the radiant childÜber die Ostertage bin ich auch auf "The Radiant Child" aufmerksam geworden. Die Doku handelt von Jean-Michel Basquiat, einem Graffiti-Künstler aus dem New York der 80iger Jahre. Basquiat wurde recht schnell bekannt in der New Yorker Kunstszene und galt später sogar als Inspirationsquelle für den nicht weniger bekannten Keith Haring sowie Kenny Scharf. Die Doku ist sehr beeindruckend. Zu kaufen gibt es sie natürlich bei Amazon. Jedoch ist sie auch auf YouTube in mehreren Teilen veröffentlicht worden. Mehr dazu auch bei Whudat.

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netzpiloten videotipp

Hier stellt Lucy McRae ihre Arbeiten auf der TED-Konferenz vor, die irgendwo zwischen Technologie, Mode, Architektur und Design schweben. Sehr sehenswert.

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Ich bin mir sicher, dass dieses Werk nicht wenige unserer Leser interessiert. Der Trailer von "Bar 25 - Tage ausserhalb der Zeit" wurde gerade auf YouTube veröffentlicht. Das Crowdsourcing-Projekt, welches über Spenden finanziert wurde, kommt am 03.05.2012 in die Kinos:

    Trailer: Bar 25 – Tage ausserhalb der ZeitBAR25 – TAGE AUSSERHALB DER ZEIT ist ein faszinierendes Zeitdokument über den weltweit bekannten Club am Berliner Spreeufer. Von der Entstehung im Jahr 2004 bis zur Schließung im September 2010 begleitet der Film vier kreative Köpfe der Bar25 und zeigt eindrucksvoll, wie Visionen gelebt und gesellschaftliche Konventionen auf den Kopf gestellt werden.

    Bewegende Bildwelten lassen den magischen Ort als Dokumärchen wiederauferstehen und entführen den Zuschauer in eine Welt, die frei ist von Normen und Zeitgefühl. Eine Welt voller Leben, Lust und Leidenschaft. Der Entwurf einer Gegenkultur im 21. Jahrhundert.

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Vergesst LEGO-Content. Bügelperlen sind der neue Hit! Und wer hat es erfunden? Der Holz. Einer unserer Leser. Wenn euch gefällt, was Ihr seht dann gebt ihm ein "Thumps up" in der Kommentarzeile oder ein Like, +1 oder Retweet auf eurem Netzwerk des Vertrauens. Ja, und wenn er sich traut, dann liefert er uns bestimmt jede Woche ein neues Pic.


All Images by Thomas Reinhold (Holz)

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Adobe hat seinen Bildbearbeitungszauberkasten Photoshop CS6 zum kostenlosen Download freigeben. Zwar handelt es sich nur um eine Beta, aber für den geneigten Hobby-Fotografen dürfte diese Version, dennoch viel Freude bereithalten. Vor allem da die Beta bereits alle Funktionen enthält der finalen Vollversion von Photoshop CS6 und Photoshop CS6 Extended. Man kann Adobe da schon einen lieben Dank aussprechen, denn es ist das erste Mal dass das Unternehmen sich zu solch einer Entscheidung hinreißen lässt.

Ein ganz besonderer Fortschritt ist der Release der 3D-Tools, die eine Bearbeitung von 3D-Bildern enorm vereinfachen soll. Ansonsten feiert Adobe diese drei Features als imposante Neuerscheinungen:

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thisiscolossal

Als Kind fande ich es total interessant Tierspuren im Schnee zu folgen. Ich wunderte mich dann immer über die umschlungenen Wege, die Fuchs und Hase so eingeschlagen haben, während ihrer nächtlichen Streifzüge. Dass man mit Spuren im Schnee auch künstlerische Ambitionen verknüpfen kann, beweist der Blog "thisiscolossal" derzeit, der Fotos eines Projektes von Sonja Hinrichsen veröffentlichte. Nicht weniger spektakulär sind aber auch die Spuren im Sand von Jim Denevan, die der Blog im Juni letzten Jahres postete. Atemberaubend schön!

