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	<title>Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 &#187; Firma 2.0</title>
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	<description>Netzpiloten surfen oberhalb der Wolkendecke. Seit 1998 entdecken wir mit Euch, dass das Web mehr zu bieten hat als bedruckte Seiten hinter Glas.</description>
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		<title>Netzhelfer: Social-Enterprise-Anwendungen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 08:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Porsch</dc:creator>
		
	<dc:subject>Firma 2.0</dc:subject>
	<dc:subject>Werkzeug</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Um dem schnellen Informationsfluss im Internet gerecht zu werden, nutzen zahlreiche User bestimmte Apps zur gezielten Informationsregulierung. Diese Datenmengen mittels Anwendungen in die richtigen Wege zu leiten, entdecken nun auch immer mehr Unternehmen für sich, um ihre wirtschaftlichen Prinzipien optimal verwirklichen zu können. Ganz vorne mit dabei sind Social-Enterprise-Anwendungen, die die Zusammenarbeit aller Mitarbeiter eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/boellstiftung/5093856394/" title="Laptop auf dem Schoß by boellstiftung, on Flickr" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://farm5.staticflickr.com/4090/5093856394_d186dbe73d.jpg" width="500" height="333" alt="Laptop auf dem Schoß"></a></p>
<p>Um dem schnellen Informationsfluss im Internet gerecht zu werden, nutzen zahlreiche User bestimmte Apps zur gezielten Informationsregulierung. Diese Datenmengen mittels Anwendungen in die richtigen Wege zu leiten, entdecken nun auch immer mehr Unternehmen für sich, um ihre wirtschaftlichen Prinzipien optimal verwirklichen zu können.</p>
<p>Ganz vorne mit dabei sind Social-Enterprise-Anwendungen, die die Zusammenarbeit aller Mitarbeiter eines Unternehmens stärkt, eine bessere Koordination bietet um Probleme zu lösen und gleichzeitig einen Motivationsschub mit sich trägt.<br />
Mittlerweile ist ein regelrechter Dschungel  aus diesen Businessanwendungen entstanden, sodass es nicht leicht ist sich die Richtigen für das Unternehmen auszuwählen. Hier soll eine kleine Übersicht aus den drei erfolgreichsten Modellen des Social Enterprise Licht ins Dunkel bringen.</p>
<p><span id="more-30481"></span></p>
<p><strong>Yammer  &#8211; Facebook für die Firma</strong></p>
<p>Immer mehr Firmen sind sich der Stärke eines Sozialen Netzwerkes bewusst und nutzen daher besonders Facebook für ein Profil. Das kurbelt die Kommunikation in der vernetzten Welt an und steigert gleichzeitig die Produktivität, doch wenn Daten für sensible Arbeiten zu teilen sind, sollte man scharf nachdenken. Facebook eignet sich da eher weniger, zwar gibt es Einstellungen das private Datengut  zu schützen, aber diese sind mit größerem Aufwand verbunden. Warum sollte man nicht gleich sein eigenes Soziales Netzwerk aufziehen? Das geht mit Yammer.</p>
<p>Der private Zugriff auf das Yammer-Netzwerk erfolgt mit der Startseite, auf der die firmeninterne E-Mail-Adresse eingeben wird. Yammer verknüpft das neu erstelle private Netzwerk automatisch mit der Domain, unter der die E-Mail-Adresse geführt wird. Weiterhin können dann nur die Kollegen eingeladen werden, die auch eine E-Mail-Adresse haben, welche unter dieser Domain geführt wird. Ist diese nicht vorhanden, sind wir schon beim größten Nachteil von Yammer angelangt. </p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/12/yammer.jpg" alt="yammer" title="yammer" width="477" height="500" class="alignleft size-full wp-image-30485" /></a></p>
<p>In seiner Funktionsweise orientiert sich Yammer sehr an dem Richtungsgeber Facebook. Die Nutzer können sich z.B. in Arbeitsgruppen aufteilen und multimediale Inhalte werden auf die Pinnwand gepostet. Ein integrierter Micro-Blog ersetzt in seiner Funktionsweise den Instant Messenger. Yammer ist nicht nur im Browser nutzbar und macht sich mit seiner vielfältigen Portierung langlebiger als andere Netzwerke, somit gibt es eine Desktop-App und die jeweiligen Applikationen für Android, iOS, BlackBerry, sowie Windows Phone. In der Basisfunktion ist das Soziale Netzwerk kostenlos, was für eine überschaubare Mitgliederanzahl auch vollkommen ausreichend ist. Große Firmen sollten jedoch über das Upgrade auf das Business-Paket nachdenken, da hier ausgefeilte Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen geboten werden.</p>
<p><strong>Salesforce – Mit der Kraft der Wolke</strong></p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/12/salesforce.jpg" alt="salesforce" title="salesforce" width="150" height="150" class="left" /></a>IT-Administratoren schwören schon lange darauf und laut eigenen Angaben erfreut sich Salesforce einer exponentiell steigenden Beliebtheit. Mit über 100.000 Kunden und drei Millionen Nutzern ist  das  Unternehmen kein kleiner Fisch mehr und laut eigener Prognose, welche 2011 auf der dreamforce vorgestellt wurde, auf dem besten Wege Googles Cloud und CRM Dienstleistungen von der Spitze abzulösen.</p>
<p>Doch was bietet Salesforce dem interessierten Unternehmer genau? Die Angebote sind webbasierte Geschäftsanwendungen, welche über das Internet als mittels Cloud Computing an den Kunden gebracht werden.  Im Kern besteht Salesforce Produktpalette aus zwei Dienstleistungen. Die sogenannte Sales Cloud für das CRM, damit die Nutzer über den PC und weitere Endgeräte, z.B. Smartphones, immer einen Zugriff auf die Kundendaten und -aufträge haben. So wird ein umfassender mobiler Zugang geschaffen, mit dem die Firmenangestellten immer und überall an ihren Projekten arbeiten können.</p>
<p>Mit der Service Cloud wird den Salesforce Kunden ein Produkt angeboten mit denen sie ein wahres Soziales Netzwerk Paket bekommen. Über dieses Netzwerk können die Unternehmen mit ihren Kunden Diskussionen führen und sich mittels Salesforce Chatter verständigen. Die Umsetzung erinnert zwar an ein sehr bekanntes Soziales Netzwerk, jedoch bekommen Salesforce Kunden den Vorteil des Cloud Computing im vollen Umfang zu spüren.</p>
<p><strong>HYVE – Das Leben im Bienenstock</strong></p>
<p>Mit der Hyve Suite wendet sich das junge Startup-Unternehmen an die komplette Riege der Smartphone-Betriebssysteme. Wird diese Suite einmal heruntergeladen, so können die Mitarbeiter in einer Firma sich über sieben enterprise Apps miteinander vernetzen und ihren eigenen Status textbasiert an die „follower“ mitteilen. Das entstehende Protokoll wird beim „check-in“ aus vordefinierten Kunden, Projekten, Standorten usw. ausgewählt und im HYVE Feed  gepostet.</p>
