Steffen BüffelNews was a Rivva

rivva Frank Westphal, Macher von Rivva.de, hat bekannt gegeben, dass er Rivva künftig bestensfalls nur noch auf Sparflamme weiterlaufen lassen wird: "Es wird Zeit, loszulassen, Rivva einzumotten und neue Wege einzuschlagen. Ich werde versuchen, den Dienst noch in einem möglichst pflegeleichten Modus fortzuführen." Rivva.de war und ist seit gut 1,5 Jahren meine Startseite. Es war der Start in den Tag und tagsüber ein Radar dafür, wie sich Themen entwickeln. Zusammen mit Feedreader und Twitter-Channel war Rivva für mich eine Art Spiegel-Online für die Buzz-Themen in der deutschen Blogosphäre und wichtiger Themenwegweiser für Blogpiloten. [Mehr]

Björn RohlesInterview: StudiVZ und die Piratenpartei

Als wir vor einigen Tagen von der Öffnung StudiVZs für den Wahlkampf berichteten, haben wir es bereits angedeutet: In der Beschränkung auf im Bundestag vertretene Parteien liegt Sprengstoff. Und so ist es auch gekommen: Mit der Löschung eines Profils der Piratenpartei hat StudiVZ gemäß der eigenen AGBs reagiert. Obwohl AGB-konform, stellt der Schritt doch einige Fragen in den Raum, die es zu beantworten gibt. Wir haben Sebastian Bartsch, Mitglied der Piratenpartei und Profilersteller, zu diesem Thema und den Zielen seiner Partei befragt. Sebastian ist 21 Jahre alt, kommt aus dem Raum München und ist seit gut einem halben Jahr aktiv bei der Piratenpartei. [Mehr]

Steffen BüffelInterview: “Wissenschaft muss öffentlicher werden”

maschen Die Themen Wissenschaft, Bildung, Lebenslanges Lernen und Co. blitzen immer mal wieder in der öffentlichen Debatte auf. Gerade in Wahlkampfzeiten wird gerne mehr Geld für Forschung und Lehre, Wissenschaft und Bildung gefordert oder von der Politik versprochen. Egal, ob aus diesen Absichtsbekundungen auch tatsächlich Projekte werden oder nicht, lassen sich neben diesen politisch motivierten und medial plakativ inszenierten Bildungsoffensiven beim wissenschaftlichen Nachwuchs im Bildungssektor selbst Innovatoren ausmachen, die wirklich etwas bewegen. So zum Beispiel Dr. Christian Spannagel, Juniorprofessor von der PH Ludwigsburg. Im Interview mit den Blogpiloten erläutert er sein Selbstverständnis als "öffentlicher Wissenschaftler" und erklärt, wie er durch das Social Web zusammen mit anderen Innovatoren ein Netzwerk aufgebaut hat, das die Art und Weise wie wir über Lehren und Lernen nachdenken revolutionieren könnte. [Mehr]

Björn RohlesLinktipps: Wahlgetwitter und Netzzensur-Petition

Twitter hat sich als schnelle Informationsmaschine im Netz rasant durchgesetzt und wird nun als Echtzeit-Stimmungsbarometer zur Wahl eingesetzt. Das Wahlgetwitter funktioniert über spezielle Hashtags: #CDU+ für Zustimmung, #CDU- für Ablehnung. Bestnoten erhalten bisher die Grünen, die CDU/CSU scheint im Twitter-Netz derzeit nicht sehr beliebt zu sein. screenshot-wahlgetwitter Wem die Netzzensur gegen den Strich geht, kann seinen Unmut in einer eigens eingerichteten Online-Petition gegen Netzzensur beim Bundestag zum Ausdruck bringen. Sollten sich 50000 Mitzeichner finden, ist der öffentliche Sitzungsausschuss verpflichtet, den Petenten anzuhören.

Steffen BüffelLesetipps für den 1. Mai

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch's Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

  • Urheberrecht: Den Schwachen zum Schutze: Auf Zeit online widmet sich Tina Klopp dem Thema Urheberrecht, Open Access und - so der Titel des Beitrags - dem Künstler als Vorwand.
  • “The Pictures Generation”: Audio Slide Show: Multimedia: The New Yorker: Auf The New Yorker gibt es eine interessante Audio-Slideshow von Peter Schjeldahl über "The Picture Generation" mit Fotos aus den Jahren 1974-1984, die derzeit im Metropolitan Museum of Art läuft. Wer nicht selbst vor Ort sein kann, hier bekommt man wenigstens einen kleinen Einblick und Eindruck.
  • Bloggen ist nicht genug: Wohin Blogpolitik steuern könnte: Björn Grau schreibt auf Spreeblick im Vorfeld zum Politcamp09 seine Gedanken und Vorschläge für die Stoßrichtung der "Blogpolitik";. Ein guter Aufschlag, der sicher im Zuge und im Nachgang zum Politcamp diskutiert werden wird. Wer also schonmal im Bilde und am Ball sein will, hier ist ein guter Leseanfang in die kommende Debatte.
  • Antworten zu Netzsperrenfragen auf Abgeordnetenwatch: Drüben beim Webrocker gibt es eine hochinteressante Liste mit Antworten von Abgeordneten, die sich zum Thema Netzsperren geäußert haben?

