Heute morgen habe ich beim surfen in der 3sat.Mediathek diesen Beitrag gefunden, der uns zeigt wie unsere Vorlieben beim Onlineshopping per Algorithmus ausgelesen und wiedergegeben werden. Nichts Neues denkt ihr? Ja, vielleicht. Wobei man neue Felder ansteuern will. Felder, die man eigentlich gar nicht für möglich halten würde - wie z.B. der Kunstgeschmack, der doch eigentlich sehr komplex scheint, oder?
When you use the internet have you thought just how much energy you're using? This story may give you some idea of just how much energy the wired world sucks down... [Mehr]
Zwanzig Mal komplexer als jemals ein Virus zuvor, ist der Stuxnetvirus in der Lage, den Druck innerhalb von Atomreaktoren herunterzufahren oder Öl-Leitungen schlicht vom Netz zu nehmen. Den zuständigen systemimmanenten Kontrollinstanzen gauckelt Stuxnet dabei vor, dass sich nach wie vor alles im grünen Bereich bewegt. Wer auch immer für die Konstruktion dieses Virus verantwortlich sein sollte, es stellt sich die Frage, wer, wann und wo mit diesem Virus einen erneuten Angriff auf was auch immer starten wird. Watch the video! [Mehr]
Bethesda Softworks, Entwickler von Elder Scrolls, der Fallout-Reihe und dem neuen Online-Multiplayer-Game Brink sind nun auch Opfer der Cracker geworden. Genauso wie neulich Sony und Nintendo müssen nun auch die Kunden fürchten, ausgespäht zu werden. Der Hersteller empfiehlt daher, dass Passwort für dine Online-Accounts sofort zu wechseln. Offenbar wollen einige Hinweise in die Öffentlichkeit streuen, dass der sorglose Umgang mit Adress- und Kredikartendaten auf 1001 Online-Plattform noch immer nicht sicher ist. Ob sie dort je sicher sein werden, bleibt abzuwarten. Über Pfingsten waren die Cracker eingebrochen und konnten Kontodaten auslesen, zum Glück sind in diesem Fall Kreditkartendaten nicht betroffen. Manche machen offenbar schon mal einen wichtigen Teil der Hausaufgaben. Das stimmt zuversichtlich.
Heute ist der World IPv6 Day. Die Internet Society (ISOC) hatte aufgerufen, probehalber heute neben dem derzeit noch verwendeten Internet Protokoll IPv4 parallel das künftig zu verwendende Protokoll IPv6 zu betreiben. Wer also Probleme bei Google oder Facebook oder auch bei anderen Seiten hat, der weiß, dass der Browser, der Hoster, Netzwerkbetreiber oder alle drei nicht so ganz IPv6-kompatibel sind. Da das Ganze nur mit einigen ausgewählten Seiten ausprobiert wird, ist der Schaden also in Grenzen, wenn es hier oder dort hakelt. Eine Auswahl der deutschsprachigen Teilnehmer ist: www.landshut.org www.astaro.de www.computerbase.de www.genua.de www.hosteurope.de www.lmu.de www.niedersachsen.de etc. Insgesamt sind es 25 Teilnehmer aus deutschsprachigen Landen. Also, nicht verzagen, wenn einige Seiten, die in Amerika gehostet sind, heute zu spinnen scheinen.
LulzSecurity ist eine Hacker-Organisation, die offene Daten-Scheunentore bei Firmen und Institutionen öffentlich anprangert. Bekannt wurden sie neulich als sie Sony vorführten, die nach dem Größten Anzunehmenden Datenleck mit 77 Millionen Nutzerdaten offenbar nichts gelernt hatten. Sie stahlen eine Million Nutzerdaten bei Sony Pictures. Gestern war Nintendo dran und eine FBI-Gesellschaft, bei Nintendo haben sie nur einen Gruß hinterlassen, um die Sicherheitslücken aufzudecken. Wer mitverfolgen will, wo sie sonst noch unterwegs waren, der findet hier die stolze Liste der "Einbrüche". Achja, fast hätte ich es vergessen, heute waren sie auch wieder bei Sony unterwegs und haben 54MB Sourcecode aus dem Sony Computer Entertainment’s Developer Network ins Netz gestellt...
