Es wird oft derzeit darüber diskutiert wie Radio oder Fernsehen der Zukunft aussieht. Welche Chancen sich ergeben, welch ein Wandel vollzogen wird und wer davon womöglich profitiert. Die Zukunft hängt, und da sind sich alle sicher, ganz eng mit dem Netz zusammen. Christian Bollert ist Geschäftsführer des Onlineradio-Senders detektor.fm und hat mir dahingehend einmal ein paar Fragen beantwortet.
Ich habe heute Christian Bollert, Geschäftsführer des Internetradio-Senders detektor.fm im Interview. Lieber Christian, danke erst einmal für dein Interesse an diesem Interview.
Hallo Andreas, sehr gerne.
Ich erinnere mich, dass der Ex-Geschäftsführer der MOIRA Rundfunk GmbH Steffen Müller auf den Medientagen 2007 einmal beanstandete, dass zu wenig getan wird um Radio wieder hip und trendy zu machen. Er spielte auf das "Dudelfunk-Image" an, welches vielen Sendern ja auch heute noch nachgesagt wird. Glaubst du die Aussage trifft heute noch zu? Oder hat sich das Medium Radio seit dem verändert?
Leider nein, Radio gilt bei vielen Menschen immer noch als uncool und langweilig. Viele verbinden mit Radio nervige Morningshows mit übermäßig gut gelaunten Moderatoren und immer wieder die gleiche Musik aus den 70er, 80er, 90ern und "das Beste von heute".
Das Netz bietet nun erstmals die Möglichkeit das Radio wieder attraktiv zu machen. Dafür gibt es zwei Ebenen. Zum einen ist mit dem Netz die lokale und regionale Verbreitung kein Paradigma mehr. Deutschlandweite Formate wie hoerbuchfm.de, byte.fm oder 90elf.de zeigen, dass es für bestimmte Zielgruppen interessant sein kann, ein deutschlandweites Radio zu machen. Für das deutsche Radio ist das fast schon eine revolutionäre Erkenntnis.
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Is Anyone up? werden in Deutschland eher wenige kennen. In den Staaten dafür umso mehr. Kaum eine Seite hat dort mehr Kritik und negatives Aufsehen erhalten wie dieses Webseiten-Projekt. Und das will was heißen in einem Staat, indem sich mächtige erzkonservative Republikaner und eine ganze Generation durchgedrehter Collegeboys und wild feiernde Teenagerinnen mit gottgegebener Internet-Affinität, die Klinke in die Hand geben. Der Graben zwischen amerikanischen Tugenden und verlotternder Moral klafft tief im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. 

Gestern noch im TV-Tipp, ist die Doku "Bild.Macht.Politik" inzwischen bereits auf YouTube online. Im Rahmen der Reihe "Die Story" haben sich Christiane Meier, Sascha Adamek und Ulrike Schweitzer mal mit der BILD beschäftigt. Ob die BILD-Zeitung seriös oder nach wie vor ein Gossenblatt ist, ist die Frage, die im Zentrum steht. Mit viel Augenmerk ist man dabei auf den ein oder anderen Skandal eingegangen, den die Boulevardzeitung oftmals auch unbewiesen losgetreten hat, jedoch ohne ausreichend Kritik an die Springer-Leute selbst.
Suchmaschinenoptimierung, tägliches Brot und mit Vorurteilen gespicktes Hassobjekt, spielt täglich in unserem Netzleben eine große Rolle. Hendrik Terbeck hat nun unter dem Titel „
ttt - titel, thesen, temperamente hat gestern Abend einen interessanten Beitrag zur BILD-Zeitung gebracht. Er ist insofern interessant, da mir gar nicht klar war, dass die BILD mal tatsächlich auch bei der breiten Masse unbeliebt war.



Am vergangenen Wochende war ich in Köln beim neunten Educamp – einem Barcamp über Bildung mit den Neuen Medien. Hier kommt mein kleiner Rückblick – mit Lernapps ohne Programmierkenntnissen, Screencasts in der Schule, digitalen Lerntypen, der Identität in digital sowie einigen Überlegungen zum Verhältnis von Medien, Wissen und Lernen.









