Andreas WeckFacebooks Zukunft: Not macht erfinderisch

Mark ZuckerbergImage by Ludovic Toinel (Some rights reserved)

Facebook bestimmt derzeit mal wieder die Titelzeilen der Onlinemedien. Der Kauf von Instagram, der zur Milliardeninvestition wurde und ein verpatzter Börsengang stellen geneigte Glaskugel-Leser vor großen Rätseln. Wie stehen die Zeichen denn nun? Wird der miserable Börsengang der Anfang vom Ende sein? Und wird Facebook weitere große Investitionen wagen? Oder werden Aktionäre der Ausgabenflut ein jähes Ende setzen? Not macht erfinderisch und so lesen wir derzeit von drei großen Zukunftsvisionen.

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Jennifer CollinsGeorge Dyson: “Google is just a very large set of numbers”

Im Rahmen der Next2012 in Berlin haben wir den Technologie-Historiker George Dyson interviewt, der das Buch “Turing's Cathedral: The Origins of the Digital Universe” veröffentlicht hat. Das Buch beschreibt wie eine Gruppe rundum John von Neumann das MANIAC-Projekt durchführten, dessen Aufgabe es war einen Computer zu kreieren der zur Entwicklung der Wasserstoff-Bombe beitragen sollte. George Dyson und ich haben nach seiner Keynote über die Themen des analogen Computings, über die Möglichkeit, dass Menschen Telepathie anwenden könnten und über die moralisch ambivalenten Ursprünge des digitalen Zeitalters gesprochen. Im Folgenden lest Ihr das Gepräch im englischen Originalton.


I'm here at Next Berlin speaking with George Dyson, who just gave a keynote on the digital universe. Thanks for talking to Netzpiloten.

You're welcome!

So, you grew up with a theoretical physicist for a father and a mathematician for a mother and very close to what you talk about in the book you recently had published. Did that have a major influence on how you ended up feeling about computers and the digital world?

georg dysonYes, I mean, we all see what's happening in so many different ways and I try look at it from the other side, which is the side of the numbers. We're on the human side and the other side of the mirror is this universe of numbers. It's an interesting thought experiment to ask what if you were in that world of numbers what would it look like from the other way? And that used to be something kind of crazy. You almost would be insane to think of it that way, but more and more that really is the way the world is. There is a universe of numbers that is starting to do things in our world and if you go to a meeting like this, you're seeing all this people who are essentially trying to find a home for numbers. Even something like Google is just a very large set of numbers and if you can think of a new app, which is just something, a number, you can download to your phone. As we see you can be rewarded overnight for that.

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Andreas WeckSocialba! und ProxTube – zwei wirklich brauchbare Browser Add-ons

browser iconDas Web wird immer voller. Zuweilen auch komplizierter. Eine Vielzahl von Diensten bestimmt unseren Alltag im Internet und verlangt, obgleich sie eigentlich Zeit und Arbeit sparen sollen, doch auch für die Nutzung einen bestimmten Aufwand. Außerdem erleben wir derzeit eine wahre GEMA-Hysterie. Videos, die von Künstlern beispielsweise freiwillig auf YouTube hochgeladen worden, werden in Deutschland zensiert. Jüngstes Beispiel Beastie Boys. Für all diese Umstände gibt es aber Lösungen, die sich pfiffige Entwickler einfallen lassen, um den Spaß an der Sache und den Mehrwert jedes einzelnen Dienstes weiter hochzuhalten. Zwei Browser Add-ons, für die oben genannten Fälle haben sich mir dieser Tage im Newsfeed präsentiert.

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Jennifer CollinsMary Huang: “I’d always done a lot of experimental fashion design”

Mary Huang arbeitet an der Schnittstelle zwischen Mode- und Software-Design. Sie gründete Continuum Fashion mit ihrer Partnerin und besten Freundin Jenna Fizel. Das Projekt ist ein experimentales Label, das Marys Interesse an der Mode und ihrem Hintergrund aus der Software- und Medienbranche vereinen soll. Das Label produziert u.a. LED-Kleider, User-generated Couture und 3D-Printing-Mode. Im Rahmen der NEXT12 habe ich Mary Huang einmal zu Continuum Fashion interviewt. Den englischen Originalton des Interviews lest Ihr hier.


