Alle Beiträge zu Interview

Durchgedreht mit… HüKSt

In der achten Folge von „Durchgedreht mit…“ sprechen Jeana Paraschiva, Daniel Zillmann und Maxim Mehmet vom Künstlerkollektiv HüKSt, über ihre Netz-Projekte „Creme frech“ und „Bossi und Herzi“.

Auch wenn die Crowdfunding-Kampagne von Gina Schad “Durchgedreht mit…” gescheitert ist, haben ihr die Erfahrungen auch so weitergeholfen, wie sie uns in einem Gastbeitrag erklärt.

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Durchgedreht mit… Jo Schück

In der siebenten Folge von „Durchgedreht mit…“ spricht Jo Schick über das lineare Fernsehen, Kulturformate im Internet und seine ganz eigene Durchgedrehtheit:

Die Crowdfunding-Kampagne von „Durchgedreht mit…“ auf Startnext.de war leider nicht erfolgreich. Trotzdem wird Gina Schad das Projekt beenden, weshalb Spenden immer noch willkommen sind. Wer auch jetzt noch „Durchgedreht mit…“ finanziell unterstützen möchte oder Fragen hat, kann sich bei uns melden, damit wir den Kontakt vermitteln.

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Murat Cavus im Interview

In unserer Interviewreihe zum TRACKS Cross-Channel Advertising Summit in Hamburg sprach ADZINE mit Experten aus dem digitalen Marketing; heute mit Murat Cavus, Head of Data Analytics bei der Performance Marketing Agentur Quisma. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität war Murat Cavus zunächst viereinhalb Jahre als [...]
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„Durchgedreht mit…“ – Gina Schad über ihr Crowdfunding-Projekt

Image by José Luis Cortés González
Bereits seit Ende August läuft das neue Interview-Projekt „Durchgedreht mit…“ unserer Autorin Gina Schad, das mittels Crowdfunding finanziert werden soll und unter anderem Künstler zu einem unverfälschten Gespräch einlädt. // von Merle Miller Zusammen mit soilfilms und Carta.info ist Netzpiloten.de Kooperationspartner des Projekts “Durchgedreht mit…” von Gina Schad. Bereits fünf [...]
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Durchgedreht mit… Van Bo Le-Mentzel

In der fünften Folge von „Durchgedreht mit…“ spricht Crowdfunding-Experte und Karma-Ökonom Van Bo Le-Mentzel über sein aktuelles Crowdfunding-Projekt und wie die Digitalisierung seine Arbeit als Architekt verändert hat:

Auf Startnext.de ist die Crowdfunding-Kampagne von „Durchgedreht mit…“ gestartet. Die nächsten 12 Tage kann unsere Autorin Gina Schad und damit Vielfalt im Journalismus unterstützt werden!

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Crowdfunding für Bücher: Wenn der Leser zum Verleger wird

Die Self-Publishing- und Crowdfunding-Plattform Pentian bezahlt nicht nur Autoren, sondern belohnt Unterstützer erfolgreicher Buchprojekte mit einem Teil der Tantiemen. Dieses System soll das Verlagswesen revolutionieren. // von Christina zur Nedden Pentian kombiniert zwei große Trends: Self-Publishing und Crowdfunding. Autoren können ihre Bücher selbst veröffentlichen und in direkten Austausch mit ihren [...]
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Durchgedreht mit… Wladimir Kaminer

In der vierten Folge von „Durchgedreht mit…“ spricht die Netzpiloten-Autorin Gina Schad mit dem Schriftsteller Wladimir Kaminer über seine Erfahrungen mit sozialen Netzwerken, sein neues Buch über das Erwachsenwerden seiner Kinder und die Berichterstattung über Russland in deutschen Medien:

Auf Startnext.de ist die Crowdfunding-Kampagne von „Durchgedreht mit…“ gestartet. Die nächsten 25 Tage kann unsere Autorin Gina Schad und damit Vielfalt im Journalismus unterstützt werden!

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Durchgedreht mit… Jochen Wegner

In der dritten Folge von „Durchgedreht mit…“ spricht die Netzpiloten-Autorin Gina Schad mit Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit Online, über die Digitalisierung, Geldverdienen im Medienbereich und seine eigene Durchgedrehtheit:

Auf Startnext.de ist die Crowdfunding-Kampagne von „Durchgedreht mit…“ gestartet. Die nächsten 33 Tage kann unsere Autorin Gina Schad und damit Vielfalt im Journalismus unterstützt werden!

