Gina SchadEla Kagel: “Gemeinschaftlich gestalten statt konsumieren!”

Im Interview mit den Netzpiloten spricht die freie Kuratorin und Produzentin Ela Kagel über ihr Projekt SUPERMARKT und die damit verbundenen Herausforderungen. // von Gina Schad

Ela Kagel (Bild: Andi Weiland-Berliner Gazette [CC BY 2.0], via Flickr)

Auf der ganztägigen Veranstaltung "Komplizen", organisiert vom SUPERMARKT und der Berliner Gazette, sprachen wir mit der freien Kuratorin und Produzentin Ela Kagel über das Projekt SUPERMARKT, das sie vor drei Jahren in Berlin mitbegründet hat. Für sie ist es keineswegs ausgemacht, dass solch ein Projekt zum Selbstläufer wird. Ihrer Ansicht nach bräuchten wir mehr solche Veranstaltungen wie „Komplizen“: Angebote, die Hemmschwellen gegenüber der digitalen Kultur abbauen, und die auch ein heterogenes Publikum ansprechen.

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Christina zur Neddenbetahaus Berlin: Coworking auf Berlinerisch

Im Interview mit den Netzpiloten spricht Madeleine Gummer von Mohl über die Anfänge des betahaus Berlin, was die Zukunft bringt und ihre Lieblings-Startups. // von Christina zur Nedden

Betahaus (Bild: betahaus [CC BY-NC-SA 2.0], via Flickr)

Vor viereinhalb Jahren gründete Madeleine Gummer von Mohl mit fünf Kommilitonen das betahaus Berlin. Heute arbeiten dort 280 Gründer und Freelancer auf 2500 Quadratmetern. Mit den Netzpiloten sprach sie über den Ursprung der Idee, wie das betahaus Menschen und Ideen vernetzt, was mit den Kölner und Hamburger Häusern schief lief und wie es in Zukunft weitergeht.

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Gina SchadTilo Jung ganz unnaiv: “Man kann mit Journalismus Geld verdienen!”

Im Interview mit den Netzpiloten spricht der Creator von Jung&Naiv – Tilo Jung – über die Motivation für sein zweites Crowdfunding-Projekt: Eine Reise durch Europa. // von Gina Schad

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Der Journalist Tilo Jung ist mit seinem Interview-Format Jung&Naiv bereits seit einem Jahr erfolgreich. Erst in den letzten Wochen hat er aus der Ukraine berichtet und möchte nun im Rahmen der Wahlen zum Europäischen Parlament verschiedene Länder in Europa bereisen. Die Sicht auf Europa nur durch die deutsche Brille erscheint ihm zu eng und zu einseitig. Um seine journalistische Unabhängigkeit zu wahren, wagt er ein weiteres Crowdfunding-Projekt. Wird er sein angepeiltes Budget erreichen und auch diesmal erfolgreich sein?

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Gina SchadInterview mit Christian Jakubetz über “Universalcode 2″

Der Journalist Christian Jakubetz spricht im Interview über sein Projekt "Universalcode 2", das er mit Hilfe von Crowdfunding realisieren möchte. // von Gina Schad

Teaser

Wie verändert sich der Journalismus unter den neuen Finanzierungs- und Produktionsbedingungen? Mit "Universalcode 2" will Christian Jakubetz Antworten bieten. Dafür sucht er Geld via Crowdfunding – mithilfe von Krautreporter. Gina Schad hat sich mit Christian Jakubetz auf ein Interview getroffen und über das Projekt gesprochen.

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RedaktionWarum muss das Netz frei bleiben, Bastian Unterberg?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Gründer & CEO von jovoto.com, Bastian Unterberg.

Bastian_Unterberg_postHerzlichen Glückwunsch zum Jubiläum. Für mich ist es immer wieder beeindruckend zu erleben, dass die digitale Revolution Menschen auf der ganzen Welt dazu befähigt, Ihr Leben selbstbestimmter zu leben, weil Ihnen digitale Geschäftsmodelle dafür die grundlegende Sicherheit bieten. 

