Caseable: Individuelle Smartphone-Hüllen im Test (+Verlosung)

Keine Geschenk-Ideen für das bevorstehende Weihnachtsfest? Vielleicht findet Ihr bei Caseable ein wenig Inspiration.

Caseable: Individuelle Smartphone-Hüllen im Test (+Verlosung)

Das Startup Caseable versteht sich darauf Hüllen und Cases für vielerlei Gadgets zu produzieren. Die Palette reicht dabei vom Smartphone-Case bis hin zur Laptop/Netbook- und eReader-Hülle. Dabei setzt Caseable auf Individualität. Nicht nur in Sachen Design, sondern auch in Sachen Produktion und verabschiedet sich vom Credo der ost-asiatischen Massenware.

Die Firmengeschichte liest sich spannend. Die Gründer sind langjährige Freunde. Das Unternehmen sitzt gleichermaßen in New York, als auch in Berlin und der Kapitalgeber ist der Onkel des Mitgründers Klaus Wegener, der ein Druck-Unternehmen leitet, dessen Wurzeln bis ins 19 Jahrhundert reichen. Somit ist Caseable, als junges Startup-Projekt, Teil einer jahrelangen Familiengeschichte, wie schon Jan Tißler auf t3n bemerkte. Welches Startup kann das schon von sich behaupten?

Doch Familiengeschichte hin oder her. Das allein schafft keinen Erfolg. Im Vordergrund stehen die Produkte und um diese geht es hier heute auch. Wir haben uns einmal vom Berliner Büro zwei Testobjekte schicken lassen. Es handelte sich dabei, um zwei Samsung-Galaxy-SII-Hüllen, die von Thomas und Maria auf Herz und Nieren geprüft worden. Das Ergebnis dieses Testings und die Chance auf einen Wertgutschein in Höhe von 25 Euro für ein Caseable-Produkt eurer Wahl, lest und findet Ihr nun hier:

Usabilty der Plattform:

Die Plattform caseable.com ist wunderbar einfach gestaltet und trotzdem irgendwie stylisch. Das möchte man auch erwarten von einem Anbieter, der mit grafisch-ansprechenden Designs seine Kunden und deren Freunde beeindrucken möchte. Mit wenigen Klicks hat man sein Smartphone- und Tablet-Case, seine Laptop-Tasche oder seine eReader-Hülle ausgewählt und kann direkt mit seiner kreativen Arbeit beginnen. Das Besondere: die Eigenkreationen kann man abspeichern, indem man einfach die verschiedenen Links zu den Designs in seine Favoriten legt. Wer also nichts überstürzen und sich das beste Design aussuchen möchte, der kann auf caseable.com lange rumprobieren und testen. Das empfanden die beiden Tester nachträglich als sehr nutzerfreundlich.

Caseable: Individuelle Smartphone-Hüllen im Test (+Verlosung)

Ein kleines Minus gibt es von uns allerdings dafür, dass die Macher keine Zoomfunktion in der Bearbeitungsebene anbieten. Bei Cases mit mehreren Bildern, die eventuell sogar durch Trennlinien voneinander abgegrenzt werden sollen, kann man mit dem bloßen Auge nicht gewährleisten, dass die Verbindungen akkurat gesetzt werden. Ein Zoom zur besseren Ausrichtung sollte das Caseable-Team also noch einbauen. Ansonsten ist der Bearbeitungsbereich sehr schlicht und intuitiv.

Usability der Plattform: Caseable

Versandzeit der Ware:

Hat man sein Objekt der Begierde designet und es der Produktion zu kommen lassen, braucht man nicht lange zu warten. Unser Tester Thomas hat ein Smartphone-Case nach Hamburg bestellt. Unsere zweite Testerin Maria hat von London aus bestellt. Gefertigt werden die Produkte bei Lauterbach in Hessen. Der Versand innerhalb Deutschlands sowie ins europäische Ausland passierte schnell und unkompliziert innerhalb drei Tage. Beide Samsung-Galaxy-Schutzhüllen kamen top verpackt an und waren nicht beschädigt. Die Versandgebühren von 4,90 bis 5,90 sind in dem Rahmen ok. Es geht aber auch günstiger.

