Kann sich jemand noch an die Fernseh-Quizshow Jeopardy aus den 90er Jahren mit Frank Elstner im Vorabendprogramm erinnern? Die mit der grauenhaften Melodie, die man anschliessend nicht so schnell aus dem Kopf herausbekam? Genau das spielen wir auf re:publica ‘08 am Donnerstag Abend: Wir nennen es "Blogger-Jeopardy" und die Technik steht schon. Wenn alles klappt, dann auch mit der Melodie. Nur nicht mit Frank Elstner - das versprechen wir Euch.
Und natürlich werden nicht nur Business-Blogs gesucht, sondern auch andere witzige Kategorien. Mehr dazu auf re-publica.de.
Wenn der Regenwald so schnell nachwachsen würde wie derzeit "grüne" Communities online aus dem Boden sprießen, wäre der Welt sicherlich ein gutes Stück geholfen. Dass Greenopolis also nur eine von vielen neuen Pflänzchen im Onlinebiotop ist, soll nicht darüber hinweg täuschen, dass dahinter trotzdem auch ein löbliches Anliegen steckt.
Das Motto lautet: Learn, Act, Reward, Together! Sprich: Greenopolis will durch Aufklärung und Bildungsangebote seine Community zu einem bewussteren, nachhaltigeren oder eben grünerem Lebensstil verhelfen. So weit, so gut! Aber erst mal weiterlesen...
[Mehr]
Wenn es um wirklich soziale "soziale Netzwerke" geht, darf kiva.org nicht fehlen. Die Website vermittelt seit 2006 Mikrokredite von hilfsbereiten Kreditgebern - meist aus westlichen Industriestaaten - an Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Einfach mal ein bisschen die Welt retten? Jetzt zählen keine Ausreden mehr! Soziales Engagement kann einfacher sein als viele denken, dem Internet sei Dank. Diverse Online-Projekte versuchen, die Barrieren für eine Mitarbeit bei karitativen Projekten zu senken und Unterstützer zu gewinnen. In dieser Liste ist für jeden etwas dabei!
Social Edge hat kein geringeres Ziel als Visionäre zu vernetzen. Visionäre, die die Welt verbessern wollen - oder dies bereits tun. Visionäre, für die soziales Engagement und Geschäftssinn keinen Widerspruch darstellen und die ihre Visionen in nachhaltige Projekte mit einer gehörigen Portion Herzblut und Mut angehen. Soweit in Kurzform die Theorie, wie man sie im Press Kit von Social Edge lesen kann.
[Mehr]
Facebook, MySpace, StudiVZ: Social Networks soweit das Auge reicht. Wir zeigen eine neue Generation von sozialen Netzwerken, bei der es nicht nur um Geselligkeit geht, sondern um Inhalte und soziale Verantwortung. Spaß machen sie trotzdem.
[Mehr]
Jeder hatte bestimmt schon mal den Gedanken, etwas für einen guten Zweck zu spenden. Doch an wen? Schließlich gibt es unzählige Hilfsorganisationen. Gerade wurde der Vorwurf gegen UNICEF laut, Spendengelder veruntreut zu haben - manche Spender wenden sich nun lieber anderen Hilfsorganisationen zu.
Hier tritt betterplace auf den Plan. Hier findet man zahlreiche kleine Hilfsprojekte aus der ganzen Welt - schön übersichtlich auf einen Blick, das Suchen nach dem richtigen Projekt wird leicht. Die Verwaltungskosten werden von einer Stiftung getragen: So garantiert Betterplace, dass alle privaten Spendengelder zu 100 Prozent an die Projekte weitergeleitet werden.
[Mehr]
Ein spannendes Video über Facebook und über die höchst interessante Zusammensetzung des Board of Directors. Die Quelle ist unklar und auch der Tonfall eher paranoid. Zu denken gibt mir der Film aber allemal, stimmt man doch bei der Anmeldung einer Unzahl eigentlich unmöglicher Passagen in den Nutzungsbedingungen des Social Networks zu.
Schriftlich aufbereitet, mit Links zu einigen der Quellen, gibt's ds Ganze übrigens hier. Wer dem Irrsinn der Nutzungsbedingungen einiger Webdienste mit gleichen Waffen begegnen will, sollte sich die Initiative ReasonableAgreement.org ansehen:
(via 5min)
Die Teilnehmer der Olympischen Spiele dürfen bloggen. Das IOC hat den Athleten erstmals grünes Licht gegeben, so dass wir im Sommer spannende Berichte aus dem olympischen Dorf erwarten dürfen.
