Daniel KuhnGmail-Update schafft Zweiklassengesellschaft bei Google+

Das letzte Gmail-Update soll die Kommunikation unter Freunden erleichtern, stellt aber nicht nur den Schutz der Privatsphäre auf die Probe. // von Daniel Kuhn

Google (Bild: Robert Scoble [CC BY 2.0], via Flickr)

Die vielen Updates, die Google ständig für allerlei Produkte ausrollt, werden vom Normalnutzer maximal billigend zur Kenntnis genommen. Das letzte Update für Gmail sorgt dagegen für großen Unmut. Ab sofort lassen sich E-Mails auch an Google+-Nutzer senden, deren E-Mail-Adressen nicht bekannt sind. Dabei schafft Google gleichzeitig eine Zweiklassengesellschaft, denn während der Normalnutzer aktiv werden muss, erhalten besonders aktive Nutzer Sondereinstellungen.

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Tobias SchwarzShortRead: Twitter bietet nun maßgeschneiderte Werbung an

Den Ankündigungen im Dezember ließ Twitter nun Taten folgen – ab sofort können Unternehmen auf Twitter Nutzer gezielt mit maßgeschneiderter Werbung ansprechen. // von Tobias Schwarz

Twitter Update (Bild: Hank Mitchell [CC BY 2.0], via Flickr)

Auf dem Firmenblog von Twitter kündigte Kelton Lynn an, dass Unternehmen, die Twitters neues Angebot für maßgeschneiderte Werbung nutzen, jetzt selber gezielte Werbekampagnen planen und genau bestimmen können, wer die Tweets erhält. Dafür müssen die Unternehmen ihre Kundendaten an Twitter schicken, dass dann die Mailadressen mit den eigenen Nutzerinformationen abgleicht. Das Unternehmen erfährt somit, welche Kunden oder Mitglieder auf Twitter angemeldet sind und kann sie gezielt mit einem Tweet anschreiben. Außerdem bietet Twitter Zugang zu den wichtigsten Twitter-Nutzern zu einem für ein Unternehmen relevanten Themen. Twitter hilft Unternehmen anhand der öffentlich zugänglichen Informationen – wie den Nutzernamen, Followerzahlen, Tweets oder der Nutzerbiographie – sogenannte Influencer, also Twitter-Nutzer die als Multiplikatoren auftreten, zu identifizieren und auf Twitter zu kontaktieren. Nutzer können in ihren Privatsphäre-Einstellungen aber auch einstellen, dass sie diese maßgeschneiderte Werbung nicht erhalten wollen oder das ihre Nutzerdaten mit den Kundendaten der Unternehmen abgeglichen werden können.


Image by Hank Mitchell (CC BY 2.0)



Miriam Pielhau„Bist du bei Facebook?“

"Cloudcuckoohome - Geschichten aus der digitalen Wolke!" Hier resümiert die Netzpiloten Kolumnistin Miriam Pielhau regelmäßig über ihr tagtägliches Leben in der digitalen Welt.

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Miriam Pielhau. Die Schauspielerin, Moderatorin und Autorin resümiert einmal im Monat mit einer eigenen Kolumne auf Netzpiloten.de über ihren digitalisierten Alltag.

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RedaktionDein beeindruckendstes Online-Erlebnis, Christian Ankowitsch?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. - Heute den Autor und CIO (Chief Inhalte Officer) bei Moka Consorten, Dr. Christian Ankowitsch

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Der beeindruckendste Moment war für mich tatsächlich ein konkreter Moment. Und zwar jener, in dem mir im Jahr 1993 ein Kollege die Sache mit dem Internet demonstrieren wollte und sich – von seiner Wohnung ein paar Kilometer entfernt – per 2.400-bit-Modem auf meinem Laptop einloggte. Ich war vollkommen fasziniert und außer mir. Grandios. Der Kollege machte zwar nichts Besonderes auf meinem Rechner - aber von da an wollte ich mit der digitalen Welt da draußen etwas zu tun haben. Und so lauschte ich von nun an dem verlockenden Gezirpe des Modems. Ich besorgte mir ein CompuServe-Handbuch, in dem eine 5 1/4-Zoll-Diskette steckte und meldete mich mit deren Hilfe bei CompuServe an. Das hatte zur Folge, dass ich eine - unter Insidern höchst begehrte - Mitgliedsnummer bekam. Sie lautet 75337,1615 - nur für den Fall, dass mir jemand eine Email schicken will (75337.1615@compuserve.com). [Mehr]


Tobias GillenDer eigene URL-Shortener: Sinn oder Unsinn?

Die sogenannten URL-Shortener sind nützliche Dienste mit denen man sich eine lange und meist umständliche URL verkürzen lässt. Doch wie nützlich sind sie wirklich? // von Tobias Gillen

URL (Bild: Chris Dlugosz [CC BY 2.0], via Flickr)

Links bestimmen unser digitales Leben. Wer keinen Link hat, hat meist nichts zu teilen. Denn hinter all den schönen Sachen in diesem Internet steht immer auch ein Link, so wie hinter diesem Artikel auch. Weil diese aber immer komplizierter, länger und kryptischer werden, boomen seit einiger Zeit so genannte Link- oder URL-Shortener. So wird aus einem ellenlangen Buchstaben-, Zahlen- und Zeichensalat ein kurzer, handlicher Link.