<p>Diese sieben Apps setzen sich wie folgt zusammen:</p>
<p>
<li><strong>HYVE  Knowledge:</strong> Geeignet für Projekt-Management-Teams, einschließlich Produktentwicklung, Management, kleine und mittelständische Unternehmen sowie  IT-Berater.</li>
<li><strong>HYVE Field:</strong> Für die Mitarbeiter im Außendienst, inklusive Liefer- und Kundenservice.</li>
<li><strong>HYVE Sales:</strong> Die App speziell für den Vertrieb um die Kundenbindung und –zufriedenheit zu gewähren.</li>
<li><strong>HYVE CSR:</strong> Hier verständigen sich Unternehmen mit gemeinnützigen Zwecken, sowie ehrenamtliche Mitarbeiter.</li>
<li><strong>HYVE Onboarding:</strong> Bei dieser App können sich die Mitarbeiter eines Unternehmens organisieren und miteinander interagieren besonders für neue Mitarbeiter.</li>
<li><strong>HYVE Engage:</strong> Für Marketing- und Medienunternehmen.</li>
<li><strong>HYVE Events:</strong> Event-Produzenten, welche z.B. auf Messen Standorte und Soziale Netzwerke  als Ressourcen nutzen wollen.</li>
<p>Im Grunde wird klar, dass nicht jedes Unternehmen die komplette Suite benötigt, jedoch einzelne Apps den Produktionsfluss und Austausch in einem Bereich besser steuerbar machen können. Dies haben schon große Unternehmen wie Cisco, Adobe, TED und HP für sich erkannt und HYVE zu einem stetigen Begleiter gemacht.</p>
<p>Hyve:</p>
<p><iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/ho0OPA53JdE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Vom Verrat der Großen an der Community</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 08:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Firma 2.0</dc:subject>
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Es zeichnet sich bei fast allen großen Dienstleistern und Entwicklern im Netz ein Trend ab, der nur noch auf die Vermarktung von Daten sowie Services und komplett gegen die Nutzerfreundlichkeit ausgerichtet ist. Dabei ist der Datenschutzdiskurs in sozialen Netzwerken, der in immer wiederkehrenden Wellen die Nachrichten bestimmt, nur ein kleiner Teil der Diskussion. Fehlende Navigation, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/11/e8_merkel_zuckerberg_schmith.gif" alt="e8_merkel_zuckerberg_schmith" title="Foto: Reuters - eG8 Gipfel" width="238" height="165" class="left" /></a>Es zeichnet sich bei fast allen großen Dienstleistern und Entwicklern im Netz ein Trend ab, der nur noch auf die Vermarktung von Daten sowie Services und komplett gegen die Nutzerfreundlichkeit ausgerichtet ist. Dabei ist der Datenschutzdiskurs in sozialen Netzwerken, der in immer wiederkehrenden Wellen die Nachrichten bestimmt, nur ein kleiner Teil der Diskussion. Fehlende Navigation, unendlich viele Verifizierungen, fehlerhafte Systeme und beständige Datenabfragen im Wochentakt verderben die Lust an Social Media und inzwischen sogar an Gadgets. Es scheint als haben die Nerds von gestern, die mächtige Unternehmen anhand von Innovationen, Rebellion und dem Mut zu etwas Neuem aufgebaut haben, vergessen wer sie sind und was den Erfolg Ihrer Visionen ausmacht(e). Nicht mehr der User in Person ist es, der angesprochen werden soll, sondern der Käufer seiner Daten ist die eigentliche Zielgruppe. Dabei laufen die Gründer Gefahr, alles zu verlieren, was sie einst aufgebaut haben. Der Internet-Nutzer und die Fans drum herum sind eine eigenwillige Gattung Mensch, die schon so manchem erfolgsversprechendem Konzept den Garaus gemacht haben, aufgrund von klaren Fehlentscheidungen.</p>
<p><span id="more-28563"></span></p>
<p><strong>Facebook, der nervende Kuppler</strong></p>
<p>Bewegt man sich beispielsweise auf Facebook und erinnert sich daran, wie einfach und überschaubar das soziale Netzwerk noch vor ein paar Monaten war, so ist heute nicht mehr viel davon übrig. Auf einmal bekommt man News in seinen Feed von Leuten, die man nicht kennt und muss über zehn Ecken erfahren, dass eine nie zuvor gesehene Person auf der Karnevalsparty als Streichholz ging, nur weil der bekannte Arbeitskollege dieser Person ein Foto von ihm <em>geliked</em> hat. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich nur über eine Freundschaftsanfrage oder eine persönliche Nachricht kennengerlernt hat; oder wenn man zuvor eine gemeinsame Party besucht hatte und sich bei einem Bier auf ein Wiedersehen auf Facebook verständigen konnte. Heute funktioniert das anders: Die Party wird ersetzt durch die bloße Verbindung einer Person über Dritte. Das Facebook-Bombardement, das uns morgens schon im Newsfeed erwartet, grenzt an ein Strohfeuer von neuen Anfragen. „Dein Freund Sven Müller mag Robert Meiers Foto“, den du nicht kennst, aber kennen lernen solltest. Die Message ist eindeutig: sprich Ihn an und teilt gemeinsame Dinge mit euren Freunden. „Ähm.. Nein! Ich verzichte!“. Doch wenn das mal so einfach wäre. Um auf diese Art von Messages zu verzichten, muss man nämlich die Statusupdates der Freunde aus dem Newsfeed schmeißen. Das geht allerdings nur wenn man den Freund aus seinem Newsfeed schmeißt, denn die anderen Funktionen wie „nur wichtige Aktualisierungen“ oder „die meisten Aktualisierungen“ verbergen, bringen mehr Fragen auf, als beantwortet werden. Wir wollen alle soziale Kontakte und wollen folglich auch Kontakte in Facebook sammeln und pflegen. Allerdings wollen wir nicht verkuppelt werden und regelmäßig von Individuen erfahren, die uns nichts bedeuten und mit denen man augenscheinlich versucht über Verbindungen gezieltere Profile anzulegen. Diese Strategie der diktatorischen Bestimmungen á la „folge allem oder verliere alles“, ist eigentlich nicht die Mentalität die uns Zuckerberg noch vor einigen Jahren mit seinem Facebook injiziert hat. Facebook war mal COOL! Und das war das Erfolgsrezept und der Garant warum die VZ-Netzwerke durchgereicht worden.  Heute allerdings bekommt man schon nach zwei Minuten surfen auf Facebook, den Drang jemanden gewaltig in den Allerwertesten zu treten.</p>
<p><strong>Google, der Freund der Innenminister</strong></p>