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Peter BihrAlle reden über Twitter – aber bitte richtig!

Kurznachrichtendienst Twitter ist inzwischen endgültig im Mainstream angekommen. Kein amerikanischer Popstar, der keine 140 Zeichen Nachrichten schickt, kein ein deutscher Politiker, der sich nicht per SMS ans Wahlvolk richtet. Leider bringt Twitter eine etwas verschrobene Grammatik mit sich. Deshalb hier nochmal die wichtigsten Begriffe, damit das nächste Gespräch über Twitter nicht in peinlichem Schweigen endet. Ein kurzes Lexikon. [Mehr]

Dr. Alexander GörlachSteinmeier muss gewinnen

Der Kandidat der SPD: Der Wahlkampf hat längst begonnen Frank-Walter Steinmeier punktet nicht. Zwar holt er in Umfragen auf, die Kanzlerin liegt aber noch rund 20 Prozentpunkte vor ihm. Gewinnt die SPD mit dem derzeitigen Außenminister nicht die Wahl und das Kanzleramt, droht sein Gastspiel an der Spitze der traditionsreichen Sozialdemokratie ein kurzes Gastspiel zu werden. Auch und vielleicht gerade weil er dem glücklosen Kurt Beck nachgefolgt ist, der die SPD auf links und damit in Richtung der Konkurrenz unter Oskar Lafontaine gedreht hat. Steinmeier ist und bleibt, auch im Wahlkampf, dem Realo-Flügel seiner Partei (Mitte-Rechts) verpflichtet. Einer Reichensteuer, die die Parteilinken gefordert haben, hat er deshalb ins Leere laufen lassen. Als Mann des Mitte-Rechts-Flügels steht er für die Agenda-Politik von Gerhard Schröder, die Kurt Beck revidieren wollte. Die Parteilinken, Andrea Nahles und Klaus Wowereit, halten sich im Moment bedeckt. Das wird nach einem nicht siegreichen 27. September anders aussehen. Dass der Wahlkampf eröffnet ist, ist mittlerweile überdeutlich. Franz Müntefering übt sich schon seit Längerem in der Kritik an der Kanzlerin, deren Vize er immerhin zwei Jahre lang in der Großen Koalition war. Steinmeier vermeidet die direkte Konfrontation, aber spricht doch klar und gezielt in seinen Reden dieser Tage die Sprache des Wahlkampfs. In Zweiten der Krise setzen die Deutschen gerne auf Beharrung, nicht auf Wandel. Die Kanzlerin wird des deshalb wohl noch eine Legislatur im Amt halten. Ihr würde im Falle einer verlorenen Wahl dasselbe blühen, wie Frank-Walter Steinmeier: Das Ende der aktiven Polit-Karriere und der Verlust ihrer Ämter. Mehr Infos auf www.cicero.de:

Steffen BüffelReally Social Syndication – Digitale Gefühlsduseleien

picture-17Das Web entgrenzt so einiges, wenn nicht sogar einfach alles. Unternehmensgrenzen werden aufgeweicht, Hierarchien zugunsten flexibler Netzwerkstrukturen aufgebrochen. Weltweite Kommunikation zwischen Menschen und nicht nur Gatekeepern wird ermöglicht. Es twittert und bloggt wie wild vor sich hin in "The Cloud". Schöne neue Netzwerkwelt - und mit dem kuscheligen Social Web wird es auch noch ganz dicke freundschaftlich. Buddies, Friends, Kontakte... Connecten, Netzwerken, Poken.... Freundschaftlich? Freunde? Mmhhhh, ich weiß nicht so recht. [Mehr]

Steffen BüffelLesetipps für den 29. April

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch's Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

  • "Tagebücher sind mehr als ein innerer Monolog": Interview auf JETZT.de mit TIne Nowak, Kuratorin der Ausstellung "@bsolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog". Die Ausstellungt läuft noch bis Ende August im Berliner Museum für Kommunikation.
  • Grippewelle: Schweinegrippe infiziert Twitter: Kai Biermann hat sich für die zeit mal angescahut, wie schnell sich die Schweinegrippe auf Twitter verbreitet hat. Interessante Zahlen. Twitter hat sich ja schon mehrfach 1. als Frühwarnsystem und 2. als viral funktionierende Gedankenschleuder herausgestellt.
  • Physik des Regentropfens: Tropfen zerplatzen gar nicht auf dem Boden: Das Blog Echolot beobachtet die Wissenschaft. Ich beobachte derzeit mehr das Wetter, denn der April scheint bis zu seinem Ende wirklich noch zu machen "wasser" will. Es regnet. Da passt das Blogposting von Marc Scheloske zur Physik des Regentropfens.
  • F.A.T. - Free Art and Technolgy: Free Art and Technology ist mir gestern zum ersten Mal aufgefallen. Es ist ein mehr als lässig gemachtes Blog mit vielen Videos und genialen Technik-, Kunst- und Kulturhacks. Nicht nur lesens- sondern auch bookmarkens- und RSS-abonnierenswert.
  • Journalismus muss sich verändern, um relevant zu bleiben: Alan Rusbridger, Chefredakteur des Guardian, spricht im Video auf CARTA über die Zukunft des Journalismus und den Medienwandel.
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Steffen BüffelTED-Talk: Erik Hersman über Ushahidi