Ob dies nun Geschäftsmodelle sind, die ungenutzte Assets nutzbar machen, wie Collaborative Consumption Plattformen, wie AirBnB oder Crowdfunding Plattformen wie Kickstarter, die eigene Herzensprojekte finanzieren – oder ob es Plattformen sind, die Zugang zu neuen Opportunities und Jobs schaffen, wie jovoto. 

Diese Auswirkungen der digitalen Revolution, die auf der ganzen Welt das Leben von Millionen von Menschen nachhaltig verändern sind es, die mich motivierten jovoto zu gründen. Bei jovoto erlebe ich diese Auswirkungen in der Art, dass Menschen ausreichend Vertrauen in Einkommensperspektiven und Netzwerkeffekte unserer Plattform fassen, um endlich die wenig geliebte Anstellung niederzulegen. Die meisten dieser Menschen fühlen sich mit der Entscheidung befreit und sind als Architekt Ihres eigenen Lebens wesentlich zufriedener und vor allem eines: Freier. 

Deshalb ist es so wichtig, dass wir die digitale Revolution schützen. Unser Netz muss frei bleiben! Nur so können Menschen wirklich Vertäuen fassen. Ein kontrolliertes und regulierbares Netz ist ein Unsicherheitsfaktor für jeden Internetunternehmer und für all diejenigen die auf diese digitalen Geschäftsmodelle Ihr Leben aufbauen.


RedaktionWelcher Mail-Spoof hat dich umgetrieben, Tilman Baumgärtel?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Publizisten und Vertretungsprofessor an der FH Mainz, Dr. Tilman Baumgärtel. 

Tilmann_Baumgaertel_post

Heute habe ich wieder so eine Email bekommen. Kein Inhalt. Kein Betreff. Kein Absender. Kein Adressat. Trotzdem habe ich sie bekommen, eine Mail ohne Inhalt und ohne Grund. Vor ein paar Monaten hätte ich sie gelöscht, ohne weiter darüber nachzudenken. Ich bekomme jeden Tag so viele Mails. Ich bin froh über jede, auf die ich nicht reagieren muss. Delete-Taste, Fall erledigt.

Seit Edward Snowden uns die Augen dafür geöffnet hat, was für ein Panoptikum das Internet ist, treibt mich so eine Email um. Bedeutet das, dass ich beobachtet werde? Habe ich allein durch den Empfang dieser Mail ein Backdoor zu meinem Computer geöffnet? Einen Trojaner installiert? Wird nun jeder Tastendruck, jede angeguckte Site in irgendwelchen kafkaesken Datenspeichern aufbewahrt, um in Zukunft irgendwann gegen mich verwendet zu werden? Warum gibt es solche Mails überhaupt? [Mehr]


Gina SchadFelix Stalder: “Transparenz ist Voraussetzung für soziales Vertrauen”

Im Interview mit den Netzpiloten spricht der Medientheoretiker Felix Stalder über Vor- und Nachteile von Transparenz und die Monopolstellung von sozialen Netzwerken. // von Gina Schad

Felix Stalder (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Auf der Konferenz "Einbruch der Dunkelheit" sprachen wir mit dem Medientheoretiker und Aktivisten Felix Stalder über Transparenz, Facebook und was die Telekom mit sozialen Netzwerken gemeinsam hat. Für Stadler ist Transparenz vor allem Sichtbarkeit, die einen sehen lässt, wer jemand anderes ist. Das ist die Grundlage von Vertrauen. Trotzdem kann Transparenz uns schaden, zum beispiel wenn wir transparent gemacht werden gegenüber Institutionen und Akteuren, die uns gegenüber eben nicht transparent sind.
Es sollte deshalb politisch erzwungen werden, dass wir mit Freunden bei Facebook auch kommunizieren können, ohne selbst dort angemeldet zu sein.