<p>Ein anderes Beispiel für den Verlust zum Bezug der digitalen Welt, lieferte Google noch bis vor ein paar Wochen. Die Klarnamen-Debatte machte das Unternehmen und sein soziales Netzwerk Google+ für einige Nutzer äußerst unbeliebt. In der Debatte ging es Google darum zu verhindern, dass die Nutzer Pseudonyme auf deren Plattform nutzen können. Eine Haltung, die den Grundpfeilern und dem Gedanken an ein freies Netz, so hart entgegen standen, dass sich kurzerhand und wild entschlossen einige einflussreiche Netzaktivisten mit dieser unlauteren Einstellung des Unternehmens auseinander setzten und Google ins Gericht nahmen. Nach wöchentlichen Debatten, einem offenen Brief an das Management und dem Fernbleiben der User auf Google+ ist das Unternehmen zum Schluss zwar eingeknickt, doch bleibt der Imageschaden bestehen. Das Unternehmen Google, das einst in einer Garage in Menlo Park gegründet wurde und das zum Mekka aller Entwickler, Programmierer und Internet-Nerds schlechthin wurde, hat hier bewiesen, wie stark es sich marktwirtschaftlichen Strategien ausgeliefert hat und wie sehr die Community und die Garanten für Googles Erfolg dem Unternehmen eigentlich egal waren. Mit dem Ziel, genauere, personifizierte Daten zu sammeln, die Google für sein Werbenetzwerk nutzen will, wurden sogar die alten Ideale verraten. Anonymität im Netz? Fehlanzeige! Bundesinnenminister Friedrich und Konsorten hätten Larry Page und Sergej Brin dafür sicher das Bundesverdienstkreuz verliehen. Doch hat der User hier noch einmal eingelenkt. Ob er so schnell vergessen und auch verzeihen kann, hängt sicher davon ab wie Google sich zukünftig verhalten wird. Bei vielen hartgesottenen Nutzern jedenfalls spielt Google nicht erst seitdem keine besondere Rolle mehr.</p>
<p><strong>Apple, der Verräter der eigenen Werte</strong></p>
<p>Den absoluten Super-Gau in Sachen Verbraucher-Politik setzte vor kurzem Apple um. Wenn das Unternehmen aus Cupertino je für irgendetwas gestanden hat, dann für edles Design und für ein narrensicheres Betriebssystem, das allen menschlichen Bedürfnissen entgegen kommt. Schön waren die Zeiten in denen man sein iPhone nutzte und sich der gesamten Tech-Arroganz anderer Hersteller entziehen konnte. iOS und seine abgestimmte Hardware lief zuverlässig und darauf war so manch ein Fanboy stolz. Seit vor kurzem allerdings iOS 5 herauskam hat Apple sich so einige Patzer geleistet. Der Abruf von Mailkonten, die Synchronisation von Notizen und die Abschottung der iCloud vor Upgrades ließ und läßt jeden Apple-Kenner zweifeln. Der Fehler lag anscheinend an dem starken Download-Volumen der Nutzer, die bei dem Release fast das Netz durch das Herunterladen gekappt hätten. Der Fehler, dass die Server schwächelten, wurde aber nicht in den eigenen Reihen gesucht, sondern kurzerhand auf den Downloader geschoben. Dabei wird es sich das Unternehmen doch wohl leisten können mehrere Server mit den notwendigen Kapazitäten bereitstellen zu können, oder? Die Gadgets immerhin, sind doch teuer genug. Wer es dann irgendwann geschafft hat, sich die Betriebssoftware herunterzuladen,  der bekam jedoch schnell einen weiteren Dämpfer. Die iCloud, die in der neuen Version ebenfalls verbreitet wurde, versuchte zum Beispiel bei einigen Nutzern, sich permanent mit dem Smartphone zu verbinden. Dadurch sind enorme Daten hoch- und runtergeladen worden, die sich mit den Standardvolumen einiger Mobilfunk-Tarife nicht vereinbaren ließen. Das Schlimme daran war auch, dass viele diesen Dienst nicht ausschalten konnten. Der geneigte Apple-Nutzer hat vergeblich nach dem gewohnten einfachen Feature oder Button gesucht, der das Problem behob. Die Lösung war Apple-untypisch. Man musste seinen Account zur iCloud löschen. Tolles Gerät und tolle Features, die teuer bezahlt wurden, konnten somit nicht genutzt werden. Von einfacher Usability fehlte jede Spur. Und somit hat Apple erstmalig alt ausgesehen in Bezug auf Qualität und fehlerfreie Systeme.</p>
<p><strong>Vergesst nicht wer Ihr seid</strong></p>
<p>Damit ein Konzept im Netz oder rund um das Netz erfolgreich wird, bedarf es immer einer Komponente für den Erfolg &#8211; den Kunden. Die Anzahl der User macht aus, ob Budgets für Vermarktungen Sinn machen oder ob Investoren sich für das Produkt begeistern können. Im Falle Apples sogar, ob ein Unternehmen überhaupt noch Releases finanzieren kann. Hat die Internet-Community rundum Blogger, Nerds und Techies aller Art einer Idee und einem Unternehmen erst einmal den Stempel „Prädikat: Besonders wertvoll!“ aufgesetzt, dann passiert der Rest meist von ganz alleine. Die Idee und deren Monetarisierung feiern Ihren Erfolg. So lief es bei Facebook, Google und auch bei Apple. Doch seit einiger Zeit sind es gerade diese erfolgsverwöhnten Helden der Szene, die keinen Wert mehr auf Ihren Ruf bei dem Nutzer legen. Sie denken anscheinend, es geschafft zu haben und wollen nur noch Helden der Branche werden. Dabei riskieren Sie ihr Gesicht und ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren. Das was überhaupt erst zur Loyalität der Nutzer geführt hat. Vielleicht sollten die Unternehmen sich ein klein wenig wie Linus Torvalds verhalten. Der hat nämlich gestern in einem ZEIT-Interview gesagt, dass sein LINUX zu komplex geworden ist und es simpler werden müsse. Ein Eingeständnis, dass nicht nur bei Entwicklern vertrauen stiftet. Da hat sich jemand noch nicht komplett verkauft!</p>
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		<title>Der neueste Apple-Store sagt „Moin Moin!“</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 16:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Firma 2.0</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Heute Morgen um 10 Uhr öffnete der neueste Apple-Store Deutschlands in Hamburg seine Pforten. Die Lage könnte nicht besser sein. Mit dem U- und S-Bahnhof Jungfernstieg vor der Tür wird wohl kaum ein Einwohner oder Besucher Hamburgs an diesem Store nicht vorbeikommen. Die Stimmung zur Eröffnung war grandios, sogar jetzt noch. Jeder Gast wird persönlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC07030.jpg" alt="Apple-Store Hamburg" title="Apple-Store Hamburg" width="175" height="234" class="left" /></a>Heute Morgen um 10 Uhr öffnete der neueste Apple-Store Deutschlands in Hamburg seine Pforten. Die Lage könnte nicht besser sein. Mit dem U- und S-Bahnhof Jungfernstieg vor der Tür wird wohl kaum ein Einwohner oder Besucher Hamburgs an diesem Store nicht vorbeikommen.</p>
