Steffen BüffelLinklotse: Es brodelt twittert in der Gerüchte-Küche

Das Gerücht: Google kauft Twitter! Die Köche des Gerüchts: Das Web! Die Zutaten: Fragezeichen und die gleiche Frage: Kauft Google Twitter? — ETIOLE: In What happens if Google overtakes? denkt man bei Etiole laut über das was-wäre-wenn nach. — MarketingPilgrim denkt in Google Buying Twitter? Not a Bad Idea ebenfalls laut über den Megadeal nach. — Sprechblase Google kauft Twitter? Ja, das wäre in der Tat ein Hammer, wie auch Cem drüben in der Sprechblase feststellt. — GoogleWatchBlog: Noch ein Fragezeichen zur gleichen Gerüchtedynamik gibt's im Beitrag Sollte Google Twitter übernehmen? vom GoogleWatchBlog. — Ethority: Fragezeichen plus Zeigefinger gibt's bei Ethority. Im Blogposting Gefährliche Eigen-Dynamik: Kauft Google Twitter? mahnt man die Gerüchtebrödler.

Peter BihrUmfrage an Startups, Coder, Mashup-Künstler

Startups brauchen Berichterstattung, Redaktionen brauchen Inhalte - ein ewiger Kreislauf. Mediale Aufmerksamkeit kann über Erfolg oder Scheitern eines Webservices entscheiden. Wir als Redaktion streben danach, unseren Lesern die besten Dienste und Ideen vorzustellen. Gleichzeitig versuchen die PR-Arbeiter, für ihre Startups soviel Bericherstattung wie möglich zu bekommen. In der Regel läuft das per Email: Bei unseren Redakteuren kommen täglich eine ganze Ladung von Ankündigungen, Pressemitteilungen und Startup-News an. Rockstars Dieses Jahr stehen für viele kleine Firmen besonders harte Zeiten an. Wir möchten möglichst vielen von euch die Chance geben, die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen. Dass die Community weiß, was euch besonders macht und von der Konkurrenz unterscheidet, ist der Schlüssel zum Erfolg. Zeigt ihnen, warum ihr Rockstars seid. Deshalb möchten wir von euch Startups wissen: Wie wollt ihr eure Dienste pitchen? [Mehr]

Björn RohlesStudie: Twitter-Nutzer sind jung, städtisch und mobil

Es war ja nur noch eine Frage der Zeit, bis das renommierte Pew Internet & American Life Project den Mikroblogging-Dienst Twitter entdeckt, und nun ist es geschehen: in der ersten Studie über Twitter und Status Updates haben die Forscher emsig Statistiken über die Twitter-User zusammengetragen. Die meisten Ergebnisse sind dabei nicht überraschend: grafik-pew-twitter-studie
  • Twitter-Nutzer sind tendenziell jung (siehe Grafik), obwohl ihr Durchschnittsalter mit 31 Jahren etwas höher liegt als unter MySpace- (27 Jahre) und Facebooknutzern (26 Jahre).
  • Twitter-Nutzer tendieren dazu, in städtischen Gebieten zu leben und geringere Einkommen zu erzielen als die restliche Internet-Bevölkerung (wohl ihrem geringerem Alter geschuldet).
  • Twitter-Nutzer sind in höhere Zahl dazu bereit, ihr Handy als mobiles Datengerät zu verwenden und dort auch Zeitungen zu lesen.
  • Obwohl Twitter-Nutzer neue Technologien nicht schneller annehmen als andere Internetuser, zeigen sie eine größere Bereitschaft, damit zu kommunizieren und Informationen auszutauschen.
Methodisch bauen die Zahlen auf Telefoninterviews mit 2253 erwachsenen Amerikanern von November bis Dezember 2008. Eine Zusammenfassung des Reports gibt es als PDF. [via arstechnica] Update: Die oben angebotene Grafik war leider missverständlich. Es folgt eine verbesserte Grafik. Vielen Dank an Falk Hedemann für den Hinweis. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Grafik zur Pew-Studie

GastpilotCausa Facebook: Ein Fall, der die Web-Gemeinde spaltet

Gastbeitrag von Jörg Wittkewitz von digitalpublic facebook Bildnachweis: mumpfpuffel auf Flickr.com Als am 4. Februar die sehr weit reichenden Rechte von Facebook an den Inhalten seiner Nutzer um ein kleines aber feines Detail erweitert wurden, brachte das an einigen Stellen des Webs das Fass zum Überlaufen: Viele kritische Blogger, allen voran auf consumerist.com sahen den Untergang des Abendlands heran nahen. [Mehr]