Hi Mary, thanks for talking to Netzpiloten today

Hello, nice to meet you!

So, you're at this intersection between fashion and software design. How did that come about personally for you?

Mary HuangI mean, personally, I actually have a background in more like media and interaction design and so does my partner. I mean, she does a lot of installations, design work, she has a background in architecture, so neither of us studied fashion design. I'd always done a lot of experimental fashion design, but in a way it's nice to have an outside perspective; especially since if you look at fashion design how the training and how the industry is built up, most fashion designers don't work digitally at all even and it's an industry that is very well grounded in craft which is great. I mean, there's a lot of beautiful craftsmanship, but there's not necessarily the kind of, like, tradition of using computers at all.

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Andreas WeckWarum Facebooks Apps nicht halten, was sie versprechen…

Facebook AppsSeit dem Release des Open Graph und der Einführung des Frictionless Sharing tummeln sich verschieden sinnvolle sowie sinnlose Apps im Hintergrund des Facebook-Kosmos. Was sie alle gemein haben ist, dass man, um sie nutzen zu können, mehrere Einwilligungen geben muss, damit die Anwendungen einwandfrei laufen. Manche sind nötig und manche sind freiwillig. Das ehrt die Anbieter und nicht zuletzt auch Facebook. Denn entgegen damaligen Zeiten, wird augenscheinlich die Privatsphäre nun doch höher gehalten und nicht jeder Datenzugriff wird zum unumgänglichen Konsens.

Ich selber bin außerdem ein Freund des Open Graph, denn für mich bietet diese Funktion doch einen großen Mehrwert. Durch dieses Feature können Entwickler nämlich erst die oftmals nützlichen Anwendungen in Facebook implementieren. Umso mehr freute es mich zusätzlich auch, dass die vergangenen Bemühungen der amerikanischen Federal Trade Commission Wirkungen gezeigt haben und Anbieter ihre Funktionen innerhalb der Anwendung nutzerfreundlich gestalten mussten. Zu meinem Bedauern tut sich mir nun leider in der letzten Zeit das Gefühl auf, dass die Bemühungen durch technische Konflikte ausgehebelt werden.

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Jennifer CollinsDeepa Iyengar: “The brain cells work electrically”

Ich habe im Rahmen der NEXT12, die Co-Gründerin und Direktorin von MindGames, Deepa Iyengar, einmal zu dem Projekt interviewt. MindGames hat die ersten gedanken-kontrollierten iPhone- und iPad-Spiele wie z.B. 28 Spoons Later und W.I.L.D entwickelt. Wie die Spielhandhabung funktioniert und wie die Idee zu dem Projekt entstanden ist, erzählt uns Deepa in diesem Gespräch, welches wir heute einmal im Originalton in englischer Sprache veröffentlichen.


So, Deepa, you tell me a little bit about your background in cognitive neuroscience and how MindGames started.

Well, I took a masters degree some years back at MIT in their brain and cognitive sciences department. That's a good department if you have a wide interest in the area because they've got people all the way from psychology to going into monkey's brains. My field was cognitive neuroscience, which is interdisciplinary. But what I worked on was habit learning and trying to understand how habit learning works in the brains of rats. Not how the learning process works, but where is the brain activity that has correlates with habit learning.

How did MindGames start?

Deepa IyengarWell after MIT I went to art school (laughing) for a little while. I think that might have something to do with it. About three years back I first heard about these kind of technologies that were becoming commercial for ordinary people and these brain-controlling technologies. And it was really just a vision that happened. I thought, well, I'd really love to play a video game, maybe like Myst or something, but where I have to solve some of the puzzles say by relaxing to open up a new path or something. And that's really how I got the idea. It just came in sort of a vision after hearing about this technology. Then when I looked back I said, ok, but the idea of playing a game to learn something is about trying to learn a habit in a fun. And maybe that really connects back to school.

