Florian SchmittMichael Rotert zum EuroDIG: “Auf einem guten Weg”

Im Interview mit Politik-Digital.de spricht Michael Rotert über den kommenden EuroDIG und die Zukunft der Internet Governance. // von Florian Schmitt

Michael Rotert (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

In der vergangenen Woche fand die internationale Multistakeholder-Konferenz zur Kontrolle und Verwaltung des Internets "Netmundial" in São Paulo statt. Neben einem Appell zum Schutz der Privatsphäre und gegen Überwachung sprach man sich auch für ein globales und offenes Internet aus. Vom 12. bis 13. Juni folgt nun mit dem EuroDIG die bedeutendste europäische Zusammenkunft zur Gestaltung des Internets, die in diesem Jahr in Deutschland unter dem Motto "Multistakeholder dialogue – a broken model or next level democracy?" stattfinden wird.

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Christina zur NeddenDie Bibliothek im digitalen Wandel

Im Interview mit den Netzpiloten sprechen Corinna Haas und Beate Rusch über die Bibliothek der Zukunft. // von Christina zur Nedden

Dibrary (Bild: Mosman Library [CC BY 2.0], via Flickr)

In einem ganztägigen Workshop der Berliner Gazette wurde am 6. April im Berliner SUPERMARKT über digitale Bibliotheken und neue Publikationsmodelle diskutiert. Im Nachgang sprachen Christina zur Nedden mit Corinna Haas, Bibliotheksleiterin am Institute for Cultural Inquiry und der wissenschaftlichen Bibliothekarin beim Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg, Beate Rusch, über die Deutsche Digitale Bibliothek, Zugang zu Wissen und Urheberrecht und ob gedruckte Bücher bald Vergangenheit sind.

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Gina SchadMartin Oetting: “Das Internet ist ein globales Experiment”

Marketing-Experte Martin Oetting über sein Kernthema "Mundpropaganda", nervige Werbung, Crowdfunding als Marketinginstrument und das Kommerzielle im Netz. // von Gina Schad

Martin Oetting

Martin Oetting ist Experte in Sachen Mundpropaganda; darunter versteht er eine Art der Werbung, die das Ziel verfolgt, dass am Arbeitsplatz oder zuhause in der Familie über das beworbene Produkt gesprochen wird: Ein innovatives Produkt werde für sich selbst sprechen. Durch diese Art der Werbung, die überzeugen und nicht überreden wolle, würden keine Blogger genervt. Crowdfunding sieht er auch für kommerzielle Projekte als Chance. Vor einer Kommerzialisierung des Netzes hat er keine Angst. Vielleicht, weil er dieses selbst für seine Zwecke nutzt?

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Jakob SteinschadenTwitter kopiert Facebook kopiert Twitter kopiert Facebook kopiert…

Das Wettrüsten der beiden Social Networks Facebook und Twitter um die neuesten und besten Features hat jahrelange Tradition. // von Jakob Steinschaden

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Die neuen Twitter-Profile sehen verdächtig nach dem Design aus, das Facebook 2011 als Timeline seinen Nutzern zur Verfügung stellte. Doch dass der Kurznachrichten-Dienst immer mehr wie das Social Network aussieht, ist nicht alleine seine Schuld - auch Facebook hat in der Vergangenheit fleißig bei seinem hellblauen Konkurrenten abgekupfert.

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Gina SchadEla Kagel: “Gemeinschaftlich gestalten statt konsumieren!”

Im Interview mit den Netzpiloten spricht die freie Kuratorin und Produzentin Ela Kagel über ihr Projekt SUPERMARKT und die damit verbundenen Herausforderungen. // von Gina Schad

Ela Kagel (Bild: Andi Weiland-Berliner Gazette [CC BY 2.0], via Flickr)

Auf der ganztägigen Veranstaltung "Komplizen", organisiert vom SUPERMARKT und der Berliner Gazette, sprachen wir mit der freien Kuratorin und Produzentin Ela Kagel über das Projekt SUPERMARKT, das sie vor drei Jahren in Berlin mitbegründet hat. Für sie ist es keineswegs ausgemacht, dass solch ein Projekt zum Selbstläufer wird. Ihrer Ansicht nach bräuchten wir mehr solche Veranstaltungen wie „Komplizen“: Angebote, die Hemmschwellen gegenüber der digitalen Kultur abbauen, und die auch ein heterogenes Publikum ansprechen.

