RedaktionWas ist ein Twitterator, Thomas Hermanns?

Entertainer, Comedystar und Netzpiloten - Buddy Thomas Hermanns wird erstmals parallel zur TV Ausstrahlung seine Kommentare zum Eurovision Song Contest twittern

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"Ein Twitterator ist ein Moderator, der das Medium Twitter benutzt, in dem er seine Kommentare zum TV Event gleichzeitig tweetet und so den Second Screen unterhaltsam macht. Es ist meine Erfindung und vielleicht irgendwann einmal ein Ausbildungsberuf, der Charme, Schlagfertigkeit und basic social media Kenntnisse verlangt. Nicht zu verwechseln mit Zwitterator, ein Begrff, der einen zweigeschlechtlichen Moderator bezeichnet und nie ein Ausbildungsberuf sein wird." (Thomas Hermanns live on Twitter bei den ESC Übertragungen am 14., 16. und 18.Mai jeweils ab 21 Uhr)


Björn RohlesAhoi: Die Piraten jetzt bei Wahlgetwitter

Über das Wahlgetwitter haben wir ja schon gebloggt, doch nachdem mit dem Parteiwechsel von Jörg Tauss die Piratenpartei nun im Bundestag vertreten ist, wird sie nun auch dort geführt. Wer in Zukunft die Hashtags #piraten+ (für Zustimmung) und #piraten- (für Ablehnung) verwendet, kann die politische Stimmung im Web mitgestalten. Analog natürlich auch für alle anderen Parteien, die schon länger mit dabei sind. Die Piratenpartei wird nun bei Wahlgetwitter gelistet Ein Interview mit Sebastian Bartsch von den Piraten gibt es übrigens auch.

Björn RohlesLinktipps: Wahlgetwitter und Netzzensur-Petition

Twitter hat sich als schnelle Informationsmaschine im Netz rasant durchgesetzt und wird nun als Echtzeit-Stimmungsbarometer zur Wahl eingesetzt. Das Wahlgetwitter funktioniert über spezielle Hashtags: #CDU+ für Zustimmung, #CDU- für Ablehnung. Bestnoten erhalten bisher die Grünen, die CDU/CSU scheint im Twitter-Netz derzeit nicht sehr beliebt zu sein. screenshot-wahlgetwitter Wem die Netzzensur gegen den Strich geht, kann seinen Unmut in einer eigens eingerichteten Online-Petition gegen Netzzensur beim Bundestag zum Ausdruck bringen. Sollten sich 50000 Mitzeichner finden, ist der öffentliche Sitzungsausschuss verpflichtet, den Petenten anzuhören.

Björn RohlesTwitter-Nutzer sind jung, männlich und medienaffin

twitter-logo1Vor ein paar Wochen haben wir auf die große deutsche Twitter-Umfrage hingewiesen, jetzt sind die Ergebnisse online. Die wichtigsten Ergebnisse kurz zusammengestellt:
  • Twitter kann noch lange nicht als Massenmedium bezeichnet werden, da sich ein klares Bild des typischen Nutzers zeigt: er ist 32 Jahre alt und hat Abitur (78%). Und ja, ein "er" ist er auch, der Frauenanteil liegt nur bei 25,7%. Einen eigenen Blog betreiben 2/3 der Twitter-Nutzer, meist über Technik, Web 2.0 und Privates. [Mehr]

Björn RohlesLinktipp: Macht mit bei der deutschen Twitterumfrage

twitter-logoNachdem uns das Pew Internet & American Life Project schon mit Informationen über die amerikanischen Twitterer versorgt hat, wird es Zeit für eine Umfrage unter den deutschen Jüngern des Microbloggings. Die webevangelisten laden deshalb alle Twitterer ein, an der deutschen Twitterumfrage teilzunehmen. Verbesserungsvorschläge nehmen die Macher in ihrem Beitrag zur Twitterumfrage entgegen. Das Ausfüllen dauert wenige Minuten, Ergebnisse gibt es dann ab dem 31.3.2009. Wir werden berichten.