Kürzlich hatten wir Ushahidi hier bei Blogpiloten im Review und dazu auch ein Video-Interview mit Juliana Rotich, eine der Gründerinnen dieses afrikanischen Crisis-Mapping-Dienstes. Bei der TED hat Erik Hersman, ein weiterer Gründer von Ushahidi in weniger als 4 Minuten auf den Punkt gebracht, worin die Kraft hinter dem als simples Mashup gestarteten Texting-Dienst steht und wie er inzwischen weltweit eingesetzt wird, um Informationen aus Krisengebieten schnell in die (Web-)Öffentlichkeit zu bringen. Sehenswert! [Mehr]

Steffen BüffelLesetipps für den 28. April

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch's Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

  • Filmpremiere auf Youtube: Der Dokumentarfilm 'Home' von Luc Besson und Yann Arthus-Bertrand startet als weltweit erster Film zeitgleich in den Kinos und auf YouTube. Gut so! [via T3N]
  • Google auf Rezept: Emily Singer schreibt auf Technology Review, wie wir künftig online Zugriff auf unsere Krankenakte haben werden. In den USA gibt es bereits erste Versicherer, die das automatische Hochladen der eigenen Krankendaten z.B. auf Google Health oder Microsoft HealthVault gestatten. Wohin das wohl führen wird? Hoffnungs- und Drohszenarien dürften nicht lange auf sich warten lassen.
  • Warum wir dem BKA nicht vertrauen können und was das mit dem Föderalismus zu tun hat: Ralf Bendrath fasst auf Netzpolitik noch einmal die Tragweite des Themas Zensrusula, Sperrlisten und mehr Befugnisse für das BKA zusammen. Die Debatte muss weitergehen. Außerdem verlinkt der Text auf weitergehende Beiträge Zeit, Heise und Co. Wer auf den aktuellen Stand kommen möchte, ist hier gut aufgehoben.
  • Medienkrise: Fünf Thesen zum Umbruch: Mein Lieblingsblog medienlese.com wird ja leider Gottes bald nicht mehr weiter betrieben. Einer der Autoren, Peter Sennheiser, nimmt die Reaktionen auf die Blogschließung und die darin zum Ausdruck gebrachten Meinungen zum Umbruch in der Medienwelt zum Anlass mal systematisch 5 Thesen zu eben diesem Umbruch zu fomulieren. Lesenswert!
  • Kostenlos-Kultur ≠ Urheberrechtsverletzung: Robin Meyer-Lucht hat auf carta.info 10 Thesen zum Modernisierungsversagen der Medieneliten niedergeschrieben. These #3 z.B.: "Das Internet gefährdet unsere Kultur? Na sicher, und das ist auch gut" .... Finde ich auch.

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Peter BihrPapergirl: Rollbare Kunst für Berlin

papergirl Das Berliner Kunstprojekt Papergirl geht in die vierte Runde. Warum der Name? "Papergirl wird wie eine Zeitung verteilt, aber nicht editiert oder gedruckt, sondern besteht aus künstlerischen Originalen, die gerollt werden." Die Kunstwerke werden am Ende der Ausstellung, in er alle Arbeiten gemeinsam zu sehen sind, verschenkt, vom Fahrrad aus an Passanten auf der Straße. In diesem Jahr voraussichtlich in Neukölln. Ein sehr schönes Projekt - wer freut sich nicht über ein spontanes Kunstgeschenk? Bis zum 17. Juni könnt ihr künstlerische Arbeiten einreichen. Wie und wo steht nach dem Klick. [Mehr]

Peter BihrTIME 100: Wer regiert das Internet?

Jetzt ist es offiziell: Die einflussreichste Person der Welt ist ein 21-jähriger Student. Christopher Poole, online bekannt unter dem Namen moot, hat das Forum 4chan gegründet. (4chan haben wir so ziemlich jedes Meme (was ist das?) der letzten Jahre zu verdanken: LOLCats, Chocolate Rain? Alle waren zuerst auf 4chan.) Ist der 21-jährige Student aus New York tatsächlich so einflussreich? Das zumindest behauptet das TIME Magazine, das auch dieses Jahr eine Onlinebefragung zu den 100 einflussreichsten Personen gestartet hat. Das Ergebnis war eindeutig: moot hat haushoch gewonnen. Aber Moment, ganz so einfach ist es nicht. Moot, der zuletzt auf der re:publica in Berlin gesprochen hat, hat im Netz gewaltig Einfluss. Aber wie er im Gespräch in Berlin selbst sagte, einer Onlineabstimmung kann man besonders in seinem Fall nicht wirklich trauen. Moot und seine Unterstützer haben die Abstimmung kräftig manipuliert. Wie genau, erfährst du nach dem Klick. [Mehr]
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