Daniel KuhnTrotz Hype interessiert sich niemand für Periscope und Meerkat

Periscope und Meerkat sind der Trend in der Digital- und Tech-Welt, zumindest in den Medien – in der Realität treffen die Apps eher auf Desinteresse. // von Daniel Kuhn

Twitter's Periscope App (Image: Anthony Quintano [CC BY 2.0], via Flickr)

Glaubt man den Berichten in den einschlägigen Medien, steht die nächste Revolution in der Tech-Branche nicht nur unmittelbar bevor, sondern ist bereits in vollem Gange. Periscope und Meerkat sind die neuen Apps der Stunde und Live-Videostreaming ist plötzlich das, worauf alle gewartet haben. Doch ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die beiden Apps doch nicht so viel genutzt werden und Livestreaming von Videos auf Mobilfunkgeräte nicht die gewünschte Revolution ist. Es bleibt also die Frage, was nach dem Hype übrig bleibt.

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Erik MeyerRhinobird.tv: Kann Open Source beim Livestreaming konkurrieren?

Ein neues soziales Netzwerk für Live-Video positioniert sich als Alternative zu den Apps kommerzieller Anbieter. // von Dr. Erik Meyer

Ein Rotschnabel-Madenhacker (Buphagus erythrorhynchus) auf einem Büffel (adapted) by Farmer Jan~commonswiki (CC BY 2.5)

Noch ist sie ausgeblieben, die Livestream-Revolution, die sich im Zuge der Einführung der iOS-Apps Meerkat und Periscope am Horizont der Medienevolution abzeichnet. Nun ist bereits das nächste Angebot am Start, das sich jedoch bewusst von anderen Akteuren abhebt: Rhinobird.tv ist browser-basiert und versteht sich nicht als proprietäre Plattform sondern als kollaboratives Livestream-Netzwerk. Derweil arbeitet die kommerzielle Konkurrenz an neuen Features, und zur US-Wahl stellt sich der Messenger-Dienst Snapchat gar als Nachrichtenkanal auf.

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Daniel Kuhn10 Jahre YouTube: Wie Google die Videoplattform gerettet hat

Vor wenigen Tagen feierte die Videoplattform YouTube ihr zehnjähriges Jubiläum. Doch der massive Erfolg war nur durch die rettende Übernahme durch Google möglich. // von Daniel Kuhn

Youtube (Image: Esther Vargas [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

YouTube ist heute nach Google.com und Facebook die #3-Website im Internet und die mit Abstand bekannteste Plattform für Videos aller Art. Doch dieser Erfolg war am Anfang nicht abzusehen – hohe Kosten für Bandbreite und Server, sowie eine Welle von Klagen wegen Urheberrechtserletzungen, ließen ein schnelles Aus für das junge Unternehmen vermuten. Doch dann kam Google und hat mit einer als verrückt angesehenen Übernahme das Blatt gewendet und YouTube gerettet.

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Erik MeyerLivestreaming: Journalismus und Kampagnen in Echtzeit

Die neuen Möglichkeiten, die Livestreaming bietet, haben einen Hype ausgelöst. Aber verändern sie auch politische Kommunikation und Berichterstattung? // von Dr. Erik Meyer

Bürger Reporter (Bild: Piotr Drabik [CC BY 2.0], via Flickr)

Es begann mit der Einführung der iOS-App Meerkat beim diesjährigen Szene-Treff "South by Southwest" (SXSW), nun hat Periscope ebenfalls mit einer Anwendung für das mobile Livestreaming via Twitter nachgezogen. Obgleich die Video-Übertragung von Ereignissen mittels Smartphone kein neues Phänomen darstellt, wird von den aktuellen Anwendungen sowie speziellen Geräten ein Durchbruch erwartet, der auch Bürgerjournalismus und Kampagnenkommunikation betrifft. Experten gilt der individuell erstellte Livestream gar als Game Changer für den anstehenden Wahlkampf um die US-Präsidentschaft.

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Lukas MenzelVon YouTube in die Buchhandlung: YouTuber werden Autoren

Viele YouTuber versuchen auch über Googles Plattform Video-Plattform YouTube hinaus tätig zu werden und sich kreativ auszutoben. So haben nicht wenige Videocreator eigene Bücher geschrieben. // von Lukas Menzel

Sami Slimani mit seinem Buch, das Slimani Prinzip (Bild: Sami Slimani/Screenshot)

Von YouTube in die Buchhandlung. Von einem typischen Online- zu einem klassischen Offlinemedium. Vom Videomacher zum Buchautor. Diese Schritte haben bereits einige YouTuber gewagt – mit Erfolg. Neben ihren Videos haben bekannte YouTube-Persönlichkeiten wie Y-Titty, Sami Slimani oder die britische YouTuberin Zoe Sugg eigene Bücher geschrieben, die sogar die Bestsellerlisten erklimmen. Oft verkaufen sich die Bücher der YouTuber tausendfach und führen bei Lesungen zu vollen Buchhandlungen.