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Christina zur Neddenbetahaus Berlin: Coworking auf Berlinerisch

Im Interview mit den Netzpiloten spricht Madeleine Gummer von Mohl über die Anfänge des betahaus Berlin, was die Zukunft bringt und ihre Lieblings-Startups. // von Christina zur Nedden

Betahaus (Bild: betahaus [CC BY-NC-SA 2.0], via Flickr)

Vor viereinhalb Jahren gründete Madeleine Gummer von Mohl mit fünf Kommilitonen das betahaus Berlin. Heute arbeiten dort 280 Gründer und Freelancer auf 2500 Quadratmetern. Mit den Netzpiloten sprach sie über den Ursprung der Idee, wie das betahaus Menschen und Ideen vernetzt, was mit den Kölner und Hamburger Häusern schief lief und wie es in Zukunft weitergeht.

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Gina SchadTilo Jung ganz unnaiv: “Man kann mit Journalismus Geld verdienen!”

Im Interview mit den Netzpiloten spricht der Creator von Jung&Naiv – Tilo Jung – über die Motivation für sein zweites Crowdfunding-Projekt: Eine Reise durch Europa. // von Gina Schad

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Der Journalist Tilo Jung ist mit seinem Interview-Format Jung&Naiv bereits seit einem Jahr erfolgreich. Erst in den letzten Wochen hat er aus der Ukraine berichtet und möchte nun im Rahmen der Wahlen zum Europäischen Parlament verschiedene Länder in Europa bereisen. Die Sicht auf Europa nur durch die deutsche Brille erscheint ihm zu eng und zu einseitig. Um seine journalistische Unabhängigkeit zu wahren, wagt er ein weiteres Crowdfunding-Projekt. Wird er sein angepeiltes Budget erreichen und auch diesmal erfolgreich sein?

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Daniel KuhnTwitter kauft Android-Lockscreen-App Cover

Twitter hat die kontextsensitive Lockscreen-Alternative Cover übernommen und verdeutlicht dadurch, dass der Mobile-Markt das Hauptaugenmerk ist. // von Daniel Kuhn

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Kontextsensitive Apps werden derzeit als großer Trend auf dem Mobile-Markt gehandelt. Wie groß der Hype um diese Art von Apps allerdings tatsächlich ist, wird nicht erst nach der Übernahme von der intelligenten Lockscreen-App Cover durch Twitter richtig deutlich. Bereits Anfang des Jahres hatte sich Yahoo den schlauen Homescreen-Ersatz Aviate einverleibt. Während Yahoos Absichten mit Aviate jedoch naheliegen, wirft Twitters Übernahme von Cover einige Fragen auf.

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Hannes RichterVideokolumne: Über Crystal Meth, Kurt Cobain und Kriegsfotografie

In der Videokolumne geht es heute um die ermordete Fotografin Anja Niedringhaus, den Nirvana-Sänger Kurt Cobain und den Umgang der Medien mit der vermeintlichen Modedroge Crystal Meth.// von Hannes Richter

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Crystal Meth erobert die Büros und hält müde Manager und Studenten fit? Pustekuchen, das Problem liegt ganz woanders, findet Suchtforscher Roland Härtel-Petri im hr-Interview. Im Saarland macht man sein Geld offensichtlich eher mit Schweinesülze als mit Meth, wie ein kreativer Webfernsehmacher zeigt. Und an Kurt Cobain erinnert man sich am besten, in dem man ihm zuhört. Ihn wird man nicht vergessen, genau wie die engagierte Kriegsfotografin Anja Niedringhaus, die am Freitag in Afghanistan ermordet wurde.

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Tobias SchwarzWas bedeutet der neue “Aufrufe”-Counter auf Google+?