Stan D. TallText-to-Speech: Kindle vs. Urheberrechte

kindleamazoon Bildnachweis: ericajoy auf Flickr.com E-Book-Reader gibt es schon eine ganze Weile auf dem Markt. Amazon hat als einer der großen Anbieter bereits 2007 die erste Version des E-Book-Readers „Kindle“ auf den Markt gebracht. Bei der Buchmesse 2008 vorgestellt, fristet der Kindle in Deutschland noch ein eher stiefmütterliches Dasein. Bei Amazon ist er noch nicht ohne Weiteres zu bekommen, dennoch finden sich immer mehr Fans. [Mehr]

Peter BihrZuckerberg rudert zurück: Facebook darf vergessen

"Facebook vergisst nun nichts mehr", haben wie gestern noch gemeldet. Nach heftigem Aufschrei der Blogosphäre und der Facebook-Community rudert Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zurück. Im Firmenblog erklärt er:
Over the past couple of days, we received a lot of questions and comments about the changes and what they mean for people and their information. Based on this feedback, we have decided to return to our previous terms of use while we resolve the issues that people have raised. (...) Going forward, we've decided to take a new approach towards developing our terms. We concluded that returning to our previous terms was the right thing for now. As I said yesterday, we think that a lot of the language in our terms is overly formal and protective so we don't plan to leave it there for long.
So schnell kann das gehen. In diesem Fall ist die Gefahr also zunächst abgewendet. Das grundlegende Problem Datenschutz vs Datamining wird uns in den kommenden Monaten und Jahren noch häufiger beschäftigen. Bis dahin aber: Frohes Posten auf Facebook! (via mashable)

Björn RohlesLinktipp: Twitter zwitschert per SMS auf dein Handy

Letztes Jahr hat Twitter, der noch immer wachsende Microblogging-Spezialist, damit aufgehört, SMS außerhalb der Vereinigten, Kanada (und mit Einschränkungen) dem Vereinigten Königreich zu senden – zu teuer. Jetzt sind die kurzen Nachrichten von Twitter zurück: Twe2 bietet an, Direktnachrichten, @-Replies und Suchen per SMS aufs eigene Handy zu versenden – auch in Deutschland. Einziger Wermutstropfen: Am Ende der Nachricht gibt es in den restlichen Zeichen Werbung. [via readwriteweb] twe2

Steffen Büffel6 Tipps zum Zwitschern in Gruppen

Zugvögel Bildnachweis: jorbasa auf Flickr.com 140 Zeichen und sonst nichts! Das war und ist immer noch die treibende Kraft im Twitteruniversum und reicht in Kombination mit "Reply" und "Direct Message" sowie "public" und "private" aus, um das Massengezwitscher zu organisieren. Doch so, wie nicht alle Zugvögel auf einmal und in die gleiche Richtung im Herbst gen Süden aufbrechen — sondern Gruppen bilden, die dann fliegen, wann und wohin sie wollen — so bilden sich auch auf Twitter informelle Gruppen heraus. Um diesen Gruppen Form und Struktur zu geben, haben sich einige 3rd-Party-Service-Wizards Gedanken gemacht zur Gruppenfunktionen für Twitter gemacht. Wir haben für euch sechs Dienste ausgesucht, das Gruppengezwitscher ermöglichen sollen. [Mehr]

Björn RohlesFacebook: Nutzungsbedingungen gegen Alzheimer

facebook-logoEs ist schon etwas länger her, dass Facebook seine Nutzungsbedingungen das letzte Mal erneuert hat, und ebenso unbemerkt ist es im Web geblieben. Bis am Sonntag The Consumerist über eine kleine, aber wichtige Änderung postete: Facebook vergisst nun nichts mehr. Vorher stand schön deutlich dabei, dass Facebook alle Daten (mit Ausnahme von Kopien im Archiv) lösche, sobald ein Nutzer seinen Account löscht. Jetzt steht da einfach nichts mehr zum Thema. Was du einmal Facebook gabst, ward auf ewig ihr Besitz. Data is the new money. [via debug]

Dr. Alexander GörlachAngela in der Krise

merkel Bildnachweis: worldeconomicforum auf flickr.com Nicht umsonst sprechen viele in der Union von einer Versozialdemokratisierung ihrer Partei und der Regierung unter Kanzlerin Merkel. Denn zum ordnungspolitischen Denken der CDU hat es bislang eher nicht gehört, Banken zu verstaatlichen oder mit Hilfspaketen angeschlagene Branchen und Unternehmen dergestalt zu stützen, dass der Spielraum kommender Regierungen auf Jahrzehnte hinaus nur noch aus der Tilgung von Schulden bestehen wird. [Mehr]
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