Gunnar SohnWarum ist Unternehmenskommunikation so langweilig?

Immer mehr Firmen setzen auf eigene Blogs. Wenn sie ihren Mitarbeitern aber keinen Spielraum erlauben, lässt das Ergebnis zu wünschen übrig. // von Gunnar Sohn

sweet, sweet honey (Bild: Peter Shanks [CC BY 2.0], via Flickr)

Viele Unternehmen haben heute einen Blog, aber kaum Kommunikation, beklagt der Berater Christian Henne. Gleiches gilt für die Präsenzen auf Facebook oder Google Plus. Abschalten wäre die naheliegende Entscheidung, wenn nicht die meisten Organisationen einen Gesichtsverlust fürchten würden. Man könnte es allerdings auch mit einer anderen Kommunikationskultur versuchen:

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Katharina BrunnerScott Berkun über seine Zeit bei Automattic

In seinem Buch "Mein Jahr ohne Hosen" schreibt Scott Berkun über den Arbeitsalltag bei Automattic, einer dezentral organisierten Firma. // von Katharina Brunner

„Mein Jahr ohne Hosen“ erschien im August 2014 im Wiley-VCH Verlag.

Im Jahr 2010 hatte Automattic, die Firma hinter WordPress.com, 50 Mitarbeiter, die fast ausschließlich online zusammenarbeiten, ein Büro nur zu Demonstrationszwecken bei Fototerminen und keine Hierarchien. Gründer Matt Mullenweg und der damalige CEO Toni Schneider stellten fest, dass das nicht mehr optimal war und entschieden sich, eine Hierarchieebene einzuführen.

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Tobias GillenMemento mori: Was tun mit dem digitalen Nachlass?

Was macht man mit dem digitalen Nachlass? Twitter und der US-Staat Delaware planen Neuerungen. // von Tobias Gillen

Digitaler Nachlass (Bild: Chris Maidlow [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Ein Todesfall ist nicht nur mit Trauer verbunden, sondern auch mit vielen Aufgaben für die Hinterbliebenen. Neben der Trauerfeier, der Beerdigung und den Erbschaftsangelegenheiten gibt es heutzutage in der vernetzten Welt auch noch andere offene Fragen, die möglicherweise wichtig werden können. So etwa der digitale Nachlass.

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AdvertorialInterview mit Kate Palmer über viralen Journalismus

Erfolg im Internet bedeutet Probieren, Probieren, Probieren. Mit Zugang zu mehr Daten als je zuvor können Verlage ihre besten Inhalte für sofortige Viralität platzieren, während sie ihre weniger populären vom Rande der Vergessenheit zurückholen. // von Parse.ly

Kate Palmer von der Huffington Post

Mit über 1,200 täglich veröffentlichten Originalinhalten (zusammen mit zwischen 500 und 600 Blogs) ist die Huffington Post der Traum eines jeden Datenwissenschaftlers. Aber die mengenmäßigen Einblicke, die all diese Inhalte bieten, sind nur dann wertvoll, wenn sie mit der guten, alten menschlichen Intuition kombiniert werden. Wir sprachen mit Kate Palmer, der leitenden Herausgeberin des Huffington Post, über die Tradition des Verlages, zu experimentieren, den Aufschwung dessen Viral-Redakteuren und mehr. [Mehr]


Tobias SchwarzNeue Netz-Interviewserie “Durchgedreht mit..” startet

Die Netzpiloten-Autorin Gina Schad startet mit "Durchgedreht mit.." eine neue Netz-Interviewserie – Premierengast ist der Regisseur Dani Levy. // von Tobias Schwarz

Durchgedreht mit… Interview von Gina Schad mit Dani Levy

"Durchgedreht mit (…)" ist ein innovatives Interviewformat, das sich auf die Kultur spezialisiert, mit einer weiblichen Redakteurin, einem humorvollen schrägen Ansatz, einer breiten Auswahl an Interviewpartnern und einer bewussten Netz-Fokussierung. Im Mittelpunkt wird dabei folgende Frage stehen: Wie hat die Digitalisierung die Arbeitswelt des jeweiligen Interviewpartners verändert? [Mehr]


Daniel KuhnTumblr-Fotos werden nun nach Markenlogos gescannt

Als neue Monetarisierungsmöglichkeit lässt Tumblr das Unternehmen Ditto Fotos nach Markenlogos scannen und begibt sich damit auf dünnes Eis. // von Daniel Kuhn