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Musikstreaming ist im Trend – Simfy wurde t3n-Startup des Jahres, eine Vielzahl von Anbietern drängen auf den deutschen Streaming-Markt, Spotify lässt noch auf sich warten. Für die Netzpiloten habe ich mir das sympathische Simfy angeschaut – und bei aller Sympathie - auch handfeste Kritikpunkte gefunden.

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Ein Pinterest für Musikliebhaber - THIS IS MY JAMEs gibt ja so einige Wege seinen Lieblingssong im Social Web zu pushen und diesen bestimmten Leuten zu zeigen. Der gängigste Weg hierzulande ist es sicherlich einfach einen YouTube-Link via Facebook an seine Freunde bzw. Follower zu schicken. Andere Möglichkeiten bieten Anbieter wie Spotify oder im deutschsprachigen Raum eher weniger bekannte Plattformen wie Rdio. Diese machen es möglich ganze Playlists mit der Community zu teilen. Ein neuer Dienst, der das Pinterest-System aufgreift, ist seit letzter Woche hinzugekommen und teilt keine ellenlangen Playlists, sondern nur einzelne Songs. Der Dienst feiert nun sein Debüt und tritt hervor aus seinem Beta-Schatten-Dasein. Die Rede ist von „This is my Jam“. Einem neuen möglichen Star im Social Web.

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blackmirror

Was passiert, wenn eine spektakuläre Entführungsgeschichte in die Hände von Youtube und Twitter gerät? In welches Setting wird uns einmal unsere Obsession nach medialer Trash-Zerstreuung führen und wozu sind wir fähig, wenn wir unsere Erinnerungen mittels eines Memory-Chips digital speichern und jederzeit abrufen könnten? Charlie Brooker gibt darauf eine Antwort: Black Mirror heißt seine neue Science-Fiction-Miniserie, die vor wenigen Wochen in Großbritannien auf Channel 4 über die Bildschirme flimmerte und hierzulande bislang nur über Youtube zu empfangen ist. Jede der drei knapp 60minütigen Episoden weist mit einer anderen Besetzung, einem anderen Schauplatz und einer anderen Realität auf. Im Kern geht es aber immer um die gleiche Frage: in welcher Form beeinflussen Technologien zukünftig unser Leben? Und hat der Wahnsinn wohlmöglich schon längst begonnen..?

"If technology is a drug - and it does feel like a drug - then what are the side-effects?"

Um welchen schwarzen Spiegel es sich bei seiner Serie genau handelt, weiß Produzent und Autor Charlie Brooker ganz genau: "In every home; on every desk; in every palm - a plasma screen; a monitor; a Smartphone - a black mirror of our 21st Century existence." Nachdem sich der in England auch als scharfzüngiger Moderator und Comedian bekannte Brooker mit Serien wie Dead Set oder der TV-Dokumentation How TV ruined your life einen Namen als bissiger TV-Satiriker gemacht hat, knöpft er sich mit Black Mirror den Einfluss von sozialen Netzwerken im durchdigitalisierten Zeitalter vor. Seine orwell´schen Szenarien, die in einer nicht näher bestimmten Zukunft spielen, sind dabei nicht nur äußerst spannend, sondern auch haarsträubend echt erzählt...

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„Internetseiten haben ihr Aussehen in den vergangenen Jahren so stark verändert, wie die Möglichkeiten der Technik gewachsen sind.“ Das schreibt Stefan Plöchinger in seinem Artikel „Wie Blattmachen online funktioniert“. Zu lesen ist dieser im von Christian Jakubetz initiierten Lehrbuch Universalcode, aber auch online in Plöchingers Blog.