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Sabine HaasSocial Media Manager – oftmals Könige ohne Reich

Noch tun sich viele Unternehmen schwer mit der Position eines Social Media-Managers – Kandidaten sollten ihre Rolle im Unternehmen deshalb vorher klar definieren. // von Sabine Haas

Blogger (Bild: Max Lindemann, CC BY 4.0)

In geradezu rasantem Tempo wächst die Anzahl der Stellen im Bereich Social Media Management. Während in 2012 nur zehn Prozent der Unternehmen eine solche Stelle eingerichtet hatten, waren es in 2013 bereits 16 Prozent. Das liest sich erst einmal erfreulich, denn es hat den Anschein, dass das Thema Social Media nach und nach in den Unternehmen ankommt. Aber stimmt das wirklich?

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Daniel KuhnSnapchat: Die Faszination des Nichts

Was ist an der Messenger-App Snapchat so faszinierend, dass die Nutzerzahlen inzwischen Facebook, Twitter und Co unter Druck setzen? Und was hat die App mit Seinfeld gemein? // von Daniel Kuhn

Teenagers (Bild: Esther Vargas [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Facebook, Twitter, Instagram und Google+ sind die Schwergewichte unter den sozialen Netzwerken, die sich seit Jahren über wachsende Nutzerzahlen freuen. Unter Teenagern hat Snapchat allerdings eine große Abwanderungswelle aus den bekannten Netzwerken ausgelöst und diese somit unter Zugzwang gesetzt. So lange man versucht, die App mit den anderen Netzwerken zu vergleichen, erschließt sich die Faszination für Snapchat tatsächlich nicht, ein Vergleich mit der Sitcom Seinfeld schafft da allerdings Abhilfe.

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RedaktionWas ist revolutionär an der Digitalen Revolution, Niko Waesche?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Gründer & Managing Partner von GMPVC German Media Pool, Dr. Niko Marcel Waesche.

Niko_Waesche_postGlückwunsch zum 15-jährigen Netz-Jubiläum; das können nicht viele feiern. Das zeigt Weitsicht und Durchsetzungsfähigkeit gleichzeitig. Die Frage nach dem beeindruckensten Moment ist tückisch. Man outet sich sofort als Netz-Dino wenn man die ersten Schritte mit Gopher, Pine oder Mosaic beschreibt. Und aus heutiger Perspektive sind die unglaublichsten Aha-Erlebnisse von Damals nicht mal mehr einen Gähner wert.Wir haben sogar vergessen, warum die Digitale Revolution eine Revolution war, so normal erscheint uns alles heute.Genau das sollten wir aber nicht vergessen. Die ersten, die sich für das Netz interessierten, fanden genau einen Aspekt spannend und nichts anderes. Geld verdienen könnte man mit dem Internet nämlich kaum. Leute, die sich dafür interessierten, produzierten CDs mit Spielen oder Anwendersoftware.Und das Netz war kein Entertainment. Videos und selbst Audio ging kaum. Es tummelten sich weit mehr Leute auf der (offline) CD-ROM Konferenz von Reed Midem in Cannes als auf der dritten International World Wide Web Conference 1995 in Darmstadt (ich besuchte damals beide). [Mehr]


Lars SobirajMobile Governance: Behörden und Social Media – es ist kompliziert

Das Internet macht auch nicht vorm Behördenalltag halt, doch wie sozial ist Mobile Governance in Deutschland und vor allem wie weit? // von Lars Sobiraj

Internet Dept (Bild: Quinn Dombrowski [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Der Branchenverband Bitkom veröffentlichte vor über zwei Jahren eine Studie, wonach schon damals 74 Prozent der Internetnutzer in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet waren. Bei den 14- bis 29-Jährigen waren es 92 Prozent. Der Anteil der Nutzer dürfte sich seit Herbst 2011 noch weiter vergrößert haben. Damals waren bereits zwei Drittel aller angemeldeten User in den Online-Netzwerken aktiv. Für Unternehmen, Behörden und Verwaltungen eine einmalige Chance, sich Gehör zu verschaffen. Doch der Einsatz beinhaltet auch einige Fallstricke, die zu beachten sind.

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RedaktionBester Satz zur digitalen Revolution, Christian Sauer?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den CEO von Webtrekk, Christian Sauer.

Christian_Sauer_post

"Ohne das Internet wäre ich vielleicht nie zum Unternehmer geworden und deshalb verdanke ich der digitalen Revolution wirklich sehr viel. Ohne das Internet und den Mobilfunk würden wir Verabredungen immer noch vom Haustelefon treffen und Briefe schreiben. Einer der beeindruckendsten Momente zu der für mich bedeutsamen digitalen Revolution war dann auch vor ca. einem Jahr, als ein Marketingberater von Volkswagen mir sagte: „Internet, da glaube ich nicht dran".


