Peter CowlingGoogle Bot spielt Go: Der Durchbruch für die KI-Forschung

Der Computer schlägt den menschlichen Verstand – immer wieder. Nun ist es auch bei dem kompliziertesten Spiel aller Zeiten gelungen. Wie weit ist die KI-Forschung? // von Peter Cowling und Sam Devlin

Another Game of Go (Teaser: Chad Miller [CC BY SA 2.0], via Flickr)

Die Forscher von Google DeepMind haben den ersten Computer entwickelt, dem es gelungen ist, einen menschlichen Go-Champion zu besiegen. Aber warum hat der Online-Gigant Millionen Dollar und einige der fähigsten Köpfe der KI-Forschung dazu eingesetzt, einen Computer zu bauen, der ein Brettspiel spielt?

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Donald SebastianWas macht eine Smart Gun so smart?

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Jetzt können wir sogar unsere Waffen personalisieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Smart Guns sind sicherer als herkömmliche Waffen. Ein Überblick. // von Donald Sebastian

Guncon 2 (Teaser: Chinpokomon5 [CC BY SA 3.0], via Wikimedia Commons)

Jedes Mal, wenn ein Kleinkind aus Versehen einen Freund oder ein Familienmitglied erschießt, ein Teenager mit einer Pistole Suizid begeht oder ein Amokläufer einen Gewaltakt durchführt, dreht sich die öffentliche Diskussion um die sogenannte “Smart-Gun”- Technologie. Das Konzept hat seine Wurzeln in einer Studie des National Institute of Justice (NIJ) von 1995, das eine technikbasierte Lösung vorschlug, um die Anzahl der Polizisten, die bei dem Versuch, den Angreifern ihre Waffen abzunehmen, getötet werden, zu reduzieren. Präsident Obamas jüngste Nachricht zum Thema Waffengewalt enthielt spezifische Empfehlungen zu bundesstaatlichen Handlungen, um die Entwicklung und Kommerzialisierung von elektronischen Waffensicherheitssystemen zu fördern.

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Hendrik GeislerZurückgeblättert: Bewährung für den Morris-Wurm

Vor 26 Jahren verurteilte ein Gericht den Studenten Robert Tappan Morris zu einer Bewährungsstrafe. Er hatte den ersten großen Computerwurm programmiert. // von Hendrik Geisler

Roboter-Wurm (Image by 849356 CC0) via Pixabay)small

Morris war 1988 Student an der Cornell University in Ithaca, New York, als er die mangelhafte Sicherheit von Computernetzwerken unter Beweis stellen wollte. Eigentlich hatte er geplant, keinen Schaden anzurichten, sondern sein Programm lediglich möglichst weit zu verbreiten. Die Gerichtsunterlagen des Bundesberufungsgerichts der Vereinigten Staaten von Amerika aus dem Jahr 1991 belegen, dass dieser Plan mächtig in die Hose ging. [Mehr]


Thomas NowotnyÜber den Antrieb der Künstlichen Intelligenz von Google und Facebook

Das Gerüst der Künstlichen Intelligenz von Facebook und Google sieht anders aus als man sich vorstellt. Die Frage ist, warum sie nicht aus typischen Computerprozessoren aufgebaut sind. // von Thomas Nowotny

artificial neural network Image Akritasa(CC BY-SA 4.0) via Wikimedia Commons small

Sowohl Google als auch Facebook haben die Designs der Computerhardware, die die Künstliche Intelligenz (KI) und Logik in ihren Produkten mit Energie versorgt, in Form von Open Source öffentlich zur Verfügung gestellt. Diese intelligenten Algorithmen treiben sowohl Googles Such- und Empfehlungsfunktionen als auch den digitalen Assistenten M an, der für den Facebook-Messenger verwendet wird – und natürlich wird auch die gezielte Werbung beider Unternehmen davon gespeist. [Mehr]


Marcel DüeEngagement durch Technologie – Content allein reicht nicht

Wie sieht eine gute Empfehlung für Entertainment und News-Inhalte aus, welche Datenquellen liegen ihr zu Grunde, wie muss die Gewichtung sein, um Relevanz beim Konsumenten zu erzeugen? // von Marcel Düe

CrowdEmotion (Image: Paul Clarke-Digital Catapulte, CC BY 3.0)

Bei den Musikstreaming-Diensten hat Spotify mit der Funktion 'Discover Weekly' anscheinend vieles richtig gemacht und Apple Music alt aussehen lassen. Dass hierfür zuvor größere Investitionen in Technologie getätigt werden mussten, wie den Zukauf von The Echonest, ist ein wichtiges Detail dieser Erfolgsgeschichte. Denn zukünftig wird Technologie das Zünglein an der Waage sein, wenn es um die Alleinstellungsmerkmale digitaler Angebote geht.