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Gunnar SohnIm Land der Korinthenzähler

Deutschland steht neuen Entwicklungen allzu gerne skeptisch gegenüber und hemmt damit Wandel und Innovation. Dabei zeigt die eigene Geschichte, dass es lohnt, voranzugehen.

Solar panel by OregonDOT

Wir müssen uns in Deutschland neu erfinden und sollten die Digitalisierung des Lebens sowie der Wirtschaft viel stärker als Chance sehen und nicht als Bedrohung, fordert der Netzwerkspezialist Bernd Stahl. „Es ist ein Dreiklang aus Technik, sozialer Kompetenz und Inspiration gefragt. So sucht die Bundesregierung nach einem Konzept, um eine alternde Gesellschaft kostengünstig und würdevoll zu betreuen. Die grundlegende Erkenntnis: zu Hause in der Familie geht das einfach besser und billiger als in einem Altersheim.

Ein Lösungskonzept fängt mit dem Smartphone in der Armbanduhr, Sensorik, Robotik und der Vernetzung mit Gesundheitsportalen an. Schließt aber Sozialverbände, Kirchen und Nachbarschaftshilfe mit ein. Gleiches gilt im Bildungswesen. Elektronische und vernetzte Medien können Wissen oft besser vermitteln als der Pauker. Was die Pads aber nicht können, ist Charakterbildung, soziale Kompetenz, Erlebnispädagogik. Hier gibt es das menschliche Alleinstellungsmerkmal. Wieder geht es um Computer, „Internet in der Kombination mit sozialer Kompetenz“, so Stahl. Diese Liste lasse sich fortsetzen: Energie, Wohnen, Transport, Nahrungsmittel oder Landwirtschaft.

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GastpilotDie Post-PC-Ära und die Zukunft der Ökosysteme

Die Post-PC-Ära und die Zukunft der Ökosysteme

Schon fast passend zum Beitrag über iPads im Bildungsmarkt und an Schulen, habe ich gestern bei Basic Thinking einen interessanten Bericht inklusive einer Grafik zur so genannten Post-PC-Ära gesehen. Dieser Begriff wurde in den letzten Wochen und Monaten gerne mal inflationär benutzt und oftmals wissen die Leute gar nicht, was damit eigentlich gemeint ist. Allgemein bedeutet dieser Begriff, dass es weg vom klassischen PC und hin zu mobilen Begleitern wie Smartphones und Tablets geht. Die Arbeit verlagert sich ganz einfach. Diesem Markt wird in den nächsten Jahren noch ein großes Wachstum vorhergesagt, das veranschaulicht auch die Grafik von Statista. Der Absatz von Smartphones und Tablets wird demnach weiterhin rasant steigen, doch der in der Grafik zusammengefasste Bereich aus Desktop-PC und Laptop wird auch nicht unbedingt stagnieren. Zumindest bei den Laptops rechnet man weiterhin mit einem kleinen Wachstum.

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Andreas WeckWarum das iPad in deutsche Schulen gehört

warum das ipad in deutsche schulen gehört

Computerunterstütztes Lernen oder auch e-Learning ist eines der großen Themen, das Medienwissenschaftler und Bildungsexperten nicht erst seit gestern umtreibt. Klar ist, dass der Computer und alle seine Ableger in Verbindung mit dem Internet große Chancen eröffnen auf Wissen zuzugreifen und es zugänglich zu machen. Auf der anderen Seite streiten sich aber auch die Geister, wie viel Konsum dieser digitalen Medien gut für uns ist und vor allem wie der Aufbau der Infrastruktur von Print auf Digital finanziert werden soll. Möchte man aber über vorteilhafte Entwicklungen sprechen, dann kann man aktuell kaum ein geeigneteres Beispiel heranziehen als den Einfluss des iPads in der Bildung.