Haben Sie sich heute schon geängstigt? Etwas zu viele Daten im Netz verschleudert? Kreditkartendaten bei einem windigen aber coolen Social Media Dienst abgegeben? Alles Schnee von gestern. Halten Sie ihre Aluhüte fest, meine Damen, jetzt kommt die Zukunft...
Kanonische Wissensbestände müssen durch intelligente Suchroutinen ersetzt werden. Diese Weisheit gilt nicht erst im digitalen Zeitalter, sondern hat auch schon die Archivare und Intellektuellen der Prä-IT-Ära geprägt. Eine Spurensuche bei Leibniz, Eco und Herder...
Da es in letzter Zeit vermehrt zu Sicherheitslücken beim größten Sozialen Netzwerk Facebook kam, haben viele User Angst um Ihre persönlichen Daten bekommen. Unabhängig von den Sicherheitslücken haben sie aber auch einfach nicht die Lust oder die Netz-Affinität, um sich durch das Privatsphären-Gewirr von Facebook zu kämpfen. Ein neues Open Source-Tool soll Abhilfe leisten. [Mehr]
Vannevar Bush ist sozusagen der Urvater des Web. Er lieferte viele Ideen, die die bekannte Struktur des www per Querverbindung (link) zur Folge hatte. Konzeptionell wurden seine Vorstellungen der Recherchemaschine im Analog-Rechner Memex zusammengefasst. Diese Maschine wurde aber nie gebaut. Hier nun eine Animation des Geräts:
Die Entwicklung des Musikvideos bewegt sich im Moment extrem schnell und lässt Beobachter kaum Zeit zum Luftholen. Das neueste interaktive Projekt des Regisseurs Chris Milk setzt auf die Nutzung der WebGL Technologie und verschlägt diesmal komplett den Atem!
Auf der einen Seite stehen die Internetaktivisten, auf der anderen Seite Wirtschaftsvertreter: Das Thema Netzneutralität ist eines der Hauptthemen in der Internet-Enquete Kommission des Bundestages. Die Frage, ob alle Daten gleichberechtigt übertragen werden sollten, bekommt durch die Energiewende eine weitere Dimension: Denn das Energienetz der Zukunft („Smart Grid") wird voraussichtlich über das Internet gesteuert. Einen Stromausfall, weil zu viele Youtube-Videos die Netze verstopfen, will kein Mensch. Einen Zwei-Klassen-Zugang allerdings auch nicht. Das berichtet NeueNachricht in einer Vorabmeldung. „Bei der Netzneutralität geht es letztlich um Freiheit: Jeder Bürger hat das Recht, Informationen zu konsumieren und zu veröffentlichen. Aus politischer Sicht muss die Netzneutralität also erhalten bleiben. Es stellt sich aber auch die Frage, wie dies technisch möglich ist, wenn das Internet in Zukunft auch ein Smart Grid enthält", sagt Bernd Stahl vom Netzwerkausrüster Nash Technologies mit Sitz in Stuttgart und Nürnberg... [Mehr]
Kaum zu glauben. Als das Playstation Network (PSN), also das Netzwerk für die Playstation3 gehackt war, dauerte es keine Stunde bis zu den ersten Verdächtigungen des Hacker/Cracker-Netzwerks Anonymous. Sie haben jedoch umgehend dementiert, daran beteiligt gewesen zu sein. Jetzt scheint sich das Blatt zu wenden. Offenbar hat ein (ehemaliges) Mitglied des Netzwerks die Infrastruktur genutzt, um den Hack auf Sony zu realisieren. Um das heraus zu finden, haben einige Mitglieder das eigenen Netzwerk gehackt und Hinweise darauf gefunden, dass der "ehemalige IRC-Operater "Ryan" beteiligt war. Ihm wird vorgeworfen, mit seinen Kumpanen von skidsr.us auf das PSN von Sony Zugriff erlangt zu haben:
Mit Hilfe des Network Service Bots „Zalgo“ hat er alle IP-Adressen und Passwörter von allen Netzwerkservern abgegriffen und danach systematisch DDoS-Attacken gegen die Server gestartet (das war auch der Grund warum das Netzwerk letzte Woche instabil war).