Björn RohlesStudie: Twitter-Nutzer sind jung, städtisch und mobil

Es war ja nur noch eine Frage der Zeit, bis das renommierte Pew Internet & American Life Project den Mikroblogging-Dienst Twitter entdeckt, und nun ist es geschehen: in der ersten Studie über Twitter und Status Updates haben die Forscher emsig Statistiken über die Twitter-User zusammengetragen. Die meisten Ergebnisse sind dabei nicht überraschend: grafik-pew-twitter-studie
  • Twitter-Nutzer sind tendenziell jung (siehe Grafik), obwohl ihr Durchschnittsalter mit 31 Jahren etwas höher liegt als unter MySpace- (27 Jahre) und Facebooknutzern (26 Jahre).
  • Twitter-Nutzer tendieren dazu, in städtischen Gebieten zu leben und geringere Einkommen zu erzielen als die restliche Internet-Bevölkerung (wohl ihrem geringerem Alter geschuldet).
  • Twitter-Nutzer sind in höhere Zahl dazu bereit, ihr Handy als mobiles Datengerät zu verwenden und dort auch Zeitungen zu lesen.
  • Obwohl Twitter-Nutzer neue Technologien nicht schneller annehmen als andere Internetuser, zeigen sie eine größere Bereitschaft, damit zu kommunizieren und Informationen auszutauschen.
Methodisch bauen die Zahlen auf Telefoninterviews mit 2253 erwachsenen Amerikanern von November bis Dezember 2008. Eine Zusammenfassung des Reports gibt es als PDF. [via arstechnica] Update: Die oben angebotene Grafik war leider missverständlich. Es folgt eine verbesserte Grafik. Vielen Dank an Falk Hedemann für den Hinweis. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Grafik zur Pew-Studie

Björn Rohlestwestival: Charity meets Twitter

Twitter tritt in die Fußstapfen von Bob Geldofs Live-Aid-Event. Heute Abend lädt die Seite twestival.com Twitter-Communitys in über 175 Städten auf der ganzen Welt ein, um Geld für die Wohltätigkeitsorganisation charity: water zu sammeln und die Gesichter hinter den Avataren zusammenzuführen. Charity: Water bekämpft die Trinkwasserarmut in den ärmsten Ländern der Welt. Aus Deutschland sind Hamburg, Bremen, München, Frankfurt, Hannover, Karlsruhe, Mannheim und Würzburg am Start, Berlin wurde gelöscht. Weiß jemand warum? [Mehr]

Steffen BüffelTwuffer: Das Twittern nach dem Tod

twuffer.pngDie Twitter-Urfrage: "What are you doing?" scheint den Machern von Twuffer zu langweilig, zu gegenwartsbezogen zu sein, weswegen sie die grandiose Idee hatten, dass man ja auch heute schon beantworten kann, was man morgen, übermorgen, nächsten Monat oder im kommenden Jahr tun wird. Wieso also auf morgen warten, wenn man schon heute weiß, was morgen ist? Mit Twuffer kann man seine Twitteridentität in die Unendlichkeit verlängern. Wie das geht? Indem man alle Tweets, die man während seiner Lebenszeit - und darüber hinaus - noch zu machen gedenkt, vorfertigt und dann geplant von Twuffer twittern lässt. [Mehr]

Steffen BüffelPolitical Campaiging im Web 2.0 – ein Rückblick auf die Socialbar Berlin

Politische Kampagnen im Web 2.0 können für Aufsehen sorgen, das ist spätestens seit Barack Obamas öffentlichkeitswirksamer Internet-Strategie klar. Wie zivilgesellschaftliche Akteure das Mitmach-Netz zur Mobilisierung einsetzen können, darüber diskutierten die Teilnehmer der dritten Berliner Socialbar am vergangenen Montag. Über eines waren sich dabei alle einig: Selbst gut gemachte Online-Kampagnen können Aktionen und Diskussion im Real Life nicht ersetzen - aber sinnvoll ergänzen. publikum.jpg Die Idee der Socialbar Jeden Dienstag im Monat treffen sich im Berliner tazcafé sozial engagierte Menschen und Internetexperten, tauschen Erfahrungen und Ideen aus – und knüpfen im besten Falle Kontakte für neue Projekte. Das Konzept: Jeder Interessierte kann die Treffen mitgestalten, organisieren, Themen und Referenten vorschlagen und auch selbst spannende Projekte vorstellen. Eine Einführung in das politische Campaigning über Web 2.0 gaben drei kurze Vorträge. [Mehr]
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