Der Tablet-Computer iPad hat in seiner kurzen Lebenszeit von in etwa zwei Jahren einen beeindruckenden sowie rasanten Einfluss ausgeübt, dessen Einzug vor allem auch in den Universitäten und Schulen weltweit zu spüren ist. Wofür andere Medienträger wie Computer, Laptop, DVD-Player oder gar der Videoplayer lange Zeit brauchten, um von den Bildungseinrichtungen anerkannt und genutzt zu werden, hat das iPad nur wenig Monate gebraucht um Akzeptanz zu finden. Oft genug haben sich Schulträger in der Vergangenheit erst dann einem Fortschritt geöffnet, wenn dieser schon längst wieder durch andere Innovationen ersetzt wurde. Das hing zum einen damit zusammen, dass alteingesessene Strukturen nicht in Frage gestellt worden und zum anderen aber auch dass den meisten Schulen, gerade in Deutschland, ganz einfach das Geld für eine flächendeckende Anschaffung neuer Geräte fehlte.

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Andreas WeckHalo – The handy light-writing tool

haloHalo ist ein handliches Tool bzw. Gadget in Form einer Spraydose, mit dem man kinderleicht coole Licht-Schrift-Bilder erzeugen kann. Jeder kennt diese Bilder, die mit einer erhöhten Belichtung trickreiche Effekte, wiederspiegeln. Die Form einer Spraydose rührt daher, dass somit die herkömmlichen Gesten und Techniken von Graffiti-Sprayern am Leben gehalten werden. Das tolle an diesen Cans ist übrigens dass sie mehrere verschiedene Farben und auch Helligkeiten integrieren und dass sie sobald die Batterie schwach wird, einfach nur die Lichtdose schütteln muss, um ihr wieder mehr Strom zuzufügen. Na, neugierig geworden? Dann seht ihr hier einige Bilder zu Beschreibung.

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Andreas WeckTool: Instagram Magnete für den Kühlschrank

StickyGramInstagram-Bilder sind so toll, dass man damit einfach mehr machen sollte, als sie nur auf seinem sozialen Netzwerk des Vertrauens mit den Freunden zu teilen. Auf meiner Suche nach tollen Ideen und Tools, die im Zusammenhang mit der Foto-App stehen, bin ich auf StickyGram gestoßen. Mit diesem Service kann man seine Instagram-Bilder auf coole kleine Magnete kleben lassen.



Turn your Instagrams into magnets!

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Andreas WeckBrowser Add-on: YouTube und Amazon entrümpeln mit Clea.nr

Stell dir einmal vor dein TV-Programm wäre ständig gestört durch blinkende Werbebanner, anderen Shows, die in kleinen Fenstern aufleuchten, Statistiken oder Kommentarfelder. Du würdest wahrscheinlich irrewerden und womöglich öfter den Fernseher auslassen.

Browser Add-on: YouTube und Amazon entrümpeln mit Cleaner InternetWas uns im TV stört, ist auf YouTube normal. Dabei will auch YouTube zum Broadcaster werden und unternahm vor einigen Monaten ebenfalls erste Schritte zusammen mit Disney in diese Richtung. Ganze Filme im kostenlosen Stream konnte man da auf dem Disney-Channel sehen. Aber das nur mal am Rande.

Ein neues Plugin namens „Clea.nr – A Cleaner Internet“ zielt darauf ab YouTube mal ordentlich aufzuräumen und sämtliche oben genannte Ablenkungen auf dem Bildschirm auszusperren. Ähnlich wie zum Beispiel der Adblocker. Das Ergebnis ist optisch wirklich sehr ansprechend.

Installiere dir einfach das Browser Add-on, welches für Chrome, Firefox und Safari entwickelt wurde und probiere es aus. Durch ein einfaches Opt-in/Opt-out im oberen Bildschirmbereich, kannst du es jederzeit ein- und ausschalten.

Gleiches funktioniert übrigens auch mit Amazon. Der Effekt ist sogar noch atemberaubender. Soviel kann ich schon einmal verraten.

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