Das offizielle Statement von Anonymous kann man im offiziellen EU PlayStation Forum nachlesen. Es gibt also intern eine freiwillige Selbtskontrolle. Ich nehme an, dass es keine Woche dauert, bis einer der fünf Weisen des Internet dies als einen Prozess der Selbstorganisation beschreibt.
Es könnte aber auch alles ganz anders sein, un anonymous selbst ist unterwandert von diversen Diensten...
P.S: Further notices on AnonOps.net/ru will probably be posted to dispell this one, and any unavailablity of AnonOps.in will only prove this message is true. THIS IS NOT A JOKE, THIS ISN'T A LIE, THIS IS THE TRUTH AND WE ARE SORRY FOR THAT.
P.P.S: The person behind this attack is also involved in the "new" Encyclopedia Dramatica (encyclopediadramatica.ch) . If you have previously signed up as a user with a legitimate email-address/password, you should take caution and consider that your account and password *might* be compromised.
tl;dr:
AnonOps.ru/net got hijacked by a rogue admin, and no longer has anything to do with AnonOps, this domain should NOT be used if you wish to connect to the legitimate AnonOps network. Please use anonops.in instead. Sorry!
Dieser Vortrag fasst das Wesentliche zusammen, was Existenzgründer und Startups bedenken sollten, wenn sie über Business Angels, Seed Money und Venture Capital nachdenken: [Mehr]
Morgen geht es los: Das schnelle Internet namens Long Term Evolution (LTE) oder auch fast 4G (3.9G) löst UMTS und die schneckenartigen Internetanbindungen auf dem platten Lande ab. Glasfaser- und DSL-Ausbau sind damit passé, denn das wirklich tolle an der neuen mobilen Webwelt ist nicht nur das Anbinden entfernter Landstriche janz weit draußen, sondern auch die Bandbreite von bis zu 100Mbit/s also DSL100.000 auf verschiedenen Frequenzen wie 1,25, 2,5, 10 und 20 MHz. Möglich wurden einige Frequenzbänder erst durch die Einführung des digitalen terrestrischen Überallfernsehen DVB-T und das Abschaffen der Übertragung analoger TV-Signale. Einige Probleme könnte es jedoch zwischen LTE und Fernsehen trotzdem geben, aber das soll bald behoben sein.
Telekom und Vodafone versprechen zunächst nur Geschwindigkeiten von 3-6 Mbit/s also DSL3000-6000. Aber das dürfte den meisten reichen, die UMTS zu langsam finden oder die Dorfbewohner, bei denen die E-Mails und Webseiten noch mit einem vorsintflutlichen 56k-Modem ins Haus tröpfeln. Leider wird bei den beiden Anbietern ab einem Volumen von 3 (Telekom) bzw. 5GB (Vodafone) im Monat der "Datenstrahl" künstlich begrenzt auf 1 Mbit/s bei der Telekom und nur noch 384Kbit/s bei Vodafone, beiden zahlt man rund 40 EUR im Monat, Vodafone will in den ersten beiden Jahren sogar nur 30 EUR. Das Ganze ist aufgehübscht mit einer Telefonflatrate ins Festnetz.
Die zugrundliegende Technologie basiert auf einem Multiplexingverfahren, ähnliche dem früheren Fernsehsignal, wo mehrere Signale in der Phase um 90 Grad verschoben werden, sodass mehr Information pro Zeiteinheit transportiert werden kann - Orthogonal-Frequency-Division-Multiplexing (OFDM). Die Carrier müssen das Übertragungsverfahren also in Bezug auf UMTS nicht neu erfinden sondern können via HSDPA und HSUPA auf LTE upgraden. Theoretisch sind mächtige Datenrate möglich, Hauwei konnte schon mehr als 1 GBit/s mithilfe dieser Technologie übertragen. Bald kommen auch O2 und Base als Anbieter dazu und werden sicher das Angebot und die Preise durcheinanderwürfeln.
Man braucht natürlich neue Hardware wie LTE-Router bzw. ein Handy der nächsten Generation wie beispielsweise das in einigen Monaten erscheinende iPhone5. Das HTC Thunderbolt, einige Samsung (i520) und LG (CTIA) Handys sowie Motorolas Droid Bionic können den neuen Standard schon heute nutzen.