Versandzeit: Caseable

Materialqualität:

In Sachen Materialqualität waren die beiden Tester sehr zufrieden. Auf einer Skala von Eins bis Fünf, wobei Fünf die Bestnote darstellt, kann man getrost die selbige vergeben. Das Samsung-Galaxy-Case sitzt überall perfekt am S2 und glänzt mit einer guten Aussparung für alle notwendigen Knöpfe und Öffnungen. Alle Produkte werden erfreulicherweise aus recyceltem Material gefertig. Außerdem gibt es keinen nervigen Hall, der durch eine schlecht-sitzende Hülle am Lautsprecher entstehen kann. Laut Thomas Aussage, sollte das aber auch „selbstverständlich sein“. Für Caseable ist das so!

Versandzeit: Caseable

Bildqualität:

Was bei der Materialqualität selbstverständlich ist, ist bei der Bildqualität leider nicht ganz der Fall. Beide Tester haben Bilder hochgeladen in einer Spiegelreflex-Qualität und mit gesättigten Farben gearbeitet. Zwar ist die Schärfe ganz gut, jedoch sind die Farben sehr viel matter, als es im Editor angezeigt wird. Besonders sichtbar wird das auf dunklen Flächen, auf denen man ein leichtes Rauschen auf der Farbe erkennt. Die Bildqualität war insofern nicht wie erwartet. Für Freunde von Instagram-Aufnahmen mit Filtereffekten dürfte dies die Stimmung allerdings nicht trüben. Denn genauso wirken die Drucke, wie mit einem Filter unterlegt. „Dem Style tut dies nicht unbedingt einen Abbruch“, meint Maria.

Caseable: Individuelle Smartphone-Hüllen im Test (+Verlosung)

Bildqualität: Caseable

Preis in Relation zum Case (Fazit):

Der Versand, die Verarbeitung, das Konzept sowie die Handhabung im Editor sind ohne Frage super. Die Bildqualität war für die beiden Tester nicht ganz zufriedenstellend. Wer ein originalgetreues Bild in Sachen Helligkeit und Kontrast – 1:1 vom Bildschirm – erwartet, der wird sicher ein wenig enttäuscht sein. Enttäuscht zu mindestens für den Einsatz von 24,90 EUR (+Versandkosten). Dieses Manko wird aber in Sachen Materialqualität definitiv wieder ausgehebelt. Denn hier zeigt sich, dass das Merkmal gegenüber dem Preis alles verspricht, was es zu versprechen gibt. Unser Tipp für Interessenten: arbeitet eher mit hellen anstatt dunklen Bildern. Dann habt Ihr wirklich viel Spaß mit den Caseable-Smartphone-Hüllen.

Usability der Plattform: Caseable


Verlosung

Wenn wir euch jetzt neugierig gemacht haben und Ihr euch selber oder einer nahestehenden Person ein Caseable-Produkt zu Weihnachten schenken möchtet, nutzt jetzt eure Chance auf einen 25-Euro-Gutschein von Caseable. Was Ihr dafür tun müsst? Ganz einfach. Verratet uns im Kommentarfeld, warum gerade euer Gadget (oder das von dem möglichen Beschenkten) einen Neuanstrich verdient. Unter allen Argumenten verlosen wir dann nach dem Zufallsprinzip den Gutschein. Wir schließen die Verlosung am Sonntagabend.


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Andreas Weck

Andreas Weck

schreibt seit 2011 für die Netzpiloten und war von 2012 bis 2013 Projektleiter des Online-Magazins. Zur Zeit ist er Redakteur beim t3n-Magazin und war zuletzt als Silicon-Valley-Korrespondent in den USA tätig.

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