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Pixelprojekt_Ruhrgebiet: Interview mit Peter Liedtke

Peter Liedtke (Foto: Harald Hoffmann)
Das Fotografen-Projekt „Pixelprojekt_Ruhrgebiet“ versteht sich als digitale Sammlung von fotografischen Positionen als regionales Gedächtnis. // von Merle Miller „Pixelprojekt_Ruhrgebiet“ wurde im Jahr 2003 von zunächst 27 Fotografinnen und Fotografen der Agentur “Magnum” gegründet. Als unabhängiges Projekt nimmt es dabei die regionalen Entwicklungen jenseits des Mainstreams und der Großveranstaltungen wahr. Jedes Jahr können [...]
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Durchgedreht mit… Dr. Claudia Nothelle

In der zweiten Folge von Gina Schads Video-Projekt „Durchgedreht mit…“ spricht die Netzpiloten-Autorin mit der Programmdirektorin des RBB, Dr. Claudia Nothelle, über ihre Arbeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und ein an ihrem Arm festgewachsenes Handy:

Bald startet die Crowdfunding-Kampagne für eine zweite Staffel von „Durchgedreht mit…“ auf Startnext. Hier kannst du Unterstützer und damit demnächst auch Ermöglicher werden: Startnext.de/durchgedreht-mit

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Scott Berkun über seine Zeit bei Automattic

Im Jahr 2010 hatte Automattic, die Firma hinter WordPress.com, 50 Mitarbeiter, die fast ausschließlich online zusammenarbeiten, ein Büro nur zu Demonstrationszwecken bei Fototerminen und keine Hierarchien. Gründer Matt Mullenweg und der damalige CEO Toni Schneider stellten fest, dass das nicht mehr optimal war und entschieden sich, eine Hierarchieebene einzuführen.

Als Folge wurden des von Mullenweg und Schneider geplanten Umbaus, wurden Teams mit jeweils einem Teamleiter gebildet. Der Kopf von „Team Social“ war Scott Berkun, 58. Automattic-Angestellter und ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter. Er ist kein Programmierer, sondern Autor zu Management-Themen und seine Aufgabe war herauszufinden, wie die Teams organisiert werden sollten: „Durch den Eintritt in das Unternehmen würde ich zu einem Instrument meiner eigenen Ratschläge werden. Wenn der Wechsel von der flachen Hierarchie hin zu Teams scheiterte, wäre ich in doppelter Hinsicht verantwortlich.“ Berkun schrieb darüber ein Buch. In „Mein Jahr ohne Hosen“ berichtet er fast tagebuchartig aus dem Arbeitsalltag seines Teams mit Mitarbeitern in den USA, Europa und Australien, das in in Berkuns Zeit bei Automattic unter anderem „Jetpack“, eines der erfolgreichsten WordPress-Plugins, entwickelte. Im Netzpiloten-Interview erzählt Scott Berkun von seiner Zeit bei Automattic und Möglichkeiten für andere Unternehmen.

Katharina Brunner: Als Sie bei Automattic angefangen haben, sagte ein Kollege zu ihnen: „Willkommen im Chaos“. Wie schafft es ein Unternehmen ohne festgelegte Management-Prozesse, minimaler Hierarchie und Mitarbeitern auf der ganzen Welt mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet zu werden?

Scott Berkun: Das ist eine Frage, auf die es keine einfache Antwort gibt. Ich musste dort selbst arbeiten und ein ganzes Buch darüber schreiben, um es zu erklären.

In Ihrem Buch berufen Sie sich immer wieder auf die Kultur als das entscheidende Element für einen Arbeitsplatz. Was macht die Kultur bei Automattic so außergewöhnlich?

Anders als bei den meisten anderen Arbeitsplätzen herrscht großes Vertrauen zwischen den Mitarbeitern. Sie wurden angestellt, weil sie echtes Interesse am Publishing und eine positive Einstellung dazu haben, Menschen zu helfen. Es ist selten, dass ein Unternehmen erfolgreich eine solche Kultur schafft – obwohl es viele versuchen.

Matt Mullenweg hat Sie als Experten für Projektmanagement angeheuert. Wie hat sich die Organisation von Automattic durch Ihr Anraten verändert?

Ich habe gezeigt, dass es jedes Team in egal welcher Organisation bestimmte Dinge braucht, um gute Arbeit abzuliefern. Die meisten Firmen scheitern daran. Drei dieser Dinge sind: Vertrauen gewinnen, klare Ziele setzen und Risiken eingehen. Die Organisation an sich habe ich nicht verändert, das ist sehr schwierig für eine einzelne Person.

Sind Manager in Open-Source-Organisationen und Firmen wie Automattic nicht mehr notwendig?

