1. Zurück zur Natur scheint auch in Sachen Schönheit der Trend schlechthin zu sein. Zeitschriften fotografieren lieber “echte” Menschen als Models, Photographen wollen Photoshop von ihrer Festplatte löschen und jetzt ist auch Botox schon wieder out. Terry Hatcher beweist es uns fotografisch indem sie sich mit gerunzelter Stirn im Bad, wie uns Us Weekly zeigt. Wir bleiben natürlich dran und freuen uns schon auf die ersten Beweisfotos in Sachen “Meine Brüste sind echt.”

2. Die Vorteile der interaktiven Möglichkeiten des ipads hat sich Designer Amit Pitaru zu Nutzen gemacht und Sonic Wire Sculptor entwickelt. Design Boom zeigt uns wie man damit aus dreidimensionalen Zeichnungen auf iphone and ipad neue Klangwelten erstellt.

3. Space Invaders haben natürlich durch Street Art und nostalgische Gefühle aller Computerbenutzer über 35 längst Kultcharakter. Jetzt kann man sich die grobpixeligen Gestalten auch als Sofa ins Wohnzimmer stellen und immer an die guten alten Zeiten von Atari und Co. denken, wie uns Horstson zeigt...

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The problem of our age is the proper administration of wealth, that the ties of brotherhood may still bind together the rich and the poor in harmonious relationship.“

Es ist das Jahr 1889, als Stahl-Magnat Andrew Carnegie dies im ersten Kapitel seines vielzitierten Essays „The Gospel of Wealth“ („Das Evangelium des Reichtums“) niederschreibt und fortan in der Ahnengalerie bedeutender Philantropen hängen darf.
Und nun, im Jahr 2010, erklären sich einige der reichsten Menschen der USA bereit, die Hälfte ihrer Milliardenvermögen für wohltätige Zwecke zu spenden.

Rockefeller, Hilton, Turner, Bloomberg, Pickens, Lucas. Sie alle folgen dem Aufruf von Microsoft-König Bill Gates und Investor Warren Buffet. Denn die Nummern 2 und 3 der surrealen „Forbes-Liste“ wollen eine neue karitative Dimension erschließen.

Ihre Vision: The Giving Pledge. Das Ziel: die Superreichen ihres Landes davon zu überzeugen, einen nicht unerheblichen Teil ihres Vermögens zu Lebzeiten oder nach ihrem Tod zu spenden und dies via öffentlicher Absichtserklärung auch kundzutun. Die Zusage zur Abgabe von mindestens 50 Prozent ihres Vermögens ist dabei kein juristisches Vertragszugeständnis, sondern eine Frage der Moral: „to commit to giving the majority of their wealth to philantrophy.“ Ein kategorischer Spenden-Imperativ für einen guten, dem Gemeinwesen dienenden Zweck...

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Auch die schönste Serie muss einmal ein Ende haben und so schreiben wir heute das letzte Mal über die besten Sky Bars der Welt. Zum Abschied haben wir als kleines Bonbon nochmal eine Liste von allen Sky Bars, die wir in den letzten Wochen besprochen haben. Als Bonus haben wir die Liste mit weiteren Favoriten ergänzt, damit ihr weltweit über den Dingen stehen und geniessen könnt. Hier die Liste: [MEHR]
1. Die Rückkehr der Oma-Unterhose kündigt uns The Cut an. Vorreiter des Trends sind die Mädels aus Mad Man und Lady Gaga. Bequem sicher, aber den entsetzten Aufschrei aus Brasilien kann man jetzt schon hören.

2. Der Telegraph berichtet uns, dass logolastige Luxus Labels auf dem absteigenden Ast sind. Die Nachfrage nach Understatement und logofreien Luxusartikeln steigt hingegen. War ja auch nötig, finden wir, denn der WM Pokal in Louis Vuitton war ja wohl die Krönung.

3. Erst kamen die Leggins zurück, dann die Schulterpolster. Da hat nur noch eine gruselige 80er Erfindung noch auf ihr Come-back gewartet. Und hier ist sie wieder: Die Dauerwelle. Refinery 29 weiss wie sie im Jahr 2010 aussieht.

4. We Live Young teilt eine wunderbare Fotostrecke mit uns. Tolles Licht und das absolute Sommerfeeling, dass wir uns für diesen August nochmal zurück wünschen.

5. Dass im Bereich Sneaker eigentlich alles möglich ist zeigt uns ChuhChuh. Diesmal Turnschuhe mit integriereten Lampen. Die neuen, patentiereten Fussleuchten von Adidas sparen sicher mal das Fahrradlicht, kombinieren wir. Prädikat: Praktisch.