<p>Die Stimmung zur Eröffnung war grandios, sogar jetzt noch. Jeder Gast wird persönlich mit einem „High Five“ oder Handschlag begrüßt und die Mitarbeiter sind entweder jung oder sehen (wenn doch etwas älter) irgendwie aus wie Steve Jobs persönlich. Und das sollte auch so sein. Die Vorstellungsgespräche für die Mitarbeiter liefen lange und waren hart. Drei Einstellungsrunden musste jeder durchlaufen, wurde mir von einem der 170 Mitarbeiter zugetragen. Doch die Mühe lohnt sich anscheinend, denn Apple zeigt wie gewohnt eine gute Performance.</p>
<p><span id="more-26021"></span></p>
<p>Der Laden schlicht und einfach. Große Verkaufsfläche. Schwebendes Unternehmenslogo an gläserner Front – nichts neues? Im Grunde nicht, nein. Aber den besonderen Flair bekommt man dennoch zu spüren. Tritt man hinein in den neuen Palast wird man direkt von einem herzlichen „Moin Moin“ an der Wand begrüßt. Schon irgendwie lustig. Über zwei Etagen wird einem alles angeboten was das Apple-ianer Herz begehrt. Vom Mac Book Air bis zur TV Box, kann man alles ausprobieren, anfassen und bewundern. Jedes Gerät ist an einem iPad angeschlossen und wenn man mehr darüber wissen will, kann man auf einen extra dafür eingerichteten „Spezialist“-Button klicken. Ein Berater erscheint sofort! Im Grunde fehlte nur eines, ein Hinweis auf das neue iPhone 5. Scheinbar gibt es hier immer noch nichts Neues. Eine Besucherin verriet mir, als wir gemeinsam die iPhone Verkaufsfläche suchten, dass sie insgeheim darauf gehofft hatte. Und um ehrlich zu sein.. ich auch. Die Kulisse wäre auf jeden Fall hervorragend gewesen für einen Überraschungs-Release!</p>
<p>Als die Türen öffneten, muss der Andrang auf jeden Fall gewaltig gewesen sein. Die ersten 3.000 Besucher bekamen ein Gratis-Shirt und die waren laut einem Mitarbeiter im Verkauf, schon nach wenigen Stunden vergriffen. Bereits einen Abend zuvor haben „hartgesottene“ Fans ihren Schlafsack auf der Nobelmeile ausgebreitet, um als erstes in die heiligen Hallen zu kommen. Sicherlich sehr zur Verwunderung der hiesigen Obdachlosen rund um Hamburgs Geldmaschine. Tatsächlich war selbst gegen 15 Uhr noch ein gewaltiger Haufen Schaulustiger auf dem Weg – mich mit inbegriffen. </p>
<p>Der Store am Jungfernstieg ist bereits der Zweite in Hamburg. Der erste Laden wurde in Poppenbüttel bezogen. Im – wie von maclife.de betitelten – „Speckgürtel“ Hamburgs. Dieser war nämlich im unmittelbaren Umkreis der Besserverdienenden gelegen und erfüllte bisher alle Erwartungen. Wer Hamburg kennt, der weiß aber auch, dass Poppenbüttel sehr dezentral gelegen ist und das störte wahrscheinlich auch die Verantwortlichen. Mit dem neuen Standort wird sich das ändern. Apple bietet hier viel für die breite Masse. Die komplette Produktpalette, eine umfassende Beratung, Schulungsräume und die Genius Bar mit 25 Plätzen. Hier werden alle technischen Fragen beantwortet, Fehler der Geräte behoben und Reparaturen getätigt. Haben Apple-Geräte so einen gewaltigen Support nötig? Kein Kommentar! Einzigartig in Deutschland ist der „Briefing Room“. Hier werden potenzielle Geschäftskunden auf eine Integration der Apple Produkte in deren Sortiment geschult und informiert. Ein Konzept, welches sicherlich Anklang finden wird. </p>
<p>Alles in allem gefällt mir der Laden – auch als „Nicht-Apple-Nutzer“. Das Opening wird noch ein paar Stunden andauern. Wer sich also selber einen Eindruck über Deutschlands größten Apple-Store machen will, kann dies noch tun. Ein paar Bilder und Impressionen habe ich euch auch mitgebracht. Diese ersetzen aber nur geringfügig einen Besuch vor Ort.</p>
<p></p>
<p>Apple-Mitarbeiter begrüßen die Gäste<img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/09/Apple-Store-Begrüßung.jpg" alt="apple store hamburg" title="Apple Store Begrüßung" width="500" height="375" class="alignleft size-full wp-image-26035" /></a></p>
<p>Apples Slogan in Hamburg: &#8220;Moin Moin!&#8221;<img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/09/moin-moin-apple-store-hamburg.jpg" alt="apple store hamburg" title="Moin Moin! sagt der  Apple Store Hamburg" width="500" height="375" class="alignleft size-full wp-image-26039" /></a></p>
<p>Spezialist gesucht? Der Berater kommt per iPad<img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/09/Hilfe-gesucht.jpg" alt="apple store hamburg" title="Hilfe gesucht?" width="500" height="375" class="alignleft size-full wp-image-26042" /></a></p>
<p>Gewohnte Präsentation der Produkte &#8211; hier Mac Book Air<img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/09/Mac-Book-Air.jpg" alt="" title="Mac Book Air" width="500" height="375" class="alignleft size-full wp-image-26045" /></a></p>
<p>Besucher im Apple Store testen fleißig<img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/09/Besucher-im-Apple-Store.jpg" alt="apple store hamburg" title="Besucher im Apple Store" width="500" height="375" class="alignleft size-full wp-image-26050" /></a></p>
<p>Ein Spaß für Jung und Alt<img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/09/Spaß-für-Jung-und-Alt.jpg" alt="apple shop hamburg" title="Spaß für Jung und Alt" width="500" height="375" class="alignleft size-full wp-image-26048" /></a></p>
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		<title>Buchpremiere: Adventures of an Apple Founder</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 07:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Firma 2.0</dc:subject>
	<dc:subject>Menschen</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Es scheint als wäre die Zeit der Apple-Bücher angebrochen. Neben Steve Jobs Autobiografie von Walter Isaacson und dem heiß erwartetem Enthüllungswälzer &#8220;Inside Apple&#8221; vom Fortune Magazin-Reporter Adam Lashinsky, kommt nun auch die Biografie vom &#8220;verlorenen&#8221; Apple-Gründer Ronald G. Wayne in den Handel. &#8220;Adventures of an Apple Founder&#8221; heißt das gute Stück und es erzählt über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/09/adventures-of-an-apple-founder.jpg" alt="adventures of an apple founder" title="adventures of an apple founder" border="1" width="100" height="146" class="left" /></a>Es scheint als wäre die Zeit der Apple-Bücher angebrochen. Neben Steve Jobs Autobiografie von Walter Isaacson und dem heiß erwartetem Enthüllungswälzer &#8220;<a href="http://www.netzpiloten.de/2011/09/06/%E2%80%9Einside-apple%E2%80%9C-%E2%80%93-ein-blick-hinter-die-kulissen-apples/" target="_blank" class="liinternal">Inside Apple</a>&#8221; vom Fortune Magazin-Reporter Adam Lashinsky, kommt nun auch die Biografie vom &#8220;verlorenen&#8221; Apple-Gründer Ronald G. Wayne in den Handel. </p>