Gunnar SohnUnternehmenskommunikation: Wenn Internet-Nutzern übel wird

Die Unternehmenskommunikation degeneriert im Netz zur Fortsetzung der Berieselungswerbung mit anderen Mitteln. Zu oft werden Kunden noch als manipulierbares Klickvieh gesehen. // von Gunnar Sohn

Communication (Bild: Karin Janner [CC BY 2.0], via Flickr)

Für Manager hat das Internet durchaus Vorteile, folgt man den Gedanken von Henry Mintzberg: „Manager können mit Mitarbeitern auf der ganzen Welt auf zuvor unvorstellbare Weise in Kontakt bleiben. Sie können große Informationsmengen mühelos vielen Mitarbeitern zugänglich machen. Das Internet ermöglicht es ihnen, ihr Informationsnetz auszubauen und ihre Geschäfte problemlos im globalen Maßstab zu führen“, schreibt der Berater in seinem Opus „Managen“ und schwenkt direkt auf die Schattenseiten der digitalen Transformation ein: Das Internet habe vor allen Dingen zu einer Kommunikationsflut via E-Mails geführt. Wie der konventionelle Brief bleibe die elektronische Post auf die Aussagekraft des geschriebenen Wortes beschränkt: der Empfänger bekomme keine Stimme zu hören, keine Gesten zu sehen und keine Anwesenheit zu spüren.

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Lars SobirajGlobal Brain versus Facebook: David gegen Goliath?

Mit dem Projekt "Global Brain" startet der Österreicher Wolfgang Pinegger ein neues soziales Netzwerk, das Facebook das Fürchten lehren soll. // von Lars Sobiraj

Globus (Bild: Axel Schwenke [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Bei Global Brain sollen keine oberflächlichen Inhalte, sondern Menschen zum Lösen großer Aufgaben miteinander vernetzt werden. Auch bei diesem sozialen Netzwerk kann man Beiträge posten, bestehende Artikel verlinken, das eigene User-Profil bearbeiten und mit seinen Kontakten chatten. Zusätzlich kann die Seite auch zur Erstellung von Petitionen genutzt werden. Wolfgang Pineggers Portal soll viele sozial engagierte Menschen aus aller Welt zusammenbringen. Deswegen trägt die Plattform auch den Untertitel "The Missing Link". Zumindest an hochgesteckten Zielen besteht kein Mangel.

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Tobias SchwarzStudie: Social Media im Bundestagswahlkampf 2013

Welche Agenda hatte das Netz im Bundestagswahlkampf? Dieser Frage ist ein Forscherteam nachgegangen und hat die Rolle von Social Media untersucht. // von Tobias Schwarz

Social Media (Bild: Garrett Heath [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Studie, die von Forschern der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) erstellt wurden ist, entstand in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation. Von Mitte Mai bis zur Bundestagswahl am 22. September 2013 wurde untersucht, wie auf Twitter, in Blogs und dem Forum meta.tagesschau.de über die Themen des Wahlkampfs – wie die NSA-Affäre, den Streit um Euro-Hawk oder Mindestlohn – diskutiert wurde. Von Interesse war, wer besonders viel Resonanz erzielen konnte und ob die altbekannten Akteure aus Politik und Medien noch bestimmend auf das Meinungsklima im Netz einwirken konnten.

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Daniel KuhnTwitter und Instagram reagieren mit Updates auf Snapchat

Snapchat setzt die Konkurrenz unter Zugzwang – Twitter und Instagram haben nun mit Updates den privaten Austausch von Fotos ermöglicht und reagieren damit auf den Druck des Neulings // von Daniel Kuhn

Apps (Bild: Jason A. Howie [CC BY 2.0], via Flickr)

Der Dienst Snapchat ist einer der erfolgreichsten neuen Messenger-Dienste der letzten Zeit und macht anderen Diensten ganz schön das Leben schwer. Sogar Twitter und Instagram – eigentlich keine Messenger-Dienste – reichen in ihren letzten Updates nun eine Snapchat-ähnliche Funktion nach, nämlich den privaten Versand von Fotos. Dies wird allerdings nur wenige Snapchat-Nutzer zu einem Wechsel bewegen können.

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Miriam PielhauMobile Liebe

"Cloudcuckoohome - Geschichten aus der digitalen Wolke!" Hier resümiert die Netzpiloten Kolumnistin Miriam Pielhau regelmäßig über ihr tagtägliches Leben in der digitalen Welt.

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Miriam Pielhau. Die Schauspielerin, Moderatorin und Autorin resümiert einmal im Monat mit einer eigenen Kolumne auf Netzpiloten.de über ihren digitalisierten Alltag oder darüber, was ist, wenn Liebe oft nur noch in wenigen Zeichen übermittelt wird oder Kontaktaufnahmen überwiegend über Facebook ablaufen.

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