6. Während Naomi Campbell und Mia Farrow sich zum Thema Blutdiamanten um Kopf und Kragen reden, stellt Ecofabulous lieber konfliktfreien Schmuck vor. Armbänder und Ringe aus recyceltem Edelmetall, da macht man nachts doch gerne die Tür auf.

7. Wie der Gentleman von Welt sich in diesem Winter kleidet, weiss die Redaktion von OK Cool, die uns die neue Kollektion von Herr von Eden vorstellt. Alles ganz schön Dandy, da können die Damen sich wohl schon auf aufgehaltene Türen freuen.

8. Seit Facebook den Unlike-Button abgeschaft hat, fehlt ja irgendetwas. Trendhunter stellt eine schöne Idee zu einem neuen Button vor, der auch nicht so schrecklich negativ wie Unlike ist: Der Button für mittelmässige Ideen.

9. Mobiles Wohnen mal anderes: Mit dem Vieleck in die Natur.  Den traumhaften und naturnahen Entwurf von Manuel Villa Arquitecto zeigt uns Design Boom.

10. Zum Abschluss wieder etwas Kurioses aus dem Netz. Diesmal zeigt uns Grist zum Thema umweltfreundliche Geräte den solarbetriebenen Vibrator. Wir sind gespannt, auf wie vielen Schlafzimmerfensterbänken man ihn demnächst sehen wird.



Bildnachweise: www.designboom.com, www.ecofabulous.com, www.trendhunter.com, www.weliveyoung.blogspot.com [MEHR]
Amsterdam ist nicht unbedingt für seine Hochhäuser bekannt. Dennoch führt uns unserer Reise auf der Suche nach den schönsten Sky Bars diese Woche in die Grachtenstadt. Neben Tulpenmarkt und Kanalrundfahrt gibt es auch eine Skybar  zu entdecken. Auf dem Dach des ehemaligen Gebäudes der “Volkskrant”, einer holländischen Zeitung finden wir sie. Das Canvas liegt auf der siebten Etage des Hauses und hat einen einmaligen Blick über Amsterdam mit seinen historischen Gebäuden, die die Grachten säumen.

Hier treffen sich Künstler und Designer und so liegt eine entspannte und kreative Atmosphäre in der Luft. Canvas ist alles auf einmal: Cafe und Restaurant am Tag, Bar und Lounge am Abend. Nachts verwandelt es sich in einen einzigartigen Klub und es finden regelmäßig lustige Parties statt. Die ehemalige Kantine der Zeitungsmitarbeiter hat so ein würdiges zweites Leben bekommen. Dieses kann man täglich genießen und mit einem Getränk der großen Cocktailkarte kann man es gut auf dem Dach aushalten. Wechselnde Ausstellungen von verschiedenen Künstlern unterstreichen den kreativen Charakter der Bar und bieten auch im Innenraum interessante Aussichten.

Canvas op de 7e

Volkskrantgebäude

Wibautstraat 150

1091GR Amsterdam

www.canvasopde7e.nl

(Fotos: www.canvasopde7e.nl) [MEHR]

Der Sommer lacht uns auch weiterhin, die Nächte sind warm und elektrisch aufgeladen. Glasklar: es ist wieder Skybar Zeit. Nachdem wir letzte Woche im Rare View im Schatten des Empire State Buildings eine Cocktail getrunken haben, verlassen wir heute New York und reisen nach Istanbul. Die Kulturhauptstadt 2010 entwickelt sich schnell zwischen traditionellen und modernen, orientalischen und okzidentalen Einflüssen. Auf Plakaten zur Kulturhaupstadt 2010 preist sich Istanbul als inspirierendste Stadt der Welt an, das wollen wir natürlich auch erleben. Einen der schönsten Blicke auf die 15 Millionen Metropole hat man vom 360 Istanbul, einer modernen Skybar auf dem Dach eines historischen Wohngebäudes, auch hier der Kontrast zwischen Tradition und Moderne. Gelegen am lebhaften Boulevard Istiklal Caddesi, ist das 360 Istanbul gut zu Fuß zu erreichen, wenn man sich im Herzen der Stadt, in Beyoglu aufhält.

