Tobias GillenCNN und Musiklabel wollen Twitter-Frühwarndienst aufbauen

Big Data ist so ein Ausdruck, der inzwischen in der Gesellschaft angekommen ist. Ebenso bei den großen Unternehmen, die von den großen Datenmengen aus sozialen Netzwerken profitieren wollen. // von Tobias Gillen

Twitter (Bild: Andreas Eldh [CC BY 2.0], via Flickr)

Nein, nicht erst seit der "Spiegel" im Mai 2013 in einer Titelgeschichte über das "Leben nach Zahlen" berichtet hat, ist Big Data bei uns angekommen. Es ist eines dieser Buzzwörter, das seit einiger Zeit schon ständig mal hier, mal dort durch die Medien wandert. Und spätestens seit der NSA-Affäre wissen wir, dass er "Spiegel" mit seiner Story und der Frage, "wie Staaten berechnen, was wir tun werden" wenige Wochen vor den Snowden-Enthüllungen schon ganz schön nah dran war.

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Tobias SchwarzShortRead: Microsoft investiert in Foursquare

Microsoft investiert 15 Millionen US-Dollar in das standortbezogene soziale Netzwerk Foursquare und bekommt dafür Zugriff auf das detaillierte Kartenmaterial. // von Tobias Schwarz

Foursquare

Nachdem Microsoft bereits vor zwei Jahren das soziale Netzwerk Yammer für 1,2 Milliarden US-Dollar übernahm, um somit Google und Facebook nicht ganz aus den Augen zu verlieren, investierte das seit gestern von Satya Nadella geführte Softwareunternehmen jetzt 15 Millionen US-Dollar in das New Yorker Unternehmen Foursquare. Zwar bekommt Microsoft laut Informationen des Handelsblatt keinen Zugriff auf Informationen der Foursquare-Nutzer, jedoch auf die wertvollen Kartendaten – Foursquares eigentlicher Schatz. Die rund 45 Millionen registrierten Nutzer haben nämlich bereits mehr als 5 Milliarden Check-Ins und rund 40 Millionen Empfehlungen produziert. Dazu sollen Nutzer mit Konten bei Microsoft und Foursquare diese in Zukunft verknüpfen können. Foursquare will laut nach Aussagen von Marketingchef Holger Luedorf das Geld "in die internationale Expansion investieren, das Verkaufsteam verstärken und mehr Softwareingenieure einstellen".


Teaser & Image by Nabeel H (CC BY-SA 2.0)



Daniel KuhnPaper: Facebook hat Nachrichten-App Paper für iOS veröffentlicht

Nach mehreren Meldungen und Gerüchten ist vor wenigen Tagen die neue Nachrichten-App Paper von Facebook erschienen und überraschend gut geworden. // von Daniel Kuhn

Facebook Paper Teaser

Dass Facebook eine App für Mobile-Geräte herausbringt ist nicht besonders überraschend, dass diese aber tatsächlich Begeisterungsstürme auslöst, ist dann schon verwunderlich. Mit Paper ist Facebook diese Überraschung gerade gelungen. Die Kombination des eigenen Newsfeeds mit einem Newsreader im Stile von Flipboard und das Ganze in unheimlich schickem Design und mit Touch-optimierter Usability ergibt, die mit Abstand beste Facebook-App – zumindest für iOS-Nutzer.

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Jakob Steinschaden10 Jahre Facebook: Was das Social Network alles nicht verändert hat

Das Online-Netzwerk gilt vielen als Revolution - doch in so manchen Bereichen ist Zuckerbergs Schöpfung gar nicht so einflussreich, wie man denken mag. // von Jakob Steinschaden

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Morgen, am 4. Februar 2014, wird Facebook zehn Jahre alt. Anlass für viele Medien, zurückzublicken und große Storys über die weltverändernden Dinge zu schreiben, die Mark Zuckerberg zu Wege gebracht hat. Und natürlich muss man festhalten: Das Social Network hat großen Einfluss auf unsere Online-Kommunikation, auf unseren Nachrichten-Konsum auf unsere Privatsphäre und darauf wie Unternehmen Werbung machen und Politiker zum und mit dem Volke sprechen. Doch man muss auch einen Schritt zurückmachen und sich fragen: Was hat Facebook alles nicht verändert? [Mehr]

RedaktionWie verändert Twitter den Sport, Paul Keuter?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute Head of Sports Partnerships, Twitter Germany, Paul Keuter.