Seit kurzem zeigt Google+ an, wie oft das Profil eines Nutzers aufgerufen wurde – Google-Mitarbeiter Yonatan Zunger beantwortet Fragen rund um das neue Feature. // von Tobias Schwarz

Google+ (Bild: Widjaya Ivan [CC BY 2.0], via Flickr)

Mit dem neuen Feature hat Google+ erst einmal Verwirrung gestiftet. Unklar ist, wie sich die Summe der wiedergegebenen Anzahl zusammensetzt. Auf Google+ gibt Google-Mitarbeiter Yonatan Zunger Antwort und erklärt in einem Frage-Antwort-Post (den wir hier frei übersetzt wiedergeben), dass die Anzahl die Summe von Profil-Aufrufen, Aufrufen aller Postings und auch Aufrufen aller Fotos ist.

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Tobias GillenZwischen Schimpferei und sexueller Belästigung: Firechat floppt

Firechat trendet aktuell im App Store. Netzpiloten-Autor Tobias Gillen hat die App getestet – und ist wenig begeistert. // von Tobias Gillen

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Mit Firechat bietet Nutzer eine direkte Kommunikation mit anderen in unmittelbarer Nähe. Für die Chat-Funktion braucht es nicht einmal eine Internet-Verbindung, da die Nutzer durch durch eine Peer-to-Peer-Verbindung via WLAN oder Bluetooth miteinander verbunden sind.Nach einer Woche habe ich die App von meinem Smartphone wieder gelöscht. Warum die Anonymität und die neue Technologie nicht der Technik letzter Schluss ist.

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Gunnar SohnDie Bedeutung von Twitter in Deutschland

Der Kurznachrichtendienst verliert in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Eine Bestandsaufnahme. // von Gunnar Sohn

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Netzökonom Holger Schmidt hat Anfang März einige recht interessante Fakten über Twitter zusammengetragen, die sich so langsam zur Krise des Kurznachrichtendienstes auswachsen."Etwa 70 bis 80 Prozent der Menschen, die sich bei Twitter anmelden, springen im Laufe der Zeit wieder ab. Nur etwa 3 Prozent der Menschen, die sich jemals bei Twitter im deutschsprachigen Raum angemeldet haben, sind heute noch täglich als Schreiber aktiv. Zwar hat Twitter mit Hilfe der Kooperationen mit Fernsehsendern im vergangenen Jahr viele neue Nutzer in Deutschland hinzugewonnen, doch besonders treu sind diese nicht. 80 Prozent der neu hinzugekommenen Nutzer gaben an, seltener als einmal im Monat Tweets zu schreiben." [Mehr]


Katharina BrunnerSorgenkind Twitter: Sie haben sich stets bemüht

Neue Funktionen, neues Design, vielleicht sogar das Ende von @-Replies und Hashtags? Twitter will mit radikalen Änderungen Nutzer gewinnen. // von Katharina Brunner

Quelle: Deutsche

"Twitter weiß genau, was ich mag und für was ich mich interessiere. Offensichtlich durch das, was ich tweete, aber vor allem auch dadurch, wem ich folge", schreibt Technologie-Analyst Ben Thompson. Doch bis zu einer hochgradig individualisierten Timeline braucht es langen Atem. Die Einstiegshürden sind hoch: Was heißt RT? Was ist ein @-Reply? Wem soll ich überhaupt folgen? Das scheint für Twitter zum Problem zu werden, denn das Nutzerwachstum schwächelt, viele Accounts verwaisen. Jetzt will Twitter dagegen steuern.

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Hannes RichterVideokolumne: Über politische Werbung, Foucault und Hunger

In der Videokolumne geht es heute um politische Werbespots von Chrysler, Ford und Erdoğans AKP. Außerdem spricht der Philosoph Michel Foucault höchstselbst und drei Dokus beschäftigen sich mit dem Thema Hunger und Profit.// von Hannes Richter

Wahlspot AKP

Millionen geben die reichen Länder für Entwicklungshilfe aus. Doch wie effektiv sind Nahrungslieferungen in die ärmsten Regionen der Welt? arte beleuchtet das Problem mit drei Dokumentationen zum Thema Hunger und Profit. In einem lange unbekannten Fernsehinterview aus dem Jahr 1971 kann man Michel Foucault zuhören und viel lernen. Und Ford und Chrysler tragen den amerikanischen Kulturkampf auf die Fernsehschirme. Ford gewinnt.

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