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Lukas MenzelDie öffentlich-rechtlichen Sender wagen sich auf YouTube

ARD und ZDF wagen sich auf YouTube. Ein nötiger Schritt, wenn die Öffentlich-Rechtlichen die jungen Zuschauer nicht verlieren möchten. // von Lukas Menzel

ARD und ZDF wagen sich ins Internet (Bild: mojzagrebinfo [CCo], via pixabay)

Mit einem Altersdurchschnitt von 59 Jahren in der ARD und 60 Jahren im ZDF (Quelle: Statista), sind die beiden Sender weit davon entfernt für die jungen Zuschauer attraktiv zu werden. Ein Großteil des Programms, so scheint es angesichts des hohen Altersdurchschnitts der Zuschauer, scheint einfach nicht attraktiv genug für das jüngere Publikum zu sein. Nun möchten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten dem entgegen wirken und dort Inhalte publizieren, wo sich die jungen Leute aufhalten – im Internet auf YouTube.

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Lars SobirajYouNow: Übernimmt diese App Deutschlands Kinderzimmer?

YouNow ist wie reden mit sich selbst. Aber mit dem Unterschied, dass einem tausende anonyme Nutzer dabei zuschauen. Schon warnen die ersten Anwälte wegen der vielfachen Verletzung des Persönlichkeitsrechts. // von Lars Sobiraj

Streaming-Dienst YouNow

Die Videoplattform YouNow ist für alle geeignet, die sich ohne technisches Wissen live im Internet präsentieren wollen. Der Betreiber geriet nun in die Kritik, weil ein Großteil des Publikums minderjährig und unerfahren im Umgang mit sensiblen Daten ist. Leider ist YouNow auch perfekt dafür geeignet, so richtig Ärger zu bekommen. Wenn beispielsweise im Hintergrund GEMA-pflichtige Musik gespielt wird, muss diese bezahlt werden.

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Lukas Menzel5 YouTube-Videos, die man 2014 gesehen haben sollte

Jedes Jahr erscheinen Millionen Videos im Netz auf YouTube, Vimeo und Co. Zum Jahresende zeigen wir euch fünf Videos,  die ihr dieses Jahr gesehen haben solltet. // von Lukas Menzel

tv, fernseher, video

Pro Minute werden 300 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen. Die wenigsten der zahlreichen Videos werden dabei aber ein Hit und erreichen auch über einen kleinen Zuschauerkreis die Aufmerksamkeit einer breiten Masse. Wir zeigen euch deswegen fünf Videos, die ihr dieses Jahr gesehen haben müsst.

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Gunnar SohnFacebook als neues Youtube

Facebook läuft YouTube den Rang als beliebteste Videoplattform ab. Für die Werbeindustrie ist das eine gute Botschaft, für YouTube-Stars nicht, denn Erlösmodelle sucht man bei Facebook noch vergeblich. // von Gunnar Sohn

Facebook Beachfront (Bild: mkhmarketing [CC BY 2.0] via Flickr)

Bislang redet jeder nur über YouTube, wenn über die Revolution des Bewegtbildes sinniert und der Niedergang des linearen Fernsehens prognostiziert wird. Da kommen dann die YouTube-Sterne und -Sternchen zu Wort mit ihren fantastischen Abo-Zahlen, da wird ehrfürchtig von der Fanbase eines Sami Slimani berichtet, der mit Must-Haves über Augencreme, Duftkerzen, gesunde Eisrezepte und Motivationsaphorismen für Schlagzeilen sorgt: "Das Leben ist etwas Besonderes und unsere Zeit auch. Machen wir das Beste daraus." Oder: "Das Leben ist wie Hunger Games. Wer nicht kämpft, verliert." Danke, mein liebwertester Livesaver-Gichtling für diese lebensklugen Ratschläge, die irgendwie mein Leben verändern werden.

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Lukas MenzelDurchgedreht mit… HüKSt

In der achten Folge von "Durchgedreht mit…" sprechen Jeana Paraschiva, Daniel Zillmann und Maxim Mehmet vom Künstlerkollektiv HüKSt, über ihre Netz-Projekte "Creme frech" und "Bossi und Herzi".

Auch wenn die Crowdfunding-Kampagne von Gina Schad “Durchgedreht mit…” gescheitert ist, haben ihr die Erfahrungen auch so weitergeholfen, wie sie uns in einem Gastbeitrag erklärt.


Tobias SchwarzDurchgedreht mit… Jo Schück

In der siebenten Folge von "Durchgedreht mit…" spricht Jo Schick über das lineare Fernsehen, Kulturformate im Internet und seine ganz eigene Durchgedrehtheit:

Die Crowdfunding-Kampagne von "Durchgedreht mit…" auf Startnext.de war leider nicht erfolgreich. Trotzdem wird Gina Schad das Projekt beenden, weshalb Spenden immer noch willkommen sind. Wer auch jetzt noch "Durchgedreht mit…" finanziell unterstützen möchte oder Fragen hat, kann sich bei uns melden, damit wir den Kontakt vermitteln.


RedaktionPicsaStock – Marktplatz für kreative, inspirierende Stock Fotos

Seit ein paar Monaten arbeiten wir mit dem Berliner Startup PicsaStock zusammen und nutzen immer mehr die mobilen Schnappschüsse der kreativen Mitglieder, die ähnlich wie wir die Möglichkeiten mobiler Technologien nutzen. Das bezeugen wir auch in einem Testimonial im neuen Image-Video der Foto-Plattform:

In einem Artikel auf Venture Village stellt unsere Autorin Felicitas Hackmann das Startup PicsaStock genauer vor.

PicsaStock gibt es im App Store und in Google Play als App.


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