medienlotseKatrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es um SpongeBob und andere Lieblingsfiguren im Fernsehen.

Meine Söhne (6 und 8 Jahre) dürfen sich ihr Fernsehprogramm selbst zusammenstellen, so lange sie sich ans Kinderprogramm halten. Ich schlage immer wieder Sendungen vor, die mir gefallen, aber am Ende gucken wir doch meist SpongeBob. Ich begreife dieses Entzücken einfach nicht und würde gern auch mal etwas anderes schauen. Sollte ich – als geschmacksbildende Maßnahme – auch mal eine Sendung durchsetzen?

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safer internet dayMorgen findet weltweit der neunte „Safer Internet Day“ statt, der sich unter dem diesjährigen Credo „Mehr Verantwortung im Netz“ präsentiert. Anhand einiger Panels und Veranstaltungen soll der Tag seinen Teil dazu beitragen, das Bewusstsein um das digitale Medium „Internet“ zu stärken. Initiiert wird der Thementag von der Europäischen Kommission. Umso beachtlicher ist daraufhin der Umstand, dass die Initiative nicht nur innerhalb der europäischen Grenzen stattfindet, sondern auf allen fünf Kontinenten und in insgesamt 59 Staaten ihre Toren öffnet. In Deutschland wird der Tag ebenfalls zelebriert und lädt zu über 60 Veranstaltungen bundesweit ein.

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Eltern und Web - Medienlotse

Katrin Viertel von Medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es ums Musikhören und -beschaffen.

Wenn es um Filme und Musik aus dem Netz geht, sind mir meine Kinder (14 und 16 Jahre) weit voraus. Sie wissen, was es wo zu streamen, runterzuladen und zu tauschen gibt. Was davon legal oder illegal ist, interessiert sie nicht. Ich gestehe, dass es mich zwar interessiert, dass ich aber schlicht nicht mehr Bescheid weiß. Immerhin frage ich mich noch, ob sich die Kinder strafbar machen. Muss, kann, sollte ich verhindern, dass sie sich ihre Lieblingsstücke aus dem Internet holen?

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es ums RTL "Dschungelcamp" für Kinder und Jugendliche.

In der Klasse meines Sohnes (13) gucken viele regelmäßig die RTL Show "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus". Auch er möchte das gern mal sehen, und ich verstehe das: Schließlich schaue ich die Sendung selbst gern und alle reden darüber. Seine Lehrerin ist jedoch entsetzt und möchte, dass diese Sendung von den Schülerinnen und Schülern auf keinen Fall geguckt wird. Was meinen Sie?

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Diesmal geht es ums Ausgrenzen per Internet.

Frage:

Meine Tochter (13) hat schon seit fast einem Jahr ein Konto bei einem Sozialen Netzwerk. Hauptsächlich trifft sie sich dort zum Chatten mit Freundinnen aus der Schule. Nun erzählte sie mir, dass sich seit ein paar Tagen der Chat schlagartig leert, sobald sie sich anmeldet: Die Teilnehmerinnen kommunizieren dann offenbar über andere Kanäle ohne sie weiter. Nun ist sie enttäuscht und ich mache mir Sorgen, welche Formen die Ausgrenzung noch annehmen wird. Was kann ich tun, um meiner Tochter zu helfen? Ich habe schon überlegt, ihr den Zugang zum Sozialen Netzwerk ganz zu sperren.

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Diesmal geht es ums Suchen im Internet für die Schule.

Mein Sohn (12) geht in die sechste Klasse. Ganz selbstverständlich geht die Schule davon aus, dass er für Hausaufgaben, Referate und Präsentationen geeignete Inhalte aus dem Internet zusammenträgt. Fertigkeiten für das Erstellen von Powerpoints werden im Unterricht vermittelt, mit der Informationsmasse aus dem Internet werden die Schüler jedoch völlig alleingelassen: Er kennt nur Google und Wikipedia, er weiß nicht, wie man die Relevanz oder Glaubwürdigkeit einer Quelle beurteilt. Sollte statt Software-Anwendung in der Schule nicht besser dies unterrichtet werden?

Antwort:

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es darum, wie Kinder beim Videospielen kommunizieren.

Meine Tochter (11) trifft sich gern mit ihren Freundinnen zum Nintendo-Spielen. Dann sitzen sie zu dritt oder viert im Kinderzimmer, jede hat ihre Konsole in der Hand, und sie spielen – allerdings nicht miteinander: Die Konsolen sind nicht vernetzt. Es daddelt jede für sich, gesprochen wird kaum, offenbar sind aber alle ganz zufrieden. Alle außer mir. Ich frage mich, ob das wirklich eine sinnvolle Freizeitgestaltung ist und ob ich diese Treffen weiter erlauben soll. Wäre es nicht viel besser, die Kinder würden etwas miteinander tun?

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht sie der Frage nach, wie man Kindern hilft, mit Werbung im Internet richtig umzugehen.