Hier geht man flanieren, einkaufen, essen und trinken. Das 360 Istanbul liegt im Penthouse auf dem achten Stockwerk, gar nicht so hoch möchte man meinen. Da Beyoglu jedoch auf einer Anhöhe liegt ist der Blick über das goldene Horn von hier atemberaubend und wie der Name vermuten lässt, es ist ein Rundum-Blick. Südlich auf der anderen Seite des dunklen Fluss mit seinen glitzernen, beleuchteten Booten liegt Sultanahmed mit seinen historischen Bauwerken, der byzantinische Hagia Sofia und den prächtigen Topkapi Palast. Nachts sind sie in wunderschönes Licht getaucht und beleuchten wie orientalische Luftschlössern die dunkle, warme Nacht. Im Osten kann man bis zum orientalischen Teil der türkischen Metropole schauen, ganz Istanbul liegt dem Barbesucher zu Füßen, im Westen schaut man aufs goldene Horn und im Norden auf den Galaturm und Beyoglu. Rundum eine gelungene Sache und unser Tipp für den nächsten Istanbulaufenthalt.

360 Istanbul

Istiklal Ceddesi

Misir Apt K8 N311

34330 
Istanbul,

www.360istanbul.com
Bildnachweis: www.360Istanbul.com, Silke Lambers) [MEHR]
Als Netzpiloten sind wir täglich auf dem Rundflug durchs Netz und finden die interessantesten oder kuriosesten Trends weltweit. Ab heute schicken wir auch Euch wöchentlich auf einen Lifestyletrip mit 10 Stops. Enjoy your flight:

1. Raus aus der Stadt, rauf aufs Land: Der Trend setzt sich fort und ist jetzt beim Satorialist angekommen. Nicht Hipsters aus New York, sondern Landkinder aus Pennsylvania finden wir diese Woche auf seinem Blog:

2. Brook & Lyn ist die Schmuckkollektion von Mimi Jung aus –dreimal dürft Ihr raten- Brooklyn. Auf ihrem Blog stellt sie uns ihre unglaublich schöne Kollektion”surrounded” vor:

3. Curb Street aus New York zeigt uns diesmal ein kleines Café in Little Italy. Ansehen, merken, in den Reiseführer schreiben und beim nächsten Soho Besuch die altbekannten Kaffeeketten überspringen:

4. Für den Paparazzi in uns: Eine ehemalige Präsidententochter hat geheiratet. Alles über die Hochzeit weiß The Cut:

5. Freunde von Freunden lädt uns zu einer besonders schönen Wohnungsbesichtigung bei Malin Elmlid in Berlin ein:

6. Noch liegen wir am Badesse, aber der Herbst wird kommen. Bei Sommergewitter kann man sich schon die neuesten Trends aus der Vogue Redaktion ansehen:

7. Hussein Chalayan bereitet eine Ausstellung vor. Sicher sehenswert, denken wir. Modabot weiß wann und wo:

8. Lack ab? Nein, Lack dran. Und zwar die neuen Herbstnagellacke. Refinery 29 zeigt uns eine ausführliche Übersicht darüber, was der modebewusste Fingernagel jetzt trägt.

9. Einen Blick in das Atelier von Maison Martin Margiela in Paris hat A Blog Curated By geworfen. Glücklicherweise hatten sie eine Kamera dabei, der Beweis hier:

10. Zum Abschluss noch ein Dessert? Vielleicht eine dreistöckige Pizza mit Bananen und Schoko-Soße? „Leckereien“ der extremen Art gibt es auf This is Why You’re Fat. Tipp: Lieber nicht direkt vor dem Essen anschauen, es könnte einem der Appetit vergehen. (Fotos: www.brookandlyn.com, www.satorialist.com, www.refinery29.com) [MEHR]
Achtziger Jahre Pop, der sich bei mir mit dem Namen "ein Muh, ein Mäh" in der Rhythmbox anmeldet ist schon mal per se ne gute Sache. Der Text der Agentur nimmt den Mund voll. Und tatsächlich ist das wirklich eine Mischung aus Alphaville, Pet Shop Boys und den unvermeidlichen Depeche Mode. Der zweite Testsong hat sogar bei New Order, Alien Sex Fiend und Bauhaus was abgeschaut. "In den Achtzigern spuckte die Subkultur zukünftige Stars am Fließband aus. Dann wurde das Reisbrett zum Planungsbüro für die Popkarriere. Nun schlägt die Subkultur zurück. Und das mit ZPYZ, einer Band deren Spezialität die Massenhypnose ist." Soso, Massenhypnose ist im Moment schlecht, aber die Musik ist mal ein Revival der besseren Art. Lesen wir weiter:"Großer Pop meint es stets ernst, selbst wenn er sich nicht in jedem Moment ernst anhört. Großer Pop bleibt unwiderruflich im Ohr kleben und wird dort langfristig sesshaft. Großer Pop weiß, was er tut und klingt trotzdem so als wäre nichts geplant. ZPYZ stehen auf großen Pop und haben deshalb ein abwechslungsreich bewegendes Album produziert, dessen Songs nur einen gemeinsamen Nenner haben: sie machen süchtig!" Artwork und Name sind etwas sperrig, die Musik nicht. Lohnt sich sicher mal reinzuhören, wenn man auf den Sound der Achtziger steht. Mehr gibt es hier zu sehen/hören/erforschen. Am 20.08 erscheint dann also die neue CD namens 2080. Könnte klappen mit der Karriere. [MEHR]
Zum vierten Mal besuchen wir diese Woche eine der besten Sky Bars der Welt. Nachdem wir zuletzt im (ein)heimischen Berlin die Aussicht über die Hauptstadt genossen haben, führt uns unsere Reise heute wieder über den Ozean, diesmal in die schillernde Metropole New York. In der Skyline dieser Metropole vereinen sich unzählige Wolkenkratzer. Viele zum Staunen schön und beeindruckend. Viele auch mit flachen Dächern, die sich nahezu anbieten, um darauf eine Bar zu installieren. Da wundert es nicht, dass gerade hier sehr viele Skybars zu finden sind. Unser Favorit ist eine eher unbekannte Bar, das Rare View, ein Geheimtipp.