Tumblr kooperiert mit Ditto

Tumblr steht unter Druck. Nach der Übernahme durch Yahoo muss das Unternehmen Profit abwerfen und die Übernahmekosten wieder einspielen. Die bisherigen Werbeeinblendungen reichen hierfür nicht aus, weshalb man das Unternehmen Ditto Labs angeheuert hat, um alle veröffentlichten Beiträge auf vorhandene Markenlogos und Emotionen zu scannen. Nicht etwa um gezielter Werbung zu schalten, sondern den Marken darüber Aufschluss zu geben, wie sie auf einer bestimmten Plattform wahrgenommen werden.

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Lars SobirajReddit, Imgur und Twitch öffnen sich

Wissenschaftler stehen heutzutage immer wieder vor dem selben Problem. Ihr Zugriff auf Daten von sozialen Netzwerken ist begrenzt. DERP soll nun für Abhilfe sorgen. // von Lars Sobiraj

Reddit (Bild: Blake Patterson [CC BY 2.0], via Flickr)

Das neue Projekt DERP bringt mehrere Webseiten zusammen, die jeweils über einen aktiven und großen Userstamm verfügen. Künftig soll es für Wissenschaftler leichter sein, an Daten von sozialen Netzwerken zu gelangen. Bisher haben sich Untersuchungen als sehr kompliziert erwiesen, die über mehrere Internet-Plattformen hinweg Daten sammeln und auswerten sollen. DERP bringt nun Communitys unterschiedlicher Ausrichtungen zusammen, um die Auswertung einfacher zu gestalten.

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Tobias GillenSIMSme: Deutsche Post scheitert an überflüssiger „E-WhatsApp“

Die Deutsche Post startet mit SIMSme einen angeblich sicheren Messenger – und lässt jegliches Verständnis für die mobile Welt vermissen. // von Tobias Gillen

SORRY (Bild: Ed Schipul [CC BY 2.0])

Die Deutsche Post will jetzt so richtig durchstarten. Nach dem E-Postbrief gibt es nun – na? na? – einen sicheren Messenger für Android und iOS – Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Selbstzerstörungsfunktion inklusive. Aber: Was taugt SIMSme wirklich? [Mehr]


Gunnar SohnDas Potenzial von Google Hangout on Air

Umberto Eco und die Ästhetik des Live-Fernsehens: „Das Senden und Empfangen“ wird noch einmal neu definiert. // von Gunnar Sohn

On Air (Bild: ThomasWanhoff [CC BY 2.0], via Flickr)

Hangout on Air ist ein verkanntes Internetmedium: Schon der Name macht das Format in Deutschland nicht eben für den Alltagsgebrauch tauglich. Was steckt aber wirklich an Potenzial und Möglichkeiten im Medium für die TV-Autonomen? Was braucht es an Technik, Know-how und rechtlichen Voraussetzungen? [Mehr]


Daniel KuhnDer Relaunch hat Foursquare vor dem Absturz gerettet

Die Abwertung des Check-ins und der Split in zwei Apps sind umstritten, doch die Zahlen zeigen, dass der Schritt bitter nötig für Foursquare war.

Foursquare (Bild: John Fischer [CC BY 2.0], via Flickr)

Es kann sich eigentlich niemand beschweren, dass die Veränderungen bei Foursquare überraschend kamen. Seit mehreren Monaten hat das Unternehmen die Pläne angekündigt, die App in zwei Teile aufzusplitten. Und doch sind die Hardcore-Nutzer geteilter Meinung, nachdem Foursquare im Mai den Check-in in die neue App Swarm ausgelagert und vor einer Woche den Relaunch der Haupt-App durchgeführt hat. Doch der Spagat hat dem Location Based Service zumindest vorerst den Kragen gerettet.

