Es gibt diese seltsamen Zeitschriften, bei denen man zwischen 5 und 10 Euro bezahlt und auf den ersten Seiten mit nichts als Werbung empfangen wird. Man muss sie durchblättern, um überhaupt auf den ersten redaktionellen Text zu stoßen. Das Faszinierende daran ist, dass diese Hochglanz-Anzeigen anders als sonst nicht stören. Vielmehr sind sie so schön, dass man sie sich herausreißen und an die Wand pinnen möchte.
Am letzten Freitag ist die erste Ausgabe eines neuen Hochglanz-Magazins an die Kioske gekommen. Nachdem man 26 Seiten Anzeigen durchblättert hat, begrüßt einen das Editorial. Dann folgen wieder Anzeigenstrecken, Impressum, Inhaltsverzeichnis, die Autorenübersicht und Anzeigen. Erst auf Seite 57 beginnt das Heft richtig...


„Internetseiten haben ihr Aussehen in den vergangenen Jahren so stark verändert, wie die Möglichkeiten der Technik gewachsen sind.“ Das schreibt Stefan Plöchinger in seinem Artikel „Wie Blattmachen online funktioniert“. Zu lesen ist dieser im
Dass
Vor allem nach den Umstürzen in der arabischen Welt und dem schweren Erdbeben in Japan hat sich die Haltung vieler Redakteure zu Social Media als Nachrichtenquelle geändert. Das Naserümpfen über Twitter und Facebook ist weniger geworden. Stattdessen fragen Kollegen, die einst am lautesten über das Internet schimpften, jetzt leicht verlegen an, wie man denn am besten in der “Onlinewelt” loslegen kann. Inzwischen ist vielen Journalisten klar geworden, dass sie gegenüber den neuen Entwicklungen eine Haltung einnehmen sollten, bei der sie sich nicht von der Frage leiten lassen, ob ihnen etwas gefällt oder nicht. Es geht vielmehr um Relevanz und um die Frage, inwiefern die Möglichkeiten des Internet den Journalismus besser machen können. Dieser Text richtet sich vor allem an jene, die einen Überblick darüber suchen, inwiefern das Internet denn nun konkret den Arbeitsalltag von Journalisten beeinflusst hat.
Am Donnerstag besuchte ich eine
Morgen beginnt sie, die Medienwoche@IFA 2011 in Berlin. In den Tagen vom 2. Sept. bis zum 8. Sept. 2011 werden Events und Kongresse ablaufen, die von den wichtigsten Akteuren der Medienwelt besucht und geführt werden. Die Medienwoche besteht aus der IFA – der wichtigsten Messe für Unterhaltungselektronik – und dem internationalem Medienkongress, der mit jeder Menge international besetzten Keynotes, Podien und Screenings für große Beachtung sorgen wird. Mit dabei wird z.B. auch Julian Assange sein, der mit seiner Keynote „Die Zukunft der digitalen Öffentlichkeit: Über Transparenz und was diese für die Welt bedeutet“ per Liveschaltung aus England teilnehmen wird. Diese Bestandteile und weitere hochkarätigen Gäste machen die Medienwoche zu dem Branchenhighlight Europas in diesem Jahr.
Massenmord und königliche Verwandtschaft: Steilvorlage für die Boulevard-Presse