<p><span id="more-25603"></span></p>
<p>&#8220;Adventures of an Apple Founder&#8221; heißt das gute Stück und es erzählt über Waynes wilde Jahre im Silicon Valley. Der Apple Co-Gründer hat in seiner Biografie sicherlich einiges zu erzählen – auch über Steve Jobs und Steve Wozniak, die er während seiner Zeit bei Atari kennengelernt hat. Der Co-Founder gilt als Pechvogel, da er seine damaligen Apple-Anteile von immerhin 10% verkaufte. Damals fehlte ihm das Vertrauen in das Unternehmen, doch er selbst bereut die Entscheidung bis heute nicht. Er habe „<em>die zu dieser Zeit bestmögliche Entscheidung getroffen</em>“ sagte Wayne einmal. Schwer nachvollziehbar wenn man die Milliarden betrachtet, die ihm da durch die Finger gerutscht sind.</p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/09/Ronald-G.-Wayne.jpg" alt="Ronald G. Wayne" title="Ronald G. Wayne" width="100" height="149" class="left" /></a>Viele fragen sich warum er das getan habe. &#8220;<em>Schuld war das Risiko</em>&#8220;, sagte Ronald Wayne in einem Interview gegenüber News of the Week. Das Risiko, für die Schulden des Unternehmens bei einer Pleite mit seinem Privatvermögen aufkommen zu müssen. Anders als die beiden Steves war er schon lange im Geschäft und wollte sich zur Ruhe setzen. &#8220;<em>Ich hatte genug Stress in meinem Leben und mehr wollte ich mir einfach nicht aufbürden. Ich war auf der Suche nach einem ruhigen Leben</em>“ entgegnete er weiterhin.</p>
<p>Und das hat er erreicht. Im Moment lebt Wayne in einem Häuschen im Bundesstaat Nevada, wo er vermutlich auch zur Feder gegriffen hat und seine interessante Autobiografie verfasste. Gerade Personen, die mehr über die Anfangszeit der Erfolgsstory &#8220;Apple&#8221; erfahren wollen, werden dieses Buch mögen. Aber auch Personen, die einfach mehr über die Menschen hinter dem Projekt in Erfahrung bringen wollen. Was steckte wohl hinter dem brilliantem Erfindungsgeist von Steve Wozniak oder dem erstaunlichen und dynamischen Visionär Steve Jobs? Das Buch enthält sicher einige tolle Augenblicke. Wer es lesen möchte kann es ab sofort überall kaufen. Sowohl als handfeste Ausgabe bei <a href="http://www.amazon.com/Adventures-Apple-Founder-Ronald-Wayne/dp/0615517420/" target="_blank" class="liexternal">Amazon</a>, als <a href="http://itunes.apple.com/us/book/adventures-apple-founder/id457447887" target="_blank" class="liexternal">iBook</a> oder als <a href="http://www.amazon.com/dp/B005L4KYYC" target="_blank" class="liexternal">Kindle-Version</a>.</p>
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		<title>„Inside Apple“ – ein Blick hinter die Kulissen Apple&#8217;s</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 07:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Firma 2.0</dc:subject>
	<dc:subject>Markt</dc:subject>
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		<description><![CDATA[&#8220;Inside Apple: How America’s Most Admired — and Secretive — Company Really Works&#8221; heißt das neue Buch vom Fortune Magazin-Reporter Adam Lashinsky. Das Releasedatum wurde auf den 18. Januar 2012 festgelegt, der Verkaufstart soll am 6. Februar 2012 in den USA beginnen. Ob Unbekanntes und Sensationelles enthalten sein wird&#8230; Das Buch ist eine Erweiterung zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/09/inside-apple.gif" alt="inside apple" title="inside apple" width="90" height="135" class="left" /></a>&#8220;Inside Apple: How America’s Most Admired — and Secretive — Company Really Works&#8221; heißt das neue Buch vom Fortune Magazin-Reporter Adam Lashinsky. Das Releasedatum wurde auf den 18. Januar 2012 festgelegt, der Verkaufstart soll am 6. Februar 2012 in den USA beginnen. Ob Unbekanntes und Sensationelles enthalten sein wird&#8230;</p>
<p><span id="more-25102"></span></p>
<p></p>
<p>Das Buch ist eine Erweiterung zu einem veröffentlichten Artikel von Lashinsky, der in der Branche mit guter Resonanz angenommen wurde. Der Wälzer taucht tief in die Geschichte und die Arbeitsweise der kultigsten Silicon-Valley Firma ein und soll vollkommen unabhängig verfasst sein. Anders als die von Walter Isaacson geschriebene Biographie „Steve Jobs“, wurde nicht mit Apple oder Jobs zusammengearbeitet, betont der Autor. Lashinsky begründet damit eine vollkommen neutrale Berichterstattung. Unter anderem wird in dem Buch geklärt, wie Killer-Produkte entwickelt werden und wie Apple von den Zulieferern bekommt, was es will – klingt vielversprechend kritisch. Es wird aber auch darauf eingegangen wie Apple seine Kunden bindet und wie das Unternehmen geführt wird. Adam Lashinsky sagte dazu folgendes:</p>
<p>&#8220;<em>So much of what Apple does stands decades of business teaching on its head, because they just don’t do things the way other companies do. The rest of the business world might want to pay attention.</em>&#8220;</p>
<p>Das Buch wird sicher für die angemessene Aufmerksamkeit sorgen und es wird wohl tatsächlich positive, wie auch negative Betrachtungsweisen beleuchten. Ich bin gespannt darauf und werde es mir definitiv kaufen.</p>
<p>Wer den oben genannten vorherigen Fortune-Artikel von Adam Lashinsky lesen möchte, kann diesen im <a href="http://www.amazon.de/Inside-Apple-janitor-successful-ebook/dp/B004ZNFXFK" target="_blank" class="liexternal">Kindle-Shop</a> für 0,79 € kaufen. Im Fortune Archiv ist der Artikel leider nicht mehr zu finden.</p>
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		<title>Apple: Neue Einblicke in Steve Jobs Spaceship!</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2011/08/15/apple-neue-einblicke-in-steve-jobs-spaceship/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 07:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Weck</dc:creator>
		
	<dc:subject>Firma 2.0</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Steve Jobs Pläne für ein neues Apple Hauptquartier sind bereits seit Juni bekannt. Im Web gab es bisher auch einige erste Bilder wie das Gebäude, das einem UFO ähnelt, aussehen soll. Die Stadt Cupertino hat nun ein paar weitere Bilder und Pläne veröffentlicht, die uns noch mehr detaillierte Einblicke geben sollen. Das Projekt, das 12.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steve Jobs Pläne für ein neues Apple Hauptquartier sind bereits seit Juni bekannt. Im Web gab es bisher auch einige erste Bilder wie das Gebäude, das einem UFO ähnelt, aussehen soll. Die Stadt Cupertino hat nun ein paar weitere Bilder und Pläne veröffentlicht, die uns noch mehr detaillierte Einblicke geben sollen.<img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/08/rendera.gif" alt="apple hauptquartier" title="apple hauptquartier" width="500" height="138" class="alignleft size-full wp-image-24173" /></a></p>