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Christina zur NeddenGeert Lovink: Paranoide Kommunikation lähmt unsere Gesellschaft

Im Interview mit den Netzpiloten spricht der Medientheoretiker Geert Lovink über die Veränderungen von Kommunikation im Internet durch Bekanntwerden der Überwachung durch Geheimdienste. // von Christina zur Nedden

Geert Lovink (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Auf der Konferenz Netzkultur der Berliner Festspiele und der Bundeszentrale für politische Bildung sprachen wir mit dem Medientheoretiker Geert Lovink über den Status der Kommunikation im Internet und sozialer Netzwerke nach den Enthüllungen von Edward Snowden. Der niederländische Medientehoretiker erforscht digitale Gemeinschaften und organisierte Gruppen im Internet. Seiner Meinung nach wird durch die Aufdeckung der Überwachung durch Geheimdienste unser Verhalten im Internet stark verändern.

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RedaktionWie verändert Twitter den Sport, Paul Keuter?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute Head of Sports Partnerships, Twitter Germany, Paul Keuter.

Paul_Keuter_postFür Jemanden der sich nicht als "digital native" bezeichnet, ist es schwer einen wirklich individuell beeindruckenden Moment des digitalen Zeitalters aus der Erinnerung zu fischen. Ich bin aber immer wieder aufs neue fasziniert davon, wie Twitter die Kommunikation im Sportbereich verändert hat. Während des Champions League Finales in London dieses Jahr habe ich einem Journalisten über die Schulter geschaut, der Tweetdeck nutzte. Die Geschwindigkeit mit der ich dort Millionen von Tweets einlaufen sah, hat mich extrem beeindruckt. Zu einem solchen Ereignis wird Twitter selbst zu einer Art Stadion in dem Millionen von Fans eine unglaubliche Atmosphäre verbreiten. Die nachfolgende Visualisierung von Tweets zu einem Spiel der Fußball Europameisterschaft 2012, zeigt wie sich die Fans in der ganzen Welt auf Twitter zu einem Großereignis treffen. Das ist ein gutes Beispiel für eine Errungenschaft der digitalen Revolution, die sicherlich nicht nur mich beeindruckt. [Mehr]


RedaktionDein beeindruckendstes Online-Erlebnis, Christian Ankowitsch?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. - Heute den Autor und CIO (Chief Inhalte Officer) bei Moka Consorten, Dr. Christian Ankowitsch

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Der beeindruckendste Moment war für mich tatsächlich ein konkreter Moment. Und zwar jener, in dem mir im Jahr 1993 ein Kollege die Sache mit dem Internet demonstrieren wollte und sich – von seiner Wohnung ein paar Kilometer entfernt – per 2.400-bit-Modem auf meinem Laptop einloggte. Ich war vollkommen fasziniert und außer mir. Grandios. Der Kollege machte zwar nichts Besonderes auf meinem Rechner - aber von da an wollte ich mit der digitalen Welt da draußen etwas zu tun haben. Und so lauschte ich von nun an dem verlockenden Gezirpe des Modems. Ich besorgte mir ein CompuServe-Handbuch, in dem eine 5 1/4-Zoll-Diskette steckte und meldete mich mit deren Hilfe bei CompuServe an. Das hatte zur Folge, dass ich eine - unter Insidern höchst begehrte - Mitgliedsnummer bekam. Sie lautet 75337,1615 - nur für den Fall, dass mir jemand eine Email schicken will (75337.1615@compuserve.com). [Mehr]


RedaktionWas ist revolutionär an der Digitalen Revolution, Niko Waesche?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Gründer & Managing Partner von GMPVC German Media Pool, Dr. Niko Marcel Waesche.

Niko_Waesche_postGlückwunsch zum 15-jährigen Netz-Jubiläum; das können nicht viele feiern. Das zeigt Weitsicht und Durchsetzungsfähigkeit gleichzeitig. Die Frage nach dem beeindruckensten Moment ist tückisch. Man outet sich sofort als Netz-Dino wenn man die ersten Schritte mit Gopher, Pine oder Mosaic beschreibt. Und aus heutiger Perspektive sind die unglaublichsten Aha-Erlebnisse von Damals nicht mal mehr einen Gähner wert.Wir haben sogar vergessen, warum die Digitale Revolution eine Revolution war, so normal erscheint uns alles heute.Genau das sollten wir aber nicht vergessen. Die ersten, die sich für das Netz interessierten, fanden genau einen Aspekt spannend und nichts anderes. Geld verdienen könnte man mit dem Internet nämlich kaum. Leute, die sich dafür interessierten, produzierten CDs mit Spielen oder Anwendersoftware.Und das Netz war kein Entertainment. Videos und selbst Audio ging kaum. Es tummelten sich weit mehr Leute auf der (offline) CD-ROM Konferenz von Reed Midem in Cannes als auf der dritten International World Wide Web Conference 1995 in Darmstadt (ich besuchte damals beide). [Mehr]


RedaktionBester Satz zur digitalen Revolution, Christian Sauer?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den CEO von Webtrekk, Christian Sauer.