Gleichzeitig stellte das IOC aber genaue Regeln auf, meldet Reuters:
"The IOC considers blogging...as a legitimate form of personal expression and not a form of journalism," the IOC said.
"It is required that, when accredited persons at the Games post any Olympic content, it be confined solely to their own personal Olympic-related experience," it said.
Sehen wir mal darüber hinweg, dass das IOC versucht, Bloggen als rein persönliches Hobby darzustellen und Blogs einfach generell abspricht, journalistischen Ansprüchen zu genügen.
Sonderlich frei dürfen die Sportler auch unter den neuen Regeln nicht bloggen. Streng verboten bleiben beispielsweise sowohl Audio- und Videobeiträge. Auch sind Fotos nur dann erlaubt, wenn sie nicht innerhalb der Sportarenen sowie anderer medial genutzer Flächen entstanden sind - hier sind dem Kommittee offenbar die TV-Verträge wichtiger als die Chance der Athleten, sich frei auszudrücken.
Für uns Leser könnte es dennoch spannende Einblicke in das tägliche Treiben hinter der Sportkulisse geben, wenn auch nur zwischen den Zeilen. Ein wenig mehr Mut zur Offenheit seitens des IOC wäre schön gewesen. Ob aber der chinesischen Regierung die offizielle Billigung von Blogs gefällt? Zweifelhaft.
(via)
Nicht Seiten, die jedes Bedürfnis befriedigen, hat Jason Kottke gesammelt - sondern lauter hochspezialisierte Websites, die jeweils genau einen Zweck erfüllen und nichts anderes. So spezialisiert sind diese Seiten, dass die jeweilige Zielsetzung schon eindeutig aus dem Domainnamen hervorgeht. Charmant!
Beispiele? Hier sind einige Auszüge aus Jason Kottkes Liste von Single Serving Sites, "web sites comprised of a single page with a dedicated domain name and do only one thing":
... hat Mashable zusammengestellt. Mit Hilfe dieser Links, sortiert nach den Kategorien Bookmarking, Highlighters, History und Visualisierung, ist es kein Problem mehr, auch bei ausgedehnten Surf-Session den Überblick zu behalten.
Link
The iPod Hacker ist zwar offenbar brandneu (bislang bietet das Blog genau einen Eintrag), könnte sich aber durchaus zu einer feinen, kleinen Quelle für iPod-Hacks entwickeln.
iPod Hacker hat eine Liste der besten Lernhilfen für deinen iPod zusammengestellt: "From downloadable podcasts to just-for-iPod study guides and applications, learning on the go has never been easier."
Link
Das leidige Thema für Knowledge-Worker: 100, 200 oder sogar mehr Feeds im Feedreader, wie soll man diese Informationsflut vernünftig handhaben? Nur die Diszipliniertesten behalten da den Überblick. Die breite Masse der Feedjunkies - mal Hand aufs Herz - lässt da eher Wildwuchs walten. Abhilfe verspricht Tiqqer, ein neuer Memetracker für aktuellen Content aus Blogs, Social Networks und Newssites, der von Stephan Baumann und Dražen Cindrić entwickelt wird. Tiqqer ist, kurz gesagt, eine Art Rivva mit Community- und Personalisierungsfeatures. Darüber hinaus werden nicht nur Text-, sondern auch Audio- und Videopostings zum Feed-Remixen abgebildet.
[Mehr]
"Tiqqer ist die tägliche Dosis hochaktueller Neuigkeiten aus dem Web und das Vernetzen mit Gleichgesinnten, die ähnliche Interessen haben", sagt Stephan Baumann über sein Nebenprojekt Tiqqer.
Im Blogpiloten-Interview spricht er über Memetracker und erklärt, wie Tiqqer helfen kann, der Informationsflut Herr zu werden.
Den Review zu Tiqqer gibt's als Nachschlag dann heute Nachmittag! Also: Stay tuned!
Hier klicken für weitere Blogpiloten-Interviews.
...ist der großartige Titel des ersten Teils der neuen Fudder-Serie "Ich steh dazu". Ein Vorgeschmack?
Meine Mama mag das Internet. Sie sitzt gerne mit ihrem Macbook auf dem Sofa und guckt sich bei Google Earth das Haus meines Bruders in London von oben an, bucht Billigflüge nach Sizilien oder schaut Konzert-Videos von Udo Jürgens auf YouTube. Wie das alles geht, haben mein Bruder und ich ihr gezeigt. Wie man Leute googelt, das hat sie sich allerdings selbst beigebracht.