Julian HeckNico Lumma: „Das Lokale Web ist hoch spannend!“

Im Vorfeld der Local Web Conference sprach Keynote-Speaker Nico Lumma mit Julian Heck über das Local Web. // von Julian Heck

People (Bild: Warrenski [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Das Local Web rückt immer stärker in den Vordergrund zahlreicher Lebensbereiche. Das Marketing wird lokaler, der Journalismus besinnt sich auf das Lokale zurück, die Vernetzung ist durch eine geografische Nähe geprägt und bei vielem davon spielen Geodaten eine zentrale Rolle. Die Local Web Conference, die am 5. Februar in Nürnberg stattfindet, betrachtet dieses Thema aus vielerlei Perspektiven dank interessanter Referenten, wie zum Beispiel Netzpiloten-Kolumnist Nico Lumma. Er wird die Keynote „Wir sind ja alle sowas von local“ halten.

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Jakob SteinschadenTinder: Die Flirt-App, die deinen Daten schöne Augen macht

Eine ziemlich simpel gestrickte Smartphone-Anwendung namens Tinder hilft Nutzern auch im deutschsprachigen Raum beim Aufreißen – und saugt Nutzerdaten Richtung USA. // von Jakob Steinschaden

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Dating, Flirten, Quickies – das Thema Sex ist auch nach tausend und einer Single-Plattform so heiß, dass man eine kleine App wie Tinder schnell groß machen kann. Reduziert aufs Wesentliche, kann man mit der kostenlosen Smartphone-Anwendung schnell und einfach Flirt-Willige in der eigenen Umgebung finden, tritt aber gleichzeitig ziemlich viele Rechte an seinen Daten ab. Der altbekannte Deal also.

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Tobias SchwarzShortRead: Facebook rollt Trending-Feature aus

Monatelang hat Facebook das mindestens von Twitter inspirierte Feature Trending getestet, jetzt kommt es endlich in den Newsfeed. // von Tobias Schwarz

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Mit Trending geht Facebook den nächsten Schritt zur "personalisierten Zeitung" und entwickelt als soziales Netzwerk immer mehr Eigenschaften einer umfassenden Plattform. Chris Struhar stellte auf dem Firmenblog das neue Feature vor, dass am rechten Rand der Website anzeigt, welche Beiträge gerade am meisten geliked und geteilt werden. Die Auflistung wird personalisiert sein, also vor allem Themen anzeigen, die einen selber oder seine Kontakte auf Facebook interessieren. Der Rollout beginnt in englischsprachigen Ländern, wie den USA, Großbritannien, Indien und Australien. Nach Hashtags und Embedded Post ist dies bereits das dritte Feature, dass Facebook in kürzester Zeit von Twitter kopiert.


Tobias SchwarzShortRead: Google Now für den Chrome-Browser

Google Now ist vor allem als smarter Assistent auf Android-Geräten bekannt. Jetzt testet Google den Dienst auch im Chrome-Browser. // von Tobias Schwarz

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In der isolierten Testumgebung namens Chrome Canary, in der alle neuen Features, Funktionen und zukünftige Version von Googles Chrome-Browser getestet werden, kann jetzt angeklickt werden, dass Google Now auch im Browser funktioniert. Für den Anfang nur ein Test, erscheint es jedoch sinnvoll, dass Google Now geräteunabhängig eingesetzt wird. Der Dienst wertet alle Google zugänglichen Informationen der Nutzer aus und zeigt ihnen Informationen an, bevor sie sie überhaupt suchen. Dies verleitet einen nicht nur zu konstanten Nutzung von Google-Geräten und -diensten, sondern auch der Bereitschaft, Google mehr Zugang zu persönlichen Informationen zu geben.