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"Ohne das Internet wäre ich vielleicht nie zum Unternehmer geworden und deshalb verdanke ich der digitalen Revolution wirklich sehr viel. Ohne das Internet und den Mobilfunk würden wir Verabredungen immer noch vom Haustelefon treffen und Briefe schreiben. Einer der beeindruckendsten Momente zu der für mich bedeutsamen digitalen Revolution war dann auch vor ca. einem Jahr, als ein Marketingberater von Volkswagen mir sagte: „Internet, da glaube ich nicht dran".


Tobias GillenSHIFT-Gründer Daniel Höly: “2013 war ein saugutes Jahr!”

Während wir in diesem Jahr unser 15-jähriges Jubiläum feierten, erlebten drei Printprodukte ihr erstes Jahr – im Interview zieht SHIFT-Gründer Daniel Höly eine erste Bilanz // von Tobias Gillen

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Auch das Jahr 2013 war nicht das Ende von Print, auch wenn gerade die Online-Medien einen gehörigen Schritt nach vorne machten. Im letzten Monat des Jahres schauen wir uns drei neue Printprodukte an, die uns von ihrem ersten Tag an neugierig gemacht haben. Mitte des Jahres startete Daniel Höly sein Printprojekt "SHIFT", dass Tobias Gillen damals vorstellte. Im Interview unterhalten sich die beiden über "Shift", wie Print heutzutage funktionieren kann und wohin die Reise gehen kann.

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Tobias SchwarzHans-Joachim Otto: “Der Schutz der Privatsphäre ist ein Bürgerrecht”

Im Interview redet der Parlamentarische Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministerium, Hans-Joachim Otto, über Datenschutz, Open Data und deutsche Startups // von Tobias Schwarz

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Ende November haben die Netzpiloten auf dem Smart Data-Kongress im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin sich mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Otto über Datenschutz, Open Data, Konsequenzen aus der NSA-Affäre und die deutsche Startup-Szene unterhalten. Im Interview spricht Otto über den Nutzen von Smart Data und Open Data für die Allgemeinheit, die Notwendigkeit und die Vorteile eines starken Datenschutzes in Europa und warum auch Deutschland eine starke IT-Szene braucht.

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Jakob SteinschadenZwei Trolle im Interview: “Anonym schimpft es sich immer leichter”

Im Netzpiloten-Interview reden zwei Trolle über ihre Motivation zu trollen, wie sie im Internet kommunizieren und was sie über Klarnamen denken // von Jakob Steinschaden

Troll (Bild: Kevin Dooley [CC BY 2.0], via Flickr)

Viel wurde in den vergangenen Woche über Anonymität im Netz geredet. Sind Trolle eine Gefahr für die Diskussionskultur? Sorgen echte Identitäten für einen zivilisierteren Umgangston? Sollten Internet-Dienste weiterhin Pseudonyme erlauben? Eine eindeutige Antwort auf diese Fragen gibt es nicht, und Online-Medien wie die Huffington Post oder DerStandard.at gehen sehr unterschiedlich damit um. Doch wer in der ganzen Diskussion nicht zu Wort kommt, sind die Trolle selbst. Über verschlungene Wege habe ich kürzlich zwei Fake-Account-Betreiber (im Text als A.K. und R.H. benannt) kennengelernt, die ihre gefälschten Facebook-Profile zum Trollen nutzen. Im Interview erklären sie ihre Beweggründe, wie einfach Fake-Profile zu machen sind und was sie von der Klarnamenpolitik mancher Webseiten halten.

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