Als Schulanfänger macht mein Sohn (7) nun die ersten Schritte im Internet. Er kann zwar lesen, aber natürlich ist sein Textverständnis noch begrenzt. Wenn er im Netz surft, stößt er immer wieder auf Werbung, deren Inhalt und Form er nicht versteht. Bereits häufiger ist er auf Seiten gelandet, auf denen Kinder seines Alters nichts zu suchen haben. Können wir die Werbung im Web umgehen? Wenn nein: Wie kann ich ihm helfen, Werbung als solche zu erkennen und einzuordnen?

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es um Spam per Kettenbrief und andere üble Scherze.

Meine Tochter (11) erhielt eine Mail, in der sie von „Sicherheitsexperten" aufgefordert wurde, eine bestimmte Datei von unserem Rechner zu entfernen, da sonst ein überall kursierendes Computervirus alle unsere Daten auslesen würde. Aus lauter Sorge, dass unsere Bankdaten verschwinden könnten, tat sie, was gefordert war und entfernte offenbar eine Systemdatei – prompt mussten wir das Betriebssystem neu installieren. Gibt es eigentlich gar keinen Schutz gegen diesen Quatsch?

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es darum, ob Grundschüler ihre Schulleistungen durch Lernspiele verbessern können.

Meine beiden Söhne, 8 und 9 Jahre alt, sind nicht gerade Spitzenschüler. Vor allem in Rechtschreibung und Mathe könnten sie besser sein, aber zum Lernen haben sie wenig Lust. Jetzt haben wir gesehen, dass es viele Lernspiele gibt, die wie für uns gemacht scheinen. Das Spielen am Computer macht ihnen Spaß – könnten wir sie also womöglich mithilfe des Computers motivieren?

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es darum, ab wann Eltern einen Fernseher im Kinderzimmer erlauben sollen.

Meine Tochter ist 9 Jahre alt und möchte gern einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer haben. Ich kann das verstehen, denn es gibt immer wieder Ärger: mit uns wegen der erlaubten Nutzungszeit, mit den jüngeren Brüdern wegen der Programmauswahl. Wir wollen eigentlich schon länger einen neuen Flachbildschirm anschaffen. Das wäre für uns eine Gelegenheit, ihr das alte Gerät zu schenken. Aber ist ein eigener Fernseher im Kinderzimmer sinnvoll?

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es um böse Überraschungen, die drohen, wenn Kinder und Jugendliche auf Handyabzocke hereinfallen.

Mein Sohn ist 13 Jahre alt und besitzt schon seit einigen Jahren ein Handy. Alles lief bestens, die Rechnungsbeträge überstiegen das gemeinsam vereinbarte Limit von 15 Euro pro Monat nicht. Jetzt tauchten jedoch plötzlich teure 0900er-Nummern auf der Rechnung auf. Mein Sohn beteuert, nie Klingeltöne oder Spiele bestellt zu haben. Woher kommen diese Nummern und wie können wir verhindern, dass wir so etwas wieder bezahlen müssen?

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es darum, wie Eltern ihre Kinder vor unangemessenen Darstellungen und Informationen schützen können.

Frage:
Meine 12-jährige Tochter beginnt, sich für Sex zu interessieren. Auch auf unserem gemeinsamen Computer fand ich nun Spuren dieser Neugierde: Offenbar hat sie sich Pornos angesehen, als sie allein zu Hause war. Ich war sehr wütend und enttäuscht, dass sie unser Vertrauen so missbraucht. Mit diesem Vorwurf konfrontiert, streitet sie alles ab und weigert sich, darüber zu sprechen. Sollte ich jetzt mit einem Kinderschutzprogramm alle Sex-Seiten sperren, um dem Problem künftig aus dem Weg zu gehen?

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute gibt sie Tipps, wie Eltern mit ihren pubertierenden Kindern wieder ins Gespräch kommen können.

Immer wieder höre und lese ich, dass das Gespräch mit meinem Sohn (15) das Allerwichtigste in der Medienerziehung ist – und ja nicht nur dort. Ich würde auch sehr gern reden – mein Sohn aber nicht. Er blockt jede Annäherung ab, reagiert entweder gar nicht oder weist mich schroff zurück. Wie schaffe ich es, dass mein maulfauler Teenager wieder mit mir spricht?

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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es darum, wie Jugendliche ein Treffen mit Freunden, die sie im Internet kennen gelernt haben, vorbereiten sollten.

Meine 14-jährige Tochter ist fleißiges Mitglied bei YouTube. Dabei guckt sie nicht nur viel, sie erstellt auch selbst zum Beispiel Stop-Motion-Filme und hat einen eigenen Channel. Ich verstehe nicht so richtig, warum ihr das, bedenkt man den zeitlichen Aufwand, so viel Spaß macht, denn sie ist mit einem Film über viele Stunden beschäftigt. Sie ist aber in der Community recht beliebt und hat viele Abonnenten, meist Mädchen in ihrem Alter. Mit einem dieser Mädchen möchte sie sich nun gern im echten Leben treffen. Worauf sollten wir als Eltern achten, bevor wir sie losziehen lassen?

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