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Cindy RoyalProduktmanagement ist der neue Journalismus

Das Gestalten von Medienprodukten ist grundlegend für die journalistische Arbeit. Leider wird das bisher nicht von allen als Journalismus angesehen. // von Cindy Royal

Pulse (Image by Johan Larsson(CC BY 2.0)) via Flickr small

Im Jahr 2016 werden Medienunternehmen und Journalistenschulen anfangen, Produktmanagement zu verstehen, zu definieren und es als maßgeblichen Karriereweg zu akzeptieren, der durchaus Kritik beinhaltet. Sollten Leute in dieser Funktion nicht darauf trainiert werden, die erzählerische, ethische und juristische Denkweise eines Medienschaffenden anzunehmen?

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Fumiya IidaWie Roboter die Evolution lernten – und was wir davon haben

Die Roboter kommen, um uns zu vernichten, heisst es oft in dystopischen Filmen. Jetzt können sie auch noch eigene Nachkommen bauen – doch daran ist nicht Schlechtes. Im Gegenteil! // von Fumiya Iida

Robot Wood (Teaser by kaboompics (CC0 Public Domain), via Pixabay)

Oft wird die moderne Forschung dargestellt, als sei sie nur einen Schritt von der unaufhaltsamen Roboterapokalypse entfernt, wie man sie aus den Terminator-Filmen kennt. Obgleich bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz Risiken bestehen, die ernst genommen werden müssen, könnte eine übermäßig ängstliche Reaktion auf jede Neuerung im Bereich der Robotikforschung und Kreativität behindern.

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Tim DeanDas Jahr 2015 in Wissenschaft und Technik

Bevor es mit dem neuen Jahr so richtig losgeht, hier noch ein kurzer Überblick über alles, was im Jahr 2015 in der Welt der Wissenschaft und Technik passiert ist: von New Horizons über Hubble bis hin zu selbstfahrenden Autos und einem bahnbrechenden politischen Wandel. // von Tim Dean

Encounter (Teaser by Johns Hopkins University (CC0 Public Domain), via Wikimedia Commons)

Dieses Jahr kam und ging fast so schnell, wie die New Horizons-Raumsonde der NASA am weit entfernten Zwergplaneten Pluto vorbeischwirrte. Dennoch hat es New Horizons geschafft, vieles aus seinem Vorbeiflug herauszuholen und damit verblüffende Bilder von Pluto zu enthüllen, die zeigen, dass er weit davon entfernt ist, eine stille eisige Welt zu sein.

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Thora TenbrinkDigitale Instrumente zur Navigation müssen menschlicher werden

Wer heutzutage digitale Instrumente zur Navigation nutzt, wird oft in die Irre geleitet - dabei gibt es ein paar einfache Tricks, die man den Systemen nur zeigen muss. // von Thora Tenbrink

Navigation Map (Teaser by Unsplash (CC0 Public Domain), via Pixabay.com

Stell dir vor, du bist in einer Stadt, die du nicht kennst und suchst den Weg zum Bahnhof. Du fragst jemanden auf der Straße, und sie antwortet: “Geh 144 Fuß nach Osten, biege nach rechts ab und geh 27 Fuß in Richtung Hauptstraße, geh dort etwa 377 Fuß weiter. Dein Ziel befindet sich auf der linken Seite.” Wahrscheinlich wirst du denken, dass sie roboterhaft klingt – eher wie ein digitales Routenfindungssystem als ein Mensch. Und du hättest Recht.

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Annika KremerAbschaltung der Mittelwellen-Sender bleibt fragwürdig

Zum 31.12. werden die letzten verbliebenen Mittelwellen-Sender in Deutschland abgeschaltet. Das ist nichts zukunftsweisend, sondern eher geschichtsvergessen. // von Annika Kremer

Radioskala (Image: Maximilian Schönherr [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

Die Mehrheit der deutschen Lang- und Mittelwellen-Sender wurde bereits abgeschaltet. Die noch verbliebenen Stationen sollen am 31.12. folgen. Grund dafür ist unter anderem eine Entscheidung der für die Rundfunkanstalten zuständigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs. Daneben gilt der Mittelwellen-Rundfunk aber auch als veraltet und soll deswegen neuen, digitalen Übertragungsverfahren Platz machen. Diese Entscheidung übersieht allerdings die kulturelle Bedeutung von Sprech- und Rundfunk ebenso wie ganz praktische Einwände, vor allem im Bereich des Notfunks.