Tobias SchwarzShortRead: LinkedIn startet Freiwilligen-Marktplatz

LinkedIn integriert in seinen vor allem von Berufstätigen genutzten sozialen Netzwerk einen Marktplatz für freiwilliges Engagement. // von Tobias Schwarz

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LinkedIn kündigte heute in einem Blogpost den sogenannten ″The Volunteer Marketplace″an (TechCrunch berichtete), auf dem LinkedIn-Mitglieder sich über Tätigkeiten bei gemeinnützigen Organisationen und Vereinen erkundigen können, um sich ehrenamtlich zu engagieren. Da so gut wie alle Mitglieder von LinkedIn ihr Profil als eine Art Online-Lebenslauf pflegen, möchte LinkedIn scheinbar nutzen, dass ehrenamtliches Engagement hoch angesehen ist und Mitglieder sich somit leichter dazu entschließen, umsonst eine gemeinnützige Aufgabe zu übernehmen, wenn sie damit attraktiver für potenzielle Arbeitgeber werden. Kommt es zu einem erfolgreichen Abschluss auf dem Marktplatz und ein Mitglied beginnt eine ehrenamtliche Tätigkeit, kann die Organisation diese bewerten. Die Bewertung erscheint dann im LinkedIn-Profil des Helfers. LinkedIn-Mitglieder können ab sofort auch in ihrem Profil angeben, wenn sie dazu bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren.


Tobias SchwarzFacebook plant Nachrichten-App namens Paper

Facebook treibt seine Entwicklung zum wichtigsten Ort im Internet weiter voran und versucht sich jetzt auch als News-Aggregator. // von Tobias Schwarz

Facebook (Bil:d Life Mental Health [CC BY 2.0], via Flickr)

Eine Facebook-Präsenz zu haben scheint inzwischen für Unternehmen Pflicht zu sein. Das gilt besonders für Medienunternehmen, denn die müssen zwangsläufig dort sein, wo die Leute sind, um gelesen zu werden. Facebook versucht aus dem vielen Content, denn Medien im sozialen Netzwerk teilen, Kapital zu schlagen und seine ganz persönliche Entwicklung voranzutreiben. Angeblich plant Facebook eine eigene digitale Zeitung, wahrscheinlich kurz und sehr ironisch "Paper" genannt.

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Daniel KuhnGmail-Update schafft Zweiklassengesellschaft bei Google+

Das letzte Gmail-Update soll die Kommunikation unter Freunden erleichtern, stellt aber nicht nur den Schutz der Privatsphäre auf die Probe. // von Daniel Kuhn

Google (Bild: Robert Scoble [CC BY 2.0], via Flickr)

Die vielen Updates, die Google ständig für allerlei Produkte ausrollt, werden vom Normalnutzer maximal billigend zur Kenntnis genommen. Das letzte Update für Gmail sorgt dagegen für großen Unmut. Ab sofort lassen sich E-Mails auch an Google+-Nutzer senden, deren E-Mail-Adressen nicht bekannt sind. Dabei schafft Google gleichzeitig eine Zweiklassengesellschaft, denn während der Normalnutzer aktiv werden muss, erhalten besonders aktive Nutzer Sondereinstellungen.

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Tobias SchwarzShortRead: Twitter bietet nun maßgeschneiderte Werbung an

Den Ankündigungen im Dezember ließ Twitter nun Taten folgen – ab sofort können Unternehmen auf Twitter Nutzer gezielt mit maßgeschneiderter Werbung ansprechen. // von Tobias Schwarz

Twitter Update (Bild: Hank Mitchell [CC BY 2.0], via Flickr)