<p>Das Projekt, das 12.000 Mitarbeiter einen Arbeitsplatz bieten soll, ist keineswegs ein einfaches Projekt. Steve Jobs war es wichtig, weiterhin in Cupertino ansässig zu bleiben, was bei der enormen Größe des Projektes erst gar nicht so einfach war. Doch wo Steve Jobs ist, da ist auch ein Weg und so wurde auch ein Grundstück gefunden, das zentral gelegen bleibt und dennoch in seiner Größe nicht eingeschränkt wird. Immerhin plant der Apple Firmenchef ein Areal von insgesamt 2,8 Millionen Quadratmeter auf vier Etagen ein. Um das umzusetzen hat Jobs Hewlett-Packard dieses Grundstück abgekauft. Die brauchten es aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen nicht mehr.</p>
<p><span id="more-24170"></span></p>
<p>Das Hauptquartier soll ein Auditorium für insgesamt 1.000 Menschen enthalten. Außerdem plant Jobs eine eigene Forschungseinrichtung, die sich auf 300.000 Quadratmeter erstrecken soll. Am ehrgeizigsten ist die Einführung eines eigenen Energiezentrums mit dem sich der Komplex unabhängig machen will. Dabei setzen die Architekten auf die Versorgung durch Erdgas und einem Mix aus erneuerbaren Energien. Im Silicon Valley wird es dabei wohl hauptsächlich um Sonnenenergie gehen. Das UFO selbst wird rundum mit gebogenem Glas eingedeckt werden. Dabei will Jobs sich auf die Erfahrungen der Tausenden Apple Shops beziehen, die bekannt sind für ihre Glasbauweise. Steve Jobs selbst sagt dazu:</p>
<p><em>It&#8217;s a pretty amazing building. It&#8217;s a little like a spaceship landed. It&#8217;s got this gorgeous courtyard in the middle&#8230; It&#8217;s a circle. It&#8217;s curved all the way around. If you build things, this is not the cheapest way to build something. There is not a straight piece of glass in this building. It&#8217;s all curved. We&#8217;ve used our experience making retail buildings all over the world now, and we know how to make the biggest pieces of glass in the world for architectural use. And, we want to make the glass specifically for this building here. We can make it curve all the way around the building&#8230; It&#8217;s pretty cool.</em></p>
<p>Der erste Spatenstich ist übrigens im kommenden Jahr geplant, die Fertigstellung soll bis 2015 vollzogen sein. Wer sich die Baupläne mal genauer anschauen will, kann sich die PDF’s (<a href=http://www.cupertino.org/inc/pdf/apple/intro.pdf target=“_blank“><b><u>Einführung</u></b></a>, <a href=http://www.cupertino.org/inc/pdf/apple/Site_Plan-Landscaping.pdf target=“_blank“><b><u>Lagepläne und Landschaftsbau</u></b></a>, <a href=http://www.cupertino.org/inc/pdf/apple/FloorPlan_Cross_Section.pdf target=“_blank“><b><u>Grundrisse</u></b></a> und <a href=http://www.cupertino.org/inc/pdf/apple/Renderings.pdf target=“_blank“><b><u>Renderings</u></b></a>) auf cupertino.org runterladen. Einen kurzen Einblick möchte ich euch aber hier schon einmal gewähren.</p>
<p></p>
<p>Hier das Gelände aus der Vogelperspektive vorher und nachher. Jobs möchte bis zu 2.000 Bäume pflanzen.</p>
<p><img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/08/Grundriss.gif" alt="Apple Hauptquartier" title="Apple Hauptquartier aus der Vogelperspektive" width="500" height="363" class="alignleft size-full wp-image-24179" /></a></p>
<p>Grundriss des Spaceships. Rechts oben ist das Auditorium, das bis zu 1.000 Menschen Platz bieten soll.<img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/08/Apple-Hauptquartier.gif" alt="Grundriss Apple Hauptquartier" title="Grundriss des Hauptquartiers" width="500" height="457" class="alignleft size-full wp-image-24186" /></a></p>
<p>Einige Impressionen &#8211; das Spaceship soll nicht nur ein Arbeitsplatz sein, sondern auch ein Ort der Zufriedenheit mit viel Natur.<img src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2011/08/Apple-Hauptquartier-Impressionen.gif" alt="Apple Hauptquartier Impessionen" title="Apple Hauptquartier Impressionen" width="500" height="570" class="alignleft size-full wp-image-24192" /></a></p>
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		<item>
		<title>und dann war da noch&#8230;</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2011/04/27/und-dann-war-da-noch/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/2011/04/27/und-dann-war-da-noch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 16:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		
	<dc:subject>Firma 2.0</dc:subject>
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		<description><![CDATA[die Bewerbung mit QR-Code und der total hippen Musik im VorderHintergrund:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die Bewerbung mit QR-Code und der total hippen Musik im <del>Vorder</del>Hintergrund:<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/21228618?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="500" height="281" frameborder="0"></iframe></p>
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		<item>
		<title>Video-Interview: Was ist virtuelle Führung?</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2010/12/13/video-interview-was-ist-virtuelle-fuhrung/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 09:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		
	<dc:subject>Firma 2.0</dc:subject>
	<dc:subject>Netzkultur</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Wer dieses interessante Interview sieht und hört, wird an sehr vielen Stellen nicken und sich an Meetings oder Seminare erinnern. Wer von Euch auch als Berater unterwegs ist, wird sich genauso fragen, wie man diese Erkenntnisse in Organisationen umsetzt. Einsicht beginnt ja nicht durch neuen Information. Denn &#8211; Hand aufs Herz &#8211; dass man im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer dieses interessante Interview sieht und hört, wird an sehr vielen Stellen nicken und sich an Meetings oder Seminare erinnern. Wer von Euch auch als Berater unterwegs ist, wird sich genauso fragen, wie man diese Erkenntnisse in Organisationen umsetzt. Einsicht beginnt ja nicht durch neuen Information. Denn &#8211; Hand aufs Herz &#8211; dass man im Enterprise 2.0 Kontrolle abgegeben muss, wissen wir nicht erst seit den Diskussionen um ROWE. Ghislaine Caulat (Black Gazelle) rät im Interview, Virtual Leadership als neue Disziplin zu betrachten, da das bisherige Wissen über Führung nicht produktiv in den virtuellen Raum übertragen werden könne. Die Bedeutung der Begriffe „Vertrauen“, „Macht“ und „Hierarchie“ ändert sich im Virtuellen. Intervie anläßlich der Dresden Future Talks 2010.<br />