Sie sind notwendig, aber aus anderen Gründen. Open-Source-Organisationen haben Freiwillige – Leute, die bereit sind, ihre eigene Zeit zu investieren. Wie viele Menschen würden ihre Jobs bei machen, wenn sie nicht bezahlt werden würden? Nicht viele. Das ist eine gewaltige Stärke, die das Führungspersonal und die Manager bewahren müssen. Anstatt Kommandos zu brüllen, müssen sie daran arbeiten, das Projekt und die tägliche Arbeit zu schützen, damit es den Freiwilligen weiterhin Spaß macht und es interessant genug bleibt, damit sich Leute daran beteiligen wollen.

Sie berufen sich oft auf Eric Raymonds Essay „Die Kathedrale und der Basar„, um die Unterschiede zwischen einer traditionellen, zentralen Firma und einer dezentralen Organisation wie WordPress zu veranschaulichen. Gibt es eine optimale Position zwischen diesen Extremen?

Jede Organisation ist anders, niemand ist nur das eine oder das andere. Die optimale Balance unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen. Aber ich vermute, wenn die Firmen ihre talentiertesten Angestellten fragen, dann würden die sagen: Am besten ist eine Verschiebung Richtung Dezentralisierung.

Was sind drei Schlüsselfaktoren, falls eine Firma darüber nachdenkt, komplett virtuell zu arbeiten?

  • Sie sind bereits eine virtuelle Firma: ein großer Teil der Arbeit läuft bereits über E-Mail, Webbrowser und mobile Geräte.

  • Wenn sie gute Leute einstellen, dann sollten sie die Tools, mit denen sie arbeiten, selbst wählen.

  • Beurteile Angestellte nach ihrer Leistung und ihren Resultaten und nicht nach oberflächlichen Bewertungen, etwa wie viele Stunden sie gearbeitet haben.

Sie haben erwähnt, dass die Usability von WordPress nicht so gut ist wie sie sein könnte. Gibt es in dem Punkt Verbesserungen, seitdem sie die Firma verlassen haben?

WordPress wird bereits besser. Sie arbeiten im Moment an Version 4.0 und es sieht so aus, als wäre das die bisher beste Version.

Letzte Frage: Haben sie wirklich ohne Hosen gearbeitet?

Haben Sie wirklich Hosen getragen, als Sie diese Interview-Fragen gestellt haben?

Vielen Dank.

Mein Jahr ohne Hosen“ erschien im August 2014 im Wiley-VCH Verlag.


 


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Interview mit Kate Palmer über viralen Journalismus

Erfolg im Internet bedeutet Probieren, Probieren, Probieren. Mit Zugang zu mehr Daten als je zuvor können Verlage ihre besten Inhalte für sofortige Viralität platzieren, während sie ihre weniger populären vom Rande der Vergessenheit zurückholen. // von Parse.ly Mit über 1,200 täglich veröffentlichten Originalinhalten (zusammen mit zwischen 500 und 600 Blogs) ist [...]
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Neue Netz-Interviewserie „Durchgedreht mit..“ startet

Durchgedreht mit… Interview von Gina Schad mit Dani Levy
Die Netzpiloten-Autorin Gina Schad startet mit „Durchgedreht mit..“ eine neue Netz-Interviewserie – Premierengast ist der Regisseur Dani Levy. // von Tobias Schwarz „Durchgedreht mit (…)“ ist ein innovatives Interviewformat, das sich auf die Kultur spezialisiert, mit einer weiblichen Redakteurin, einem humorvollen schrägen Ansatz, einer breiten Auswahl an Interviewpartnern und einer [...]
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Startups@Reeperbahn: „In Hamburg brodelt es an jeder Ecke“

Reeperbahn Festival Startup
Parallel zum diesjährigen Reeperbahn Festival findet in Hamburg das Pitch-Event „Startups@Reeperbahn“ statt – Sanja Stankovic verrät uns, was es damit auf sich hat. // von Tobias Schwarz Startups@Reeperbahn wurde 2013 von Sanja Stankovic initiert, mit Tim Jaudszims kuratiert und gemeinsam mit dem Reeperbahn Festival umgesetzt. Gewinner war das erfolgreiche Startup [...]
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EDITION F: „Unternehmen sollten ihre Zielgruppe ernst nehmen“

EDITION F (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)
EDITION F ist eine neue digitale Business-Lifestyle-Plattform für Frauen. Wir trafen die beiden Gründerinnen im Kreuzberger Coworking-Space Betahaus. // von Christina zur Nedden Beauty, Fashion, Gossip. Produkte für Frauen mit pinkem Anstrich. Stereotype. Dieses Modell hat lange ausgedient. Das meinen zumindest Susann Hoffmann und Nora Wohlert, die Gründerinnen von EDITION [...]
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