der breiten Masse unbeliebt war. Ein &#8220;Gossenblatt&#8221;. Das zumindest sagt man in diesem Videobeitrag. Deutschlands größte Zeitung wird 60 &#8211; und steht trotz einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/04/Bild.png" border="1" alt="60 Jahre "BILD" - die Macht einer Zeitung" title="60 Jahre "BILD" - die Macht einer Zeitung" width="200" height="121" class="left" />ttt &#8211; titel, thesen, temperamente hat gestern Abend einen interessanten Beitrag zur BILD-Zeitung gebracht. Er ist insofern interessant, da mir gar nicht klar war, dass die BILD mal tatsächlich auch bei der breiten Masse unbeliebt war.</p>
<p>Ein <em>&#8220;Gossenblatt&#8221;</em>. Das zumindest sagt man in diesem Videobeitrag.</p>
<p></p>
<hr />
<ul><em>Deutschlands größte Zeitung wird 60 &#8211; und steht trotz einer seit Jahren sinkenden Auflage besser da denn je: Spätestens seitder Wulff-Affäre erkennen auch Gegner an, dass Bild tatsächlich zum Meinungsführer geworden ist. Bleibt die Frage: Wiehaben die das gemacht, bei Bild? Wie mächtig ist das Blatt? &#8220;ttt&#8221; spricht mit Ex-Chefredakteur Udo Röbel, dem Bild-KritikerKlaus Staeck und lässt auch den Schauspieler Ottfried Fischer zu Wort kommen &#8211; einer der wenigen Prominenten, der eswagte, gegen Bild vor Gericht zu ziehen.</em></ul>
<hr />
<p>Den Videobeitrag <a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/431902_ttt-titel-thesen-temperamente/10143698_60-jahre-bild-die-macht-einer-zeitung" target="_blank" class="liexternal">findet Ihr hier</a>. Eine ausführlichere Doku wird heute um 22.45 im Ersten ausgestrahlt &#8211; <a href="http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=2401B1D04CC541CD1E90C92F9E6B3253" target="_blank" class="liexternal">Bild.Macht.Politik</a>.</p>
<p><span id="more-34590"></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frank Schätzing über Verlage, Buchwerbung und das Internet</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 16:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Markt</dc:subject>
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Gründerszene hat ein interessantes Interview mit dem Bestseller-Autor Frank Schätzing über Verlage, Buchwerbung, das Internet und die Zukunft gefertigt. Frank Schätzing hat u.a. den Bestseller &#8220;Der Schwarm&#8221; geschrieben und ist in der glücklichen Lage inzwischen von seiner Expertise leben zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gründerszene hat ein interessantes Interview mit dem Bestseller-Autor Frank Schätzing über Verlage, Buchwerbung, das Internet und die Zukunft gefertigt. Frank Schätzing hat u.a. den Bestseller &#8220;Der Schwarm&#8221; geschrieben und ist in der glücklichen Lage inzwischen von seiner Expertise leben zu können.</p>
<p><iframe width="650" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/8jjY4u33JaQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommentar zu den 100 Köpfen</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2012/04/08/kommentar-zu-den-100-kopfen/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/2012/04/08/kommentar-zu-den-100-kopfen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 11:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Medien</dc:subject>
	<dc:subject>Netzkultur</dc:subject>
	<dc:subject>Netztheorie</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Hier mal noch ein gesonderter Linktipp zum Blog von Bruno Kramm. Herr Kramm hat sich tatsächlich mal die Mühe gemacht, jedem &#8220;Urheber&#8221; der 100 Köpfe aus der Handelsblatt-Depesche zu antworten. Außerdem gibt er einen Einblick in die Vorgeschichte dieser Kampagne. &#8220;Bevor man sich im Detail mit der propagandistischen Großinquisition des Handelsblattes „Kreative hört die Signale“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mal noch ein gesonderter Linktipp zum Blog von Bruno Kramm. Herr Kramm hat sich tatsächlich mal die Mühe gemacht, jedem <em>&#8220;Urheber&#8221;</em> der 100 Köpfe aus der Handelsblatt-Depesche zu antworten. Außerdem gibt er einen Einblick in die Vorgeschichte dieser Kampagne.</p>
<hr />
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2012/04/Kommentar-zu-den-100-Köpfen.gif" alt="Kommentar zu den 100 Köpfen" title="Kommentar zu den 100 Köpfen" width="650" height="241" class="alignleft size-full wp-image-34348" /></p>
<p><em>&#8220;Bevor man sich im Detail mit der propagandistischen Großinquisition des Handelsblattes „Kreative hört die Signale“ und „Mein Kopf gehört mir“ auseinander setzen kann, muss man die Vorgeschichte beleuchten, aus welcher die Initiative zu dieser und noch vielen folgenden Beiträgen hervorging und die Fehlinformationen bewusst in Kauf nehmend, einsetzt.&#8221;</em></p>
<p><span id="more-34347"></span></p>
<p>Weiterlesen auf <a href="http://brunokramm.wordpress.com/2012/04/07/kommentar-zu-den-100-kopfen/" target="_blank" class="liexternal">brunokramm.wordpress.com.</a></p>
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