Wie seine Thesen in der Praxis aussehen können, kann man derzeit bei sueddeutsche.de beobachten. Denn dort ist Plöchinger seit letztem Jahr Online-Chef. Das Meiste, was in seinem Universalcode-Kapitel beschrieben wird, ist handwerkliches Grundrüstzeug. Wie soll ein Teaser aussehen, wie ein Text? Wie das gelingt, ist logischer Weise auch bei sueddeutsche.de immer eine Momentaufnahme.

Diese Sachen nennt Plöchinger aber auch die „Pflicht“. Der Rest, neben dem Themenmix sind das vor allem Design und Funktionalität, seien die „Kür“. Die sticht besonders hervor: Die Seite wirkt deutlich aufgeräumter als noch vor einem Jahr. Der sparsame Einsatz von Farbe macht die Seite angenehm schlicht. In „Wie Blattmachen online funktioniert“ sagt Plöchinger dazu, man solle „Seitenkopf, Navigation und Randspalte dezent halten“ und elegant sein. So können auch die Bilder besser wirken. Das Aufmacher-Bild soll zudem überraschen und ein Hingucker sein. „Wenn Sie sie richtig machen, bekommen Sie einen tollen First Screen, eine auffällige Eröffnung für Ihre Seite.“

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The Last Mortician ist ein hochkarätiger Webcomic, der aus der Feder des gefeierten Schriftstellers Tim Hall und dem Karikaturisten Dean Haspiel stammt. Haspiel ist ein Meister seines Faches und hat bereits einige Nominierungen für den Eisner Award und sogar einen gewonnenen Emmy Award in der Kategorie "TV design work" aufzuweisen. Bei unserem Streifzug durch das Web sind wir auf diese Perle gestoßen:

Acclaimed writer Tim Hall and Eisner-nominated and Emmy-winning cartoonist Dean Haspiel bring us a stark vision of a future in which one of humanity’s oldest professions is no longer essential. What might bring about such a world, and what might happen to the practitioners of this ancient art?

What kind of world no longer needs someone to tend to their dead?

Sobald Ihr auf die Grafik klickt, werdet Ihr zum Webcomic weitergeleitet. Gute Unterhaltung!The Last Mortician

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ContagionIn Steven Soderberghs neuestem Streifen widmet sich der Regisseur passend zur Geburt des sieben Milliardsten Menschen der Thematik des Contagion-Effekts und wie schnell und undurchsichtig sich Bakterien oder Viren zunehmend in unseren Alltag drängen, denen nicht mal eben abgeholfen werden kann. Ein beängstigendes Beispiel wie EHEC, H1N1 und noch unentdeckte Kombinationen im Virenalphabet eine ernste Bedrohung darstellen können, trotz moderner Medizin.

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Vietnam, Anfang 2010, ein Morgen im Mekong-Delta: Tropisches Flimmern legt sich über die Ufer des mächtigen Stroms, dieser Lebensader Südostasiens, gespeist aus zahlreichen Quellen. Inmitten dieser mythischen Landschaft, die seit Urzeiten vom Fluss, seinen Hochwassertiden und dem steten Wechsel des Monsuns geprägt ist, wandert ein junger Mann entlang des mäandernden Wassers: Stefan Fak.

Nach Jahren intensiver und verantwortungsvoller Tätigkeit im Tourismus-Management beschloss der studierte Ökonom, seinem Leben eine neue Bedeutung zu geben und brach im wahrsten Sinne des Wortes zu neuen Ufern auf. Er reiste nach Südostasien, um sich Raum für klare Gedanken zu schaffen: „Im Mekong- Delta schließlich öffnete sich mein Herz“, so Fak, „und mein Blick glitt über die grenzenlosen Reisfelder. Mein Verstand begriff plötzlich diesen reichen und Leben spendenden Wert dieser Pflanze. So bedeutend – und in Europa gleichsam so unterschätzt.“ Am Abend desselben Tages begegnete Stefan Fak einer Vietnamesin, die ihm ein leuchtend grünes, schimmerndes Reisfeld zeigte. Er war von dem Anblick, mehr noch vom Stolz dieser Frau und ihrer Liebe, die sie ihrer schweren Arbeit auf dem Reisfeld schenkte, beeindruckt. „Ähnliche Situationen erlebte ich im Verlauf meiner Reise häufiger“, führt Fak weiter aus: „Menschen, die mir ihre Geschichten über die Reispflanze schilderten, die für mich kochten und mir so ihre Geheimnisse rund um den Reis preisgaben.“ Diese Erfahrungen weckten sein Interesse, mehr über Herkunft, Anbau und Kultivierung von Reis kennen zu lernen. Bald erwuchs daraus eine regelrechte Leidenschaft, die Stefan Fak heute zu einem Kenner des Reis machen, der Köchen, Gastronomen und Produzenten beratend zu Seite steht...