Auf dem Firmenblog von Twitter kündigte Kelton Lynn an, dass Unternehmen, die Twitters neues Angebot für maßgeschneiderte Werbung nutzen, jetzt selber gezielte Werbekampagnen planen und genau bestimmen können, wer die Tweets erhält. Dafür müssen die Unternehmen ihre Kundendaten an Twitter schicken, dass dann die Mailadressen mit den eigenen Nutzerinformationen abgleicht. Das Unternehmen erfährt somit, welche Kunden oder Mitglieder auf Twitter angemeldet sind und kann sie gezielt mit einem Tweet anschreiben. Außerdem bietet Twitter Zugang zu den wichtigsten Twitter-Nutzern zu einem für ein Unternehmen relevanten Themen. Twitter hilft Unternehmen anhand der öffentlich zugänglichen Informationen – wie den Nutzernamen, Followerzahlen, Tweets oder der Nutzerbiographie – sogenannte Influencer, also Twitter-Nutzer die als Multiplikatoren auftreten, zu identifizieren und auf Twitter zu kontaktieren. Nutzer können in ihren Privatsphäre-Einstellungen aber auch einstellen, dass sie diese maßgeschneiderte Werbung nicht erhalten wollen oder das ihre Nutzerdaten mit den Kundendaten der Unternehmen abgeglichen werden können.


Image by Hank Mitchell (CC BY 2.0)



Miriam Pielhau„Bist du bei Facebook?“

"Cloudcuckoohome - Geschichten aus der digitalen Wolke!" Hier resümiert die Netzpiloten Kolumnistin Miriam Pielhau regelmäßig über ihr tagtägliches Leben in der digitalen Welt.

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Miriam Pielhau. Die Schauspielerin, Moderatorin und Autorin resümiert einmal im Monat mit einer eigenen Kolumne auf Netzpiloten.de über ihren digitalisierten Alltag.

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RedaktionDein beeindruckendstes Online-Erlebnis, Christian Ankowitsch?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. - Heute den Autor und CIO (Chief Inhalte Officer) bei Moka Consorten, Dr. Christian Ankowitsch

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Der beeindruckendste Moment war für mich tatsächlich ein konkreter Moment. Und zwar jener, in dem mir im Jahr 1993 ein Kollege die Sache mit dem Internet demonstrieren wollte und sich – von seiner Wohnung ein paar Kilometer entfernt – per 2.400-bit-Modem auf meinem Laptop einloggte. Ich war vollkommen fasziniert und außer mir. Grandios. Der Kollege machte zwar nichts Besonderes auf meinem Rechner - aber von da an wollte ich mit der digitalen Welt da draußen etwas zu tun haben. Und so lauschte ich von nun an dem verlockenden Gezirpe des Modems. Ich besorgte mir ein CompuServe-Handbuch, in dem eine 5 1/4-Zoll-Diskette steckte und meldete mich mit deren Hilfe bei CompuServe an. Das hatte zur Folge, dass ich eine - unter Insidern höchst begehrte - Mitgliedsnummer bekam. Sie lautet 75337,1615 - nur für den Fall, dass mir jemand eine Email schicken will (75337.1615@compuserve.com). [Mehr]


Tobias GillenDer eigene URL-Shortener: Sinn oder Unsinn?

Die sogenannten URL-Shortener sind nützliche Dienste mit denen man sich eine lange und meist umständliche URL verkürzen lässt. Doch wie nützlich sind sie wirklich? // von Tobias Gillen

URL (Bild: Chris Dlugosz [CC BY 2.0], via Flickr)

Links bestimmen unser digitales Leben. Wer keinen Link hat, hat meist nichts zu teilen. Denn hinter all den schönen Sachen in diesem Internet steht immer auch ein Link, so wie hinter diesem Artikel auch. Weil diese aber immer komplizierter, länger und kryptischer werden, boomen seit einiger Zeit so genannte Link- oder URL-Shortener. So wird aus einem ellenlangen Buchstaben-, Zahlen- und Zeichensalat ein kurzer, handlicher Link.