Paul_Keuter_postFür Jemanden der sich nicht als "digital native" bezeichnet, ist es schwer einen wirklich individuell beeindruckenden Moment des digitalen Zeitalters aus der Erinnerung zu fischen. Ich bin aber immer wieder aufs neue fasziniert davon, wie Twitter die Kommunikation im Sportbereich verändert hat. Während des Champions League Finales in London dieses Jahr habe ich einem Journalisten über die Schulter geschaut, der Tweetdeck nutzte. Die Geschwindigkeit mit der ich dort Millionen von Tweets einlaufen sah, hat mich extrem beeindruckt. Zu einem solchen Ereignis wird Twitter selbst zu einer Art Stadion in dem Millionen von Fans eine unglaubliche Atmosphäre verbreiten. Die nachfolgende Visualisierung von Tweets zu einem Spiel der Fußball Europameisterschaft 2012, zeigt wie sich die Fans in der ganzen Welt auf Twitter zu einem Großereignis treffen. Das ist ein gutes Beispiel für eine Errungenschaft der digitalen Revolution, die sicherlich nicht nur mich beeindruckt. [Mehr]


Tobias SchwarzShortRead: Instagram, Reddit und LinkedIn wachsen am größten

Einer weltweiten Untersuchung der Nutzung von Social Media zufolge, erzielten Instagram, Reddit und LinkedIn die größten Wachstumsraten. // von Tobias Schwarz

Social Media Apps (Bild: Jason Howie [CC BY 2.0], via Flickr)

Laut dem Marktforschungsunternehmen GlobalWebIndex verzeichnen Instagram, Reddit und LinkedIn die größten Wachstumsraten im Bereich Social Media. Facebook ist zwar unumstritten immer noch das meistgenutzte soziale Netzwerk, aber laut der Befragung von 170.000 Nutzern in über 32 Ländern stieg mit 23 Prozent die Mitgliederzahl in den letzten sechs Monaten in der von Facebook aufgekauften Foto-Plattform Instagram am größten. Danach belegten Reddit und LinkedIn die Plätze 2 und 3. Außerdem verstärkte sich laut der Umfrage der Trend zur mobilen Nutzung von sozialen Netzwerken.


Image by Jason Howie (CC BY 2.0)



Tobias SchwarzYahoos neuestes Problem: Tumblr stagniert in seiner Entwicklung

Seitdem Yahoo! die Blogging-Plattform Tumblr gekauft hat, stagnieren die Mitgliederzahlen. Der Hype um Tumblr ist scheinbar vorbei. // von Tobias Schwarz

Sleeping (Bild: Aaron Jacobs [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Nach den Jahren der Aufs und Abs hat sich Yahoo! unter der neuen Führung von Marissa Mayer scheinbar gefangen und während der Konsolidierung mehr als 30 andere Unternehmen eingekauft, die alle Yahoo! helfen sollen, mit digitaler Werbung Geld zu verdienen. Ein Unternehmen war Tumblr, für das Yahoo! im Mai 2013 mehr als 990 Millionen US-Dollar bezahlt hat. Doch der von David Karp gegründete Blogging-Dienst stagniert seitdem in seiner Entwicklung.