Diese romantische Bar liegt wie ein städtischer Garten auf dem Dach des Shelburne Murray Hill Hotels. Hier kann man zwischen Zitronenbäumen, Palmen und Lichterketten auf dem 16. Stock des Hotels den Blick über Manhattan genießen. Über tiefen Häuserschluchten mit ihrem glitzernden Taxistrom und die geschäftige Grand Central Station. Eine Oase mit Gartenparty-Atmosphäre hoch über der turbulenten Großstadt. Der Blick auf das Chrysler und Empire State Building, zwei Höhepunkte im wahrsten Sinne des Wortes, ist spektakulär. Da beide in unmittelbarer Nachbarschaft stehen, braucht man auch kein Fernglas um die einzigartige Architektur zu bewundern. Besonders schön ist der Blick in der Dämmerung, wenn die Skyscraper schon angestrahlt sind und der Himmel in dunkles Blau getaucht ist. Auf bequemen roten Liegen und an gemütlichen kleinen Tischen genießt man ganz entspannt seinen Besuch im Rare View sowie fruchtige Cocktails oder kühles Bier. Wer bei soviel Aussichten ein leichtes oder stärkeres Hungergefühl verspürt, der findet eine Etage tiefer, im angeschlossenen Rare Grill, eine Auswahl saftiger Burger.

Rare VIEW

Im Affinia Shelburne Hotel

303 Lexington Avenue
(at 37th Street.)

New York, NY 10016

Tel.: 001-212 4811999
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Das ist ja mal eine coole Idee, die ich da bei Einfach für Alle gefunden hab: ein barrierefreies Musikvideo von Max Heidenfelder. Der Song wird durch verschiedene Stilmittel visualisiert, um ihn für Gehörlose nachvollziehbar zu machen. Neben den Musikern, die Textzeilen in Gebärdensprache formulieren, gibt es Visualisierungen der Instrumente (Soundbars oben) und des Rhythmus (graue Punkte unten). Für die Techies: das Video entstand mit der Canon 7D, also einer digitalen Spiegelreflex. "Waiting" full accessible music video (official music video for Breitenbach) / barrierefreies Musikvideo from max heidenfelder on Vimeo. [MEHR]
Wer ähnlich wie ich "Tron" als einen seiner liebsten Filme bezeichnet (was die meisten technikverliebten Kinder der 80er tun werden…), ist bestimmt schon ganz gespannt auf den neuen "Tron Legacy". Daft Punk steuern den Soundtrack bei, den man bei Disney anhören kann – zumindest, sofern man schmerzfrei mit der Seite klar kommt. Ansonsten gibt es sie leichter anhörbar bei The End 107.7. Nach der ganzen Aufregung muss ich sagen, dass ich etwas mehr Daft Punk im Soundtrack erhofft hätte – das ist gute Soundtrack-Arbeit, aber mir fehlt das Besondere der Gruppe. Vielleicht war aber auch nichts anderes zu erwarten. [via Stereogum] [MEHR]

Ich hasse die Musik von Beyoncé Knowles, Christina Aguilera und den anderen R&B-Tanten. Aber halt. Es gibt eine ganz junge Frau in den Staaten, die kann es.

Janelle Monáe ist bereits mit ihrer sagenumwobenen ersten EP The Chase Suite zum Grammy-Nominee avanciert! Nun ist das erste Album erschienen. Naja, die CD halt. Archandroid. Sehr abwechslungsreich. Big Boi von Outkast ist auch an Bord. Schöner Pop zwischen dem üblichen R&B aus den Charts, ein bißchen Yello und Zappa ist mit drin und sogar Anklänge an Stray Cats und die 60s.