<code><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15800942?byline=0&amp;portrait=0" width="500" height="281" frameborder="0"></iframe></code></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.netzpiloten.de%2F2010%2F12%2F13%2Fvideo-interview-was-ist-virtuelle-fuhrung%2F&amp;layout=standard&amp;show-faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:auto;"></iframe></div>

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		<item>
		<title>Nahles-Interview: Das Private ist das Politische?</title>
		<link>http://www.netzpiloten.de/2010/11/24/nahles-interview-das-private-ist-das-politische/</link>
		<comments>http://www.netzpiloten.de/2010/11/24/nahles-interview-das-private-ist-das-politische/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 08:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastpilot</dc:creator>
		
	<dc:subject>Firma 2.0</dc:subject>
	<dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Frage: Vergangene Woche ist ein Interview von Ihnen in der Frauenzeitschrift Brigitte erschienen. Dort erzählen Sie von Ihren Plänen, schon zwei Monate nach der Geburt Ihres Kindes wieder zurück ins Amt zu gehen. Sie sagen: “Emotional stelle ich mir das für mich unheimlich schwer vor. Ich weiß, ich werde unser Kind nicht so oft sehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/11/nahles_jaenicke_542e-data.jpg" target="_blank" class="liimagelink"><img title="Andrea Nahles" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/11/nahles_jaenicke_542e-data.jpg" alt="SPD / Florian Jaenicke" width="250" height="250" align="right" /></a></p>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/44a218cc31894585985be8e237440311" alt="" width="1" height="1" align="left"/></p>
<p><em><strong>Frage:</strong></em><em> Vergangene Woche ist ein <a href="http://www.presseportal.de/pm/6788/1718225/gruner_jahr_brigitte" target="_blank" class="liexternal">Interview</a> von Ihnen in der Frauenzeitschrift <em>Brigitte</em> erschienen. Dort erzählen Sie von Ihren <em>Plänen,  schon zwei Monate nach der Geburt Ihres Kindes wieder zurück ins Amt zu  gehen. Sie sagen: “Emotional stelle ich mir das für mich unheimlich  schwer vor. Ich weiß, ich werde unser Kind nicht so oft sehen, wie ich  es gern hätte.” Eine solche Entscheidung fällt man in der Regel nicht  nur mit dem Bauch, sondern auch mit dem Kopf. Und nicht alleine. Wie  haben Sie Ihre Lösung gefunden?<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/44a218cc31894585985be8e237440311" alt="" width="1" height="1" /></em></em></p>
<p><strong>Andrea N</strong><strong>ahles:</strong> Ich plane. Um mich ein wenig sicherer  zu fühlen. Ob es am Ende so kommt… das hängt  von dem Kind ab. Ist es  gesund und munter, ja, dann werde ich bald wieder meiner Arbeit  nachgehen. Das ist ohne die aktive Unterstützung meines Mannes nicht  denkbar: Wir haben das intensiv besprochen. Wir möchten, dass unser Kind   von einem Elternteil intensiv betreut wird, und das ist in unserem  Fall eben  mein Mann. Ich mache mir nix vor, dass wird sicher nicht so  leicht – ich freue mich nämlich sehr auf das Zusammenleben mit unserem  Kind. Es ist ein spätes Glück&#8230;</p>
<p><span id="more-16786"></span></p>
<p><em><strong>Frage:</strong> Die Vereinbarkeit von Familie und  Karriere ist für jede Frau eine Herausforderung. Besonders in einer  Position wie der Ihren, die durch große Verantwortung und einen  gefüllten Terminkalender eher familienunfreundlich wirkt, wirft die  Geburt eines Kindes viele Fragen auf: Wer betreut das Kind, etwa. Aber  auch: Wie gehe ich mit dem Vorwurf der Rabenmutter um? Und: Wie mache  ich meinem Umfeld klar, dass ich durch die Geburt nicht zu einem an  Stilldemenz leidenden Wesen geworden bin, sondern nach wie vor klar  denken kann und sogar neue Kompetenzen und Einsichten erworben habe? Wie  gehen Sie mit diesen und anderen Fragen um?</em></p>
<p><strong>Andrea Nahles:</strong> Stilldemenz ist wie Rabenmutter ein  klassisch deutsches Klischee. Das ist in anderen Ländern so nicht  anzutreffen. Ganz offen: Ich habe keine feste  Idee, wie ich damit  umgehe. Besonders der Rabenmutter-Vorwurf ist wohl unvermeidlich, und  wie schaffe ich es, dass mich solche Gedanken nicht anstecken? Gerade  mit einem nicht so ganz gewöhnlichen Job wie meinem. Puh. Sicher hilft,  dass ich unser Kind in guten Händen weiß, und dennoch piesackt sowas  doch sehr, schätze ich. Umgekehrt wird es sicher auch nicht einfach, die  Beobachter auszuhalten, die nach Nachlässigkeit oder weniger Engagement   wegen des Kindes bei mir fahnden. Am Ende mache ich es wie alle  Frauen: Durchziehen. Froh sein mit dem Kind. Wissen, dass man etwas  Kostbares erleben darf.</p>
<p><em><strong>Frage:</strong> Sie sprechen in der <em>Brigitte</em> auch davon, dass Ihr Amt als Generalsekretärin der SPD Begehrlichkeiten  wecke, und das auch innerhalb Ihrer Partei. Viele Medien haben  daraufhin geschrieben, Sie hätten Angst um Ihren Job. Und würden deshalb  nach der Geburt Ihres Kindes so schnell zurückkommen. Überrascht Sie  das mediale Echo?</em></p>
<p><strong>Andrea Nahles:</strong> Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Angst  um meinen Job. Das war ein Dreh, den die Medien reingebracht haben. Ich  habe nur nüchtern beschrieben, wie es für berufstätige Mütter aussieht.  Überall. Bei meinen Cousinen, bei vielen Freundinnen. Den Plan bald  zurück zu kommen, hatte ich von Anfang an. Ich fühle mich einfach  verantwortlich. Es gibt viel zu tun.</p>
<p><strong><em>Frage:</em></strong><em> Einer der wichtigsten Sätze  der Frauenbewegung lautet ja, das Private ist politisch. Nun zeigen Sie,  dass ein Kind durchaus auch vom Vater betreut werden kann, wenn die  Mutter arbeitet. Doch Sie deuten auch an, dass einer Frau in einer  Führungsposition nur eine kurze “Schonfrist” gewährt wird, die sie nach  der Geburt ihres Kindes vom Arbeitsplatz fernbleiben darf – anderenfalls  kann sie mit Nachteilen rechnen. Ist das so? Immer noch? Und auch in  der SPD?</em></p>