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Tobias SchwarzShortRead: Facebook benachteiligt textbasierte Posts

Fast schon im Wochenrhytmus aktualisiert Facebook seinen Newsfeed-Algorithmus. Die neusten Änderungen betreffen Statusmeldungen und Posts. // von Tobias Schwarz

facebooknewsfeed

Facebook hat heute bekannt gegeben, dass mit dem neuesten Update des Newsfeed-Algorithmus, textbasierte Statusmeldungen von Seiten seltener angezeigt werden und die von Freunden oder Seiten, die vor allem Medieninhalte und Links posten, etwas häufiger. Im Blogpost schreibt Facebooks Produktmanager Chris Turitzin, dass Tests gezeigt hätten, dass kurze Posts öfters geteilt werden. Seitenbetreiber sollten beim Versenden von Links davon absehen, die URL im Text stehen zu lassen und Links ordebtlich einbetten. Dies würde bei den Nutzern besser ankommen. Und wahrscheinlich auch bei Facebook, dass sich immer mehr zur "personalisierten Zeitung" seiner Nutzer verwandeln möchte.


Image by Mixy Lorenzo (CC BY 2.0)



Julian HeckNico Lumma: „Das Lokale Web ist hoch spannend!“

Im Vorfeld der Local Web Conference sprach Keynote-Speaker Nico Lumma mit Julian Heck über das Local Web. // von Julian Heck

People (Bild: Warrenski [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Das Local Web rückt immer stärker in den Vordergrund zahlreicher Lebensbereiche. Das Marketing wird lokaler, der Journalismus besinnt sich auf das Lokale zurück, die Vernetzung ist durch eine geografische Nähe geprägt und bei vielem davon spielen Geodaten eine zentrale Rolle. Die Local Web Conference, die am 5. Februar in Nürnberg stattfindet, betrachtet dieses Thema aus vielerlei Perspektiven dank interessanter Referenten, wie zum Beispiel Netzpiloten-Kolumnist Nico Lumma. Er wird die Keynote „Wir sind ja alle sowas von local“ halten.

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Jakob SteinschadenTinder: Die Flirt-App, die deinen Daten schöne Augen macht

Eine ziemlich simpel gestrickte Smartphone-Anwendung namens Tinder hilft Nutzern auch im deutschsprachigen Raum beim Aufreißen – und saugt Nutzerdaten Richtung USA. // von Jakob Steinschaden

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Dating, Flirten, Quickies – das Thema Sex ist auch nach tausend und einer Single-Plattform so heiß, dass man eine kleine App wie Tinder schnell groß machen kann. Reduziert aufs Wesentliche, kann man mit der kostenlosen Smartphone-Anwendung schnell und einfach Flirt-Willige in der eigenen Umgebung finden, tritt aber gleichzeitig ziemlich viele Rechte an seinen Daten ab. Der altbekannte Deal also.

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Tobias SchwarzShortRead: Facebook rollt Trending-Feature aus

Monatelang hat Facebook das mindestens von Twitter inspirierte Feature Trending getestet, jetzt kommt es endlich in den Newsfeed. // von Tobias Schwarz

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Mit Trending geht Facebook den nächsten Schritt zur "personalisierten Zeitung" und entwickelt als soziales Netzwerk immer mehr Eigenschaften einer umfassenden Plattform. Chris Struhar stellte auf dem Firmenblog das neue Feature vor, dass am rechten Rand der Website anzeigt, welche Beiträge gerade am meisten geliked und geteilt werden. Die Auflistung wird personalisiert sein, also vor allem Themen anzeigen, die einen selber oder seine Kontakte auf Facebook interessieren. Der Rollout beginnt in englischsprachigen Ländern, wie den USA, Großbritannien, Indien und Australien. Nach Hashtags und Embedded Post ist dies bereits das dritte Feature, dass Facebook in kürzester Zeit von Twitter kopiert.