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Sabine HaasSocial Media Manager – oftmals Könige ohne Reich

Noch tun sich viele Unternehmen schwer mit der Position eines Social Media-Managers – Kandidaten sollten ihre Rolle im Unternehmen deshalb vorher klar definieren. // von Sabine Haas

Blogger (Bild: Max Lindemann, CC BY 4.0)

In geradezu rasantem Tempo wächst die Anzahl der Stellen im Bereich Social Media Management. Während in 2012 nur zehn Prozent der Unternehmen eine solche Stelle eingerichtet hatten, waren es in 2013 bereits 16 Prozent. Das liest sich erst einmal erfreulich, denn es hat den Anschein, dass das Thema Social Media nach und nach in den Unternehmen ankommt. Aber stimmt das wirklich?

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Daniel KuhnSnapchat: Die Faszination des Nichts

Was ist an der Messenger-App Snapchat so faszinierend, dass die Nutzerzahlen inzwischen Facebook, Twitter und Co unter Druck setzen? Und was hat die App mit Seinfeld gemein? // von Daniel Kuhn

Teenagers (Bild: Esther Vargas [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Facebook, Twitter, Instagram und Google+ sind die Schwergewichte unter den sozialen Netzwerken, die sich seit Jahren über wachsende Nutzerzahlen freuen. Unter Teenagern hat Snapchat allerdings eine große Abwanderungswelle aus den bekannten Netzwerken ausgelöst und diese somit unter Zugzwang gesetzt. So lange man versucht, die App mit den anderen Netzwerken zu vergleichen, erschließt sich die Faszination für Snapchat tatsächlich nicht, ein Vergleich mit der Sitcom Seinfeld schafft da allerdings Abhilfe.

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RedaktionWas ist revolutionär an der Digitalen Revolution, Niko Waesche?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Gründer & Managing Partner von GMPVC German Media Pool, Dr. Niko Marcel Waesche.

Niko_Waesche_postGlückwunsch zum 15-jährigen Netz-Jubiläum; das können nicht viele feiern. Das zeigt Weitsicht und Durchsetzungsfähigkeit gleichzeitig. Die Frage nach dem beeindruckensten Moment ist tückisch. Man outet sich sofort als Netz-Dino wenn man die ersten Schritte mit Gopher, Pine oder Mosaic beschreibt. Und aus heutiger Perspektive sind die unglaublichsten Aha-Erlebnisse von Damals nicht mal mehr einen Gähner wert.Wir haben sogar vergessen, warum die Digitale Revolution eine Revolution war, so normal erscheint uns alles heute.Genau das sollten wir aber nicht vergessen. Die ersten, die sich für das Netz interessierten, fanden genau einen Aspekt spannend und nichts anderes. Geld verdienen könnte man mit dem Internet nämlich kaum. Leute, die sich dafür interessierten, produzierten CDs mit Spielen oder Anwendersoftware.Und das Netz war kein Entertainment. Videos und selbst Audio ging kaum. Es tummelten sich weit mehr Leute auf der (offline) CD-ROM Konferenz von Reed Midem in Cannes als auf der dritten International World Wide Web Conference 1995 in Darmstadt (ich besuchte damals beide). [Mehr]


Lars SobirajMobile Governance: Behörden und Social Media – es ist kompliziert

Das Internet macht auch nicht vorm Behördenalltag halt, doch wie sozial ist Mobile Governance in Deutschland und vor allem wie weit? // von Lars Sobiraj

Internet Dept (Bild: Quinn Dombrowski [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Der Branchenverband Bitkom veröffentlichte vor über zwei Jahren eine Studie, wonach schon damals 74 Prozent der Internetnutzer in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet waren. Bei den 14- bis 29-Jährigen waren es 92 Prozent. Der Anteil der Nutzer dürfte sich seit Herbst 2011 noch weiter vergrößert haben. Damals waren bereits zwei Drittel aller angemeldeten User in den Online-Netzwerken aktiv. Für Unternehmen, Behörden und Verwaltungen eine einmalige Chance, sich Gehör zu verschaffen. Doch der Einsatz beinhaltet auch einige Fallstricke, die zu beachten sind.

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