<p><strong>Andrea Nahles:</strong> Mich hat eine jüngere  FDP-Landtagsabgeordnete angeschrieben und mir aufmunternde Worte und  Beispiele aus eigenen Erfahrungen gesagt. Das bestätigt meinen Eindruck,  dass es nicht nur in meiner Partei ambivalent ist, wenn Frauen in  Funktionen Kinder kriegen.</p>
<p><em><strong>Frage: </strong>Wenn Sie sich vorstellen, dass Ihre  Tochter in 40 Jahren in derselben Situation ist wie Sie jetzt: Welche  gesellschaftlichen Umstände wünschen Sie ihr?</em></p>
<p><strong>Andrea Nahles:</strong> Ich möchte, dass meine Tochter so  leben kann, wie sie es für sich, ihre Kinder, ihre Familie richtig  findet. Ob sie Teilzeit macht oder voll arbeitet. Ich traue ihr zu, dass  sie für sich das Richtige entscheidet. Und mein größter Wunsch wäre,  dass die gesellschaftlichen und politisch gegebenen Rahmenbedingungen  das positiv begleiten und es nicht erkauft werden muss durch  Karriereknick, niedrigere Bezahlung und innere Zerrissenheit. Ja, in  meinen kühnsten Träumen hoffe ich sogar, dass Frauen und Männer dafür  beruflich sogar Respekt und Anerkennung bekommen, wenn sie Familie und  Beruf gemeinsam erleben.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Das Interview führte Barbara Steidl. Dies ist ein Crosspost von <a href="http://maedchenmannschaft.net/interview-mit-andrea-nahles/" target="_blank" class="liexternal">maedchenmannschaft.net</a></p>
<p>Bildnachweis: SPD/ Florian Jaenicke</p>
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		<title>Marken: Firma, Social Media und die Mitarbeiter</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 08:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Wittkewitz</dc:creator>
		
	<dc:subject>Firma 2.0</dc:subject>
	<dc:subject>Social Media</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Seien wir doch ehrlich. In den frühen Tagen von Social Media gab es auf beiden Seiten der Medaille arge Anpassungsprobleme, die nicht selten durch persönliche Schwächen begründet waren, die es auch schon vor dem Web gab. Mitarbeiter plauderten Geheimnisse über ihren Chef aus oder demütigten ihn öffentlich und Firmen haben das Web benutzt um eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/07/brandbuilding.jpg" class="liimagelink"><img class="alignright size-full wp-image-14586" title="brandbuilding" src="http://www.netzpiloten.de/wp-content/uploads/2010/07/brandbuilding.jpg" alt="" width="308" height="294" /></a>Seien wir doch ehrlich. In den frühen Tagen von Social Media gab es auf beiden Seiten der Medaille arge Anpassungsprobleme, die nicht selten durch persönliche Schwächen begründet waren, die es auch schon vor dem Web gab. Mitarbeiter plauderten Geheimnisse über ihren Chef aus oder demütigten ihn öffentlich und Firmen haben das Web benutzt um eine Art Freundlichkeit und Menschlichkeit zu simulieren, die nie existierte. Damit sind ihnen dann Informationen zugespielt worden, die nicht selten zu Entlassungen führten. Die Markenführung, noch immer der heilige Gral der BWL-Kreuzritter aus Mannheim und von anderswo, ist zu einem Instrument des Kontrollzwangs verkommen. Das Web 2.0 hat diese Tendenz  eher forciert als abgeschwächt. Bei <a href="http://mashable.com/2010/07/28/internal-brand-management-online/" target="_blank" class="liexternal">mashable</a> hat man sich so seine Gedanken gemacht, wie man sowohl marken- als auch menschenfreundlich im Web agieren kann&#8230;</p>
<p><span id="more-14584"></span><br />
<strong><br />
1. Mut statt Richtlinien</strong></p>
<p>Nach der andauernden Flut von Richtlinien ist es nun zu einer neuen Einsicht gekommen. Manager ermutigen Mitarbeiter zu einem offenen und sozial verträglichen Umgang mit der Marke oder Firma im Web. Wir sind Menschen, ist offenbar die Einsicht. Eigentlich müsste es längst klar sein, dass das, was früher im zwischenmenschlichen Umgang zählte auch im Web hilfreich und zielführend ist. Eigentlich braucht keiner wegen des Web 2.0 das Rad neu zu erfinden. Wenn, ja wenn man auch schon innerhalb der Firma verstanden hat, dass das 19. Jahrhundert vorbei ist und hier demokratische Verhältnisse herrschen. Wer gute Leute einstellt und sie gut behandelt, braucht überhaupt keine Angst vor offener Kommunikation im Web zu haben.</p>
<p><strong>2. Gib dem Affen Zucker</strong></p>
<p>Wer seine Leute kurz hält mit Tools und Werkzeugen oder nur ganz bestimmte Plattformen erlaubt, wird auf wenig Gegenliebe stoßen. Hören Sie doch auf Ihre Mitarbeiter: Was diese auf welche Art nutzen wollen. So kann man oft schneller auf neue Trends und Tools reagieren, weil die Leute selbst das Ohr an der Entwicklung haben. Besser beobachten als beschränken. So erfährt man allein durch die Nutzung, welche Tools gerade im Trend sind und auf welche Weise gebraucht werden sollten. Dazu gehört dann auch eine hilfreiche Sammlung an How-Tos, also Anleitungen für diejenigen, die sich mal an einem Kanal wie twitter oder in einer bestimmten Community-Plattform probieren wollen. Lieber helfen als begrenzen.</p>
<p><strong>3. Fans werden Freunde</strong><br />
Im direkten Umfeld einer jeden Firma gibt es immer Leute, die eine Marke, Produkte oder einen Geschäftsbereich besonders bevorzugen. Warum sollten die nicht die Chance haben auf der Fanpage von Facebook oder in Foren eine besondere Rolle zu spielen als Moderator, Evangelist oder einfach als Helfer. Kleine Geschenke und spezielle Informationen erhalten die Freundschaft. Dazu braucht man natürlich ein pfiffiges Community Management, das die meisten Marketingabteilungen bisher nicht abdecken konnten. Es muss dort also menscheln und nicht Exceln.</p>
<p><strong>Königsdisziplin: Warum beteiligen Sie Ihre Mitarbeiter eigentlich nicht aktiv an der Markenbildung? </strong><br />
Gudielines und Hilfestellungen sind schön. Eine offene Gesprächskultur ist Gold wert. Aber wenn jemand eine Firma und ihre Produkte besonders gut kennt, dann sind es die festen und freien Mitarbeiter. Was spricht also dagegen sie beim Auf- oder Umbau einer Marke und ihrer Produkte zu beteiligen? Wenn die Mitarbeiter also als ganz normale Menschen teilnehmen am Profil, das sie gemeinsam aufbauen, dann stärkt das intern das Vertrauen und extern die Glaubwürdigkeit. Ganz nebenbei stärkt es die compliance im Unternehmen und ist eine sehr günstige und wirkmächtige Form des retention management.</p>
<p>Bildnachweis:<a href="http://www.morguefile.com/creative/webjmcorg" target="_blank" class="liexternal"> webjmcorg</a></p>
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