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Jakob SteinschadenFacebook Messenger: Die Gründe für den App-Split

Die Ausgliederung der Direktnachrichten in eine eigene App hat zwei triftige Gründe: WhatsApp und Twitter. // von Jakob Steinschaden

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Facebook-Nutzer haben derzeit wieder einen Grund zum Jammern: Sie werden von den Machern des Online-Netzwerks derzeit dazu gezwungen, sich für das Empfangen und Versenden von Direktnachrichten die eigene App “Messenger” (gratis für iPhone, Android und Windows Phone) zu installieren - in der Haupt-App von Facebook wird man künftig private Nachrichten nicht mehr senden können. Diese Aufsplittung der Facebook-App in mehrere Unterfunktionen begründet Facebook mit einem besseren Nutzungserlebnis. Dank der eigenständigen Messenger-App würden User Antworten auf Direktnachrichten 20 Prozent schneller bekommen, heißt es seitens der Firma. [Mehr]


Gunnar SohnWerbung im Internet

Die Online-Werber führen einen Krieg gegen die Internet-Nutzer, die sie als reines Klickvieh sehen. // von Gunnar Sohn

computer mouse (Bild: Pockafwye [CC BY 2.0], via Flickr)

Woher kommt der Hass auf die Onlinewerbung, fragt sich Unternehmensberater Nicolas Clasen im brandeins-Streitgespräch mit Stephan Noller, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Targeting-Spezialisten Nugg.ad. Die meisten Banner seien hässlich und nervig. Das habe nichts mit der Anmutung einer Print-Anzeige zu tun und auch nicht mit dem Humor eines Werbespots. „Diese Banner sind einfach nur belästigend, weil nicht verstanden wurde, wie Werbung wirkt. Das liegt auch daran, dass die besten Werbeleute immer noch für Print und TV arbeiten.“ [Mehr]


Tobias SchwarzOne Spark: “Crowdfunding wird Altbewährtes auflösen”

Am 13. September findet das internationale Crowdfunding-Festival "One Spark" in Berlin statt – wir haben uns mit dem Veranstalter Travis Todd unterhalten. // von Tobias Schwarz

Travis Todd

Im letzten Jahr fand das "One Spark Festival" erstmals statt. Bereits ein Jahr später hat es das Crowdfunding-Festival von Jacksonville in Florida an die Spree nach Berlin geschafft. Hier vor Ort versuchen die Veranstalter zusammen mit New Thinking, Silicon Allee und APCO an den Erfolg von 2013 anzuschließen. Wir haben uns mit dem Veranstalter Travis Todd über die Europa-Premiere unterhalten und was uns am 13. September in der Berliner Platoon Kunsthalle erwartet.

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Tobias SchwarzStartups@Reeperbahn: “In Hamburg brodelt es an jeder Ecke”

Parallel zum diesjährigen Reeperbahn Festival findet in Hamburg das Pitch-Event "Startups@Reeperbahn" statt – Sanja Stankovic verrät uns, was es damit auf sich hat. // von Tobias Schwarz

Reeperbahn Festival Startup

Startups@Reeperbahn wurde 2013 von Sanja Stankovic initiert, mit Tim Jaudszims kuratiert und gemeinsam mit dem Reeperbahn Festival umgesetzt. Gewinner war das erfolgreiche Startup Tinnitracks aus Hamburg, welches im Anschluss viele weitere Preise und Nominierungen bekam. Das erfolgreiche Format fand ebenfalls im März 2013 in einer SXSW Edition während des deutschen Auftritts auf dem South by Southwest Festival in Austin, Texas statt und kürte mit Protonet (Deutsches Startup 2013) ein Startup zum Gewinner, welches jüngst einen Crowdfunding-Weltrekord aufstellte. Wir haben uns mit Sanja Stankovic über die diesjährige Auflage von Startups@Reeperbahn unterhalten.

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Oliver BerntQuo vadis, Super Mario? Der Fall Nintendo.

Nintendo – dieser Name repräsentiert seit Generationen familienfreundliche Videospielkultur in Reinform. Doch wie konnte der einstige Innovator der Branche zum Sorgenkind werden? // von Oliver Bernt.

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Der Schock war groß als Nintendo Anfang Juni 2014 verkündete, seine Firmenzentrale im fränkischen Großostheim schließen zu wollen. Seit mehr als zwanzig Jahren leitet der japanische Videospiel-Gigant von diesem Standort sein Europa-Geschäft. Doch nun werden voraussichtlich 130 Mitarbeiter demnächst ihren Job verlieren. Der Betriebsrat ist bereits involviert und es soll ein Sozialplan erstellt und eine Auffanggesellschaft gegründet werden. Ein nicht näher spezifizierter Teil der Büros soll nach Frankfurt verlagert werden. Erleben wir hier den langsamen Rückzug eines schwankenden Unternehmens aus Europa? [Mehr]


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