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Jakob SteinschadenSamsung Gear VR im Test: Ein Blick in die Entertainment-Zukunft

Die VR-Brille Gear VR von Samsung, die in Kombination mit Galaxy-Smartphones funktioniert, ist ein Vorbote jener Technologie, die Gaming-, Film- und Porno-Industrie revolutionieren soll. // von Jakob Steinschaden

Samsung Gear VR (Image by Maurizio Pesce [CC BY 2.0] via Flickr)small

Ich war gestern über Nevada Fallschirmspringen, vor Hawaii einen Tunnel surfen, beim Helikopter-Skiing in den Alpen, in einer Cirque-de-Soleil-Aufführung und in einem Schweber eine Runde um einen abgestürzten Sternenzerstörer aus dem neusten “Star Wars-”Streifen gedüst – und das alles, ohne meine Couch zu verlassen.

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Hendrik GeislerZurückgeblickt: Ich bin ja schon drin

Videos und Werbeclips aus der Blütezeit des World Wide Web bieten im Jahr 2015 vorzügliche Unterhaltung. // von Hendrik Geisler

playing with the Amiga 1000(Image by Blake Patterson(CC BY 2.0)via Flickr)small

Ist der Einsatz von Werbeblockern sinnvoll oder gar moralisch verwerflich? Müsste nicht Werbung besser, interessanter, wertvoller werden, damit die Diskussion überflüssig wird? Fragen, die zur Blütezeit des World Wide Web noch keine Rolle spielten. Werbung im Netz wurde noch nicht diskutiert, sondern vor allem über den Fernseher ausgespielt. Wirft man einen Blick zurück, findet man so einige Perlen voller Nostalgie und Komik.

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Annika KremerRegulation von Überwachungssoftware: Gute Idee – aber schwierig

Zero-Day-Exploits und Überwachungssoftware sollen stärker reguliert werden - eine lobenswerte Idee, deren Umsetzung sich aber sehr schwierig gestalten dürfte. // von Annika Kremer

datenschutz-datensicherheit(Image by HebiFot(CC0)via Pixabay)small

Bei einem Fachgespräch einigten sich Experten des deutschen Bundestages darauf, den Handel mit und die Nutzung von Überwachungstechnik und Exploits (also Programm-Lücken, die zum Eindringen in fremde Rechner genutzt werden können) stärker zu regulieren. Das ist eine gute und lobenswerte Idee, die dem destruktiven Potential dieser Technologien in der Informationsgesellschaft Rechnung trägt. Die praktische Umsetzung allerdings dürfte sich herausfordernd gestalten, halten sich doch gerade staatliche Akteure oft nicht an Recht und Gesetz. [Mehr]


Paul NieuwenhuisStraßen, die Elektroautos laden, sind Teil der neuen Automobilwelt

Einer der am weitesten verbreiteten Vorbehalte gegenüber Elektroautos ist die Schwierigkeit, sie dauerhaft mit Strom zu versorgen. // von Dr. Paul Nieuwenhuis

Park and charge(Image by Justin Pickard(CC BY-SA 2.0)via Flickr) small

Stellen Sie sich also eine Welt vor, in der die Straßen selbst dazu beitragen, dass Ihre Batterie stets vollgeladen ist, oder in der Ihre Auffahrt mit dem Ladeprozess beginnt, kaum dass Sie das Auto abgestellt haben. Diese Art von Traum verlangt nicht nur massive Investitionen in die Infrastruktur, sondern wirft auch einige grundlegende Fragen der Automobilphilosophie auf. [Mehr]


Anne Jerratsch„Hässlich, aber praktisch“: Londons erster Briefkasten

Eine kleine Kulturgeschichte über den Briefkasten – von allen kritisiert und von Konservativen gefürchtet, hat er sich doch durchgesetzt. // von Anne Jerratsch

GOC Leagrave to Harpenden(Image by Peter O'Connor aka anemoneprojectors(CC BY-SA 2.0) via Flickr)

Na, heute schon in den Briefkasten geguckt? Oder zumindest das Mailpostfach gecheckt? Ganz bestimmt! Der Gang zum Briefkasten ist uns mittlerweile so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir uns kaum vorstellen können, wie man früher ohne einen Postkasten auskam - sei er nun physisch oder digital. Wie kam das eigentlich? Eine kleine Kulturgeschichte der britischen Post. [Mehr]


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