Ich bin absolut paralysiert und habe diese CD privat auf very heavy rotation. Hier kann man mal reinhören. Unbedingt mehrere Songs anspielen, weil praktisch jedes zweite Lied von einer total anderen Band sein könnte. Die Stimme ist sehr vielseitig und immer beeindruckend ausdrucksstark. Die Musik ist verspielt, experimentell und partiell gut tanzbar bzw. zum Chillen geeignet. Um es kurz zu fassen: Ihr gebührt all der Ruhm den nun Sir Lady Gaga einheimst. Ach ja. Sie ist wirklich eine Frau, eine sehr hübsche noch dazu. Und das habe ich erst gesehen, als ich mich beim zweiten Durchhören in die Stimme verliebt hatte. Kaufen! Sofort! Die erste Hälfte ist ausgezeichneter Pop mit etwas R&B und Bar-Jazz, die zweite Hälfte macht sie schon jetzt zu meiner CD des Jahres 2010. Eine ganz Große hat die Bühne der modernen Musik betreten. Lasst Euch nicht von den ganzen Remixes bei Myspace auf die falsche Fährte bringen und fangt erst beim dritten Song an...

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Wer daheim bleibt, den beißen die Hunde. Oder man stolpert über wild gewordene Touristen, die alles fotografieren, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Alternative: Kölner gehen in den nächsten Woche ins Musem Ludwig und genießen Kino-Klassiker der Extraklassen. Hier das sehenswerte Programm nach dem Klick: [MEHR]
Nachdem wir in den letzten beiden Wochen von den Dächern Asiens geschaut haben, bleiben wir diese Woche heimischer. Denn warum in die Ferne streben, wenn das Gute liegt so nah? Heute liegt es auf der Dachterrasse des Hotel de Rome in Berlin Mitte. Denn von hier aus hat man den schönsten Blick über Berlin von einer Terrasse aus. Das fantastischen Panorama der historischen Gebäude ,wie der Staatsoper und dem Berliner Dom, kennt man von keiner anderen Dachbar in Berlin. Auf der anderen Seite sieht man auch die Höhepunkte ostdeutscher Architektur, wie den Fernsehturm und einige Plattenbauten. Ein sehr reizvoller Mix.

Gut gemixt sind auch die Getränke: Vom Milchshake bis zum Champagnercocktail, Milchkaffee bis zum Fruchtsaft. Genießen kann man Getränke wie auch die spektakuläre Fernsicht von den gemütlichen weißen Kissen der großen Korbsofas aus, die zum längeren Verweilen einladen. So kann man die heißen Tage der Hauptstadt aushalten, während große Schirme vor zuviel Sonnenschein schützen. Glücklicherweise muss man keineswegs eine Suite im Hotel de Rome beziehen, um in den Genuss dieser Aussicht zu gelangen. Die freundlichen Mitarbeiter des Hotels schalten gerne den Fahrstuhl in die vierte Etage frei. Ja, richtig, nur in die vierte Etage. Damit ist die Dachterrasse lange nicht der höchste Aussichtspunkt Berlins, dennoch ist die Aussicht ungeschlagen.

Terrasse auf dem Hotel De Rome

Behrenstrasse 37

10117 Berlin www.hotelderome.com

(Fotos: Silke Lambers) [MEHR]
Wenn es nach Rolf Zuckowski geht, gibt es den einen Tag im Jahr, an dem selbst ein Tsunami uns nicht davon abhalten könnte, zu strahlen wie der Sonnenschein: der Geburtstag – unsere ganz persönliche Neujahrsfeier.

Die Tage vor dem grossen Ereignis verbringen wir je nach Gusto mit der Decke über dem Kopf oder dem fröhlichen Bilanzieren des verstrichenen Lebensjahres. Wir sichten unseren aktuellen Standpunkt im Vergleich zu den Koordinaten des Vorjahres und dann geht’s ab die Post in die nächste Lebensrunde. Man feiert rein, raus, oder nach, schmeisst wilde Parties oder geht in beschaulicher Runde ein Steak essen.
Und jedes Jahr der gleiche Stress: Wen lädt man ein und wozu überhaupt, wer hat sich nicht oder verspätet gemeldet, welche der zwei Wunschlisten-Versionen (bescheiden vs. tatsächlich) soll man nun durch den Verteiler scheuchen und muss man an seinem Geburtstag eigentlich irgendwen zurückrufen? [MEHR]