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Eine neue Studie bestätigt Zweifel an der Relevanz des Web für die mentale Ausbildung. Die Junge Generation, oft als digital native missverstanden, ist gar nicht so klug und kritisch im Umgang mit ihren Alltagsgegenständen. Die Studie an der Northwestern University zeigt vor allem, dass den jungen Leuten das Ranking bei Google am wichtigsten ist, wenn es um das Einschätzen von Relevanz von Texten geht. Da es sich vornehmlich um Studenten handelt, dürfte das böse Ängste schüren. Denn die leicht verderbliche Ware Information im Web wird in 90% der Fälle von Google angeliefert. Nur 10 Prozent der Befragten kamen auf die Idee, dass auch der Autor einen wichtigen Hinweis auf Relevanz liefern könnte. Dessen Ausbildung war dann schon wieder zu exotisch als potentieller Nachweis für so eine Einschätzung. Aber wir müssen uns keine Sorgen machen, denn nicht jeder ist total abhängig von Google. Einige haben die Texte nicht gegoogled sondern bei Yahoo nach dem Ranking geschaut. Das ist natürlich etwas total Anderes und das humanistische Abendland scheint gerettet.

"Am Schönsten" ist die Erkenntnis am Rande, dass Lehrer erfolreich waren in Sachen Medienkompetenz. Sie hatten jahrelang ihren Schülern eingebläut, dass Wikipedia eigentlich nicht kontrollierbar sei und man nie wisse, wer nun die Artikel schreibe. So gaben fast alle Studenten an, dass sie Wikipedia nicht für eine Quelle relevanter Texte halten. Zum Glück benutzen sie jetzt Google und Yahoo, denn da ist ja alles viel besser kontrollierbar für die Gesesllschaft. Im Gegensatz zu einer früheren Studie im Jahr 2007 wo noch über 45 Prozent der Befragten Wikipedia als Informationsquelle nutzten, tun das nun kaum mehr als ein Drittel.

Ach ja. Lehrer. Im Zweifel sagt die Berufsbezeichnung mehr über jemanden aus als seitenlange Ausführungen.

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ROLLING STONE-AppEines der bekanntesten Musikmagazine feiert sein Debüt auf dem iPad - das ROLLING STONE Magazin! Seit 1967 versorgt es Musikfans mit den neuesten News und Trends rundum die Musikbranche und hat schon Stars wie Brian Warner (Marylin Manson), Janet Jackson, Jay-Z und Kurt Cobain auf dem Titel gehabt. Seit 1994 ist das Magazin auch in Deutschland erhältlich. Vergleichsweise spät! Umso interessanter, dass nun gerade die deutsche Version, die erste weltweit ist, die digitale Wege geht. Da will wohl jemand etwas gut machen denkt man sich? Nein - tatsächlich hat der First-Time-Release wohl eher damit was zu tun, dass der deutsche Musikmarkt der drittgrößte Markt der Welt ist. Davor rangieren nur noch die USA auf Platz 1 und Japan auf Platz 2. Wie auch immer. Wir freuen uns darüber und hoffen, dass das Magazin in Form einer App genauso erfolgreich wird. Einen ersten Einblick, wollen auch wir Netzpiloten euch nicht verwehren.

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