Tobias SchwarzShortRead: Google Now für den Chrome-Browser

Google Now ist vor allem als smarter Assistent auf Android-Geräten bekannt. Jetzt testet Google den Dienst auch im Chrome-Browser. // von Tobias Schwarz

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In der isolierten Testumgebung namens Chrome Canary, in der alle neuen Features, Funktionen und zukünftige Version von Googles Chrome-Browser getestet werden, kann jetzt angeklickt werden, dass Google Now auch im Browser funktioniert. Für den Anfang nur ein Test, erscheint es jedoch sinnvoll, dass Google Now geräteunabhängig eingesetzt wird. Der Dienst wertet alle Google zugänglichen Informationen der Nutzer aus und zeigt ihnen Informationen an, bevor sie sie überhaupt suchen. Dies verleitet einen nicht nur zu konstanten Nutzung von Google-Geräten und -diensten, sondern auch der Bereitschaft, Google mehr Zugang zu persönlichen Informationen zu geben.


Tobias SchwarzShortRead: LinkedIn startet Freiwilligen-Marktplatz

LinkedIn integriert in seinen vor allem von Berufstätigen genutzten sozialen Netzwerk einen Marktplatz für freiwilliges Engagement. // von Tobias Schwarz

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LinkedIn kündigte heute in einem Blogpost den sogenannten ″The Volunteer Marketplace″an (TechCrunch berichtete), auf dem LinkedIn-Mitglieder sich über Tätigkeiten bei gemeinnützigen Organisationen und Vereinen erkundigen können, um sich ehrenamtlich zu engagieren. Da so gut wie alle Mitglieder von LinkedIn ihr Profil als eine Art Online-Lebenslauf pflegen, möchte LinkedIn scheinbar nutzen, dass ehrenamtliches Engagement hoch angesehen ist und Mitglieder sich somit leichter dazu entschließen, umsonst eine gemeinnützige Aufgabe zu übernehmen, wenn sie damit attraktiver für potenzielle Arbeitgeber werden. Kommt es zu einem erfolgreichen Abschluss auf dem Marktplatz und ein Mitglied beginnt eine ehrenamtliche Tätigkeit, kann die Organisation diese bewerten. Die Bewertung erscheint dann im LinkedIn-Profil des Helfers. LinkedIn-Mitglieder können ab sofort auch in ihrem Profil angeben, wenn sie dazu bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren.


Tobias SchwarzFacebook plant Nachrichten-App namens Paper

Facebook treibt seine Entwicklung zum wichtigsten Ort im Internet weiter voran und versucht sich jetzt auch als News-Aggregator. // von Tobias Schwarz

Facebook (Bil:d Life Mental Health [CC BY 2.0], via Flickr)

Eine Facebook-Präsenz zu haben scheint inzwischen für Unternehmen Pflicht zu sein. Das gilt besonders für Medienunternehmen, denn die müssen zwangsläufig dort sein, wo die Leute sind, um gelesen zu werden. Facebook versucht aus dem vielen Content, denn Medien im sozialen Netzwerk teilen, Kapital zu schlagen und seine ganz persönliche Entwicklung voranzutreiben. Angeblich plant Facebook eine eigene digitale Zeitung, wahrscheinlich kurz und sehr ironisch "Paper" genannt.

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Daniel KuhnGmail-Update schafft Zweiklassengesellschaft bei Google+

Das letzte Gmail-Update soll die Kommunikation unter Freunden erleichtern, stellt aber nicht nur den Schutz der Privatsphäre auf die Probe. // von Daniel Kuhn

Google (Bild: Robert Scoble [CC BY 2.0], via Flickr)

Die vielen Updates, die Google ständig für allerlei Produkte ausrollt, werden vom Normalnutzer maximal billigend zur Kenntnis genommen. Das letzte Update für Gmail sorgt dagegen für großen Unmut. Ab sofort lassen sich E-Mails auch an Google+-Nutzer senden, deren E-Mail-Adressen nicht bekannt sind. Dabei schafft Google gleichzeitig eine Zweiklassengesellschaft, denn während der Normalnutzer aktiv werden muss, erhalten besonders aktive Nutzer Sondereinstellungen.

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